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Jussi Adler-Olsen at his best: Das atemberaubende Finale der Carl-Mørck-Reihe
Seit 2007 erobert die Thriller-Reihe um Carl Mørck, Spezialermittler des Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad die Bestsellerlisten der Welt. Im ihrem zehnten und atemberaubend spannenden Fall geraten die beiden tief in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen und müssen all ihre Kräfte aufbieten, um dem Morden Einhalt zu gebieten. Werden Carl Mørck und sein Team es rechtzeitig schaffen?

Produktbeschreibung
Jussi Adler-Olsen at his best: Das atemberaubende Finale der Carl-Mørck-Reihe

Seit 2007 erobert die Thriller-Reihe um Carl Mørck, Spezialermittler des Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad die Bestsellerlisten der Welt. Im ihrem zehnten und atemberaubend spannenden Fall geraten die beiden tief in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen und müssen all ihre Kräfte aufbieten, um dem Morden Einhalt zu gebieten. Werden Carl Mørck und sein Team es rechtzeitig schaffen?
Autorenporträt
Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: das Renovieren alter Häuser. Mit seiner Thriller-Serie um Carl Mørck und seinen Romanen ¿Das Alphabethaus¿, ¿Das Washington-Dekret¿ und ¿Takeover¿ stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in 42 Ländern.
Autoreninterview
Interview mit Jussi Adler-Olsen

Sie haben die komplette Carl-Mørck-Reihe im Jahr 2005 geplant. Gab es dennoch etwas Überraschendes für Sie im Zusammenhang mit „Verraten“?
Ich würde sagen, nicht überrascht, aber ich bin ungemein stolz. Ich hatte keine Ahnung, ob die Leser der Serie treubleiben würden. Und ich bin der Typ Schriftsteller, der gelesen werden will. Nur für mich zu schreiben, das wäre nichts. Wenn also niemand diese Reihe hätte lesen wollen, hätte ich sicher irgendwann aufgehört. Daher bin ich einfach dankbar, dass ich immer noch Leser für diese letzte Episode in der Welt des Sonderdezernats Q habe.

In einem Interview haben Sie erzählt, dass Sie 2005 sogar schon den letzten Satz von Verraten“ im Kopf hatten. Ist dieser Satz wirklich so geblieben?
Ja, der Satz ist geblieben. Doch es war nicht der allerletzte Satz im Buch. Es war einer der letzten Sätze, und ich bin ziemlich stolz darauf.

Die Figuren der Reihe haben sich natürlich entwickelt. So ist Carl Vater geworden. Und auch das Team hat sich verändert. Wie würden Sie diese Veränderungen beschreiben?
Im Laufe der Zeit entwickeln wir uns alle weiter, und…mehr
Interview mit Jussi Adler-Olsen

Sie haben die komplette Carl-Mørck-Reihe im Jahr 2005 geplant. Gab es dennoch etwas Überraschendes für Sie im Zusammenhang mit „Verraten“?
Ich würde sagen, nicht überrascht, aber ich bin ungemein stolz. Ich hatte keine Ahnung, ob die Leser der Serie treubleiben würden. Und ich bin der Typ Schriftsteller, der gelesen werden will. Nur für mich zu schreiben, das wäre nichts. Wenn also niemand diese Reihe hätte lesen wollen, hätte ich sicher irgendwann aufgehört. Daher bin ich einfach dankbar, dass ich immer noch Leser für diese letzte Episode in der Welt des Sonderdezernats Q habe.

In einem Interview haben Sie erzählt, dass Sie 2005 sogar schon den letzten Satz von Verraten“ im Kopf hatten. Ist dieser Satz wirklich so geblieben?
Ja, der Satz ist geblieben. Doch es war nicht der allerletzte Satz im Buch. Es war einer der letzten Sätze, und ich bin ziemlich stolz darauf.

Die Figuren der Reihe haben sich natürlich entwickelt. So ist Carl Vater geworden. Und auch das Team hat sich verändert. Wie würden Sie diese Veränderungen beschreiben?
Im Laufe der Zeit entwickeln wir uns alle weiter, und das gilt auch für unsere Freunde. Carl hat sich in Mona verliebt und ist Vater geworden – eine sehr tiefgreifende Veränderung im Leben eines jeden. Rose hatte einen Zusammenbruch und hat ihn mithilfe ihrer Freunde, allen voran Assad, überwunden. Assad hat sich mit seiner Familie wiedervereint und es geschafft, nach traumatischen Erfahrungen wieder zurück ins Familienleben zu kommen. Und Gordon – nun, aus einem Jugendlichen wurde ein Erwachsener. In vielerlei Hinsicht haben sie sich zu einer eigenen Familie entwickelt, und in „Verraten“ stehen sie so vereint zusammen wie nie zuvor.

Sie hören gerne Musik, wenn Sie schreiben. Gute Musik, die Sie inspiriert. Welche Musik lief, während Sie „Verraten“ geschrieben haben?
Ganz unterschiedliche Sachen – sowohl klassische Musik, Mahler und die „Pastorale“-Symphonie von Beethoven, aber auch symphonische Filmmusik. Immer instrumental, kein Gesang. Die Musik muss exzellent sein, denn das spornt mich an, mein Schreiben diesem Niveau anzupassen.

Für die Recherche von „Verraten“ gingen Sie sogar ins Gefängnis. Was genau wollten Sie dort herausfinden?
Es ist mir wichtig, dass alles, worüber ich schreibe und dem etwas Wirkliches zugrunde liegt, also etwa der Gefängnisalltag, auch glaubwürdig ist. So wird das Fiktionale meiner Texte ebenfalls glaubwürdig. Und, glauben Sie mir: Es gibt immer einen Leser, der über die Realität Bescheid weiß, die man beschreibt. Also musste ich lernen, wie der Alltag in verschiedenen Gefängnissen für die Häftlinge abläuft. Im Gefängnis standen sie dem sehr aufgeschlossen gegenüber, und ich wurde gut aufgenommen, auch dafür bin ich dankbar.

Während des Schreibprozesses von „Verraten“ haben Sie erzählt, dass Sie neugierig sind, ob sich der Traum, diese Serie so zu vollenden, wie Sie sich das vorgestellt hatten, in Erfüllung geht ...
Ja, es war erstaunlich, tatsächlich das zu vollenden, was ich vor so vielen Jahren begonnen hatte. Es war eine Mammutaufgabe. Eine Serie zu schreiben bedeutet, dass Sie im Lauf der Jahre Ihren Lesern viele Hinweise gegeben haben. Und natürlich muss man für das letzte Buch sicherstellen, dass alle losen Enden aufgegriffen werden. Das war sehr herausfordernd, harte Arbeit, aber auch sehr befriedigend.

Sind Sie nun erleichtert, ist Ihr Traum also wahr geworden?
Ich bin sehr erleichtert und dankbar. Auch meinen Lesern – schließlich wollten sie bis zum Schluss bei mir und meiner Geschichte bleiben.

Interview: Literaturtest, März 2024
Krimi des Monats April 2024
Krimitipp April: Jussi Adler-Olsen, „Verraten / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.10“

Jussi Adler-Olsen ist ein Star unter den Krimiautoren. Genauso seine Ermittlerfigur Carl Mørck, Chef des Sonderdezernats Q, und dessen Team Assad, Rose und Gordon. Das Sonderdezernat Q löste aufsehenerregende Fälle. Nun erscheint der letzte Fall für das Sonderdezernat Q: Mit „Verraten“, der Nummer 10 der Carl-Mørck-Reihe, endet diese Geschichte, die längst Kultstatus hat, verfilmt wurde und selbst Menschen, die sonst eher keine Thriller lesen, begeistert. Thrillerfans erwarten das Buch sehnlichst – doch zugleich gibt es natürlich einen Abschiedsschmerz.

Der letzte Fall also, und Jussi Adler-Olsen zieht noch einmal alle Register seines Könnens. Es ist Weihnachten 2020: Carl Mørck gerät ins Visier der Polizei und landet im Gefängnis. Dort ist sein Leben in Gefahr, täglich. Klar, mit dem legendären Ermittler haben einige noch eine Rechnung offen. Doch es geht um etwas ganz anderes. Eine Geschichte, die weit in Carls Vergangenheit reicht. Fans wissen, wovon die Rede ist. Der Einsatz, in dem Carl mit den Kollegen Anker Høyer und Hardy Henningsen auf Amager unterwegs war. Der Einsatz endete für Anker tödlich, Hardy wurde durch einen Rückenschuss zum Invaliden und Carl bekam einen Streifschuss ab. Traumatisch für Carl, es folgten Zusammenbrüche und ein posttraumatisches Belastungssyndrom. Die drei waren ein tolles Team, und natürlich hatte Carl damals einen Koffer von Anker auf seinem Dachboden gelagert. Gutgläubig. Das verstaubte Ding, in das er nie einen Blick warf, wird ihm nun zum Verhängnis. Denn der Koffer ist voll: anderthalb Kilo Kokain und Heroin sowie reichlich Bargeld in fremder Währung.

Das Präsidium, allen voran der Chef der Mordkommission, Marcus Jacobsen, lässt Carl fallen. So sieht es jedenfalls aus. Kein Schutz, keine gesonderte Unterbringung in der gesicherten Abteilung. Carl wird klar: Er ist auf sich allein gestellt und im Gefängnis vogelfrei. „Bulle, wir werden dich kriegen“, tönt es von den Gängen im Knast und „kriegen“, das weiß Carl, heißt „töten“. Was Carl nicht weiß: Es geht um den Inhalt des Koffers und Hintermänner, die ein hohes Kopfgeld auf Carl ausgesetzt haben – obwohl Carl nichts über die Bedeutung des Kofferinhalts weiß. Doch das wissen die Hintermänner nicht. Sie glauben, dass Carl „auspacken“ wird, und das wollen sie verhindern. Mit allen Mitteln.

Natürlich stimmt es nicht ganz, dass Carl allein ist. Sein Team vom Sonderdezernat Q und natürlich Carls Frau Mona, die Psychologin, stehen hinter ihm. Nur – wie ihm helfen? Offiziell ermitteln darf das Sonderdezernat Q nicht – und wo überhaupt anfangen? Wer steckt dahinter? Worum geht es hier eigentlich?

Carl muss inzwischen den ersten Mordversuch im Gefängnis überstehen. Er, der Häftling in Zelle 437, soll über die Klinge springen. Doch irgendwie gelingt es ihm, die Aktion abzuwehren. Für diese Nacht ... Carls Pflichtverteidiger wird nach dem ersten Gespräch mit Carl ermordet. Ein klares Zeichen. Carl ist Freiwild, und auch einige Gefängnisaufseher scheinen ihn tot sehen zu wollen. Dass ein Häftling, der eigentlich auf ihn angesetzt wurde, bald zu einem Beschützer wird, lässt Carl erst einmal aufatmen. Doch ob Malthe, so heißt der junge Mann, wirklich Gutes will? In der Schule nannten sie ihn „Fleischwurst“, und er hat Bärenkräfte ...

Inzwischen versuchen Assad, Rose und Gordon, einen Plan zu entwickeln. Gordon, der noch traumatisiert ist – schließlich wäre er im neunten Fall beinahe von der Serienmörderin Sisle Park getötet worden –, soll im Büro die Stellung halten und so tun, als würde er reguläre Fälle bearbeiten. Natürlich tut er das nicht, sondern arbeitet sich in Carls Fall ein. Und wer immer im Team Recherche braucht, soll sich an Gordon wenden. Assad will eine sehr alte Spur verfolgen: Es war das erste Mal, dass Carl und er damals als Team gearbeitet haben und herausfuhren nach Sorø. Zwei tote Mechaniker – vermutlich bestand da ein Zusammenhang zu dem Fall, der Carls Kollegen Anker den Tod gebracht und Hardy zum Invaliden gemacht hat. Alles liegt noch im Dunkeln, und Carl kann jede Hilfe gebrauchen.

Doch wird Carl diesen Wahnsinn im Gefängnis überleben, oder endet der letzte Fall mit einer Tragödie? Und welche Rolle spielt der korrupte Polizist Eddie aus Rotterdam?
Natürlich können und wollen wir das nicht verraten. Genauso wenig, wer eigentlich hinter all dem steckt und den Mordauftrag gegeben hat. Mit „Verraten“ ist Jussi Adler-Olsen ein fulminanter Abschluss der legendären Reihe gelungen. Und das Mitfiebern mit der lebensbedrohlichen Situation, in der Carl steckt, lässt uns atemlos weiterlesen und weiterlesen. Denn Adler-Olsen geizt nicht mit überraschenden Wendungen, Schockmomenten, großen Emotionen. Ein würdiges Finale, Hochspannung garantiert!

Alles zum Krimi des Monats
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension

Jussi Adler-Olsen liefert einfach ab: klare, direkte, action-, spannungs- und twistreiche Krimi-Prosa, ohne "Sperenzien". Wer darauf steht und erst recht: wer Adler-Olsens vorherige Romane um Ermittler Carl Morck gelesen hat, der kommt in "Verraten" ganz auf seine Kosten, verspricht Rezensent Ullrich Noller. Statt zu ermitteln, findet Morck sich in diesem letzten Teil der Krimi-Reihe selbst im Gefängnis wieder - wer ihn dort mithilfe falscher Anschuldigungen hineingebracht und außerdem eine hohe Belohnung auf seinen Kopf ausgesetzt hat, das muss nun sein Team herausfinden, und zwar schnell, denn im Gefängnis lauert für Morck überall der Tod. Das ist klug angelegt, lobt Noller, denn dieses Setting erzeugt jede Menge Druck und damit: Spannung - Adler-Olsen konstruiert seinen Plot von hier aus auf äußerst geschickte und elegante Weise, wobei er auf psychologische Komplexität oder stilistische Ambitionen auch in diesem Roman verzichtet verzichtet. Jussi Adler-Olsen wird damit einmal mehr den Erwartungen absolut gerecht, so der Rezensent.

© Perlentaucher Medien GmbH
Mit verblüffenden Twists, psychologischen Details und ganz tiefem Eintauchen in die Vergangenheit erschließt sich im letzten Band das ausgeklügelte Konstrukt der gesamten Reihe. Sonntag Express 20240324