Autor im Porträt

Toptitel von Jussi Adler-Olsen

NATRIUM CHLORID / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.9

Broschiertes Buch
Er mordet seit 30 Jahren. Niemand konnte ihn stoppen. Bis jetzt. Der neunte Fall für das Sonderdezernat Q
An ihrem 60. Geburtstag begeht eine Frau Selbstmord. Ihr Tod führt zur Wiederaufnahme eines ungeklärten Falls aus dem Jahr 1988, der Marcus Jacobsen mit seinem besten Ermittler Carl Mørck zusammengeführt hat. Carl, Assad, Rose und Gordon ahnen nicht, dass der Fall das Sonderdezernat Q an die Grenzen bringt: Seit drei Jahrzehnten fallen Menschen einem gerissenen Killer zum Opfer, der tötet, ohne dass ihm ein Mord nachgewiesen werden kann. Er wählt Opfer und Todeszeitpunkt mit Bedacht und Präzision. Dreißig Jahre lang konnte niemand ihn stoppen. Und ein alter Fall bewegt sich auf Carl zu wie eine Giftschlange, die Witterung mit ihrer Beute aufgenommen hat ...
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16,95 €

 

Erwartung / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.5

Broschiertes Buch
Das Buch zum Film des SPIEGEL-Bestsellers
Marco ist fünfzehn und hasst sein Leben in einem Clan,dessen Mitglieder von ihrem gewalttätigen und zynischen Anführer Zola in die Kriminalität gezwungen werden. Als er sein Sklavendasein nicht mehr aushält und flieht, stößt er ganz in der Nähe von Zolas Wohnsitz auf eine Männerleiche ...
Die Suche nach dem Mörder führt Carl, Assad, Rose und Gordon, den Neuen im Sonderdezernat Q, tief hinein in das Netzwerk der Kopenhagener Unterwelt, in den Sumpf von Korruption und schweren Verbrechen in Politik und Finanzwelt- und sie zieht Kreise bis in den afrikanischen Dschungel.
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11,95 €

 

Jussi Adler-Olsen

Wer Jussi Adler-Olsen erlebt - live oder im Radio/Fernsehen, dem fällt sofort auf, wie präsent der Bestsellerautor ist. Präsent und geistreich, wach und witzig. Er flirtet gerne mit seinem Publikum, seinen Lesern und erzählt erfrischend uneitel. Und er wirkt wie einer, der seinen Platz im Leben, der Welt gefunden hat und umgehen kann mit all den Widrigkeiten und Brüchen, dem Dunklen und dem Hellen, und er weiß, dass "Gut" und "Böse" in uns allen schlummern. Ob sein Aufwachsen im Umfeld von psychiatrischen Kliniken - sein Vater war dort Arzt - dazu beitrug? Jussi Adler-Olsen bekennt, dass er sich gern mit "Verrückten" umgibt und auch viele Freunde hat, die eben einen Tick anders seien als der Durchschnitt. Die Grenzen seien sowieso fließend.
Jussi, der offiziell mit Vornamen Carl Valdemar Jussi Henry heißt, ist Kopenhagener. Dort wurde er am 2. August 1950 geboren, und er lebt bis heute mit seiner Frau Hanne in der Nähe der Stadt. Privat erzählt Adler-Olsen, der Vater eines erwachsenen Sohnes ist, dass er gerne musiziert und es liebt, mit den Händen zu arbeiten, was seiner Leidenschaft, alte Häuser zu renovieren, sehr entgegenkommt. Doch auch mit dem Kopf arbeitet der 62-Jährige gerne - früher wie heute. Damals, als Student, hat er sich für Medizin und Soziologie, Politische Geschichte und Filmwissenschaft interessiert. Später hat er komponiert und in den unterschiedlichsten Berufen und Zusammenhängen gearbeitet. Er war Redakteur und Koordinator der dänischen Friedensbewegung, Verlagschef und Aufsichtsratsvorsitzender in Energiekonzernen. Ein Vielfältiger ist er also, dieser Jussi Adler-Olsen, obwohl er von sich sagt, dass er faul sei.
Doch seine Neugierde scheint einen Tick stärker zu sein - und so ist es eine wunderbare Fügung, dass er seit 1995 ganz seiner schriftstellerischen Berufung folgt und all seine Interessen und all die Themen, die er wichtig findet, immer wieder in Bücher packt. Nun können viele Menschen diese Geschichte lesen - und sie tundas. Als 1997 "Das Alphabethaus" erscheint, wird es sofort ein Bestseller. Zwei internationale Politthriller, ebenfalls Bestseller, folgten und 2007 erobert Ermittler Carl Mørck mit der Veröffentlichung von "Erbarmen" die Herzen der Leser in Dänemark, Deutschland und unzähligen anderen Ländern. Es folgen "Schändung", "Erlösung" - für das er mehrere Krimipreise erhielt - und "Verachtung" (2012). Die Leser freut es, dass Jussi Adler-Olsen seine Carl-Mørck-Reihe von Anfang an auf etwa zehn Bände festgelegt hat. Es gibt also noch viele Geschichten von Carl, Assad und Rose zu lesen. Und Carl Valdemar, genannt Jussi, wird all diese Geschichten schreiben. Für sich selbst und natürlich für uns!
Das meint die buecher.de-Redaktion: Jussi Adler-Olsens schafft es immer wieder brillant, real geschehenes Unrecht in seinen Büchern zu thematisieren - und liefert dabei feinste Thriller-Kost. Die Leser lieben die Carl Mørck-Reihe um das schräge Ermittler-Trio Carl, Assad und Rose genauso wie seine Einzeltitel. "Das Alphabethaus" stand von Erscheinen an auf den Bestsellerlisten.

buecher.de-Interview mit Jussi Adler-Olsen

Rache ist in Ihren Büchern ein sehr starkes Motiv. Schon in "Erbarmen" musste das Merete, jahrelang in einer Druckluftkammer eingesperrt, grausam erfahren. Auch in "Verachtung", dem neuen Fall für Carl Mørck, heißt das Motiv der Serientäterin Rache. Was reizt Sie, was fasziniert Sie an dieser Rache, die über Jahre stillhält, scheinbar, und dann mit erschreckender Präzision vernichtet?
Jussi Adler-Olsen: Mich interessiert in erster Linie die Rache, die gerechtfertigt scheint. Der Film "Bad Day at Black Rock" ("Stadt in Angst") mit Spencer Tracy in der Hauptrolle ist dafür das beste Beispiel. Den ganzen Film lang warten wir darauf, dass der Einarmige seinen Arm hebt und den Tod seines Freundes rächt. Und ich kann diese Rache, die einer für einen Freund übt oder eine Sache, die passiert ist, sehr gut verstehen - doch persönliche Rache ist für mich etwas ganz anderes. In "Erbarmen" schrieb ich über Rache, die Lasse übte, weil ihm etwas Ungerechtes passiert ist. In "Verachtung" schreibe ich über die Art Rache für ein Verbrechen, Vergehen, dem viele Frauen ausgesetzt waren. Diese Rache kann ich zwar nachvollziehen, aber dulden kann ich sie nicht.



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Ermittlerporträt Carl Mørck

Natürlich versuchen alle Krimiautoren, ihren Ermittlern eine ganz eigene Geschichte mitzugeben und sie mit sympathischen Sidekick-Figuren zu unterstützen. Doch Jussi Adler-Olsen hat mit dem sperrigen Carl Mørck einen wirklich besonderen Helden erschaffen und ihm mit Assad, einem syrischen Asylanten, und Rose, einer, nun ja... Frau mit zwei Gesichtern, wunderbar schräge Kollegen zur Seite gestellt. Schon beim Erstling "Erbarmen", in dem Carl Mørck bei einem Einsatz angeschossen wird, ein Kollege stirbt und ein dritter, Hardy, querschnittsgelähmt knapp überlebt, sind wir ganz bei Carl und können seine Wut, Ohnmacht und emotionalen Ausbrüche gut verstehen.



Er war auch vor diesem Einsatz schon ein schwieriger Kandidat, mischte sich grundsätzlich in Dinge ein, die ihn nichts angingen und galt als Chaot. "Mørck ist ein Albtraum", stöhnen die "Normalos". Doch auch wenn er angeblich als Kollege eine Katastrophe ist: als Ermittler ist Carl phantastisch. Nach seiner Rückkehr in den Dienst wollten ihn dennoch alle loswerden. Ermittlergenie hin oder her. Die eleganteste Lösung: das neu geschaffene Sonderdezernat Q. Sie verfrachteten Carl Mørck dahin, wohin er ihrermehr

Kurzporträt

Bevor Jussi Adler-Olsen Bücher veröffentlichte, bewies er berufliche Vielseitigkeit, unter anderem als Komponist oder Koordinator der dänischen Friedensbewegung. Heute ist er ein wahrer Krimi-König und wurde für seine Carl-Mørck-Reihe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.