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Benutzername: KimVi
Wohnort: Niedersachsen
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Bewertungen

Insgesamt 501 Bewertungen
Bewertung vom 20.03.2019
Das kleine Café im Gutshaus
Shackman, Julie

Das kleine Café im Gutshaus


gut

Nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten, kehrt Lara McDonald in ihre schottische Heimat zurück. Sie träumt davon, eine eigenes Café zu eröffnen. Denn Backen ist Laras große Leidenschaft und ihre Kreationen sind sensationell. Da sie von der Erfüllung ihres Traums noch weit entfernt ist, arbeitet sie in Kittys Café. Die ist allerdings wenig begeistert von Laras Backkünsten und entpuppt sich als herrische und ständig schlecht gelaunte Chefin. In dem Café lernt Lara Lord Hugo Carmichael kennen. Als der Lord überraschend stirbt, wird auch Lara zur Testamentseröffnung eingeladen. Sie erhält die Möglichkeit, auf dem Gut des Lords ein Café zu eröffnen. Laras Freude wird allerdings durch den Enkel des verstorbenen Lords etwas getrübt, denn er verhält sich ihr gegenüber äußerst arrogant und abweisend.....

Der Einstieg ins Geschehen gelingt mühelos. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Die beschriebenen Szenen kann man sich mühelos vorstellen. Laras Backkünste werden so anschaulich beschrieben, dass einem beim Lesen das Wasser im Munde zusammenläuft. Allzu hungrig sollte man bei der Lektüre also nicht sein, da sonst die Gefahr besteht, dass man großen Appetit auf Kuchen, Torten oder andere Leckereien bekommt.

Die Hauptprotagonistin Lara wirkt von Anfang an sympathisch. Dennoch wirken die Charaktere insgesamt eher blass, sodass man das Geschehen etwas distanziert betrachtet. In Laras Leben passiert einiges, dennoch plätschert die Geschichte eher gemächlich vor sich hin. Es kommt zwar zu einigen Schwierigkeiten, doch diese werden immer recht schnell aus dem Weg geräumt. Die Liebesgeschichte, die ja eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, wirkt nicht besonders emotional. Das Knistern zwischen den Hauptprotagonisten kommt beim Lesen leider nicht richtig rüber. Die überraschenden Enthüllungen zum Ende sind außerdem ziemlich vorhersehbar und auch zwischendurch werden einige gängige Klischees bedient.

Ich habe mich beim Lesen dieses Romans recht gut unterhalten. Nicht weniger - aber leider auch nicht mehr! Die Beschreibungen der Landschaft, der Tortenkreationen und des Gutshauses haben mir sehr gut gefallen, da ich mir alles mühelos vorstellen konnte. Die Hintergrundkulisse für die Handlung fand ich überaus gelungen. Die Liebesgeschichte konnte mich allerdings nicht begeistern, da die Figuren auf mich zu farblos wirkten, viel zu viele Klischees bedient wurden und die Handlung für mich zu vorhersehbar war. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb "nur" drei von fünf möglichen Sternchen.

Bewertung vom 17.03.2019
Cows
O'Porter, Dawn

Cows


sehr gut

Tara ist Anfang 40, alleinerziehend und versucht ihren Job mit ihrem Mutterdasein bestmöglich zu vereinbaren. Sie ist gut in ihrem Job, auch wenn sie sich, als einzige Frau, ständig behaupten muss. Die Lifestylebloggerin Cam nimmt in ihrem erfolgreichen Blog kein Blatt vor den Mund. Sie steht dazu, dass sie gerne Single ist und kinderlos bleiben möchte. Auch wenn nicht alle Leserinnen und Leser ihrer Meinung sind, steht Cam zu ihrer Überzeugung und versucht anderen Mut zu machen. Stella wünscht sich sehnlichst ein Kind, denn ihre Gesundheit hängt am seidenen Faden und wenn sie eigene Kinder bekommen möchte, dann muss sie schnellstmöglich handeln. Doch der Mann an ihrer Seite ist noch unentschlossen. Die Schicksale dieser drei unterschiedlichen Frauen beginnen sich zu verknüpfen, als Tara in einem äußerst privaten Moment in der Bahn gefilmt wird. Das Video wird ins Netz gestellt und damit beginnt für Tara eine wahre Hetzjagd...

Im Zentrum der Handlung stehen die drei unterschiedlichen Hauptprotagonistinnen Tara, Cam und Stella. Durch wechselnde Perspektiven beobachtet man die drei Frauen und erfährt in den jeweiligen Kapiteln einiges über sie. Zunächst hat man keine Ahnung, wie sich die unterschiedlichen Handlungsfäden miteinander verknüpfen werden, denn Tara, Cam und Stella kennen sich nicht. Die einzige Verbindung ist Cams Blog, den Tara und Stella regelmäßig lesen.

Die Charaktere sind vollkommen unterschiedlich, doch sie alle haben eins gemeinsam: Sie gehen ihren Weg, ohne sich dafür zu entschuldigen. Obwohl die Charaktere äußerst lebendig wirken, ist es nicht immer leicht, sich beim Lesen vollkommen mit ihnen zu identifizieren. Aber das muss man auch nicht, denn es steht einem frei, sich seine eigenen Gedanken zu machen und Überlegungen anzustellen, wie man selbst gehandelt hätte. Dabei stellt man allerdings einige Male fest, dass man selbst ins Schubladendenken verfällt und deshalb den Spiegel vorgehalten bekommt. Das geschieht aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit einer gut abgestimmten Prise Humor. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und deshalb ganz in die Handlung eintauchen.

Obwohl die Geschichte durchgehend interessant ist, wirkt sie im Mittelteil leider etwas zäh. Man hat beim Lesen stellenweise das Gefühl, dass man auf der Stelle tritt und dass es nicht richtig vorangeht. Es kommt dann allerdings zu überraschenden Wendungen, die dafür sorgen, dass man bei der Stange bleibt und das Buch am Ende mit einem guten Gefühl zusammenklappt.

Ich habe mich beim Lesen dieser Lektüre größtenteils gut unterhalten gefühlt. Denn der spritzige Schreibstil konnte mich begeistern und die unterschiedlichen Schicksale wirkten auf mich interessant. Allerdings hatte ich etwa in der Mitte es Buchs einen kleinen Durchhänger, da die Geschichte, für meinen Geschmack, etwas zu sehr auf der Stelle trat. Eine, für mich, vollkommen unerwartete Wendung hat dann aber dafür gesorgt, dass ich wieder mitten im Geschehen war und unbedingt erfahren wollte, wie alles enden wird. Da mich das Gelesene zum Nachdenken angeregt hat und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird, vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala vier Sternchen und die Empfehlung, sich selbst ein Bild zu machen.

Bewertung vom 13.03.2019
Wie du mir
Gentry, Amy

Wie du mir


gut

Die junge Comedian Dana Diaz lernt nach einem Auftritt die IT-Spezialistin Amanda kennen. Im Verlauf ihrer Unterhaltung stellt sich heraus, dass beide Frauen wiederholt Opfer von Belästigungen und Missbrauch waren und das bisher stillschweigend hingenommen haben. Doch das soll sich nun ändern. Amanda schlägt einen Pakt vor: Dana soll sich an den Peinigern von Amanda rächen und im Gegenzug übt Amanda Vergeltung an den Männern, die Dana in der Vergangenheit belästigt haben. Eigentlich hält Dana diese Rachepläne für einen Scherz. Doch schon bald zeigt sich, dass Amanda es ernst meint - todernst!

Amy Gentrys Thriller ist in der Ich-Perspektive, aus der Sicht der Comedian Dana, geschrieben und behandelt ein brandaktuelles Thema. Der Plot, dass zwei Frauen sich gegen die Belästigungen wehren und gemeinsam auf einen Rachefeldzug gehen, lässt auf ein spannendes Leseerlebnis hoffen, bei dem brisante und aktuelle Probleme angesprochen werden. Doch diese Hoffnung ist leider etwas trügerisch, denn Spannung und Nervenkitzel, also das, was einen Thriller ausmacht, sucht man über weite Teile der Handlung vergeblich. Denn das Geschehen plätschert zunächst träge vor sich hin.

Am Anfang lernt man die Hauptprotagonistin Dana näher kennen. Obwohl man durch die gewählte Erzählperspektive ja quasi in ihrer Haut steckt, fällt es nicht immer leicht, sich auf sie einzulassen oder ihre Gedanken nachzuvollziehen. Man beobachtet das Geschehen deshalb eher distanziert. Danas Berufsalltag als Comedian nimmt großen Raum ein. Die ausschweifenden Erklärungen sollen wahrscheinlich dafür sorgen, dass Dana lebendiger wirkt und dass man sich besser in sie hineinversetzen kann, doch das funktioniert nicht richtig, denn durch die langatmigen Beschreibungen tritt die Handlung auf der Stelle und wirkt sehr zäh. Das ändert sich auch erst spät. Etwa 100 Seiten vor Schluss wird endlich Fahrt aufgenommen und die bisher vermisste Spannung stellt sich langsam ein.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und deshalb habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn die Inhaltsangabe ließ mich auf einen spannenden Inhalt hoffen. Leider vergeblich - denn durchgehende Spannung, Nervenkitzel und das Gefühl, in den Sog der Ereignisse zu geraten, stellten sich bei mir nicht ein. Auf mich wirkte die Handlung über weite Teile zäh und langatmig. Mit den Protagonisten konnte ich mich ebenfalls nicht identifizieren, denn ich habe sie eher distanziert betrachtet. Zum Ende hin gab es glücklicherweise noch etwas Spannung und ein paar unverhoffte Wendungen. Deshalb kann ich mich gerade noch zu einer Bewertung von drei knappen Sternen hinreißen lassen.

Bewertung vom 12.03.2019
Dark Call - Du wirst mich nicht finden
Griffin, Mark

Dark Call - Du wirst mich nicht finden


sehr gut

Holly Wakefield ist Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet sind Serienmörder. Sie arbeitet in einer Klinik und versucht dort, zu Mördern und Serienkillern durchzudringen und sie zu therapieren. Hollys Wissen über Serienmörder ist ziemlich umfassend. Sie hat nahezu alles zum Thema gelesen und gibt dieses Wissen in Vorlesungen weiter. Nun wird sie ihre theoretischen Kenntnisse zum ersten Mal in der Praxis anwenden müssen, denn Detective Inspector Bishop hat es mit einem in Szene gesetzten Mordfall zu tun und zieht Holly als Profilerin hinzu. Schon bald wird den beiden klar, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben, der bald wieder zuschlagen wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

Es handelt sich um den Auftaktband zu einer neuen Thriller-Serie um die Kriminalpsychologin Holly Wakefield. Der Einstieg verläuft zunächst eher gemächlich. Denn man lernt Holly näher kennen und bekommt einen Einblick in ihr Berufs- und Privatleben. Obwohl sie sympathisch wirkt, hat man das Gefühl, dass Holly von einem dunklen Geheimnis umgeben wird. Doch was das sein könnte, kann man nicht genau greifen. Das macht auf jeden Fall neugierig, sodass man die Handlung interessiert verfolgt, obwohl die Spannung gerade anfangs eher auf Sparflamme kocht. Denn Holly scheint ein wandelndes Lexikon im Bereich Serienmörder zu sein und teilt ihr immenses Wissen zu diesem Thema gern und recht häufig. Dadurch kann man zwar nachvollziehen, dass Holly vom Thema regelrecht besessen zu sein scheint, doch die Handlung treiben die ständigen Wissenseinschübe nicht so richtig voran.

Der Schreibstil ist allerdings flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Deshalb sollte man beim Lesen nicht zu zartbesaitet sein, denn die Tatorte des Serienmörders haben es wirklich in sich. Man kann sich lebhaft vorstellen, was die Opfer durchgemacht haben.

Ab etwa der Hälfte des Buchs, nimmt die Handlung dann allerdings Fahrt auf. Es kommt zu einigen Wendungen, die dafür sorgen, dass sich die bisher vermisste Spannung einstellt. Zum Ende hin gelingt es Mark Griffin sogar, die Spannung auf ein hohes Niveau zu ziehen, sodass man gespannt das große Finale verfolgt und sich nicht mehr vom Gelesenen lösen mag. Auch hier gibt es noch Wendungen, die für Überraschung sorgen.

Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und deshalb war ich auf den Auftaktband dieser neuen Serie sehr gespannt. Der Einstieg verlief für meinen Geschmack etwas zu gemächlich, obwohl ich nachvollziehen kann, dass die Hauptperson, die ja auch im Mittelpunkt weiterer Bände stehen soll, genau eingeführt wird. Dennoch zog sich diese Einführung anfangs ein wenig. Ab etwa der Hälfte des Thrillers, kam ich dann doch noch auf meine Kosten, da sich die bisher vermisste Spannung endlich einstellte und zum Ende hin stetig anstieg.

Bewertung vom 10.03.2019
Eine neue Zeit / Café Engel Bd.1
Lamballe, Marie

Eine neue Zeit / Café Engel Bd.1


sehr gut

Das Café Engel in Wiesbaden ist der ganze Stolz von Heinz und Else Koch. Viel Arbeit und Herzblut steckt darin. Doch die Mühe hat sich gelohnt, denn das Café ist Treffpunkt schillernder Persönlichkeiten. Besonders Heinz Koch genießt diesen Status. Tochter Hilde liebt das Café und die besondere Atmosphäre, die dort herrscht. Sie träumt von Kindesbeinen an davon, es einst zu übernehmen. Der Zweite Weltkrieg sorgt allerdings dafür, dass die Türen des Cafés geschlossen bleiben. In den letzten Kriegstagen wird Wiesbaden das Ziel schwerer Bombenangriffe. Else und Hilde Koch bangen um das Café. Doch das Schicksal meint es gut mit ihnen, denn es bleibt beinahe unversehrt. Am Ende des Krieges eröffnen die beiden Frauen das Café wieder. Der erneute Start verläuft allerdings alles andere als reibungslos, denn es gilt etliche Schwierigkeiten zu überwinden. Doch Hilde wächst in dieser Zeit über sich hinaus. Sie riskiert einiges, um dem Café wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Nach und nach kehren nicht nur die alten Stammgäste zurück, sondern auch vermisste Familienmitglieder. Hilde muss ihren Status nun behaupten. Ein besonderer Dorn im Auge ist ihr dabei ihre Cousine Louisa, denn Hilde fühlt sich nach deren Ankunft zurückgesetzt. Die angespannte Situation droht die Atmosphäre des Cafés zu vergiften.....

Es handelt sich bei diesem Roman um den ersten Band der "Café Engel-Saga". Im Zentrum der Handlung steht die Familie Koch, die das Café Engel im Wiesbadener Kurviertel führt. Zum Einstieg blickt man in das Jahr 1935 zurück. Hier lernt man nicht nur Tochter Hilde kennen, sondern kann außerdem einen Blick in das erfolgreiche Café werfen. Die besondere Atmosphäre dieses Lokals ist dabei sofort spürbar. Außerdem erfährt man in dieser Einführung, wie Hildes Cousine Louisa ihre Kindheit auf einem ostpreußischen Gut verbringt. Die eigentliche Handlung startet dann in den letzten Kriegsmonaten und wird aus häufig wechselnden Perspektiven betrachtet. Da diese immer mit dem Namen des Protagonisten, der gerade im Zentrum der Ereignisse steht, dem entsprechenden Datum und dem Handlungsort gekennzeichnet sind, fällt es leicht, den Überblick zu behalten.

Am Anfang muss man sich mit den unterschiedlichen Charakteren vertraut machen, die nach und nach in die Handlung eingeführt werden. Es gibt einige Perspektiven, die zunächst parallel verlaufen, um sich dann allerdings miteinander zu verknüpfen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Handlungsorte mühelos vorstellen und deshalb entspannt in die Geschichte eintauchen. Die unterschiedlichen Perspektiven sind durchgehend interessant, denn dadurch kann man das Ganze aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Auch wenn die besondere Atmosphäre des Cafés stets zwischen den Zeilen schwebt und neugierig auf den weiteren Verlauf macht, hat man bei der Einführung der Charaktere zuweilen das Gefühl, dass man ein wenig auf der Stelle tritt und dass es nicht so richtig voran geht. Dennoch sind diese ausführlichen Schilderungen notwendig, um die einzelnen Akteure und ihre Verbindungen untereinander, besser einschätzen zu können. Die Protagonisten wirken zwar recht lebendig, dennoch hat man zwischendurch das Gefühl, dass man etwas auf Distanz gehalten wird. Die einzelnen Schicksale und die Schwierigkeiten der Nachkriegszeit werden allerdings glaubhaft beschrieben.

Auch wenn ich gestehen muss, dass ich die Protagonisten, für meinen Geschmack, etwas zu distanziert betrachtet habe und deshalb nur selten richtig mitfiebern konnte, habe ich diesen doch recht umfangreichen Roman innerhalb eines Tages durchgelesen. Denn die besondere Caféhaus-Atmosphäre hat ihren Reiz auf mich ausgeübt und dafür gesorgt, dass ich unbedingt erfahren wollte, wie es mit dem Café und den Personen, die damit verknüpft sind, weitergeht.

Bewertung vom 06.03.2019
Ich bin die Rache / Francis Ackerman junior Bd.6
Cross, Ethan

Ich bin die Rache / Francis Ackerman junior Bd.6


ausgezeichnet

Noch immer sucht die Shepherd-Agentin Maggie verzweifelt nach ihrem Bruder, der vor vielen Jahren von einem Serientäter, der "The Taker" genannt wird, entführt wurde. Nach einem Hinweis, den sie im vorherigen Band der Reihe erhielt, kommt sie ihm nun näher. Anscheinend zu nah, denn plötzlich verschwindet Maggie spurlos. Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., der ebenfalls seit geraumer Zeit für die Shepherd Organisation tätig ist, machen sich auf die Suche nach Maggie. Sie setzen alles daran, sie lebend zu finden. Ihren Gegnern wird schnell klar, dass es den beiden ernst ist. Todernst! Marcus und Ackerman kämpfen mit allen Mitteln und ohne Rücksicht auf Verluste....

"Ich bin die Rache" ist bereits der sechste Band um Special Agent Marcus Williams und seinen Bruder, den Serienkiller Francis Ackerman jr. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können sicher auch unabhängig voneinander gelesen werden, da wichtige Details, die man aus vorherigen Bänden wissen sollte, in die aktuelle Handlung eingestreut werden. Allerdings entwickeln sich die Charaktere von Band zu Band weiter, sodass es bei dieser Serie sinnvoller ist, sie in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn schon auf den ersten Seiten ist klar, dass Maggie in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Sie wird sich aus dieser Situation nicht selber befreien können und ist dringend darauf angewiesen, dass Marcus und Ackerman sie finden. Die Zeit dafür ist allerdings äußerst knapp. Die Suche nach Maggie ist für Marcus und Ackerman ihr persönlichster Fall. Sie sind auf sich allein gestellt und müssen ohne die Unterstützung der Organisation auskommen. Deshalb gehen sie mit aller Härte, ohne Rücksicht auf Verluste oder Konsequenzen, vor. Die Spannung ist deshalb von Anfang an spürbar, sodass man früh in den Sog der Ereignisse gerät.

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, in denen man nicht nur erfährt, wie Maggie in die ausweglose Situation geraten konnte, sondern auch welche, die zunächst nicht mit dem aktuellen Geschehen in Verbindung gebracht werden können. Doch nach und nach verknüpft Ethan Cross diese Stränge geschickt miteinander. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Man kann sich die beschriebenen Szenen und die unterschiedlichen Charaktere lebhaft vorstellen und deshalb ganz in den Rachefeldzug von Marcus und Ackerman eintauchen. Allzu zartbesaitet darf man beim Lesen allerdings nicht sein, denn hier geht es ordentlich zur Sache. Es kommt zu actionreichen und äußerst blutigen Szenen, in denen die Brüder und ihre Gegner, mit aller Härte ihre Ziele durchzusetzen versuchen. Ackerman läuft zu wahrer Hochform auf! Das Erzähltempo ist hoch und die Spannung durchgehend spürbar. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das für einige Überraschungen sorgt.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und auch dieser Teil konnte mich voll und ganz begeistern. Die Spannung war für mich von Anfang an spürbar und konnte durchgehend gehalten werden. Deshalb geriet ich ganz in den Sog der Ereignisse und habe das Buch beinahe in einem Rutsch verschlungen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb alle fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung für Fans der Reihe!

Bewertung vom 05.03.2019
Die Schlangentrommel (eBook, ePUB)
R. Börgdahl, Ole

Die Schlangentrommel (eBook, ePUB)


sehr gut

Der ehemalige Profiler Tillman Halls und Kriminaloberkommissar Bruckner sind in einer Gaststätte verabredet, um ganz entspannt Kaffee zu trinken und dabei das Kuchenangebot des Lokals zu genießen. An diesem Tag findet dort eine Hochzeit statt. Halls weist Bruckner auf ein ganz besonderes Musikinstrument hin, das zur Ausstattung des kambodschanischen Ensembles gehört, das die Hochzeitsgesellschaft unterhält. Es handelt sich um eine Schlangentrommel. Dieses Musikinstrument nimmt Halls zum Anlass, Bruckner von einem äußerst brisanten Fall zu erzählen, bei dem er vor Jahren als Berater hinzugezogen wurde. Bruckner erfährt von einer gnadenlosen Jagd, die nicht nur durch mehrere Städte und Länder führt, sondern etliche Tote fordert.....

"Die Schlangentrommel" ist der vierte Band der Reihe um den ehemaligen Profiler Tillman Halls und Kriminaloberkommissar Bruckner. Dieser Teil kann allerdings vollkommen unabhängig gelesen werden, da sich dieser Fall deutlich von den anderen Bänden unterscheidet. Denn dieses Mal ermitteln die beiden nicht gemeinsam, sondern treffen sich ganz zwanglos zu Kaffee und Kuchen. Dabei erzählt Halls Bruckner von einer atemberaubenden Verfolgungsjagd.

Der Einstieg wirkt sehr gelungen, da die Schlangentrommel, des kambodschanischen Ensembles, das auf der ebenfalls im Lokal anwesenden Hochzeitsfeier spielt, einen glaubwürdigen Aufhänger zu der spannenden Verfolgungsjagd liefert. Halls blickt einige Jahre zurück und berichtet Bruckner von Rin Mura. Dieser war einer der führenden Köpfe der roten Khmer in Kambodscha und konnte in Schweden untertauchen. Doch als er sich entschließt, das Land zu verlassen, brisante Informationen zu verkaufen und mit diesem Geld erneut vom Radar seiner Verfolger zu verschwinden, beginnt ein atemloses Katz- und Mausspiel. Nicht nur Geheimdienste, sondern auch gnadenlose Jäger aus seiner ehemaligen Heimat, die nun den Zeitpunkt der Rache für gekommen halten, heften sich an seine Fersen.

Auch in diesem Band versteht es Tillman Halls wieder hervorragend, die Ereignisse lebendig und spannend zu beschreiben. Allerdings sollte man ihm dabei konzentriert folgen, da es gilt, eine Vielzahl von Charakteren zuzuordnen und miteinander in Verbindung zu bringen. Denn Tillman Halls erzählt die spannende Jagd aus verschiedenen Perspektiven, die nach und nach aufeinander zusteuern. Sehr angenehm dabei ist allerdings, dass Bruckner öfter nachfragt und man dadurch die unterschiedlichen Stränge besser zuordnen kann. Wer zu den Guten oder den Bösen gehört, lässt sich allerdings nicht so schnell herausfinden, denn Halls lässt sich nicht vor dem großen Finale in die Karten schauen. Und bis dahin, kann man eine spannende Verfolgungsjagd genießen. Die Spannung wird dabei früh aufgebaut und flacht keinen Moment ab. Denn es geht Schlag auf Schlag, sodass man ganz in den Sog der Ereignisse gerät und keine Ahnung hat, wie das alles enden könnte. Das Ende hält dann auch noch einige Überraschungen bereit.

Ich habe bereits die vorherigen Fälle von Halls und Bruckner mit Begeisterung verfolgt. Dieser Teil der Reihe unterscheidet sich allerdings deutlich von den anderen Bänden. Ich gestehe mal, dass mir die "normalen" Fälle der beiden besser gefallen, da ich ihre gemeinsamen Ermittlungen immer gespannt verfolge und das Geplänkel der beiden dabei genieße. Dennoch hat mich auch dieser ungewöhnliche Fall schnell in seinen Bann gezogen. Denn die Verfolgungsjagd war einfach unglaublich spannend. Einmal angefangen, hätte ich diesen Thriller am liebsten in einem Rutsch beendet. Die vielen Charaktere haben mich zwar zeitweise ein wenig ratlos gemacht, da es mir nicht ganz leicht fiel, alle sofort richtig zuzuordnen, aber das lag sicher auch mit an der rasanten Handlung, die kaum Zeit zum Luftholen ließ. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung.

Bewertung vom 03.03.2019
Lazarus / Kommissar Linna Bd.7
Kepler, Lars

Lazarus / Kommissar Linna Bd.7


ausgezeichnet

"Lazarus" ist bereits der siebte Fall für Joona Linna. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen aber auch dann folgen, wenn man noch keine Vorkenntnisse hat. Um die privaten und beruflichen Nebenhandlungen der Hauptcharaktere und ihre Weiterentwicklung zu verfolgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Wichtige Hintergrundinformationen werden allerdings so in die Handlung eingestreut, dass man auch als Quereinsteiger einen guten Überblick bekommt und dem aktuellen Geschehen problemlos folgen kann.

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt wieder mühelos, denn unterschiedliche Perspektiven, die sofort durch Spannung oder das Gefühl einer unterschwelligen Bedrohung überzeugen, sorgen dafür, dass man von Anfang an in den Sog der Handlung gerät. Das Autorenduo Lars Kepler spannt ein Netz aus variierenden Strängen, die zunächst nicht richtig in Verbindung gebracht werden können, dadurch aber das Interesse wecken und außerdem eine äußerst bedrohliche Atmosphäre entwickeln. Diese Bedrohung wirkt so glaubhaft, dass man förmlich spürt, mit welcher akribischen Genauigkeit Jurek Walter die Schlinge knüpft, die er um Joona Linna und alle die ihm lieb sind, legen will, um sie dann präzise zuzuziehen. Die Anspannung ist dadurch hoch und schwebt ständig zwischen den Zeilen, da man sich fragt, ob es Joona gelingen wird, den Kopf aus dieser Schlinge zu ziehen.

Doch schnell wird klar, dass die perfiden Pläne des Killers so kalkuliert sind, dass er den Ermittlern immer einen Schritt voraus ist und alle Eventualitäten bedacht hat. Es geht Schlag auf Schlag, sodass man beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen hat. Man verfolgt geradezu atemlos die spannenden Szenen und mag manchmal kaum glauben, was passiert. Die häufig wechselnden Perspektiven, die oft an entscheidenden Stellen stoppen, um sich dann dem nächsten Handlungsstrang zuzuwenden, sorgen für ein rasantes Tempo, dem man sich nur schwer entziehen kann. Das Buch entwickelt sich damit früh zu einem echten Pageturner. Die Spannung ist enorm. Allerdings stellt man sich beim Lesen oft die Frage, wie es eigentlich sein kann, dass Jurek Walter scheinbar alles weiß und entsprechend reagieren kann. Das wirkt zuweilen ein wenig unglaubwürdig und arg konstruiert. Da die Spannung aber konsequent gehalten wird, verdrängt man dieses Manko und genießt die Anspannung und den Gänsehauteffekt.

Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die Handlung eintauchen. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen allerdings nicht sein, da die Opfer nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Außerdem wird schnell klar, dass man sich in diesem Band wohl von einigen bekannten Charakteren verabschieden muss, da Jurek Walter gnadenlos zuschlägt. Dieser Fall gipfelt in einem spannenden Showdown, wobei die Frage, wie alles enden wird, erst ganz am Ende beantwortet wird.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und war auch von diesem Fall wieder begeistert. Denn ich war vom ersten Moment an mitten im Geschehen und konnte mich ganz auf das spannende Katz- und Mausspiel einlassen. Die Spannung war für mich sofort spürbar, sodass ich früh in den Sog der Ereignisse geriet und den Thriller am liebsten in einem Rutsch beendet hätte. Obwohl ich zugeben muss, dass es mich etwas gestört hat, dass Jurek Walter scheinbar alles wusste und einkalkulieren konnte, vergebe ich alle fünf Bewertungssternchen. Denn der durchgehenden Hochspannung konnte ich mich einfach nicht entziehen.

Bewertung vom 02.03.2019
DUMPLIN'
Murphy, Julie

DUMPLIN'


sehr gut

Willowdean ist 16 Jahre alt und wird von ihrer Mutter liebevoll "Dumplin" genannt. Willowdean nennt sich selbst "Die Dicke vom Dienst". Sie hat ein paar Kilos zu viel auf den Rippen, dennoch fühlt sie sich wohl in ihrem Körper und hat keinen Grund, etwas an ihrem Gewicht zu ändern. Doch dann lernt sie den schlanken und äußerst attraktiven Bo kennen. Er scheint sich tatsächlich für Willowdean zu interessierten und plötzlich ist es ihr doch nicht egal, wie sie aussieht. Sie beginnt an sich selbst zu zweifeln und beschließt deshalb spontan, sich für den Schönheitswettbewerb am Ort zu bewerben. Sie will sich damit selbst beweisen, dass ein schlanker, perfekter Körper nicht alles sein kann...

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Willowdean, geschildert. Willowdean wirkt sehr lebendig und deshalb fällt es leicht, den Einstieg ins Geschehen zu finden. Denn der Schreibstil ist wundervoll locker. Willowdean erzählt ihre Geschichte so gekonnt, dass man sich die beschriebenen Szenen und Personen mühelos vorstellen kann. Man kann ihre Gedanken und Gefühle außerdem glaubhaft nachvollziehen. Willowdean gewährt einen ungeschminkten Einblick in ihr Innerstes und lässt den Leser intensiv an ihren Empfindungen teilhaben. Dabei wirkt sie zwar manchmal sprunghaft oder etwas zu sehr auf sich selbst bezogen, dennoch merkt man, dass ihr auch viel an anderen liegt und dass sie versucht, mutig zu sein. Willowdean kann auch mal über sich selbst lachen und deshalb kommt auch der Humor nicht zu kurz. Bei ihrer Erzählung muss man oft unverhofft schmunzeln.

"Dumplin" ist ein locker geschriebener Jugendroman, mit einem Thema, das zum Nachdenken anregt. Auch wenn die Hauptprotagonistin manchmal über das Ziel hinausschießt, merkt man doch, dass sie verzweifelt versucht, den richtigen Weg für sich zu finden und mutig zu sein.

Ich habe mich beim Lesen jedenfalls sehr gut unterhalten und Willowdeans Erzählung an einem Nachmittag verschlungen. Der lockere Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich viel zu schnell am Ende angekommen war. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf Sternchen.

Bewertung vom 27.02.2019
Einer wird sterben
Lorenz, Wiebke

Einer wird sterben


ausgezeichnet

Stella lebt mit ihrem Mann Paul in einer ruhigen Wohngegend. In der Straße kennt man sich. Wobei Stella keinen großen Wert auf freundschaftliche Beziehungen zu den Nachbarn legt. Das liegt auch daran, dass Pauls Ex-Frau bei einem Autounfall ums Leben kam, und Stella den Eindruck hat, dass die Nachbarn denken, dass Stella sich ins gemachte Nest gesetzt hat. Dennoch fühlt sie sich in der Straße sicher. Das ändert sich allerdings schlagartig, als plötzlich ein unbekannter Wagen in der Straße parkt. Die Insassen steigen nicht aus, sondern beobachten die Umgebung und nicht nur für eine Weile, sondern tagelang! Dieses merkwürdige Verhalten macht die Bewohner der Straße langsam nervös. Stella hat allerdings den Verdacht, dass sie selbst das Ziel der unermüdlichen Beobachtung ist. Wissen die Insassen etwa, was damals wirklich bei dem Unfall geschah? Ausgerechnet jetzt ist Paul nicht daheim. Er ist Pilot, noch tagelang unterwegs und nur sporadisch zu erreichen. Stella hat Angst! Welches Ziel verfolgen die geheimnisvollen Beobachter?

Wiebke Lorenz beginnt ihren Psychothriller mit dem Ende. Das weckt sofort das Interesse an der Handlung, denn die Szenen lösen ein beklemmendes Gefühl aus, das dafür sorgt, dass von Anfang an eine unterschwellige Anspannung zwischen den Zeilen schwebt. Hier wird auch nicht zu viel verraten, sondern der Grundstein zu einem atemlos spannenden Psychothriller gelegt.

Der Einstieg gelingt dadurch mühelos. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Es gelingt ihr hervorragend, Handlungsorte und Charaktere so zu beschreiben, dass man sie beim Lesen sofort vor Augen hat und sich ganz auf das Geschehen einlassen kann. Im Zentrum der Handlung steht Stella. Sie ist alleine im Haus und hat von Anfang an ein ungutes Gefühl, als sie das parkende Auto entdeckt. Dieses Gefühl wird glaubhaft beschrieben. Man kann nachvollziehen, dass sie sich immer weiter hineinsteigert. Denn plötzlich geschehen auch in den Nachbarschaft geheimnisvolle Dinge. Man weiß nicht, was man glauben soll und wem man, oder vielmehr wem Stella, vertrauen kann. Reagiert sie über oder geht von den Insassen des Wagens tatsächlich eine Gefahr aus? Man erfährt, dass Stella und Paul viele Jahre lang etwas über den Unfallhergang verschwiegen haben. Sollte jemand das Geheimnis kennen? Diese Ungewissheit ist beim Lesen regelrecht spürbar und sorgt dafür, dass man früh in den Sog der Handlung gerät. Man stellt eigene Überlegungen an, die man allerdings komplett überdenken muss, da es immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt. Dadurch fliegt man förmlich durch das Buch und verfolgt angespannt das Geschehen. Das Ganze gipfelt in einem nervenaufreibenden Finale, das nicht nur überraschend, sondern vollkommen schlüssig ist.

Ich habe mich beim Lesen dieses Psychothrillers ausgesprochen gut unterhalten. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die unterschwellige Bedrohung schwebte für mich greifbar zwischen den Zeilen. Ich war hin- und hergerissen, wusste nicht was ich glauben soll und hatte keine Ahnung wohin das Ganze steuern würde. Dadurch geriet ich in den Sog der Ereignisse und mochte kaum glauben, was am Ende ans Tageslicht kam. Deshalb vergebe ich auch alle fünf Bewertungssternchen und eine ganz klare Leseempfehlung.