12,90 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln


    Broschiertes Buch

25 Kundenbewertungen

Band 2 der Serie um Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi vom FBIE in abgelegenes Farmhaus in Virginia. Hier versteckt die Polizei die junge November McAllister. Sie ist das letzte Opfer des berühmt-berüchtigten Black Rose Killers und die einzige, die ihm bis jetzt entkommen konnte. Francis Ackerman jr. und Nadia Shirazi persönlich sind auf dem Weg dorthin, um die junge Frau zu beschützen. Aber der Black Rose Killer ist schneller als sie. Er tötet die anwesenden Polizisten und entführt November ein zweites Mal. Damit ist die Jagd offiziell eröffnet, aber es scheint, als könne…mehr

Produktbeschreibung
Band 2 der Serie um Francis Ackerman jr. und seine Partnerin Nadia Shirazi vom FBIE in abgelegenes Farmhaus in Virginia. Hier versteckt die Polizei die junge November McAllister. Sie ist das letzte Opfer des berühmt-berüchtigten Black Rose Killers und die einzige, die ihm bis jetzt entkommen konnte. Francis Ackerman jr. und Nadia Shirazi persönlich sind auf dem Weg dorthin, um die junge Frau zu beschützen. Aber der Black Rose Killer ist schneller als sie. Er tötet die anwesenden Polizisten und entführt November ein zweites Mal. Damit ist die Jagd offiziell eröffnet, aber es scheint, als könne der Killer selbst Ackermans genialste Schachzüge vorhersagen ...
  • Produktdetails
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Originaltitel: The Black Rose
  • Artikelnr. des Verlages: 18315
  • 3. Aufl. 2021
  • Seitenzahl: 480
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Erscheinungstermin: 26. Februar 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 132mm x 48mm
  • Gewicht: 475g
  • ISBN-13: 9783404183159
  • ISBN-10: 3404183150
  • Artikelnr.: 59310192
Autorenporträt
Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors. Er bereicherte die Welt fiktiver Serienkiller um ein besonderes Exemplar: Francis Ackerman jr. Der gnadenlose Serienkiller erfreut sich seitdem großer Beliebtheit: Jeder Band der sechsbändigen Shepherd-Reihe stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Der Autor lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Illinois.
Autoreninterview
Interview mit Ethan Cross

Sie haben durch „Star Wars“-Romane Ihre Liebe zum Schreiben entdeckt. Hat das radikal Böse, das im Star-Wars-Universum existiert, auch Ihre Thriller inspiriert?

„Star Wars“ war definitiv eine große Inspiration für mich. Ich hatte immer das Gefühl, dass es dort einerseits die besten Bösewichte gab, andererseits hat man lange Zeit zu wenig aus ihnen gemacht. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich mich mit besonders viel Liebe den Bösewichten in meinen Büchern widmen wollte. Ich war schon immer der Meinung, dass die Helden in einer Ge-schichte nur so interessant sind wie ihre ruchlosen Gegenstücke. Mein erster Lektor und Mentor war übrigens Lou Aronica, der die „Star Wars“-Romanreihe initiiert hat. Da schloss sich ein Kreis, auf schöne, schicksalhafte Weise.

Sie haben den genialen Serienmörder Francis Ackerman Jr. erfunden und ihm bereits eine zweite Buchreihe gewidmet. Waren Sie von dem Erfolg dieser Figur überrascht?
Als ich an meinem ersten Buch „Ich bin die Nacht“ schrieb, hatte ich ursprünglich vor, dass Acker-man früh stirbt und sich eine andere Figur als der wahre Antagonist herausstellt. Im Lauf der…mehr
Interview mit Ethan Cross

Sie haben durch „Star Wars“-Romane Ihre Liebe zum Schreiben entdeckt. Hat das radikal Böse, das im Star-Wars-Universum existiert, auch Ihre Thriller inspiriert?

„Star Wars“ war definitiv eine große Inspiration für mich. Ich hatte immer das Gefühl, dass es dort einerseits die besten Bösewichte gab, andererseits hat man lange Zeit zu wenig aus ihnen gemacht. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich mich mit besonders viel Liebe den Bösewichten in meinen Büchern widmen wollte. Ich war schon immer der Meinung, dass die Helden in einer Ge-schichte nur so interessant sind wie ihre ruchlosen Gegenstücke. Mein erster Lektor und Mentor war übrigens Lou Aronica, der die „Star Wars“-Romanreihe initiiert hat. Da schloss sich ein Kreis, auf schöne, schicksalhafte Weise.

Sie haben den genialen Serienmörder Francis Ackerman Jr. erfunden und ihm bereits eine zweite Buchreihe gewidmet. Waren Sie von dem Erfolg dieser Figur überrascht?
Als ich an meinem ersten Buch „Ich bin die Nacht“ schrieb, hatte ich ursprünglich vor, dass Acker-man früh stirbt und sich eine andere Figur als der wahre Antagonist herausstellt. Im Lauf der Arbeit kristallisierte sich Ackerman aber als herausragender Charakter heraus. Auch in den folgenden Büchern, in denen er schließlich die Seiten wechselt, war Ackerman immer die Figur, über die die Leute Kommentare abgaben. Es wurde immer deutlicher, dass wir ihm noch mehr Raum geben müssen.

In Ihrem neuen Roman „Die Stimme der Rache“ arbeitet Ackerman zum zweiten Mal mit der FBI-Beamtin Nadia Shirazi zusammen, einer brillanten IT-Spezialistin. Warum haben Sie gerade diese Konstellation gewählt?
Ackerman arbeitete ja ursprünglich mit einem größeren Team von Agenten mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammen, zu dem auch sein Bruder Marcus, ein ehemaliger Detective der Mordkom-mission, gehörte. Aber bei dieser neuen Serie wollte ich Ackerman ja mehr Zeit geben, allein zu glänzen. Also habe ich eine Figur geschaffen, die ihn bei seinen Abenteuern begleitet und gleich mehrere Funktionen erfüllt. Zunächst war Nadia Shirazi eine Agentin in der Cyber-Abteilung des FBI und wechselte dann in die Verhaltensanalyseeinheit. Sie ist eine vielseitige Agentin, die Ackerman nicht nur technisch unterstützt, sondern auch auf dem Boden halten und dafür sorgen kann, dass er nicht in seine dunklere Natur zurückfällt.

Der Black-Rose-Killer benutzt in „Die Stimme der Rache“ eine besonders perfide, sadistische Methode. Was reizt Sie daran, hier immer weiter ins Extreme zu gehen?
Wenn ich darüber nachdenke, welche Szenarien ich den Protagonisten in meinem Buch im Laufe der Geschichte zumuten möchte, dann denke ich nicht daran, was ich jemandem im realen Leben gerne antun würde. Ich denke nicht einmal aus der Perspektive des Antagonisten. Das Erste, woran ich denke, ist: Was ist das Beängstigendste, was mir passieren könnte? Dann versuche ich, eine Ges-chichte um diese Ängste herum zu entwickeln. Und man sagt, dass ich niemand bin, dem man leicht Angst einjagen könnte.

Ackerman ist auch eine tragische Figur. Er wurde vom eigenen Vater zum Mörder geformt und hat dann die Seiten gewechselt. Haben Sie die Hoffnung, dass sich Menschen wirklich so radikal ändern können?
Ich glaube schon, dass das möglich ist. Es hat etwas mit Glauben zu tun. Wenn ein Mensch erkennt, dass es eine höhere Macht gibt, dass wir spirituelle und keine physische Wesen sind, dass es mehr in dieser Welt gibt, als man auf den ersten Blick sieht. Zudem geht es darum, die eigenen Un-zulänglichkeiten zu erkennen. Ich habe das Asperger-Syndrom. Das hat mich in meinem Leben vor viele einzig-artige Herausforderungen gestellt, aber es gibt mir auch eine einzigartige Perspektive, und ich habe früh gelernt, mit meinen eigenen Unzulänglichkeiten umzugehen. Ackerman selbst würde sagen, dass er seine dunkleren Impulse „intellektuell ablehnt“.

Träumen Sie schlechter, wenn Sie an einem neuen Roman arbeiten?
Die Legende besagt, dass Bret Easton Ellis beim Schreiben von „American Psycho“ so sehr von dunklen Gedanken verzehrt wurde, dass er begann, sein Mitgefühl zu verlieren. In Anbetracht der düsteren Thematik und der rücksichtslosen Natur bestimmter Charaktere in meinen Romanen fra-gen mich die Leute oft, ob es mich beeinflusst. Die Antwort ist: nein. Es macht großen Spaß, sich in den Kopf eines Mörders hineinzuversetzen und sich die Welt mit anderen Augen vorzustellen, aber es ist wie bei einem Schauspieler, der eine Rolle spielt. Ich werde nicht zum Killer oder lasse mich von dunklen Gedanken verzehren. Ich denke, dass wir alle eine dunkle Seite haben, ich an-scheinend mehr als andere, und ich zapfe einfach diesen Teil meines Gehirns an. Das ist das Coole und Therapeutische am Schreiben. Ich darf alle Charaktere sein, die guten und die bösen, die Hel-den und die Bösewichte.

Können Sie sich vorstellen, etwas radikal anderes zu schreiben, ein romantisches Liebesdrama zum Beispiel?
Ja, ich kann mir vorstellen, etwas anderes zu schreiben. Ein Grund, warum ich mich ursprünglich dafür entschieden habe, unter einem Pseudonym zu schreiben, ist, dass ich schon immer mehrere Genres ausprobieren wollte. Ich möchte, dass die Leser einen Ethan-Cross-Roman in die Hand nehmen und sich auf einen atemlosen, temporeichen Spannungsthriller verlassen können. Ich habe vor, Bücher in verschiedenen Genres zu schreiben, darunter Action/Abenteuer, Science-Fiction, Literatur, Horror oder Fantasy. Aber sie werden möglicherweise unter einem anderen Namen erscheinen.

Interview: Literaturtest, 2021
Krimi des Monats März 2021
Ethan Cross: Die Stimme der Rache „Ich töte, weil ich ein Raubtier bin.“ Zehn Jahre ist es her, seit sich Francis Ackerman Jr. mit diesen Worten der hartgesottenen Leserschaft in Ethan Cross’ Thriller „Racheopfer“ vorgestellt hat. Der US-Bestsellerautor hat seitdem in sieben weiteren Romanen die Facetten dieses charismatischen Serienkillers zum Schillern gebracht. Und wie die Titel schon andeuten, nahm Cross dabei seine wachsende Fangemeinde mit auf eine Achterbahnfahrt durch die Abgründe menschlicher Emotionen, voll von Rache, Angst, Schmerz, Hass und Zorn. Die innere Wandlung, die Ackerman im Lauf der Zeit vollzog, ist nicht minder radikal. Unterstützt von seinem Bruder, dem Regierungsagenten Marcus, wechselte der verurteilte Killer die Seiten und hilft seither dem FBI, gegen seinesgleichen zu ermitteln.

Zwei Jahre nach „Die Stimme des Zorns“ arbeitet Ackerman nun in „Die Stimme der Rache“ zum zweiten Mal mit seiner neuen Kollegin, der FBI-Agentin Nadia Shirazi, zusammen. Wie gewohnt ist Ethan Cross kein Autor, der lange fackelt. So stürzt er einen bereits auf der ersten Seite mitten ins grauenerregende Geschehen: Zwei Kollegen von US-Marshall Shawna Hatfield hat der bereits aus „Die Stimme des Zorns“ bekannte Black-Rose-Killer zuletzt getötet. Hatfield weiß, sie ist dem Killer in die Falle gegangen. Er beobachtet sie, und es ist nur eine Frage von Minuten, bis auch sie zu seinen Opfern zählen wird.

Wenn er nicht gerade lästige Polizist*innen loswerden will, geht der Black-Rose-Killer ganz besonders perfide vor. Er entführt Frauen, hält sie als Sklavinnen und markiert sie mit einem Tattoo: einer schwarzen Rose. Schließlich lässt er sie frei, mit der Empfehlung, ihre letzten Dinge möglichst bald geregelt zu bekommen, und verspricht, ihnen dann irgendwann erneut aufzulauern und sie umzubringen. Die junge November McAllister gehört zu den wenigen, die es wagten, sich in dieser Zeit an die Polizei zu wenden. Prompt wird sie ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen, was leider, wie die verantwortliche Marshall Hatfield nun feststellen muss, den Killer zusätzlich anspornt.

Die Liebe zum Detail, mit der Ethan Cross seine Figuren zum Leben erweckt, macht auch vor den Nebenfiguren nicht halt. Entsprechend bekommt auch Shawna Hatfield eine Geschichte, die sie davor bewahrt, lediglich ein weiteres anonymes Opfer zu werden. Zugleich wirft ihr Schicksal ein bezeichnendes Licht auf die Strukturen innerhalb des FBI-Apparates, in dem die „Altherrennetzwerke“ nach wie vor den Ton angeben: Hatfield hat einen Strafantrag gegen einen Vorgesetzten gestellt, nachdem dieser einen Festgenommenen rassistisch beleidigt hatte. Seitdem ist nichts passiert – nur dass Hatfields Karriere darunter spürbar leidet und sie nur noch Aufgaben zugeteilt bekommt, die niemand übernehmen will.

Der Fokus der Geschichte liegt aber wieder auf dem ungleichen Duo Ackerman und Shirazi und ihren sehr unterhaltsamen zwischenmenschlichen Spannungen. Als der Black-Rose-Killer November McAllister ein zweites Mal entführt, beginnt für die beiden Sonderermittler ein Rennen gegen die Zeit, das sich bald zu einem brutalen Duell zwischen zwei der perfidesten Serienmörder der Krimigeschichte entwickelt. Cross erweist sich dabei einmal mehr als erfindungsreicher Chronist menschlicher Abgründe – auf wirklich allen Ebenen.

Alles zum Krimi des Monats