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Benutzername: Pip
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Bewertungen

Insgesamt 32 Bewertungen
Bewertung vom 05.10.2018
Queen Victoria
Baird, Julia

Queen Victoria


ausgezeichnet

Diese Biographie über Queen Victoria geht über 600 Seiten. Da kommt erstmal der Gedanke ich will aber nicht wirklich alles über diese Frau wissen. Der Nächste aber Vieles. Dann hielt ich das Buch in der Hand, groß und schwer mit einem schönen jungen Frauengesicht auf dem Cover.
Beim Durchblättern habe ich einige Schwarzweiß Fotos und den Anhang entdeckt. 100 Seiten stark. Gut, werde ich sowieso nicht lesen. Irrtum, ich fand auch die Nachbemerkungen, den Dank, und die Anmerkungen sehr interessant.
Außerdem gibt es noch die Bibliographie und den Bildnachweis.
Die Autorin hat das Leben der Königin von Geburt bis zum Tod beschrieben, respektvoll aber nicht unterwürfig. Wo auch im Nachhinein Kritik am Verhalten der Königin nötig ist lässt sie die durchklingen. Als Leserin konnte ich das Leben von Victoria begleiten mit all seinen Höhen und Tiefen. Die strenge Erziehung, ihre Liebe, die Kinder, Freunde und immer wieder die Politik.
In Zwischentexten lässt die Autorin Zeitzeugen in Zitaten zu Wort kommen.
Es gibt Informationen über das Leben in England während des viktorianischen Zeitalters, das für den normalen Bürger eher von Armut geprägt war. Aber für England auch eben ein goldenes Zeitalter das Empire wächst in dieser Zeit fast um das Doppelte.
Das ganze Buch lässt sich flüssig wie ein guter Roman lesen. Es gibt keine lästigen Fußnoten die den Lesefluss unterbrechen, eventuelle Fragen kann man für sich im Anhang klären der jedem Kapitel zu geordnet ist.
Passende Fotos lockern den Text auf und machen die Menschen die für Victorias Geschichte wichtig waren für uns Leser sichtbar, auch seltene Fotos von ihr sind dabei und nicht immer nur das ( eine schwarzgekleidete ältere Frau mit Spitzenhäubchen ).

Bewertung vom 19.09.2018
Deutsches Haus
Hess, Annette

Deutsches Haus


ausgezeichnet

Eva ist 24 Jahre und Dolmetscherin für die polnische Sprache. Sie wird gebeten beim ersten Ausschwitz Prozess in Frankfurt zu übersetzen. Ihre Eltern die eine eigene Gaststätte haben und ihr Verlobter ein Versandhaus Erbe sind strikt dagegen. Eigentlich hat sie sehr wenig Selbstbewusstsein und wünscht sich einen starken Mann an ihrer Seite. Nur in diesen Punkt gibt sie nicht nach.
Für alle Beteiligten ändert sich durch den Prozess ihr Leben.
Dieses Buch ist herausragend zu diesem Thema.
Unaufgeregt erzählt die Autorin den Roman, aber zwischen den Zeilen spürt man den tiefen Respekt, den sie gegenüber den Opfern die ihr Leid noch einmal erleben als sie ihre Zeugenaussagen machen, empfindet. Auch die mühselige Arbeit der Staatsanwaltschaft wird gewürdigt.
Es findet sich alles in diesem Buch wieder: Täter, Opfer, Prozess Beteiligte, Mitläufer, Menschen mit der Gnade der späten Geburt und Überlebende die mit ihrem Schicksal hadern.
Man könnte sagen davon habe ich schon genug gelesen aber das stimmt nicht, denn in diesem Roman werden Zusammenhänge zwischen den Verbrechen der Nazizeit, die Gleichgültigkeit der Menschen ( es ist Zeit zu vergessen, wir müssen nach Vorne sehen ) mit den aktuellen Ereignissen gezogen ( Ausländer raus, Deutschland den Deutschen ) es ist ein wichtiges Buch gerade jetzt.

Bewertung vom 05.09.2018
Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste
Schwenke, Philipp

Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste


sehr gut

Als Beschreibung würde ich dieses Buch als eine alternative Biographie über Karl May bezeichnen. Es ist eine Mischung aus Wunschdenken, Fiktionen, Tatsachen und Meinungen. Der Autor lässt den Menschen Karl May selber sprechen über sich, über seine Figuren, seine Ehe und seine Mitmenschen.
Karl May hat selber geglaubt das er die Abenteuer von Old Shatterhand und Kara ben Nemsi selbst erlebt hat genau wie seine damaligen Leser. Als die Zeitungen beginnen die Wahrheit aufdecken, begibt er sich auf seine erste richtige Reise in den Orient. Er ist enttäuscht auch und vor allem von sich.
Es ist spannend wie die Romanfigur Karl May und seine Umgebung damit umgeht nichts bleibt verborgen, auch die Frage um die Locke von Winnetou die Karl in einem Medaillon mit sich führt, als Andenken an den großen Häuptling.
Als Kind war ich ein riesengroßer Fan von Karl May und besitze auch heute noch alle Bücher von ihm. Nachdem ich die erste Biographie über ihn gelesen hatte, konnte ich nicht verstehen wie so viele Menschen zu der Zeit die Geschichten als wahr betrachten konnten. Für mich war immer klar das es spannende Abenteuergeschichten sind nicht mehr und nicht weniger.
Mit diesem Buch entsteht so etwas wie Verständnis dafür, denn wenn ein Autor so überzeugt davon ist, dass das was er schreibt und sagt die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ist, und Unterstützung durch clevere Verleger und Zeitungsmacher erhält, überträgt sich das auch auf die Leserschaft die im Gegensatz zur heutigen Zeit keine Vergleichsmöglichkeiten hat.
In diesen Tagen gibt es viele Fake News und alternative Wahrheiten die nicht immer aufgeklärt werden.
Da passt dieses Buch wunderbar hinein. Die bösen Zeitungsschreiber die dem armen Karl ans Leder wollen.
Der Autor Philipp Schwenke ist Wirtschaftsjournalist, hat aber für dieses Buch die Sprache und den Stil von Karl May verwendet, dadurch wirkt es authentisch und macht mit Sicherheit nicht nur den Fans von Old Shatterhand, Winnetou, Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar viel Spaß beim Lesen. Denn man muss die Bücher von Karl May nicht kennen um seine Persönlichkeit die hier überragend dargestellt wird interessant zu finden.
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Bewertung vom 21.08.2018
Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1
Moran, Kelly

Es beginnt mit einem Blick / Redwood Love Bd.1


gut

Avery kommt mit ihrer autistischen Tochter Hailey in eine nette Kleinstadt in der ihre Mutter schon lange lebt. Sie will einen Neuanfang nach einer desaströsen Ehe, nur Ruhe, ihr Auskommen und Hilfe bei ihrer Tochter. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.
In diesem Ort gibt es eine Tierarztpraxis mit drei gut aussehenden unverheirateten Tierärzten Drake, Flynn und Cade.
Cade ist der Schürzenjäger, Flynn ist taubstumm und Drake Witwer.
In diesem Roman dreht es sich um Cade die anderen werden folgen.
Die Liebesgeschichte zwischen Cade und Avery war gut erzählt mit ein paar Erotikszenen die aber gut ins Geschehen passten.
Das Drum herum erinnerte manchmal an andere Romane dieses Genres.
Was mich aber am meisten gestört hat, war die ständigen Wiederholungen einiger Teile z.B.: die Beschreibung von Cades Körper er mag zwar so schön sein wie der David von Michelangelo aber das muss ich nicht gefühlt ein Dutzend mal lesen. Auch die Tatsache das Flynn nicht hört oder Drake noch immer ein trauernder Witwer ist brauche ich nicht mehrmals, so schlecht ist mein Gedächtnis noch nicht.
Es mag manche Leser nicht stören, aber es ist unnötiges Füllmaterial und wenn das Buch dünner ist wäre es vielleicht auch ein bisschen günstiger.
Fazit: eine nette Liebesgeschichte mit einigen Längen aber gut lesbar und ich werde aus purer Neugier die anderen Bände auch lesen.

Bewertung vom 14.08.2018
Ein Keim kommt selten allein
Egert, Markus; Thadeusz, Frank

Ein Keim kommt selten allein


sehr gut

Der Mikrobiologe Professor Doktor Markus Egert beschreibt in seinen Buch die Mikroorganismen in unserem Leben. Tausende davon gibt es in unserem Alltag, Gute wie Böse. Er erzählt wo und wie sie leben und ob wir mit ihnen leben müssen. Wie verhindert oder vertreibt man sie? Wo kommen sie her und wie gefährlich sind sie? Er spricht von vielen Forschungsergebnissen die er und seine Kollegen in vielen Jahren mühevoller Kleinarbeit zusammen getragen haben. Er sagt unter anderem, in dem Bereich Haushalts Hygiene liegen noch viele Nobelpreise auf der Straße. Wir Leser erfahren von bekannten Viren wie den Grippe Virus oder Noro Virus und von eher Unbekannten wie zum Beispiel"Campylobacter"ein ganz besonders netter Vertreter seiner Gattung.
In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsjournalisten Frank Thadeusz ist ihm ein unterhaltsames interessantes Buch gelungen. Der Schreibstil der beiden Autoren ist humorvoll und leicht zu lesen. Es gibt für den Leser altes und neues Wissen zum Thema Haushaltshygiene lustig verpackt. Wir alle wissen das der Spülschwamm ein Keimherd ist, aber wie der Professor erklärt kaufen wir Verbraucher lieber alle fünf Jahre ein neues Auto wie einmal in der Woche dieses Putzmittel auszutauschen, denn reinigen läßt der sich einfach nicht.
Ich habe einige neue Informationen erhalten und wem das nicht reicht so sind im Anhang viele Quellen und weiterführende Literatur aufgeführt.

Bewertung vom 14.08.2018
Das rote Adressbuch
Lundberg, Sofia

Das rote Adressbuch


ausgezeichnet

Das Buch ist außergewöhnlich. Das Cover ist wunderschön es erinnert an einen Leineneinband bedruckt mit Vögeln und Vogelbeere Zweigen. So ähnlich sieht das Adressbuch aus das die junge Doris von ihrem Vater geschenkt bekommt damit sie alle Menschen eintragen kann die sie in ihrem Leben in der weiten Welt begegnen wird. Ihr Leben entwickelt sich anders wie ihr Vater es sich vorgestellt hat, aber das Buch begleitet sie immer und hat viele Einträge. Die Erinnerungen die sie mit diesen Namen verbindet schreibt sie im hohen Alter für ihre Großnichte auf. Geschichten von einem bewegten Leben, angefangen in Stockholm, über das Paris der Dreißiger Jahre, den USA, England und zurück nach Schweden. Auch Erinnerungen an einen Mann den sie geliebt, verloren und nie vergessen hat.
Die Geschichte ist gut erzählt, als Leser lernt man erst die alte, einsame Doris kennen die nur über Skype Kontakt mit ihrer Großnichte in den USA hält. Dann lernt man die Menschen aus dem Adressbuch kennen, jeder hat eigene Kapitel mit seinen Namen als Titel. Mitten aus dem Leben erfährt man das Wichtigste von ihnen. Ihr Umfeld wird auch das von Doris. Sie lernt sich darin zurecht zu finden.
Alle Emotionen werden nur an der Oberfläche berührt, aber beim Lesen sinken sie tiefer, man denkt nach wie wäre es für dich gewesen. Zurück in der Gegenwart möchte man dann Doris Gesellschaft leisten und weiter hören über den nächsten Namen. Da das nicht geht liest man die nächsten Kapitel erfährt Gutes und Böses.
Am Ende ein trauriges Happy End vielleicht ein bisschen viel aber schön.
Dieses Buch ist mit Sicherheit ein Lese Highlight für 2018.

Bewertung vom 13.08.2018
Beim Ruf der Eule
Sweeney, Emma Claire

Beim Ruf der Eule


ausgezeichnet

Maeve hat eine kleine Pension von ihren Eltern geerbt und führt sie auch noch über 80jährig mit etwas Hilfe allein weiter. Ihre Gäste sind alle Menschen mit einem geistigen Behinderung. Als eines Tages Vince als Gast auftaucht, bricht ihre Fassade zusammen, er ist der Mann der alles aus ihrer Jugend weiß und auch die Gründe kennt warum sie die Pension so führt. Er ist alt aber gesund, genau wie Maeve und sie haben sich lange Jahre nicht gesehen.
Sehr liebevoll wird hier das Leben von Menschen mit Trisomie 21 ( Down Syndrom, Mongolismus) geschildert. Maeve mag den Ausdruck Mongolismus am liebsten er erinnert an galoppierende Pferde in der Steppe, die Behinderung nach einem Arzt zu nennen hat für sie keinen Sinn und das diese Menschen ein Gen mehr haben macht sie so sehr besonders und liebenswert.
Genau das beinhaltet dieses Buch ein großes Verständnis und viel Liebe und Bewunderung für die besonderen Fähigkeiten der Betroffenen.
Der Schreibstil ist eher schwierig, die Autorin wechselt mitten im Satz vom Erzählen in direkter Rede und man hat als Leser Schwierigkeiten zu erkennen mit wem Maeve redet. Dazu der Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart auch das geschieht manchmal in einem Satz.
Nach einigen Seiten lernt man diesen Gegenüber kennen und erkennt die Richtung in der das Buch geht.
Es ist kein Buch für mal eben lesen, sondern man muss als Leser sich für längere Abschnitte darauf einlassen sonst ist der Schreibstil zu verwirrend. Auch das Thema ist nicht ganz einfach, denn es beschreibt den Umgang mit den Behinderten in einem Zeitraum von 1933 bis jetzt. Die Figuren sind alle interessant und liebenswert, wobei man mit Maeve erst warm werden muss sie ist eine Person mit vielen Ecken und Kanten die durch das Leben so geworden ist und nicht aus eigenem Charakter.
Trotz des anspruchsvollen Lesens war es ein wunderbares Buch das ich mit Sicherheit noch einmal lesen werde. M

Bewertung vom 07.08.2018
Ein unvergänglicher Sommer
Allende, Isabel

Ein unvergänglicher Sommer


sehr gut

Beeindruckende Frauen
In einem Schneesturm hat Richard einen harmlosen Auffahrunfall, kurze Zeit später steht die Fahrerin des anderen Autos vor seiner Tür und will Hilfe. Denn im Kofferraum ihres Wagens liegt eine Leiche. Sie kann nicht zur Polizei weil sie illegal im Land ist. Mit Hilfe seiner Mieterin Lucia will er der jungen Frau zur Seite stehen aber wie.
Bei der sehr abenteuerlichen Aktion lernen die drei sich näher kennen. Er Amerikaner mit einer portugiesischen Mutter, Evelyn Flüchtling aus Guatemala sowie Lucia aus Chile zur Zeit als Gast Professorin an Richards College.
In Rückblenden wird das Leben der drei erzählt, die politischen und gesellschaftlichen Situationen der beiden Frauen nehmen viel Text in Anspruch es ist die richtige Mischung aus Erklärungen zu den politisch Verfolgten in Chile den Verbrecherbanden in Guatemala und das Leben der Intellektuellen und Armen in beiden Ländern. Die Probleme durch unterschiedliche Kulturen kommen zur Sprache obwohl dieser Unterschied am Ende zu einem wunderschönen Happy End führt.
Der Roman ist eine eigenartige Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und politischen Drama. Frau Allende schafft mit ihrer ruhigen Art zu erzählen eine dichte Atmosphäre die kein Unbehagen aufkommen lässt. Die Greuel des Pinochet Regimes und die Verbrechen der Gangs sind gegenwärtig aber da die Frauen es überlebt und trotzdem wieder Mut zum Leben gefunden haben, hatte ich als Leser nur großen Respekt für diese Frauen empfunden und das Mitleid in eine andere Schublade gesteckt, als würde ich realen Personen gegenüber stehen und die nichts anderes verdient haben.

Bewertung vom 03.08.2018
Der Myrtenzweig (Regency Roman, Historisch, Cosy Crime) (eBook, ePUB)
Stiller, Dorothea

Der Myrtenzweig (Regency Roman, Historisch, Cosy Crime) (eBook, ePUB)


gut

von Dorothea Stiller

Bewertet mit 3 Sternen

Rezension vom 03.08.2018(0)

Lady Dorothy Beresford, warmherzige und zugleich resolute Marchioness, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Mordfall, als der Bruder ihrer treuen Kammerdienerin sich vom Galgen bedroht sieht. Felton Seymour, ein berüchtigter Frauenheld und Dandy, ließ sich von ihm aus dem berühmten Almack's Club heimfahren. Doch als die Droschke am Ziel eintraf, fand man den Insassen erdolcht und mit einem Myrtenzweig auf der Brust im Fond.

Gleichzeitig muss sie das Patenkind ihres Mannes unter die Haube bringen.Die auch in der Vergangenheit einen Skandal verursacht hat.
Für mich war das alles viel auf einmal, jedes für sich genommen war gut, der Krimi war sehr gut recherchiert für die Zeit etwas zu gut aber es passte zu Dotty. Die Liebesgeschichte und auch die Ehe von Dotty war etwas betulich geschildert mir fehlte der Esprit, der Wortwitz und die Situationskomik die ich aus anderen Romanen dieser Art kenne.

Bewertung vom 02.08.2018
Schattengrau (eBook, ePUB)
Jäger, Michael

Schattengrau (eBook, ePUB)


sehr gut

Myria flieht aus ihrer Heimat nach Arondis weil sie die Tochter eines Kriegsverbrechers ist, sie muss erst lernen sich zu vertrauen und auch für sich zu kämpfen

Lutzker wird von seinem Dienstherrn verleumdet und muss mit seiner Familie fliehen , er baut sich eine neue Existenz auf und sie wird zerstört.

Beide entwickeln in ihrem Überlebenskampf ungewöhnliche Fertigkeiten die sie geheim halten und für ihren Kampf um ein ordentliches Leben für sich und ihre Freunde nutzen.

Mir hat das Buch gefallen obwohl es weniger Fantasy beinhaltet als erwartet. Es hat viel Paralelen mit der Gegenwart die zum Nachdenken anregen. Über Gründe zur Flucht und unseren Umgang mit Flüchtigen.

Der Schreibstil ist weniger romanhaft sondern mehr ein Abenteuer Bericht aber sehr spannend. Die Geschehnisse sind teilweise grausam aber nicht abstoßend beschrieben, diese Sachlichkeit macht den Reiz des Buchs aus. Ein bisschen hat mich Lutzkers Vertrauensseligkeit enttäuscht, ich dachte nach seinen Erfahrungen sollte er vorsichtiger sein aber das kommt sicherlich im zweiten Band. Die Entwicklung von Myrna von einer unterdrückten Tochter zu einer taffen Kämpferin war überzeugend sie hat viel Leid erlebt ist aber nicht zu hart dadurch geworden.
Diese Rezension ist bei verschiedenen Buchcommunity und Buchhändlern erschienen