Autor im Porträt

Toptitel von Meg Wolitzer

Die Zehnjahrespause

Gebundenes Buch
In schöner Regelmäßigkeit kommen Amy, Roberta, Jill und Karen im "Golden Horn", ihrem Stammlokal und Zufluchtsort im hektischen New Yorker Alltag, zusammen. Alle sind sie Mütter, Anfang vierzig und jede von ihnen kann ein Lied davon singen, wie es ist, wenn sich die Rückkehr in den Beruf als schwieriger erweist als gedacht. Trotz der besten Ausbildung. Und so plagen Amy Geldsorgen, Jills Doktorarbeit liegt auf Eis, und Roberta, die früher mal Künstlerin war, begnügt sich mit Bastelnachmittagen in der Grundschule. Allein Karen geht gelegentlich zu Vorstellungsgesprächen, allerdings vor allem, um im Training zu bleiben. Doch während ihre Kinder mit jedem Tag selbstständiger werden, müssen die vier neue Perspektiven finden. Zum Glück haben sie einander. Und das "Golden Horn".
Meg Wolitzer widmet sich in diesem Roman der Frau in ihrer Rolle als Mutter - und vier Menschen, aus deren Leben nicht das geworden ist, was sie sich erhofft hatten. Gewohnt pointiert und unterhaltsam erzählt sie in 'Die Zehnjahrespause' von häuslichem Glück, Unglück und allem, was dazwischen liegt.
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24,00 €

 

Das weibliche Prinzip

Broschiertes Buch
Die schüchterne Greer Kadetsky ist noch nicht lange auf dem College, als sie der Frau begegnet, die ihr Leben für immer verändern soll: Faith Frank. Die charismatische Dreiundsechzigjährige ist eine Schlüsselfigur der Frauenbewegung, unerschrocken, schlagfertig und kämpferisch. Durch die Begegnung mit Faith Frank bricht etwas in Greer auf. Zwar liebt sie ihren Freund Cory und freut sich auf die gemeinsame Zukunft, doch beginnt sie sich zu fragen: Wer bin ich, und wer will ich sein?
Jahre später, Greer hat den Abschluss hinter sich, geschieht, wovon sie nie zu träumen gewagt hätte. Faith lädt sie zu einem Vorstellungsgespräch nach New York ein und führt Greer damit auf den abenteuerlichsten Weg ihres Lebens: einen verschlungenen, steinigen Weg, letztlich den Weg zu sich selbst.
Mal mit funkelndem Witz, mal tief berührend und stets mit großer Empathie erzählt Meg Wolitzer von Macht in all ihren Facetten, von Feminismus, Liebe und Loyalität und erweist sich als hellwache Beobachterin unserer Zeit.
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12,00 €

 

Meg Wolitzer

Meg Wolitzer, geboren 1959, veröffentlichte 1982 den ersten von zahlreichen preisgekrönten und erfolgreichen Romanen. Viele ihrer Bücher standen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Bei DuMont erschienen der SPIEGEL-Bestseller 'Die Interessanten' (2014), 'Die Stellung' (2015), ihr Roman 'Die Ehefrau' (2016), der mit Glenn Close in der Hauptrolle verfilmt wurde, und zuletzt, ebenfalls SPIEGEL-Bestseller, 'Das weibliche Prinzip' (2018). Henning Ahrens, geboren 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Zu den von ihm übersetzten Autoren zählen u. a. J.C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe, Hugo Hamilton und Meg Wolitzer.

Literaturfestival - Die Ehefrau

Die Alpha-Ehefrau



"Wir waren auf dem Weg zum Ende unserer Ehe." Auf dem Finnair-Flug 702 von New York nach Helsinki, 10.000 Meter über dem Meer, trifft Joan den Entschluss, sich nach vierzig Jahren Ehe scheiden zu lassen. Über all die Jahrzehnte - die fünfziger, sechziger, siebziger, achtziger hin bis in die neunziger Jahre - hat sie ihren Mann, Joseph Castleman, den angesehenen Schriftsteller, unterstützt, ja, sogar auf eine eigene Karriere als Schriftstellerin verzichtet. Und nun, kurz vor der Krönung seines Schaffens - ihm soll der renommierte Helsinki-Literaturpreis verliehen werden - kommt sie zu dem Schluss: Es reicht - "endgültig, mit absoluter Sicherheit, einhundertprozentig".



In gedanklichen Rückblenden rekapituliert Joan während des Flugs die gemeinsame Zeit vom ersten Kennenlernen bis zur Ankunft in Finnland: vom Jahr 1956, als Joan noch Joes Studentin war, der sie im Kurs "Grundlagen des kreativen Schreibens" zum eigenständigen Schreiben ermunterte; von den ersten literarischen Erfolgen, der Gründung der Familie, der Geburt der Kinder, den gemeinsamen Reisen als "Weltenbummler", die sie nach Vietnam, Rom, London, Paris, Jerusalemmehr

Interview mit Meg Wolitzer - Literaturfestival - Die Ehefrau

Interview: Meg Wolitzer "Die Ehefrau"



Ihr Roman "Die Ehefrau" ist in den USA bereits 2003 erschienen. Was bedeutet es für Sie, sich heute anlässlich des Erscheinens der deutschen Übersetzung mit dem Buch wieder auseinanderzusetzen?


Meg Wolitzer: Ich freue mich, mit meinen Figuren wieder vereint zu sein. Es ist lange her. Und ich denke, dass die Geschlechter- und Machtfragen, die hier aufgeworfen wurden, heute noch genauso relevant sind.



Protagonistin und Icherzählerin der Geschichte ist Joan, eine Frau in ihren Sechzigern, die beschließt, ihren Mann zu verlassen - einen brillanten und äußerst erfolgreichen Schriftsteller, den sie ihr ganzes Leben lang unterstützt hat. Warum hat Joan ein Leben in der zweiten Reihe gewählt, obwohl sie talentiert genug war, selbst Schriftstellerin zu werden?


Meg Wolitzer: Die Beziehung der beiden begann in den 1950er-Jahren, einer Zeit, in der es knallhart war, als Schriftsteller ernst genommen zu werden, wenn man eine Frau war. Joan versucht herauszufinden, wie das geht, ein Leben zu leben, das für sie passt.



Inwieweit, denken Sie, ist Joansmehr