Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: begine
Wohnort: Lemwerder
Über mich: ich bin ein vielleser von guter Lektüre
Danksagungen: 10 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 553 Bewertungen
Bewertung vom 14.10.2019
Die Farbe von Glas
Lea, Caroline

Die Farbe von Glas


sehr gut

Island

„Die Farbe von Glas“ ist ein historischer Roman von Caroline Lea. Er spielt 1686 in Island. Da ist das Leben hart und rau und die Armut ist groß.
Die junge Rose heiratet einen Händler Jón., der verspricht ihre Mutter und das Dorf mit Lebensmitteln zu versorgen.
Jóns Hof steht steht einsam am Meer, und er hat Feinde im Dorf.
Sofia hat ziemlich viele Aufgaben und ist viel allein. Die Einwohner im Dorf sind abweisend und Jón will nicht das sie sich mit den Frauen des Dorfes trifft.
Es muss Vorrat für den Winter eingelagert und haltbar gemacht werden.
Der Winter wird hart.
Die Autorin schreibt die Zustände gut nachvollziehbar. Ihre Sprache ist passend und die isländische Sprüche passen gut und sind informativ. Der Roman ist fesselnd und spannend.

Bewertung vom 14.10.2019
Die Hüterin der verlorenen Dinge
Vosseler, Nicole C.

Die Hüterin der verlorenen Dinge


ausgezeichnet

Eine Selbstfindung
Endlich habe ich wieder einen Roman vom der Schriftstellerin Nicole C. Vosseler gelesen.

„Die Hüter der verlorenen Dinge“ ist ein interessanter gut durchdachter Roman. Die Autorin hat sich von dem Schicksal von der Schriftstellerin Barbara Newhall Follett, die 1939 verschwand, inspirieren lassen.
Der Schauplatz des Romans ist New York.

Die Protagonistin Ivy Silvergreen lebt, seit sie 10 Jahre alt ist, in der Ungewissheit, wo ihrer Mutter Lila ist. Plötzlich war sie weg. Trotz aller Suche, bleibt sie verschwunden.
Jahre später will Ivys Vater Lila für tot erklären lassen. Da geht Ivy auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter. Ihr Weg führt sie nach Maine, da leben Verwandte.
Sie sucht alle auf um neues zu erfahren.
Die Autorin hat Ivys Suche und die Selbstfindung richtig gut beschrieben.
Nicole C. Vosseler hat mich wieder überzeugt. Ihre Romane und besonders dieser sind Spitze

Bewertung vom 14.10.2019
Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis
Schweikert, Ulrike

Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis


ausgezeichnet

Total spannend
„Hinter den Spiegeln – Das Wiener Vermächtnis“ ist wieder ein wunderbarer historischer Roman von Ulrike Schweikert.

Die Handlung spielt 1892 in Wien.
Komtesse Luise von Waldenberg hat nach einem Reitunfall ihr Gedächtnis verloren. Sie muss jeden neu kennenlernen. Nach und nach erfährt sie das bei dem Unfall ihr Bruder Martin ums Leben gekommen ist. Sein Name darf nicht genannt werden.
In dem Palais wohnt noch eine Großtante und die Familie ihres Onkels, dem Bruder ihrer Mutter. Ihr Cousin Max umwirbt sie.
Luise findet ihr Tagebuch und ist entsetzt wie oberflächlich sie war.

Die Autorin zeigt uns brillant die Dekadenz des Hochadels. Sie lässt Luise noch gefährliche Situationen erleben.
Ich war wieder total gefangen von der Geschichte. Sie ist total lesenswert.

Bewertung vom 14.10.2019
Meine wunderbare Frau
Downing, Samantha

Meine wunderbare Frau


sehr gut

Ganz nett
Die Us-amerikanische Schriftstellerin Samantha Downing hat einen Debütroman geschrieben. Es ist „Meine wunderbare Frau“.

Es ist ein eigenartiger Thriller um ein Mörderehepaar. Sie kopieren den Mörder Owen, der am Freitag den 13. Frauen mordete und misshandelte.
Der Ehemann erzählt diese Geschichte in Ichform. Wenn Frauen verschwinden läuft laufend der Fernseher.
Die beiden sehen ja nicht mal, die Angst ihrer Tochter Jenna, die mit einem Messer in die Schule geht, um sich vor Owen zu retten. Der Sohn Rory macht auch etwas Ärger.
Plötzlich kommt es zu einer überraschenden Wendung.
Die Autorin lässt die Geschichte langsam anfangen. Dann wird es etwas spannender.
Der Schreibstil ist ganz ordentlich.
Aber was bedeutet der letzte Satz?

Bewertung vom 13.10.2019
Harro und Libertas
Ohler, Norman

Harro und Libertas


ausgezeichnet

Widerstand
Der Autor Norman Ohler schreibt ungeheuer packend.
Sein Roman „Harro und Libertas“ ist ein Sachbuch liest sich aber wie ein Thriller. Leider weiß man, das die Geschichte echt ist und nichts erdachtes.

Im April 1933 ist er Herausgeber einer unabhängigen Zeitschrift. Da wird er und sein Freund Henry verhaftet, der Freund überlebt die Tortur nicht.
Harro sinnt auf Rache. Er arbeitet im Widerstand. Wie es endet kann man leider ahnen.
Der Autor hat dieses aufklärende Werk sehr genau recherchiert und er hat alles chronologisch geordnet.

Es ist so wichtig über diese Vorgänge zu lesen.
Ich möchte hoffen, das es nie wider eine solche Zeit gibt. Leider machen mir die rechtsradikalen Ansichten und Aktionen schon wieder Angst.

Bewertung vom 13.10.2019
George Sand und die Sprache der Liebe
Rygiert, Beate

George Sand und die Sprache der Liebe


ausgezeichnet

Eine große Liebende
Die Schriftstellerin Beate Rygiert hat in ihrem Roman „George Sand und die Sprache der Liebe“ intensiv und interessant über das Leben der George Sand geschrieben.
Es beginnt 1831 in Paris.
Eine junge Frau verlässt ihre Familie um als Schriftstellerin Karriere zu machen. Sie hat sich Männerkleidung genäht und arbeitet mit Jules ihrem Liebhaber zusammen unter seinem Namen. Als sie ihren ersten Roman schreibt wird George Sand geboren, denn als Frau hat man es zu der Zeit noch schwer. Die Geschichten fließen nur so aus ihrer Feder.

Wir lernen die Boheme in Paris kennen.
George Sand hat einige berühmte Geliebte.
Der Roman besticht mit brillanter Sprache.
So lernen wir Leser wieder eine Berühmtheit neu kennen.

Bewertung vom 09.10.2019
Das Erbe von La Florentina (eBook, ePUB)
Colwey, Anne

Das Erbe von La Florentina (eBook, ePUB)


sehr gut

Die Vergangenheit und die Zukunft
Die Schriftstellerin Anne Colwey führt den Leser mit ihrem Roman „Das Erbe von La Florentina“ an die Amalfiküste.
Die Protagonistin Laura lebt in England. Ihre geliebte Tante Harriet stirbt und hinterlässt ihr ein Weingut in Italien. Mit ihrer Mutter hadert sie.
Laura will es gleich verkaufen um Kapital für ein Restaurant zu bekommen. In einem Schrank findet sie ein Tagebuch und sie erfährt die verworrene Geschichte ihrer Familie. Dann ist da noch der Verwalter Matteo des Weingutes, aber Laura will ja zurück nach England. Es macht Spaß an den Überlegungen Lauras teilzunehmen.
Die Autorin beschreibt die Gegend und das Weingut so intensiv, das ich alles vor Augen sehen. Da würde es mir auch gefallen. Ihre Geschichte ist gut durchdacht lässt sich wunderbar lesen und träumen.
Am Ende gibt es noch ein paar Seiten Giulias Kochrezepte aus Italien. Perfekt.
Der Roman versetzt mich in Urlaubslaune.

Bewertung vom 07.10.2019
Die Frau, die nicht alterte
Delacourt, Grégoire

Die Frau, die nicht alterte


sehr gut

Die junge Martine
Von dem Schriftsteller Gregoire Delacourt habe ich schon einen Roman gelesen, in dem mir seine gekonntes Frauenverstehung auffiel.
Der Roman „Die Frau, die nicht alterte“ ist wieder gut geschrieben, aber so richtig konnte ich die Protagonistin Martine nicht verstehen.
Gut sie sieht nicht älter wie 30, aber ein paar Alterserscheinungen gab es ja doch. Das Problem ihres Mannes damit war unlogisch., er soll sich doch freuen, das er eine junge Frau hat.
Man kann oft das Alter nicht so richtig schätzen. Es gibt immer Personen die jünger oder älter aussehen.

Der Autor hat sich ein interessantes Thema, einfallen lassen und gekonnt erzählt.
Auch wenn ich nicht alles nach vollziehen kann, ist es eine tolle witzige Geschichte. Das Lesen des Romans macht Spaß.

Bewertung vom 03.10.2019
Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1
Horst, Jørn Lier

Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1


sehr gut

Ein sympathetischer Kommissar
Der norwegische Autor Jørn Lierr Horst war Kriminalhauptkommissar bevor er Kriminalromane schrieb.
In seinem neuen Buch „Wisting und der Tag der Vermissten“ bemerkt man , das ein Kenner des Milieus am Werk ist. Es ist Band 1 der Cold Cases – Reihe.

Der Protagonist Kommissar William Wisting versucht seit 24 Jahren einen Mord zu lösen. Den verdächtigten Mann Martin Haugen des Opfers besucht er in jedem Jahr an dem Tag ihres Verschwindens.

Wisting hat sogar die Kisten mit den Akten zu Hause und sieht sie immer wieder durch, ob er nicht etwas übersehen hat.
Dann kommt ein besonderer Ermittler von dem Cold Cases der alte Fälle lösen will. Wisting versucht Martin Haugen auszufragen und gibt sich als sein Freund aus.

Der Autor lässt Wisting zu einem sympathischen Kommissar und liebevollen Opa werden. Es geht in diesem Krimi darum, wie die Fälle gelöst werden.
Mir hat die Lektüre dieses Krimis gut gefallen.

Bewertung vom 03.10.2019
Poet X
Acevedo, Elizabeth

Poet X


ausgezeichnet

Spitze
Die Dominikanisch – amerikanische Autorin und Poetry-Slammerin Elizabeth Acevedo hat mit ihrem Jugendroman „Poet X“ in einer interessanten guten Form geschrieben.
Die Protagonistin Xiomara und ihr Zwillingsbruder haben den selben Hintergrund wie die Autorin. Der Bruder ist ein ruhiger intelligenter Junge und Xiomara ist burschikos. Ihre Mutter ist strenggläubig, so das Xiomara immer wieder mit ihr aneinander gerät. Ihr Bruder schenkt ihr ein Notizbuch, in das sie ihre Gedichte schreibt und ihre Gefühle einbringt.
Der Roman ist wie ein Poetry Slam geschrieben. So spritzig, das ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Im Roman heißt es, das Xiomara im Poetry Club auftritt. Da konnte ich in meiner Fantasie teilnehmen Ich fand es einfach toll.
Es ist sehr Ausdrucksstark.