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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: begine
Wohnort: Lemwerder
Über mich: ich bin ein vielleser von guter Lektüre
Danksagungen: 26 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 770 Bewertungen
Bewertung vom 05.08.2020
Dirty Vegan
Pritchard, Matt

Dirty Vegan


sehr gut

Kochen mit Power
Matt Pritchard ist ein etwas ausgeflippter TV-Koch. Er kocht zur eigenen
Beruhigung. Sein Kochbuch Dirty Vegan: Vegan satt. Krass lecker, besticht durch seine interessanten Gerichte, die auch noch gut schmecken.

Seit kurzem interessieren mich vegane Rezepte ungemein. Ich bin begeistert, was man da so alles leckeres zubereiten kann und es ist nicht schwer.
Hier ist besonders gut, das es einige Energierezepte zur Stärkung gibt, ideal für Sportler.
Der TV Koch ist selber Sportler, der weiß was er braucht.
Ein empfehlenswertes Buch. Die Rezepte kann man leicht nachkochen. Guten Appetit.

Bewertung vom 03.08.2020
Die Dirigentin
Peters, Maria

Die Dirigentin


ausgezeichnet

Frauenpower
Die Schriftstellerin Maria Peters zeigt in ihrem Roman „Die Dirigentin“
den Werdegang der Dirigentin Antonia Brico.
Die lebte von 1902 bis 1989. Sie wurde in den Niederlanden geboren und kam als Kleinkind nach New York.
Schon als fünfjährige, als sie in einer Kirche die Orgel hört, schleicht sie sich hoch. Sie1902 entwickelt sich zu einer Trocken Klavierspielerin, denn die Nachbarn wollen nicht gestört werden. Diese Kindheitserinnerungen sind interessant und gut eingebracht.

Als Erwachsene lässt sie sich einiges einfallen um ihren Traum zu leben.
Ab 1926 kämpft sie, aber die wollen keine Frauen. Sie schafft es dann auch, mir gefiel wie sie dann ein reines Frauenorchester dirigierte.
Maria Peters ist auch Filmemacherin und hat das Leben der Dirigentin auch verfilmt.

Die Geschichte gefiel mir gut

Bewertung vom 03.08.2020
American Spy
Wilkinson, Lauren

American Spy


ausgezeichnet

Gutes Debüt
American Spy ist ein toller Agenten Thriller von der amerikanischen Autorin Lauren Wilkinson.
Aber nicht nur ein Thriller sondern auch eine Familiengeschichte.

Die FBI Agentin Marie Mitchell fühlt sich in Gefahr. Gerade ist sie einem Mordversuch entkommen. Da fängt sie an, ihre Lebensgeschichte für ihre Zwillingssöhne und uns Leser auf zu schreiben.

Interessant sind ihre Kindheitserinnerungen mit ihrer Schwester Helene, die dann zum Militär ging. Sie wohnen bei ihrem Vater in Queens. Die Mutter hatte sie früh verlassen und wohnt auf Martinique.

Maries Arbeit als Spionin führt sie auch nach
Burkina Faso, wo sie den Präsidenten Thomas Sankara kennen lernt, der1983 bis 1987 die Macht inne hatte.

Maries Emotionen wurden von der Autorin sehr gut getroffen. Der Roman konnte mich fesseln. Ein brillantes Debüt.

Bewertung vom 03.08.2020
Die englische Gärtnerin - Weißer Jasmin / Die Gärtnerin von Kew Gardens Bd.3
Sahler, Martina

Die englische Gärtnerin - Weißer Jasmin / Die Gärtnerin von Kew Gardens Bd.3


sehr gut

Gartenkunst
„Die englische Gärtnerin – weißer Jasmin“ ist das Ende der Trilogie von Martina Sahler.

Die Gärtnerin Charlotte lebt für ihren Garten, aber irgendwie sind sie und ihr Mann Vektor nicht vom Glück verfolgt. Viktor hat sich verspekuliert. Die Weltwirtschaftskrise schlägt zu.

Die Autorin zeichnet den Garten so, das ich ihn vor mir sehe. Die Emotionen des Ehepaares kann ich nachvollziehen.
Sie lässt Charlotte immer wieder auf die Füße fallen, langsam werden Frauen doch mehr akzeptiert.

Martina Sahler hat mit dieser Trilogie ein Frauenschicksal mit Höhen und Tiefen geschaffen.

Der Roman ist interessant und unterhält.

Bewertung vom 03.08.2020
So weit die Störche ziehen
Graw, Theresia

So weit die Störche ziehen


sehr gut

Vertriebene aus Ostpreußen

„So weit die Störche ziehen“ geschrieben von Theresia Graw und zeigt uns die Zeit von 1939 bis 1945 in Ostpreußen. Ihre Familie stammt da her, deshalb verwebt sie Erinnerungen mit fiktiven Personen.

Dora Twardy ist die älteste Tochter eines Gestütsbesitzers. Sie wächst behütet mit ihren Geschwistern auf. Dann kommt der Krieg, ihr Bruder meldet sich freiwillig und der Vater wird auch eingezogen. Da muss sie sich um die Pferde kümmern und sich gegen den Verwalter behaupten.
Bis zur Hälfte fand ich sie ziemlich flatterhaft. Bei den Männern auch berechnend.

Gestört hat mich, das sie von der politischen Lage nichts mit bekommt und auf Warnungen zu spät reagiert. Aber am Schluss wird sie tapfer.

Die Autorin beschreibt die Lage ganz gut. Da ich ähnliche Familienschicksale hab, kann ich das glaube ich beurteilen.

Der Roman ist lesenswert und unterhält gut.

Bewertung vom 03.08.2020
Zeiten des Sturms / Sheridan Grant Bd.3
Neuhaus, Nele

Zeiten des Sturms / Sheridan Grant Bd.3


ausgezeichnet

Faszinierend
Von der Schriftstellerin Nele Neuhaus gab e es unter dem Namen Nele Löwenberg die ersten zwei Romane der Trilogie. Nach 5 langen Jahren gibt es jetzt endlich den 3. Teil „Zeiten des Sturms“ .

Die Protagonistin ist wieder Sheridan Grant. Sie wird immer wieder von ihrem früheren Leben, aus den vorherigen Romanen, eingeholt. Deshalb ist es gut, wenn man sie schon gelesen hat.
Sheridan ist eine junge Frau mit Wünschen und Ängsten. Sie hat es wirklich nicht leicht.

Als sie in der Musikbranche Karriere mit ihren eigenen Songs macht, denkt man sie hat es geschafft. Aber so einfach geht das nicht.
Die Autorin hat versteht es gut, den Leser in Spannung zu halten.
Zeiten des Sturms ist ein guter Abschluss dieser Geschichte. Für mich ist die Trilogie das Beste von Nele Neuhaus.
Ich war total fasziniert. Der Roman ist unterhaltend. Empfehlenswert.

Bewertung vom 03.08.2020
Menschliche Dinge
Tuil, Karine

Menschliche Dinge


sehr gut

Interessant
Die Französische Schriftstellerin Karine Tuil besticht mit ihrem guten Stil.
In dem Roman „Menschliche Dinge“ geht es um eine prominente einflussreiche Familie.

Jean Farel ist ein Fernsehjournalist. Seine Frau Claire ist bekannt für ihr feministisches Engagement . Ihr Sohn Alexandre, kommt vor Gericht.
Die Autorin beschreibt die Stimmung vor Gericht. Sie brilliert mit den Emotionen Claires und Jeans.

Ich konnte mit den Protagonisten nicht richtig warm werden.
Sonnst las es sich ganz interessant.

Bewertung vom 31.07.2020
Der letzte Satz
Seethaler, Robert

Der letzte Satz


ausgezeichnet

Poetisch
Der österreichische Schriftsteller Robert Seethaler schreibt mit sprachlicher Lebendigkeit.

In seinem Roman „Der letzte Satz“ geht es um die letzte Zeit im Leben des Komponisten Gustav Mahler. Er war besessen von seiner Arbeit. Auf einer Schiffsfahrt geht es ihm schon schlecht. Er wird von einem Jungen betreut, der immer da ist, wenn er ihn braucht.

Der Autor lässt den Leser im Geist des Meisters teilnehmen.
Allerdings könnte es auch auf jeden Mann gehen. Wenn die Kraft nachlässt und er Angst hat seine Arbeit nicht fertig zu bekommen, macht ihnen Angst. Gustav Mahler war kein einfacher Mensch, es musste alles so sein, wie er es will.

Robert Seethaler hat das enorm gut gemacht.
Der Roman ist ruhig und doch interessant.
Es ist ein lesenswertes Buch.

Bewertung vom 29.07.2020
Quälender Hass
Castillo, Linda

Quälender Hass


ausgezeichnet

Kates Ermittlungen
Die Us-Amerikanische Schriftstellerin Linda Castillo schreibt spannende Thriller.
Sie kam schon als Kind in die Nähe der Amish People. Deren Lebensart faszinierte sie und darum baute sie die dann in ihre Thriller ein.

Quälender Hass ist Band 11 der Kate Burkholder ermittelt Serie. Kate Burkholder ist eine engagierte Polizeichefin.
Dieser Band fängt mit einem brutalen Prolog an. Eine Großmutter wird bestialisch ermordet und ihre 7jährige Enkelin wird entführt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Die Ermittlungen sind schwierig, denn die Einwohner verschweigen was.

Die Autorin schildert diese Geschichte ziemlich spannend. Sie schafft es, das ich mich mit Kate auf der Suche bin und an ihren Emotionen teilnehmen kann. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig.
Der Roman ist sehr unterhaltend.

Bewertung vom 29.07.2020
Heute schon für morgen träumen
Spielman, Lori Nelson

Heute schon für morgen träumen


ausgezeichnet

Einfühlsam
Die amerikanische Schriftstellerin Lori Nelson Spielman schreibt schöne angenehme unterhaltsame Romane.
„Heute schon für morgen träumen“ ist besonders gut und gefühlvoll.

Die fast 80jährige Poppy ladet ihre Großnichten Emilie und Lucy zu einer Reise von New York nach Italien, ihrer alten Heimat, ein. Sie will an ihrem Geburtstag ihre große Liebe Erich auf der Treppe zur Basilika treffen.
Es ist eine Liebe zwischen einem DDR Bürger und einer Italienerin, zu Zeiten des eisernen Vorhangs.
In der Familie ging es krass her. Alle zweitgeborenen Töchter sollten verflucht sein und kein Glück in der Liebe haben.

Die Autorin hat sich für diese Geschichte einige Konflikte und Intrigen einfallen lassen. Ich war gefesselt..