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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Dominik
Wohnort: Lemwerder
Über mich: ich bin ein vielleser von guter Lektüre
Danksagungen: 7 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 348 Bewertungen
Bewertung vom 22.01.2019
Das Licht in meiner Dämmerung
Saxx, Sarah

Das Licht in meiner Dämmerung


sehr gut

Liebe und Gefahr
Von Sarah Saxx ist „Das Licht in meiner Dämmerung“ für mich der erste Roman.

Eleonore Zander begleitet ihren Bruder zum Juwelier, er will einen Verlobungsring kaufen. Da kommt es zu einem Überfall, es gibtTote und Eleonore wird entführt. Als sie fliehen kann, wird sie von Ethan gerettet. Der ist selber über eine traumatisierte Kindheitserinnerung gefangen.
Das der Retter gezwungen ist, sie weiter zu beherbergen, wie es hier passiert, ist mir etwas komisch, weil Eleonore noch in Gefahr ist. Aber es passt in die Geschichte.

Es kommt wie es kommen muss, sie verlieben sich. Sie müssen aber noch einiges mitmachen. Allerdings sind mir die Tragödien, die beiden Protagonisten erleben mussten, etwas zu viel.

Der Roman liest sich locker und ist auch recht spannend geschrieben.

Bewertung vom 07.01.2019
Das Geheimnis der schwedischen Briefe (eBook, ePUB)
Bern, Tanja

Das Geheimnis der schwedischen Briefe (eBook, ePUB)


sehr gut

Tanja Bern schreibt schöne unterhaltsame Liebesromane.

Der neueste Roman „Das Geheimnis der schwedischen Briefe“ spielt 2018 und 1945.
Emilia ist die Ansprechpartnerin ihrer 91jährigen Urgroßmutter Johanna. Die alte Dame erzählt ihre Herkunft und Geheimnisse ihrer Urenkelin, weil sie das vor ihrem Tod noch ins Reine bringen will.
So erfährt Emilia von Johannas Flucht 1945 aus Pommern.
Wir erleben die junge Johanna, ihre Ängste und Verluste auf der Flucht vor den Russen.
Diese Zeit wird oft beschrieben und ich kenne sie von Erzählungen meiner Mutter und Großmutter. Die Autorin erzählt zwar von den Getöteten, aber ohne genau ins Detail zu gehen.
Die Liebesgeschichte zeigt, wie es typisch in den Wirren war.

Dann gibt es noch ein Happy End für Emilia.
Dieses Buch ist ein schöner lockerer interessanter Unterhaltungsroman
Der Stil ist stimmungsvoll und gut zu lesen.

Bewertung vom 04.01.2019
No time to eat
Tschernigow, Sarah

No time to eat


sehr gut

Die Ernährungstrainerin Sarah Tschernigow brimgt uns mit ihrem Buch „No time to eat“ gesunde Ernährung ohne viel Aufwand nahe. Sie betreibt den Podcast No time to eat.
In ihrem Buch gibt sie Tips für stressgeplagte und Vielbeschäftigte. Ihre eigenen Erfahrungen werden gut eingebunden.

Es gibt keine Diäten und Zwänge. Nur clean sollen die Nahrungsmittel sein.
Ich war anfangs skeptisch, aber je länger ich las, desto mehr sprach mich diese Methode an. Allerdings esse und koche ich gerne gut und schmackhaft.

Teilweise habe ich diese Ernährungsweise für Unterwegs schon angewendet. Jetzt gibt es noch einfachee Tips. Nur ob ich das für immer aushalte, weiß ich nicht.
Allerdings sagt die Autorin das sie auch mal schwach wird.

Durch die Erzählweise um ihre eigene Ernährung, gibt Laune, es doch nach zu machen.

Eigentlich nichts Neues, aber es muss mal wieder an die echte gesunde Nahrung erinnert werden.

Bewertung vom 04.01.2019
Zwischen uns die Sterne
Sivec, Tara

Zwischen uns die Sterne


sehr gut

Freundschaft oder Liebe
Die amerikanische Autorin Tara Sivec hat einen netten unterhaltsamen Schreibstil. Der Übersetzer ist Christian Trautmann.

Der Roman „Zwischen uns die Sterne“ beschreit die Empfindungen von 3 Personen, Cameron, Aiden und Everett, die sich schon als Kinder kennenlernten. Es fängt mit dem Abschiedsbrief Aidens an Everett an, mit den Worten Du bist ein schlechter Mensch. Aiden stirbt und will Everett dazu bewegen, zurück zu Cameron zu kommen, um ihr beizustehen. Vielleicht sollten sie mal aussprechen, was sie empfinden.

Die Geschichte ist in der Gegenwart und Vergangenheit angelegt. Es ist witzig, welche Missverständnisse es zwischen ihnen gibt, hauptsächlich zwischen Cameron und Everett.

Es wird durch die Namen als Überschrift, für uns klar, wie die Beteiligten gerade denken und vieles nicht bemerkten.
Das ergibt dann einen schönen lockeren Liebesroman.

Bewertung vom 04.01.2019
Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende
Oldenhave, Mirjam

Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende


ausgezeichnet

Die niederländische Schriftstellerin Mirjam Oldenhave schreibt mit angenehmen Stil. Sie ist eine bekannte Kinderbuchautorin.
„Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende“ ist ihr erster Roman für Erwachsene.

Julia sucht dringend eine Wohnung. Ihr wird angeboten in einem Haus zu wohnen und dafür muss sie eine Komapatientin Frau Smit jeden Tag im Krankenheus aufsuchen, sie waschen und bewegen. Dazu gehört ein Gärtner, eine Friseurin und ein Kind.

Mit dem Kind entwickelt sich ein besonderes Verhältnis.
Es geht in dem Roman um einige tragische Umstände. Der Kaöpf um das Haus und die Beteiligten Personen beginnt.
Alles ist von der Autorin mit Bedacht erzählt, sie lässt auch etwas humoristisches einklingen.
Ich wurde gefesselt von den Ereignissen des Roman.

Bewertung vom 01.01.2019
Stella
Würger, Takis

Stella


ausgezeichnet

Erschreckend
Takis Würgers Roman „Stella“ basiert auf gut recherchierten Tatsachen und schriftstellerischer Freiheit.

Es beginnt mit der Kindheit des Schweizers Friedrich. Er ist der Erzähler der Geschichte.
Dann kommt er 1942 nach Deutschland und er lernt die Jüdin Stella kennen und verliebt sich in sie.

Stella ist eine etwas sprunghafte Frau. Sie ist Friedrich und auch mir eine schwer zu verstehende Frau. Sie ist nicht zu durchschauen.
Ich dachte erst schon wieder diese Zeit, in der in letzter Zeit viele Roman spielen und mich immer etwas deprimieren. In diesem Roman wird es aber etwas anders. Die Tatsachen sind erschreckend, aber nachvollziehbar.

Der Roman ist spannend, es ist ein erschreckendes Zeitgeschehen, das so noch nicht viel erzählt wurde. Die einzelnen Kapitel haben als Überschrift das Datum, und was sonst an dem Tag erwähnenswert ist.
Der junge Autor Takis Würger hat seine Recherchen in eine interessante Geschichte eingebunden.
Den Roman kann ich nur empfehlen.

Bewertung vom 01.01.2019
Doggerland. Fehltritt (MP3-Download)
Adolfsson, Maria

Doggerland. Fehltritt (MP3-Download)


sehr gut

Verwirrungen
Maria Adolfsson hat sich die skandinavische Kriminaltrilogie einfallen lassen. „Doggerland. Fehltritt“ ist der erste Teil.
Das Hörbuch wird mit angenehmer tragender Stimme sehr guter Stimme von Tanja Geke gesprochen.
Doggerland ist ein fiktives Land.

Kommissarin Karen Eiken Hornby ist die Protagonistin dieses Krimis. Es wird viel aus Karens Leben und dem der Kollegen erzählt. Die Charaktere sind gut dargestellt.
Die geschiedene Frau Susanne ihres Chefs ist ermordet worden und Karin übernimmt den Fall. Es ergeben sich viele Fragen und es dauert etwas, sie kommen nur langsam voran. Karin horcht die Leute aus dem Dorf nach der Vergangenheit der Susanne.
So lernt man auch die Bewohner von 1970 im Wechsel mit demn heutigen kennen. Die Ermittlung geht schleppend.
Die Geschichte geht ab und an etwas bedächtig, da wartet man, das es weiter geht. Es gibt allerdings einige gute Dialoge. Es gibt in dem Kommissariat eine gewisse Frauendiskriminierung, Karen wird mir immer sympathischer.


Dieser Krimi ein interessanter gut geschriebener Roman.
Es ist einer der wenigen Krimis aus Skandinavien, der mir gefällt.
Nur für echte Krimifans wohl eher nichts, denn es gibt wenig Blut, oder Gewalt. Mir hat dieses Hörbuch wunderbar die Zeit vertrieben und gut unterhalten. Die Autorin versteht es mich zu fesseln. Ich möchte sie gerne weiter empfehlen.

Bewertung vom 27.12.2018
Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2
Katzenbach, John

Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2


gut

Psychpathen
Der Roman, Der Verfolger, ist der Nachfolger des Thrillers Der Patient, von dem Autor John Katzenbach. Der Patient wurde so hochgejubelt, das ich den zweiten Teil lesen wollte.
Ich habe den ersten Teil nicht gelesen, deshalb kam ich in den Nachfolger schlecht hinein. Also sollte man den ersten Thriller zuerst lesen.
Erst nach der Hälfte ergab mir die Geschichte erst irgendwie einen Sinn. Das Durchhalten hat sich dann doch gelohnt, es wurde richtig spannend.
Im ersten Teil sollte sich der Psychiater Dr. Friederich (Ricky) Starks aus Miami sich umbringen. 5 Jahre lang hat er es geschafft dem Killer zu entgehen. Jetzt ist der wieder in Aktion. Es wird gefährlich für ihn und auch Unschuldige müssen leiden. Es geht noch kräftig los.

Der Epilog hat mich dann auch nicht ganz überzeugt. Leider kann ich nur 3 Sterne geben.

Bewertung vom 27.12.2018
Solveigs Versprechen / Die Frauen vom Löwenhof Bd.3
Bomann, Corina

Solveigs Versprechen / Die Frauen vom Löwenhof Bd.3


sehr gut

Den 3. Teil der Löwenhof Saga hat Corina Bomann wieder mit altbekannter Raffinesse zu einem Leseerlebnis gebracht.

In „Die Frauen vom Löwenhof – Solveigs Versprechen“ wird Solveig die neue Gräfin vom Löwenhof.

Sie studiert in Stockholm Tiermedizin.
Nach ihrem Abschluss erfährt sie, das der Löwenhof in Geldschwierigkeiten steckt.
Wir erleben nochmal Agneta und Mathilde und dann Solverig, alle 3 Frauen der Trilogie leben in verschiedenen Epochen und sind sympathische Charaktere. Es ergeben sich einige dramatische Situationen, die gemeistert werden. Die Trilogie endet 1974.

Im Großen und Ganzen ist die Geschichte unspektakulär und ruhig gehalten. Trotzdem macht es Spaß den Roman zu lesen.

Bewertung vom 21.12.2018
Das zweite Leben des Señor Castro
Sierra i Fabra, Jordi

Das zweite Leben des Señor Castro


ausgezeichnet

Der spanische Autor Jordi Sierra Fabra, ist für mich eine Neuentdeckung. Mit seinem Roman „Das zweite Leben des Senor Castro“ konnte er mich total fesseln. Der Roman wurde von Sabine Giersberg übersetzt.

Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Spanien um 1977. Franko ist inzwischen gestorben und langsam kommen die Freiheitskämpfer wieder.
1936 wurde Rogelio Castro zusammen mit seinem Vater, seinem Bruder und einigen Anderen aus dem Dorf erschossen und im Wald vergraben. Rogelio hatte Glück, er überlebte und verschwand. Seit 40 Jahren glauben alle, das er tot ist. Vor 20 Jahren hat er seiner Schwester geschrieben, das er lebt, sie soll aber schweigen. Jetzt meldet er seinen Besuch an. Das Dorf ist in Aufregung, einige haben Angst, das er sich rächen will. Einer von ihnen hat ihn 1936 verraten. Es liest sich gut, wie er mit seinen Freunden und Feinden abrechnet.

Der Roman beschäftigt sich mit der spanischen Geschichte. Jordi Sierra Fabra gelingt es einen interessanten spannenden Unterhaltungsroman zu schreiben. Ich würde gerne mehr von ihm lesen.