Corina Bomann
Audio-CD
Sturmherz
480 Min.. CD Standard Audio Format.Lesung.Gekürzte Ausgabe
Gesprochen: Wilms, Elena
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Alexa Petri hat schon seit vielen Jahren ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Cornelia. Doch nun liegt Cornelia im Koma und Alexa muss ihre Vormundschaft übernehmen. Sie findet einen Brief, der Cornelia in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt: als leidenschaftliche junge Frau im Hamburg der frühen Sechzigerjahre. Und als Opfer der schweren Sturmflutkatastrophe. Alexa beginnt zu ahnen, wer ihre Mutter wirklich ist. Als ein alter Freund von Cornelia auftaucht, ergreift Alexa die Chance: Sie lässt sich die Geschichte ihrer Mutter erzählen.
Corina Bomann ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg-Vorpommern aufgewachsen und hat schon immer geschrieben. Mittlerweile ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Immer wieder begeistert sie ihre Leserinnen mit großen dramatischen Romanen und Heldinnen, die etwas Besonderes erreichen. Ihre Romane werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Sie wohnt in Berlin.
Produktdetails
- Verlag: Hörbuch Hamburg
- Anzahl: 6 Audio CDs
- Gesamtlaufzeit: 480 Min.
- Altersempfehlung: ab 12 Jahren
- Erscheinungstermin: 10. Februar 2017
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783957130549
- Artikelnr.: 44982653
Herstellerkennzeichnung
Hörbuch Hamburg
Völckerstraße 18
22765 Hamburg
info@hoerbuch-hamburg.de
„Sturmherz“ von Corina Bomann spielt in Hamburg und handelt von Alexa Petri, die sich fernab ihrer Heimat in Berlin ein neues Zuhause geschaffen hat. Doch jetzt muss sie zurück nach Hamburg, denn ihre Mutter Cornelia liegt im Koma. Ihre Mutter mit der sie sich schon länger …
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„Sturmherz“ von Corina Bomann spielt in Hamburg und handelt von Alexa Petri, die sich fernab ihrer Heimat in Berlin ein neues Zuhause geschaffen hat. Doch jetzt muss sie zurück nach Hamburg, denn ihre Mutter Cornelia liegt im Koma. Ihre Mutter mit der sie sich schon länger nicht mehr so gut versteht, ihre Mutter, die sich von einem Tag auf den anderen so sehr verändert hat. Doch dann erhält Alexa Einblicke in die Vergangenheit ihrer Mutter und erfährt Dinge, die sie niemals erwartet hätte. Und dann taucht plötzlich noch ein alter Bekannter von Cornelia auf und Alexa erfährt die ganze Geschichte.
Dies ist nicht mein erstes Buch der Autorin, aber das erste in Hörbuchfassung. Die Sprecherin Elena Wilms macht ihren Job ganz gut, sie liest voll Emotionen und man merkt, dass sie sich mit der Geschichte identifizieren kann. Leider war es aber nur eine gekürzte Fassung und ich denke es fehlen ein paar Kleinigkeiten, doch trotz der Kürzung habe ich alles verstanden. Der Einstieg in die Vergangenheit war gleich interessant und hat sofort meine Neugier geweckt. Ich hatte viele Fragen und im Laufe des Buches wurden diese dann auch alle beantwortet, einige intensiver, andere nur angeschnitten. Was ich ein wenig schade fand, dass man erst recht lange wenig Weiteres aus der Vergangenheit erfährt und man erstmal Alexa ausgiebig kennen lernt. Für mich hätte der Fokus gleich mehr auf der Mutter liegen müssen. Die Geschichte wird auch aus Sicht der Tochter Alexa erzählt. Alexa, die als junges Mädchen von ihrer Mutter zurück gewiesen wurde und dennoch fest im Leben steht. Sie hat sich durch gekämpft und lässt sich nicht unterkriegen und trotz allem was passiert ist, liebt sie ihre Mutter. Im Laufe des Hörbuchs lichtet sich das Dunkel um die Vergangenheit und es gab einige sehr emotionale Momente, die mich tief bewegt haben. Ich habe es genossen, der Sprecherin zu lauschen und fand die Geschichte doch sehr schön.
Ein gut gesprochenes Hörbuch einer tollen Autorin. Wer eine emotionale Geschichte mit Verbindung zur Vergangenheit sucht, ist hier genau richtig!
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Stimmungsvoll
Corina Bomanns stimmungsvoller Roman Sturmherz handelt in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Nach anfänglicher Skepsis konnte mich diese Art des Erzählens doch wieder überzeugen. Diese Methode ist im Genre nicht ungewöhnlich, mir fällt da auf Anhieb …
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Stimmungsvoll
Corina Bomanns stimmungsvoller Roman Sturmherz handelt in der Gegenwart und in der Vergangenheit. Nach anfänglicher Skepsis konnte mich diese Art des Erzählens doch wieder überzeugen. Diese Methode ist im Genre nicht ungewöhnlich, mir fällt da auf Anhieb z.B. Jojo Moyes „Eine Handvoll Worte“ ein.
Doch Corina Bomann hat immerhin mit der Sturmflut in Hamburg 1962 einen authentischen Background zu bieten und weniger Kitschfaktor.
Ich habe mich wie bei „Sturmrose“ wieder für die Hörbuchversion entschieden und wie gewohnt liest Elena Wilms. Das kann ich gut verstehen. Warum etwas bewährtes, das funktioniert ändern. Aber mir ist ihre Stimme manchmal zu einschmeichelnd, jenseits irgendwelcher Brüche. Insgesamt bin ich aber mit der Leseleistung zufrieden.
Der Plot in der Vergangenheit sagt mir mehr zu als der der Gegenwart. Das liegt auch an den Figuren.
Alexa ist eher zögerlich. Die junge Cornelia hingegen ist eine mutige, zupackende Frau, die das Leben an der Wurzel packen will. Ziel der Romankonstruktion ist sicherlich auch, der zeitgenössischen dieses nahezubringen.
Sturmherz kommt nicht ganz an Sturmrose heran, dazu fehlen mir mehr Details ur Sturmflut, das hätte mich interessiert. Das Buch hält aber das gute Niveau von Corina Bomanns Romanen.
Die 6 CDs bietet wenig überraschende, aber kurzweilige Unterhaltung.
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Das Verhältnis zwischen Alexa und ihrer Mutter ist seit vielen Jahren äußerst schwierig. Als Cornelia Petri einen Schlaganfall erleidet und deshalb im Koma liegt, soll Alexa die Vormundschaft übernehmen. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie einen alten Brief aus den …
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Das Verhältnis zwischen Alexa und ihrer Mutter ist seit vielen Jahren äußerst schwierig. Als Cornelia Petri einen Schlaganfall erleidet und deshalb im Koma liegt, soll Alexa die Vormundschaft übernehmen. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie einen alten Brief aus den Sechzigerjahren, der eine ganz andere Cornelia beschreibt. Alexa beginnt zu begreifen, dass ihre Mutter nicht immer so war, wie sie heute ist. Als dann plötzlich ein Mann aus Cornelias Vergangenheit auftaucht, erfährt Alexa die ganze Geschichte ihrer Mutter.
Die Geschichte wird aus Alexas Sicht erzählt. Zwischendurch gibt es immer wieder Einschübe, in denen Cornelias alter Freund Richard, und später auch Cornelia selbst, über Erlebnisse in ihrer Vergangenheit berichten. Hierdurch ergibt sich ein umfassendes Gesamtbild. Der Hörer erfährt nach und nach etwas über Cornelias Geschichte. Durch die Portionierung der Informationen wird eine gewisse Spannung erzeugt, die bis zum Ende aufrecht erhalten wird.
Elena Wilms macht ihre Sache als Sprecherin einfach großartig. Ich habe ihrer angenehmen Stimme sehr gerne zugehört. Ihre Stimme und die gefühlvolle Art, mit der sie die Geschichte vorträgt, passen sehr gut zum Erzählten. Beides führte dazu, dass ich mitgerissen wurde und gut in Alexas, Cornelias und Richards Welt abtauchen konnte. Elena Wilms schafft es, auch die männlichen Parts mit dem amerikanischen Akzent sehr gut und überzeugend rüberzubringen.
Das Hörbuch „Sturmherz“ von Corina Bomann hat mich wirklich begeistert. Die Handlung zog mich schnell in ihren Bann und fesselte mich regelrecht. Ich liebe Geschichten, in denen es um Familiengeheimnisse geht. Ich konnte es oft gar nicht abwarten, endlich wieder den CD-Player einschalten zu können, um mehr über Cornelias Vergangenheit zu erfahren. Elena Wilms machte diese wirklich schöne, emotionale und mitreißende Geschichte für mich zu einem absolut tollen Hörerlebnis.
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Cornelia Bomann hat ihren Fans eine große Freude bereitet, und ein neues Buch "Sturmherz" geschrieben. Ihre Bücher fallen zunächst einmal durch die schönen Cover auf, die immer sehr farbenfroh und passend zum Inhalt der Geschiche gestaltet sind. Es ist schon eine …
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Cornelia Bomann hat ihren Fans eine große Freude bereitet, und ein neues Buch "Sturmherz" geschrieben. Ihre Bücher fallen zunächst einmal durch die schönen Cover auf, die immer sehr farbenfroh und passend zum Inhalt der Geschiche gestaltet sind. Es ist schon eine Freude, das Buch in die Hand zu nehmen.
In "Sturmherz" erzählt die Autorin die Geschichte von Cornelia Petri und Richard Henderson. Die beiden lernen sich 1962 durch Zufall in Hamburg kennen. Sie ist Friseurlehring und er amerikanischer Austauschstudent. Cornelia lebt nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem alkoholabhängigen Vater zusammen, der sich nicht scheut, seine Tochter zu verprügeln, wenn sie sich ihm widersetzt. So aber will und kann sie nicht weiterleben. Richard beschließt, Cornelia mit in seine Heimat zu nehmen, worauf Cornelia ihr Elternhaus heimlich verläßt. In dieser Nacht kommt die große Sturmflut über Hamburg. Gemeinsam mit Richard versucht Cornelia eine befreundete Familie vor dem Unwetter zu warnen, aber als ein Deich bricht, werden die beiden durch die tosenden Wassermassen getrennt.
Da alle Nachforschungen vergeblich sind, glauben beide, daß der jeweils andere die Flut nicht überlebt hat. Beide beginnen, sich ein anderes als vorgestelltes neues Leben aufzubauen, aber die Erinnerung ist bei beiden immer lebendig, obwohl beide jetzt eine Familie haben. Cornelia hat eine Tochter und Richard einen Sohn. Nachdem Cornelia drei Monate lang verschwunden war, ohne ihrer Familie ein Lebenszeichen zu geben, verändert sich ihr Verhalten nach ihrer Rückkehr gegenüber ihrem Mann und ihrer Tochter.
Corinna Bomann beschreibt eindringlich und mit bewegenden Worten die Charaktere der Protagonisten. Cornelia, die ein Leben lang ihrer großen Liebe nachtrauert, ihr Mann, der unter ihrer Gefühlskälte leidet, ihre Tochter Alexa, die sich von ihrer Mutter abwendet und nach Berlin zieht und nicht zuletzt Richard Henderson, der in den USA Karriere macht, Cornelia aber nicht vergessen kann und deshalb seiner Frau keine Liebe entgegenbringen kann.
Die Geschichte umspannt einen langen Zeitraum von 1962 bis in die heutige Zeit, und als Cornelia erkrankt, versucht Alexa herauszufinden, wer ihre Mutter wirklich ist und gerät dabei in ein Wechselbad der Gefühle.
Die große Sturmflut im Jahr 1962 war für Hamburg eine große Katastrophe, die viele Familien ins Unglück gestürzt hat. Berührt hat mich auch, daß die Autorin an Helmut Schmidt erinnert, der zu dieser Zeit Innensenator von Hamburg war, und sich durch sein rasches Eingreifen und seine Hilfe ein großes Ansehen nicht nur in Hamburg erworben hat. Viele werden sich an dieses Ereignis erinnern.
Cornelia Bomanns Schreibstil und die Art zu erzählen, gefällt mir immer wieder. Der Leser muß fast bis zum Schluß warten, bis alle Geheimnisse offenbart sind. Das hält die Spannung hoch und man möchte das Buch gar nicht zur Seite legen. Jetzt bleibt die Hoffnung, daß die Autorin ganz schnell ein neues Buch schreibt.
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Cornelia Petri hatte kein einfaches Leben: die große Liebe verloren, in ihrer Ehe wie gefangen. Eines Tages bricht sie aus der Ehe aus und kehrt verwandelt wieder. Sie kann ihre Tochter Alexa nicht mehr lieben und zeigt ihr das auch.
Jahre später, als Cornelia einen Schlaganfall hat, …
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Cornelia Petri hatte kein einfaches Leben: die große Liebe verloren, in ihrer Ehe wie gefangen. Eines Tages bricht sie aus der Ehe aus und kehrt verwandelt wieder. Sie kann ihre Tochter Alexa nicht mehr lieben und zeigt ihr das auch.
Jahre später, als Cornelia einen Schlaganfall hat, findet Alexa heraus, was passiert ist. Rick ist wieder da und erzählt ihr von früher. Langsam nähert sich Alexa ihrer Mutter wieder an, doch dann geschieht ein weiteres Unglück.
Zugegeben: das Buch könnte immer und überall spielen. Man bräuchte keine Sturmflut, könnte diese durch jedes beliebige Ereignis ersetzen, aber es gibt dem Buch das gewisse Etwas. Bomanns Geschichte spielt wieder in Vergangenheit und Gegenwart, was Spannung und Neugierde aufbaut. Nur häppchenweise erfährt der Leser, was wirklich geschehen ist und warum sich Cornelia und Rick aus den Augen verloren haben, obwohl sie sich immer noch lieben.
Etwas vorhersehbar, aber nichtsdestotrotz schön, ist die Liebe zwischen Alexa und Ricks Sohn, Ethan. Erst das macht das Buch rund und bildet den perfekten Rahmen für die Handlung im Jahre 1962. Bomanns Figuren leben! Man kann sich fast vorstellen, dass man neben ihnen am Tisch sitzt und sich mit ihnen unterhält.
Fazit: wieder ein überaus gelungenes Werk aus der Feder von Corina Bomann
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Alexa Petri ist 38 Jahre alt und lebt und arbeitet als Literaturagentin in Berlin. Als sie erfahren muss, daß ihre Mutter Cornelia einen schlaganfall erlitten hat, eilt sie sofort zu dieser in die alte Heimat Hamburg. Cornelia, die auch im betagteren Alter immer noch ihren Buchladen …
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Alexa Petri ist 38 Jahre alt und lebt und arbeitet als Literaturagentin in Berlin. Als sie erfahren muss, daß ihre Mutter Cornelia einen schlaganfall erlitten hat, eilt sie sofort zu dieser in die alte Heimat Hamburg. Cornelia, die auch im betagteren Alter immer noch ihren Buchladen führt, ist dort im Laden zusammengebrochen. Ihr Zustand ist mehr als kritisch, sie liegt im Koma und die Ärzte können noch keine abschließende Prognose wagen. Ihre Tochte Alexa wird nun nach einer Patientenverfügung ihrer Mutter gefragt. Alexa hat jedoch keine Ahnung, ob Cornelia so etwas veranlasst hat, ohnehin hat sich Alexa über so etwas nie Gedanken gemacht, denn das Verhältnis zwischen zu ihrer Mutter ist seit jeher mehr als angespannt. Bis zum 11. Lebensjahr von Alexa verlief ihrer Kindheit eigentlich ganz normal, doch dann verschwand ihrer Mutter für 3 Monate spurlos und kehrte ohne ein Wort der Erklärung zurück. Danach war ncihts mehr so wie früher, denn Alexa wurde von ihrer Mutter nur noch abweisend und kaltherzig bis bestenfalls gleichgültig behandelt. Alexa versuchte, um die Liebe ihrer Mutter zu kämpfen, doch vergebens, das Verhältnis zu ihr wurde nie besser. Dennoch ist Alexa jetzt fest entschlossen, die Betreuungsvollmacht für ihre Mutter keinem Fremden zu überlassen und sich selbst um die Mutter zu kümmern. In den Unterlagen der Mutter entdeckt Alexa dann jedoch keine Patientenverfügung, dafür aber einen alten, rätselhaften und nicht abgeschickten Brief von Cornelia an einen fremden Mann. Als dann im Buchladen ein älterer Amerikaner auftaucht, der Cornelia noch einmal sehen will, erfährt Alexa nach und nach vieles aus der Vergangenheit ihrer Mutter, womit sie niemals gerechnet hätte und duch die sie nun die Mutter etwas besser verstehen kann.
Dies war mein erster Roman der bekannten Autorin Corinna Bomann und ich war sehr eingenommen von ihrem Schreibstil, der einen von Anfang an wirklich mitreißt und fesselte. Im weiteren Verlauf fand ich jedoch einige Details der Handlng recht langatmig bis überflüssig. Es las sich zwar gut, aber es kam mir auch manchmal so vor, als ob Seiten gefüllt werden müssten. Andere Details hätte ich mir dafür eher ausführlicher gewünscht und diese wurden auch zum Ende des Romans dann leider nicht mehr so ausgeführt wie ich es es mir erhofft hätte. Dies fand ich schade. Dass die Handlung auf 2 Zeitebenen und dazu noch aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten spielt, fand ich hingegen sehr gut. So etwas sorgt für Spannung und Lebendigkeit und gefällt mir eigentlich immer. Die Protagonistin Alexa wurde relativ gut gezeichent und sie war mir recht sympathisch, wohingegen die Figur der Mutter Cornelia für mich recht farblos blieb und ich auch nach Kenntnis des Geschehens aus Cornelias Vergangenheit ihr Verhalten nicht nachvollziehen konnte und nicht logisch fand. Die übrigen Figuren wurden auch durchweg interessant dargestelt, wobei manche Aktionen zwischen die Figuren etwas klischeehaft herüberkamen.
Ich wurde jedoch durch den wirklich hervorragenden Schreibstil gut unterhalten und kann daher noch gerne auf 4 Sterne aufrunden. Auf weitere Romane und natürlich die bisher verfassten Bücher der Autorin bin ich auf jeden Fall sehr neugierig geworden.
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Sehr ergreifend
Das Cover ist wunderschön gestaltet und ist mir sofort positiv aufgefallen.
Corina Bomanns schöner und ausdrucksstarker Schreibstil kommt auch in diesem Buch wieder sehr deutlich zum Tragen. Von der ersten Seite an konnte er mich in seinen Bann ziehen. Die bildhaften …
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Sehr ergreifend
Das Cover ist wunderschön gestaltet und ist mir sofort positiv aufgefallen.
Corina Bomanns schöner und ausdrucksstarker Schreibstil kommt auch in diesem Buch wieder sehr deutlich zum Tragen. Von der ersten Seite an konnte er mich in seinen Bann ziehen. Die bildhaften und malerischen Beschreibungen gaben mir das Gefühl direkt dabei zu sein und ich konnte mich komplett in die Geschichte fallen lassen. Hierbei waren die Protagonisten von entscheidender Bedeutung, da diese mir erst durch ihre wunderbare Ausarbeitung und ihre Authentizität die Möglichkeit gaben mit ihnen zu fühlen; ihren Schmerz und Ihre Trauer genauso zu erleben, wie ihr Glück und ihre Liebe.
Die Autorin hat für ihr Werk Alexas Sicht gewählt, wobei wir mit ebendieser die Geheimnisse um die Vergangenheit ihrer Mutter Cornelia Stück für Stück zusammensetzten. Dadurch werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum Einen bleibt die Spannung über das gesamte Buch erhalten. Man macht einen Schritt nach dem anderen auf Cornelias Wahrheit zu und dabei wird die Spannung immer weiter gesteigert. Besonders ist hier auch, dass es Informationsbrocken auch in Form von Briefen und Erzählungen gibt, welche beschreiben, was in ihrer Vergangenheit vorgefallen ist und wie es überhaupt zu diesem äußerst schwierigen Verhältnis zwischen Mutter und Tochter kommen konnte. Zum Anderen macht diese Perspektive Alexa sehr sympathisch. Als Leser konnte man ihre Gedanken und Gefühle bezüglich ihrer Mutter gut nachvollziehen. Anders hingegen erging es mir mit Cornelia. Ihre Vergangenheit und die damit verbunden Erlebnisse waren sehr berührend und ergreifend beschrieben. Ich konnte mich gut in die Situation in der sie sich befand hineinversetzen. Ihre Reaktionen und Handlungen waren hingegen für mich sehr undurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Bis zum Ende des Buches konnte sich diese Tatsache leider nicht ändern, was sich schlussendlich auch auf die Bewertung ausgewirkt hat. Außerdem ist für mich persönlich das Ende der Geschichte nicht gerecht geworden. Für mich waren die Begründungen schlussendlich zu banal und zu abrupt, ohne weitere Erklärungen. Nach einem solchen Spannungsbogen hätte ich ein fulminantes Ende erwartet, einen großen Knall, ein Feuerwerk, jedoch kam wenn überhaupt nur ein Funken.
Auf die insgesamt 500 Seiten hat das Buch auch seine Längen und man hätte hier und da sicher einiges kürzen können, aber ansonsten eine sehr schöne, leichte und berührende Geschichte über die Liebe, die ich allen empfehle, die eine locker-leichte Urlaubslektüre suchen, die eine nette Geschichte für zwischendurch brauchen und natürlich allen, die sich von dem Klappentext angesprochen fühlen.
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Und die Deiche brachen...
Hamburg 1962. Eine junge Frau packte ihren Koffer, denn sie wollte ihrem alten Leben entfliehen. Es gab jemanden, der ihr dabei helfen wollte….
Dann kam der Sturm, die Deiche wurden teilweise überflutet und drohten zu brechen. Und es gab eine Familie, die in …
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Und die Deiche brachen...
Hamburg 1962. Eine junge Frau packte ihren Koffer, denn sie wollte ihrem alten Leben entfliehen. Es gab jemanden, der ihr dabei helfen wollte….
Dann kam der Sturm, die Deiche wurden teilweise überflutet und drohten zu brechen. Und es gab eine Familie, die in Gefahr war, die sie unbedingt warnen wollte. Gemeinsam mit dem jungen Mann. Doch leider brachen die Deiche zu früh…
Hamburg 2014. Alexa Petry wurde im Krankenhaus damit konfrontiert, dass ihre Mutter einen Betreuer brauche. Jemand der ihre privaten Angelegenheiten für sie erledigte, denn sie hatte einen schweren Schlaganfall erlitten. Alexa war dazu bereit, auch wenn sie seit, sie elf Jahre alt war, kein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hatte.…
Vor dem Buchladen ihrer Mutter traf sie auf einen Autor, der scheinbar mit ihrer Mutter bekannt war… Er befand sich gerade auf Lesereise in Deutschland…
Als es ihrer Mutter ein ganz kleines bisschen besser ging, konnte sie Alexa irgendwie klarmachen, wonach sie suchen sollte, um etwas über sie zu erfahren, was sonst fast niemand wusste….
Doch auch von dem Autor erfuhr sie ein paar Details über ihre Mutter…..
Wie ein roter Faden zieht sich die Geschichte eines auseinandergerissenen Paares durch das Buch…
Und dann gab es noch Ethan, den Sohn des Autors……
Wer wollte der jungen Frau helfen, ihrem alten Leben den Rücken zu kehren? Warum wollte sie die Familie unbedingt warnen, sie wusste doch, dass die Deiche kurz vorm Brechen waren? Dachte sie, die Zeit reiche noch? Was passierte mit ihr, als die Deiche brachen? Und was passierte mit dem jungen Mann? Warum hatte Alexa kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter? Was war passiert, als sie elf Jahre alt war? Wer war der Autor, den sie vor dem Buchladen traf? Was erfuhr Alexa über ihre Mutter? Was erzählte ihr der Autor über sie? War es die Geschichte von Alexas Mutter, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zog? Was war mit Ethan? Hatte sich Alexa in ihn verliebt? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, wie alles Bücher von Corina Bomann. Und auch wie alle ihre Bücher gab es hier keine Fragen nach dem Sinn eines Wortes oder Satzes. Es war unkompliziert geschrieben. Cornelia wollte aus ihrem alten Leben ausbrechen, was ich sehr gut verstand und ich frage mich, was passiert wäre, hätte sie die Familie nicht warnen wollen. In die Geschichte kam ich sehr gut hinein, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Cornelia tat mir sehr leid. Wenn ich sage, warum, dann spoilere ich, und das möchte ich natürlich nicht. Auf der anderen Seite konnte ich es nicht verstehen, wie sie plötzlich ihre Tochter behandelt hatte. Auf jeden Fall war von Anfang an die Spannung da. Zwar lockerte sich diese hin und wieder, aber sie zog auch immer wieder an. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich kann es sehr gerne weiterempfehlen.
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"Sturmherz" ist der Idee einer Naturkatastrophe entsprungen, die 1962 in Hamburg einige Todesopfer zählte und Existenzen zerstörte. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gefallen.
Romane von Corina Bomann sind immer flüssig zu lesen und so verbrachte ich einige Stunden …
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"Sturmherz" ist der Idee einer Naturkatastrophe entsprungen, die 1962 in Hamburg einige Todesopfer zählte und Existenzen zerstörte. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gefallen.
Romane von Corina Bomann sind immer flüssig zu lesen und so verbrachte ich einige Stunden gefesselt in einem echten Drama. Es wird in Rückblenden und Gegenwart berichtet und die Story ist wirklich herzerwärmend. Erstens geht es um Alexa, die sich von ihrer Mutter abgelehnt und ungeliebt fühlt. Ein leichte Annäherung geschieht, als ihre Mutter Cornelia einen Schlaganfall erleidet und völlig hilflos ihr Dasein fristet. Nach und nach entpuppt sich eine schmerzliche Erinnerung an die erste große Liebe, die der Flut von 1962 zum Opfer fiel. Alexa wird mit der Wahrheit konfrontiert und beginnt zu vergeben. Für mich als Mutter ist die Lieblosigkeit nicht zu verstehen, auch wenn die Story die dahinter steht wirklich schmerzhaft ist, ist es kein Grund sein eigenes Fleisch und Blut abzulehnen. Cornelia war mir wirklich unsympathisch bis zum Ende. Mein Mutterherz hat regelrecht geblutet und mir daher die Liebesgeschichte etwas madig gemacht. Natürlich ist es möglich jemanden so sehr zu lieben, das für jemand anderes kein Platz mehr ist, aber es ist definitiv egoistisch und mir unbegreiflich. Rick ist derjenige, der in einem wunderbaren Licht erscheint und deshalb der Story unglaublich viel Schönheit einhaucht. Ansonsten wäre die Grundstimmung eher düster und fast schon depressiv zu nennen. So konnte "Sturmherz" sich doch noch in mein Herz graben und mir ein gutes Lesegefühl vermitteln.
Fazit:
Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die durch Lebenslügen aufgebaut wurde und einen wahren Hintergrund beinhaltet. Echtes Drama einer verlorenen Liebe, die Menschenleben sehr verändert und der Story eine grandiose Grundlage bietet. Leider war mir das Gefühlschaos etwas zu düster und hat daher den Lesefluss ein klein wenig beeinflusst.
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Auch dieser Roman von Corina Bomann hat mich wieder gefesselt.
Alexa und ihre Mutter Cornelia haben ein sehr schwieriges Verhältnis. Seit Cornelia kurze Zeit verschwunden ist als Alexa 11 Jahre alt war, versucht Alexa die Liebe der Mutter zu gewinnen, hat aber das Gefühl nie genug zu …
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Auch dieser Roman von Corina Bomann hat mich wieder gefesselt.
Alexa und ihre Mutter Cornelia haben ein sehr schwieriges Verhältnis. Seit Cornelia kurze Zeit verschwunden ist als Alexa 11 Jahre alt war, versucht Alexa die Liebe der Mutter zu gewinnen, hat aber das Gefühl nie genug zu sein.
Nun lebt Alexa ihr eigenes Leben in Berlin und die Beziehung zueinander ist sehr unterkühlt.
Da hat Cornelia einen Schlaganfall und Alexa reist nach Hamburg und will die Vormundschaft für ihre Mutter beantragen. Kann sie das bei diesem Verhältnis?
Auf der Suche nach einer Patientenverfügung fällt Alexa ein Brief in die Hand.... und in der Buchhandlung der Mutter erscheint ein berühmter amerikanischer Autor, der nach Cornelia sucht...
Nach und nach erfährt Alexa die Geschichte ihrer Mutter, die sehr eng mit der Sturmflut 1962 in Hamburg verknüpft ist.
Der Roman hat wie gewohnt zwei Erzählstränge: Alexa im heute, die sich überlegen muß, wie es mit ihrer Mutter weitergeht und den Mühlen von Krankenhaus und Gesetz um die Pflegschaft / Vormundschaft ihrer Mutter kämpft.
Im zweiten Erzählstrang das Leben der jungen Cornelia und Rick dem Austauschstudenten. Eine Liebe die durch die Sturmflut verhindert wird und dem Leben nach der großen Liebe.
Das Buch hat mich in allen Erzählsträngen gefesselt. Ich liebe ja Hamburg und die Sturmflut nun so lesen zu dürfen war ein Vergnügen. Ebenfalls die Liebe der beiden in der "strengen" Zeit.
Ebenso hat mir Alexa im hier und jetzt gefallen. Die Protagonisten sind real, die Probleme nachvollziehbar.
Geheimnisse hat wohl jede Familie - aber machen sie wirklich Sinn?
Der Roman geht wieder absolut zu Herzen!
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