Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Lerchie
Wohnort: H.
Über mich:
Danksagungen: 25 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 579 Bewertungen
Bewertung vom 22.03.2019
The Lost Prophecy - Von Wellen getragen (eBook, ePUB)
Zacharias, Carina

The Lost Prophecy - Von Wellen getragen (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Doch noch sehr spannend

Arella, die Wasser-Fenari, hat um Tavallùn eine Wassermauer errichtet, so dass niemand herein, aber auch niemand hinaus konnte. Zehn Jahre waren inzwischen vergangen und Drakor hatte noch nicht angegriffen. Nura, Lorenas Adoptivtochter, war neugierig, Genau wie Flint, ein Junge der Feuermenschen, wollte sie die Welt außerhalb des Wasserwalls sehen. Doch sie erntete nur Schelte von Lorena, als sie versuchte, die Wand zu durchdringen. In der Kristallwüste war ja damals der Stein zerbrochen. Doch jetzt hoffte die Fenari vielleicht durch die Splitter etwas zu erreichen. Und so schickte sie eine Delegation in die Kristallwüste, um die Splitter einzusammeln. Das war die beste Gelegenheit für Nura, sich heimlich der Delegation anzuschließen. Und dort geschieht etwas, was Nuras Schicksal für immer verändern soll, nur will sie es nicht wahrhaben…

Meine Meinung
Zu Anfang des Buches fragte ich mich, warum Drakor zehn Jahre vergehen ließ, Am Ende wusste ich es. Es war wie die Vorgänger durchaus spannend geschrieben, auch wenn es zu Anfang etwas langatmig war. So etwas kommt meistens vor, wenn ein Mehrteiler mehr als drei Bücher umfasst. Die Erzählungen gehen zu sehr ins Detail, doch dann wurde es wieder besser und richtig spannend. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Ich verstand Nura, die auch einmal aus Tavallùn heraus wollte. Aber genauso verstand ich Lorena, die Angst um Nura hatte, Angst davor, dass ihr in den Wäldern Andurions ein Unglück zustoßen könnte. Doch dann war sie heimlich mit in die Kristallwüste gegangen…. Doch weiter möchte ich mich hier nicht äußern. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch wieder in seinen Bann gezogen, mich gefesselt und gut unterhalten. Daher bekommt es von mir eine Empfehlung sowie – trotz kurzfristiger Langatmigkeit – die volle Bewertungszahl.

Bewertung vom 21.03.2019
The Lost Prophecy - Aus Flammen geboren (eBook, ePUB)
Zacharias, Carina

The Lost Prophecy - Aus Flammen geboren (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Eine sehr gute Fortsetzung

Viele Menschen aus den verschiedenen Elementenvölkern sind nach Tavallùn gekommen, wo sie sicher sein sollen. Von den Fenari leben nur noch Rotan und Arella. Und inzwischen ist auch der neue Wasserbotschafter gekommen. Es ist Josch. Ryell versucht allen klarzumachen, dass sie sich nicht zu sicher fühlen sollen, doch sie wird nicht ganz ernst genommen und mit Josch und ihrem Waldmuff auf eine gefährliche Suche.
Auch Tero ist unterwegs um den König der Feuermenschen von Tavallùn zu überzeugen. Doch dieser wirft ihn in den Kerker.
Verzweifelt versuchen Arielle und Lorena mit Ignatia über das Wasser zu kommunizieren, als sie erfahren haben, dass Tero eingekerkert worden ist. Doch die große Gefahr befindet sich bereits in Tavallùn.

Meine Meinung
Das Buch schließt an das vorherige an und geht genauso spannend weiter. Die Fenari in Tavallùn sind zwar vorsichtig, denn sie lassen niemanden an sich heran, er könnte ja ein Feind sein. Wie berechtigt diese Furcht war, das soll der Leser selbst lesen. Außerdem erfahren wir, was es mit Ryells Waldmuff auf sich hat und warum ihr eigenes Volk gegen sie ist. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Lorena, die sich sehr gefreut hat, als sie Josch wieder sah. Und die plötzlich ein Kind hatte, das Baby von Mariella, so wie diese es sich gewünscht hatte. ich fand es super, dass Josch die Tiere Andurions von der Gefahr überzeugen wollte und freute mich, dass Ryell ihn begleitete. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Es hat mir wieder sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
Von dieser Reihe wird es fünf Bände geben: 1. Vom Sturm erweckt, 2. Zu Staub zerfallen, 3. Aus Flammen geboren, 4. Von Wellen getragen und 5. Zum Leben erwacht. Der fünfte Band soll am 29.04.2019 erscheinen.

Bewertung vom 18.03.2019
Witchmark
Polk, C. L.

Witchmark


sehr gut

Gutes Debüt

Miles Singer ist Arzt in einem Krankenhaus, in welches viele der zurückkehrenden Soldaten aus dem Krieg eingeliefert werden. Doch Miles ist nicht nur Arzt, er ist eine Hexe und durch seine magischen Fähigkeiten erkennt er oft auch die Krankheiten, an welchen die Menschen leiden. Doch das darf nicht bekannt werden, sonst würde er weggesperrt. Und eines Tages wird ein Mann eingeliefert, der, wie er behauptet, vergiftet wurde, und der selbst eine Hexe ist. Miles macht es sich zusammen mit dem Mann, der den Kranken gefunden hat, zur Aufgabe, herauszufinden, wer der Mörder ist. Doch hier werden ihm viele Steine in den Weg gelegt. Unter anderem von seiner Schwester, die ihn wiedergefunden hat, denn Miles war aus bestimmten Gründen von zu Hause geflohen. Und nun hat ihn die Vergangenheit wieder eingeholt. Wie es ihm gelingt, und ob überhaupt, sich gegen seine Feinde zu behaupten, das muss der Leser selbst lesen.

Meine Meinung
Das Buch ist so geschrieben, dass man es flüssig lesen kann. Auch wenn man anfangs durchaus etwas aufpassen muss, es ist eben ein Fantasy-Roman. Doch kam ich schnell in die Geschichte hinein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Miles, der von zu Hause geflohen war, weil er nicht in Abhängigkeit geraten wollte. Und der am liebsten alle Menschen mit Magie geheilt hätte, wäre er dann nicht aufgeflogen. Der mit einem Fremden praktisch einen Pakt geschlossen hat um seinem Land zu helfen. Doch war das nicht so einfach. Dann waren da die vielen Kriegsheimkehrer, die meisten davon mussten in eine Krankenhaus, denn sie waren gewissermaßen traumatisiert. Doch dazu mussten Menschen entlassen werden, die noch nicht wirklich gesund waren, was Miles gar nicht passte. Auf jeden Fall war das Buch von Anfang an spannend. Es hat mich in seinen Bann gezogen, mich gefesselt und gut unterhalten. Auch wenn es hie und da Worte gab, von welchen ich nicht sofort wusste was sie bedeuteten, so wurden sie doch Laufe der Geschichte geklärt. Jedoch fehlte mir in diesem Buch trotzdem ein Verzeichnis der Personen, bzw. ein Glossar. Das hätte mir hie und da schon etwas geholfen. Von mir daher zwar eine Weiterempfehlung aber nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Es ist mir nicht 100%ig klar, ob es hier noch eine Fortsetzung gibt. Das Ende lässt durchaus eine zu, doch könnte man es auch so enden lassen.

Bewertung vom 16.03.2019
Das schönste Mädchen Havannas
López Rubio, Susana

Das schönste Mädchen Havannas


ausgezeichnet

Patricios große Liebe

Das Buch handelt von dem jungen Patricio der nach Havanna auswandert um dem spanischen Bürgerkrieg zu entgehen. Dort arbeitet er zunächst als Schuhputzer, wobei er die Schuhe des berühmten Mafiabosses César Valdés ruiniert. Was ihn beinahe das Leben kostet. Er schließt Freundschaft mit zwei Männern und zusammen mieten sie eine Wohnung. Patricio wird in dem berühmten Kaufhaus El Encanto zunächst als Laufbursche angestellt. Doch schnell macht er Karriere, denn er hat ein freundliches Wesen. Im Kaufhaus lernt er zwei Frauen kennen: Die junge Gloria in die er sich verliebt und Nely, die dort als Aufzugsführerin arbeitet. Doch Gloria ist verheiratet und das ausgerechnet mit dem Mafiaboss. Wir lesen, wie es dazu kam, dass Gloria César Valdés geheiratet hat. Die beiden stehlen sich immer mal wieder ein paar Minuten, was nicht einfach ist, weil Valdés seiner Frau eine Aufpasserin zur Seite gestellt hat, nämlich seine Schwester Marita. Dann bricht auch noch die Revolution aus.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe und ich war positiv überrascht. Es ließ sich sehr gut lesen, denn die Autorin hat einen angenehmen und unkomplizierten Schreibstil. In der Geschichte war ich auch gleich drinnen. In Patricio konnte ich mich gut hineinversetzen, ebenso in die anderen Protagonisten. Patricio tat mir irgendwie leid. Seine lockere Art gefiel mir, nur dem Mafia-Boss Valdés gefiel sie nicht, was Patricio ja beinahe das Leben gekostet hätte. Und es blieb ja auch nicht bei diesem einen Mal. Er ging für seine Liebe immer wieder ein hohes Risiko ein. Auch Gloria tat mir leid, wenn ich daran dachte, wieso sie diesen furchtbaren Menschen überhaupt geheiratet hatte. Man sagt zwar immer, dann man eine Wahl habe, aber eigentlich hatte sie keine. Dazu war sie bei ihrer Heirat noch superjung. Über Patricios Freunde habe ich mich gefreut, denn das war schon wahre Freundschaft, was die drei verband. Der Leser erlebt im Hintergrund auch noch die kubanische Revolution mit, bei der Fidel Castro an die Macht kam. Und er liest, was aus der großen Liebe zwischen Gloria und Patricio wurde. Und diese Geschichte zwischen den beiden war spannend geschrieben vom Anfang bis zum Ende. Denn ich fragte mich irgendwann immer wieder: Wird er Gloria noch einmal wiedersehen? Am Ende des Buches erlebte ich dann eine Überraschung, was mir sehr gefiel. Dieses Buch hat mich verzaubert, berührt und in seinen Bann gezogen. Es hat mir sehr gut gefallen und mich nicht minder gut unterhalten. Daher von mir eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Bewertung vom 14.03.2019
Gelobtes Land
Christine Heimannsberg,

Gelobtes Land


ausgezeichnet

Anfangs etwas langatmig jedoch dann super

Lore, Jame, Jul und Sim haben es in das Gelobte Land geschafft. Neue Welt wird es hiergenannt. Sie finden dort alles, was sie brauchen. Lore und Jame wollen sich möglichst schnell integrieren, während Jul und Sim die Sache skeptisch sehen. Schuld daran ist ein Mann namens Maklaren, der, so meint Jul, die Menschen manipulieren will. Er entreißt den Eltern die Kinder noch im Kleinkindalter und wenn man nicht tut, was er will, verstößt man gegen die Regeln und das hat Folgen. Genau das passiert Jame und Lore merkt, dass eben nicht alles Gold ist was glänzt. Doch es gibt auch in diesem Land Rebellen…

Meine Meinung
Zunächst plätschert das Buch so dahin, man erfährt hier und da etwas, was nicht so ganz geheuer ist. Es gibt Beichten, wo die Macher des Camps, in dem sich die vier befinden, von den Taten der Neulinge erfahren, man kann fast nicht lügen oder man muss es sehr geschickt anstellen. Maklaren propagiert die Liebe, die fließt und zeichnet dabei ein völlig falsches Bild auf. Wer nicht gehorcht, wird ausgewiesen. Es ist schwer herauszufinden, wer es nun mit Maklaren hält bzw. wer gegen ihn ist. Und dann entdeckt Kaspar – ein Junge der in dieser neuen Welt geboren und im Kleinkindalter seinen Eltern entrissen worden war, der zunächst darüber traurig und wütend war, sich dann aber Maklaren angeschlossen hatte – dass eben Maklaren ein falsches Spiel trieb. Dieses Buch war am Anfang etwas langatmig, nahm dann aber doch Fahrt auf und wurde richtig spannend. Es hat mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und mich sehr gut unterhalten. Auch war es unkompliziert geschrieben, es gab keine Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Von mir daher eine Empfehlung sowie doch noch die volle Bewertungszahl.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.03.2019
Das Einhorn im Stadtpark (eBook, ePUB)
Ennis-Hill, Jessica

Das Einhorn im Stadtpark (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Die Magie des Armbandes

Evie Hall ist ganz aufgeregt und hat auch Angst, denn sie wird heute zum ersten Mal in die neue Schule gehen, weil sie umgezogen sind. Doch bevor sie loszogen, kam der Postbote mit einem kleinen Päckchen für Evie. Es war ein Geschenk ihrer Großmutter darin und dieses Geschenk war fantastisch magisch, wie Evie während dieses Tages und auch noch der folgenden feststellen sollte. Und es bescherte ihr gleich Freunde in der Schule.
Meine Meinung
Dies ist ein Kinderbuch und es ist auch kindgerecht geschrieben. Es ist sehr gut lesbar und auch die Illustrationen sind sehr gut gezeichnet. Die Illustratorin Iris Hardt hat das sehr schön gemacht. Auch die Geschichte gefällt mir sehr. Es geht um die Tiersprache, und darum zwei Tieren zu helfen, die von etwas geplagt werden, das Evie sehen kann. Das alles ist hervorragend beschrieben, auch für Kinder sehr gut verständlich. Das Einhorn taucht erst gegen Ende des Buches auf und gibt Evie einige Erklärungen. Leider hält die Magie des Armbandes nur drei Tage, doch das Einhorn verspricht ihr, dass es nicht zu Ende ist. Ich mag solche Kindergeschichten sehr, sie hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt, ja auch sehr gut unterhalten und sehr neugierig auf die folgenden Geschichten gemacht. Von mir eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl

Bewertung vom 11.03.2019
Die Eiswolf-Saga. Teil 3: Wolfsbrüder
Weinbach, Holger

Die Eiswolf-Saga. Teil 3: Wolfsbrüder


ausgezeichnet

Eine superspannende Fortsetzung

Faolán ist von den Eiswölfen aus dem Fluss gefischt und verschleppt worden. Mit ihm Brandolf und Faoláns große Liebe Svea. Sie liegen gebunden an Händen und Füßen auf Deck und werden erst losgebunden, als ein Sturm losbricht. Doch dann kann Faolán dem Jarl Bjoren das Leben retten und das zahlt sich aus.
Svea wird von dem Heiler der Svear als Gehilfin engagiert. Und sie geht in diesem Posten richtig auf, zumal ihr Mentor blind ist und sie sehr gut gebrauchen kann.
Ering will Faolán aus dem Norden zurückholen und hofft auf Hilfe von Konrad. Doch Konrad will Ritter werden – und außerdem möglichst Lydis, Brandolfs Tochter, heiraten.
Von Drogo hat Konrad alles zu befürchten, denn der Kaiser ruft zu den Waffen und Drogo ist, als Vertreter seines Vaters Rurik, Brandolfs, und als dessen Vertretung Konrads Lehnsherr. Was er auch weidlich ausnutzt.
Meine Meinung
Lange hat es gedauert bis dieser dritte Band der Eiswolfsaga erschienen ist. Aber jetzt ist er da und er hat mich wiederum nicht enttäuscht. Auch war ich erstaunlich schnell in der Geschichte wieder drinnen. Spannend wie seine Vorgänger bin ich mit Faolán zu den Eiswölfen gereist. Die Rettung Bjorens hat auch Faolán gerettet und mit ihm auch Brandolf. Doch wirklich sicher ist er nicht. Denn auch hier hat er einen wutentbrannten Gegner. Denn der Mann, der Bjoren ans Leder wollte, nimmt die Rettung nicht so einfach hin. Aber er kann ihn auch nicht einfach ermorden, denn – meistens zumindest – wird er von Brandolf beschützt. Es dauert sehr lange, bis Faolán einsieht, dass es auch können muss, eine Waffe zu führen. Konrad, der bei Brandolf als Knappe ist, wird vorzeitig zum Ritter geschlagen. Denn Lykke braucht eine Vertretung für ihren Mann Brandolf. Dann muss Konrad unter Drogo dem kaiserlichen Heer folgen, und das wird kein Spaziergang, besonders nicht für ihn. Er tat mir furchtbar leid und ich bewundere seine Willensstärke. Drogo hätte ich mehrere Male erwürgen können. Schön fand ich, dass Konrad sich quasi mit dem Sohn des Kaisers ‚anfreundete‘. Dass ihm das bei Drogo nicht zur Ehre gereichte, war mir klar. Doch die meisten seiner Mannen standen zu Konrad, bis auf einen… Wer das ist, verrate ich hier nicht. Dann ist da noch Ering, der den Bremer Erzbischof von einer Missionierung des Nordens, spezifisch der Eiswölfe, überzeugen muss. Bei ihm ist Bruder Thomas, der mir trotz seines Einsehens nicht ganz geheuer ist. Erst am Ende des Buches erschloss sich mir der Titel des Buches: Wolfsbrüder. Nun hoffe ich, dass Holger Weinbach nicht wieder so lange braucht, bis Band vier dieser Saga erscheint. Ich möchte gerne wissen, wie es Faolán weiter ergeht, wann er endlich erfährt, wer er wirklich ist und wann Drogo seine Abreibung bekommt, dass ihm Hören und Sehen vergeht. Von mir eine absolute Empfehlung und die volle Bewertungszahl.
Ich hoffe doch sehr, dass dieses Buch nicht das letzte dieser Serie ist!!!

Bewertung vom 08.03.2019
Was uns erinnern lässt
Naumann, Kati

Was uns erinnern lässt


sehr gut

Hoffnung...

Milla befand sich in dem Wald wo ehemals die Grenze zwischen der BRD und der DDR verlief. Sie suchte einen Lost Place, einen verlorenen Platz. Dafür war sie in einer Internetgruppe, wo jeder einen solchen Platz suchte und dann wurden Fotos und Kommentare gepostet. Und heute war sie fündig geworden, denn sie fand einen kompletten Keller – mit Inhalt. Nun wollte sie herausfinden, ob dieser Keller mit seinem Inhalt noch jemandem gehörte, denn sie hatte auch Schriftliches gefunden mit Namen.
Der Wald, in dem Milla sich befand, nannte sich ‚Dresslers Forst‘. Und über dem Keller stand eins ein Hotel – mitten im fünfhundert Meter breiten Sperrgebiet. Hier hatten die Dresslers gewohnt, bis sie wegziehen mussten. Und Milla machte es sich zur Aufgabe die Familie zu finden und zu erkunden, wie ihnen dieses Gebiet genommen worden war, bzw. ob sie es zurück bekommen könnten.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Als Bundesbürger ist man ja nicht sooo gut darüber informiert, wie die DDR-Bürger behandelt worden waren. Gut so Einiges dürfte jedem bekannt sein. Stellenweise zog es sich etwas. Aber es war sehr interessant zu lesen, wie die Dresslers um ihr Hab und Gut gekommen waren. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich verstand Milla, die zuerst diesen Lost Place, den sie gefunden hatte in ihrer Internetgruppe veröffentlichen wollte. Doch die Menschen, die ihre Heimat verloren hatten, taten ihr leid und sie beschloss, sie bei einem Antrag auf Rückübereignung zu unterstützen. Wozu arbeitete sie in eine Anwaltskanzlei! Das fand ich sehr schön von ihr und auch dass sie nicht locker ließ. Im Buch erfahren wir, wie die Menschen damals in der DDR gelebt haben. Was sie alles brauchten, um in ihrem Hotel bleiben zu können. Wie es den Kindern erging, wenn sie zu Schule gingen. Auf gewisse Weise konnte ich sogar die schuldige Person, die dafür gesorgt hatte, dass sie letztendlich dort weg mussten, verstehen, trotzdem war es nicht richtig. Und es war am Ende eine Überraschung, als ich herauslas, wer das gewesen war. Das Buch ist kein Krimi, kein Thriller und hat somit auch nicht die Spannung eines solchen, aber trotzdem war es spannend von Anfang bis zum Ende, denn ich wollte wissen, wie das Buch ausgehen würde. Am Ende gab es jedoch irgendwie trotzdem ein offenes Ende. Nicht komplett offen aber das Endgültige fehlte mir. Hier wäre ein Epilog sehr hilfreich gewesen. Das und das etwas langatmige ist auch der Grund warum ich das Buch zwar empfehlen kann, jedoch nur vier von fünf Sternen vergebe.

Bewertung vom 05.03.2019
Venezianische Intrigen / Luca Brassoni Bd.5 (eBook, ePUB)
Gesing, Daniela

Venezianische Intrigen / Luca Brassoni Bd.5 (eBook, ePUB)


sehr gut

Kurzweilig und spannend

Ein junge Frau und ein Mann streiten sich. Kurze darauf erstickt die Frau qualvoll. Ein Unfall aufgrund einer tödlichen, allergischen Reaktion? Oder doch ein Mord? War etwa der Freund der Täter? Commissario Brassoni ermittelt.
Doch dann passiert ein zweiter Mord, den der Verdächtige nicht begangen haben kann. Wer hat ein Motiv? Dann gibt es da noch den kleinen Jungen, der von einer Sozialarbeiterin den Eltern weggenommen worden ist, und der dann entführt wurde. Hat beides miteinander zu tun? Erst spät erkennt Brassoni das dunkle Motiv des Täters. Zu spät?

Meine Meinung
Das Buch lie0 sich sehr gut lesen, denn die Autorin schreibt so, dass ich bei keinem Wort überlegen musste, was sie jetzt wohl gerade meint. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die Ermordete war Sozialarbeiterin gewesen und hatte einer Familie wegen bestimmter Vorkommnisse den Sohn weggenommen. Ich konnte mich gut in Brassoni hineinversetzen. Brassoni hatte erst vor kurzem einen kleinen Sohn bekommen, Carla, seine Frau blieb zunächst zu Hause. Caruso, Brassonis Cousin, mischte auch wieder mit. Als dann der zweite Mord passierte, war Brassoni eigentlich klar, dass der Verdächtige nicht der Mörder sein konnte. Irgendwann kam dann die Rede auf jemanden, den ich mir als Mörder/Mörderin vorstellen konnte und ich hatte einen dunklen Verdacht. Diese Reihe um den Commissario Luca Brassoni von Daniela Gesing habe ich von Anfang an verfolgt und sie hat mir bisher immer sehr gut gefallen. Und ich wurde auch mit diesem fünften Buch der Reihe nicht enttäuscht. Von mir sehr gerne eine Weiterempfehlung sowie

Bewertung vom 02.03.2019
Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1
Poznanski, Ursula

Schwarz wie Erde / Vanitas Bd.1


ausgezeichnet

Die Angst im Nacken

Im Prolog lesen wir, wie eine Frau, die in eine ‚Grube‘ gefallen war, mit Beton zugeschüttet wurde.
Es geht in diesem Buch um Carolin, die sowieso schon unter einem anderen Namen lebt, aus Angst vor Verfolgung durch ihre früheren ‚Freunde‘. Eigentlich ist sie für diese tot, denn sie wurde beerdigt, wobei natürlich nicht sie im Sarg lag. Nun lebt sie in Wien, arbeitet als Floristin und erfahrt von Robert Neuigkeiten durch die Blumensprache.
Überraschend fordert Robert von ihr, nach München zu gehen und ihre Wohnungsnachbarin auszuspionieren. Es sind auf verschiedenen Baustellen ‚Unfälle‘ passiert, die verdächtig sind. Nur bei den Eltern der Nachbarin, bei deren Baustellen, passiert nie etwas. Robert will wissen, warum…. Doch Carolin hat Angst, dass ihre alten ‚Freunde‘ sie aufstöbern könnten. Trotzdem tut sie viel mehr, als sie auf Roberts Verlangen tun müsste….

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen und es gab auch keine Unstimmigkeiten bezüglich Worten oder gar ganzen Sätzen. Schon gleich zu Anfang war es durch die Ermordung der Frau spannend. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In die Hauptprotagonistin Caro, die trotz Angst – Robert hatte ein sehr gutes Argument um sie von der Sache zu überzeugen – für Robert nach München zog um Tamara Lambert auszuhorchen, auszuspionieren. Trotz ihrer Angst tat sie sogar noch mehr. Aber ich habe mich doch sehr gewundert, dass sie es einfach so hinnahm, dass Tamara gleich ihre Freundschaft gesucht hatte. Sie kannte sie doch gar nicht und das kam mir sehr suspekt vor. Tamara kam war mir nicht so sehr sympathisch. Was wohl auch seinen Grund hatte. Dann gab es noch Tamaras Oma, die blind war. Und natürlich die Baulöwen Korbach, Vossen und Lambert, die sich um den großen Auftrag stritten. Dieses Buch hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen. Die Spannung war zwar etwas verhaltener aber sie hat sich von Anfang bis zum Ende gehalten. Es hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine Empfehlung und, obwohl es vielleicht einen Tick schlechter war, als Ursula Poznanskis sonstige Werke, die volle Bewertungszahl.

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.