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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: harakiri
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Danksagungen: 311 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 641 Bewertungen
Bewertung vom 16.06.2021
Der Nachlass
Winner, Jonas

Der Nachlass


sehr gut

Als Hedda Laurent im Sterben liegt, möchte sie noch einmal ihre Familie um sich vereint wissen. Für ihr Testament hat sie sich etwas Besonderes ausgedacht: 27 Aufgaben sollen gelöst werden und nur der ihr Erbe antreten, der die meisten Aufgaben gemeistert hat. Was anfangs noch problemlos wirkt, steigert sich mit der Zeit. Kann die liebevolle Mutter sich wirklich solche hässlichen Aufgaben ausgedacht haben? Oder steckt doch mehr dahinter?
Das Buch beginnt gleich mit einem Mord. Winner gibt sich also nicht mit Vorgeplänkel ab, der Leser wird gleich voll in die Handlung geworfen. Das Buch spielt auf mehreren Ebenen. Rückblicke in die Vergangenheit gewähren Einblicke in die alte Familiengeschichte, Vorausschauen auf den „Totensonntag“ verlangen einen starken Magen, denn irgendjemand hat es auf die Familienmitglieder abgesehen.
Allerdings macht es die Fülle an Charakteren etwas schwierig, sich alle zu merken. Sehr hilfreich ist hier der Stammbaum zu Beginn des Buches. Die Erzählebenen wechseln zwischen den Charakteren ab, was es auch etwas erschwert, der Handlung zu folgen. Dennoch bekommt man dadurch einen tollen Einblick und vor allem die Sterbeszenen werden so absolut zum Gänsehautfaktor.
Die Idee mit den Aufgaben fand ich klasse, weshalb ich das Buch auch unbedingt lesen wollte. Allerdings sind die teilweise etwas blass und schnell abgehandelt. Hier hatte ich mir ein wenig mehr Tiefe erwartet. Vor allem weil die – bereits erwähnten – Sterbeszenen sehr mitreißend geschildert waren.
Überrascht war ich dann wieder vom Ende. Als versierter Thrillerleser rätsele ich immer begeistert mit und ich hatte auch meinen Verdacht, aber ich lag völlig falsch.
Fazit: teilweise war es mir ein wenig viel Gemetzel, aber die Story ist spannend und unterhaltsam erzählt und der Plot vollkommen unerwartet.

Bewertung vom 12.06.2021
Bretonische Idylle / Kommissar Dupin Bd.10
Bannalec, Jean-Luc

Bretonische Idylle / Kommissar Dupin Bd.10


sehr gut

Dupins 10. Fall.
Vor der Feier zu seinem 10. Jahr in der Bretagne gilt es, noch einen kniffligen Fall zu lösen. Ein Schäfer wird an der Küste tot angespült. Beheimatet war er auf einer kleinen Insel, doch die Bewohner dort mauern alle und jeder hat ein Alibi.
Gar nicht so einfach, diesen Fall zu lösen. Auf gewohnt charmante Art ermittelt Kommissar Dupin in seinem Jubiläumsfall. Die Eigenheit der Bretonen kommt wieder sehr gut zur Geltung und man konnte sich die teilweise etwas kauzigen Einwohner sehr gut vorstellen. Zudem macht das Buch wieder Lust auf eine Reise zu den Schauplätzen.
Lange rätselt man mit Dupin mit. Stück für Stück versucht er das Puzzle zu lösen, kommt aber nicht richtig weiter. Erst eine relativ banale Nebenbemerkung – wie so oft üblich und von mir geliebt – des Autors, bringt ihn auf die richtige Spur.
Leider gab es in dem Buch wenig Claire und ich hoffe, dass sie im nächsten Band wieder mit dabei sein darf.
Fazit: Dupins Fälle sind nicht nur ein Lesegenuss, sondern auch ein kulinarischer Reiseführer durch die Bretagne und von tiefer Liebe zu diesem Landstrich geprägt.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.06.2021
Die Karte / Kerner und Oswald Bd.4
Winkelmann, Andreas

Die Karte / Kerner und Oswald Bd.4


ausgezeichnet

Das neue Buch von Andreas Winkelmann startet gleich spannend mit einem kuriosen alten Mann und einem Einbrecher, der seinen Verfolger attackiert. Der eigentliche Fall für Kerner und Oswald beginnt dann aber auch sehr zügig. Und der hat es wieder in sich. Joggerinnen werden auf ihrer Laufstrecke ausspioniert und langsam erdrosselt. Was hat der Faktor Zeit damit zu tun?

Ein wenig schade fand ich, dass der Klappentext schon recht viel verrät, aber die Ideen, die dahinterstecken sind klasse. Ich wusste nichts von dem Hype und war ganz überrascht was es alles gibt. Winkelmann streut zwar winzige Hinweise auf den Täter, aber die zu deuten ist schon recht schwierig und so rätselt man bis zu den letzten Seiten mit, wer denn nun so einen Hass auf die Läuferinnen hat. Die Auflösung fand ich nicht ganz so gelungen und die kam dann doch relativ unerwartet. Dennoch war das Buch wieder eins meiner Lesehighlights. Winkelmann geht immer.
Ich mochte den Humor von Dr. Prellmann sehr, aber auch die anderen Dialoge der Charaktere waren toll ausgearbeitet und verständlich.
In eigenen Kapiteln bekommt man Einblicke in die Psyche des Täters, ohne dass zu viel verraten wird. Wieder andere Kapitel berichten von einem Mädchen, das von der Mutter misshandelt wird. Hier ist lange nicht klar, wie diese Kapitel mit der eigentlichen Handlung zusammenhängen.
Fazit: Winkelmanns Schreibweise muss man einfach lieben. Spannend, mitreißend, mit unerwarteten Wendungen und immer anschaulich und sprachgewandt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.06.2021
Ostseeschmerz
Haller, Elias

Ostseeschmerz


ausgezeichnet

Wieder Hochspannung pur im neuen Krimi von Elias Haller. Ich frage mich schon, wo der Autor die ganzen Ideen hernimmt, um mehrere Male im Jahr ein neues Buch herauszubringen. Aber ich freue mich jedes Mal erneut über seine druckfrischen Bücher.
Der bereits 4. Band von Finkel und Silber wartet wieder mit einem spannenden Fall auf. Eine Krimiautorin wird tot aufgefunden und kurz danach gibt es noch einen Toten. Greta Silber ermittelt und stößt auf einen Zusammenhang zwischen ihrem Freund Hannes und den Ermordeten. Hat Hannes etwas mit einem lange zurückliegenden Einbruch zu tun? Und wer ermordet die damaligen Täter?
Ein schwieriger Fall, vor allem, weil Greta emotional so involviert ist. Zudem scheint die Auflösung viele Jahre zurück zu liegen und erst ein altes Foto bringt Finkel und Silber auf eine heiße Spur. Und was daraus resultiert – damit hätte niemand gerechnet.
Hallers Charaktere sind wieder vom Feinsten. Vor allem Lena, die Praktikantin, und Jan mag ich besonders. Auf den Täter wäre ich im Leben nicht gekommen, aber hier hält sich Haller beim Schreiben auch etwas zurück, so dass man bis zum Schluss miträtselt und den einen oder anderen falschen Verdächtigen im Auge hat.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der hoffen lässt, dass das neue Buch mit den beiden Kommissaren nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Fazit: Ein Buch, das durch Spannung und unerwartete Wendungen überzeugen kann.

Bewertung vom 02.06.2021
Unterm Schinder / Kreuthner und Wallner Bd.9 (eBook, ePUB)
Föhr, Andreas

Unterm Schinder / Kreuthner und Wallner Bd.9 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Wallner und Kreuthner sind zurück.
Ein schwieriger Fall für das Team. Scheint die Lösung doch weit in der Vergangenheit zu liegen. Um eine Kollegin zu beeindrucken will Kreuthner einen Einbruch fingieren und heldenhaft daraus hervorgehen. Doch etwas läuft schief und auf einmal spielen eine Leiche in einer Tiefkühltruhe und ein benutztes Taschentuch die Hauptrolle.
Bereits der Prolog ist spannend und bringt den Puls auf Touren. Nick, der mit Geldverleihern im Clinch liegt und in eine ausweglose Situation gerät. Auch der eigentliche Fall kann überzeugen: verzwickt und knifflig, aber durch Informanten, geheimnisvolle Pilze und ein wenig Schwindelei kommen Wallner und Kreuthner doch langsam der Wahrheit auf die Spur.
Ein wenig gefehlt haben mir in diesem Band Kreuthners Tricks und Schliche und wie er sich dann immer rausredet. Dennoch gab es wieder genug schwarzen Humor im Buch, um einige Male laut aufzulachen. Föhrs Fälle sind immer sehr gut aufgebaut und machen es unmöglich, den Täter gleich zu erahnen. Und auch wenn die Kommissare teilweise etwas skurril beschrieben sind und dadurch manchmal leicht trottelig erscheinen – sie haben es einfach drauf und lösen den Fall, wenn auch auf unorthodoxe Weise. Aber gerade das macht die Bücher des Autors ja auch aus.
Fazit: Auch im 9. Fall ein unschlagbares Team: Wallner und Kreuthner. Hoffentlich gibt es bald den Jubiläumsband.

Bewertung vom 29.05.2021
Die verschwundene Schwester / Die sieben Schwestern Bd.7 (eBook, ePUB)
Riley, Lucinda

Die verschwundene Schwester / Die sieben Schwestern Bd.7 (eBook, ePUB)


sehr gut

Ein wenig unrund
Die Suche nach der verschwundenen Schwester geht weiter. Ein heißer Tipp durch Anwalt Georg führt um die halbe Welt. Die Schwester soll in Neuseeland wohnen. Flüchtet aber vor den Besuchen der anderen Schwester und gibt sich mehr als geheimnisvoll.
Das hat mich anfangs etwas genervt. Denn es wird immer nur angedeutet, dass etwas Schlimmes Merry dazu bewegt, Angst vor den Schwestern zu haben. Was es genau ist, wird erst sehr spät im Buch aufgeklärt. Allerdings führt dies auch dazu, dass die Handlung sehr spannend bleibt.
Nach 6 Einzelbänden, in denen die Handlung jeweils um eine Schwester ging, die dann am Ende auch in sich abgeschlossen war, endet dieses Buch nun mit einem Cliffhanger. Man vermutet, dass die Schwester gefunden ist, man vermutet, dass es einen Zusammenhang mit den Eszus geben muss, man vermutet, dass… Schade, da hätte ich am Ende einfach ein bisschen mehr erwartet.
Dennoch hat mir das Buch – nach anfänglichen Einstiegsschwierigkeiten ob der vielen Personen – gut gefallen. Rileys Schreibweise ist gewohnt flüssig und anschaulich, man fühlt sich in der Handlung wohl. Und auch wenn die eigentliche Suche nach der Schwester ein paar Mal durch sehr lange Einschübe rüde unterbrochen wird, haben mir diese auch sehr gut gefallen. Die Geschichte der Besatzung Irlands durch die Briten und der Kampf der IRA. Hier fand ich den Blick hinter die Kulissen sehr aufschlussreich und interessant. Bin ich doch in dem Wissen aufgewachsen, dass die IRA immer die Bösen waren.



Fazit: Ich habe mich sehr auf den 7. Band der Reihe gefreut und gehofft, dass nun endlich alles aufgeklärt wird. Leider wird es die gesamte Klärung wohl erst im 8. Band (sofern es nicht auch noch einen Band über Marina geben wird) geben.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.05.2021
SØG. Dunkel liegt die See / Nina Portland Bd.1
Jensen, Jens Henrik

SØG. Dunkel liegt die See / Nina Portland Bd.1


sehr gut

Neuauflage des Romans „Axtschiff“
Ich mochte schon die Oxen-Krimis des Autors sehr gerne, deshalb habe ich auch hier gerne zugegriffen. Nina Portland und ihre Familie waren mir gleich sympathisch. Der Fall war vertrackt und anfangs sehr geheimnisvoll aufgezogen, was für Spannung sorgte, beziehungsweise dazu, dass man immer weiterlesen wollte, bis man wusste, was 1993 denn überhaupt geschehen ist.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert: Ninas Suche nach Romaniuk und der Teil als sie von mächtigen Männern als Köder benutzt wird. Im zweiten Teil muss man sehr genau mitlesen, damit man sich in den vielen Namen und Geheimdiensten nicht verliert. Aber kleine private Ereignisse in Ninas Leben nehmen das Tempo manchmal etwas heraus, so dass man sich als Leser wieder sammeln kann.
Nina macht einiges durch, manchmal kam sie mir ein wenig zu überzeichnet vor. Die Schilderungen der dänischen Küste haben mir aber sehr gut gefallen.
Sog – Dunkel liegt die See ist der Auftakt einer Trilogie. Der zweite Band „Sog – Schwarzer Himmel“ erscheint bereits im November 2021.
Fazit: die Oxen-Krimis wirkten für mich etwas „reifer“, was allerdings auch daran liegen kann, dass Sog bereits im Jahr 2004 spielt und so manche Dinge schon etwas überholt sind.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.05.2021
Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.14
Maurer, Jörg

Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel / Kommissar Jennerwein ermittelt Bd.14


gut

Jennerweins schwerster Fall. Erwacht er doch ohne Erinnerung auf einer Bank im Wald und wird dann auch noch des Mordes verdächtigt. Kurzerhand nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand und das führt ihn sogar ins benachbarte Ausland.
Mal was Anderes, auch gelungen, aber ich war schon ein wenig verwirrt anfangs und habe ständig überlegt, wie sich das Ganze wohl auflöst, ohne dass es doof wird.
Jennerwein mag ich ja sehr gerne, auch seine Gedanken und wie er seine Fälle angeht. Und ich mag Maurers Schreibweise. Herrlich locker, sehr humorig und teilweise mit kleinen Vorwegnahmen, die die Spannung erhöhen. Auch die Kapitelüberschriften sind wieder etwas Besonderes, wie in jedem seiner Bücher.
Zudem hat mich das Wiedersehen mit einer anderen Figur hat sehr gefreut. Die Graseggers dürfen auch wieder mitmischen, aber leider nicht so viel wie schon in vergangenen Büchern, was immer ein wenig enttäuschend ist, weil die zwei so herrlich skurril sind.
Die Geschichte an sich ist rasant und spritzig, scheint teilweise aussichtslos, so dass man auf die Auflösung hin fiebert. Langsam nähert sich der Kommissar dem Schlüssel des Falls und ihn dabei zu begleiten hat Spaß gemacht, allerdings hat mich die Grundidee nicht überzeugt, was man leider ohne zu spoilern hier jetzt nicht ausdrücken kann.
Fazit: ein wenig surreal, fast sciene-fictional, aber der Geist stimmt. Ob man die Szenerie aber mag, bleibt jedem selbst überlassen. Ich hoffe, dass Jennerwein im nächsten Buch wieder mehr er selbst ist.

Bewertung vom 25.05.2021
Der Friedhof der vergessenen Bücher
Ruiz Zafón, Carlos

Der Friedhof der vergessenen Bücher


sehr gut

Viele Geschichten – ein Ort. Carlos Ruiz Zafons Leidenschaft für Barcelona wird auch in diesem Werk wieder gehuldigt.
Die Geschichten sind unterschiedlich lang, spielen in verschiedenen Zeitaltern, aber eins ist allen gleich: der Handlungsort ist Barcelona. Von der zweiseitigen Erzählung bis hin zur Geschichte, die sich über mehrere Kapitel erstreckt,
Allerdings hat mich der Ich-Erzähler in den Geschichten ein wenig verwirrt. Ich habe immer Zusammenhänge gesucht, wo es doch keine gab. In „Der Friedhof der vergessenen Bücher“ treffen wir jedoch auf viele bekannte Gesichter. Sei es aus der Kunstgeschichte oder aus der Tetralogie um die verborgene Bibliothek. Zafon vertieft seine Geschichte, stellt Anfänge dar und verdichtet diese. Zudem gibt es weitere seiner Kurzgeschichten, die teilweise noch nie veröffentlicht wurden.
Besonders gut gefallen haben mir „Blanca und der Abschied“ sowie „Die Frau aus Dunst“ und „Apokalypse in zwei Minuten“. Hier steht die Liebe im Vordergrund, was ich besonders bei Blanca total zauberhaft fand. Auch die Story um Gaudi hatte es mir besonders angetan, auch wenn diese etwas geheimnisvoll endet und man eigentlich nicht erfährt, was genau passiert ist.
Fazit: Erzählerisch wieder auf sehr hohem Niveau, für echte Fans des leider verstorbenen Schriftstellers.

Bewertung vom 08.05.2021
Dark Blue Rising Bd.1
Terry, Teri

Dark Blue Rising Bd.1


sehr gut

Tabby ist anders.

Das Buch startet eher gemächlich, aber schön. Tabby, die mit ihrer Mutter scheinbar auf der Flucht ist. Nur wovor – das weiß sie nicht. Ihr Leben ändert sich als sie in die Schwimmschule kommt. Erst ab da nimmt das Buch langsam an Fahrt auf. Allerdings wird vieles wiederholt und für mich trat die Handlung massiv auf der Stelle. Gefühlt ging Tabby ständig schwimmen, essen und es ging einfach nicht weiter. Dafür war dann das Ende viel zu schnell da. Ab ca. 100 Seiten vor Schluss wird das Buch nämlich erst so richtig rasant und spannend, nur um dann schon zu Ende zu sein. Erst kurz vor Schluss wird auch klar, dass die Trilogie als Klima-Thriller angelegt ist. Minimale Hinweise gibt es zwar im Buch, aber die sind wirklich kaum zu erkennen.
Dark blue rising ist mein erstes Buch der Autorin Teri Terry und ich mochte ihren Schreibstil sehr gerne. Dass das Buch eher auf Jugendliche abzielt hat der Lesefreude keinen Abbruch getan, auch ich als Erwachsene konnte dem Buch viel abgewinnen, auch wenn mich die Naivität der Protagonistin manchmal etwas genervt hat. Auch mit 16 sollte man nicht jede Tablette schlucken, die einem überreicht wird.
Dark blue rising empfinde ich als Einstieg in die Trilogie, als Kennenlernen der Charaktere. Denn viel von der Handlung ist rätselhaft und es wird fast gar nichts aufgeklärt.
Mit „Dark Sky Burning“ geht das Abenteuer dann im Frühjahr 2022 weiter und ich freue mich schon darauf.
Fazit: wenn man es aushält sollte man wohl warten, bis alle 3 Bände der Trilogie erschienen sind und diese dann hintereinander weg lesen. Denn das Buch ist mit dem Ende noch lange nicht fertig erzählt.