Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Philo
Wohnort: Frankfurt am Main
Über mich: Lesen ist mein liebstes Hobby
Danksagungen: 33 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 210 Bewertungen
Bewertung vom 05.03.2019
Niemals ohne sie
Saucier, Jocelyne

Niemals ohne sie


ausgezeichnet

Diese Familiengeschichte läßt mich nicht los. Ganz wunderbar geschrieben, hatte ich das Gefühl, auch in dem Haus mit den 21 Kindern zu wohnen, so sehr konnte ich mich mit der Familie identifizieren. Die Mutter so genau beschrieben, daß man sie förmlich vor sich sieht. Den ganzen Tag in der Küche stehend und kochen, um die übergroße Familie zu versorgen. Die Kinder übergab sie immer wenige Tag nach der Geburt ihrer ältesten Tochter, die sich um ihre Geschwister kümmerte. Der Vater, ein verträumter Einzelgänger, der Tag für Tag durch den Wald streift, auf der Suche nach einem Erzvorkommen.

Die Carlingkinder sind eine eingeschworene Gemeinschaft. "Niemals ohne sie" ist ihre Leitlinie. Sie treten immer gemeinsam auf und sind in ihrer Überzahl nicht überall beliebt. Als eines Tages etwas Ungeheuerliches passiert, sprengt dies ihre Gemeinschaft, und über den Vorfall wird nicht geredet. Die Kinder suchen ihr eigenes Leben, jeder für sich, und erst 30 Jahre später treffen sie wieder aufeinander. Der Vater soll eine Ehrung erhalten und alle Kinder sind gekommen.

In dem Buch kommen die einzelnen Protagonisten zu Wort und geben ihren Blick auf die Familie wider. So lernt man die einzelnen Familienmitglieder besser kennen. Jeder hat in den vergangenen 30 Jahren ganz offensichtlich mit einer großen Schuld gelebt, die nicht aufgedeckt wurde, weil nicht miteinander geredet wurde. Jeder trug sein eigenes Bild in sich.

Wenn man sich auf das Buch erst einmal eingelassen hat, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Jeder der Protagonisten ist es wert, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Ganz besonders zu Herzen gehend, fand ich die Beziehung der Zwillingsschwestern zueinander, die sich zunächst sehr nahe waren, deren Bindung aber einer schweren Belastung ausgesetzt wurde. Bewundert habe ich die Mutter, die alle ihre Tage in der Küche verbracht hat, aber jeden Abend an das Bett ihrer Kinder ging, um ihnen eine gute Nacht zu wünschen. Bei 21 Kindern. Und auch, wenn alle dachten, daß sie wesentliche Dinge gar nicht mitbekam, wußte sie immer über alles Bescheid. Für mich eine bewundernswerte, starke Frau.
Dies ist eine ganz und gar besondere Familiengeschichte, die eine absolute Leseempfehlung verdient.

Bewertung vom 05.03.2019
Lago Mortale
Conti, Giulia

Lago Mortale


gut

Zunächst einmal sticht die Landschaft auf dem Cover ins Auge, das ganz wunderbar zur Geschichte paßt. Und so erfährt man auch viel über die Gegend, in die der ehemalige Polizeireporter Simon Strasser sich aus Frankfurt zurückgezogen hat, um die italienische Lebensart zu genießen. Was ihm nur teilweise gelingt. Von seiner Terrasse, die unmittelbar am Lago d'Orta liegt, entdeckt er ein Boot mit einer Leiche. Es ist der Sohn eines der angesehensten Industriellen der Gegend. Natürlich nimmt die Polizei die Ermittlungen auf, aber Simon ermittelt auf eigene Faust, und man muß ihm zugestehen, seine Ermittlungen sind weit erfolgreicher als die der Ermittler.

Der Krimi liest sich gut ohne große Höhen und Tiefen. Ihm fehlt auf alle Fälle die Spannung, die man von einem Krimi erwartet. Zu viel dreht sich um die schöne Landschaft des Piemont und um die Person des Simon Strasser. Die ermittelnde Kommissarin gerät dadurch zu sehr in den Hintergrund, und man erfährt wenig von ihren Recherchen. Da dies aber der erste Fall für den Polizeireporter Simon Strasser ist bleibt dem Leser die Hoffnung auf mehr Spannung in den Fortsetzungen.

Bewertung vom 01.03.2019
Liebende
Ho-seung, Jeong

Liebende


ausgezeichnet

Von philo
Was ist das für eine Freude, dieses kleine Büchlein in den Händen zu halten. Das wunderbare bunte und fröhliche Cover, das so herrlich zu der Geschichte paßt und ergänzt wird durch die wunderschönen Illustrationen im Buch.

Man muß sich darauf einlassen auf dieses Buch, das sich liest wie ein Märchen. Es geht um die Liebe zwischen Blauperlenauge und Schwarzperlenauge, zwei Windspiele, die sich auf den ersten Blick ineinander verlieben und denen im Laufe der Jahre die Liebe verlorengeht. Blauperlenauge mag sich damit nicht zufrieden geben und macht sich auf in die Welt, um seine wahre Liebe zu suchen. Durch Blauperlenauge vermittelt der Autor in einer sehr bildhaften Sprache dem Leser seine Sicht auf die Liebe und das Leben. Mal heiter, mal traurig, macht die Geschichte nachdenklich und manchmal auch betroffen und oftmals erkennt man sich auch selbst wieder. Ein sehr lesenswertes "fabel"haftes Buch über die Liebe und das Leben.

Bewertung vom 10.02.2019
Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8
Carver, Tania

Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8


gut

Ich habe nur einige der vorhergehenden Bände gelesen, war aber jedes Mal begeistert. Das nun als letzter Band der Reihe angekündigte Buch "Jetzt gehörst Du mir" konnte mich nicht begeistern. Nach zwei Dritteln des Buches habe ich etliche Seiten überschlagen, weil keine Spannung mehr gegeben war.

Interessant fand ich den Einblick in das Leben der Fiona Welch, für die man fast Verständnis aufbringen konnte. Daß Phil Brennan ihr jedoch so leicht in die Falle geht, ruft bei mir Unverständnis hervor. Da er wußte, mit wem er es hier zu tun hat, ist er unprofessionell und zu leicht in die Falle gegangen.

Es gab bereits drei Tote, die in Alter, Kleidung und Aussehen Phil Brennan glichen, so daß davon auszugehen war, daß auch Phil Brennan sterben sollte. Die Zerit seiner Gefangenschaft fand ich ermüdend und langatmig beschrieben mit viel zu vielen Wiederholungen. Phil Brennan hat keinen ernsthaften Versuch unternommen, sich zu befreien und seiner Widersacherin zu entkommen. Ich hätte mehr Widerstand erwartet.

Auch die Ermittlungen laufen nicht rund. Ein Polizist, der sich nicht entscheiden kann, auf welcher Seite er steht, und ein Vorgesetzter, der die Ermittlungen blockiert, sind nicht geeignet, einen Fall aufzuklären.

Alles in allem fand ich den Thriller nicht besonders spannend, kann aber allen Lesern der Reihe um Phil Brennan und Maria Esposito das Buch als Schlußpunkt empfehlen. Zum Schluß hin steigt die Spannung auch noch einmal, aber das unerwartete Ende läßt noch einige Fragen offen.

Bewertung vom 08.02.2019
Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2
Katzenbach, John

Der Verfolger / Dr. Frederick Starks Bd.2


ausgezeichnet

Für mich ist John Katzenbach ein Garant für spannende und Gänsehaut erzeugende Thriller. So habe ich mich fast selbst verfolgt gefühlt während des Lesens. John Katzenbach erzählt die Fortsetzung von "Der Patient" mit seinem Protagonisten, dem Psychiater Dr. Frederick Starks. Vor fünf Jahren hatte Dr. Starks die Begegnung mit Mr. R, genannt Rumpelstilzchen, der ihn umbringen wollte, und von dem Dr. Starks glaubte, ihn bei einem Schußwechsel seinerseits tödlich getroffen zu haben. Um sich vor Verfolgung zu schützen, hat Dr. Starks eine andere Identität angenommen und sein bisheriges Leben aufgegeben. Nun möchte er aber in sein altes Leben zurückkehren. Er nimmt seinen Namen wieder an und betreut in seiner Praxis in Miami traumatisierte Kinder. Plötzlich aber taucht Mr. R wieder auf und droht, Starks umzubringen, wenn dieser ihm nicht den Killer vom Hals schafft, der ihn und seine Geschwister mit dem Tode bedroht. Für Dr. Starks scheint dies eine unlösbare Aufgabe zu sein.

Dem Autor gelingt es, ein mörderisches Katz- und Mausspiel heraufzubeschwören. Dr. Starks geht allen Hinweisen nach, um den Killer ausfindig zu machen, merkt aber bald, daß er selbst verfolgt wird. Und immer wieder taucht Mr R auf und fordert die Einlösung des Auftrags ein. Das Gefühl von Angst und Ohnmacht bei Dr. Starks ist greifbar. Er ist in einem perfiden Plan gefangen und bangt um sein Leben. Die Wendungen, die die Geschichte nimmt, sind nicht abzusehen und so gerät der Leser auch in den Hinterhalt, in den Dr. Sparks geraten ist. Spannung und Nervenkitzel bleiben bis zum unerwarteten Ende erhalten. Für Thrillerfans eine echte Leseempfehlung.

Bewertung vom 26.12.2018
Stieg Larssons Erbe
Stocklassa, Jan

Stieg Larssons Erbe


ausgezeichnet

Viele werden sich noch an den 28. Februar 1986 erinnern, dem Tag, an dem Olof Palme in Stockholm auf offener Straße erschossen wurde. Er mußte wissen, daß er gefährdet war, weshalb ich es niemals vestehen werde, weshalb ein so hochrangiger Politiker ohne Begleitschutz unterwegs sein konnte.

Der Polizei ist es bisher nicht gelungen, den Mord aufzuklären. Vielleicht wäre es Stieg Larsson gelungen, wäre er nicht während seiner Recherchen verstorben. Stieg Larsson, Journalist und weltbekannter Autor, hat sein Leben dem Kampf gegen den Rechtsextremismus gewidmet und akribisch die Hintergründe des Mordes an Olof Palme beleuchtet.

Jan Stocklossa, ebenfalls Journalist, ist zufällig auf die Aufzeichnungen Stieg Larssons gestoßen und hat diese weiter verfolgt. Das Ergebnis seiner Recherchen hat er in dem Buch "Stieg Larssons Erbe" niedergeschrieben. Dieses Buch, in Wirklichkeit ein True-Crime, liest sich wie ein Thriller und könnte spannender nicht sein. Besonders anerkennenswert finde ich, daß der Autor die Aufzeichnungen im ersten Teil des Buches immer Stieg Larsson zuschreibt und niemals Anpruch auf eigene Ermittlungen erhebt. Die Ermittlungen von Jan Stocklossa beginnen im zweiten Teil des Buches, das in kurzen Kapiteln und immer mit Zeitangabe verfaßt ist, wodurch sich das Buch sehr flüssig lesen ließ und sehr einprägsam war.

Das Buch vemittelt einen guten Einblick in die Arbeit von Journalisten, die nicht immer einfach und ungefährlich ist. Es gehört meines Erachtens eine große Portion Mut dazu, die bei den Recherchen in Erscheinung tretenden Personen mit Namen zu nennen, wodurch ein Journalist sicher auch mit Repressalien zu rechnen hat.

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Es ist zu hoffen, daß es Anstoß gibt, nach dem wahren Täter zu suchen.

Bewertung vom 11.12.2018
Der Mann am Grund
Procházková, Iva

Der Mann am Grund


sehr gut

Das Cover gefällt mir, weil die Erklärung für dieses Bild im Buch erscheint und deshalb gut gewählt ist. Und auch der Titel ist stimmig, geht es schließlich um einen Toten, der am Grund eines kleinen Stausees aufgefunden wird. Es ist der erste Fall für Kommissar Holina, den die Autorin für ihe Leser ermitteln läßt. Der "Mann am Grund" ist der Polizist Zapletal, der seine Aufgaben mit unrühmlichen Methoden wahrgenommen hat. Er hat vor Erpressungen nicht zurückgeshreckt und sich junge Mädchen hierdurch gefügig gemacht. Nun ist er ermordet worden und Kommissar Holina hat die Aufgabe, seinen Mörder zu finden. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Es gibt mehrere Verdächtige, die allesamt versuchen, den Kommissar auf eine falsche Fährtezu locken, um ihre eigenen undurchsichtigen Geheimnisse zu vertuschen, die die Autorin dem Leser aber sehr wohl vermittelt. So meint der Leser, dem Täter auf der Spur zu sein, am Ende stellt sich aber alles ganz anders dar.

Ich finde die Geschichte mit etwas zuviel Personen überfrachtet, zumal die vielen tschechischen Namen ein flüssiges Lesen erschwert haben. Der Versuch, mit Hilfe der Astrologie den Täter ausfindig zu machen, hat meines Erachtens nur zur Verwirrung beigetragen und sollte dazu dienen, die Freundin von Kommissar Holina besser in Szene zu setzen.

Spannend ist die Geschichte aber allemal. Jeder der Protagonisten hat etwas zu vertuschen. Es wird verheimlicht, gelogen und verschwiegen. Kommissar Holina und seine Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun, den Fall aufzuklären. Der laut Ankündigung erste Fall für Kommissar Holina läßt weitere Fälle erwarten. Ich bin gespannt.

Bewertung vom 03.12.2018
Die wundersame Mission des Harry Crane
Cohen, Jon

Die wundersame Mission des Harry Crane


sehr gut

Das Cover gefällt mir sehr. Es vermittelt eine Leichtigkeit, die hoffen läßt, daß sich alles Geschehen zum Guten wendet. Das Buch beginnt aber mit zwei traurigen Vorfällen. Harry verliert durch einen Unfall seine geliebte Frau Beth und Amanda und Oriana ihren Ehemann und Vater. Die Trauer ist bei allen groß, und Harry zieht sich in die Wälder seiner Kindheit zurück. Oriana glaubt fest daran, daß sie ihren Vater in den Wäldern wiederfinden wird. Amanda, die um ihren Ehemann trauert, hat große Mühe, Oriana davon zu überzeugen, daß ihr Vater wirklich gestorben ist und nicht wiederkommen wird. Im Wald begegnen sich die drei Protagonisten und werden sich Stütze und Hilfe auf dem Weg aus der Trauer. Es entwickelt sich eine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit. Es ist ein modernes Märchenbuch, das sich ganz wunderbar liest. Es könnte alles wahr sein, aber es ist alles nur erdacht und gut erzählt. Eine Leseempfehlung gebe ich gerne ab.

Bewertung vom 26.11.2018
Der Apfelbaum
Berkel, Christian

Der Apfelbaum


ausgezeichnet

Christian Berkel, den ich als Schauspieler wegen seiner großartigen schauspielerischen Leistungen sehr bewundere, hat seine Familiengeschichte aufgeschrieben. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, in einer ganz wunderbaren Sprache geschrieben, geht es unter die Haut. Christian Berkel hat sich viel Mühe gegeben, um die Familiengeschichte zu recherchieren und die einzelnen Puzzleteile zusammenzusetzen. Der Vater ist inzwischen vestorben, die Mutter dement. Aber ihre bruchstückhaften Erinnerungen setzt Christian Berkel zu einem Ganzen zusammen.

Die Familiengeschichte entwickelt sich aus dem Kennenlernen der Eltern Sala und Otto im Jahre 1932. Otto ist 17 Jahre alt und kommt aus ärmlichen Verhältnissen. Sala ist erst 13 Jahre alt, aufgewachsen in gut bürgerlichen Verhältnissen. Sala ist Halbjüdin, wodurch ihr weiteres Leben vor dem Hintergrund der politischen Verhältnisse geprägt wird. Sala und Otto verlieben sich. Es ist eine Liebe fürs Leben, die auch durch die jahrelange Trennung nicht zerstört werden kann.

Der Leser begleitet Otto und Sala durch die schlimmste Zeit deutscher Geschichte, die niemals vergessen werden darf. Und schon deshalb ist dieses Buch so wichtig und wertvoll.

Ich denke, daß dieses Buch viele Leser finden wird, schon wegen des Bekanntheitsgrades des Autors. Es ist ja nicht nur die Familiengeschichte des Christian Berkel, sondern ein hervorragendes Zeitzeugnis der Jahre des Nationalsozialismus. Die schriftstellerische Leistung des Christian Berkel steht seiner schauspielerischen Leistung in nichts nach. Dieses Buch muß man unbedingt lesen.

Bewertung vom 25.11.2018
Lenz / Kommissar Eschenbach Bd.6
Theurillat, Michael

Lenz / Kommissar Eschenbach Bd.6


ausgezeichnet

Für mich ist das der erste Krimi um Kommissar Eschenbach, was aber kein Nachteil ist, weil der Autor seine Protagonisten sehr gut beschreibt und charakterisiert, so daß man der Geschichte sehr gut folgen kann.

Kommissar Eschenbach kommt nach einer Auszeit von 3 Monaten in den USA wieder in sein Kommissariat nach Zürich zurück. Viel hat sich geändert in seiner Abwesenheit, und mit seiner neuen Stellvertreterin hat er seine Schwierigkeiten. Sie geht eigene Wege und boykottiert seine Arbeit. Einen Mord in Zürich erklärt sie für abgeschlossen, obwohl noch viele Fragen offen sind. Eschenbach ermittelt auf eigene Faust. Fassungslos stellt er fest, daß sein Freund Lenz, der als Archivar im gleichen Kommissariat arbeitet, den Toten schon sehr lange gekannt hat. Aber Lenz ist verschwunden, und es gibt keine Spur von ihm.

Lenz ist auf dem Weg zu Isabel, einer Freundin von ihm und dem Toten, der ihm kurz zuvor noch ein Päckchen für Isabel übergeben hat.

Was Lenz von Isabel, die er 40 Jahre nicht mehr gesehen hat, erfährt, läßt ihm den Atem stocken. Nicht nur private Tiefschläge kommen zur Sprache, Isabel war auch politisch tätig und in die Konflikte im Nahen Osten, besonders in Syrien, verwickelt.

Der Autor läßt Isabel über ihre Tätigkeiten in Syrien berichten und so erfährt der Leser viel über die Hintergründe zur politischen Lage in Syrien. Ich habe das mit großem Interesse gelesen, weil der Autor großen Wert auf den Wahrheitsgehalt legt und seine Aussagen durch Quellenangaben belegt.

Dieses Buch ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern mehr noch ein Politthriller. Es ist überaus spannend und gut geschrieben. Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.