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Eleanor Brown
Broschiertes Buch
Die Lichter von Paris
Roman
Übersetzung: Dormagen, Christel; Heinrich, Brigitte
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»Ich liebe Die Lichter von Paris.« Jojo MoyesNach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träumesind auf der Strecke geblieben.Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette be...
»Ich liebe Die Lichter von Paris.« Jojo Moyes
Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träume
sind auf der Strecke geblieben.
Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette bedachte Großmutter Margie war einst eine lebenslustige junge Frau, die der Enge des Elternhauses nach Europa ins wilde Paris der 20er Jahre entfloh, um frei und unabhängig als Schriftstellerin zu leben. Dort verliebte sie sich in einen charismatischen jungen Künstler und verbrachte einen glücklichen Sommer in der Pariser Boheme ...
Von Margies Geschichte ermutigt, fasst sich Madeleine endlich ein Herz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ...
Nach außen scheint alles perfekt. Madeleine ist mit einem erfolgreichen Geschäftsmann verheiratet, sie hat ein schönes Zuhause in Chicago und keine finanziellen Sorgen. Dennoch ist sie nicht glücklich: Wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter ist sie gefangen in einem Leben, das aus gesellschaftlichen Verpflichtungen besteht; die eigenen Träume
sind auf der Strecke geblieben.
Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette bedachte Großmutter Margie war einst eine lebenslustige junge Frau, die der Enge des Elternhauses nach Europa ins wilde Paris der 20er Jahre entfloh, um frei und unabhängig als Schriftstellerin zu leben. Dort verliebte sie sich in einen charismatischen jungen Künstler und verbrachte einen glücklichen Sommer in der Pariser Boheme ...
Von Margies Geschichte ermutigt, fasst sich Madeleine endlich ein Herz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen ...
Eleanor Brown hat einen MA-Abschluss in Literatur und lebt in Denver, Colorado. Ihre Texte und Geschichten wurden in zahlreichen Anthologien, Magazinen und Literaturzeitschriften veröffentlicht. Die Shakespeare-Schwestern war ihr erster Roman, der sich auf Anhieb zum New York Times-Bestseller entwickelte.
Brigitte Heinrich, geboren 1957 am Bodensee, lebt nach Verlagstätigkeit in etlichen Städten und Häusern als Übersetzerin, Herausgeberin und Lektorin in Frankfurt am Main. Sie übertrug unter anderem Nicola Barker, Alan Bennett, Robin Black, Lily Brett und Daphne du Maurier ins Deutsche.
Brigitte Heinrich, geboren 1957 am Bodensee, lebt nach Verlagstätigkeit in etlichen Städten und Häusern als Übersetzerin, Herausgeberin und Lektorin in Frankfurt am Main. Sie übertrug unter anderem Nicola Barker, Alan Bennett, Robin Black, Lily Brett und Daphne du Maurier ins Deutsche.
Produktdetails
- insel taschenbuch 4604
- Verlag: Insel Verlag
- Artikelnr. des Verlages: IT 4604
- Deutsche Erstausgabe
- Seitenzahl: 387
- Erscheinungstermin: 18. Oktober 2017
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 132mm x 27mm
- Gewicht: 467g
- ISBN-13: 9783458363040
- ISBN-10: 3458363041
- Artikelnr.: 48070687
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
»Eleanor Brown gelingt es fabelhaft, Madeleines Wandlung von einer Halbwüchsigen mit Träumen hin zu einer unsicheren, verängstigten Frau zu beschreiben, die sich eines Tages selbst fremd ist.« Silvia Ottow neues deutschland 20180208
Madeleine ist unzufrieden mit ihrem Leben und auch nicht glücklich mit ihrem Mann. Sie war eine leidenschaftliche Malerin, hat studiert, wollte aber eigentlich auf die Kunstschule gehen. Ihre Träume hat sie leider nicht verwirklicht. Ihr Mann Philipp ist ein erfolgreicher …
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Madeleine ist unzufrieden mit ihrem Leben und auch nicht glücklich mit ihrem Mann. Sie war eine leidenschaftliche Malerin, hat studiert, wollte aber eigentlich auf die Kunstschule gehen. Ihre Träume hat sie leider nicht verwirklicht. Ihr Mann Philipp ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und es geht ihnen finanziell sehr gut. Aber Madeleine ist unglücklich. Als ihr Mann geschäftlich nach New York reisen muss, besucht sie ihre Mutter, die gerade dabei ist, ihr zu Haus verkaufen. Madeleine findet beim Durchsehen der alten Sachen, die Tagebücher ihrer Großmutter.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt: Madeleines Geschichte und die ihrer Großmutter Margie, die nach Europa gereist ist und der es besonders in Paris gefallen hat. Auch ihre Großmutter hatte Träume, sie wollte Schriftstellerin werden. Madeleine entdeckt Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Frauen.
„Die Lichter von Paris“ ist eine ganz nette Geschichte bzw. ja eigentlich zwei Geschichten. Aber so einige Kapitel fand ich doch etwas langatmig, so dass ich manche Seiten einfach nur überflogen habe. Irgendwie hatte ich wohl auch größere Erwartungen an das Buch. So richtig packen konnten mich beide Geschichten nicht. Die Protagonisten Madeleine und Margie fand ich ganz sympathisch und auch die anderen Charaktere waren ganz gut beschrieben.
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Dieser Roman erzählt die Lebensgeschichte zweiter Frauen in zwei verschiedenen Zeitebenen. Madeleine 1999 und ihre Großmutter Margie 1924.
Madeleine ist verheiratet mit Philipp, der gut aussieht, gut verdient und der nicht möchte, dass sie arbeiten geht. Sie hat Verpflichtungen, …
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Dieser Roman erzählt die Lebensgeschichte zweiter Frauen in zwei verschiedenen Zeitebenen. Madeleine 1999 und ihre Großmutter Margie 1924.
Madeleine ist verheiratet mit Philipp, der gut aussieht, gut verdient und der nicht möchte, dass sie arbeiten geht. Sie hat Verpflichtungen, an seiner Seite bei Veranstaltungen zu sein, angeregte Gespräche dort zu führen und Einladungen für Geschäftspartner und Kollegen von Philipp auszusprechen. Madeleine ist unglücklich, sie wollte Kunst studieren, hat aber auf Wunsch ihrer Eltern Marketing studiert. Madeleine liebt das Malen, welches sie früher mit Leidenschaft gemacht hat. Aber ihre Eltern, genauso wie Philipp haben kein Verständnis dafür und so lässt sie es sein. Sie arbeitet stattdessen ehrenamtlich in einem Museum, was ihr viel Freude bereitet. Aber das war es dann auch schon mit ihrer Freude. Sie fährt für ein paar Tage zu ihrer Mutter, mit der sie kein herzliches Verhältnis verbindet, die ihr überraschenderweise erklärt, sie wolle das große Haus verkaufen. Madeleine lernt dort den neuen Nachbar Henry kennen, und noch andere neue Menschen aus der Straße, die sich sehr verändert hat. Zum Positiven, wie Madeleine freudig findet. Sie hat keine Eile und Lust, wieder nach Hause zu Philipp zu fahren. Im Keller des alten Hauses ihrer Mutter findet sie ihre Malsachen, die sie vor Jahren zurückgelassen hat. Sie fängt dort an zu malen und merkt langsam, was sie alles aufgegeben hat. Und wie frei und glücklich sie dort in Magnolia, in ihrem alten Elternhaus plötzlich ist. Für den Wunsch und die Erwartungen der anderen hat sie alles aufgegeben, was ihr etwas bedeutet hat. Um ihnen zu gefallen und dazuzugehören. Und dort auf dem Dachboden findet sie alte Tagebücher ihrer verstorbenen Großmutter Margie. Und als Madeleine diese Tagebücher liest, wird ihr nach und nach so viel klar und sie weiß, was sie zu tun hat.
Madeleine ist nicht sehr selbstbewusst, sie hat lockiges Haar, was für die anderen ein Makel ist, sie ist breit gebaut, nicht zierlich, und wurde von ihrer Mutter zeitlebens kritisiert. Auch Philipp kontrolliert, was sie isst, damit sie nicht zunimmt, und auch ansonsten engt er sie ständig ein. Kein Wunder, dass Madeleine sich wie in einem Käfig fühlt. Die Wohnung ist modern, aber kalt und steril eingerichtet. Auch dort fühlt sie sich nicht wohl.
Margie, 1924, kommt nach Paris, da sie ihre verwöhnte Cousine Evelyn begleiten soll. Doch Evelyn hat besseres zu tun und setzt sich mit einer Gruppe junger Leute von Margie ab, die ihr zu langweilig und spröde ist. So bleibt Margie allein in Paris und wehrt sich vehement dagegen, gleich wieder nach Hause zu fahren, was ihre Eltern von ihr verlangen. Sie sucht sich eine Bleibe und einen Job. Und erlebt die schönste Zeit ihres Lebens in Paris, ihre Stadt, in der sie sich frei und glücklich fühlt.
Der Schreibstil von Eleanor Brown war das einzige Manko für mich in diesem Roman. Ich empfand ihn als abgehackt und es waren teilweise zu viele lange, verschachtelte Sätze darin, so dass ich nicht immer flüssig lesen konnte. Aber das tat meiner Begeisterung für die Geschichte keinen Abbruch. Ich fand diesen Roman wunderschön, die Geschichte der beiden Frauen interessant und spannend, es war nicht eine Minute langweilig oder langatmig, ich fieberte der Entwicklung der beiden Leben von Madeleine und Margie in hohem Maße mit. Ich konnte völlig eintauchen, in die Geschichte. Die Spannung steigerte sich ab der Hälfte des Romans sogar weiter und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Fazit:
Ein wunderschöner Roman, mit einer interessanten Geschichte. Seine Träume zu leben und nicht nur die Erwartungen der Anderen zu erfüllen, um zu gefallen oder dazuzugehören. Begeisternd und berührend.
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Ich liebe dieses Buch.
Gleich nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
Das Cover ist träumerisch und wunderschön, ebenso wie der Schreibstil - einfach malerisch und voller Leidenschaft.
Dieses Buch wechselt zwischen den …
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Ich liebe dieses Buch.
Gleich nachdem ich die Leseprobe verschlungen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.
Das Cover ist träumerisch und wunderschön, ebenso wie der Schreibstil - einfach malerisch und voller Leidenschaft.
Dieses Buch wechselt zwischen den Erzählperspektiven von Madeleine und ihrer Großmutter Margaret Brooke Pearce. Man begleitet beide Frauen auf ihrem Lebensweg und verliebt sich in die Protagonisten. Man begibt sich auf eine aufregende
Reise nach Paris, mit Höhen und Tiefen - aber vor allem auf der Suche nach sich selbst.
Im Laufe der Erzählung werden die Gemeinsamkeiten der beiden Frauen deutlich, u.a. die Liebe zur Kunst.
Sie hielt die Kunst nicht für eine Sache, welcher man entwachsen kann, nur weil sie kein Teenager war. Ihre Mutter und ihr Ehemann hatten kein Verständnis dafür. Die Distanz zwischen Madeleine und ihrem Ehemann war erschreckend zu lesen. Er schränkt sie ein, wo es nur geht und gibt ihr vor, was sie zu tun und zu lassen hat.
"Die in der Öffentlichkeit demonstrierte Kühle war in unser Privatleben vorgedrungen und hatte uns auf Cocktailpartys zu Fremden werden lassen, die sich sicher waren, dass sie einander schon früher einmal begegnet waren und sich quer durch den Raum neugierige Blicke zuwarfen." (ZITAT)
Die Geschichte ist berührend und traurig, regt aber zugleich zum Nachdenken an und gibt Mut. Mut, sich an seine Träume
zu erinnern und diese nicht auf der Strecke zu lassen.
"Alles ging zu Ende, alles löste sich auf, und sie hatte das Gefühl, einen endlosen Abrund hinabzurutschen, auf das Leben zu, das sie nicht wollte, niemals gewollt hatte". (ZITAT)
Beide Protagonisten waren in ein solch exquisiten Lebensstil geboren, ohne je das Gefühl gehabt zu haben, dazuzugehören.
"Glücklich. Ich dachte daran, wie mir die Tage durch die Finger schlüpften, wie leer die Zeit verstrich. Ich empfand kein Glück, ein Leben zu leben, das ich zwar gewählt, aber nie gewollt hatte." (ZITAT)
Dieses Zitat beschreibt die Geschichte beider Frauen ziemlich gut.
Absolute Leseempfehlung meinerseits!
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Die Lichter von Paris, Roman von Eleanor Brown, 387 Seiten, erschienen im Insel-Verlag.
Die Parallelen im Leben von Madeleine und ihrer Großmutter Margie.
Madeleine ist mit Phillip in einer lieblosen Ehe verbunden. Außerdem ist sie unglücklich, weil sie nie ihre Träume, …
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Die Lichter von Paris, Roman von Eleanor Brown, 387 Seiten, erschienen im Insel-Verlag.
Die Parallelen im Leben von Madeleine und ihrer Großmutter Margie.
Madeleine ist mit Phillip in einer lieblosen Ehe verbunden. Außerdem ist sie unglücklich, weil sie nie ihre Träume, Malerin zu werden, verwirklichen konnte. Ihre Eltern, speziell ihre Mutter wollten sie unbedingt mit Phillip verheiratet sehen, natürlich nur zu ihrem Besten. Eines Tages packt sie kurzentschlossen ihre Koffer und besucht ihre Mutter. In ihrem Elternhaus findet sie die Tagebücher ihrer Großmutter Margie. Es zeigt sich, dass die Oma in ähnlichen Familienverhältnissen gefangen war und ihren Mädchentraum nie verwirklichte. Diese Erkenntnis ändert Madeleines Leben von Grund auf.
Die Geschichte spielt in zwei Erzählsträngen gleichwohl in zwei Zeitebenen. Der Margie-Teil 1919 – 1924, sowie der Madeleine-Strang 1999. Die Kapitel sind nummeriert und mit dem Namen, der handelnden Frau beschrieben. Somit ist gewährleistet sich in der Geschichte zurechtzufinden. Madeleines Erzählung ist im personalen Stil aus ihrer Sicht verfasst, Eleanor Brown hat es geschafft , mit dem Stilmittel der wörtlichen Rede und in frischer lautmalerischer Sprache, die einzelnen Personen, sowie auch das Paris der Goldenen Zwanziger, vor meinem inneren Auge aufleben zu lassen. Das Buch lässt sich dadurch flüssig lesen. Der Wechsel zwischen beiden Erzählsträngen ist nicht schwer, sofort geht es im Plot weiter. Allerdings haben mich die historischen Anteile, also Margies Geschichte besser unterhalten. Margie ist meine Lieblingsfigur sie begleitet eine Verwandte nach Paris, die sie dort ohne Mittel, einfach sitzen lässt. Was aus Evelyn geworden ist, hätte mich brennend interessiert, da hätte ein Satz der Vollständigkeit halber genügt. In dieser Situation nimmt die romantische und eigenwillige Margie ihr Leben selbst in die Hand. Sie findet die Liebe und entdeckt ihre Kunst. Madeleine dagegen, die in der modernen Zeit lebt, lässt sich von ihrer Mutter und auch Phillip zu viel gefallen, ohne sich zu wehren. Ihr Wesen hat sich mir nicht erschlossen. Es dauert zu lange bis sie ihr Phlegma überwindet. Moderne junge Frauen bestimmen heutzutage ihren beruflichen, wie auch privaten Werdegang selbst. Diesen Teil der Geschichte finde ich etwas unglaubwürdig. Der Roman ist insgesamt etwas emotionslos. Ein eher ruhiges und unaufgeregtes Buch. Kann man lesen, muss man nicht. Empfehlen möchte ich das Buch, den Lesern die Romane mögen, die mehrere Generationen beschreiben. Von mir dafür 3 Sterne.
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Eine ansprechende Lektüre über das Leben zweier Frauen, die obwohl sie in verschiedenen Epochen gelebt haben, den gleichen gesselschaftlichen Zwang erleben mussten, der viele Opfer verlangt, meist zu viele. So ergeht es auch Madeleine die in einem kleinen Vorort von Chicago aufwächst …
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Eine ansprechende Lektüre über das Leben zweier Frauen, die obwohl sie in verschiedenen Epochen gelebt haben, den gleichen gesselschaftlichen Zwang erleben mussten, der viele Opfer verlangt, meist zu viele. So ergeht es auch Madeleine die in einem kleinen Vorort von Chicago aufwächst und sich von ihrer Mutter und den gesselschaftlichen Verpflichtungen eingeengt fühlt. Als sie jedoch die Tagebücher ihrer Grossmutter finden, sieht sie dass auch Letztere ähnliche Probleme in einer anderen Epoche hatte und sich aus diesen versucht hat zu befreien.
Somit erleben wir den inneren Kampf der beiden Frauen und deren Schritt zur Unabhängigkeit die zu ihrem eigenen, persönlichen Glück führen soll.
Das Buch war sehr angenehm zu lesen, sowohl wegen der lockeren aber anspruchsvollen Schreibweise als auch wegen des interessanten Themas.
Sicherlich mehr als ein Frauenroman gedacht. Klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne.
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Erzählt wird die Geschichte zweier Frauen: Großmutter und Enkeltochter. Beide Frauen haben so ihre Probleme mich sich, ihrer Figur, ihrem Aussehen und ihrem Selbstbewusstsein. Die Autorin gibt dem Leser immer abwechselnd Einblicke in das Leben, Leiden und die Entwicklung dieser Frauen. …
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Erzählt wird die Geschichte zweier Frauen: Großmutter und Enkeltochter. Beide Frauen haben so ihre Probleme mich sich, ihrer Figur, ihrem Aussehen und ihrem Selbstbewusstsein. Die Autorin gibt dem Leser immer abwechselnd Einblicke in das Leben, Leiden und die Entwicklung dieser Frauen. Daher spielt die Handlung mal 1919ff und mal 1999.
Ich muss sagen: ich konnte mich weder mit der Oma noch mit der Enkeltochter so richtig anfreunden. Gerade Madeleine, die Enkeltochter, fand ich total daneben. Wie kann eine Frau Ende des 20. Jahrhunderts sich so von ihrem Mann unterbuttern lassen und ihre eigene Entwicklung, ihre Wünsche und Neigungen dem Mann unterordnen. So ähnlich ging es der Oma, Margie, die eher als Mauerblümchen zu bezeichnen wäre und als Anstandsdame für die lebenslustige Cousine bei deren Europareise fungierte. Mir war das alles zu langatmig, so dass mich das Buch und die Handlung nicht „einfangen“ konnte. Vielleicht habe ich das falsche Buch gewählt. Nach 2/3 der Seiten habe ich es jedenfalls aufgegeben weiterzulesen. Tut mir leid: eine Leseempfehlung möchte ich daher auch nicht aussprechen und vergebe nur 2 Lese-Sterne.
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Madeleine führt ein an sich sorgenloses Leben. Sie ist mit einem erfolgreichen Mann verheiratet, wohnt in einem tollen Haus und dennoch unfängt sie eine innere Unruhe. als sie im Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter Margie fident, die selbst eine unruhe …
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Madeleine führt ein an sich sorgenloses Leben. Sie ist mit einem erfolgreichen Mann verheiratet, wohnt in einem tollen Haus und dennoch unfängt sie eine innere Unruhe. als sie im Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter Margie fident, die selbst eine unruhe Seele war, kommt sie einem spektakulären Familiengeheimnis auf die Sprünge. Da ihre Grossmutter schon in den 20er Jahren rebellierte und einen Sommer im wilden Paris verbrachte, entscheidet sich Madeleine endlich ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aus der Gefangenschaft ihres Alltags zu entfliehen.
Das Buch liest sich sehr leicht und flüssig, die Geschichte ist interessant ohne aber etwas aussergewöhnliches zu sein. Das hin und her der Erzählungen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit war etwas anstrengend und das Ende fad und vorhersehbar. Deshalb vergebe ich knappe drei Sterne für das Buch.
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Madeleine ist in ihrem Leben als Ehefrau eines erfolgreichen Geschäftsmanns gefangen, außer ihrer ehrenamtlichen Arbeit in einem Museum ist sie eigentlich nur Beiwerk und Anhängsel; sie hat alle ihre Wünsche und Träume aufgegeben bzw. auf Druck ihres Mannes aufgeben …
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Madeleine ist in ihrem Leben als Ehefrau eines erfolgreichen Geschäftsmanns gefangen, außer ihrer ehrenamtlichen Arbeit in einem Museum ist sie eigentlich nur Beiwerk und Anhängsel; sie hat alle ihre Wünsche und Träume aufgegeben bzw. auf Druck ihres Mannes aufgeben müssen.
Nach einem Streit mit ihrem Mann flüchtet sie zu ihrer Mutter, obwohl die beiden Frauen nie ein gutes Verhältnis zueinander hatten. Auf dem Dachboden dort findet sie die Tagebücher ihrer Großmutter, durch die sie ihre strenge Großmutter Margie (Margaret) ganz anders kennenlernt: Margie soll heiraten, aber keiner will sie (außer einem alten Geschäftspartner ihres Vaters), so wird sie als Anstandsdame mit ihrer Cousine nach Europa geschickt, wo sich die Wege der beiden Frauen trennen und Margie, fernab der Zwänge ihrer Familie, eine intensive und lebenslustige Zeit verbringt.
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Als ich die Vorschau zu diesem Roman sah, fiel mir sofort dieses wundervolle Cover ins Auge. Es versprüht eine Sehnsucht, durch die leichte schräge Haltung des Kopfes der Frau auf dem Bild, trotz das man ihr Gesicht nicht sieht, erahnt man, was sie fühlt. Zu 100% genau darum geht es …
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Als ich die Vorschau zu diesem Roman sah, fiel mir sofort dieses wundervolle Cover ins Auge. Es versprüht eine Sehnsucht, durch die leichte schräge Haltung des Kopfes der Frau auf dem Bild, trotz das man ihr Gesicht nicht sieht, erahnt man, was sie fühlt. Zu 100% genau darum geht es in diesem wunderbaren Roman, der mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil hat mich mit seiner Leichtigkeit durch die Seiten getragen und fasziniert. Zwei Erzählungen wechseln sich bei den Kapiteln ab und so lernt man beide Frauen, die die Hauptpersonen sind, sehr gut kennen. Im Jahr 1924 begleitet man Margie durch ihre Zeit in Paris und während des Umbruchs in ihrem Leben und dann, im Jahr 1999 sind wir an Madeleine's Seite, der genau dasselbe widerfährt, nur eben 75 Jahre später. Zwar trennen Großmutter und Enkelin so viele Jahrzehnte, doch bei den Einstellungen der Eltern den Töchtern gegenüber könnte man denken, die Zeit sei stehen geblieben. Zwar könnte man sich denken, wie kann eine junge Frau, wie Madeleine im Jahr 1999 sich noch so bevormunden lassen, doch hier kann man auch anmerken, sie kennt es nicht anders. Ihre Eltern haben es so vorgelebt und ihr auch so eingetrichtert, also muss es wohl richtig sein, auch wenn es sich für Madeleine nicht so anfühlt. Diese intensiven Beschreibungen sind der Autorin sehr gut geglückt. Man bemerkt beim Lesen diesen langsamen, schleichenden Umbruch in den beiden Frauenleben und ich hätte als schreien können, ja macht es doch endlich, lasst Euch nicht bevormunden, auch Frauen haben das Recht zu tun was sie für richtig halten und ihr Leben zu leben wie es sie glücklich macht.
Fazit
Ein wunderbarer Roman über zwei verwandte Frauen die durch intensive Erlebnisse endlich ihr Leben in die eigenen Hände nehmen, ihre Freiheit und ihr Glück genießen können.
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Zwei Frauen, die mit ihrem Schicksal hadern
1924: Die junge Margie, immer noch unverheiratet, wird als Aufpasserin für ihre Cousine mit nach Paris geschickt. Margie ist das erste Mal in ihrem Leben auf sich selbst gestellt und das auch noch in einem fremden Land.
1999: Madeleine, die …
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Zwei Frauen, die mit ihrem Schicksal hadern
1924: Die junge Margie, immer noch unverheiratet, wird als Aufpasserin für ihre Cousine mit nach Paris geschickt. Margie ist das erste Mal in ihrem Leben auf sich selbst gestellt und das auch noch in einem fremden Land.
1999: Madeleine, die Enkelin von Margie, hadert an ihrer Ehe. Sie reist zu ihrer Mutter, um ein wenig Abstand zu gewinnen.
Die Geschichte spielt abwechselnd in den verschiedenen Zeiten. Margies Erzählstrang hat mir hier wesentlich besser gefallen, denn da passte auch eher der, in meinen Augen, etwas angestaubte Erzählstil. Margie wirkt lebendiger als Margie und ich konnte auch eher mit ihr mitfühlen.
Madeleins Abschnitte fand ich im Laufe der Geschichte immer ermüdender. Sie jammert mir zu viel, hadert mit ihrem Schicksal, fühlt sich gefangen in ihrer Ehe und Gesellschaft. Mein Problem besteht darin, dass wir uns hier schon im Jahr 1999 befinden. Sie wirkt auf mich schon so unselbständig, dass ich von ihr genervt bin und es passt für mich einfach nicht mehr in die Zeit.
Vielleicht könnte ich mich damit ja noch anfreunden, wenn ich das Gefühl einer Entwicklung hätte, allerdings lässt das eher auf sich warten.
Am Anfang war ich noch voller Leselust, aber schon bald ließ diese immer mehr nach. Auf der einen Seite hat mir der Schreibstil zwar gefallen, aber es passieren so wenig aktive Dinge, dass ich mich manchmal fragte, wohin mich dieses Buch noch führen mag.
Ach, was habe ich mich auf das Buch gefreut, doch am Ende bin ich leider ein wenig enttäuscht und vergebe 3 Sterne.
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