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Benutzername: buchleserin
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Bewertungen

Insgesamt 232 Bewertungen
Bewertung vom 18.01.2018
Die letzte Borgia
Dunant, Sarah

Die letzte Borgia


gut

„Die letzte Borgia“ von Sarah Dunant ist die Fortsetzung von dem Buch „Der Palast der Borgia“. Den ersten Roman habe ich nicht gelesen. Auch da ging es bereits um die Familie Borgia.
Lucrezia Borgia ist auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann Alfonso d’Este, dem Erbprinzen von Ferrara. Es gibt Gerüchte einer Affäre mit ihrem Bruder und einer verbotenen Liebe zu ihrem Vater Papst Alexander VI. Cesare ließ tatsächlich Lucrezias letzten Ehemann ermorden. Und nun wurde eine neue Ehe arrangiert. Ihr Bruder Cesare erobert in der Zwischenzeit Urbino.
Das Cover gefällt mir übrigens richtig gut. Die Frau im blauen Kleid (wohl Lucrezia Borgia) zieht die Blicke auf sich. Das Cover passt wirklich gut zu diesem historischen Roman.
Ich war sehr gespannt auf diese abenteuerliche Geschichte der Borgias und auf die ganzen Intrigen, Liebe, Spiel um Macht und Reichtum. Die Handlung fing ganz interessant an und ließ sich anfangs gut lesen. Es folgten aber auch ziemlich langatmige und langweilige Kapitel und manchmal wurde innerhalb eines Kapitels zwischen den Charakteren und Handlungsorten hin- und hergesprungen ohne besondere Kennzeichnung, so dass es mir auch schwerfiel zu folgen. Manchmal fingen Kapitel mit einem Gespräch an, teilweise hab ich mich da gefragt, wer denn jetzt die Charaktere sind, um die es gerade geht. Oder es war die Rede von „er“, bis dann irgendwann mal ein Name folgte. Ich fand es manchmal doch etwas sehr verwirrend. Ich konnte die Namen auch teilweise nicht zuordnen, wer zu wem gehört. Am besten haben mir Lucrezias Kapitel gefallen, diesen Charakter fand ich am interessantesten von allen.
Insgesamt fand ich das Buch sehr anstrengend zu lesen und die Handlung ziemlich zäh und nur mäßig spannend. Ich hatte auf eine spannendere und etwas leichtere Lektüre gehofft. Vielleicht ist es empfehlenswert vorher das Buch „Der Palast der Borgia“ zu lesen.
Lucrezias Kapitel haben mir jedoch sehr gut gefallen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.01.2018
The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum
Reid, Iain

The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum


sehr gut

Ein junges Paar fährt durch eine einsame Gegend in Kanada. Das Pärchen ist auf den Weg zu Jakes Eltern. Sie überlegt Schluss zu machen und freut sich gar nicht auf diesen Besuch. Außerdem verschweigt sie Jake mysteriöse Anrufe von einem Mann. Doch auf dem Handy erscheint immer ihre eigene Nummer. Was hat das zu bedeuten? Und diese seltsamen Nachrichten von dem Mann auf ihrer Mailbox.
„The Ending“ ist Iain Reids Romandebüt, ein origineller Psychothriller und ein Überraschungshit, lt. Klappentext. „Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum.“

Die Leseprobe hatte mich schon gleich in ihren Bann gezogen und neugierig gemacht. Das Buch musste ich unbedingt haben. Der Schreibstil des Autors gefällt mir richtig gut. Ich spürte direkt die Atmosphäre während der Erzählung dieser Frau. Eine einsame Gegend in Kanada, es ist Winter und es dämmert bereits.
Der Anfang der Handlung gefiel mir zunächst ganz gut, doch die Unterhaltung des Pärchens auf den Weg zu Jakes Eltern, fand ich etwas zu sehr in die Länge gezogen. Sie überlegt Schluss zu machen und freut sich gar nicht auf diesen Besuch bei seinen Eltern. Außerdem verschweigt sie Jake diese mysteriösen Anrufe von einem Mann, der ihr Angst macht. So ganz verstand ich das noch nicht und ich war neugierig auf den weiteren Verlauf der Story. Was geht da vor sich? Ist irgendwie unheimlich. Wer ist dieser Anrufer? Alles ganz mysteriös. Aber es wird noch unheimlicher.
Bei den Eltern angekommen, wird es spannend. Ab da fand ich das Buch wirklich fesselnd und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Eine unheimliche Gegend und auch dieses alte Haus und diese altmodische Einrichtung. Die ganze Atmosphäre dort konnte ich direkt spüren. Und das Essen bei den Eltern, die sich auch ziemlich seltsam benehmen, besonders die Mutter. Und ja, da musste auch ich an Hitchcock denken. Ab da fand ich es dann auch unheimlich und gruselig. Die Handlung spielt an verschiedenen Schauplätzen.
Zwischendurch gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang. Diverse Leute, die sich über einen Todesfall unterhalten.
Die verschiedenen Charaktere sind gut beschrieben, jeder hat etwas zu verbergen. Was ist wahr und was nicht? Das fragt man sich dann auch. Alles ist etwas verwirrend. Ich hatte zwischendrin dann auch schon eine Vermutung. Das Ende ist sehr ungewöhnlich und nicht typisch. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen.

„The Ending“ ist ein sehr ungewöhnlicher Psychothriller. Mir hat es gefallen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.01.2018
Die Lichter von Paris
Brown, Eleanor

Die Lichter von Paris


gut

Madeleine ist unzufrieden mit ihrem Leben und auch nicht glücklich mit ihrem Mann. Sie war eine leidenschaftliche Malerin, hat studiert, wollte aber eigentlich auf die Kunstschule gehen. Ihre Träume hat sie leider nicht verwirklicht. Ihr Mann Philipp ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und es geht ihnen finanziell sehr gut. Aber Madeleine ist unglücklich. Als ihr Mann geschäftlich nach New York reisen muss, besucht sie ihre Mutter, die gerade dabei ist, ihr zu Haus verkaufen. Madeleine findet beim Durchsehen der alten Sachen, die Tagebücher ihrer Großmutter.

Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt: Madeleines Geschichte und die ihrer Großmutter Margie, die nach Europa gereist ist und der es besonders in Paris gefallen hat. Auch ihre Großmutter hatte Träume, sie wollte Schriftstellerin werden. Madeleine entdeckt Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Frauen.
„Die Lichter von Paris“ ist eine ganz nette Geschichte bzw. ja eigentlich zwei Geschichten. Aber so einige Kapitel fand ich doch etwas langatmig, so dass ich manche Seiten einfach nur überflogen habe. Irgendwie hatte ich wohl auch größere Erwartungen an das Buch. So richtig packen konnten mich beide Geschichten nicht. Die Protagonisten Madeleine und Margie fand ich ganz sympathisch und auch die anderen Charaktere waren ganz gut beschrieben.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.01.2018
Olga
Schlink, Bernhard

Olga


gut

Olga wuchs als braves, neugieriges und intelligentes kleines Mädchen auf. und in Armut auf. Später lebte sie bei ihrer Großmutter. In der Schule war sie stets unterfordert und eine Außenseiterin, hat sich jedoch mit den Geschwistern Herbert und Viktoria angefreundet. Herbert wird ihre große Liebe.
Das Cover ist wieder typisch für den Diogenes Verlag. Der Schreibstil des Autors gefällt mir ganz gut, das Buch ließ sich zügig und flüssig lesen. Die Handlung fängt sachte, aber ganz interessant an. „Olga“ ist die Geschichte einer starken und bemerkenswerten Frau. Erzählt wird über ihr Leben, ihre Zeit als Lehrerin und von ihrer großen Liebe Herbert, einem Abenteurer, den es hinauszog in die weite Welt. Olga schreibt ihm Briefe und dadurch erfährt man noch so einiges über ihre Gedanken und das Geschehen.
Anfangs fand ich den Roman ganz interessant, den Mittelteil fand ich jedoch etwas langatmig und etwas langweilig. Durch die Briefe ist der Roman dann doch wieder interessanter geworden, so hat noch mehr über Olga erfahren, über ihre Gedanken und Gefühle und ihre Liebe zu Herbert. Eine sehr berührende Geschichte.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.01.2018
Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!
Greiner, Lena; Padtberg-Kruse, Carola

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag!


gut

Lena Greiner und Carola Padtberg erzählen in diesem Buch von Helikopter-Eltern, die wie Hubschrauber über ihren Kindern kreisen und sie überwachen. In diesem Buch wurden witzige Beiträge von Hebammen, Erziehern, Lehrern und Eltern gesammelt, die zuvor an die Redaktion von SPIEGEL ONLINE gesandt wurden.
In diesem Buch sind einige ganz witzige Erzählungen über Situationen des Alltags mit Kindern, Eltern und Lehrern. Einige geschilderte Erlebnisse sind wohl etwas übertrieben, aber anderes kommt einem doch bekannt vor. Manches ist wirklich erschreckend. Über einige Episoden musste ich wirklich schmunzeln. Dieses Buch liest sich wie eine Witzesammlung, zwischendurch sind noch ein paar kurze Texte, die ich aber nicht so ganz interessant fand.
„Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!“ ist eine ganz nette unterhaltsame Lektüre für zwischendurch.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.01.2018
Die Eishexe / Erica Falck & Patrik Hedström Bd.10
Läckberg, Camilla

Die Eishexe / Erica Falck & Patrik Hedström Bd.10


sehr gut

In Fjällbacka wird die vierjährige Linnea vermisst. Vor 30 Jahren verschwand dort schon einmal ein kleines Mädchen und wurde tot im Wald aufgefunden. Dieser Mord wurde nie aufgeklärt. Damals hatten zwei dreizehnjährige Mädchen behauptet, die kleine Stella getötet zu haben. Ihr Geständnis wurde dann aber widerrufen. Vom Gericht wurden sie verurteilt, eine Haftstrafe mussten sie aber nicht antreten. Waren es wirklich die beiden Mädchen oder läuft der Täter noch immer ungestraft umher? Eine der damals Dreizehnjährigen lebt noch in der Stadt und die andere, inzwischen eine berühmte Schauspielerin, ist gerade für Dreharbeiten wieder zurückgekehrt, als plötzlich die kleine Linnea verschwindet. Zufall?

„Die Eishexe“ ist inzwischen der 10. Band der Erica-Falck-und-Patrik-Hedström-Reihe. Ein Teil der Krimis habe ich gelesen, aber bisher nicht alle. Dieser Kriminalroman hat mir wieder richtig gut gefallen. Ein paar Kapitel empfand ich jedoch als etwas langatmig und die Geschichte von Elin Jonsdotter, die sich im 17. Jahrhundert abspielt, hätte man etwas kürzen können, die fand ich nicht ganz so spannend, bis auf den Schluss. Die Handlung dieses Kriminalromans wechselt ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit und da sind es auch noch verschiedene Zeiten. Manchmal fand ich den Wechsel zu oft und hat mich im Lesefluss etwas gestört. Das Buch hat über 700 Seiten, da fiel mir dieser ständige Wechsel nicht immer leicht.
Die Handlung fand ich jedoch sehr spannend und ich wollte natürlich wissen, was damals geschehen ist, als die kleine Stella getötet wurde. Waren es die beiden Mädchen oder etwa doch nicht? Aber warum haben sie die Tat zunächst gestanden? Und 30 Jahre später verschwindet wieder ein kleines Mädchen? Kann das Zufall sein oder doch nicht? Und warum hat der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord begangen? Viele Fragen, die auf Antworten warten.
Ausländerfeindlichkeit und Flüchtlinge sind auch noch ein Thema in diesem Kriminalroman. Das Ermittlerteam hat mir wieder sehr gefallen, besonders das sympathische Duo Hauptkommissar Patrik Hedström und seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, die ein Buch über den Mordfall Stella schreiben will und die Polizei mit ihren Recherchen unterstützt. Aber auch die Nebencharaktere haben mir wieder gut gefallen. Jeder hat so seine Eigenarten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diesen Kriminalroman.

Hier noch die Reihenfolge der Krimis der Erica-Falck-und-Patrik-Hedström-Reihe:

1. Die Eisprinzessin schläft
2. Der Prediger von Fjällbacka
3. Die Töchter der Kälte
4. Die Totgesagten
5. Engel aus Eis
6. Meerjungfrau
7. Der Leuchtturmwärter
8. Die Engelmacherin
9. Die Schneelöwin
10. Die Eishexe

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.01.2018
Tod im Höllental / Begine Serafina Bd.4
Fritz, Astrid

Tod im Höllental / Begine Serafina Bd.4


sehr gut

„Tod im Höllental“ ist der vierte Band der Reihe um die Begine Serafina.
Serafinas Freude ist groß, denn die Hochzeit mit dem Stadtarzt Adalbert Achaz rückt näher. Es sind noch einige Vorbereitungen zu treffen und die fröhliche Grethe hilft ihr dabei. Natürlich bleibt sie ihren Schwestern verbunden, die sich um Arme, Kranke und Sterbende kümmern. Doch ihre Freude hält nicht lange an, es gibt Unruhen in der Stadt. Ein Basler Wanderprediger hetzt die Leute gegen die Beginen auf und ihre Häuser werden beschmiert. Doch es kommt noch schlimmer, als eine Lämmlein-Schwester in einer Gasse to aufgefunden wird. Daraufhin machen sich zwei Beginen auf den Weg nach Villingen zum Konstanzer Bischof. Ihr Weg führt durch das Höllental…
Ich hatte bisher nur den ersten Band dieser Serafina-Reihe von Astrid Fritz gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Nun gibt es wieder einen neuen Fall für Serafina, die es natürlich nicht lassen kann, selbst Nachforschungen anzustellen, nachdem eine Lämmlein-Schwester tot aufgefunden wurde. Serafina bekommt dabei Unterstützung von Bruder Matthäus, dem Prior der Wilhelmiten-Mönche. Auch ihr Weg führt ins Höllental. Es geschieht einiges und auch Serafina ist in Gefahr. Es gibt auch ein Wiedersehen mit dem Gaukler Vitus.
Es ist allerhand los in diesem Roman und die Ereignisse überschlagen sich. Die Handlung wechselt zwischen den Protagonisten und den Schauplätzen hin und her. Manchmal fand ich diesen Wechsel zu häufig und hat mir etwas die Spannung genommen. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch leicht und angenehm zu lesen. Band 2 und 3 habe ich bisher noch nicht gelesen, aber diesen Band finde ich etwas schwächer als Band 1. Dennoch hat mir der Roman gut gefallen, aber eben nicht so gut wie der erste Band dieser Reihe. Ich bin jetzt aber doch neugierig auf „Hostienfrevel“ und besonders „Das Siechenhaus“. Das Lesen der Bände in der richtigen Reihenfolge ist sicher auch empfehlenswert.
Am Anfang des Buches gibt es eine Karte und ein Personenregister, das ganz hilfreich für die Geschichte ist. An die ganzen Namen konnte ich mich nicht mehr so gut erinnern, da hat mir dieses Register ganz gut geholfen. Ganz hinten im Buch ist noch ein Glossar mit Erklärungen verschiedener Begriffe, was für den einen oder anderen evtl. auch ganz hilfreich ist.
Wieder ein lesenswertes Abenteuer für Serafina-Fans.

Hier noch die Bände in der richtigen Reihenfolge:

1. Das Aschenkreuz
2. Hostienfrevel
3. Das Siechenhaus
4. Tod im Höllental

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 30.12.2017
The Woman in Cabin 10
Ware, Ruth

The Woman in Cabin 10


ausgezeichnet

Die Journalistin Lo Blacklock nimmt beruflich an der Jungfernfahrt der Aurora Boraelis teil. Mit dem exklusiven Luxuskreuzfahrtschiff geht es durch die norwegischen Fjorde. Lo ist etwas angeschlagen, sie nimmt schon eine Weile Tabletten wegen ihrer Panikattacken. Kurz vor ihrer Abreise wurde bei ihr eingebrochen, danach hat sie wieder Alpträume und Panikattacken. Doch nun ist sie an Bord dieses Luxuskreuzfahrtschiffes und hört nachts den Schrei einer Frau und danach ein Platschen. Die Frau aus ihrer Nachbarkabine ist verschwunden. Doch angeblich war diese Kabine leer, da der eingeladene Gast kurzfristig abgesagt hatte. Gab es diese Frau wirklich oder hat Lo sich alles nur eingebildet?
Die Handlung dieses Thrillers beginnt sehr spannend mit dem Einbruch in der Wohnung der Journalistin und auch das Geschehen an Bord wird spannend und auch mysteriös erzählt. Lo nimmt Tabletten und trinkt reichlich Alkohol. Da fragt man sich als Leser, ob sie wirklich einen Schrei gehört hat. Oder war es vielleicht sogar ihr eigener, wie schon zuvor. Alles ein Albtraum? Die Ereignisse sind mysteriös und als Leser habe ich natürlich mitgerätselt, wer der Täter sein könnte und ob es überhaupt wirklich einen Mord gab. Bei der Menge an Alkohol und dazu noch die Tabletten, hätte Lo eigentlich fast im Koma liegen müssen. Ob man da von einem Schrei oder Platschen aufwacht? Irgendwie glaubt ihr auch keiner, denn es wurde ja niemand vermisst, nur Lo hatte eine Frau in der Nachbarkabine gesehen. 10 Luxuskabinen an Bord, der Anzahl der Protagonisten ist gut überschaubar. Irgendwie musste ich an Agatha Christies „Mord im Orientexpress“ beim Lesen denken. In Ruth Wares Thriller spielt sich die meiste Zeit jedoch auf diesem Luxusschiff ab. Die Autorin versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken, streut nach und nach Hinweise. Los Freund macht sich Sorgen, denn er kann sie nicht erreichen auf dem Schiff. Dazu noch die Meldungen, dass eine Engländerin vermisst wird. Ich wusste anfangs wirklich überhaupt nicht, worauf das Ganze hinausläuft. Manches fand ich etwas unglaubwürdig und das Ende irgendwie etwas sehr konstruiert. Dennoch hat mir dieses Buch wirklich gut gefallen. Mich hat „Woman in Cabin 10“ sehr gut unterhalten. Dieser Thriller ließ sich zügig lesen, ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie das Ganze endet. Was ist dort geschehen in der Nacht?
Dieser Thriller soll verfilmt werden, habe ich gelesen. Den Film muss ich mir unbedingt anschauen. Ich bin gespannt wie diese Story umgesetzt wird.
„Woman in Cabin 10“ hat mir sehr gut gefallen und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 13.12.2017
Winterengel
Bomann, Corina

Winterengel


ausgezeichnet

Die neunzehnjährige Anna Härtel arbeitet in einer Glasbläserei im Schwäbischen Wald. Nebenbei verdient sie sich etwas Geld auf dem Weihnachtsmarkt mit dem Verkauf kleiner wunderschöner Glasengel, die sie selbst hergestellt hat. Die Familie ist arm und nach dem Tod des Vaters fehlt es an Geld. Eines Nachts sind plötzlich Reiter vor dem Haus und Anna erhält einen geheimnisvollen Brief mit einem Siegel. Die Queen Victoria lädt sie nach London ein, sie hat Interesse an Annas Glasengeln.
Der neue Roman von Corinna Bomann gefällt mir richtig gut. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm leicht zu lesen. Die Handlung fängt ganz geheimnisvoll an mit den Reitern, die plötzlich auftauchen und dazu der Brief der Queen. Anna tritt mit ihren Weihnachtsengeln im Gepäck eine abenteuerliche Reise an, in Begleitung des gutaussehenden John Evans. Manches war einfach vorhersehbar, das macht aber überhaupt nichts. Ich fand diese Geschichte sehr schön. Sie ist wie ein wundervolles Weihnachtsmärchen. Auch die sympathischen Charaktere gefielen mir auf Anhieb.
Die Aufmachung von „Winterengel“ ist wirklich gelungen und gefällt mir. Das Cover ist wunderschön gestaltet und zieht die Blicke sofort auf sich. „Winterengel“ von Corinna Bomann ist ein wunderbares Buch, auch sehr schön als Weihnachtsgeschenk geeignet.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.12.2017
Herrn Haiduks Laden der Wünsche
Beckerhoff, Florian

Herrn Haiduks Laden der Wünsche


gut

Der Berliner Kioskbesitzer Herr Haiduk und seine Kundin Alma sind auf der Suche nach dem Lotto Jackpot-Gewinner. Alma hat das 13 Millionen Euro Los gefunden und möchte nun den rechtmäßigen Gewinner finden.
Die Handlung ist ganz unterhaltsam, es gab aber auch langatmige Kapitel, die sich nicht ganz so flüssig lesen ließen. Plötzlich melden sich jede Menge Leute, die behaupten, sie wären natürlich der Gewinner. Alma will herausfinden wer lügt und wer nicht und ob der Gewinner das Glück überhaupt vertagen kann. Doch das alles wird schwieriger als gedacht. So viele wollen die 13 Millionen Euro für ihr Glück. Adamo, Herrn Haiduks Gehilfe, unterstützt die beiden bei der Suche.
Der Beginn dieser Geschichte hat mir ganz gut gefallen, ich hatte mir jedoch irgendwie ein bisschen mehr erhofft von der Handlung und auch das Ende fand ich ziemlich unbefriedigend. Herr Haiduk hat mir ganz gut gefallen, Adamo war ganz lustig und Alma etwas seltsam und unnahbar.
Eine nette Geschichte, die mich aber leider nicht so ganz überzeugen konnte.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.