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Benutzername: buchleserin
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Bewertungen

Insgesamt 271 Bewertungen
Bewertung vom 10.10.2018
Liebe Mrs. Bird
Pearce, AJ

Liebe Mrs. Bird


ausgezeichnet

„Liebe Mrs. Bird“ ist das Romandebüt von AJ Pearce.
Die Geschichte spielt in London 1941 während des Zweiten Weltkrieges. Emmeline Lake nimmt einen Job beim London Evening Chronicle an. Ihr großer Wunsch ist es, Kriegsreporterin zu werden. Doch diese Stelle ist anders als von ihr erwartet, denn sie wird als Sekretärin der Kummerkastentante Henrietta Bird eingestellt und sortiert für sie die Leserbriefe. Anstößige Briefe sollen in den Papierkorb, Hernietta Bird hat da ihre eigenen Regeln. Doch Emmy liest mitfühlend die Briefe und antwortet den Frauen im Namen von Mrs. Bird.
„Liebe Mrs. Bird“ ist ein sehr bewegender und mitfühlender Roman, der sich sehr flüssig lesen lässt. Die Handlung ist unterhaltsam und es gibt auch bewegende Momente. Es geht nicht nur um diese Briefe der Frauen, sondern auch um Emmeline, ihr Liebesleben und die Freundschaft zu ihrer besten Freundin Bunty, um ihre anderen Freunde, ihre Kollegen und auch um ihre Schichten auf der Feuerwache. Und schließlich sind da auch noch die Angriffe der Deutschen Luftwaffe auf London. Immer wieder wird die Stadt bombardiert und Emmy hat Angst um ihre Freunde, Familie und auch um ihre Kollegen, die Feuerwehrmänner, die im Einsatz sind, unter ihnen Buntys Freund William. Emmy sitzt während ihrer Schichten bei der Feuerwache am Telefon, um Notrufe entgegen zu nehmen.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und auch die Charaktere, ob nun sympathisch oder auch unsympathisch dargestellt, allen voran Emmy, ein ganz starker Charakter, sehr sympathisch und auch die guten Freunde oder die schrullige Mrs. Bird. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen, man taucht gleich ein in diese wunderbare Geschichte, ich fand das Buch von Anfang bis Ende fesselnd. Ein wirklich gelungener Debütroman.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Bewertung vom 09.10.2018
Alchimie einer Mordnacht
Black, Benjamin; Banville, John

Alchimie einer Mordnacht


gut

Der Protagonist Christian Stern erzählt von seiner Vergangenheit, wie er im Winter 1599 als junger gelehrter nach Prag kam und dort die Leiche eines Mädchens findet, es wurde brutal ermordet. Es ist Magdalena, die Tochter von Dr. Kroll, Hofarzt des Kaisers (Knochensäger und Magier). Vom Kaiser erhält Christian Stern den Auftrag, den Mörder zu finden.
Die Handlung dieses historischen Kriminalromans beginnt ganz gemächlich. Christian Stern erzählt von seiner Studentenzeit und von zu Hause. Er ist ein unehelicher Sohn des Bischofs und berichtet von seinem Ziehvater Stern. Man erfährt also erst einmal einiges über Christian Stern, bis er schließlich auf die Leiche eines Mädchens trifft, die er auch an Ort und Stelle begutachtet. In Würzburg hat er 12 Monate Medizin studiert. Christian gerät selbst in Verdacht und schließlich mitten zwischen die Intrigen am Hofe des Habsburger Kaisers Rudolf II.
Die Handlung war für mich leider nicht so spannend wie erhofft. Ich fand so einige Kapitel doch sehr langatmig und zähflüssig zu lesen. Der Beginn dieses Romans war ja schon langsam bis Christian Stern die Leiche findet. Dann wurde es auch interessant. Christian Stern geriet selbst unter Mordverdacht. Doch großartig ermittelt wurde irgendwie nicht, die ganzen Intrigen und Beziehungen der Protagonisten standen hier im Vordergrund. Caterina Sardo, die Mätresse des Kaisers Rudolf II, mit der auch Christan Stern sich einlässt, hat mir ganz gut gefallen. Die anderen Charaktere fand ich blass und uninteressant. Auch Christian Stern, anfangs noch ganz interessant, konnte mich nicht so richtig begeistern. Insgesamt ist „Alchimie einer Mordnacht“ für mich nur ein mittelmäßiger historischer Roman. Die Handlung hätte spannender sein können, lieber spannende Ermittlungsarbeit und dafür weniger Bettszenen.

Bewertung vom 06.10.2018
Hippie
Coelho, Paulo

Hippie


gut

Die Geschichte, die Paulo Coelho hier schreibt, hat sich wirklich so zugetragen, er hat nur einige Namen geändert und erzählt hier in der dritten Person. Es ist eine autobiographische Erzählung seiner Erlebnisse zur Hippie-Zeit, als er sich mit einer jungen Frau, der er in Amsterdam begegnet, zusammen auf die Reise im Magic Bus macht, der von Amsterdam nach Kathmandu fährt.
Paulo Coelho , schreibt, dass er diese Geschichte selbst erlebt hat, dazu gehören auch Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen, in die er drei Mal von seinen Eltern eingewiesen wurde und Behandlungen mit Elektroschocks. Das ist schon heftig. Hier erfährt man unerwartete Ereignisse aus seiner Vergangenheit.
Sein Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, mir hat „Die Spionin“ von ihm sehr gefallen. Und ich war gespannt auf die Erlebnisse des bekannten Schriftstellers während seiner Tour mit dem Magic Bus auf dem Hippie-Trail. Eine interessante und auch bewegende Story, die von Paulo Coelhos rebellischen Leben während der Hippie-Zeit erzählt und uns an seinen damaligen Erlebnissen teilhaben lässt. Es gibt jedoch auch einige langatmige Kapitel und auch die Tour geht nicht so richtig voran. Auch endet der Verlauf Paulo Coelhos Reise anders als erwartet, das fand ich doch etwas enttäuschend. Insgesamt hatte ich mir etwas mehr von dieser Geschichte erhofft.

Bewertung vom 27.09.2018
Blut und Gold / Helga Finnsdottir Bd.1
Kristjánsson, Snorri

Blut und Gold / Helga Finnsdottir Bd.1


sehr gut

Wikinger Unnthor Reginsson hat seine Kinder auf sein Gut Flussfeste eingeladen. Karl, Bjorn, Aslak und Jorunn reisen mit ihren Familien an. Man munkelt, dass Unnthor einen Schatz versteckt hat. Als ein Mord passiert, fängt Helga Finnsdottir an zu ermitteln, ein Mädchen, das von Unnthor und seiner Frau Hildigunnur als Tochter aufgenommen wurde.
„Blut und Gold“ ist der Auftakt einer historischen Krimi-Reihe von Autor Snorri Kristjánsson. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Man taucht sofort ein in die die Wikingerwelt von 970. Die Handlung beginnt ganz gemächlich. Zunächst einmal treffen nach und nach alle erwachsenen Kinder mit ihren Familien auf Unnthors Gut ein. Mutter Hildigunnur hat alle Hände voll zu tun um alle zu versorgen und wird dabei von ihrer Ziehtochter Helga unterstützt. Alles bisher ganz unterhaltsam, jedoch noch nicht so spannend. Es gibt Wettkämpfe und es wird gegessen und getrunken. Es gibt auch Streit zwischen den Geschwistern und schließlich einen Mord. Nun fängt der Krimi an, die Suche nach dem Mörder geht los und es wird spannend. Helga Finnsdottir hat mir als heimliche Ermittlerin sehr gut gefallen, wie sie von einem zum anderen geht und die Familienmitglieder beobachtet und aushorcht. Zusammen mit Helga habe ich mitgerätselt, wer der Mörder sein könnte.
Mir hat dieser historische Roman sehr gefallen, ich fand ihn unterhaltsam und spannend. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Helga.
„Blut und Gold“ ist ein guter Auftakt der Wikinger-Krimi-Reihe.

Bewertung vom 20.09.2018
Der Spielmann / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.1
Pötzsch, Oliver

Der Spielmann / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.1


ausgezeichnet

„Der Spielmann“ ist die Geschichte des Johann Georg Faustus von Autor Oliver Pötzsch.
Gaukler kommen in die Stadt Knittlingen. Der kleine Johann, von seiner Mutter Faustus, der Glückliche, genannt, steht an der Straße und staunt. Er ist von den Darbietungen der Künstler völlig fasziniert. Zum Herbstmarkt strömen die Menschen von überall herbei. So lernt der kleine Faustus den Magier Tonio del Moravia kennen, einen unheimlichen Mann mit stechend schwarzen Augen.

Von Oliver Pötzschs Henkerstochter-Reihe bin ich absolut begeistert. Die spannende Handlung, Kuisls Kommentare und seinen Spürsinn. Daher war ich natürlich jetzt auch ziemlich neugierig auf das neue Werk von ihm, die Geschichte des Johann Georg Faustus.
Oliver Pötzsch hat einen so wunderbaren Erzählstil, bildhaft, detailliert und dabei ist die Handlung auch noch fesselnd und spannend. Man ist gleich mittendrin im Geschehen, als würde man Johann auf den Markt begleiten und den Gauklern zusehen. Johann lernt Zaubertricks und führt sie seiner Freundin Margarethe vor, in die er unsterblich verliebt ist.
Auch die weitere Handlung bleibt durchgehend spannend. Johann trifft Jahre später wieder auf Tonio del Moravia und wird sein Gehilfe, da er Knittlingen verlassen muss. Zusammen ziehen sie als Gaukler und Magier umher. Faustus, der Glückliche, der eigentlich gar nicht glücklich ist, vermutet, dass Tonio sich mit schwarzer Magie beschäftigt. Wo auch die Gaukler hinkommen, verschwinden plötzlich kleine Kinder. Es geht nicht mit rechten Dingen zu.
Mir hat die Handlung richtig gut gefallen, ein wunderbarer historischer Roman. Die Geschichte vom jungen Faustus bis zum bekannten Magier Doktor Johann Georg Faust. Auch die verschiedenen Charaktere haben mir sehr gefallen. Außer natürlich Faustus, hat mir auch Karl Wagner richtig gut gefallen. Die beiden sind ein tolles Team.
Im Nachwort erzählt Oliver Pötzsch noch, wie er zu der Idee kam, diesen historischen Roman zu schreiben und er gibt auch noch Wandertipps zu den verschiedenen Handlungsorten. Anschließend sind die Zitate aufgeführt, die der Autor verwendet hat aus Goethes Drama „Faust, Der Tragödie erster Teil.

„Der Spielmann“ ist ein wirklich gelungener Auftakt der Faustus-Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf den Folgeband.

Bewertung vom 12.09.2018
Blinder Hass / D.I. Helen Grace Bd.7
Arlidge, Matthew J.

Blinder Hass / D.I. Helen Grace Bd.7


sehr gut

„Blinder Hass“ ist der 7. Band der Thriller-Reihe um D.I. Helen Grace.
Man kann dieses Buch jedoch auch lesen, ohne die vorigen Bände zu kennen. Ich habe auch noch nicht alle Bücher dieser Reihe gelesen, fand die gelesenen Thriller jedoch alle ganz spannend. Vom letzten Band „Eingeschlossen“ war ich richtig begeistert. D.I. Helen Grace gefällt mir als Ermittlerin sehr gut.
„Blinder Hass“ beginnt auch spannend, konnte mich aber nicht durchgehend fesseln. Diese Story war irgendwie nicht packend genug für mich.
Ein junges Paar, das mordend durch Southampton zieht. Helen Grace findet eine angeschossene Frau auf der Straße. Helen versucht noch Hilfe anzufordern, doch die Frau ist zu schwer verletzt. Das geht Helen ziemlich nah. Als nächstes ist ein Apotheker dran. Worum geht es hier? Tötet das Pärchen wahllos oder aus Rache? Hängen die Fälle irgendwie zusammen?
Nachdem Helen im Gefängnis war, ist es für das ganze Ermittlerteam eine merkwürdige Situation wieder mit ihr zusammen zu arbeiten. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
Die Ermittler haben mir wieder sehr gut gefallen. Detective Sergeant Charlie Brooks, die felsenfest an Helens Unschuld geglaubt hatte, sagt ihr auch mal die Meinung. Dass es Spannungen zwischen Helen und der Kollegin Sanderson gibt, ist verständlich.
Trotzdem konnte mich dieser Fall diesmal nicht so fesseln, wie die vorigen. Im vorigen Band habe ich als Leserin mitgefiebert, wer der Täter ist. Es gab einige Wendungen und Matthew J. Arlidge hat es richtig gut verstanden, den Leser auf falsche Fährten zu führen. Das hat mir diesmal in „Blinder Hass“ gefehlt. Spannend war dieser Band jedoch trotzdem. Ich gebe diesmal 3,5 von 5 Sternen.

Hier noch die Bücher in der richtigen Reihenfolge:

1. Eene Meene - Einer lebt, einer stirbt
2. Schwarzes Herz
3. Kalter Ort
4. In Flammen
5. Letzter Schmerz
6. Eingeschlossen
7. Blinder Hass

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.09.2018
Todeskäfig / Sayer Altair Bd.1
Cooper, Ellison

Todeskäfig / Sayer Altair Bd.1


ausgezeichnet

Washington, D.C. Die Tochter eines Senators wird tot in einem Tierkäfig aufgefunden, verdurstet. FBI Special Agent Altair, die nebenbei auch noch Neurowissenschaftlerin ist, ist für diesen Fall zuständig. Der Senator macht Druck und die Presse weiß auch schon Bescheid. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Und es verschwindet wieder ein Mädchen.
Ein spannender erster Band einer neuen Thriller-Reihe. Spannung schon gleich zu Anfang, als die Cops zu dem Haus mit dem unerträglichen Geruch gerufen werden. Ich fand die Handlung dieses Thrillers durchgehend sehr fesselnd und das Buch ließ sich ruckzuck lesen. Das Erzähltempo ist sehr hoch, die Kapitel meistens kurz. Ein gut durchdachter Plot und ich mag es wenn ich miträtseln kann, wer der Mörder sein könnte. Ellison Cooper versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Ich hatte aber einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Das Motiv des Täters fand ich jedoch überraschend. Auch das Ermittlerteam hat mir gefallen, sympathisch und interessante Charaktere. Sayer Altair untersucht als Neurowissenschaftlerin noch nebenbei Gehirne von Serienkillern, was ich auch ganz interessant fand. Auch der Kollege Vik gefällt mir sehr gut und auch die anderen Nebencharaktere, wie z.B. die Nana oder Sayers Nachbar. Ich freue mich schon auf den nächsten Band dieser neuen Thriller-Reihe. Ein spannender erster Fall für FBI Special Agent Sayer Altair.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 09.09.2018
Er will dein Herz / Marina Esposito Bd.7
Carver, Tania

Er will dein Herz / Marina Esposito Bd.7


sehr gut

„Er will dein Herz“ ist Band 7 der Marina-Esposito-Thriller-Reihe von Tania Carver.
Man kann diesen Thriller aber auch lesen, wenn man die anderen Bände noch nicht kennt. Ich empfehle aber trotzdem mit dem ersten Band zu starten. Ich fand die bisherigen Thriller dieser Reihe allesamt spannend.
Auch in diesem Buch war die Handlung wieder spannend. Es wird nach einem Serienmörder gesucht, der Jagd auf misshandelte Frauen macht. Frauen, die vor ihren Ehemännern ins Frauenhaus flüchten wollen, kommen dort nie an. Sie sollten von einer Frau abgeholt werden, die ihnen ein Codewort nennt. Was ist geschehen? In einem Fall wird die siebenjährige Tochter eines Opfers gefunden, die aber völlig verängstigt ist. Die Mutter wird erst später gefunden. Den Opfern wurde das Herz herausgeschnitten. Die Presse sitzt den Ermittlern im Nacken. Der Herzensbrecher, wie er genannt wird, muss gestoppt werden.
Die Handlung war von Anfang bis Ende spannend und auch diesen Band der Reihe fand ich wieder fesselnd. DI Phil Brennan leitet die Ermittlungen und auch seine Frau Marina Esposito, die Polizei-Psychologin unterstützt später das Ermittlerteam. Die Beziehung der beiden ist hier auch Thema. Marina hat Phil verlassen, da er sie nicht beschützten kann. Die genauen Umstände dazu erfährt man im vorigen Band der Reihe. Die beiden müssen sich zusammenraufen und gemeinsam an diesem Fall arbeiten. Auch die anderen aus dem Ermittlerteam geben ihr Bestes um den Mörder zu überführen. Phil hat sich schon zu Anfang auf einen Verdächtigen festgelegt. Ich auch, aber ich hatte einen anderen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Irgendwie war mir schon gleich klar, wer der Täter ist, ich habe aber noch auf eine Wendung gehofft. Der Leser wird zwar noch auf falsche Fährten gelockt und ich dachte es kommt vielleicht doch noch anders, aber okay. Dass Marina sich von Phil getrennt hat, hat mir auch nicht so gefallen.
Nicht der beste Band der Reihe, aber dennoch wieder ganz spannend.

Hier die Bände in der richtigen Reihenfolge:

1. Entrissen
2. Der Stalker
3. Stirb, mein Prinz
4. Jäger
5. Morgen früh, wenn du willst
6. Du sollst nicht leben
7. Er will dein Herz

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 07.09.2018
Oberons blutige Fälle
Hearne, Kevin

Oberons blutige Fälle


sehr gut

Da mir der Fantasyroman „Die Chronik des Eisernen Druiden“ sehr gut gefallen hat, war ich natürlich ziemlich neugierig auf das neue Buch von Kevin Hearne. Zwei Kriminalfälle mit Oberon als Ermittler im Mittelpunkt. Es gibt diese Fälle zu lösen: „Der entführte Pudel“ und „Das Eichhörnchen auf dem Zug“.
Zunächst wurde Rassepudel Jack Frederick Oscar Worthing Chasuble Wilde entführt. Aber es sind noch mehr Hunde entführt worden. Atticus und Oberon sind schon dran an der Ermittlung. Im zweiten Fall gibt es eine Leiche, die aussieht wie Atticus.

Ich mag Kevin Hearnes Schreibstil sehr und Oberons Kommentare sind immer ganz witzig zu lesen. Die mentalen Gespräche mit ihm und Atticus gefallen mir sehr. Auch Terrier Starbuck hat später immer mal wieder einen Kommentar zum Geschehen dazu gegeben. Ich fand das Buch eher unterhaltsam und weniger spannend. Wer auf spannende Kriminalfälle hofft, wird sicher enttäuscht.
Atticus und Oberon ermitteln in zwei Fällen und kommen der Polizei immer wieder in die Quere. Die Handlung ist ganz witzig durch Oberons Kommentare und wohl hauptsächlich etwas für Kevin Hearne Fans. Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen.
Zwei unterhaltsame und humorvolle Kriminalromane, wobei mir der zweite mit den Eichhörnchen besser gefallen hat, da fand ich die Kommentare der Hunde witziger. Wolfshündin Orlaith ist auch dabei. Oberon hasst Eichhörnchen, die sind einfach nur böse. Der Druide Atticus und sein irischer Wolfshund Oberon sind zwei sehr sympathische Charaktere. Ich mag die beiden sehr.

„Oberons blutige Fälle“ - zwei unterhaltsame Fantasy-Kriminalromane mit Oberon als Ermittler, eher etwas für Fans der Reihe „Die Chronik des Eiserenen Druiden“ von Kevin Hearne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.09.2018
Das zweite Opfer
Gardner, Lisa

Das zweite Opfer


sehr gut

Nicky Frank überlebt einen Autounfall. Verzweifelt sucht sie ein kleines Mädchen namens Vero. Das Rettungsteam kann es nicht finden, auch nicht der Spürhund. Nicky Frank hat eine Gehirnerschütterung, bereits die dritte. Sergeant Wyatt Foster hat dabei ein merkwürdiges Gefühl. Nach dem Gespräch mit dem Ehemann stellt sich heraus, dass es das kleine Mädchen nicht gibt. Die Franks haben keine Tochter. Wyatt Foster lässt Fingerabdrücke nehmen. Der Ehemann ist irgendwie verdächtig. Irgendetwas stimmt nicht. Das Ergebnis der Fingerabdrücke im Auto ist überraschend, sie sind von einer Veronica Sellers, die vor 30 Jahren als sechsjähriges Mädchen entführt wurde. Es wird immer rätselhafter.
Mir hat das „Das zweite Opfer“ von Lisa Gardner richtig gut gefallen. Ich fand diesen Thriller durchgehend sehr spannend. Die mysteriöse Handlung hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Eine geheimnisvolle Story um Vero. Es gab einige Wendungen und ich wusste nicht, worauf das ganze überhaupt hinausläuft. Die Autorin versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken. Genau wie die Ermittler fand ich die ganze Story auch sehr mysteriös und rätselhaft. Was verschweigen die Franks, bzw. der Ehemann? Worum geht es hier überhaupt? Ich habe beim Lesen mitgerätselt und versucht zu verstehen, was da vor sich geht. Die Auflösung hat mich dann doch überrascht.
Wieder ein spannender Thriller von Lisa Gardner.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.