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Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Margaret Atwoods "Report der Magd" wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation und von Volker Schlöndorff unter dem Titel "Die Geschichte der Dienerin" verfilmt.…mehr

Produktbeschreibung
Die provozierende Vision eines totalitären Staats, in dem Frauen keine Rechte haben: Die Dienerin Desfred besitzt etwas, was ihr alle Machthaber, Wächter und Spione nicht nehmen können, nämlich ihre Hoffnung auf ein Entkommen, auf Liebe, auf Leben ... Margaret Atwoods "Report der Magd" wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation und von Volker Schlöndorff unter dem Titel "Die Geschichte der Dienerin" verfilmt.
  • Produktdetails
  • Piper Taschenbuch Bd.31116
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 411
  • Erscheinungstermin: 3. April 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 119mm x 32mm
  • Gewicht: 294g
  • ISBN-13: 9783492311168
  • ISBN-10: 3492311164
  • Artikelnr.: 45465566
Autorenporträt
Atwood, Margaret
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.

Pfetsch, Helga
Helga Pfetsch lebt in Heidelberg und überträgt seit den Siebzigerjahren Literatur aus dem Englischen ins Deutsche, u.a. von Joyce Carol Oates, Doris Lessing, Alice Walker, Don DeLillo, Margaret Atwood, und Toni Morrison. 2005 wurde sie mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt Übersetzerpreis ausgezeichnet.
Rezensionen
»Packend, verstörend und mit absolutem Suchtpotenzial!«, annabelle (CH), 19.07.2017
Besprechung von 26.11.2016
Margaret Atwood
Die Inspiration für Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ lag hinter der Berliner Mauer. Ihre Erfahrungen in Ostberlin 1984 brachten sie darauf, sich mit einem totalitären Staat auseinanderzusetzen, der ursprünglich ein Utopia hatte werden sollen. Sie erzählt die Geschichte der Magd Desfred. Sie soll für ihren Herrn, einen Kommandanten, ein Kind bekommen. Die Magd, die gebären soll, ist ein alttestamentarisches Motiv, und es kommt hier nicht von Ungefähr: In dem Amerika, in dem Desfred lebt, hat eine christlich-fundamentale Gruppe die Macht übernommen. Ihre Republik Gileas ist ein totalitärer Staat, in dem die Menschenrechte außer Kraft gesetzt sind. Frauen dürfen nichts besitzen und nichts entscheiden.
  „Ich hatte einfache Regeln für dieses Buch“, schrieb Atwood später, „Ich wollte nichts hineinpacken, was Menschen nicht irgendwann und irgendwo schon mal getan haben und nichts, für was sie nicht längst die Werkzeuge besitzen.“ „Der Report der Magd“ handelt von der Zerbrechlichkeit der Zivilisation und davon, wie Fortschritt und Regression im Wechsel die Oberhand gewinnen.
SUS
Margaret Atwood: Der Report der Magd. Piper Verlag, 400 Seiten, 11 Euro.
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