Autor im Porträt

Toptitel von Margaret Atwood

Penelope und die zwölf Mägde

Gebundenes Buch
Penelope - die spartanische Prinzessin gilt als Sinnbild der treu liebenden Ehefrau und Mutter, die jahrzehntelang geduldig die Heimkehr des heldenhaften Ehemanns erwartet. So erzählt es die »Odyssee«, aber ist es auch die Geschichte, die Penelope selbst erzählen würde? Nein, findet Margaret Atwood. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen hält ihre Penelope Rückschau auf ihr Leben, berichtet von der gnadenlosen Konkurrenz mit der hübschen Cousine Helena, von der Zwangsverheiratung mit Odysseus, einem Mann, dem der Ruf vorauseilte, ein Aufschneider zu sein, und den Intrigen und Skandalen am Hofe Ithakas. Ergänzt wird Penelopes Erzählung vom Chor ihrer Mägde, die ihren Dienst mit dem Leben bezahlten und nun nach Gerechtigkeit verlangen.…mehr

 

22,00 €

 

Innigst / Dearly

Gebundenes Buch
»Lasst uns alle hoffen.« - Die Gedichte eines Lebens
Mit »Dearly« veröffentlicht Margaret Atwood nach zehn Jahren erstmals wieder einen Lyrikband. Es geht darin um all das, womit sie sich, berühmtermaßen, auseinandersetzt: ob hinreißend genaue Naturbeschreibungen oder witzige Begegnungen mit Außerirdischen, ob drängende politische Fragen oder Mythen und Legenden.
Klug, dabei oft verspielt sprechen die Gedichte von Abwesenheit, Altern und Rückschau, aber auch von Neubeginn und Glück. »Dearly« ist Atwood pur, voller Einsichten, Empathie und Humor.
»Lyrik handelt vom Kern der menschlichen Existenz: Leben, Tode, Erneuerung, Wandel; in aller Fairness und Unfairness, in aller Ungerechtigkeit und - manchmal - Gerechtigkeit.« Margaret Atwood
Ins Deutsche übertragen von Büchner-Preisträger Jan Wagner
…mehr

 

28,00 €

 

Margaret Atwood

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, ist eine der wichtigsten Autorinnen Kanadas. Ihre Werke liegen in über 20 Sprachen übersetzt vor und wurden national und international vielfach aus gezeichnet. Neben Romanen verfasst sie auch Essays, Kurzgeschichten und Lyrik. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Booker Prize, dem kanadischen Giller Prize und mit dem Prinz-von- Asturien-Preis (2008),mit dem Nelly-Sachs-Preis (2009) und dem PEN Pinter Prize (2016).Sie lebt mit ihrer Familie in Toronto.

Die Geschichte von Zeb - Literaturfestival 2014

Die Macht des Erzählens und "Die Geschichte von Zeb"



Margaret Atwood kommentiert ihren Ende des Jahres anstehenden 75. Geburtstag in unserem Interview mit dem Witz, dass sie "gerade eben doch noch 39" gewesen sei ... Und liest man ihren neuesten Roman - den letzten Teil der "MaddAddam"-Trilogie, "Die Geschichte von Zeb" -, dann spürt man auf jeder Seite, dass Margaret Atwood einfach ein junger Geist ist: so fantasievoll und witzig, vor Einfällen sprühend und immer am Puls der Zeit. Auch ihre Internetpräsenz spiegelt das wunderbar wider - mit den z. B. von Atwood gezeichneten BookTour Comix oder Spielen wie The Happy Zombie Sunrise Home. In Letzterem tobt sich Atwood zusammen mit Autorin und Spieleschreiberin Naomi Alderman aus. Ein weiterer Tipp für Atwood-Fans: ihre Kinderbücher, von denen einige auch auf Deutsch erschienen sind. Anarchische Geschichten und ein großer Spaß ...



"Die Geschichte von Zeb" - SciFi und große Literatur



Nun also legt die kanadische Autorin mit "Die Geschichte von Zeb" den Showdown ihrer Trilogie vor - die SciFi-Romane sind große Literatur. Atwood schafft es auch in diesem Buch -mehr

Die Geschichte von Zeb - Literaturfestival 2014

Mit die "Die Geschichte von Zeb" erscheint nun der letzte Teil der "MaddAddam"-Trilogie nach "Oryx und Crake" und "Das Jahr der Flut". Sie schreiben über das Ende der Menschheit und eine Welt, die von genmanipulierten Tieren wie den riesigen und sehr gefährlichen Organschweinen mit menschlichem Genmaterial, die sehr schlau sind, oder Mo'Hair-Schafen mit menschlichen Haaren, aber auch von seltsamen menschenähnlich aussehenden Kreationen wie den "Crakern" bevölkert ist. Obwohl der Planet verwüstet und verseucht ist, lesen sich die Romane der Trilogie leicht und durchaus humorvoll - wie erreichen Sie diese Leichtigkeit, diese Balance?



Margaret Atwood: Ein europäischer Journalist hat mich vor einiger Zeit mal gefragt, ob meine Bücher denn nun lustig seien oder nicht, und ich habe geantwortet: "Beides." Sein Kommentar: "Ah ja. Angelsächsischer Humor." Wie auch immer - ich glaube, es ist ein weitverbreiteter menschlicher Wesenszug, Dingen, die uns Angst machen und/oder eigentlich nicht wirklich lustig sind, mit Humor zu begegnen. Wahrscheinlich ist das ähnlich wie bei den Raben, wenn sie nach den Schwänzen von Wölfen picken und die anderen Raben dazu krächzen,mehr