Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Ritja
Wohnort: Deutschland
Über mich: Bücher, Bücher, Bücher...viele Träume und Geschichten, die einem atemlos, traurig, fröhlich oder nachdenklich machen. Sie sind gute und geduldige Begleiter durch das Leben und schaffen Platz für Kreativität und Ruhe. http://buchstabenfestival.blogspot.de/
Danksagungen: 144 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 371 Bewertungen
Bewertung vom 24.09.2018
Neujahr
Zeh, Juli

Neujahr


weniger gut

Juli Zehs „Neujahr“ lässt mich schwanken. Vielleicht bin ich nicht sensibel genug für diese Art von Geschichten, vielleicht fehlt mir das psychologische Verständnis. Ich weiß es nicht, aber dieses dünne Büchlein konnte mich nicht so richtig überzeugen.

Die Geschichte war für mich zu konstruriert. Der Schreibstil wirkte auf mich eher emotionslos und die Geschichte schleppte sich durch die Seiten (wie Henning den Berg hoch). Die Verdrängen-Geschichte an sich ist sehr bedrückend. Jedoch die Charaktere waren mir nicht sympathisch. Besonders mit Henning konnte ich mich nicht anfreunden. Er hatte viele Gedanken, die ich als anstrengend und teilweise nervend empfand. Phasenweise war er sehr wehleidig und für mich zu egoistisch. Natürlich hat er ein schlimmes Erlebnis in der Kindheit gehabt und dies auch nicht vernünftig verarbeitet, trotzdem war mir sein Gedankenkarussell manchmal nicht nachvollziehbar. Auch seine Überforderung als Vater konnte mich nicht so richtig überzeugen.

Ich weiß, dass das Buch und die Autorin sehr gelobt wurden und ich wahrscheinlich eine der wenigen Leser sein werde, die sich nicht so sehr für dieses Buch erwärmen können, aber leider ist dies manchmal so.

Bewertung vom 18.09.2018
Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.3
Gruber, Andreas

Rachewinter / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.3


ausgezeichnet

Wer gern Bücher liest, die man kaum aus der Hand legen kann, sollte zu den Büchern von Andreas Gruber greifen. Man lässt sie nicht so schnell wieder los, obwohl sie einem manchmal eine Gänsehaut bereiten.

Ich habe mit Begeisterung die Maarten S. Sneijder Reihe gehört. Doch leider gibt es hier noch keinen neuen Band, so dass ich mir den aktuellsten Band der Meyers-Pulaski-Reihe geholt habe.

„Rachewinter“ ist der dritte Band der Reihe, aber er ist auch gut ohne Vorkenntnisse zu lesen, denn Andreas Gruber blickt bei den wichtigsten Stellen immer wieder mal zurück. Man erschließt schnell, wer mit wem und warum. Dadurch ist man sehr schnell in der Geschichte drin und fiebert mit der Anwältin Evelyn Meyers aus Wien und dem Leipziger Kriminaldauerdienstler Walter Pulaski mit. Anfangs laufen die zwei Handlungsstränge parallel. Immer wieder wechselt man zwischen Wien und Leipzig hin und her. Den Sprüngen kann man gut folgen und die Spannung bleibt erhalten. Man ahnt, was passiert sein könnte, doch schafft es Andreas Gruber durch kleine Wendungen die Spannung und die Ungewissheit hoch zu halten. Die Charaktere sind teilweise recht komplex und verwirrend, aber sehr gut beschrieben. Die Morde sind teilweise ungewöhnlich, aber recht (für mich) brutal. Das Hauptthema der Geschichte ist sehr aktuell und Andreas Gruber lässt auch tief in die Seele des Mörders blicken. Die Familiengeschichte ist nicht unbedingt neu, aber sie ist interessant aufgebaut und sie gibt nur langsam ihre Geheimnisse preis.

Ich habe das Buch, dank des guten Schreibstils und der spannenden Geschichte, sehr schnell gelesen und muss nun zugeben, dass die Bände eins und zwei schon auf der Wunschliste stehen, da mich nun doch die Anfänge der sympathischen Ermittler interessieren.

Bewertung vom 11.09.2018
Die Welt war so groß
Jaffe, Rona

Die Welt war so groß


sehr gut

Ich freute mich auf das Buch von Rona Jaffe, da ich schon von ihren Büchern "Das Beste von allem" und "Der Weg der Rose" begeistert war. Auch diesmal hat sie mich nicht enttäuscht.

Rona Jaffe nimmt den Leser an die Hand und entführt ihn in die 50er bis 70er Jahre der USA. Man begleitet vier völlig unterschiedliche junge Mädchen aufs College und geht mit ihnen auf (Ehe-)Männerfang, zu den Seminaren und erlebt mit ihnen den ersten Rausch und die ersten kleinen Revolten. Die vier Frauen kommen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und gehen mit unterschiedlichen Erwartungen auf das College. Die Rollenverteilung ist noch ganz klar und auch tief in den Köpfen verwurzelt. Nur vereinzelt blitzt ein Aufbegehren gegen die Normen und Vorgaben hervor. Man verfolgt die Entwicklung der Frauen in ihren Ehen oder auch Beziehungen, bei ihrer Arbeit, mit ihren Kindern. Und immer wieder stößt eine von ihnen an ihre Grenzen und muss sich den eigenen und den gesellschaftlichen Konflikten stellen. Manches entwickelt sich genauso, wie man es sich vorstellt, andere brechen aus ihrem Muster aus.

Der Schreibstil von Rona Jaffe schafft es, dass man direkt in die Geschichte abtaucht. Die Charaktere beschreibt sie recht ausführlich und baut sie im Laufe der Geschichte auch aus. Man hofft und bangt mit ihnen und wünscht allen, dass sie das bekommen, was sie sich am meisten wünschen.

Bewertung vom 08.09.2018
Alte Feinde
Ivanov, Petra

Alte Feinde


sehr gut

Ich kannte die Autorin vor diesem Buch nicht und auch die Serie um den Ermittler Bruno Cavalli und die Anwältin Regina Flint waren mir nicht bekannt. Das Buch ist der aktuellste Fall und meines Wissens nach der achte Fall. Man kann ihn ohne Vorwissen lesen, aber ich fand den Start dadurch etwas schwierig.

Ich habe ein paar Seiten mehr benötigt, um in die Geschichte hineinzukommen. Zudem wurden Themen angesprochen (auch recht ausführlich), die mich sonst nicht so stark interessieren. Also habe ich mich durch das erste Drittel gekämpft und wurde danach mit einer wirklich gelungenen Geschichte belohnt.

Die Autorin wechselt immer wieder zwischen drei Handlungsorten und zwei Jahrhunderten hin und her, was dem Folgen der Geschichte etwas erschwert. Man lernt einiges über den amerikanischen Bürgerkrieg und der noch heute vorhandenen Verehrung der Kriegshelden. Das Nachspielen der Schlachtszenen und die Aufrechterhaltung der Rituale fand ich schon etwas befremdlich, aber man weiß durch andere Geschichten und Berichte, dass die Amerikaner oft ihren Patriotismus ausleben.

Die Charaktere sind sehr verschieden, aber interessant und vielschichtig. Das Bild im Kopf hat sich (bei mir) nur langsam entwickelt (hier wären Vorkenntnisse vielleicht doch besser gewesen). Dafür haben mir die Charaktere gut gefallen. Die Geschichte ist etwas verworren und die Autorin holt sehr weit aus, aber dank der vielen historischen Einschübe konnte man die Emotionen und die Reaktionen auf bestimmte Handlungen besser verstehen.

Für mich wurde die Geschichte mit jeder Seite spannender und interessanter. Der gute Schreibstil hat mir, gerade am Anfang, geholfen dranzubleiben, so dass ich nun doch noch den ersten Band lesen werde, um die Geschichte rund um Flint & Cavalli besser zu verstehen.

Bewertung vom 08.09.2018
Die Tote im Wannsee / Kommissar Wolf Heller Bd.1
Kellerhoff, Lutz W.

Die Tote im Wannsee / Kommissar Wolf Heller Bd.1


ausgezeichnet

Ich habe mich während des Lesens manchmal gefragt, wie drei Autoren ein Buch so schreiben können, dass man keine Unterschiede beim Schreibstil merkt. Das Buch lässt sich (wenn man die Zeit hat) in einem Rutsch lesen. Es ist gut geschrieben und auch spannend und interessant bis zum Schluss.

Es liest sich wie ein spannendes Geschichtsbuch mit einem verzwickten Mord, der sehr viele Figuren in Schwierigkeiten bringt und einem Kommissar, der einfach nicht aufgeben will. Während seine Vorgesetzten den Fall zu den Akten legen wollen, ist für ihn der Fall nicht abgeschlossen, zu viele Fragen sind noch offen und das Verhalten einiger Kollegen und Vorgesetzten irritieren ihn. Das er in ein Wespennest gestochen hat, wird ihm immer klarer, aber nun steht er schon bei den Anderen auf der Liste.

Ein Krimi, der die Geschichte von Westberlin in den 1968er wiederbelebt. Es werden sehr viele Begebenheiten aus dieser Zeit mit in die Geschichte eingearbeitet, so dass der Krimi unheimlich authentisch und spannend wird. Man spürt die Unruhe, die Angst und den Unmut der Studenten, aber auch die Wut, dass sich nun endlich etwas ändern muss.

Die verschiedenen Perspektiven lassen den Leser hinter die Kulissen schauen. Es wird viel geboten - Altnazis, die sich eingerichtet haben, Stasi-Agenten, die noch einiges zu vertuschen haben, Studenten, die sich radikaliseren, weil ihnen die Demonstrationen nicht mehr ausreichen...und mittendrin Kommissar Heller.

Ich hoffe, dass das Trio so viel Erfolg haben wird, dass es vielleicht einen weiteren Band geben wird.

Bewertung vom 30.08.2018
Und jetzt lass uns tanzen, 4 Audio-CDs
Lambert, Karine

Und jetzt lass uns tanzen, 4 Audio-CDs


gut

Ein ruhiges, leises und nachdenkliches Hörbuch. Es wird aus der Perspektive von Marguerite und Marcel erzählt. Beide haben ihre langjährigen Partner verloren und müssen sich nun an die neue Situation gewöhnen. Es fällt ihnen schwer allein zu sein und ihre alten Gewohnheiten abzulegen.

Marguerite hat ihren Mann jung geheiratet und war wenig glücklich in der Beziehung. Bis zum Schluss haben sich die Eheleute gesiezt und waren sehr distanziert. Sie wurde klein gehalten und ihr wurden die Entscheidungen abgenommen. Nun muss sie lernen ihre Entscheidungen selbst zu treffen. Marguerite entscheidet sich eine Kur zu machen.
Marcel hatte eine glückliche und harmonische Ehe mit Norah und sie feierten gerade ihre Rubinhochzeit. Er kommt nur schwer mit dem Verlust zurecht und wird nun auch von seiner Tochter zur Kur überredet. Die Geschichte lässt die beiden langsam zusammenkommen. Es beginnt eine leise, vorsichtige Annäherung und neue zarte Bande entwickeln sich. Doch nicht jeder freut sich darüber, so dass Marguerite und Marcel ein paar Hürden umkreisen müssen.

Mir hat die Perspektive gefallen. Alles wurde aus der Sicht der älteren Charaktere erzählt. Wie sie die Trauer, die Kinder und deren Aussagen wahrnehmen. Wie sie sich selbst wahrnehmen und einschätzen und was mit ihnen passiert, wenn die Liebe zurückkommt.

Die Autorin hat eine schöne und nachdenkliche Geschichte geschaffen, die leider ein paar Längen hat und manchmal (für mich) zu kitschig wurde. Aber der Humor des Paares war gut und unterhaltsam.

Bewertung vom 30.08.2018
Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
Hülsmann, Petra

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen


weniger gut

570 Seiten können wirklich lang sein. Besonders dann, wenn das Buch so klischeebeladen, kitschig und flach ist, dass man es am liebsten weglegen würde. Kennt ihr das? Man liest ein Buch und hat ständig das Gefühl, dass man die Story irgendwo schon einmal gelesen, gehört oder gesehen hat. Mir ging es hier so. Ich dachte mir immer wieder, das kennst du doch. Da das Buch noch nicht lange auf dem Markt ist, konnte ich es nicht schon gelesen haben. Also, woher nur? Mittlerweile weiß ich es und der Film wurde zu einem Dreiteiler. Das sollte man jedoch bei diesem Buch lassen.

Ich muss zugeben, dass es hier kaum eine Figur gab, die mich wirklich begeistert hat. Die Hauptcharaktere waren oberflächlich und farblos. Annika war mir zu egoistisch, wehleidig und wenig sympathisch. Sie drehte sich einfach zu oft um sich selbst und alle anderen mussten mit. Die Schule, die Schüler/innen und die AG waren nur schwer zu ertragen, da sie nur so vor Klischees strotzten. Natürlich spielte die Liebe (die einzig große und wahre Liebe, die Jugendliebe usw.) eine große Rolle und wurde dafür auch sehr auseindergezerrt. Leider gabe es keine Überraschungsmomente, denn man wußte schon recht früh, wie es ausgehen wird (inkl. der Verzögerungen am Ende).

Ich hatte mehr erwartet und hoffe, dass die anderen Bücher (liegen auf dem SUB) von Petra Hülsmann besser sind.

Bewertung vom 30.08.2018
Der Ruf der Bäume
Chevalier, Tracy

Der Ruf der Bäume


sehr gut

Tracy Chevalier nimmt den Leser diesmal mit auf die Reise durch die USA und zu den Bäumen. Es beginnt mit den Äpfelbäumen im Sumpfgebiet und der verzweifelte Kampf gegen den Sumpf, gegen den Tod, der durch die Mücken kommt und für die Äpfel und das Leben. Doch nicht jeder Kampf kann gewonnen werden, so dass sich Robert Goodenough von der Familie löst. Er reist von Station zu Station, macht verschiedene Jobs, fährt ein und dann trifft er auf einen Bäumesammler. Damit beginnt die Geschichte des Robert Goodenough.

Durch Tracy Chevalier lernt man viel über die größten Bäume in den USA. Man erfährt, wie man sie unterscheidet, verpackt und pflegt. Wie schon bei den "Zwei bemerkenswerten Frauen" schafft es der besondere Schreibstil von Tracy Chevalier, dass man wie gebannt weiterliest, obwohl man sich vielliecht nicht ganz so sehr für Bäume & Co. interessiert. Aber die Charaktere fordern das Weiterlesen und die Geschichte verliert durch ihre vielen kleinen Wendungen nicht an Spannung.

Ein lesenswertes Buch, welches zwar nicht so stark wie "Zwei bemerkenswerte Frauen" ist, aber trotzdem sehr gut unterhält und den Geist der Zeit gut widerspiegelt.

Bewertung vom 20.08.2018
Das rote Adressbuch
Lundberg, Sofia

Das rote Adressbuch


ausgezeichnet

Ich hatte mich schon lange auf dieses Buch gefreut und es hat mich nicht enttäuscht. Es ist eine wunderbare Geschichte über eine ältere Dame, die ein bewegtes Leben hatte und nun am Ende ihres Lebens alles noch einmal Review passieren lässt. Sie möchte nicht, dass die Menschen, die ihr etwas bedeutet haben, vergessen werden und sie möchte ihrer Nichte etwas zurücklassen, wenn sie stirbt.

Doris erzählt anhand ihres Adressbuches von den Stationen in ihrem Leben und warum hinter jedem Namen steht das Wörtchen TOT steht. Welche Bedeutung hatten sie in ihrem Leben, welchen Einfluss hatten sie und warum ist Doris jetzt allein in einer schwedischen Wohnung ohne Familie und ohne Freunde?

Das Leben von Doris ist erstaunlich, bunt, laut, entbehrungsreich, traurig und hart und mit einer großen Liebe. Sofia Lundberg packt alles in diese wunderbare Geschichte und sie trifftet nie ins kitschige oder rührselige ab. Sie zeigt die Schattenseiten des Lebens genauso offen wie die Sonnenseiten. Sie lässt Doris tief sinken und nicht mehr ganz so hoch aufsteigen. Es gibt viele Narben, Wut, Tränen und Angst und genauso viele schöne Erlebnisse und Glück.

Mir hat der trockene und ironische Humor von Doris gefallen, die Art, wie sie mit der Situation umgeht und wie sie den Stier (das Leben) stets an den Hörnern gepackt hat. Sie hat sich nicht aufgegeben und immer nach vorn geschaut. Der Schreibstil von Sofia Lundberg machte es leicht das Buch zu lesen und in die verschiedenen Lebenstationen von Doris abzutauchen.

Für mich war es eines der Lesehighlights des Jahres.

Bewertung vom 09.08.2018
In 20 Minuten zubereitet: Essen ohne Kohlenhydrate
Grimme, Alexander

In 20 Minuten zubereitet: Essen ohne Kohlenhydrate


sehr gut

Ich habe ja schon bei meinem ersten Buch von Alexander Grimme von den leckeren Rezepten erzählt. In diesem Buch hat er die Gerichte aufgeführt, die man relativ schnell kochen kann. Wenn man das Buch liest und sich die Rezepte anschaut, möchte man am liebsten loslegen.

Da ich an einigen Unverträglichkeiten leide, muss ich die Rezepte etwas anpassen, was jedoch recht unkompliziert ist, da Alexander Grimme wenig exotische Lebensmittel verwendet. Die Rezepte sind einfach und leicht nach zu kochen, sofern man überhaupt kochen muss.

Man muss dazu sagen, dass es eher ein Buch für „Anfänger“ bzw. Einsteiger ist, d.h. wer sich schon etwas mehr mit der Low Carb Ernährung beschäftigt hat, wird hier auf wenig Neues stoßen. Für die, die es erstmal ausprobieren wollen, kann ich das Buch nur empfehlen. Mich haben die kleinen schnellen Gerichte überzeugt. Sie schmecken gut und sind auch gut in der vorgegeben Zeit zu schaffen. Einzig die Portionsgröße erscheint mir etwas klein. Ich muss zugeben, dass ich (wenn ich mich genau an das Rezept halte) nicht immer so richtig satt werde. Deshalb wird bei mir etwas großzügiger mit den Angaben umgegangen. Wer jetzt mit Low Carb abnehmen möchte, sollte sich jedoch an die Vorgaben halten.

Insgesamt ein Buch mit vielen abwechslungsreichen Gerichten, die schnell zu zubereiten und vor allem lecker sind.