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Benutzername: Ritja
Wohnort: Deutschland
Über mich: Bücher, Bücher, Bücher...viele Träume und Geschichten, die einem atemlos, traurig, fröhlich oder nachdenklich machen. Sie sind gute und geduldige Begleiter durch das Leben und schaffen Platz für Kreativität und Ruhe. http://buchstabenfestival.blogspot.de/
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Bewertungen

Insgesamt 396 Bewertungen
Bewertung vom 07.02.2019
Völlig losgelöst

Völlig losgelöst


weniger gut

Wer sich noch nicht mit dem Thema Minimalismus, einfacheres Leben, Entrümpeln oder Plastikfrei beschäftigt hat, kann sich mit diesem Buch einen kleinen Überblick verschaffen. Für Leser, die schon das ein oder andere Buch oder Artikel gelesen oder eine Dokumentation im Netz oder im TV gesehen haben, wird dieses Buch leider nichts Neues an Erkenntnis bringen.

Ich hatte bei diesem Buch mehr erwartet und musste beim Lesen feststellen, dass mir so mancher Artikel bekannt vorkam (vielleicht nicht wortwörtlich, aber inhaltlich), ich die Autoren auf ihren Plattformen schon gesehen oder ihre Beiträge gelesen habe. Es ist ein breites Sammelsurium zu den derzeit sehr aktuellen Themen Minimalismus, Achtsamkeit und einfaches Leben. Hätte ich dieses Buch als erstes gelesen, wäre bei mir kein Interesse entfacht worden. Im Gegensatz zu den Büchern, die ich bisher gelesen habe, fehlt diesem Buch die Freude und Leidenschaft dem Leser etwas nahe zu bringen.
Es ist nur eine Aneinanderreihung von Artikeln, die das Thema etwas anreißen, aber nicht wirklich in die Tiefe gehen.

Leider wirkt es wie ein Aufspringen auf den aktuellen Zug und schnell mal ein paar Artikel zusammengefasst und fertig. Mich hat das Buch leider nicht so richtig angesprochen. Schade.

Bewertung vom 07.02.2019
Jeder Mann ein Treffer
Kruse, Tatjana

Jeder Mann ein Treffer


gut

Tatjana Kruses Bücher sorgen für eine gute Portion Humor und mindestens einmal ein ironisches Augenzwinkern. Man darf die leicht überdrehten Figuren in diesem Buch nicht allzu ernst nehmen, aber man darf sich gern mit ihnen amüsieren. Die Autorin holt die Klischeekiste heraus und sortiert den Inhalt noch einmal neu, sie deckt die Blubberblasen der Schaumschläger auf und zeigt, was dahinter steckt, wenn Menschen mit Phrasen um sich werfen und versuchen mehr zu sein als sie jemals sein werden.

Es ist eine laute, schrullige Geschichte von einer Mittvierzigerin, die ihr Leben neu starten will und muss und dabei erstmal ordentlich Lehrgeld zahlt. Mit ihrer ganz eigenen Art schafft sie es, sich gekonnt in viele Fettnäpfchen zu setzen und stets direkt von der großen Liebe, dem großen Auftritt und der großen Aufmerksamkeit zu träumen.

Mir, persönlich, gefallen die Krimis etwas besser, trotzdem habe ich mich gut unterhalten und musste so manches mal an die "Wuchtbrumme" von der Autorin denken und schmunzeln.

Bewertung vom 07.02.2019
Wundbrand / Olivia Rönning & Tom Stilton Bd.5
Börjlind, Cilla; Börjlind, Rolf

Wundbrand / Olivia Rönning & Tom Stilton Bd.5


sehr gut

Wer die vorherigen Bücher von Cilla & Rolf Börjlind gelesen hat, wird schnell wieder in die Geschichte finden und auch schnell wieder einen Zugang zu den Charakteren finden. Für Leser ohne Kenntnisse aus den Vorgängerbüchern wird es schwierig werden, die Charaktere und deren Handlungen nachvollziehen zu können. Zwar gibt es immer wieder Rückblenden, aber diese können nur begrenzt das Verhalten und die Reaktionen erklären.

Mette muss in Rente gehen und hat fast schon Angst davor. Die starke und kluge Kriminalkommissarin, die alle Fäden zusammenhält, selbst im größten Chaos die Ruhe und Sachlichkeit bewahrt, muss ihre Tasche packen. Aber nicht nur für sie wird es schwer Abschied zu nehmen, sondern auch ihr Team wird den Verlust spüren. Doch dann geschieht ein Bombenattentat und Mette ist wieder mittendrin.

Zeitgleich versucht Tom mit Freundin Luna und Halbschwester Aditi in Thailand zu entspannen, Yogaübungen zu praktizieren und die innere Mitte zu finden. Was den Frauen gut gelingt, lässt Tom immer mehr in ein tiefes schwarzes Loch rutschen. Er isoliert sich und wird zunehmend unnahbar. Da kommt die Suchanfrage von einer Schwedin, die ebenfalls in Thailand lebt, gerade recht. Doch dieser Auftrag zieht Tom in die Hölle und in Lebensgefahr. Er wird mit grausamen Handlungen konfrontiert und zu schweren Entscheidungen gezwungen.

Wieder schaffen es die Autoren die Handlungsstränge geschickt miteinander zu verknüpfen und das Ende überrascht und lässt Raum für Spekulationen. Der Humor findet diesmal einen großen Platz und lockert die sonst eher beklemmende Geschichte etwas auf. Auch die Nebenfiguren aus den ersten Büchern haben wieder einen eigenen (leicht ausgebauten) Part bekommen und so hat man das Gefühl, man trifft die ganze "Familie" wieder. Nicht immer erschien mir die Geschichte schlüssig, manche Charaktere etwas zu konstruiert, aber trotzdem war es spannend und sehr gut geschrieben.

Bewertung vom 20.01.2019
Der Beste zum Kuss / Stephanie Plum Bd.16
Evanovich, Janet

Der Beste zum Kuss / Stephanie Plum Bd.16


gut

Dieser Krimi war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte ist laut, chaotisch, bunt, schrill und sehr amateurhaft. Damit meine ich weniger den Schreibstil der Autorin, als das Vorgehen der Kopfgeldjägerin und ihren beiden Mitstreiterinnen. Die Aktionen, die sie planen, sind in der Regel nicht wirklich bis zum Ende gedacht, weisen erhebliche Sicherheitslücken auf und enden häufig chaotisch. Ich dachte oft "oh, Mädels, dass geht doch wieder schief" oder "was macht ihr denn???". Ohne die Hilfe des Kollegen Ranger und dem Polizisten Morelli (die beide in die Kopfgeldjägerin verliebt sind) wären manche Aktionen nicht so glimpflich ausgegangen. In diesem Stück ist nicht alles logisch und nachvollziehbar, aber ich glaube diesen Anspruch hat das Hörbuch auch nicht.

Für mich, die ja eher die dunklen und geheimnisvollen Krimis mag, war es ein kleiner Genreschock. Es war unterhaltsam, besonders Lula mit ihrer Ein-Stück-Diät und ihrem speziellen lauten Humor haben mich durch das Hörbuch gerettet, aber noch eine Runde mit den Chaotinnen erspare ich mir. Das halten meine schwachen Nerven nicht aus ;-)).

Bewertung vom 20.01.2019
Stella, 4 Audio-CDs
Würger, Takis

Stella, 4 Audio-CDs


gut

Berlin zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und Friedrich, ein leicht blauäugiger junger Schweizer, mittendrin. Er erlebt, was das Naziregime mit den Menschen und der Stadt macht. Doch er erlebt nicht die wirklich harten Seiten, denn er ist geschützt durch seinen schweizerischen Pass und dem Geld, welches er von zu Hause zugeschickt bekommt. Er lernt über die Kunstschule Kristin (Stella) kennen und lieben und doch weiß er nichts über sie. Sie verbringen Zeit miteinander und Stella erlebt durch ihn Luxus, Essen und Champagner, aber sie hat auch eine dunkle Seite und große Angst davor, dass sie entdeckt wird.

Valery Tscheplanowa liest die dunkle Seite vor. Prozessakten, die den Verrat von etlichen Juden durch Stella Goldschlag beschreiben. Sie hat Juden in Berlin aufgespürt und an die Nazis verraten, um sich und ihre Eltern zu schützen. Sie hoffte so dem Lager zu entkommen und vorallem den Krieg zu überleben. Friedrich erfährt von ihrem Verrat und muss nun entscheiden, ob er dies akzeptieren und verkraften kann.

Es ist eine Mischung aus fiktiver und realer Geschichte, welche manchmal etwas trocken und zu nüchtern ausfällt. Die Liebesbeziehung zwischen Friedrich und Stella war für mich nicht greifbar und wirkte aufgesetzt. Der geschichtliche Aspekt war traurig und beklemmend, vorallem der Part von Valery Tscheplanowa.

Zur gleichen Zeit während ich das Hörbuch hörte, kam auf ARD der Film "Die Unsichtbaren", der sich ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzte und auch Stella Goldschlag taucht in dieser Geschichte auf. Beides zusammen lohnt sich anzuhören bzw. anzusehen.

Bewertung vom 29.12.2018
Bio
Biolek, Alfred

Bio


sehr gut

Dank meiner Oma und auch ein bißchen Alfred Biolek habe ich die Lust und die Freude am Kochen und den schönen Gesprächen und Diskussionen beim Kochen erfahren und schätzen gelernt. Ich habe sehr gern seine Sendungen verfolgt. Seine Kochshow finde ich sogar heute noch sehenswert, weil sie ohne Effekthascherei oder Skandale auskommt. Zwei Menschen, die in der Küche werkeln und sich über das Leben austauschen. Entspannte und interessante Geschichten, die mich immer vom Alltag abgeholt haben. Ich musste immer schmunzeln, wenn er recht schnell zu seinem Weinchen kam und dann wurde auch schon mal ein Gläschen vorher gekostet (lange bevor das Essen fertig war).

In seiner Biografie verhält er sich, wie in seinen Sendungen. Er erzählt einiges, plaudert aus seiner Fernsehzeit von seinen Gästen und doch wird niemand dabei bloßgestellt. Ich war überrascht, was er alles schon vor alfredissimo! und Boulevard Bio gemacht hat. Gut, ich bin für die vorherigen Sendungen auch ein paar Jahre zu jung, aber mit diesen beiden Sendungen war er auch in seiner Bestform.

Alfred Biolek ist für mich noch ein Mann der alten Schule. Sehr klug, gebildet und belesen, ein Menschenfreund und ein dankbarer Prominenter, der seinen Status hart erarbeiten musste und diesen dann auch zu schätzen wusste.

Das Ende des Hörbuches fand ich zu abrupt, ich hätte gern noch etwas mehr erfahren, aber auch das ist Biolek, man muss wissen, wenn es vorbei ist.

Bewertung vom 26.12.2018
Der Verrat
Sandberg, Ellen

Der Verrat


gut

Selten hatte ich ein Buch, welches mich so gefesselt hat, obwohl mir keine einzige Figur symphatisch war. Aber Ellen Sandberg hat einen Erzählstil, der mich an die Geschichte gebunden hat. Man wollte am Ende schon gern wissen, wer mit wem und warum.

Es ist eine Geschichte voller Lügen und Misstrauen, Neid und Hass und Wut. Leider findet dies auch noch alles in einer Familie statt, die es nicht schafft miteinander zu reden. Ellen Sandberg erzählt die Geschichte anhand von zwei Handlungssträngen. Der eine Handlungsstrang startet nach der Entlassung von Nane aus dem Gefängnis im Jahr 2018, der andere Handlungsstrang erzählt wie alles begann im Jahr 1998. Es gibt viele Wendungen und noch mehr Details, die es aufzunehmen gilt. Je mehr Details aufgedeckt werden, umso mehr gerät die heile Welt in Schieflage. Besonders Pia ist davon betroffen und kämpft nun, um den Erhalt ihrer ganz eigenen heilen Welt, die leider nur auf einer Lüge aufgebaut ist.

Der Schreibtsil ist sehr gut und dadurch lässt sich das Buch gut und schnell lesen. Und obwohl ich ein Fan der Autorin bin, muss ich diesmal leider zu geben, dass mich die Personen genervt haben. Ich wurde mit keiner Figur warm. Sie waren mir allesamt zu hysterisch. Manche Reaktion konnte ich nicht nachvollziehen. Sie wirkten auch etwas konstruiert, damit eben diese Wut, der Hass entstehen kann. Mit klarem Blick und etwas mehr Einsatz des Verstandes wären wahrscheinlich einige Situationen vermeidbar gewesen. Das Ende war für mich zu schnell abgearbeitet, aber das ist leider bei den meisten Romanen der Fall.

Insgesamt ist es ein gut zu lesender Roman über eine Familie, die von ihren Lügen eingeholt wird. Es gibt jedoch bessere Romane von Ellen Sandberg alias Inge Löhnig.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.12.2018
Aufgeräumt macht glücklich!
Jay, Francine

Aufgeräumt macht glücklich!


sehr gut

Ich habe schon ein paar Bücher bzw. Artikel über Minimalismus gelesen und konnte mich damit mehr oder weniger gut damit identifizieren. Während das Buch von Lina Jachmann sehr auf das Schlüssellochprinzip gesetzt hat, d.h. viele anschauliche Bilder von aufgeräumten Wohnungen und sympathischen Bewohnern kommt nun Francine Jay ohne Bilder dafür mit sehr viel Text daher. Beide Bücher haben mir gut gefallen und mich auch immer mehr darin bestärkt den Minimalismus in kleinen Schritten fortzuführen.

Francine gibt erstmal einen kleinen Überblick und baut die Motivation zum Minimalismus auf. Sie zeigt sehr deutlich die Vorteile von einer aufgeräumten und nicht überfrachteten Wohnung und was wir bei der Suche/dem Streben nach Dingen/Konsum an Lebenszeit verschwenden. Manchmal kam es mir vor, als würde sie den Leser einen Spiegel vorhalten. Jedoch macht sie es sehr behutsam und lässt dem Leser noch genug Freiraum, um Luft zu holen und das Gelesene zu verdauen. Sie bedrängt niemanden, sie pocht nicht auf ihren Standpunkt und sie bietet Alternativen an.

Was mir gut gefallen hat, dass sie nicht festlegt, dass Minimalismus mit einer Zahl verknüpft ist z.B. nur noch 100 Dinge besitzen o.ä.. Auch empfiehlt sie, dass man sich langsam herantasten soll und zeigt dafür auch Handlungsmöglichkeiten auf. Sie geht durch jeden Raum und erklärt, wie man am besten die (Minimalismus-)Methode anwendet und zeigt auf, dass auch schon das Ausmisten bzw. Entrümpeln kleinerer Fächer oder Schubladen ein Erfolg sind, wenn man dranbleibt und sie nicht wieder füllt.

Ich habe mich schon innerlich davon verabschiedet, dass die Einführung des Minimalismus in meinen Alltag ein schneller Prozess sein wird. Natürlich kann ich es radikal machen (wie der Finne Petri Luukkainen in seinem Leben und Film) und alles entsorgen, verkaufen und weggeben, aber das widerstrebt mir. Ich werde mich für die recht langsame, aber stetige Variante (und dabei hat mir auch das Buch geholfen) entscheiden.

Zuerst sichten, was kann wirklich direkt weg (kaputt, abgelaufen, noch nie im Leben benutzt) und dann nichts Neues hinzufügen, wenn es nicht notwendig erscheint (die Eins rein – Eins raus Methode). Den gewonnenen Platz genießen und dann schrittweise vorgehen. Vieles habe ich schon angepasst z.B. Kleiderschrank, Bad und kleinere Regale.

Minimalismus ist ein stetiger Prozess, der nie endet. Man muss fast schon Mut haben, sich dem Konsum, dem Marketing der Unternehmen und dem Druck der Gesellschaft entgegen zu stellen, aber ich glaube für den gewonnenen Freiraum und der Unabhängigkeit, die man erzielen kann, lohnt es sich.

Bewertung vom 20.12.2018
Becoming - Meine Geschichte, 2 MP3-CD
Obama, Michelle

Becoming - Meine Geschichte, 2 MP3-CD


sehr gut

Wenn Michelle Obama aus ihrem Leben erzählt, kann man schon erahnen, dass es sehr politisch und interessant wird. Das Hörbuch geht über 18 Stunden und spannt den Bogen von der Kindheit bis heute.

Während der Anfang für mich noch etwas schleppend war, wurde es ab den ersten eigenen Gehversuchen in ihrem Job als Anwältin immer spannender. Was mir sehr gut gefallen hat, war ihre Art zu erzählen. Mit viel Humor, einer guten Portion Ironie und Charme hat sie nicht nur von ihren Erfolgen und Spitzenleistungen erzählt, sondern auch von den Niederlagen.

Das Michelle Obama klug ist, sollte jedem in den achten Jahren "Weißes Haus" aufgefallen sein. Sie denkt für viele mit, sie lenkt geschickt die familiären Abläufe und muss dafür auch ihre ganz persönlichen Ziele zurückschrauben bzw. neu sortieren. Sie spricht über ihre Schwächen genauso wie über ihre Stärken. Sie erzählt von ihrem Spagat die Kinder zu versorgen, dem Ehemann den Rücken frei zu halten und trotzdem arbeiten zu gehen. Sie ist häufig alleinerziehend, da Barack seine politische Karriere außerhalb von Chicago vorantreibt. Sie hat mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht, wenn sie von den unterschiedlichen Charakterzügen von ihr und Barack gesprochen hat. Seine Arbeitshöhle, sein Drang zum Rückzug und seine entspannte und positive Art das Leben so anzunehmen wie es ist und dann Michelles Art, die Ordnung und Strukturen liebt, die unglaublich fleißig und geradlinig ist und sehr gern heute weiß, was morgen kommt. Aber Michelle erzählt auch von den Eheproblemen, den Besuchen bei Eheberatern, um wieder die gemeinsame Mitte zu finden und ihre Liebe zu erhalten.

Es war interessant zu hören, wie ein Wahlkampf geführt wird. Mit welchen medialen Mitteln mehr oder weniger fair gekämpft wird. Welche unfassbaren Mittel (Geld und Personal) dafür benötigt werden und wie sich das Leben der gesamten Familie verändert.

Michelle Obama lässt nichts aus. Rassismus, Krankheit, Patriotismus, Wut, Tod und Trauer, aber auch Freude, die ganz große Liebe, der Glaube an Gott und sich selbst und die Politik werden zum Mittelpunkt dieser Geschichte. Es lohnt sich ihr zu folgen und einmal mehr hinter die Kulissen zu schauen und auch zu staunen. So direkt, unterhaltsam und nahbar wie selten.

Michelle Obama war mir schon vorher sympathisch, aber nun schätze ich sie noch etwas mehr.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.12.2018
Der Himmel gehört uns
Allnutt, Luke

Der Himmel gehört uns


schlecht

Als ich das Buch bekam, war ich eher skeptisch als begeistert. Ich habe mir dann die vielen Rezensionen zum Buch durchgelesen und da diese durchweg positiv waren, gab ich dem Buch eine Chance.

Ich war wirklich gewillt das Buch zu lesen, aber ich habe mich gequält. Seite um Seite gekämpft und dann das Buch abgebrochen. Es war nicht mein Buch, nicht meine Geschichte. Ich fand den Anfang schon recht fad und teilweise sehr in die Länge gezogen. Die Dialoge waren nicht wirklich ansprechend und auch die Liebesgeschichte zwischen Anna und Rob war mir zu zäh und belanglos. Die Kämpfe, die die Eltern mit ihrem schwerkranken Kind austragen mussten, habe ich nicht mehr gelesen, da mich bis dahin das Buch leider nicht fesseln konnte.

Ich kann ehrlicherweise nur einen Stern geben, da ich das Buch abgebrochen habe.
Vielleicht habe ich das Beste/das Traurigste/das Emotionalste verpasst, aber für mich gehört schon ein gelungener Anfang, der mich anpackt und mitreißt zu einem guten Buch. Ich habe dies hier leider nicht gefunden.