Todesengel - Eschbach, Andreas
Zur Bildergalerie
9,99 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln


    Broschiertes Buch

12 Kundenbewertungen

Was, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr schützen kann? Muss es dann nicht jemand anderes tun?
Erich Sassbeck ist zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in eine brutale Schlägerei. Doch am Ende ist er es, der überlebt, während seine Angreifer tot sind - erschossen von unbekannter Hand. Sassbeck glaubt, dass ihn ein Wunder gerettet hat. Die Polizei dagegen fragt sich, ob nicht er geschossen hat. In Notwehr. Oder schlimmer: in Selbstjustiz. Der Journalist Ingo Praise findet bald Beweise, dass Sassbecks Geschichte stimmt. Ein Unbekannter streift durch die Stadt und beschützt…mehr

Produktbeschreibung
Was, wenn der Staat seine Bürger nicht mehr schützen kann? Muss es dann nicht jemand anderes tun?

Erich Sassbeck ist zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in eine brutale Schlägerei. Doch am Ende ist er es, der überlebt, während seine Angreifer tot sind - erschossen von unbekannter Hand. Sassbeck glaubt, dass ihn ein Wunder gerettet hat. Die Polizei dagegen fragt sich, ob nicht er geschossen hat. In Notwehr. Oder schlimmer: in Selbstjustiz. Der Journalist Ingo Praise findet bald Beweise, dass Sassbecks Geschichte stimmt. Ein Unbekannter streift durch die Stadt und beschützt Unschuldige. Praise macht den "Racheengel" zum Star - und löst damit eine Katastrophe aus ...

Bestsellerautor Andreas Eschbach hat mit Todesengel einen spannenden Thriller zum Thema Selbstjustiz geschrieben.
  • Produktdetails
  • Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.17238
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 544
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Erscheinungstermin: 18. Juni 2015
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 126mm x 34mm
  • Gewicht: 470g
  • ISBN-13: 9783404172382
  • ISBN-10: 3404172388
  • Artikelnr.: 41732318
Autorenporträt
Andreas Eschbachs schriftstellerische Karriere begann mit einem Umweg: In Stuttgart studierte er Luft- und Raumfahrttechnik, wechselte dann ins EDV-Fach und arbeitete als Geschäftsführer einer IT-Beratungsfirma. Obwohl er schon früh mit dem Schreiben begonnen hatte, erschien sein erster Roman, "Die Haarteppichknüpfer", erst 1995, als Eschbach bereits 36 Jahre alt war. Dann folgten moderne Klassiker wie "Solarstation", "Das Jesus-Video", "Kelwitts Stern", "Das Marsprojekt", "Quest", "Eine Billion Dollar", "Exponentialdrift", "Der letzte seiner Art", "Der Nobelpreis" oder "Ausgebrannt". Eschbach wurde mehrfach mit dem "Deutschen Science Fiction Preis" ausgezeichnet sowie mit dem "Kurd-Laßwitz-Preis". Auch international ist ihm inzwischen der Durchbruch gelungen, seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind auch in den USA erfolgreich. Eschbach lebt seit 2003 mit seiner Frau in der Bretagne.

Das meint die buecher.de-Redaktion: In seinen letzten Romanen entfernte sich Eschbach zunehmend vom Science-Fiction-Genre und orientiert sich in Richtung Thriller - man darf gespannt sein, wohin die Reise in Zukunft geht.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

"Racheengel" nennen die Medien den Unbekannten, der in ein weißes Gewand gehüllt in der Nacht Opfer brutaler Überfälle rettet und deren Peiniger sofort mit tödlichen Schüssen richtet. Sowohl die Polizei als auch der Journalist Praise wollen ihn aufspüren. Praise will aus ihm einen Helden machen. In seiner TV-Show "Anwalt der Opfer" berichtet er von Menschen, die von meist jugendlichen Tätern grundlos malträtiert wurden. Wenn sie sich zu heftig wehrten, mussten sie sich hinterher rechtfertigen. Lange scheint es, als wolle sich Eschbach dem flammenden Appell Praises zur Legitimation von Selbstjustiz anschließen. Dann gerät das Law-and-Order-Raster von Tätern und Opfern, Gut und Böse, zunehmend ins Rutschen.

Dass die überkonstruierte, unglaubwürdige Handlung letztlich kaum mehr als ein Wermutstropfen in diesem mitreißenden Thriller bleibt, liegt auch daran, dass Matthias Koeberlin die dunkle Mystik, die im Titel schlummert, zu klanglichem Leben erweckt. Die moralisch verzwickte Geschichte trägt er voller Schwermut vor: warm und abgründig, kraftvoll und fragil zugleich. So wird er den oft widersprüchlichen Charakteren gerecht und verleiht dem zeitkritischen Krimi ein zusätzliches philosophisches Gewicht.

© BÜCHERmagazin, Stefan Volk (smv)
"Ein Thriller der Sonderklasse, der Tabus schonungslos in Frage stellt und bis zum Ende fesselt. Gesellschaftskritik kann auch spannend sein." Wiener Journal "Brisant, aufwühlend, zwiespältig, polarisierend - Eschbach lässt den Leser mit einem hochaktuellen Thema regelrecht Achterbahn fahren. (...) Schuld und Sühne nach Eschbach-Art - Zündstoff für die Leser." Hitradio rt1 "Ein brisantes Thema, ein sagenhafter Thriller." Frankfurter Stadtkurier