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Benutzername: kvel
Danksagungen: 215 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 536 Bewertungen
Bewertung vom 18.06.2020
Die Zukunft nach Corona
Horx, Matthias

Die Zukunft nach Corona


gut

Meine Meinung:
Für den Leser ist alles sehr verständlich und nachvollziehbar beschrieben.
Es werden viele Aspekte angesprochen und ausgeführt.

Fazit: Ja, ist auf jeden Fall mal ganz interessant zu lesen. Aber kein Muss.

Kleine Anmerkungen meinerseits:
Die dicken, holzigen Seiten fand ich sehr angenehm. Allerdings sind diese in der Buchmitte nur geklebt (und nicht gebunden), weshalb sich diese leicht lösen können.
Die Schrift finde ich grenzwertig klein, so dass der gedruckte Text gerade noch angenehm zu lesen ist.
Unmöglich finde ich jedeoch einige Darstellungen / Bilder / Graphiken: Diese sind so stark verkleinert, dass fast nichts mehr zu erkennen ist; siehe die „Risk Matrix“ auf Seite 26!

Bewertung vom 09.06.2020
Revolte
Eyal, Nadav

Revolte


gut

Der weltweite Aufstand gegen die Globalisierung (Buchuntertitel).

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Unsere Weltordnung zerfällt, das von den Kriegen des 20. Jahrhunderts geprägte „Zeitalter der Verantwortung“ ist vorüber. Internationale Zusammenarbeit und maßvoll Politik weichen populistischer Hetze und nationalen Sonderwegen. In allen Kontinenten sehen Menschen lokale Lebensweisen und traditionelle Machtstrukturen bedroht, fürchten den sozialen Abstieg und die Folgen der Umweltzerstörung. Nun begehren immer mehr von ihnen gegen die Globalisierung auf. Der preisgekrönte israelische Journalist Nadav Eyal berichtet von den Schauplätzen dieser großen Revolte und analysiert ihre Grundlagen.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Die Globalisierungskriege
- Die Mittelschicht rebelliert
- Anarchisten mit Ferrari
- Ein Untertan des Imperium spricht
- Die Implosion der Wahrheit

Meine Meinung:
Dieses Sachbuch ist nicht schlecht.
Es ist informativ und verständlich geschrieben.
Allerdings hatte ich mir inhaltlich irgendwie etwas anderes vorgestellt.

Fazit: Ja, kann man lesen.

Bewertung vom 26.05.2020
Das kleine Stinktier Riechtsogut
Sabbag, Britta

Das kleine Stinktier Riechtsogut


gut

Zeichnungen: 5 Sterne; Text: 1 Stern.

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
„Ein richtiges Stinktier stinkt doch für sein Leben gern!“, sagt Papa Stinktier. Doch das kleine Stinktier Riechtsogut nicht: Es liebt es, sich ordentlich herauszuputzen, Frisuren auszuprobieren, sich von oben bis unten mit Parfum einzusprühen, und STÄNDIG will es sich waschen! Am Ende hält sogar der kleine Waschbär das Stinktier für einen von ihnen! Vielleicht sollte es das mit dem Stinken doch einmal probieren?

Empfohlenes Lesealter (gemäß Verlagshomepage): ab 3 Jahre.

Meine Meinung:
Die Illustrationen finde ich absolut super toll.
Sehr, sehr kindgerecht.
Die Tiere sind mit so viel Liebe gezeichnet: Wirklich bemerkenswert!

Echt nette Idee:
Der kleine Vogel, der sich auf jeder Doppelseite versteckt und zum Suchen einlädt.

Aber damit hat sich mein positiver Eindruck leider auch schon.
Denn textuell - und von der Idee her - konnte mich das Kinderbuch leider gar nicht überzeugen.

Am Ende des Buches ist ein Liedtext abgedruckt:
„Duft, Duft, Duft,
was liegt da in der Luft?
Lavendel, Blüten, Klee,
sauber sein tut gar nicht weh!

Stink, stink, stink,
wer stinken will dem wink
ich lieber von ganz Weitem zu
und halt die Nase zu – puh!

Duft, Duft, Duft,
sauber sein ist herrlich.
Duft, Duft, Duft,
da bin ich mal ganz ehrlich.“
→ Eieiei.
Definitiv nicht mein Fall.
Ich habe auch keine Idee, wie man dies textrhythmisch und melodisch für sein Kind umsetzen sollte.

Bewertung vom 26.05.2020
Kleiner Löwe, großer Mut
Belz, Tom; Helm, Carolin

Kleiner Löwe, großer Mut


ausgezeichnet

„Ich bin ein Löwe, also brüll ich!“

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe. Er hat eine blonde Löwenmähne, spitze Löwenzähne und drei starke Löwenbeine. Ein Bein hat Tobe nämlich verloren. Trotzdem will er weiterhin all die Dinge machen, die Löwenkinder so lieben: um die Wette brüllen, Fangen spielen und Wasserbomben machen. Doch seine Freunde behandeln ihn plötzlich ganz anders. Also beschließt er, allen zu beweisen, dass er immer noch ein mutiger kleiner Löwe ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf den Weg, um den höchsten Berg zu erklimmen …

Inspiriert von einer wahren Geschichte:
Tom Belz bestieg mit nur einem Bein und zwei Krücken den Kilimandscharo.

Empfohlenes Lesealter: ab 4 Jahre.

Meine Meinung:
Ganz tolle Idee!!!
Und ganz toll gemacht!!!

Dieses Kinderbuch zum Vorlesen hat mir sehr gut gefallen.
Die Zeichnungen finde ich sehr ansprechend und kindgerecht.

Seitdem Tobe nur noch drei Beine hat, wird er von seinen Freunden anders behandelt – und nicht mehr für „voll“ genommen:
„'Wir wollen dich schonen', antworten seine Freunde. Tobe versteht das nicht. 'Wer hat denn gesagt, dass ich geschont werden will?'“

Die erzählte Geschichte zeigt den Kindern auf, dass andere Kinder mit „Beeinträchtigungen“ meist gar keine Sonderbehandlung wollen – und falls sie selber eine „Beeinträchtigung“ haben, dass dies kein Grund für Traurigkeit ist, sondern dass sie wahrscheinlich trotzdem alles machen können, was sie wollen.

Fazit: Eine sehr schöne, positive Story.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.05.2020
Woman in Cabin 10
Ware, Ruth

Woman in Cabin 10


sehr gut

Woman in Cabin 10.

Inhalt:
Lo erhält die Möglichkeit als Journalistin an einer exklusiven Luxuskreuzfahrt mit erlesenen Gästen teil zu nehmen.
Des Nächtens meint sie ein Geräusch aus der benachbarten Kabine zu hören - und sieht wie etwas Schweres ins Meer geplumpst ist:
Wurde hier eine Person „über Board entsorgt“?
Niemand glaubt ihr - und niemand wird vermisst.

Meine Meinung:
Der Roman war für mich echt spannende Unterhaltung.
Gut und locker geschrieben, machte es Spaß, von den Geschehnissen zu lesen.

Bewertung vom 19.05.2020
Der eine Patient, der mein Leben verändert hat
Visser, Ellen de

Der eine Patient, der mein Leben verändert hat


ausgezeichnet

Ärzte und Pflegekräfte erzählen von ihren berührendsten Begegnungen (Buchuntertitel)

Hinweis:
Die Berichte stammen aus den Niederlanden; d.h. es wird auch das Thema Sterbehilfe angesprochen.

Meine Meinung:
Es war mir nicht klar, dass Ärzte sich doch so lange Zeit an Patienten erinnern würden (ja klar, bestimmt nicht an jeden – aber dennoch).
Viele Fälle waren für den jeweiligen Arzt quasi der Anstoß sich weiterführend mit der Thematik auseinander zu setzen; das fand ich sehr interessant zu erfahren, was sich langfristig daraus entwickelt hat.

Textbeispiel:
„Ich weiß inzwischen, wie schwer es ist, als gesunder Mensch – und schon gar als Arzt – zu beurteilen, wo Lebensqualität anfängt und wo sie aufhört. Was für uns nichts mehr wert zu sein scheint, kann für einen Kranken die ganze Welt bedeuten.“ (S. 157)

Fazit:
Dieses Buch mit seiner Sammlung an Berichten hat mich wirklich tief berührt.

Bewertung vom 19.05.2020
Katzen für Einsteiger
Vennebusch, Paulus

Katzen für Einsteiger


ausgezeichnet

„Nice to miez you!“ (Buchrückseite)

Inhalt (Auszug von den Seiten 7 und 49):
„Katzlichen Glückwunsch. Na? Können Sie lesen, was hier steht? Oder liegt Ihr neuer Mitbewohner mitten auf dem aufgeschlagenen Buch und macht keinerlei Anstalten, seinen Platz zu räumen?“
„Schön, dass Sie sich für ein Leben mit Katze entschieden haben. Sie werden es nicht bereuen. Denn Ihr neuer Mitbewohner bringt garantiert viel Sonne in Ihren Alltag (und zusätzlich noch Mäuse, Frösche und andere Jagdtrophäen):“

Meine Meinung:
Echt genial.
Und absolut zutreffend!
Ich habe mich königlich amüsiert.

Fazit: Humorig und treffend.

Bewertung vom 13.05.2020
Entscheidung
Jecker Lambreva, Evelina

Entscheidung


ausgezeichnet

Bulgarische Lebenswirklichkeit im Kommunismus kurz vor der Wende.

Meine Meinung:
Es passiert nicht viel in diesem Roman. Man darf also keine große Action oder so erwarten. Aber die leisen Töne machen es.

Es wird davon berichtet, wie die Medizinstudentin sofort nach ihrem Abschluss in die Allgemeinarzt-Wirklichkeit ohne Vorbereitung und Unterstützung hineingeworfen wird.
Nebenbei erfährt man als Leser auch einiges von dem Land, dem Wesen und der Lebenswirklichkeit der Bulgaren.
Auch die politischen Umstände während des Kommunismus und (kurz vor) der Wende werden geschildert.
Die beschriebene „Brutalität“ (nicht körperliche Gewalt) und Vermessenheit im Bezug auf Gegenleistungen und Unterstellungen der Kommunismus-Vertreter erschreckte mich beim Lesen.

Fazit: Vielleicht ein Geheimtipp für Leser, die mal wieder etwas anders suchen.

Zitat von der Umschlaginnenseite:
„Mit genauer Beobachtungsgabe und Feingefühl gibt Evelina Jecker Lambreva Einblick in die bulgarische Gesellschaft unmittelbar vor und nach der Wende und schafft so eine literarische, intime Landeskunde ihrer Heimat.“
Dem kann ich voll und ganz zustimmen.

Bewertung vom 11.05.2020
Virus-Wahn
Engelbrecht, Torsten; Köhnlein, Claus

Virus-Wahn


ausgezeichnet

Hinweis: Mit Ausführungen zu Corona.

Meine Meinung:
Dieses Sachbuch ist, auch für Laien, sehr verständlich geschrieben und es bietet viele Informationen für den Leser.

Textbeispiel:
„Die Impfstoffhersteller hatten bereits begonnen, Thiomersal aus den Injektionen für Kinder zu entfernen – doch bis zum Jahr 2004 verschacherten sie ihre Impfstoffe auf Quecksilber-Basis. Die CDC und die FDA unterstützten sie dabei, indem sie die schädlichen Impfstoffe aufkauften, um sie dann in Entwicklungsländer zu exportieren.“ (S. 255)

Fazit: Sehr gut zu lesen und sehr informativ.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 28.04.2020
Ein Hormon regiert die Welt
Lieberman, Daniel Z.; Long, Michael E.

Ein Hormon regiert die Welt


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Für mich als Laie war dieses Sachbuch sehr informativ (und verständlich zu lesen).

Ganz besonders spannend fand ich die Ausführungen und Erläuterungen in dem Kapitel „Das Überleben der Bestangepassten“, in dem die Themen Wanderungsverhalten von Völkern, die Auswirkungen von Kriegen, Nahrungsangebot und Risikobereitschaft ausgeführt wurden.

Textbeispiel:
„1. Dopaminerge Gene trieben die Menschen an, nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Deshalb finden wir diese Gene häufiger in Populationen, die ihre ursprüngliche Heimat verließen.
2. Etwas anderes veranlasste sie, nach neuen Möglichkeiten zu suchen, und die dopaminergen Gene ermöglichten einigen von ihnen, zu überleben und sich erfolgreicher zu vermehren als andere.“ (S. 243)

Anhand von Untersuchungen wurden die Wanderungen nach Nordamerika und somit die Verbreitung von Dopamin belegt.
Die Kurzform wäre somit: Je weiter im Westen, desto mehr Dopamin.
Und damit sind wir wieder ganz beim Titel dieses Buches!

Fazit: Sehr lesenswert!