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Benutzername: 
Joschne
Wohnort: 
Sittensen

Bewertungen

Insgesamt 1840 Bewertungen
Bewertung vom 26.04.2022
Frühstück bei Monsieur Henri
Brasseur,Claude

Frühstück bei Monsieur Henri


sehr gut

+++Bezaubernde französische (Tragi-)Komödie+++
Monsieur Henri ist alles andere als ein umgänglicher Zeitgenosse. Am liebsten möchte sich der pensionierte Steuerberater in seiner Pariser Altbauwohnung vor der Welt verschließen. Nur widerwillig lässt sich der gesundheitlich angeschlagene Griesgram auf die Idee seines Sohnes Paul ein, ein Zimmer zur Untermiete auszuschreiben, damit er nicht alleine ist. In der Studentin Constance findet sich eine Mitbewohnerin, die verzweifelt genug ist, sich seinen miesen Launen auszusetzen. Dass sie sich über seinen umfangreichen Regelkatalog lustig macht und sogar die Frechheit besitzt, auf dem ihm heiligen Klavier zu spielen oder in seine Pantoffeln zu schlüpfen, bessert die Lage nicht.
Nur eine ungewöhnliche Idee hält Monsieur Henri davon ab, seine WG-Genossin vor die Tür zu setzen: Sie könnte ihm helfen, endlich seine biedere Schwiegertochter Valérie loszuwerden. Die bezaubernde Constance soll dem schüchternen Paul schöne Augen machen, damit dessen langweilige Ehe in die Brüche geht – bevor womöglich Enkel dabei herauskommen. Auf so etwas Bösartiges möchte sich die junge Frau, eigentlich kein Kind von Traurigkeit, auf keinen Fall einlassen. Eine andere Unterkunft ist leider unerschwinglich. Also geht Constance notgedrungen auf den unmoralischen Deal ein. Sehr zur Freude seines alten Herrn, zeigen ihre Avancen schon bald Wirkung bei Paul …
Eine typisch französische (Tragi-)Komödie mit viel intelligentem Wortwitz und bezaubernden Hauptdarstellern. Unbedingt ansehen. Lohnt sich.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.04.2022
Was im Verborgenen ruht / Inspector Lynley Bd.21 (2 MP3-CDs)
George, Elizabeth

Was im Verborgenen ruht / Inspector Lynley Bd.21 (2 MP3-CDs)


sehr gut

+++Eine Welt des Schweigens und Unverständnisses+++
Als die Polizistin Teo Bontempi nach einer schweren Verletzung nicht mehr aus dem Koma erwacht, weist alles auf einen Mordanschlag hin. Weil Teo zuletzt vor allem in der nigerianischen Gemeinde Nord-Londons ermittelte, beginnt Detective Superintendent Thomas Lynley auch genau dort mit der Suche nach dem Täter. Zusammen mit DS Barbara Havers taucht er in eine Welt ein, die nichts mit dem privilegierten britisch-bürgerlichen Leben, wie es Lynley bisher kannte, gemein zu haben scheint. Eine Welt, in der Schweigen und Unverständnis mehr als sonst ihre Arbeit behindern. Zumal auch Teo selbst nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hatte ...
Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute in Seattle im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.
Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören, sowie in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. »Tatort«, »Der Alte«, »Um Himmels Willen«) zu sehen.
Für den Hörverlag las er z. B. »Glaube der Lüge« von Elizabeth George, die »Merlin-Saga« von T.A. Barron, »Das Böse unter der Sonne« und »Mord im Orientexpress« von Agatha Christie und erzählte Uwe Timms Geschichte vom »Rennschwein Rudi Rüssel«. Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen »Ulysses« und »Moby-Dick« mit. Mit seinen erfolgreichen Solo-Live-Hörspielen ist er gern gesehener Gast auf allen deutschen Bühnen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.04.2022
Nebelopfer / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.5 (6 Audio-CDs)
Fölck, Romy

Nebelopfer / Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn Bd.5 (6 Audio-CDs)


sehr gut

+++Ein alter Fall wird neu aufgerollt+++
An einem nebligen Februarmorgen wird zwischen den Dörfern der Geest an einem uralten Galgenbaum eine Leiche gefunden. Am Hals des Toten baumelt ein Schild, das Kriminalkommissarin Frida Paulsen Rätsel aufgibt: "Ich gestehe, im Prozess gegen Cord Johannsen falsch ausgesagt zu haben." Ihr Kollege Haverkorn erinnert sich sofort an den Fall. Vor vielen Jahren wurde der Bauer Johannsen für den kaltblütigen Mord an seiner Familie verurteilt, seither sitzt er im Gefängnis. Als kurz nach dem Leichenfund in der Geest ein weiterer Zeuge getötet wird, der im Prozess gegen Johannsen aussagte, ahnen die beiden Kommissare: Sie müssen den wahren Täter von damals finden, sonst wird es weitere Opfer geben ...
Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in der Elbmarsch bei Hamburg. Die ersten vier Bände ihrer Krimiserie um das ungleiche Ermittlerduo Paulsen und Haverkoren schafften es allesamt auf die SPIEGEL-Bestsellerliste und wurden von Rezensenten und Lesern vielfach begeistert besprochen.
Sprecherin Chris Nonnast wurde 1965 in Ingolstadt geboren. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 1988 arbeitet sie durchgängig als Schauspielerin an verschiedenen deutschsprachigen Theatern, zuletzt am Schauspiel Bochum, am Stadttheater Ingolstadt und am Theater Krefeld Mönchengladbach. Seit 2009 lebt sie als freischaffende Schauspielerin in Köln.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.04.2022
Morgen sind wir frei
Röver,Katrin/Brojerdi,Reza/Nadjafi,Luzie

Morgen sind wir frei


ausgezeichnet

+++Wenn die Revolution ihre Kinder frisst+++
Im Februar 1979 wird der Iran von der Islamischen Revolution erschüttert. Der iranische Dissident Omid (Reza Brojerdi), der die letzten Jahre in der DDR gelebt hat, kehrt gemeinsam mit seiner deutschen Frau, der 37jährigen Chemikerin Beate (Katrin Röver), und ihrer gemeinsamen Tochter Sarah (Luzie Nadjafi) verliebt und in guter Hoffnung in seine alte Heimat zurück. Nach der anfänglichen Aufbruchstimmung stellt sich die Lage innerhalb des gnadenlosen Revolutionsregimes von Ajatollah Khomeini jedoch schnell als weit weniger rosig als gedacht heraus und wird gerade für die beiden Europäerinnen bald zunehmend schwer und gefährlich. Omids Familie und insbesondere Beate als Mutter steht nun eine verhängnisvolle Entscheidung bevor, denn die Revolution ist im Begriff, im wahrsten Sinne des Wortes ihre Kinder zu fressen...
Das (Familien-)Drama nach wahren Begebenheiten ist derzeit in der ARD-Mediathek abrufbar. Mir hat der spannende Film sehr gefallen, zeigt er doch auf beklemmende Weise, wohin politischer, aber auch religiöser Fanatismus jeglicher Couleur führt, nämlich in Verderben, Krieg und Gewalt. Auch nach über 40 Jahren noch sehr aktuell und lehrreich und übertragbar auf die Verhältnisse von Afghanistan bis Russland und Ukraine. Prädikat: sehr sehenswert.

Bewertung vom 25.03.2022
Ostseekreuz / Pia Korittki Bd.17
Almstädt, Eva

Ostseekreuz / Pia Korittki Bd.17


sehr gut

+++Wenn die Totenglocke läutet+++
Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln - und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung
Eva Almstädt absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Ihr erster Roman Kalter Grund wurde zum Auftakt der erfolgreichen Serie um die Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Eva Almstädt lebt in Hamburg.

1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.03.2022
Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn
Matthiessen, Susanne

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn


sehr gut

+++In die Kindheit zurückversetzt+++
„Ich bin hier geboren und aufgewachsen, ich kenne jeden Halm und jedes Sandkorn, doch das ist ein Trugschluss. Diese Insel ist für mich neu und unbekannt.“
Sylt - verlassen und menschenleer. Susanne Matthiessen ist überwältigt, als sie ihre Heimatinsel im Lockdown zum ersten Mal ohne Touristen erlebt. Auf einmal ist es wieder die Natur, die den Rhythmus des Insellebens bestimmt, das vertraute, dörfliche Miteinander vergangener Zeiten lebt noch einmal auf. Susanne fühlt sich in ihre Kindheit zurückversetzt. Während sie zusammen mit ihrer Freundin die einsame Insel erkundet, bleibt „ihr Sehnsuchtsort“ für Hunderttausende andere Deutsche Sperrgebiet.
Die Krise ruft bei Susanne alte Gefühle wach, als Sylt in den 80er Jahren schon einmal Schauplatz gleich drei großer Katastrophen war, Westerland – ausgerechnet – zum Epizentrum der deutschen Punkszene aufstieg. Damals brachen sie und ihre Freunde von der magischen Insel auf. Fast alle schafften den Absprung, doch nicht alle ein Leben auf der Sonnenseite.
Mit viel Humor und klug beobachtend erzählt Matthiessen von einer sehr deutschen Insel und ihren Einwohnern, denen man bis heute anmerkt, dass sie von Strandräubern und Walfängern abstammen.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.02.2022
Francis Durbridge - Alle deutschen Verfilmungen

Francis Durbridge - Alle deutschen Verfilmungen


ausgezeichnet

+++Herrlich nostalgische Krimi-Rätselspiele mit vielen Hinweisen+++
Wenn ein Durbridge in den 60er Jahren über die Mattscheibe flimmerte, ließen Sportvereine ihr Training ausfallen, Gaststätten ohne Fernseher machten zu, Schichtarbeiter Pause und der Bundestag verschob seine Debatten. Jeder neue Durbridge sorgte bundesweit für Krimifieber. Tagelang rätselten Bürger und Presse, wer der Mörder sein könnte. Einschaltquoten von 90 Prozent waren keine Seltenheit. Eine Quote, die nach Durbridge niemand mehr erreichte. Seine Krimis sind Rätselspiele mit unzähligen Hinweisen, jeder Menge TV-Stars, aberwitzigen Irrungen und Wirrungen, englischem Charme, einem Schuss Liebe und abenteuerlicher Aufklärung in letzter Minute. Die Schwarzweiß-Mehrteiler der sechziger Jahre führten das Stilmittel des Cliffhangers ein: Ein Überraschungseffekt am Ende jeder Folge und die Entlarvung des Täters ganz am Schluss. Mit den 70ern kam Farbe in die Krimis. Die Mehrteiler wichen zugunsten kammerspielartiger Einteiler - die Spannung blieb und trotz Konkurrenz lag die Quote auch in den achtziger Jahren bei sensationellen 50 Prozent. Mit den Filmen : Der Andere (1959), Es ist soweit (1960), Das Halstuch ( 1962), Tim Frazer (1963), Tim Frazer: Der Falls Salinger (1964), Die Schlüssel (1965), Melissa (1966), Ein Mann namens Harry Brent (1968), Wie ein Blitz (1970), Das Messer (1971), Die Kette (1977), Der Besuch (1984), Plötzlich und unerwartet (1985), Kein Alibi für eine Leiche (1986), Dies Bildnis ist zum Morden schön (1987), Mord am Pool (1988), Tagebuch für einen Mörder (1988).

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Bewertung vom 16.02.2022
Who
Who,The

Who


sehr gut

+++Ein komplexes Meisterwerk+++
Sie sind wieder da: Nach 13 langen Jahren veröffentlichen The Who 2019 ein neues Album: »Who« heißt die mittlerweile zwölfte Platte der britischen Rocklegenden, der Nachfolger von »Endless Wire« aus dem Jahr 2006.
Elf neue Songs haben Roger Daltrey und Pete Townshend dafür geschrieben und aufgenommen. Am Schlagzeug saß dabei kein Geringerer als Zak Starkey. Der Sohn von Ex-Beatle Ringo Starr unterstützt die Band bereits seit einiger Zeit auf der Bühne. Um die Produktion von »Who« kümmerten sich neben Townshend ein paar absolute Hochkaräter: D. Sardy (Noel Gallagher, Oasis, LCD Soundsystem und Gorillaz) und Dave Eringa (Manic Street Preachers, Roger Daltrey, Wilko Johnson). Auch nach 13 Jahren Pause haben The Who nichts verlernt. Ganz im Gegenteil: Sowohl was die Musik als auch die Themen angeht, ist »Who« ein komplexes Meisterwerk. Nichts anderes haben wir erwartet. Mit »All This Music Must Fade«, »Ball and Chain«, »I Don’t Wanna Get Wise«, »Detour«, »Beads On One String«, »Hero Ground Zero«, »Street Song«, »I’ll Be Back«, »Break The News«, »Rockin’ In Rage«, »She Rocked My World«. »Der knackige Opener »All This Music Must Fade« (mit verhaltener Orgel) klingt einfach nach Who, auch dank der hineinwuchtenden Gitarre. (...) Ja, WHO ist ein Who-Album, vor allem wegen des unverkennbar phrasierenden Gesangs. Aber es gibt auch epische Instrumentalpassagen, die bei ELO nicht überraschen würden.« (Good Times)

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Bewertung vom 15.02.2022
Muttertag - Ein Taunuskrimi nach dem gleichnamigen Roman von Nele Neuhaus

Muttertag - Ein Taunuskrimi nach dem gleichnamigen Roman von Nele Neuhaus


sehr gut

+++Ein Wettlauf mit der Zeit+++
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Nele Neuhaus machen Kommissarin Sander und Kommissar von Bodenstein eine grausige Entdeckung. Die Leiche von Theodor Reifenrath (Thomas Thieme) ist nicht der einzige Todesfall, der untersucht werden muss: Auf dem Gelände des Hauses finden sie menschliche Knochen. Die forensischen Untersuchungen ergeben, dass es sich dabei um drei Frauen handelt, deren Verschwinden bisher nie aufgeklärt werden konnte.
Auf der Suche nach Antworten taucht das Ermittlungsteam in die Vergangenheit von Theodor Reifenrath und Ehefrau Rita (Imogen Kogge) ein, die ihren Pflichten als Pflegeeltern alles andere als verantwortungsvoll nachgekommen zu sein scheinen. Die mittlerweile erwachsenen Schützlinge des Ehepaars sind noch immer traumatisiert. Was wissen sie über die Frauenleichen? Und was hat das Verschwinden von Rita mit dem Fall zu tun?
Nach und nach offenbart sich Sander und von Bodenstein ein Muster, das weitaus größere Maße annimmt, als zunächst vermutet. Ein Serienmörder hat es jedes Jahr am Muttertag auf Frauen abgesehen – bald könnte er also wieder zuschlagen, denn es ist bereits Mai. Als schließlich Sanders Schwester (Daniela Holtz) wie vom Erdboden verschluckt ist, beginnt ein Wettlauf um die Zeit.
Bislang äußerst spannend, rätselhaft und gruselig. Beste Krimi-Unterhaltung, abrufbar in der ZDF-Mediathek.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.02.2022
NATRIUM CHLORID / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.9
Adler-Olsen, Jussi

NATRIUM CHLORID / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.9


sehr gut

+++Ein Fall, der die Kollegen an ihre Grenzen bringt+++
Seit dreißig Jahren läuft ein unbekannter Täter frei herum. Er wählt Opfer und Todeszeitpunkt mit Bedacht und Präzision, sodass ihm Mord nicht nachgewiesen werden kann – bisher.
Als eine Frau an ihrem 60. Geburtstag Selbstmord begeht, nimmt Marcus Jacobsen einen ungeklärten Fall aus dem Jahr 1988 wieder auf. Eine erste Spur führt Jacobsen und sein Team, das Sonderdezernat Q, tief hinein in ein System pervertierter Moral und grenzenloser Menschenverachtung. Schritt für Schritt rekonstruiert das Team eine Mordserie biblischen Ausmaßes. Die Todesfälle werden als Unfälle oder Suizide getarnt, doch auch Selbstjustiz ist nicht auszuschließen. Sollte Carl Mørck die Logik des Killers richtig deuten, ist mit dem nächsten Mord schon binnen weniger Tagen zu rechnen.
Dieser Fall bringt die KollegInnen Carl, Assad, Rose und Gordon an Ihren Grenzen. Und während die Corona-Maßnahmen die Ermittlungsarbeiten zusätzlich erschweren, bewegt der alte Fall sich auf Carl zu wie eine Giftschlange, die Witterung mit ihrer Beute aufgenommen hat.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.