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Benutzername: Melanie T.
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Danksagungen: 126 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 190 Bewertungen
Bewertung vom 13.05.2018
Frauen, die Bärbel heißen
Reiners, Marie

Frauen, die Bärbel heißen


weniger gut

Als ich las, dass die Autorin die Drehbücher zu "Mord mit Aussicht" geschrieben hat habe ich mich sehr auf das Buch gefreut, da ich diese Serie einfach klasse finde. Aber leider wurde ich sehr enttäuscht. Es hat nicht viel von Krimi, für diesen Roman muss ein Genre erst erfunden werden. Es ist absolut nicht nachvollziehbarer Klamauk, weit ab von jeder vorstellbaren Realität. Es macht keinen Spaß zu lesen, man möchte es eigentlich weglegen und vergessen. Nichts desto trotz bin ich kein Freund davon, Bücher anzufangen und nicht zu Ende zu lesen. Immerhin könnte es ja sein dass es noch gut wird. Weit gefeht. Kann dieses Buch wirklich nicht empfehlen, es ist pure Zeitverschwendung.

Bewertung vom 21.02.2018
Auf dem Totenberg
Staats, Dirk M.

Auf dem Totenberg


sehr gut

Hauptkommissar Max Leitner und sein Assistent Tobias Heuward müssen einen alten Fall lösen, der sehr verworren erscheint.
Wir lesen diesen Krimi in zwei Zeitzonen aus der Perspektive verschiedener Personen. Dies ist zugleich verwirrend als auch spanndend. Wirklich erst ganz zum Schluss wird man als Leser mit der Realität vertraut gemacht, man rätselt und rätselt. Genau so muss ein guter Krimi sein.
Die beiden Kommissare haben mir sehr gut gefallen, ich hoffe auf ein baldiges Wiederlesen.

Bewertung vom 24.01.2018
Die Vergessenen
Sandberg, Ellen

Die Vergessenen


ausgezeichnet

Wenn man weiß, dass sich hinter dem Pseudonym eigentlich eine Krimi-Autorin verbirgt erwartet man ein ganz anderes Werk als dass was man letztendlich in Händen hält.
Es ist ein erschreckender Roman über die Kriegswirren Deutschlands, über die Behandlung Kranker, über Familiengeheimnisse.
Dieses Buch zehrt an den Nerven, es zerrt sogar an den Nerven. Es ist traurig, es ist furchterregend, gleichzeitig aber auch so spannend, dass man wissen muss wie es weiter geht.
Ein ganz phantastisches Werk mit viel Hintergrundinformationen.
Eine ganz klare Leseempfehlung.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.01.2018
Suizid / Jane Hawk Bd.1
Koontz, Dean R.

Suizid / Jane Hawk Bd.1


sehr gut

Jane Hawk, FBI-Agentin ist sich sicher, dass ihr Mann nicht Selbstmord begangen hat. Sie untersucht den Suizid auf eigene Faust und lässt sich beurlauben. Sie kommt vielen seltsamen Selbstmorden auf die Spur, die aber scheinbar keinen Zusammenhang erkennen lassen.
Die Geschichte liest sich wie ein Roadtrip, sie selbst sowie ihr Sohn geraten dabei in Gefahr.
Man dringt immer tiefer ein in eine unglaubliche Geschichte, die eventuell medizinisch sogar möglich ist und daher nahezu Angst macht.
Das Buch ist durch kurze Kapitel einfach und schnell lesbar. Spannung bleibt durch viele Wechsel immerzu vorhanden.
Es war für mich das erste Buch von Dean Koontz, nicht herausragend, aber auch nicht langweilig.

Bewertung vom 19.11.2017
Die Kinder
Dorn, Wulf

Die Kinder


ausgezeichnet

Mein erstes Buch von diesem Autor und ich bin begeistert. Ich habe da bisher wohl etwas verpasst.

Endlich mal wieder ein Buch, das mitreissend und absolut bis zum Schluss spannend bleibt. Man zweifelt an der Geschichte, weil sie so unwirklich erscheint. Dann wieder ist man versucht sie zu glauben, weil die Hauptprotagonistin so absolut vertrauenserweckend erzählen kann.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiter empfehlen. So würde man sich heute noch mal einen S. Fitzek wünschen.

Bewertung vom 20.07.2017
Frag nicht nach Sonnenschein
Kinsella, Sophie

Frag nicht nach Sonnenschein


sehr gut

Eine Geschichte, die viele witzige Passagen, ein bisschen Liebe, ein bisschen Verwicklung vereint. Mein erstes Buch der Autorin, sehr locker und leicht zu lesen, das richtige für entspannte Abende. Es handelt sich um einen einfachen Schreibstil gepaart mit einer einfachen Handlungsweise ohne viele Stränge oder viele Protagonisten die man sich nicht merken könnte. Es amüsiert und vertreibt die Zeit, genau das was ich von der Autorin und dem Titel erwartet habe. Kurzweilig und spritzig, einfach ein netter Roman.

Bewertung vom 01.05.2017
Die Geschichte der Bienen
Lunde, Maja

Die Geschichte der Bienen


gut

Leider kann ich nur drei Sterne vergeben, und dieser für die Form der Erzählung, nicht für die Erzählung selbst. Die Geschchten an sich könnten alle so interessant und auch lehrreich sein, wenn die Umsetzung nicht so schlecht wäre. Es wird immer abwechselnd erzählt, mal in der Zukunft in China, mal in der Vergangenheit in England und dann wieder in der Gegenwart in den USA. Leider verfällt die jeweilige Erzählung wahnsinnig tief in die Familien- und Gefühlswelten, ich hatte mir beim Titel tatsächlich mehr Aufklärung gewünscht. Der Schreibstil lässt sich locker lesen, die Geschichten dagegegen nicht. Ich habe mich schwer getan das Buch zu Ende zu lesen.

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 02.02.2017
Der Tod so kalt
D'Andrea, Luca

Der Tod so kalt


ausgezeichnet

Ich vergebe sehr selten 5 Sterne, aber hier geht es einfach nicht anders.
Dieser Thriller ist gleichzeitig düster und erfrischend, er führt einen immer wieder auf falsche Spuren und immer wenn man meint: Jetzt hab ich die Lösung - falsch, andere Richtung. Die Protagonisten sind so hervorragend beschrieben und dargestellt, daß man mit jedem einzelnen mitleidet. Die Geschichte ist absolut hintergründig und die Landschaft wird faszinierend beschrieben. Man will unbedingt dorthin in Urlaub fahren um die Menschen und die Gegend zu erkunden. Dabei ist alles reine Fiktion, aber so haarsträubend echt beschrieben, dass es schon fast erschreckend ist. Von mir gibt es eine absolute Lese- und Gruselempfehlung. Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand.

Bewertung vom 26.01.2017
Katzentango
Peetz, Oliver

Katzentango


sehr gut

Oliver Peetz's drittes "Katzenbuch" - eine Herausforderung. Ich kannte bislang noch keines seiner Bücher, mit Katzentango hat sich das geändert. Es wird als Psychothriller angekündigt, dabei denkt man an Bücher wie Fitzek oder Strobel. Aber hier ist alles ganz anders. Man erfährt in einem Erzählstrang über die Kindheit von IHO, seiner seltsamen aus dem Ruder gelaufenen Liebe zu seiner Mutter sowie seine Flucht nach deren Selbstmord. Andererseits gibt es den düsteren Teil, wo IHO durch ein Ritual mit einer längeren Bewußtlosigkeit anscheinend in eine andere Welt eintaucht. Er wird zum unerkannten Serienmörder. Anders als in anderen Psychothrillern ist man hier aber mit IHO unterwegs, man riecht was er riecht, man sieht was er sieht und man wird mit seinen tiefsten Gefühlen konfrontiert. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, es zieht einen auf ganz besondere Art in seinen Bann. Ich bin froh, dieses Buch kennen gelernt zu haben.

Bewertung vom 11.01.2017
Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm
Foley, Jessie Ann

Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm


sehr gut

Jessie Ann Foley's Roman "Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm" ist ein Jugendroman, der aber auch Erwachsenen viel Freude beim Lesen beschert.
Die 16 jährige Maggie zieht wegen der Heirat ihrer Mutter mit dieser und ihrer Schwester von Chicago nach Irland. Ihre geliebte Großmutter sowie ihren nur 10 Jahre älteren Onkel Kevin muss sie in Chicago zurücklassen. Das Buch erzählt über die Geschichte der Eingewöhnung in einem für sie fremden Land, über Freundschaften, die erste Liebe und den Verlust ihres Onkels. Man erfährt über Drogenprobleme der 90er, über Musik der 90er, insgesamt ist es ein sehr schönes Buch für alle, die die Zeit nicht kennen sowie für alle, die diese Zeit selbst erlebt haben. Maggie wächst in den insgesamt 2 Jahren, die diese Geschichte erzählt, von einem Teenie zu einer selbstbewussten jungen Frau heran und es ist toll, sie dabei zu begleiten. Sprachlich einfach gehalten und durch Rückblenden bleibt man immer gerne dabei und legt das Buch ungern weg. Es war ein wahres Lesevergnügen.