Autor im Porträt

Toptitel von Veit Etzold

Höllenkind / Clara Vidalis Bd.8

Broschiertes Buch
Alter römischer Adel, düstere Geheimnisse im Vatikan und ein unerbittlicher Rächer, der seine Feinde Dantes neun Kreise der Hölle durchschreiten lässt:
Im 8. Teil der Thriller-Reihe von Bestseller-Autor Veit Etzold ermittelt Patho-Psychologin Clara Vidalis in Rom.
Es ist ein einmaliges Ereignis für den Vatikan und ganz Rom: die Verbindung der alten römischen Adelsfamilien Sforza und Visconti durch eine prunkvolle Hochzeit in der Sixtinischen Kapelle.
Doch plötzlich krümmt sich die Braut vor Schmerz, und auf ihrem strahlend weißen Hochzeitskleid erblühen große rote Flecke. Bevor irgendjemand eingreifen kann, bricht sie tot zusammen.
Der zuständige Ermittler des Vatikans, Commendatore Adami, ahnt, dass es nicht bei diesem einen außergewöhnlichen Mord bleiben wird. Und dass er allein nicht weiterkommt. In Rom kursiert schon länger der Name einer Patho-Psychologin, die bereits in einen Fall von Satanismus involviert gewesen war: Clara Vidalis vom LKA Berlin...
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estseller-Autor Veit Etzold schickt die toughe Patho-Psychologin Clara Vidalis in ihrem 8. Fall auf einen echten Höllen-Trip im Vatikan - eiskalter Nervenkitzel für alle Fans harter Thriller im US-Stil.
Die Thriller-Reihe mit Clara Vidalis ist in folgender Reihenfolge erschienen:
-Final Cut
-Seelenangst
-Todeswächter
-Der Totenzeichner
-Tränenbringer
-Schmerzmacher
-Blutgott
-Höllenkind
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10,99 €

 

Winter des Wahnsinns

Broschiertes Buch
HP Lovecraft, der »schwarze Prinz« und eine Wahrheit, der man besser nicht zu nahe kommt:
»Winter des Wahnsinns« ist ein eiskalter Thriller von Bestseller-Autor Veit Etzold.
Ist es Zufall, der Professor Charles Ward in einer alten Buchhandlung zu einem gebrauchten Reiseführer greifen lässt, der mit seltsamen Notizen kommentiert wurde? Als Fan von HP Lovecraft ist der Professor sofort Feuer und Flamme für die Geister-Geschichte, die die Notizen erzählen:
Auf einem mysteriösen Berg in Schottland soll der Geist des für seine Grausamkeit bekannten »schwarzen Prinzen« umgehen - und wenn man den Berg exakt am 21.12. aufsuche, so würde der Geist des Prinzen Einblick in kosmische Geheimnisse gewähren, die kein Mensch zuvor erfahren hat.
Doch als Professor Ward versucht, mehr über den Mann herauszufinden, der die Notizen verfasst hat, öffnet er damit dem wahren Horror die Tür zu seinem Leben ...
Manche Geister lässt man besser ruhen: Mit »Winter des Wahnsinns« hat Veit Etzold (Clara-Vidalis-Thriller) einen echten Horror-Thriller geschrieben, der nicht nur Fans von HP Lovecraft begeistern wird.
»Winter des Wahnsinns« erscheint in der Reihe »Eiskalte Thriller«.
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8,00 €

 

Veit Etzold

Der studierte Literatur- und Medienwissenschaftler Dr. Veit Etzold ist ein bekannter Bestseller-Autor. Nach einer Tätigkeit als Manager bei Allianz und Dresdner Bank war er Berater bei der Boston Consulting Group im Bereich Financial Services und Mitglied des globalen Strategieinstituts. Ebenso arbeitete er als Dozent für Führungskräfteentwicklung an der IESE Business School und der ESMT in Berlin. Heute berät er Unternehmen in Fragen der strategischen Positionierung. Er ist Verfasser zahlreicher Essays zu strategischen Themen und zur Zukunft des Banking. Veit Etzold promovierte in Medienwissenschaft und hält einen MBA der IESE Business School.

Krimi des Monats - Dark Web

In der Parallelwelt des Internets



"Es gibt eine Menge Dinge, die wir gerne machen würden, aber leider nicht tun können, weil sie illegal sind. Weil es Gesetze gibt, die sie verbieten. Wir sollten ein paar Orte haben, wo wir sicher sind. Wo wir tun können, was wir wollen." Erfolgsautor Veit Etzold hat dieses Zitat von Google-Gründer Larry Page aus dem Jahr 2013 seinem neuen Thriller vorangestellt, zeigt es doch, wie gefährlich solche Gedanken sind. Denn so ein Ort, an dem alles möglich scheint, ist das Dark Web, die dunkle Seite des Internets. Mitten in diese Parallelwelt ohne Gesetze führt Etzold die Leser in seinem neuen Thriller "Dark Web", der im Februar 2017 im Droemer Knaur Verlag erscheint.



Eine Cyberermittlerin, ein Daytrader und eine neue Suchmaschine stehen im Zentrum dieser atemberaubenden Geschichte über Cyberkriminalität. "Holos" heißt die Wundermaschine, sie ist das "neue große Ding", von dem nun überall die Rede ist. Endlich hat Europa und vor allem Deutschland sein eigenes "Google". Und während die Öffentlichkeit den vermeintlich segensreichen Internetriesen feiert, fragt sich Jasmin Walters, Ermittlerin bei Nemesis, einermehr

Interview mit Veit Etzold

Interview mit Veit Etzold



In Ihrem neuen Thriller beschäftigen Sie sich - wie der Titel schon ankündigt - mit dem "Dark Web", der dunklen Parallelwelt des Internets und der Cyberkriminalität. Wie sind Sie zu dem Thema gekommen?

Veit Etzold
: Ich hatte schon öfter vom Dark Web gehört, aber 2013 dann ernsthaft mit den Recherchen begonnen. Die Idee einer Internetwelt, wo alles möglich ist, auch die dunklen Seiten, ist ja schon per se der perfekte Thrillerstoff.

Und wie haben Sie recherchiert? Waren Sie selbst in dieser Parallelwelt unterwegs? Welche Erfahrungen haben Sie da gemacht?

Veit Etzold
: Ja, war ich. Sowohl allein als auch mit professioneller Begleitung. Es ist ja nicht illegal, ins Dark Web zu gehen. Es sind halt nur eine Menge Seiten dort illegal und die sollte man auch nicht betreten. Es gibt dort Dinge, die sind ähnlich wie im Internet. Andere, wie Seiten, auf denen es Waffen zu kaufen gibt, sind erschreckend und einiges ist fast schon wieder komisch. Dass zum Beispiel Drogenplattformen ähnliche Bewertungssysteme haben wie Amazon etwa, wo es auch Kundenhilfe gibt, wie zum Beispiel "Kunden, die Droge Amehr

Kundenbewertungen

Dark Web

Bewertung von Tuppi am 07.07.2017
Ist das Darknet wirklich anonym? Der Prolog zeigt ein Gespräch zwischen dem Börsenhändler Oliver Winter und der russischen Mafia im August 2015. Buch 1 wechselt zwischen 2010, als der russische Geheimdienst die Hegemonie wiederherstellen möchte, 2014 mit einem Menschen-Schleuser, 2015 mit einem Auftragskiller, einer Ermittlerin gegen Internetkriminalität, einer Delegationsreise in Silicon Valley, einem Berliner Aktienhändler und dem Leiter der IT-Sicherheit der EZB. Buch 2 gibt einen guten Einblick in das Darkweb. Oliver startet mit seinem Kumpel Narcobay, eine Handelsseite für Drogen - seine Karriere in den dunklen Seiten des Netzes beginnt. Und Holos, das deutsche Google, startet. Jasmin von BND hat das Gefühl, dass damit nicht alles in Ordnung ist, aber ihr Chef tut das ab. Und aus einem tschechischen Kinderheim werden Mädchen adoptiert, ohne dass Fragen gestellt werden. Im Buch 3 wird die Russenmafia Geschäftspartner bei Narcobay. Jasmin sucht mit Hilfe von Freunden beim BKA immer noch nach Ungereimtheiten bei Holos, aber die Firma steht solide da. Und Oliver bekommt vom Puppendoktor sämtliche Details zu dessen lebenden Dolls. Buch 4 bringt die einzelnen Handlungsstränge zusammen und endet in einem gewaltigen Showdown. Das Buch ist spannend. Mit den verschiedenen Handlungssträngen kam ich gut zurecht. Ist es wirklich so einfach, im Dark-Web illegal zu agieren? Erschreckend! Ab Buch 3 geht die Geschichte an die Nieren. Die Beschreibungen der lebenden Dolls waren sehr heftig. Oliver hat mir von Anfang an leid getan. Das Pech an der Börse, ausgelöst durch seine Frau, hätte ihn in den finanziellen Ruin getrieben - hätte ihm nicht ein Bekannter die Möglichkeit gegeben, dies abzuwenden. Was anfangs relativ harmlos begann, wurde schnell zu einem furchtbaren Strudel, aus dem es kein Entkommen gab. Aber irgendwann bekam sein Gewissen wieder die Oberhand. Gegen die Russenmafia zu agieren ist aber ein sehr gefährliches Spiel... Auch Jasmin war mir sehr sympathisch. Als Mutter eines Säuglings und mit einem Künstler als Lebenspartner ist es nicht einfach in diesem Job. Zumal sie auch noch sehr ehrgeizig, beharrlich und ambitioniert ist. Antonija war auch ein interessanter Charakter. Ein Allroundtalent mit vielen Identitäten, die zwischen gut und böse variiert. Aber trotzdem nicht unsympathisch wurde. Das Ende war logisch. Leider gab es die ein oder andere unschöne Szene - aber harmonisch und ganz glücklich kann die Geschichte ja nicht enden, sonst würde es nicht passen. Die 5 Stufen der digitalen Welt: Internet -> Clear Web -> Deep Web -> Dark Web -> Cthulhu Web.

Dark Web

Bewertung von Engel1974 aus Güstrow am 13.02.2017
„Dark Web“ führt uns in die Abgründe des Internets und bietet realistische und schockierende Einsichten in eine Welt, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen mag. Dabei nimmt der Autor Bezug zu Politischen Ereignissen und lässt sie in seine Handlung mit einfließen. Titel: „Dark Web“ Autor: Veit Etzold Genre: Thriller Verlag: Droemer Taschenbuch Um was geht es? Man nehme eine Cyber-Ermittlerin und einen pleite gegangenen Online Broker, gibt eine gigantische Suchmaschine in den dunkeln Weiten des Internets dazu und mischt noch ein paar Bösewichte hinzu, die Drogen und Waffen im Internet verkaufen und herauskommt ein sehr realistisch wirkender und zudem noch schockierender Thriller. Meinung: Der Autor vermag seine Leser ein sehr realistisches Szenario zu beschreiben, dazu verwendet er am Anfang viele Fachbegriffe, was bei dem einen oder anderen Leser zu Schwierigkeiten im Verständnis führen kann. Weiterhin werden anfangs sehr viele verschiedene Erzählstränge angeführt, viele Personen fließen in die Handlung mit ein, dies ist alles zu geballt und wirkt zu überladen. Für mich war der Einstieg wegen der vielen Fachbegriffe, den sehr vielen Personen und der Flut an Erzählsträngen zu schwerfällig und hat mich an Eindrücken doch sehr überfordert. Ein Einlesen war von Nöten. Zum Ende hin werden die Erzählstränge dann weniger, und der Autor legt an Spannung noch eins drauf, um nicht zu viel zu verraten, starke Nerven sind gefragt, denn sehr anschaulich, schockierend und mit Gänsehautfealing beschreibt der Autor manche Szene in erschreckenden Einzelheiten. Da viele Fachbegriffe verwendet wurden ist der Schreibstil nicht immer einfach. Zum Mittelteil hin wird es dann besser und angenehmer, ein schnelles und flüssiges Lesen ist hier gegeben. An Charakteren gibt es im Thriller eine Vielzahl, zu Anfang musste ich erst einmal sortieren, da war das Personenregister des Autoren am Anfang schon sehr hilfreich. Die Hauptprotagonisten sind Jasmin Walters, als Ermittlerin und Oliver Winter, als Hacker, wobei mir die Rolle der Ermittlerin etwas zu sehr in den Hintergrund gerückt dargestellt wurde. Oliver wurde da schon besser ausgebaut, obwohl auch er mir zum Anfang nicht sehr sympathisch war, konnte er mich durch seine Taten zum Ende hin überzeugen.

Dark Web

Bewertung von http://www.literaturlounge.eu aus Gießen am 05.08.2020
Jetzt brauche ich doch den Apfelwein oder so was für danach. Dies ist jetzt mal ein Buch, mit dem ich mir während dem Lesen echt schwergetan habe. Und dies jetzt nicht, weil die Story schlecht wäre, oder weil Veit Etzold nicht schreiben könnte, sondern ich war kurz davor abzubrechen, weil mich dieses Buch so sehr mitgenommen hat. Es ging mir so sehr unter die Haut, dass ich Angst vor diesem Buch bekommen habe. Und dies meine ich jetzt tatsächlich wörtlich. Ich hatte Angst, das Buch in die Hand zu nehmen und in die Perversionen einzutauchen. Gegen meine Gewohnheiten beim Lesen habe ich wirklich lange Zeit das Buch einfach liegen gelassen. Ich wollte dann aber auch nichts anderes lesen. Aber erstmal langsam. Ich habe das Buch beendet, mich nach dem Lesen geduscht, bei einem Tee entspannt und gehe davon aus, dass dieses Buch keinen bleibenden Schaden bei mir verursacht hat. Es beginnt eigentlich relativ harmlos in Berlin, wo sich ein erfolgloser Daytrader mit einem Freund zusammentut, um im Dark Web Drogen, Waffen und sonstiges zu verkaufen. Dass dann die russische Mafia auf die beiden aufmerksam wird, geschenkt, dass diese mit dem FSB in Verbindung stehen, auch ok. Dies alleine ist ja schon ein Thriller wert, und außerdem im Dark Web auch schon dagewesen. Nun kommt dann die neue Datenkrake Holos dazu, die das Dark Web mit dem Clear-Web verbindet. Diese finanziert sich allerdings durch Gelder des FSB und andere dunkle Kanäle, wie etwa durch die Erpressung eines Mitarbeiters der EZB, dem sie eine Living Doll zukommen lassen. Dies setzt dem ganzen dann die Krone auf. Somit sind wir auch bei dem Thema, welches mich wirklich entsetzt hat. Veit Etzold hat mich da absolut geschockt. Er hat nämlich an einer Stelle die Entstehung einer solchen Puppe beschrieben. Dies hat mich echt fertiggemacht. Nicht, dass er es in allen Einzelheiten beschrieben hätte, sondern die Andeutungen, die haben mich entsetzt. Die haben in mir einen Film erzeugt, der mir wirklich Albträume beschert hat. Leider kann ich mir richtig gut vorstellen, dass es Menschen gibt, die auf genau so etwas stehen könnten, und so etwas auch noch entstehen lassen würden. Kommen wir nun zu meinem Fazit, lieber Veit Etzold, ich dachte wirklich, man kann mich nicht mehr Schocken, oder in mir einen Film erzeugen, der mich am Schlafen hindert. Aber manchmal wird man eines besseren belehrt und der Autor hat es geschafft. Der Horror basiert nicht darauf, dass er etwas erschaffen hat, was mir zu abgefahren erscheint - nein, dies sicherlich nicht - sondern deswegen, weil ich zu jeder Zeit das Gefühl hatte, dies alles (nicht nur die Dolls) kann real sein. Dieses gesamte Paket ist genauso möglich und es gibt solche Menschen, die genau so etwas machen. Zumindest ist dies genau mein Gefühl. Der Autor hat uns in diesem Thriller nicht nur einen Blick in das Dark Web werfen lassen, sondern auch in die ganz dunklen Abgründe unseres Menschseins. Eigentlich bin ich froh, dass ich noch nicht komplett abgestumpft bin, sondern das man es doch noch schafft, mich zu schocken, dass mit Sachen dermaßen unter die Haut zu gehen, dass ich eine gewisse Angst bekommen, vor genau diesen Abgründen. Danke Veit Etzold, dass ich dies durch einen intelligent geschriebenen und schockenden Thriller wieder erfahren durfte. Ich hoffe, dass es noch vielen Lesern genau so ergehen wird. Für mich ist er einer der Großen in diesem Genre und ich bin dankbar, dass ich diesen Autoren kennenlernen durfte.

Dark Web

Bewertung von TheSilencer aus Berlin am 08.03.2017
Für mein Verständnis hat Veit Etzold ein Schreibproblem: er recherchiert mehr als er in einem Buch unterbringen kann. Das fiel mir schon in "Seelenangst" auf. Wie der Titel schon sagt: hier geht's um das real existierende Dark Web und den damit verbundenen (mögliche) Finanzierungen. Klingt trocken? Ist es auch. Wie gut, daß das Dark Web auch einige Perversionen auffahren kann. Denn nur die sind der rote Faden, die den sensationslüsternden Leser bei Stange halten. Ich nehme mich davon nicht aus. Die Figuren und ihre Geschichtchen sind völlig nebensächlich und nur Beiwerk, damit die Abhandlung über das Dark Web nicht allzu sachlich wird. Ist der dickste rote Faden durch - nämlich wer oder was sind die "Dolls"? - ist das Buch komplett langweilig. Was einem richtig auf die Nerven geht: jede - und ich meine JEDE - Figur kann aus dem ff Persönlichkeiten zitieren. Stalin hat das gesagt, Goethe meinte wohl dies, Lenin würde jetzt sagen ... Dieses Stilmittel ist dermaßen inflationär eingesetzt, daß man ab und zu auflachen muß. Lachen mußte ich auch, als ich einen Begriff mal gegoogelt habe und auf Wikipedia verwiesen wurde. Dort stand fast wortgetreu der Absatz, den Etzold verwandt. Hoffen wir mal, daß er den Eintrag auf Wikipedia auch verfaßt hat. Etzold ist im richtigen Leben Unternehmensberater. Das merkt man leider. Für die nächste Zeit war das mein letzter Thriller von ihm.

Dark Web

Bewertung von Nanolithografie am 07.02.2017
Bücher erzählen eine Geschichte. Der Thriller „Dark Web“ erzählt gleich mehrere Geschichten. Leider konnte mich dieses hochgelobte und medial aggressiv beworbene, von einem Spiegel -Bestsellerautoren verfasste Werk, nicht wirklich mitnehmen. Deshalb einen Stern Abzug. Weniger wäre an mancher Stelle mehr. Einen weiteren Stern ziehe ich für die Darstellung des „Dark Webs“ ab. Am Ende nervte es schon fast, das viele Informationen und Handlungsstränge sich ausschließlich wie aus Zauberhand aus dem Dark Web, oder besser dem „verstecktem Internet“, ergaben bzw. gefunden wurden. Gespickt mit zahlreichen Erklärungen rund um die Technik des TOR Browsers, dem Dark Net, der virtuellen Währung Bitcoin und was es dort so alles zu sehen, zu erleben und zu kaufen gibt, erinnerte das Ganze an eine Sendung mit der Maus. Verstärkt wurde das Gefühl noch durch die zahlreiche „Einstreuungen“ von tatsächlichen Ereignissen aus der realen Welt und dem Versuch, auch auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität zu punkten. Verstehen Sie mich jetzt aber bitte nicht falsch. Als Autor eines ähnlichen Buches, dem Wissenschaftsthriller „ Die Nanolithografie“ weiß ich sehr wohl, dass es nötig ist, dem Leser möglichst plausible, bzw. echte technische Erklärungen zu liefern, warum und wieso etwas geschieht, oder halt funktioniert. Die Idee eine Suchmaschine zu erfinden, die sowohl im Dark Net, als auch im normalen Internet Daten analysiert und zusammenführt war am Ende m.E. der Rohrkrepierer. Diese, in dem Buch mit viel TamTam und krimineller Energie aufgebaute „Infrastruktur“, hat mich als Leser nicht überzeugt und war keinesfalls der Aufhänger für das Buch. Ein weiterer Stern Abzug. Einen dritten Stern ziehe ich ab, weil das mein erstes Buch von Herrn Etzold war und ich mit mehr Tiefgang gerechnet habe. Seine bisherigen Werke sind eher dem Genre „ Psychothriller“ a la Fitzek und Konsorten zuzurechnen. Das war unschwer zu überlesen. Viel Blut, keine Tränen und jede Menge krankhafte Dinge, wie die „Dolls“ und übertriebene Mafiamassaker. Dazu leider Charaktere, die manchmal naiv und tapsig daherkamen. Hat mich an Horrorfilme erinnert. Eigentlich wäre es besser wenn die Akteure zusammenbleiben würden, aber das machen seine Protagonisten leider auch nicht. Deshalb war vieles Vorhersehbar. Trotzdem möchte ich dieses Buch empfehlen, neben meiner Kritik zu dem Buch als solches, hat Herr Etzold mehr als eine Komponente eingebaut, denen ich kompromisslos zustimme. Allein deshalb sollte dieses Buch, wie auch mein Eigenes, möglichst viele Leser finden. Wir werden überwacht, wir gehen zu sorglos mit unseren Daten um, unserer Regierung lässt die Themen Cybersicherheit, Datenschutz, IT-Infrastruktur und IT-Affine Investitionen links liegen und obendrein tanzen uns die amerikanischen Datenkragen auf der Nase rum. Diese Rezension finden Sie deshalb auch auf „Facebook“ 
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