Benutzername: isabellepf
Wohnort: Gaggenau
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 163 Bewertungen
Bewertung vom 12.12.2017
Ratte Prinz im Weihnachtsbaum
Paul, Annette

Ratte Prinz im Weihnachtsbaum


sehr gut

"Ratte Prinz im Weihnachtsbaum" ist eine tierisch schöne Weihnachtsgeschichte, in der die Ratte Prinz für mächtig Aufregung in der Vorweihnachtszeit bis Heilig Abend sorgt, geschrieben von Annette Paul.

Prinz ist eine kleine sprechende Ratte, die aus königlichem Hause stammt, und seit er von der sechs Jährigen Rapunzel aus einem Kanal vor dem Ertrinken gerettet wurde, bei deren Familie wohnt. Da Rapunzel noch fünf weitere Geschwister hat, geht es bei ihnen zu Hause sehr turbulent zu, das vielleicht auch ein kleines bisschen an der stressigen Vorweihnachtszeit liegt. Denn es gibt vor Weihnachten einfach noch so viel zu tun, sie malen, basteln und backen, ausserdem machen sie ständig lärm und Krach. Jedes der Kinder spielt mehrere Musikinstrumente, sie musizieren üben und proben für den Heiligabend, denn schliesslich ist ihre Mutter Sängerin die so harmonisch und schön wie ein Nachtigall singt und aussieht.
Doch Prinz der nicht nur sprechen, sondern auch lesen, schreiben und rechnen kann, versucht schon seit Tagen Rapunzel zu überreden ihn mit in die Schule zu nehmen. Ausserdem versucht er angestrengt sich ein Weihnachtsgeschenk für seine Freundin zu überlegen.

Der Schreibstil der Autorin Annette Paul ist sehr angenehm, abwechslungsreich und kindgerecht, der Stellenweise spannend und humorvoll ist. Doch das liegt überwiegend an Prinz, der nicht nur in seinem Käfig hausen möchte, sondern überall und alles kennen lernen und miterleben möchte. Er weiss zwar, das die Mutter Nachtigall ziemlich sauer wird, wenn er wiedermal für Unordnung im trauten Heim der Grossfamilie sorgt, doch die kleine Ratte ist einfach viel zu Neugierig um einfach nur still zu sitzen und die Weihnachtseindrücke und dessen Glanz und Duft nur auf sich Wirken zu lassen. So kommt es, das er sich in Ereignisse schmuggelt und damit für witzige, tragische und komische Komplikationen sorgt, die Schule kennen lernt, den Adventsmarkt beschnuppert und sogar in dem verbotenen Weihnachtsbaum klettert.

Die Ratte Prinz, ist ein sympathischer, netter und lustiger Charakter der durch seine neugierige Art für einige lustige Lesemomente gesorgt hat. Zwar haben vielen Kinder der Grossfamilie mit Märchenhaften Namen, anfangs für Verwirrung gesorgt, bei denen  man schnell durcheinander gekommen ist, das sich jedoch mit dem Lesen etwas gelegt hat.
Gut gefallen hat mir das Miteinander der Grossfamilie und wie sie die stressige Vorweihnachtszeit gemeinsam meistern. Es sind nicht teuere Geschenke, sondern die, für die man hart gearbeitet hat und oftmals die Kleinigkeiten und netten Gehsten die die Augen zum leuchten bringen. 
Eine nette Adventsgeschichte zum Vor und Selbstlesen für Kinder, mit einfachen Illustrationen die von Krisi Sz.-Pöhls stammen, die mir nicht ganz so gut wie die Geschichte an sich gefallen haben.

Ratte Prinz im Weihnachtsbaum ist ein illustriertes, schönes Kinderbuch zum Vor und Selbstlesen für die ganze Familie.

Bewertung vom 12.12.2017
TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
Miranda, Megan

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?


ausgezeichnet

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? ist ein ungemein fesselnder Thriller in dem die Autorin Megan Miranda auf unheimlich geschickte Weise, die Geschichte seit Nics Rückkehr und was vor 10 Jahren mit ihrer besten Freundin Corinne passierte, rückwärts erzählt.

Es ist nun schon zehn Jahre her, seitdem Nicolette genannt Nic, ihre Heimatstadt fluchtartig von einem auf den anderen Tag verlassen hatte, um nicht nur das Geschehene zu vergessen, sondern sich auch ein eigenes Leben aufzubauen. Mittlerweile wohnt sie mit ihrem Verlobten zusammen, doch ihre Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Corinne spurlos verschwand, haben sie nie los gelassen. Denn das Verschwinden konnte bisher nicht aufgeklärt werden.
Als ihr Bruder Daniel sie um Hilfe bittet, das Elternhaus ihres dementen Vaters, der mittlerweile im Pflegeheim wohnte zu verkaufen, führt es Nic zurück, in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen in North Carolina.
Denn ihr Vater will nach so langer Zeit, das vermisste Mädchen gesehen haben. Für Nic ist klar, das es sich nur um ihre damalige beste Freundin Corinne handeln muss. Hatte womöglich jemand aus dem Freundeskreis mit dem Verschwinden von Corinne zu tun? Und was ist mit ihr passiert?
Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte.

Und zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert?

Ein Thriller der auf raffinierte und geschickte Art und Weise rückwärts erzählt wird von Tag 15 bis zum ersten Tag des Verschwindens. Für mich ist die Handlung irre spannend und extrem trickreich konstruiert, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat, und ich sehr gerne gelesen habe. Denn nicht nur die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf, sondern auch die Schreibweise von Megan Miranda ist sehr fesselnd, fliessend und angenehm, der mich sehr flüssig durch die Kapitel geführt hat.
Zwar ist die Rückwärts erzählte Geschichte anfangs leicht verwirrend die jedoch durch das prickelnde Ungewisse, für mich irrsinnig spannend wurde, sodass ich bis zum Schluss nicht hinter die Identität des Mörders und seine Handlung gekommen wäre. Die Charaktere werden gut beschrieben, und auch der Handlungsverlauf ist gut nachvollziehbar, der durch die umgekehrte Erzählstruktur mit jedem Kapitel neue Tiefe in die Figuren bringt, sodass nach und nach klar wird, welche Gründe sie für ihr Handeln haben.
Mir hat es richtig gut gefallen, mit welcher Raffinesse die Autorin die Handlung und die Charaktere hat aufleben lassen, die durch die umgekehrte Erzählstruktur unterstrichen wurde.

Tick Tack ist ein ungemein fesselnder und spannender Thriller, in dem sich die Autorin vom Schluss der Geschichte allmählich an den Anfang zurück tastet und somit das Geheimnis der Fälle schrittweise auflöst. Für mich ein Thriller der besonderen Art nicht nur durch die umgekehrte Erzählstruktur.

Bewertung vom 09.12.2017
Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv
Fuchs, Ruth M.

Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv


gut

"Gestatten Erkül Bwaroo Elfendetektiv", ist der erste Fall der Elfendetekitv- Reihe von Ruth M. Fuchs, in dem der ausgeprägte Spürsinn des emphatischen Elfendetektivs Erkül Bwaroo, mit stattlichem Schnurrbart und französischem Akzent, im Mordfall von Prinzessin Adelinde gefragt ist, gesprochen von Anastasia Milor.

Erkül Bwaroo der mit seinem französischen Akzent, stattlichen Schnurrbart, spitzen Ohren und genauso spitzen Lackschuhen auffällt, hat für einen Elefen einen ebenso ungewöhnlichen Beruf. Denn der kleine Elf ist Elefendetektiv.
Eines Tages jedoch, wittert der Privatdetektiv beim genüsslichen Verzehr eines Pollentörtchens, einen neuen Fall, als ihn der Zwerg, Bilmo Taschler aufsucht und um Hilfe bittet. Denn die wunderschöne Prinzessin Adelinde, hatte sich bei den sieben Zwergen eingenistet, dort für mächtig Unruhe im trauten Heim der Vetter gesorgt, und jetzt war sie tot. Doch jeder scheint von einem unglücklichen Unfall auszugehen, nicht jedoch die sieben Zwerge und auch Erkül Bwaroo wittert ein Verbrechen.
Unter Verdacht steht nicht nur die Stiefmutter der Prinzessin, die das Mädchen an einen in der Ferne wohnenden Prinzen verheiraten wollte, sondern auch eine Reihe von Verdächtigen, einschliesslich der sieben Zwerge. Mit der unerschütterlichen Hilfe, seines Dieners Orges und seinem ausgeprägten Spürsinn beim Ermitteln, kommt der Elfendetektiv, scheinbar gut voran, und scheut sich auch nicht, seine spitzen Lackschuhe dem feuchten Waldboden auszusetzen, bis ein weiterer Mord geschieht.

Den Elfendetektiv Erkül Bwaroo, habe ich beim hören des Hörbuches kennen gelernt und fand die Handlung, die an Schneewittchen erinnert eine witzige und raffinierte Idee, das Märchen zu modernisieren. Denn obwohl Erkül Bwaroo ein Elf ist, ähnelt seine Welt der unseren sehr, wenn auch im viktorianischen Zeitalter. Es kommen Menschen, Elfen, Zwerge, Trolle und allerlei Fabelwesen, ein vergifteter Apfel, Schneewittchen die weder kochen noch sauber machen kann, ein Elfendetektiv mit französischem Akzent und ein vergifteter Apfel, darin vor.

Von Anfang an mochte ich den Privatdetektiv Erkül Bwaroo sehr gerne, denn er ist sympathisch, seine ganze Art ist herzlich, aber bestimmt, schlau und emphatisch. Er ist ein klassischer Ermittler, hat aussergewöhnliche Macken, Ecken und Kanten, der sich durch seinen ausgeglichenen Charakter und scharfen Verstand auszeichnet.
Die ganze Handlung ist angelehnt, an das Märchen Schneewittchen, durch den vergifteten Apfel, der vorkommenden Charaktere und der bösen Stiefmutter. Für frischen Wind in der Geschichte, sorgt der Elfendetektiv Erkül, mit seinem unermüdlichen Spürsinn, dessen Name, ein wenig an Agatha Christies Hercule Poirot, erinnert. Doch auch die Namen der Zwerge ähneln die der Herr der Ringe. Jeder der Zwerge hat ganz eigene Vorlieben und Charakterzüge, die man nach und nach besser kennen lernt. Auch die Figur von Schneewittchen wurde modernisiert, die weder kochen noch putzen kann, dafür eine sehr eigenwillige, und manchmal sehr verletzende, wenn nicht sogar böswillige und freche Art zum Vorschein gebracht hat.

So gar nicht mein Fall hingegen war die Erzählstimme von Anastasia Milor, deren Betonung, mir zu vorgetragen statt vorgelesen und ohne Abwechslung waren. Zeitweise wirkte die Geschichte sogar langweilig mit zu wenig Emotionen bestückt, obwohl sie die Charakter, besonders die der Zwerge witzig wenn auch ein wenig Treudoof rüber gebracht hat. Schade, den irgendwie hat das monotone in der Stimme, für mich den Hörfluss der Geschichte gehemmt.

Der erste Fall des Elfendetektivs Erkül Bwaroo hat mich unterhalten, war witzig, die Idee der Handlung ist sehr raffiniert, jedoch zeitweise etwas schleppend und künstlich in die Länge gezogen. Leider konnte ich mich auch bis zum Schluss, überhaupt nicht mit der Erzählstimme anfreunden die mir den Hörfluss der Geschichte genommen und mir einfach zu monoton war.

Bewertung vom 05.12.2017
Signor Rinaldi kratzt die Kurve
Licalzi, Lorenzo

Signor Rinaldi kratzt die Kurve


ausgezeichnet

"Signor Rinaldi kratzt die Kurve", ist die verrückte Reise eines Grossvaters mit seinem Enkel, humorvoll, melancholisch und bewegend, geschrieben von Lorenzo Licalzi.

Pietro Rinaldi, Schriftsteller und 80 Jähriger Kautz,  war gerade dabei, seinen Abschiedsbrief, der seinen Selbstmord ankündigte zu verfassen. Doch es sollte kein melodramatischer Abschiedsbrief werden, vielmehr eine letzte literarische Arbeit als Schriftstellers, ein Geschenk an sich selbst, und an seine Leser, sollte der Brief irgendwann veröffentlich werden. 
Seinen Abgang hatte er genau durchdacht und bis ins kleinste Detail geplant, und hierfür sogar eine Liste mit den praktikabelsten Szenarien angefertigt.  Nach einigen Abwägungen hatte er sich für einen Mix aus Schlaftablette entschieden. Mit einem guten Tropfen und drei bereits abgelaufenen Schlaftabletten wird sein Vorhaben jedoch durch das Klingel des Telefons durchkreuzt.
Wie das Schicksal so spielt, platzt sein 15-jähriger Enkel Diego in seine Welt und bietet dem chronischen Sarkasmus seines Grossvaters, Paroli.
Gemeinsam mit Sid, einer furcherregenden Kreuzung aus Bernhardiner und Neufundländer, begeben sich Diego und Pietro in der "Göttin" ein viel zu lange abgestelltes und ungenutztes Citroen Capriolet, auf zu einer verrückten Reise on the Road. Dabei erwartet das ungleiche Trio ein Abenteuer voller Umwege und Abschweifungen, sie treffen auf alte Bekanntschaften, haben Begegnungen mit alten Lieben und lernen neue kennen, bis sie das Leben eines besseren belehrt, und sie noch einmal so richtig überrascht.

Pietro Rinaldi ist ein sehr eigenwilliger und bewöhnungsbedürftiger Charakter, der nach dem Tod seiner Frau, zurückgezogen, alleine und vom Leben geprägt wohnt. Zwar mochte ich Anfangs seinen chronischen Sarkasmus, der mir jedoch im Laufe der Geschichte etwas zu viel wurde, den der alte verbitterte Kautz, zeigt auch keinerlei Respekt seinen Fans gegenüber. Immer wieder geraten seine Suizidgedanken in den Vordergrund, gewinnen die Oberhand, die seinen Alltag und Leben bestimmen, wobei er nur noch sein Abtreten als würdigen Abgang aus dem Leben sieht, ungeachtet auch mal Gefühle oder Emotionen anderen gegenüber, zuzulassen. Daher war es manchmal nicht ganz einfach, sich in die Lebenssituation von Pietro hineinzuversetzen. Doch dann trifft er auf seinen Enkel Diego, der ein toller, liebenswerter und netter Charakter ist, und durch die Begegnung mit seinem Grossvater auftaut, und ihm Paroli bietet. Ihre verrückte und abenteuerliche Reise beginnt in Genua, führt sie nach Rom weiter geht´s über die Via Aurelia, wo sie an altbekannten Ortschaften vorbei kommen, auf alte Bekannte treffen, neue kennen lernen und durch den Roadtrip einander näher gebracht werden, der sie auch lehrt einander zu respektieren. Toll gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen und Ort die sie auf ihrer Reise entdecken und durchqueren, die mich verzaubert und mit ihnen in der Idylle haben schwelgen lassen.
Dann folgt der Abschied mit einer fast schon vorhersehbaren und gefühlvollen Wendung, mit neuen Sichtweisen, Begegnungen und lieb gewonnenen Ritualen die die beiden verbindet und sie gemeinsam zurück nach Genua führt.
Ein sehr abgerundetes und harmonisches Ende, wird durch das letzte Kapitel "Sieben Jahre später" eingeleitet, indem Diego die letzten gemeinsamen Jahre mit seinem Grossvater und auch das miteinander, aus seiner Sicht, beschreibt. Denn Pietro Rinaldi, hat als sein letztes Werk, als Schriftsteller, den Roadtrip und ihre gemeinsame Zeit aufgeschrieben, es nach seinem Tod, seinem Enkel vermacht und hält es ihm offen, das Manuskript zu veröffentlichen.

Der Autor Lorenzo Licalzi, hat eine sehr angenehme, richtig tolle und humorvolle Art zu Schreiben, die mich fliessend und flüssig durch die 22 Kapitel gebracht hat. Mit viel Humor und Witz, hat er Pietros Sarkasmus sehr gut darstellen können und so Anfangs für belustiget Lesemomente gesorgt.

Bewertung vom 03.12.2017
Das Mädchen aus der gelben Tasche / Simsaladschinn Bd.1
Wieja, Corinna

Das Mädchen aus der gelben Tasche / Simsaladschinn Bd.1


ausgezeichnet

"Simsaladschinn – Das Mädchen aus der gelben Tasche , ist Band 1 der magischen Simsala dschinn-Reihe, in dem Amanda ihren Menschenlehrdienst auf der Erde absolviert, Jonas der Oberlangweiler ihr Meister wird, und ihr Lehrmeister Muffid entführt wird, geschrieben von Corinna Wieja.

Das Flaschengeistmädchen Diamandazade, die von allen Amanda genannt wird, muss ihren 77- wöchigen "Menschenlehrdienst", auf der Erde verbringen. Ihr Vater der mächtige Wolkendschinnherscher Omar, besteht darauf und erklärt ihr, das für einen Dschin, zum Abschluss der Ausbildung, der Lehrdienst auf der Erde, einfach dazu gehört. Doch Amanda streubt sich, in einer engen stinkenden Flasche zu verweilen, wie es die Tradition vorgab.
Um Unbemerkt zu bleiben, wählt sie als ihr Gefäss, die Lieblingstasche ihrer Mutter, eine hässliche gelbe Handtasche. Doch anstatt unentdeckt ihre Zeit abzusitzen, geräd sie ausgerechnet an den Oberlangweiler Jonas der ein Angsthase obendrein war.
Bis sie plötzlich im Flimmerkasten die Nachricht kursiert, das ihr  Lehrmeister Muffid entführt wurde. Amanda will Muffid retten und schläft Jonas einen Deal vor, in dem sie nach jedem Wunsch einen Gegenwuscht von ihm verlangt. Zu Blöd, das plötzlich ihre Zauberkraft verschwindet und ihnen die Zeit Muffid zu finden, davon rennt.

Die Geschichte beginnt von der ersten Seite an spannend, verzaubert und nimmt einen beim Lesen mit in eine magische Welt voller Dschinns, Herrscher und Flaschengeister. Obwohl Amandas Anfangs ziemlich launisch und sich gegen den Menschelehrdienst sträubt, freundet sie sich mit Jonas und seiner Halbschwester Jessy an. Das Flaschengeistmädchen lernt sehr schnell die Gewohnheiten der Menschen kennen und lieben und möchte am Schluss gar nicht mehr zurück in die magische Welt der Dschinns. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Amanda gefallen die von einer launischen zu einer netten, liebenswerten und bezaubernden Dschinn geworden ist. Auch der Charakter von Jonas, durchlebt eine tolle Entwicklung, der zwar ein grosser Angsthase ist aber mir von Anfang an sympathisch war. Jessy hingegen ist schon aufgeschlossener und durch ihre Vorlaute Art oftmals für witzige Lesemomente gesorgt.

Sehr angenehm, kindgerecht und spritzig ist auch der Schreibstil von Corinna Wieja, die es durch Wortwitz und ihre humorvolle Art zu schreiben, schafft, das man beim lesen in die magische Welt entführt wird. Durch die vielen Kapitel, die jeweils mit witzigen und kurzen Kapitelübergreifenden Überschriften und einer liebevoll gezeichneten Illustration versehen sind, runden die magische Geschichte ab. Die Handlung baut sich verständlich auf, lässt sich fliessend und flüssig lesen, ist spannend, unterhaltsam und macht Lust den zweiten Band der Simsala dschinn-Reihe kennen zu lernen. Denn es hat grossen Spass gemacht, das Buch zu lesen und die Kids und Amanda bei ihrem Abenteuer, den verschwundenen Muffid zu finden und zu begleiten. Unterstrichen wird die magische Geschichte durch liebevolle und unterschiedliche Charaktere die sehr gut mit der Handlung harmonieren und gepasst haben.

"Das Mädchen aus der gelben Tasche", ist eine zauberhafte Geschichte, die unterhaltsam, spannend und mit einer guten Portion Wortwitz versehen ist, und Kindern ab neun Jahren ein magisches Leseerlebnis bietet.

Bewertung vom 02.12.2017
Die himmelblaue Weihnachtstasse
Schlatter-Gomez, Bruno

Die himmelblaue Weihnachtstasse


ausgezeichnet

"Die himmelblaue Weihnachtstasse", sind wunderschöne, humorvolle, aber auch zum Nachdenken anregende Schweizer Adventsgeschichten für die ganze Familie, zum Vor und Selbstlesen, geschrieben von Bruno Schlatter-Gomez.

Wie auch bei Bruno Schlatter-Gomez in seinem Vorwort, hat das Vorlesen von Adventsgeschichten zur Weihnachtszeit, auch bei uns in der Familie, schon seit jeher Tradition. Denn was gibt es schöneres, als neben Plätzchen backen, vor dem geschmückten Weihnachtsbaum zu sitzen und den liebenswerten Geschichten zu lauschen oder sie selbst zu lesen? Nette, humorvolle aber auch zum Nachdenken anregende Geschichten sind in dem Buch "die himmelblaue Weihnachtstasse" zu finden, und gehören für uns wie der Weihnachtsbaum zur Vorweihnachtszeit einfach dazu. Schon seit Jahren begleiten uns einige Weihnachtsgeschichten durch die Vorweihnachtszeit, und ich bin mir sicher, das von nun an auch einige von Bruno Schlatter-Gomez liebenswerten Geschichten, uns ebenfalls begleiten werden.

Der Autor Bruno Schlatter-Gomez, hat einen sehr angenehmen und tollen Schreibstil wodurch man beim Vorlesen aber auch Selbstlesen der tollen Adventsgeschichten, regelrecht verzaubert und in Vorweihnachtliche Stimmung versetzt wird. Denn die himmelblaue Weihnachtstasse und die anderen 10 liebenswerten, humorvollen, teilweise auch zum Nachdenken anregenden Geschichten, versüssen nicht nur die Festtage, sondern sind unterhaltsam und zeigen, auf ganz wunderbare und unverkrampfte Art und Weise, das alles zwei Seiten hat. Zumindest dann, wenn man auch genau hinsieht.

Im Schnitt sind die Geschichten vier bis sechs Seiten lang, kindgerecht verständlich und mit einem grossen farbenfrohen Einseitigen Bild, am Anfang der Geschichte versehen. Auch die Länge der Geschichten eignet sich wunderbar zum Vorlesen, sodass sich die ganze Familie auf die sinnliche und harmonische Vorweihnachtszeit einstimmen kann. Allerdings hätten ruhig mehr der tollen Illustrationen die Buchseiten füllen können, denn sie sind sehr zauberhaft und liebevoll gezeichnet, passen sehr gut den Geschichten und runden die Handlung ab. Man merkt einfach, das der Illustrator Frank Baumann, sehr viel Herzblut und Liebe in die wundervollen Bildillustrationen gesteckt hat, die mit den Geschichten wahnsinnig toll harmonieren.

Das Weihnachtsbuch "die himmelblaue Weihnachtstasse", ist eine wundervolle Ansammlung an Adventsgeschichten zum Vor oder Selbstlesen für die ganze Familie. Es macht grossen Spass, die Geschichten zu lesen, die humorvoll, unterhaltsam, manchmal traurig und zum Nachdenken Anregen, aber allesamt wunderbar und unverkrampft die Vorweihnachtszeit und Festtage versüssen. Ein tolles und empfehlenswertes Buch, für alle die Weihnachtsgeschichten lieben oder sich auf die besinnliche Vorweihnachtszeit mit liebenswerten Adventsgeschichten einstimmen wollen.

Bewertung vom 26.11.2017
Das Jahr der Frauen (Ungekürzt) (MP3-Download)
Höhtker, Christoph

Das Jahr der Frauen (Ungekürzt) (MP3-Download)


weniger gut

"Das Jahr der Frauen" von Christoph Höhtker, ist eine absurde, deprimierende und Atmosphärisch irritierende Provokation eines Besessenen, der in 12 Monaten 12 Frauen verbraucht und sich dabei durch Online-Portale, Bars und Schlafzimmer führt und im blutigen Staub eines afrikanischen Bürgerkriegsstaates endet.

Alles Beginnt mit einer müden Provokation, einer Wette die Frank Stremmer, Anfang 40, ausgebrannter deutscher Expat, mit seinem Psychotherapeuten eingeht. Er rafft sich zu einem letzten Kraftakt auf und die absurde Provokation gegenüber seinem Psychotherapeuten wird schon bald zu einer fixen Idee.
12 Frauen in 12 Monaten ohne Geld, ohne Versprechen und ohne Perspektiven, will Frank Stremmer verbrauchen und begibt sich dabei auf die Jagd durch Online Portale, Bars und Schlafzimmer. Doch immer verbissener verfolgt er sein Projekt und auch seine Annäherungsversuche werden immer absurder und grotesker die, so hat er es sich vorgenommen mit der Erlösung enden sollen.
Doch es wird immer Frauenverachtender, deprimierender und endet im blutigen Staub eines afrikanischen Bürgerkriegsstaates.

Es ist der dritte Band der Stremmer-Triologie und obwohl ich Frank Stremmer erst in seinem persönlich und absurden 12 Frauen Projekt fürs neue Jahr, kennen gelernt habe, ist er mir mit jeder Hörminute gänzlich unsympathischer geworden. Frank Stremmer ist ausgebrannt, sein Verhalten Frauenverachtend, und unverschämt und sein Charakter, düster, wirr und deprimierend. Das er dabei eine Wette mit seinem Psychotherapeuten eingeht, um sich nicht gleich dem Freitod hinzugeben, war mir nicht ganz einleuchtend und wirkte auf mich fernab der Realität. Es folgt ein Roadtrip den Frank Stremmer durch Ortschaften führt, in denen er seine oftmals auch sehr unterschiedlich und unzähligen Frauenbekanntschaften stösst und kennen lernt. Es führt ihn dabei von der Schweiz über Frankfurt, nach Mallorca, Hokkaido, weiter nach Berlin, ins winterliche Büsum bishin zum exotischen Ort des Finales. Dabei tauch er immer wieder in Parallelwelten ab, die der Autor zwar immer wieder gut auffangen konnte, aber trotzdem ziemlich langatmig und verwirrend für mich waren. Da Frank Stremmer von Berufswegen zu einer internationalen Genfer Organisation gehört, kommen auch viele englisch- und auch französischsprachige Abschnitte vor, die nicht übersetzt sondern so in die Handlung mit einfliessen. Für diejenigen, die sowohl der Englischen als auch der Französischen Sprache nicht mächtig sind, wird der Handlungsverlauf dadurch, nochmals erschwert.

Um mich für die Geschichte von Frank Stremmer begeistern zu können, hat auch die Erzählstimme von Erich Wittenberg nichts rausreißen können, sodass mich der Handlungsverlauf irgendwann nur noch gelangweilt und weder mitreisen noch faszinieren konnte. Auch konnte ich der Handlung und dem 12 Frauen Projekt nichts abgewinnen und bin sogar mit dem abrupten Ende ziemlich ratlos zurück geblieben. Wobei die Grundidee eigentlich nicht die schlechteste ist, mich anfangs sogar fasziniert hat, doch für meinen Geschmack einfach sehr plump, Atmosphärisch irritierende und verwirrend umgesetzt wurde, die mir so überhaupt nicht zugesagt hat.  Schade eigentlich, denn das Hörbuch hatte mich anfangs sehr fasziniert, war aber dann doch ziemlich enttäuscht über die Umsetzung, der Umgang und das offene und überraschende Ende. Vielleicht bin ich mit vollkommen falschen Voraussetzungen an das Hörbuch gegangen, das mich schlussendlich jedoch nicht für sich begeistern konnte.

Der Dritte Teil der Stremmer-Triologie "Das Jahr der Frauen", beginnt vielversprechend, der jedoch zunehmen absurder, irritierender und düster wird. Ein Frauenverachtendes 12 Frauen Projekt, der so gar nicht nach meinem Geschmack war.

Bewertung vom 26.11.2017
Reaktor: Der unsichtbare Mörder (Thriller)
Kowa, Thomas

Reaktor: Der unsichtbare Mörder (Thriller)


ausgezeichnet

Der Thriller "Reaktor - Der unsichtbare Mörder", ist der dritte Teil der Triologie-Reihe, in dem der Polizeichef seine Mitarbeiter erpresst, ein Finanzchef sich allen Anschein an Minderjährige vergeht, und ein radioaktiv verseuchter Umweltaktivist, Erik Lindberg und seinem Ermittlerteam alles abverlangt, geschrieben von Thomas Kowa.

Erik Lindberg der zur Auflösung eines vorherigen Falls, ein Sudokuheft aus der Asservatenkammer entwendet hatte, steht kurz vor seine fristlose Kündigung. Diese kann er nur verhindern, wenn er für den Polizeichef Graf einen Spezialauftrag annimmt.
Während dessen wird ein stark radioaktiv verstrahlte Umweltaktivist in Sibirien aufgefunden.
Gemeinsam mit seinem Kollegen, hatte die Umweltaktivisten herausgefunden, das eine neue angeblich sichere Erdlagertechnologie für radioaktiven Müll gescheitert war. Doch dieser stirbt ebenfalls wenige Tage danach, an den Folgen seiner schweren Verstrahlung. Es stellt sich heraus, das einer der Umweltaktivisten der Sohn des Geschäftsmanns Bernasconi war. Dieser stand kurz vor seinem revolutionären Durchbruch, Atomabfälle endzulagern.
Doch das ist nur der Auftakt zu einer viel größeren Bedrohung die bedrohlich auf den richtigen Moment der Zündung wartet.

Schon die beiden vorherigen Bände sind fesselnd, spannend und mitreisend gewesen, bei den ich das Auflösen des Falls regelrecht entgegen gefiebert habe. Auch in Reaktor, ist Thomas Kowa, erneut ein grandioser Thriller gelungen, der gut recherchiert, mitreisend und wahnsinnig spannend geschrieben war. Denn Thomas Kowa, schafft es, mich durch seine angenehme und wortgewandte Schreibweise, von der ersten Seite an zu fesseln und mitten ins Geschehen zu katapultieren, die hochexplosiv und mit einer guten Portion Nervenkitzel versehen war. Auch die Kapitel sind kurz gehalten, die Handlung verständlich und authentisch durch die man fliessend und flüssig gelangt.
Man trifft auf altbekannte Charaktere, einem mir von Anfang an Sympathischen Erik Lindberg,  der wiedermal tief in sein Privatleben blicken lässt und auch Gehirklitschko ist wieder tatkräftig beim auflösen des Falls mit seinem Ideenreichtum involviert.
Besonders gut gefallen hat mir auch, dass das Thema hochaktuell und tatsächlich in der Schweiz zu einer Volksabstimmung geführt hat, die sich jedoch wie fast alle Abstimmungen in dieser Art im Sande verlaufen haben. Wobei das beschriebene Szenario durchaus so oder so ähnlich eintreten könnte, über das man sich auch nach dem lesen und lösen des Falls noch so seine Gedanken machen sollte.

Erneut hat mich Erik Lindberg und sein Ermittlerteam von der ersten bis zur letzten Seite vom Ermittlungs- und Handlungsverlauf überzeugt und in den Bann gezogen. Es hat grossen Spass gemacht, der Geschichte mit brandaktuellem Thema zu folgen und Erik Lindberg beim Lösen seines dritten Falls zu begleiten, der mit einer gehörigen Portion, Spannung, Nervenkitzel und einem hochaktuellen Thema das fesselnd und gelungen Umgesetzt wurde, versehen ist.
Reaktor ist ein gelungener Thriller den man unbedingt gelesen haben muss.

Bewertung vom 24.11.2017
Petronella Glückschuh - Naturforschergeschichten, Audio-CD
Flechsig, Dorothea

Petronella Glückschuh - Naturforschergeschichten, Audio-CD


ausgezeichnet

"Petronella Glückschuh", ist ein unterhaltsames, witziges und abenteuerreiches Hörbuch von Dorothea Flechsig das sechs Tierfreundschaftsgeschichten für Tierfreunde beinhaltet, gelesen von Kornelia Boje.

Das Mädchen Petronella Glückschuh, ist nicht nur wahnsinnig, Tierlieb, sondern liebt und kümmert sich auch um alle Tiere die sie findet und ihre Hilfe brauchen.
Doch gerade beschert ihr ein riesen grosser Saustall für ebenso grossen Ärger, obwohl Petronella schwört, nichts damit zu tun zu haben. Doch ihr Vater ist sich sicher, das nur seine Tochter hinter so einer Unordnung stecken kann.
Nachdem sie grollend alles aufgeräumt hat, legt sie sich auf die Lauer und überführt schon nach kurzer Zeit den Unordnungsstifter und ist mächtig entzückt, über deren Anblick. Petronella liebt einfach alle Tiere, muss als wahrer Tierfreund jedoch einiges riskieren und erlebt dabei turbulente und spannende Abenteuer.
Sie muss einen Waschbären erziehen, schwimmt mit Guppys, rettet eine Horde Langohren, bekommt Hühner die völlig unerwartet Nachwuchs erwarten, rettet eine Blindschleiche und legt sich mit ihrer Oma auf die Lauer um dreiste Eierdiebe zu stellen.
Man merkt schnell, bei Petronella ist einfach immer etwas los.

Richtig mitreisend und gut gefallen haben meinen Kids und mir der Titelsong der verständlich, sehr melodisch und zum mitsingen anregt. Denn gerade weil der Text so einfach zu merken und leicht ist, muss man einfach mitsingen. Und nachdem wir zu Beginn, unzählige male dem Titelsong gelauscht habe, geht das Abenteuer von Petronella auch schon ziemlich turbulent los. Denn ein tierischer Dieb mit Maske, sorgt für grosse Unordnung im Haus und Garten der Familie Glückschuh. Welches Tier das wohl gewesen sein mag?
Auch die weiteren Tiergeschichten sind spannend, kindgerecht und bereitet Kindern ab fünf Jahren beim zuhören grossen Spass.
Im Gesamten bietet das Hörbuch sechs spannende, witzige und unterhaltsame Tierfreundschaftsgeschichten, die jungen Zuhörern ein Hörerlebnis von 79 Minuten bereiten. Dabei sind die Geschichten nicht nur unterschiedlich lang und Dauern zwischen 7 Minuten und 21 Minuten, sondern auch die darin vorkommenden Tiere sind sehr verschieden und keine klassischen Haustiere.

Die Erzählstimme von Kornelia Boje war für mich Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da sie nicht kindlich jung, sondern eher an Grossmutters Vorlesestunden erinnert haben. Das wiederum hat jedoch meinen Kids sehr gut gefallen, die durch die warme, angenehme und liebevolle Stimme von Kornelia Boje, richtig in das Tierabenteuer eintauchen konnten.

Petronella Glückschuhs Tierabenteuer haben uns gut gefallen und toll unterhalten, die spannend, verständlich und witzig waren. Ein empfehlenswertes Hörerlebnis für Kinder ab fünf Jahren.

Bewertung vom 24.11.2017
Petronella Glückschuh - Tierfreundschaftsgeschichten
Flechsig, Dorothea

Petronella Glückschuh - Tierfreundschaftsgeschichten


ausgezeichnet

"Petronella Glückschuh", ist ein unterhaltsames, witziges und abenteuerreiches Hörbuch von Dorothea Flechsig das sechs Tierfreundschaftsgeschichten für Tierfreunde beinhaltet, gelesen von Kornelia Boje.

Das Mädchen Petronella Glückschuh, ist nicht nur wahnsinnig, Tierlieb, sondern liebt und kümmert sich auch um alle Tiere die sie findet und ihre Hilfe brauchen.
Doch gerade beschert ihr ein riesen grosser Saustall für ebenso grossen Ärger, obwohl Petronella schwört, nichts damit zu tun zu haben. Doch ihr Vater ist sich sicher, das nur seine Tochter hinter so einer Unordnung stecken kann.
Nachdem sie grollend alles aufgeräumt hat, legt sie sich auf die Lauer und überführt schon nach kurzer Zeit den Unordnungsstifter und ist mächtig entzückt, über deren Anblick. Petronella liebt einfach alle Tiere, muss als wahrer Tierfreund jedoch einiges riskieren und erlebt dabei turbulente und spannende Abenteuer.
Sie muss einen Waschbären erziehen, schwimmt mit Guppys, rettet eine Horde Langohren, bekommt Hühner die völlig unerwartet Nachwuchs erwarten, rettet eine Blindschleiche und legt sich mit ihrer Oma auf die Lauer um dreiste Eierdiebe zu stellen.
Man merkt schnell, bei Petronella ist einfach immer etwas los.

Richtig mitreisend und gut gefallen haben meinen Kids und mir der Titelsong der verständlich, sehr melodisch und zum mitsingen anregt. Denn gerade weil der Text so einfach zu merken und leicht ist, muss man einfach mitsingen. Und nachdem wir zu Beginn, unzählige male dem Titelsong gelauscht habe, geht das Abenteuer von Petronella auch schon ziemlich turbulent los. Denn ein tierischer Dieb mit Maske, sorgt für grosse Unordnung im Haus und Garten der Familie Glückschuh. Welches Tier das wohl gewesen sein mag?
Auch die weiteren Tiergeschichten sind spannend, kindgerecht und bereitet Kindern ab fünf Jahren beim zuhören grossen Spass.
Im Gesamten bietet das Hörbuch sechs spannende, witzige und unterhaltsame Tierfreundschaftsgeschichten, die jungen Zuhörern ein Hörerlebnis von 79 Minuten bereiten. Dabei sind die Geschichten nicht nur unterschiedlich lang und Dauern zwischen 7 Minuten und 21 Minuten, sondern auch die darin vorkommenden Tiere sind sehr verschieden und keine klassischen Haustiere.

Die Erzählstimme von Kornelia Boje war für mich Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da sie nicht kindlich jung, sondern eher an Grossmutters Vorlesestunden erinnert haben. Das wiederum hat jedoch meinen Kids sehr gut gefallen, die durch die warme, angenehme und liebevolle Stimme von Kornelia Boje, richtig in das Tierabenteuer eintauchen konnten.

Petronella Glückschuhs Tierabenteuer haben uns gut gefallen und toll unterhalten, die spannend, verständlich und witzig waren. Ein empfehlenswertes Hörerlebnis für Kinder ab fünf Jahren.