Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: sk1
Danksagungen: 33 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 190 Bewertungen
Bewertung vom 16.10.2019
No Exit
Adams, Taylor

No Exit


ausgezeichnet

Es ist der 23.12. und die Studentin Darby Thorne ist mit ihrem alten klapprigen Auto unterwegs in ihre Heimatstadt, denn ihre Mom soll operiert werden. Doch ein Unwetter und der viele Schnee zwingt Darby dazu, an einer Raststätte Halt zu machen. Die Rettungskräfte und der Schneepflug sind unterwegs, doch bei den Wetterverhältnissen im tiefsten Colorado kann das dauern. Eine Nacht mit Fremden zu verbringen ist für Darby zwar unangenehm, aber machbar - wäre da nicht das gefesselte Mädchen, das Darby durch Zufall eingeschlossen in einem Transporter entdeckt. Die Erkenntnis, dass der Täter unter der Gruppe Fremden sein muss, trifft sie hart. Sie muss diese Nacht durchstehen und das Kind irgendwie retten. Wem kann sie trauen?

Angesprochen hat mich bei diesem Thriller von Taylor Adams das Cover. Der Klappentext sorgte dann für Neugierde. Erwartet habe ich eine Art Horrorbuch. Denn die beschriebene Szenerie könnte auch 1:1 aus einem Horrorfilm stammen. Wenn man im Nachhinein dann liest, dass der Autor eigentlich Filmregisseur ist und das Buch als Verfilmung schon in Arbeit, dann passt alles zusammen. Genauso erwarte ich Buch oder Film. Die Geschichte kommt langsam ins Rollen. Die Protagonistin lernt die Gruppe der Leute kennen, die dort ebenfalls festsitzen und tastet sie vorsichtig ab. Welcher ist der Entführer? Wem kann sie trauen? Und dann nimmt das Buch Fahrt auf. Die Spannung steigt und lässt den Leser bis zum Ende hin nicht los. Zwar habe ich zwischendurch gedacht "hat was von McGyver", aber irgendwie passte das und gehörte dazu. Die Schreibsweise ist schön flüssig, allerdings sind die Kapitel sehr lang. "Mal eben noch eines" ist nicht :-)
Die Wendungen - und es sind so einige - sind super. Ich habe mich jedesmal zuerst gewundert und dann gefreut, dass es so überrascht hat. Auch das Ende fand ich gut gelöst, den Nachspann angenehm.
Ich habe No Exit verschlungen - und freue mich auf mehr des Autors

FAZIT: Meine Leseüberraschung 2019

Bewertung vom 10.09.2019
Der Kinderflüsterer
North, Alex

Der Kinderflüsterer


weniger gut

In Featherbank verschwindet ein kleiner Junge spurlos. Schnell entstehen die Gerüchte, dass der "Kinderflüsterer" einen Komplizen haben muss. Denn vor zwanzig Jahren verschwanden bereits schon einmal fünf Kinder und wurden getötet. Der Mörder sitzt seit damals in Haft.
Tom Kennedy und sein Sohn Jake sind gerade erst hierher gezogen, um nach dem Tod von Ehefrau und Mutter ein neues Leben zu beginnen. Doch Jake benimmt sich sonderbar. Er hört ein Flüstern an seinem Fenster und spricht mit imaginären Freunden. Sein Vater nimmt ihn zunächst nicht ernst. Ein fataler Fehler - wie sich zeigen soll.

Das Erstlingswerk des Autors hat mich aufgrund des Titels sehr neugierig gemacht. Leider bin ich nicht wirklich zufrieden. Es kommt zwischendurch zwar Spannung auf, die aber auch leider schnell wieder abflacht. Alex North schafft es nicht, eine durchgehend düstere Stimmung zu erzeugen, die einen am Lesen hält. Zwar liest sich das Buch sehr einfach und unkompliziert, ohne dass man groß nachdenken muss, aber das sorgt auch dafür, dass die Charaktere nicht im Gedächtnis bleiben. Ich habe nach drei Tagen bereits vergessen, dass ich das Buch gelesen hatte. Bei einem Pageturner weiß ich nach Jahren noch, wie die Protagonisten heißen und was in der Story vorkam. Hier wird das sehr schnell im hintersten Winkel des Gehirns verschwinden.

FAZIT: weder aufregend noch spannungsgeladen

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.09.2019
Schwarzer See
Sager, Riley

Schwarzer See


sehr gut

Emma Davis ist 13 Jahre alt, als sie in ein Feriencamp kommt. Sie ist deutlich jünger als ihre Mitbewohnerinnen und doch freunden sie sich an. Vivian, die Anführerin, gibt sich wie eine ältere Schwester und weiht Emma in Geheimnisse des Camps ein. Doch nicht alle Geheimnisse teilen sie miteinander. Als Emma eines Morgens aufwacht, sind die drei Mädchen aus ihrer Hütte verschwunden. Auch 15 Jahre später kämpft Emma immer noch mit den Dämonen von damals. Als Fanny - die Besitzerin des Camps - sie einlädt, erneut teilzunehmen und als Lehrerin den Kindern malen beizubringen, überlegt Emma nicht lange. Sie will endlich wissen, was damals geschehen ist. Und beginnt zu forschen. Doch irgendjemand möchte nicht, dass Emma zu tief gräbt.

Ich bin an Schwarzer See ganz ohne Erwartungen herangegangen, ich kannte den Autor überhaupt nicht. Bis ich nachgeforscht habe, denn auf der Innenseite steht, es sei ein Pseudonym. Ja, das für Todd Ritter, der mit "Das Schweigen der Toten" damals schon meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Als Riley schreibt er nicht so eklig und detailiert, sondern legt wohl eher Wert auf Psychologie. Es gelingt ihm, mich in den Bann zu ziehen, obwohl die Geschichte nicht ungewöhnlich ist. Dennoch habe ich das Buch kaum weggelegt. Die Protagonistin Emma ist ist symphathisch und der Leser fiebert mit ihr mit. Der Schluss klingt zunächst ziemlich weit hergeholt, im Nachhinein, wenn er etwas gesackt ist und ich darüber nachdenke, finde ich den klasse. Das hatte ich nicht erwartet und genau das ist es, was mich an Büchern so reizt. Sie sind super, wenn sie unerwartet sind. Das ist hier gut gelungen. Fünf Sterne wären es geworden, wenn die Spannung noch mehr zu spüren gewesen wäre.

FAZIT: gewöhnliche Geschichte außergewöhnlich verpackt

Bewertung vom 10.09.2019
Es gibt kein Entkommen / Die Sekte Bd.1
Lindstein, Mariette

Es gibt kein Entkommen / Die Sekte Bd.1


weniger gut

Sofia Baumann gerät durch Zufall auf eine Veranstaltung, auf der der Redner sie sofort in den Bann zieht und dafür sorgt, dass sie alles stehen und liegen lässt und zu seiner Gruppe auf die Insel zieht, auf der er lebt. Zu spät erst merkt sie, dass es hier nicht so toll ist wie es zunächst schien. Sie ist in den Fängen einer Sekte. Wie soll sie entkommen?

Anfangs nahm die Geschichte schnell Fahrt auf und ich war zunächst begeistert. Aber leider ließ die Spannung schnell nach und baut sich dann auch nicht wieder auf. Kurz vor Schluss schafft es die Autorin etwas Spannung zu erzeugen, so daß ich zu Ende lesen wollte, wie es ausgeht. Aber das hätte ich mir klemmen können. Die Auflösung ist abrupt und leider unspektakulär. Als Titel wurde in der deutschen Übersetzung "Sofia Baumann Teil 1" geschrieben. Diese Geschichte ist aber abgeschlossen und Sofia ist keine Polizistin oder Journalistin, was den Schluss rechtfertigen würde, eine Nachfolge zu schreiben. Was soll das sein? Finde ich doof.

FAZIT: zieht sich wie Kaugummi, um ein unspektakuläres Ende zu präsentieren

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.09.2019
Erebos Bd.2
Poznanski, Ursula

Erebos Bd.2


ausgezeichnet

Nick Dunmore (den Lesern aus dem ersten Teil vielleicht noch im Kopf) ist mittlweile eine junger Mann Mitte 20 und studiert. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er durch Fotografenjobs. Als sich auf seinem Smartphone plötzlich eine App von selbst installiert, wundert er sich zunächst und will sie löschen. Das erscheint allerdings aussichtslos. Alle anderen Apps sind nicht mehr nutzbar (schön, dass die Autorin hier gängige Apps nennt, die tatsächlich auch auf meinem Smartphone sind). Er klickt das rote E an und erstarrt. "Willkommen bei Erebos, Nick Dunmore" steht da. Erebos hat ihn als Jugendlicher in seinen Bann gezogen und ist dann in der Realität sehr gefährlich geworden (mehr möchte ich auf Teil 1 nicht eingehen, um den Lesern die Möglichkeit zu geben, ihn nachzuholen). Was will das Spiel dieses Mal? Und warum ausgerechnet von ihm? Am liebsten würde er seinen Kumpel fragen, aber Erebos verbietet jegliche Unterhaltung dahingehend mit all seinen Freunden. Schnell kommt Nick dahinter, dass er sich nicht wehren kann und darauf angewiesen ist, Erebos zu spielen. Aber auch dieses Mal ist es wieder gefährlich. Wie weit geht Erebos dieses Mal?

In der "Fortsetzung" von Erebos bestimmt nicht der Spieler die Spielzeit- und Dauer, sondern das Spiel. Der Sucht nach Weiterspielen wird den Protagonisten Einhalt geboten, denn auf dem Bildschirm erscheint dann das Wort "Geduld" - so manche Spiele könnten es auch so elternfreundlich handhaben ;-). Obwohl der Suchtcharakter trotzdem da ist, auch für den Leser. Ich war so vertieft in die Geschichte, dass ich hätte mitspielen wollen. Die Schreibweise ist einfach so, dass man sich darin vertiefen kann. Obwohl ich Teil eins schon vor Jahren gelesen hatte und nicht mehr so ganz den Inhalt wusste, hatte ich den schon ziemlich am Anfang wieder auf dem Schirm. Es wird zum Teil darauf eingegangen. Wer den Teil nicht kennt, kann dennoch bedenkenlos Erebos 2 lesen. Die bauen NICHT aufeinander auf.

FAZIT: Gefangen in einem Spiel - als Leser - faszinierend

Bewertung vom 16.08.2019
Rotkäppchens Traum
Bentow, Max

Rotkäppchens Traum


ausgezeichnet

Eine ältere Dame entdeckt bei einem Spaziergang mit ihrem Hund im Wald eine junge Frau, nur bekleidet mit einem roten Mantel und mit Blut beschmiert. Sie weiß weder wie sie dorthin gelangt ist noch warum. Vor wem oder was läuft sie davon? "Mein Name ist Annie und ich bin 30 Jahre alt" ist das einzige, was die Frau sagen kann und dass sie offenbar aus Berlin kommt weiß sie auch noch. Die Gegend kommt ihr absolut unbekannt vor. Sie scheint ein traumatisches Erlebnis gehabt zu haben. Und sie will wissen, was das war. Langsam und bruchstückhaft erinnert sie sich - und gerät damit wieder in Gefahr.

Als ich angefangen habe, die Bücher von Max Bentow zu lesen, wusste ich noch nicht, dass mich seine Bücher (fast) immer begeistern werden. Aber mittlerweile ist der Autor für mich zu einem Spannungsgarant geworden. Seine Bücher triefen nicht vor zig Leichen oder detailliert dargestellten Mordszenarien sondern bauen ihren Spannungsbogen über Psychologie auf. Ich mag diese Art, sich in den Protagonisten rein zu denken und versuchen herauszufinden, was warum geschieht oder geschehen ist. Die Geschichte um Rotkäppchens Traum ist nicht brutal, sondern auf ihre eigene Art spannend. Bis zum Ende gibt es keine eindeutige Lösung und der Leser wird auch dann noch mit einer schönen Wendung überrascht.
Wer die Bücher von M. B. kennt und liebt, wird auch dieses Mal nicht enttäuscht sein. Wer Herrn Bentow noch nie gelesen hat, kann dies unabhängig von den anderen lesen. Es ist kein Teil einer Reihe.

FAZIT: Perfekt inszenierter Psychokrimi

Bewertung vom 05.08.2019
Der Blütenjäger, 1 MP3-CD
Shepherd, Catherine

Der Blütenjäger, 1 MP3-CD


ausgezeichnet

Am frühen Morgen entdeckt ein Jäger im Wald die Leiche einer jungen Frau, gekleidet in einem schicken Abendkleid, neben ihr eine Blüte. Laura Kern und ihr Team gehen zunächst von einem Jagdunfall aus, bei dem der Jäger flüchtete. Doch kurz darauf stirbt die nächste junge Frau, ebenfalls in den Rücken geschossen und auch sie hatte ein Abendkleid an und eine Blüte neben sich. Für Laura ist klar: Sie muss schnellstens den Täter finden, denn ein weiteres Mädchen wird bereits vermisst.
Viel mehr möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten.
Das Buch habe ich als Hörbuch mit Beate Rysopp als Sprecherin verschlungen. Es beginnt etwas mysteriös, düster. Von Anfang an ist Spannung aufgebaut, die den Leser an die Geschichte fesseln. Die Ermittlungen führen in verschiedene Richtungen, u. a. in eine Diskothek, deren Betreiber perfekt als zwielichtiger Kerl beschrieben wird. Die Sprecherin hat es perfekt drauf, ihre Stimme zu verstellen, wenn sie unterschiedliche Charaktere liest. Allerdings bedeutet dies auch, dass ich mich zwei-, dreimal richtig erschrocken habe, weil die Stimme zu laut und "kieksich" kam.
Die erzählte Geschichte hat einen soliden Hintergrund, der sich am Ende schlüssig zeigt und die aufgebaute Spannung in keiner Weise kaputt macht, denn bis zuletzt weiß der Leser das Ergebnis bzw. die Zusammenhänge nicht. Insgesamt gefällt mir auch der vierte Teil der Laura-Kern-Reihe sehr gut und ich empfehle ich sehr gern weiter.

FAZIT: hat mir verdammt gut gefallen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.07.2019
Nordlicht - Die Tote am Strand / Boisen & Nyborg Bd.1
Hinrichs, Anette

Nordlicht - Die Tote am Strand / Boisen & Nyborg Bd.1


ausgezeichnet

An der Deutsch-Dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, erschossen am Strand. Es handelt sich um Liva Jorgensen, die vor zwölf Jahren spurlos verschwand. Die Ermittlungen ergeben, dass sie unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Die Leiterin der Flensburger Mordkommission Vibeke Boisen und der dänische Polizist Rasmus Nyborg ermitteln gemeinsam in ihrem ersten Fall und lösen damit eine Welle aus.

Die Zusammensetzung der Protagonisten ist der Autorin sehr gelungen. Beide Ermittler haben privat ihr Päckchen zu tragen und obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten (sie ist total ordnungsliebend, pünktlich und akkurat, er eher schlampig und transusig), arbeiten sie dennoch als Team zusammen. Sie sind aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere und damit einhergehenden Arbeitsweisen nicht ganz so effektiv, aber das macht den Charme dieses Duos aus. Die Geschichte ist spannend geschrieben, der Spannungsbogen zieht sich durch die komplette Handlung bis zum Schluss. Als Leser erkennt man die Lösung nicht und ist am Ende überrascht. Sehr gut!

FAZIT: gefällt

Bewertung vom 01.07.2019
Das Schweigen der Toten (eBook, ePUB)
Ritter, Todd

Das Schweigen der Toten (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Kat ist Polizeichefin eines kleines Seelendorfes und Mutter eines Kindes mit Trisomie 21. Als in dem kleinen Dorf ein Mord geschieht, gerät ihr sonst normales Leben plötzlich außer Kontrolle. Sonst gab es in Perry Hollow noch nie ein so schwerwiegendes Verbrechen. Kat findet die Leiche eines Mannes am Straßenrand, eingepfercht in eine Kiste, die einem gezimmerten Sarg ähnelt. Warum sind dem Mann Pennys auf die Augen geklebt worden? Und warum wurde ihm der Mund zugenäht? All diese Fragen stellen sich Kat und ihrem Team. Als dann noch der Verfasser von Todesanzeigen der Hollow Gazette ein Fax erhält, auf dem beim Abschicken schon das Datum des Todes des Mannes eingetragen war, beginnt ein quälendes Spiel um Leben und Tod.

Die Story ist eigentlich super, die Erklärung am Ende ein wenig fade, naja, aber dennoch ist das Buch sehr spannend, nichts für Zartbesaitete. Ziemlich detailliert beschreibt S. Ritter nicht nur die Leichen und deren Schändungen, sondern auch die Vorgänge des Herichtens einer Leiche für die Aufbahrung.

Fazit: ein Muss für jeden, der Cody McFadyen oder Simon Beckett liebt. Spannend, krass, geil!

Bewertung vom 15.05.2019
Zehn Stunden tot / Fabian Risk Bd.4
Ahnhem, Stefan

Zehn Stunden tot / Fabian Risk Bd.4


schlecht

Fabian Risk - der den Lesern aus den bisherigen Teilen bekannt ist - hat familiäre Probleme und seine Ehe droht zu zerbrechen, denn immer wieder hindert ihn sein Beruf daran, am Privatleben seine Frau und seiner beiden Kinder teilzuhaben. Als Ermittler der schwedischen Polizei hat er es dieses Mal mit einigen Morden in Helsingborg zu tun, die scheinbar zusammenhängen. Der Täter wählt seine Opfer durch ein Würfelspiel rein zufällig aus, genau wie die Mordwaffe und den Tatort.
Genau das macht es eigentlich aus, was mich dazu bewogen hat, den als "Thriller" bezeichneten neusten Teil von Stefan Arnhem zu lesen. Diese Passagen sind in der Tat sehr spannend, der Leser fiebert mit, was genau passiert und wie sich der Täter aus seinen selbst auferlegten Aufgaben windet. Das fand ich wirklich perfekt.
Leider ist die Umsetzung der restlichen Story absoluter Schwachsinn. Es laufen mehrere Fälle gleichzeitig. Dummerweise sind sie überhaupt nicht miteinander verbunden. Da aber auch zwei der vier Geschichten nicht aufgeklärt werden, kann es natürlich sein, dass der Autor ein weiteres Buch plant bzw. schon in Arbeit hat, in dem diese Fälle dann behandelt und zu einem Ende gebracht werden. Mich persönlich hat das jedoch genervt und ich war nach der letzten Seite sauer darüber, dass nicht nur eine Sache nicht aufgeklärt wurde (was ich verstanden hätte, um die Geschichte in weiteren Teilen mit dem Kommissar Risk fortzusetzen), sondern zwei Fälle ohne Erfolg blieben.
Und die Sachen, die aufgeklärt werden, sind schon zur Hälfte des Buches fast dem Leser bewusst und werden klar, noch bevor überhaupt der Täter dingfest gemacht wird. Hier ist nichts spannendes, einfach eine Aneinanderreihung von Krimiszenen. Laaaaanweilig! Schade um das für mich herausgeschmissene Geld und die verschwendete Lesezeit :-(

FAZIT: Das war leider nichts