Autor im Porträt

Toptitel von Sabine Thiesler

Zeckenbiss

Zeckenbiss

Broschiertes Buch
Die Großstadt, ein Moloch, Brutstätte des Verbrechens. Faruk lernt von Kindesbeinen an, dass man als Krimineller am besten fährt. Er ist Mehrfach- und Intensivtäter, kommt aber immer wieder mit geringen Strafen davon. Bis irgendwann etwas Schreckliches geschieht.
Wenig später mordet ein Mann scheinbar wahllos, sucht sich komplett unterschiedliche Opfer. Und erst allmählich wird klar, dass er mit all seinen Taten einen grausamen Plan verfolgt ...
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9,99
Der Keller

Der Keller

Gebundenes Buch
Hannah und Heiko sind glücklich verheiratet und freuen sich auf ihr erstes Kind. Da erreicht Hannah der Hilferuf ihres Vaters: Ihre Mutter sei depressiv und selbstmordgefährdet, Hannah möge doch bitte kommen. Trotz ihrer Schwangerschaft fliegt sie in die Toskana, wo ihre Eltern ein Ferienhaus besitzen. Im Flugzeug lernt sie einen charmanten Herrn kennen, und da der Flieger erst am späten Abend in Florenz landet, nimmt sie die Einladung des sympathischen Fremden zu einem Abendessen in seinem Palazzo gerne an. Seitdem gibt es von Hannah kein Lebenszeichen mehr. Ihre Familie ist vollkommen verzweifelt, und auch die Polizei ist ratlos. Denn Hannah ist nicht die letzte junge Frau, die in der Toskana spurlos verschwindet.…mehr
20,00

Sabine Thiesler

Sabine Thiesler, geboren und aufgewachsen in Berlin, ist ein wahres Multitalent. Nachdem sie Germanistik und Theaterwissenschaften studiert hatte, arbeitete sie einige Jahre als Schauspielerin im Fernsehen. Auch als Ensemblemitglied des Berliner Kabaretts "Stachelschweine" begeisterte sie ihre Zuschauer. Doch nicht nur auf der Bühne und vor der Kamera bewies Sabine Thiesler ihr Talent. Sie schrieb erfolgreich Theaterstücke und verfasste zahlreiche Drehbücher für die bekannten Fernsehsendungen "Tatort", "Polizeiruf 110" und "Das Traumschiff". Die jüngeren Fans kennen sie aus dem Hörspiel "Bibi Blocksberg", in dem sie der Schubia und der Margie Thunderstorm ihre Stimme lieh. Sabine Thiesler ist mit ihrem Schauspielkollegen Klaus Rumpf verheiratet.

Interview mit Sabine Thiesler

Interview mit Sabine Thiesler



Sie betonen immer wieder, dass Sie sich selbst vor vielem fürchten und "eine kriminelle Fantasie" besitzen. Um welche Ängste geht es in Ihrem neuen Thriller "Nachts in meinem Haus"?

Sabine Thiesler
: Ich glaube, bei jedem, der den Titel "Nachts in meinem Haus" hört, geht augenblicklich ein ganz privates und gruseliges Kopfkino los: Jeder denkt an sein eigenes Zuhause und die schreckliche Vorstellung, dass dort jemand eindringen und etwas Grausames passieren könnte. "Zu Hause" ist der Ort, an dem man sich absolut geborgen fühlen möchte. Wird dies verletzt, verliert der Mensch seine Ruhe und seine Sicherheit bis hin zu seiner Identität. Das ist eine Urangst, die wohl jeder Mensch hat, und diese Angst ist der Ausgangspunkt meiner Geschichte.

Gab es eine reale Begebenheit, die am Anfang dieses Romans stand?

Sabine Thiesler
: Nein. Zum Glück nicht.


Sie erzählen die Geschichte von Tom, einem Kunstmaler, vermögend und glücklich verheiratet, der jäh aus seinem Leben gerissen wird. Toms bester Freund ist René, der ihn zuerst unterstützt, dann aber zu seinem Kontrahentenmehr

Krimi des Monats - Nachts in meinem Haus

Nichts ist sicher auf der Sonnenseite



Ein Poltern, ein Schaben, als ob jemand gegen einen Stuhl gestoßen ist und ihn über die Diele geschoben hat. Jemand ist im Haus. Tom hält den Atem an, sein Herz pocht bis fast zum Hals. Und dann geschieht etwas Schreckliches in dieser stürmischen Nacht, in der Regen ununterbrochen über das Land peitscht. Etwas, das Toms Leben schlagartig und unwiderruflich verändert. Die Ereignisse jener Nacht bilden den Auftakt zu Sabine Thieslers neuem Roman "Nachts in meinem Haus" über die vertrackte Psychologie eines Dreiecksverhältnisses, eine mörderische Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Verrat, die ihren Protagonisten wie einen gehetzten Hund von einem herrlichen Anwesen in Norddeutschland in eine verlassene Hütte in einem Bergdorf in der Toskana treibt.



Was eben noch sicher war, ist mit einem Mal Vergangenheit. Bis zu eben jener Nacht führte der erfolgreiche Kunstmaler Tom ein wirklich großartiges Leben. Verheiratet mit seiner großen Liebe, der Fernsehproduzentin Charlotte, leben beide einen Traum, denn sie lieben das, was sie tun, und zusammen sind sie ein unschlagbares Team. Sie besitzen ein Haus immehr

Kundenbewertungen

Nachts in meinem Haus

Bewertung von Butterblume1508 aus Kreis RE am 19.01.2017
Wieder ein super spannendes Buch von Sabine Thiesler, die wirklich zu meinen Lieblingsautoren zählt. Sie schreibt spannend und beschreibt alles sehr gut und man kann sich die Schauplätze sehr gut vorstellen. Ein tolles Buch welches ich nur empfehlen kann, spannend bis zum Schluss und man möchte es am liebsten gar nicht aus der Hand legen und komplett durchlesen :-)

Nachts in meinem Haus

Bewertung von vöglein aus B.-W. am 14.02.2017
Volle Punktzahl für diesen Thriller den man einfach nicht mehr aus der Hand legen möchte. Mord, Lüg und Trug, Intrigen und was sonst einen gelungenen Thriller ausmacht in geballter Form. Manches voraussehbar, was dem ganzen aber nicht schadet. Schade nur, dass ich schon durch bin.......hätte gerne noch weitergeschmökert

Nachts in meinem Haus

Bewertung von Mel.E aus L. am 23.01.2017
"Nachts in meinem Haus" ist ein weiterer gelungener Thriller der Autorin Sabine Thiesler. Ein hoher Spannungsbogen, der sich von Beginn an halten kann. Das Ende ist überladen und hat mich nicht komplett überzeugt, dennoch hat das Gesamtpaket überzeugt, sodass ich die Verzweiflung nachvollziehen konnte. Verzweiflung ist das, was "Nachts in meinem Haus" das ganze Buch über zu verspüren ist. Das "Schreckliche" zu Beginn ist, was Tom zur Flucht zwingt, wenn er sich denn der Polizei stellen will, um für seine Schuld zu bezahlen. Eine Flucht in die Toskana, wo er sich Stunde um Stunde grämt und nicht zur Ruhe kommt. Es zeigt sich rasch, dass Freunde nicht immer gleich Freunde sind und sich oft selbst am Nächsten stehen. Hass lässt Menschen zu unglaublichen Mitteln greifen. letztendlich ist Tom allein auf sich gestellt, aber dieses Begreifen beginnt erst relativ spät. Achte also immer darauf, wem du Vertrauen schenkst. Reichtum allein macht nicht glücklich, aber scheinbar so attraktiv, dass man sich einem Menschen an den Hals wirft und sobald er in Not ist bedient man sich seiner Unbedarftheit. Ich habe manches Mal an Toms Verstand gezweifelt, denn er scheint zu gutmütig für diese Welt und soll letztendlich am ausgestreckten Arm verhungern. Als Tom die Intrigen erkennt, ist es fast zu spät, denn zuvor sind viele Dinge geschehen, die hätten verhindert werden können, wenn Tom sich gestellt hätte. Man kann seine Fehler nicht immer verschleiern, denn wie das Beispiel hier im Buch an Tom zeigt, zeigt auf, dass die Strafen am Ende schlimmer sind, als wenn man dazu gestanden hätte. Vielleicht wäre für Tom alles anders verlaufen, wenn er nicht den Falschen Menschen vertraut hätte und sich seinen Ängsten und seiner Trauer gestellt hat. Tom hat von Beginn an alles falsch gemacht und dies zieht sich leider komplett durch das Buch. Fazit: Ein runder Thriller, der eine eigentümliche Story erzählt, dass einem als Leserin die Haare zu Berge stehen. Ich konnte mich darauf einlassen, dennoch blieb Tom zu blass und zu naiv bis zum Ende hin. Ein Fehler, der das Leben zerstört, Tom angreifbar macht für diejenigen die ihre Chance widmen sich seines Geldes zu bedienen und dafür zu ungewöhnlichen Mitteln greifen. Oft zu dick aufgetragen, aber sehr passend, um die Story rund zu machen. Gerne eine Leseempfehlung!

Nachts in meinem Haus

Bewertung von Chattys Bücherblog aus Bretten am 16.03.2017
Ich weiß wirklich nicht woran es liegt. Sobald ich ein Buch der Autorin im Regal der Buchhandlung stehen sehen, sofort möchte ich es lesen. Sind es die Titel, die mich jedesmal locken? Ist es das Cover? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber eines weiß ich.... irgendwie komme ich mit den Geschichten nicht so ganz klar. Zu Beginn, war ich total gefesselt. Eindrucksvolle Szenen, interessante Protagonisten und viel Spannung. Nach ca. 70 Seiten dann der Break. Das Buch fing an, mich zu langweilen. Wo war die Spannung geblieben? Klar, es waren tolle Impressionen der Toskana, wie üblich in den Thiesler Romanen. Aber das kann es doch nicht gewesen sein? Kurzzeitig hatte ich wieder einen Hoffnungsschimmer, der aber auch wieder jäh abriss. Schade! Fazit: Für mich waren leider nur die ersten Seiten interessant, danach.....pffft war die Luft irgendwie raus. Viel Geplänkel, das aber einfach nichts bringt. Weder Spannung, noch Action noch sonst irgendwelche Emotionen wachruft. Klar, das Buch wurde vom Verlag auch nicht als Thriller gekennzeichnet. Aber auch für einen Roman wäre es mir zu langweilig gewesen. Den hochgelobten Pressezitaten kann ich mich leider nicht anschließen.
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