Autor im Porträt

Toptitel von Richard Dübell

Bote des Feuers

Broschiertes Buch
1348: Die Pest zieht ihre mörderische Spur durch Europa. Im Chaos gehen Glaube, Menschlichkeit und Hoffnung verloren. Aber ist die Krankheit wirklich eine Strafe Gottes? Oder steckt ein teuflischer Plan dahinter? Stimmt es, dass ein selbsternannter Todesengel seine Anhänger aussendet, um die Krankheit zu verbreiten?
Als die junge Adlige Gisela und der jüdische Abenteurer Joseph auf die Spur der "Jünger Azraels" stoßen, beginnt ein Wettlauf gegen den Schwarzen Tod ... und eine unmögliche Liebe.
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12,00 €

 

Krone des Schicksals

Broschiertes Buch
Bamberg, 1208: Bei einer Hochzeitsfeier zeigt der römisch-deutsche König seinen engsten Vertrauten, darunter Walther von der Vogelweide, einen einzigartigen roten Edelstein. Er soll aus den Tränen und dem Blut der Jungfrau Maria entstanden sein und als Zeichen göttlicher Legitimation Teil der Reichskrone werden. Doch die Feier endet in einer Katastrophe: Der König wird ermordet, und der Stein verschwindet. 19 Jahre später geraten zwei junge Leute in eine Verschwörung rund um die Suche nach dem Juwel ...
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12,00 €

 

Richard Dübell

Richard Dübell, Jahrgang 1962, zählt zu den deutschen Bestsellerautoren im Genre "Historischer Roman". Der gebürtige Niederbayer (Landshut) hatte zu Anfang seiner Autorenkarriere als Schüler aber noch gar kein Faible für historische Stoffe - es zog ihn hin zu Perry Rhodan, hin zu fantastischen Welten, er gewann mit seinen Science-Fiction-Kurzgeschichten mehrere Preise und schrieb , u. a. für CAPRICORN. Dübell dazu: "Echte Glanzpunkte am Sternenhimmel des SF-Fandoms!"
Nach seinem Schulabschluss und Berufsjahren als Einkaufsleiter eines großen Unternehmens zog es Dübell aber wieder hin zum Schreiben. Seine Faszination für SciFi hatte sich allerdings gelegt und er entdeckte die Geschichte für sich. Was ihn daran begeistert? Dübell dazu: "Ich bin ein Anhänger der Theorie, dass man seine Vergangenheit kennen muss, um seine Zukunft zu gestalten. Abgesehen davon fasziniert es mich, immer wieder festzustellen, dass die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen durch alle Epochen hinweg gleich geblieben sind. Wenn man sich unter diesem Aspekt mit der Geschichte befasst, kann man über tausend Jahre hinweg einem Seelenverwandten die Hand schütteln. Was könnte noch faszinierender sein?"
Ein erster historischer Roman, inspiriert von Raymond Chandler, folgte - aber auch Absagen von Verlagen … Der Durchbruch gelang Richard Dübell im nymphenburger Verlag: Sein zweiter Roman, "Der Tuchhändler", erschien dort 1997. Seitdem ging es steil bergauf auf den Bestsellerlisten. Dübells historische Geschichten um den Tuchhändler Peter Bernward und diverse Kriminalfälle kommen bestens an, genauso wie seine "Teufelsbibel-Trilogie" oder der 2013 erschienene Roman zum Karlsjahr 2014, "Der letzte Paladin". Ebenfalls 2013 erscheint sein erster Krimi, der in der Jetztzeit spielt: "Allerheiligen". Dübell hat seinen mittelalterlichen Ermittler Peter Bernward ins heutige Landshut geschickt und ihm ein tolles Team an die Seite gestellt.
Seine Leidenschaft für die Vergangenheit kostet Dübell auch in historischen Stadtführungen in Landshut aus, zudem veranstaltet er sogenannte Code-Konzerte - eine Mischung aus Literatur und Musik - oder er gibt Schreibkurse. Dübell lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in der Nähe von Landshut.

Interview Richard Dübell


Interview Richard Dübell



Sie gehören zu den meistverkauften deutschen Autoren im Genre "historischer Roman", nun haben Sie Ihren ersten Krimi, "Allerheiligen", veröffentlicht. Was hat Sie an einem Krimi gereizt?


Richard Dübell: Mich reizt es immer, etwas Neues auszuprobieren und die Herausforderung anzunehmen, gewohnte Pfade zu verlassen. Dass ich dabei einen Krimi gewählt habe, liegt wohl in der Natur meiner Art und Weise, Geschichten zu erzählen. Ich bringe meine Charaktere gern in Extremsituationen, in denen sie sich im Konflikt zwischen ihren Zielen und ihren Bedürfnissen befinden und heroische Entscheidungen treffen müssen. Ein Krimi bietet dazu wunderbare Möglichkeiten - und lässt sich genauso spannend schreiben, wie er sich lesen lässt.



"Allerheiligen" spielt in Ihrer Heimatstadt Landshut: Haben Sie die Stadt, die Schauplätze verfremdet oder ist alles 1:1?


Richard Dübell: Ich habe immer da verfremdet, wo ich private Bereiche beschreibe, z. B. Häuser und Wohnungen von Charakteren - was nicht heißen soll, dass die Details frei erfunden wären. Eine Wohnung wie die von Hauptkommissar Bernwardmehr