Benutzername: Ossi
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Bewertungen

Insgesamt 39 Bewertungen
Bewertung vom 20.11.2017
Alexia (eBook, ePUB)
Suiter, Martin

Alexia (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Dieses wunderschön gestaltete Märchenbuch wollte ich für meine Enkelin unbedingt besorgen. Sie liebt Pferde und natürlich viele bunte Bilder.

Alexia ist ein wunderschönes Pferd, welches auf dem riesigen Planeten Curanum lebt. Leider ist Alexia ziemlich einsam und hat keine Freunde. Eines Tages zieht sie deshalb raus in die weite Welt in der Hoffnung dort auf Freunde zu treffen.
Während ihrer Reise lernt Alexia viele andere Tiere kennen, wird endlich mutig, lernt das man sich anderen gegenüber äußern muß und findet so am Ende aus ihrer Einsamkeit heraus indem sie endlich Selbstvertrauen und Freunde gewinnt.

Unterstützt wird die Erzählung durch liebevoll gestaltete bunte Bilder, die manchesmal sogar die komplette Seite ausfüllen.
Man kann sie schon fast als Gemälde bezeichnen.
Da hat sich der Autor wirklich ganz viel Mühe gemacht.

Der Schreibstil ist kindgerecht, das Schreibbild sehr angenehm, da nicht zu klein geschrieben.
Geeignet ist es für Kindergartenkinder zum Vorlesen aber auch nur zum Angucken, für Schulkinder zum Selberlesen und auch für Erwachsene. Eine Geschichte die allen Mut macht mal wieder neue Freundschaften zu knüpfen um aus der Einsamkeit zu entfliehen.
Diese Thematik passt hervorragend in die Vorweihnachtszeit.

Bewertung vom 20.11.2017
Biker gegen Reiter (eBook, ePUB)
Heppe, Ingrid

Biker gegen Reiter (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Nora auf dem Mühlenhof von Ingrid Heppe ist meiner Eneklin und mir wegen seines schlichten Covers aufgefallen. Wir sind beide leidenschaftliche Pferdeliebhaberinnen und wurden davon magisch angezogen. Es stört auch nicht das wir den ersten Teil dieser Reihe nicht gelesen haben.

Nora verbringt mit ihren Freundinnen eine Woche Ferien auf einem Reiterhof, dem Mühlenhof. Leider ist der Reiturlaub dort diesmal von einigen Problemen überschattet. Es gibt unter anderem Probleme mit einem Chat, aber das Schlimmste sind die Probleme mit den Bikern, die den Wald und seine schönen Reitwege für sich alleine beanspruchen wollen.

Sehr gut haben uns die aktuellen Thematiken die hier mit verarbeitet wurden gefallen. Angefangen mit unserer Konsumgesellschaft , Cybermobbing, Achtsamkeit bis hin zur Kommunalpolitik. Die Kinder lernen hier das nicht alles nur eitel Sonnenschein ist und man manchesmal auch etwas leisten muß um etwas zu erreichen. Hier wurde sogar daran gedacht aufzuzeigen was passieren kann wenn man unbedacht handelt.
Das fanden wir sogar richtig dramatisch.
Trotz all der Probleme haben wir uns auf dem Mühlenhof richtig wohlgefühlt mit den Ausritten durch den Wald.

Der Schreibstil ist leicht, alles sehr verständlich erklärt und sehr lebhaft erzählt. Das Ende ist schlüssig und sehr gut gelöst für alle.
Es ist auf jeden Fall alles sehr reell geschrieben und empfehlenswert zu lesen. Wir warten nun gespannt auf Band 3.

Bewertung vom 17.11.2017
Dunkel Land / Carl von Wuthenow und Verena Hofer Bd.1
Hill, Roxann

Dunkel Land / Carl von Wuthenow und Verena Hofer Bd.1


ausgezeichnet

Auf den Krimi von Roxanne Hill bin ich gerade wegen der Kombination des ungewöhnlichen Ermittlerduos aufmerksam geworden. Allerdings ist mir vorab schon das Cover mit dem ungewöhnlichen Titel " Dunkel Land " aufgefallen. Das Cover ist sehr duster gehalten mit einem Landgut in der Mitte und drumherum nur Landschaft.

Zum Inhalt: Verena, die sich um ihre Nichte kümmert und gerade von ihrem Freund verlassen wurde, braucht dringend einen Übergangsjob. Den findet sie auf Gut Wuthenow, wo sie sich für drei Monate um den Neffen der Eigentümerin kümmern soll. Der Neffe ist aber kein Kind mehr, sondern bereits in ihrem Alter und von Beruf Kriminalist und Profiler. Leider funktioniert sein Kurzzeitgedächtnis seit einem Unfall nicht mehr richtig. Mit Entsetzen merkt Verena das Carl von ihr Hilfe bei seinem Beruf erwartet. Erstmals in ihrem Leben kommt Verena mit Morden zusammen und wird plötzlich zur Ermittlerin.

Die Charaktere sind gut dargestellt. Verena, die Literaturdozentin ist und Carl als Profiler, der aber wenn er erwacht nicht mehr weiß was vorher war. Die Unterhaltungen die die beiden untereinander führen sind lebhaft. Bei den anschließend stattfindenden Ermittlungen wird man als Leser schön mit eingebunden. Das sie sich noch ineinander verlieben war eigentlich schon klar. Sie bilden ein sehr gut funktionierendes Ermittlerpaar und klären am Ende die Morde die im Strichermilieu passierten auf. Vorher wird man als Leser natürlich noch ständig mit falschen Verdächtigungen gefüttert.

Die Kapitel mit der kleinen Amelie, die für ihr Alter ganz schön redegewandt ist hellen die ganze Geschichte immer wieder sehr amüsant auf. Da ist mir dann hier und da ein Lacher entflogen.

Die Landschaftbeschreibungen und auch die des Gutes sind herrlich. Ich habe mich sofort vor Ort und ebenfalls sehr wohl gefühlt. Berlin passt übrigens richtig gut zum Milieu.Und man lernt hier viel von der Großstadt kennen.

Die Abreise zum Schluß von Verena lässt einiges offen und ich denke es gibt noch mindestens einen Nachfolger. Da wäre ich sofort wieder dabei.

Bewertung vom 14.11.2017
Kleine Fluchten
Moyes, Jojo

Kleine Fluchten


ausgezeichnet

Jojo Moyes war bis jetzt für mich eine unbekannte Autorin. Das Büchlein ist mir eher aufgefallen wegen der Gestaltung.Ganz in pink und weiß gehalten, schlicht und einfach, klein und handlich.
Der Titel lautet " Kleine Fluchten ".

Es besteht aus 9 reizenden kleinen Geschichten, die alle aus dem Alltag gefriffen sind und von Frauen handeln, die ihr Leben gerne ändern würden und versuchen aus ihrer Unzufriedenheit zu fliehen. Die Erzählungen berichten vom Hoffen, Bangen, Zweifeln, Wünschen und Durchsetzen, von Lustigem, Traurigem und Nachdenklichem.

Jede der einzelnen Geschichten wird noch von einer Illustration, die eine ganze Seite füllt, begleitet. Auffallend ist dabei das die Personen ganz geschwärzt sind, während der Rest in bunten Farben gehalten wird. Ich habe mir dadurch immer ein eigens Bild bezüglich des Aussehens der Personen gemacht. Fand ich ganz witzig.

Der Schreibstil ist einfach, gut und interessant zu lesen. Die einzelnen Geschichten haben einen großen Unterhaltungswert
und sagen trotz ihrer Kürze immer einiges aus.

Ein Büchlein nicht nur für die Vorweihnachtszeit geeignet, sondern auch als kleines Mitbringsel für Zwischendurch geeignet.

Bewertung vom 13.11.2017
Reaktor: Der unsichtbare Mörder (Thriller) (eBook, ePUB)
Kowa, Thomas

Reaktor: Der unsichtbare Mörder (Thriller) (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Endlich ein Folgeband mit Kommissar Erik Lindberg. Nach den beiden ersten Bänden habe ich fest damit gerechnet mit Erik Lindberg noch in weiteren Fällen ermitteln zu können.

Kommissar Lindberg und seine Kollegin Mia ermitteln mal wieder ziemlich unkonventionell in einem heiklen Fall und stehen ganz oben auf der Abschussliste bei ihrem Chef dem Graf.Es geht auch sehr turbolent zu. Lindberg soll für Graf heimlich nebenbei den Oberstaatsanwalt Schiller bespitzeln, ermittelt in einem dubiosen Todesfall und schließlich noch ein Jobangebot von einem ebenso dubiosen Investor aus Amerika.

Tolle Story. Hier geht es um atomare Energien, Kernkraftwerke, Kernkraftmüll und Radioaktivität. Ein explosives und brandaktuelles Thema. Sehr gut verpackt und recherchiert.

Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen, temporeich und action geladen. Es fällt schwer mit dem Lesen aufzuhören.

Alles in sich ist stimmig, denn das gestellte Szenario könnte zu jeder Zeit und an jedem Ort passieren. Schreckliche Vorstellung überhaupt. Spannungsgeladen liest sich ein Kapitel nach dem anderen weg, gelegentlich bleibt aber doch noch etwas Zeit zum Schmunzeln übrig.

Hervorgehoben wird wieder das Lindberg sich liebevoll um seine pflegebedürftige Freundin kümmert für deren Zustand er sich ja verantwortlich fühlt.
Das sind so Dinge die den Kommissaren für mich noch lebendiger erscheinen lassen.

Ich finde diese Folge übertrifft die beiden ersten Bände noch und ich hoffe es folgen noch einige dieser Art.

Bewertung vom 13.11.2017
Vier Morde und ein Weihnachtsbraten
Godau, Angelika

Vier Morde und ein Weihnachtsbraten


ausgezeichnet

Vier Morde und ein Weihnachtsbraten von der Autorin Angelika Godau ist bereits der dritte Band der von der zeitreisenden Granny handelt. Erst durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es hat mich sofort an sie alten Krimis aus meiner Jugendzeit erinnert und hat mich mit seinem Klappentext noch neugieriger gemacht. Meiner Meinung nach muß man die Vorgängerbände nicht kennen um mit den verschiedenen Protagonisten zurecht zu kommen. Ich habe sie mir allerdings interessehalber besorgt:-).

Granny , die zeitreisende Ururgroßmutter von Sabrina, lebt Mitte des 18.Jahrhunderts und erscheint immer dann in unserem Zeitalter bei Sabrina wenn sie Hilfe benötigt. Bei Erkrankungen bezüglich einer Medizin, bei der Verhütung wegen Kondomen, bei der Aufklärung kriminalistischer Fälle wegen Recherchen im Internet. Hier kommt es zu manch netter Unterhaltung mit einigen Verwechslungen.

Der Schreibstil ist sehr gelungen, witzig, mit vielen spitzen Pointen, aber durchaus spannend und interessant.
Das Damalige ist mit dem Heutigen auf eine amüsante Art und Weise sehr gut verknüpft.
Die Redewendungen und die gelegentlichen Seitenhiebe von Granny an Sabrina sind zu süß. Ich habe selten so viel gelacht wie hier und habe mich mit der Geschichte bestens unterhalten gefühlt.

Die Charaktere der Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Hier sind mir auch sehr viele sympatisch, z.B. Sabrina und Karsten, die ihr ganz normales Lebenschaos führen und zuallererst natürlich die liebenswerte zeitreisende Granny.

Es ist ein Krimi indem es eine geschickte Verknüpfung von Unterhaltung, Witz und Spannung gibt den ich nur jedem empfehlen kann.

Bewertung vom 09.11.2017
Der Tag der Engel
Weiler, Paul

Der Tag der Engel


ausgezeichnet

Der Thriller " Der Tag der Engel " von Paul Weiler hat mich bereits vom Cover sowie vom Klappentext sehr angesprochen. Es ist mein erstes Buch von dem Autor gewesen und ich muß sagen es ist mehr als toll geschrieben.

Zum Inhalt: Der Biomediziner John Flender erhält von Anna Cortini ein wahnsinnig gut bezahltes Jobangebot.Es geht um eine geheime Forschungsarbeit wobei es darum geht den Alterungsprozess endgültig aufzuhalten. Hier soll er mit mehreren Forschern, die sich alle an einem anderen geheimen abgeschiedenen Ort befinden, der Sache auf die Spur gehen. Während der dann folgenden Forschungsarbeiten muß er allerdings feststellen das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht und begibt sich damit in höchste Lebensgefahr.

Der Prolog beginnt bereits rasant und ist höchstinteressant geschrieben.Ich habe mich sofort gefragt was denn hier los ist und wollte der Sache sofort auf den Grund gehen. Im weiteren lernte ich dann sofort die Hauptprotagonisten John und Anna sehr ausführlich kennen. Dadurch das ich an ihrem Leben so gut teilhaben konnte waren sie mir sofort sympatisch und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Die die restlichen Charaktere sind definitiv gut ausgearbeitet und passen perfekt in das Szenario.

Das Thema um das es geht ist ebenso aktuell wie brisant. Unsterblichkeit, ewige Jugend, ewiges Leben.
Der Autor regt hier stark zum Nachdenken an, indem er den wissenschaftlichen Aspekt mit seinen gut ausgearbeiteten Charakteren sehr geschickt verknüpft. Ich könnte mir gut vorstellen, das es in der Realität so schon zugeht.
Er denkt sogar daran die Zellerneuerung so zu erklären, das sie eigentlich jeder verstehen müßte.
Die vier Abschnitte aufgeteilt in 70 verschieden große Kapitel lesen sich daher wie von selbst. Ich war schneller am Ende als gedacht.

Der Schreibstil ist brilliant, schwer in Worte zu fassen.Das Szenario grandios ausgedacht und packend in Szene gesetzt.

Ein " Must Have " für alle Thriller Fans und bitte mehr davon.

Bewertung vom 08.11.2017
Mieze Undercover
Teichert, Mina

Mieze Undercover


ausgezeichnet

Als ich dieses pinke Buch mit der Daniela Katzenberger gesehen habe war ich sofort begeistert. War ja schon von Anfang an klar zu erkennen das es was zu lachen gibt. Und da bin ich wirklich auch nicht enttäuscht wurden:-).

Mieze, Kurzform von Michaela Moll, findet ihren Mutti Alltag mehr als trostlos und sucht dringend einen Ausgleich dazu. Mithilfe ihres pensionierten Vaters bekommt sie einen Bürojob im Polizeirevier und schwupps ist ihr Leben alles andere als trostlos.
Aussagekräftig, schrill, manchmal ein wenig schön doof, zu neugierig und von einem Fettnäpfchen ins andere tretend hilft sie ihrem Kollegen bei der Aufklärung eines Falles im Drogenmilieu.

Die Autorin hat hier meiner Meinung nach in ihrem Krimi eine wirklich interessante Mischung aus Lustigem und auch Interessantem Fall zusammen gebracht. Es war von Anfang bis zum Ende so interessant das ich es komplett durchgelesen habe ohne einmal aufzuhören.

Die Protagonistin Mieze stellt sich für mich am Ende als eine intelligente Frau, die eben manchmal ihren Mund nicht halten kann und zickig ist. Ich würde sie sogar als liebenswert bezeichnen, denn manchmal habe ich mich doch tatsächlich selbst in einigen Dingen wiedererkannt.

Der Schreibstil ist locker und unterhaltenswert, sorgt genauso für Lacher als auch zum Kopfschütteln. Der Spannungsbogen ist gegeben.

Ein Krimi der lustigen Art und mehr als empfehlenswert. Bitte mehr davon.

Bewertung vom 08.11.2017
Der Fall Kallmann
Nesser, Håkan

Der Fall Kallmann


ausgezeichnet

Hakan Nesser ist für mich ein bekannter Autor, dessen Krimis ich immer wieder gerne lese. Hier das ist jetzt mehr ein Roman und kein direkter Krimi; aber alleine das Cover hat für mich schon sehr mystisch und geheimnisvoll gewirkt. Der leichte Nebel der durch den Hintergrund wabert während sich davor die Bäume im klaren See spiegeln, wie im Märchenland.

Und genauso geheimnisvoll ist auch die ganze Geschichte. Misteriös und rätselhaft. Ein Todesfall, Jugenderinnerungen und Neonazis.

Die einzelnen Kapitel sind in Tagebuchform aufgeschrieben, erzählt jeweils von den verschiedenen Protagonisten und zwar mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit. Der Autor hat es aber geschickt miteinander verbunden.

Leon Berger verlässt kurz nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter Stockholm. Hier war er mit seiner Familie glücklich und nun versucht er in einer anderen Ortschaft, die allerdings in der Geschichte anonym bleibt , wieder zur Ruhe zu kommen.
Er fängt dort als Lehrer in einer Schule an und soll einen Kollegen, Kallmann, der kurz vorher verstorben ist ersetzen. Als er dort den Schreibtisch von Kallmann benutzt findet er dessen Tagebücher indem dieser vieles von seinen Geheimnissen bzw. von seinen dunklen Abgründen preisgibt.

Wunderschön wird in dem Roman der Lehreralltag wiedergegeben.Das Kollegium, die Schüler, Veranstaltungen, Klassenarbeiten, sogar die Probleme der einzelnen Schüler werden glaubhaft dargestellt.

Der Erzählstil ist in meinen Augen eher unspektakulär und einfach; jedoch keinesfalls langweilig oder langatmig.
Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und man kann gut an deren Leben teilnehmen. So nach und nach begreift man dann auch die Zusammenhänge.

Es ist kein Lesestoff den man einfach mal so zwischendurch lesen kann. Da kommt man schon ins Grübeln.
Ein Krimi der anderen Art würde ich sagen und durchaus empfehlenswert.

Bewertung vom 23.10.2017
Verschollene Welten
Lühr, Hermann

Verschollene Welten


ausgezeichnet

Ein Buch welches durch sein Cover meine Aufmerksamkeit erregt hat. Es zeigt den Diskos von Phaistos der auf Kreta im Museum ausgestellt ist und trägt den Titel " Verschollene Welten ".

Es handelt unter anderem von der Familie Wagner. 1947 findet Knut Wagner in Hohegeiß im Harz bei Arbeiten in einem Stollen einige Teile, die er der damaligen Zeit nicht zuordnen kann. Sie versinken in der Vergangenheit bis Robert Wagner 1999 den Nachlass erbt und in den Tagebuchaufzeichnungen Beschreibungen sowie Skizzen dieser Funde findet. Als Hobbyarchäologe muß er den Dingen natürlich nachgehen.

Man merkt dem Autor Hermann Lühr in dem Buch so richtig seine Vorliebe sowie sein Interesse für solche unerklärlichen Funde an.
Er beschreibt die Recherchearbeiten der Protagonisten glaubhaft und auch so, dass ich das Gefühl hatte selbst daran teilzunehmen.
Der Stammbaum der Familie wird genauso mit eingebunden wie bekannte Wissenschaftler um der Sache richtig auf den Grund zu gehen. Der Spannungsbogen ist bis zum Ende gegeben.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es läßt sich leicht und flüssig; aber vor allem interessant gestaltet bis zum Ende durchlesen.

Die Charaktere der Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Ich konnte mir jeden vorstellen und wußte direkt ob ich ihn mag oder nicht.

Fazit: Wer mal wieder ein etwas anderes Buch lesen will und einiges über vergangene Jahrhunderte sowie ungewöhnliche Funde erfahren möchte der kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.