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zu den Top-Rezensenten

Benutzername: marpije
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Bewertungen

Insgesamt 174 Bewertungen
Bewertung vom 06.01.2019
Das Geheimnis der letzten Schäferin
Maxian, Beate

Das Geheimnis der letzten Schäferin


sehr gut

Köchin Nina hat eine berühmte Restaurant und soll in einer Kochshow auftreten, alles wäre gut nur der Person mit welchen sie soll das Programm moderiert gefällt ihr nicht - Julian Leroy. Er ist auch berühmte Koch und exzentrische Charmeur , Nina mag ihn nicht, doch wie im Leben währen die zusammenarbeit sie entdeckt im Julian ganz andere Mensch.
Liselotte , die Großmutter von Nina, war in den fünfziger Jahre die letzte Wanderhirtin auf einem Bauernhof in dem bayerischen Wald, sie war plötzlich von der Hof aufgebrochen und jetzt Nina , während der Dreharbeiten für die Kochshow erfährt warum....

Großmutter und Enkelin, zwei Epochen, zwei verschiedene Leben und ein Familiengeheimnis - die Autorin ist gut gelungen das alles in eine schöne gefühlvolle Geschichte einpacken.
Die Personen sind sympathisch und sehr lebendig dargestellt, auch die Orten sind plastisch und bildhaft geschrieben. Am besten haben mir gefallen die Kapiteln in der Vergangenheit mit Liselotte, die schwere Alltag auf dem Bauernhof und die alltägliche Sorgen.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen und die vielen Beschreibungen von Essen und die Zubereitung wecken große Hunger.

Bewertung vom 06.01.2019
Frau Duan feiert ein Fest
Ge, Yan

Frau Duan feiert ein Fest


schlecht

Frau Duan feiert ihre achtzigsten Geburtstag und die ganze Familie kommt zu den großen Ereignis . Doch die von überallher anreisende Verwandschaft hat nicht nur gute Wünsche im Gepäck....


Sehr sehr selten ich lese ein Buch nicht zum Ende, hier leider habe ich abgebrochen, das soll eine Satire sein und ist ein geschmackloses Bericht über das Sexualleben von Shengqiang geworden. Hier sogar die rühren in Topf von Bohnenpaste hat sexuale Bedeutung.....
Die Personen, besonders Shengqiang ist für mich unsympathisch er ist ein Typ Muttersöchnen in welchen der Matcho ganz tief schläft.

Der Schreibstil ist nicht schlecht, eigentlich ist das ganze flüssig zum lesen, auch die Personenregister gleich am Anfang finde ich als sehr gute Idee.

Bewertung vom 05.01.2019
Fehltritt / Doggerland Bd.1
Adolfsson, Maria

Fehltritt / Doggerland Bd.1


weniger gut

Kommissarin Karen Eiken Hornby wacht betrunken neben ihrem arroganten Chef auf, sie ist verkatert und fährt schnell nach Hause , in diesen Zeit wird eine Frau, Nachbarin von Karen, in ihren Haus tot erschlagen. Die Frau war EX Frau von der Chef von Hornby. Karen übernimmt die Ermittlungen, sie muss andere Alibi für seinen Chef finden und dabei stößt auf eine alte Lüge welche das ganze Land erschüttern wird.


Am Anfang habe ich noch der Spannung gespürt, in der Mitte war das ganze langatmig und am Ende war der Spannung wider dabei aber ehrlich habe ich ein bisschen mehr erwartet.
Das ganze dreht sich im Kreis und lange dauert bis etwas neues kommt ins Spiel, die Personen sind fad und Karen ist mir bis zum Ende gleichgültig, ich kann keine Sympathie zu ihr entwickeln.

Am besten haben mir die Passage aus der Vergangenheit über das Leben von einer Kommune gefallen, die waren viel lebendiger als das ganze Rest.

Der Schreibstil ist flüssig , einfach zum lesen nur ab und zu zäh, die Atmosphäre ist beklemmt und düster doch als eine gute Krimi kann ich das Buch nicht bezeichnen.

Bewertung vom 05.01.2019
MI-SIX: Operation Bernsteinzimmer
Echt, Micha H.

MI-SIX: Operation Bernsteinzimmer


weniger gut

Hans von Grauwitz, ein deutsche Kunstwissenschaftler im Auftrag des britischen MI6 reist im 1943 nach Königsberg, dort soll er die Berliner Krönungskronen sicherstellen und das russische Bernsteinzimmer in den Westen holen....

Eigentlich das Konzept für das Buch hört sich großartig, leider die ganze spannende Sache ist dicht und dick mit die Politik überdeckt.
Bestimmt ist das Buch sehr gut recherchiert und die vielen Informationen aus den zweiten Weltkrieg sind wichtig und wahr, aber für mich die passen hier nicht, nicht in so große Menge.
Die Personen bis zum Ende bleiben mir fremd, die regen in mich keine Gefühle.
Der Schreibstil ist flüssig aber durch die große Vielfalt von Personen schwer zum lesen, braucht echt viel Aufmerksamkeit und Geduld.

Für mich war das eher ein Sachbuch als ein historisches Roman.

Bewertung vom 03.01.2019
Die Sommer meines Lebens
Valpy, Fiona

Die Sommer meines Lebens


ausgezeichnet

Kendra hat Probleme in der Ehe, durch der Krankheit vor ihren Sohn sie kann mit ihren Mann nicht reden....die beide tragen zu viele Sorgen in sich und haben Angst offen darüber reden. Dann Großmutter Ella bietet Kendra um ihre Erinnerungen aufzuschreiben, sie will nicht dass die verloren gehen. Kendra hört die Aufnahmen von Ella und schreibt und mit jede Seite enthüllt sich das schwere Familiengeheimnis mehr....

Schöne nostalgische und berührende Geschichte, die Autorin hat flüssigen , nostalgischen Schreibstil welche der Leser zum nachdenken bringt, auch das Schicksal von Ella lässt nicht kalt.
Die Personen sind sehr ausführlich und liebevoll dargestellt, auch die Gefühle und die innerliche Ängste sind spürbar.
Die Geschichte spielt in zwei Zeiten und in zwei verschiedenen Orten, besonders die Passage von Frankreich haben mir sehr gut gefallen.

Schöne ruhige Buch mit schweren dunklen Familiengeheimnis.

Bewertung vom 25.12.2018
Das Erbe Bereliens
Weiler, Silke Katharina

Das Erbe Bereliens


ausgezeichnet

Das steinere Buch hat unglaubliche Macht, es kann Brücken über Zeit und Raum zu schlagen, vor vielen Jahren war das Buch in drei Teilen gespalten und jeder Teil woanders versteckt. Die eine Teil hat Runes Vater und das wird ihm zu Verhängnis , Ioarin die böse Königin schickt ihre Männer , sie will alle drei Teile besitzen um jeder Preis und eins hat sie schon....

Wow , was kann ich schreiben ? das Buch ist fantastisch gut, hier ist alles was die Fantasy Liebhaber mögen- dunkle Kräfte, Magie, Zaubertränke, widerwärtige Kreaturen und abscheuliche Menschen, aber das Buch bietet MEHR - große Abenteuer, temporeiche Aktionen, Spannung und ein Blick in die menschliche Innere.
Die Szenen sind plastisch und sehr, sehr bildhaft geschrieben, der Leser braucht keine große Vorstellungskräfte, der Kopfkino drehte sich von selbst, die Autorin ist gelungen uns in die andere Welt versetzen und dazu alles ist so authentisch...ich habe der Eindruck, die Geschichte ist tatsächlich passiert.
Die Atmosphäre ist eher bedrückend und beklemmend aber das passt hier wunderbar, etwas anderes wird hier fehl am Platz, auch die brutale Szenen geben den ganzen der besondere Kick und obwohl Gewalt in Buch nicht meine Sache ist, da hier einfach passt, Milderung wird nur schaden.
Die Personen sind ausführlich beschrieben, jeder einzelne ist gut erkennbar mit persönlichen Merkmal, und wie in Leben auf guten und bösen Charakteren fehlt hier nicht.

Debüt ? kaum zu glauben , warum? weil das Buch so GUT ist, der Neugier ist sofort am Anfang geweckt und zusammen mit der Spannung halten der Leser ganze Zeit im Griff.

SEHR LESENSWERT !!!!

Bewertung vom 17.12.2018
Das Geheimnis der Elfen / Im Lande Araga Bd.1
Wingender, Niklas J.

Das Geheimnis der Elfen / Im Lande Araga Bd.1


ausgezeichnet

Zwei Elfen Spex und Libitor machen sich auf den Weg zu den Zwergen, sie müssen den große Bedrohung aus Norden verhindern und ihre Welt retten.Auf die Reise treffen sie ein Wesen welche ihm schreckliches erzählt, wird das alles wahr sein ?....

Sehr plastisches und genaues Schreibstil hat mich hier ganz überzeugt , die Szenen sind so beschrieben dass ich Kopfkino während das lesen habe. Mit viele Liebe zum Detail beschreibt der Autor die Personen, die fantastische Wesen und Kreaturen, auch die Orten und Gebäuden sind sehr genau dargestellt.
Die Atmosphäre ist eher düster und beklemmend , manche Szenen sind echt brutal und trotzdem das Buch hat eine märchenhafte "leichte" melancholische Note welche mit vielen Weissheiten und guten Portion Spannung verbunden ist.

Bewertung vom 11.12.2018
Ich weiß, wo sie ist
Caves, S. B.

Ich weiß, wo sie ist


gut

Francine eine verzweifelte Mutter, nach zehn Jahren nach dem Verschwinden von ihrer Tochter Autumn kriegt ein Brief mit kurze Nachricht- Ich weiß wo sie ist. Am nächsten Tag sie trifft Lena, eine junge Frau, total verwirrt und abgemagert, Francine nimmt sie nach Hause und dort erfährt die bittere, erschreckende und grausame Wahrheit....

Sehr gut geschriebenes Thriller mit viel Spannung drinnen und viel Nervenkitzeln, aber die Handlungen sind nicht nachvollziehbar, die sind unrealistich. Ich weiß der Mutter war verzweifelt und sie will unbedingt ihre Tochter befreien, aber sie muss logisch denken und die nächste Schritte besser planen. Für mich ist das große Punkt zum Kritik, weil dank die unrealistischen Handlungen alles wirkt auf mich künstlich und weit von den wahren Leben entfernt.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen, die Geschichte ist temporeich mit wirklich düsteren Atmosphäre, hat mir gut gefallen und wenn nur die Taten von die Protagonisten wären logischer ausgedacht, das wäre hier perfekte Thriller.

Bewertung vom 07.12.2018
Der Kratzer / Christine Lenève Bd.3
Ménard, Oliver

Der Kratzer / Christine Lenève Bd.3


ausgezeichnet

Kriminalkommissar Tobias Dom jagt ein Serienmörder, denselben welche von sieben Jahren ist ihm entwischt, er muss die Journalistin Christine Leneve um Hilfe bitten, weil seine Familie in Gefahr ist, er auch... Der Jagd beginnt, doch der Mörder ist immer ein Schritt voraus...

WOW!!! was ein Buch, was ein Thriller, lange habe ich nicht beim lesen so gefiebert wie hier. Der Autor hat unglaublich gutes Thriller geschrieben wo der Leser in eine Spirale von Hochspannung kommt von Anfang an und bleibt bis zum Ende. 100 Seiten von die Ende ist der große Bumm, habe gedacht, ok das war ,aber nein, habe ich mich geirrt, das große Knall war danach gekommen, und wie... Überraschung gelungen, Herr Menard, selten nach dem Ende der Spannung ist nochmal nach oben gestiegen.

Tempo rasant, Schreibstil flüssig einfach und konkret, der Handlung logisch und verständlich, die Atmosphäre gruselig und mit großen Portion Nervenkitzeln, die Protagonisten sehr, sehr sympathisch und authentisch, die wechselnde Erzählperspektiven, die ganz kleine Note Humor, und die Details aus privaten Leben ALSO besser geht nicht, das Buch fesselt und das lesen macht große Freude. HERVORAGEND

Bewertung vom 22.11.2018
Die Frau, die frei sein wollte
Lind, Hera

Die Frau, die frei sein wollte


ausgezeichnet

Selma, junge Türkin lebt in Deutschland in wohlhabender Familie, ihre Eltern leben modern aber die haben noch nicht ganz mit die türkische Kultur abgeschlossen. Das Mädchen ist glücklich verliebt in Ismet, gerade laufen die Vorbereitungen zu den großen traditionellen türkische Hochzeit als Selma macht der größte Fehler in ihr Leben. Sie steigt freiwillig in Orhans Auto, der nutzt das und entfürt Selma zu seinen Eltern Wohnung, dort macht sie zu Sklavin, Gewalt, Brutalität, Demutigüngen bis zum Zwangsheirat alles das erlebt Selma aber sie gibt nicht auf....

Schreckliche Geschichte und fast kaum zu glauben dass das alles noch in heutigen Zeiten kann passieren, am meisten hätte mich die Gleichgültigkeit von Selmas Eltern betroffen, die haben gar nicht reagiert auf das ganze, wie kann Mutter eigene Tochter so überlassen, sie hat das gesehen wie Selma lebt und wie unglücklich ist... kaum vorstellbar....

Sehr gut hat mir gefallen dass das ganze mit die türkischen Traditionen so gut erklärt ist, die ganze Gefühlswelt von Selma und warum sie hat so lange gebraucht sich zum befreien.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen und das ganze ist sehr realistisch und authentisch dargestellt.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.