Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: marpije
Danksagungen: 10 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 244 Bewertungen
Bewertung vom 02.08.2020
Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens
Barbash, Tom

Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens


gut

Ein berühmte Moderator erleidet einen Nervenzusammenbruch live in Fernseher, seine Kariere scheint zum Ende sein. Nach einer Erholungspause er will zurück in die Rampenlicht, der Weg ist jedoch nicht leicht, sein Sohn, Anton, welche von kurzen aus Afrika zurück gekommen ist, will ihm helfen zurück in die Show Buisness......

Ein Buch für alle New York Liebhaber, die genauen Beschreibungen von die Plätzen und die Orten lassen bestimmt beim die Fans von die Stadt das Herz schneller schlagen, auch die vielen berühmten Personen welche hier zu treffen sind und die Geschichten aus ihren Leben machen das Buch bestimmt lesenswert , aber...... zu fünf Sterne Bewertung mir fehlt hier die Tiefe, das Gefühlswelt ist hier nur am Rand erwähnt und die tatsächliche innerliche Veränderungen von Protagonisten, kaum bemerkbar. Die Personen hier sind zwar lebendig aber auf mich wirken einfach künstlich, die bleiben weit weg von mir und zu niemanden hier habe ich Sympathie empfunden, die alle waren mir gleichgültig.

Bewertung vom 28.07.2020
Verschollen in Palma
Kallentoft, Mons

Verschollen in Palma


weniger gut

Vor drei Jahren verschwand Tims Tochter, damals sechzehnjährige Emme im Mallorca, alle Ermittlungen gehen im Sand und Tom beschloss selber weiter auf Mallorca nach seiner Tochter zu suchen. Seine Ehe ist inzwischen kaputt gegangen und nichts weiter hält ihn in Schweden, Tom nimmt ein Auftrag als Privatdetektiv in Palma und dort sucht er weiter nach Emme...

Eigentlich sehr gute Stoff auf ein spannendes Krimi, aber das hier leider ist nicht der Fall, der Spannung fällt und der rote Fade ging verloren in wirwar von Toms Gedanken. Der Schreibstil ist sehr anstrengend, obwohl der Autor schreibt das ganze in kürzen Sätzen ist das lesen nur langsam nach vorne gekommen, zu viel Gedanken, zu viel was wäre was und zu viel Zeitsprüngen. Das die Erzählperspektive wechselt ständig , finde ich gut, nur hier ist das sehr holprig untergebracht. Der Protagonist weckt keine Sympathie und die Rest von die Personen hier sind für mich nicht erreichbar, echt Schade ich habe mich auf das Buh sehr gefreut.

Bewertung vom 09.07.2020
Die Marschallin
Buono, Zora del; Buono, Zora del

Die Marschallin


gut

Die Slowenin Zora del Buono lernt ihren ersten Ehemann am Ende des Ersten Weltkrieges und zusammen mit ihm wohnt sie in Süditalien. Dort die beide führen offenes Haus und engangieren sich fest in der politische Leben, Zora ist eine Person welche immer in der Mitte steht aber nicht alle ihre Entscheidungen begeistern die andere....

Eigentlich gutes Buch über eine starke, mutige und kämpfärische Frau aber mir fehlt etwas... besonders der Draht zu Zora , sie bleibt weit weg von mir und eigentlich habe ich keine Gefühle beim lesen empfunden, vielleicht ist das der Schuld von die Sprache, die war mir zu oberflächlich, die drängt nicht, geht nicht tiefer in innere, bleibt nur bei die trivialen Sachen.

Als Biografie finde ich die Geschichte gut nur bei so vielen interessanten Themen , die politischen Verwirrungen damals und die vielen berühmten Personen fehlt mir die Begeisterung für das Buch.

Bewertung vom 05.07.2020
Vaters Wort und Mutters Liebe
Wähä, Nina

Vaters Wort und Mutters Liebe


sehr gut

Ein Hof in finnischen Tornedal, dort lebt eine Familie mit Mutter Siri , Vater Pentti und die Kindern, nicht alle sind noch auf den Hof, einige sind gestorben, einige sind umgezogen, doch etwas ist passiert und alle lebende Kinder versammeln sich auf den Hof um eine große Entscheidung zu treffen....

Das Buch war für mich auf die ersten Seiten bisschen zäh, doch später hat sich einen richtigen Sog entwickelt, so dass die Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen, nur eine bis zum Ende hat mich gestört, die ironische Ton, für mich die kleine bisschen Ironie passt hier nicht, das ganze ist zu ernsthaft und zu düster.

Die Autorin ist gelungen eine familiäre Geschichte zu schreiben wo die Atmosphäre sehr dunkel ist, der Luft ist schwer und ganze Zeit beim lesen habe ich die Gefühl von Beklommenheit und trotz das die Leute von die Seiten waren mir persönlich nah und habe ich eine gewisse Symphatie gespürt ( natürlich nicht zu allen, einige waren abscheulich ).

Die Geschichte ist ab und zu schwer zu lesen , wegen der Inhalt und der Brutalität, aber trotzdem ist sehr lesenswert, die Liebe hier hat ganz andere Ton als normal, blass und grau genauso wie die karge Landwirtschaft in Finnland.

Bewertung vom 24.06.2020
Unter den Linden 6
Kaiser, Ann-Sophie

Unter den Linden 6


gut

Berlin 1907 - wir treffen hier drei junge Frauen welche nach den lernen und Uni besuchen dürfen, genauso wie die Männer, sich sehnen. Lise kommt aus Wien und will Physik studieren, Hedwig fälscht ein Dokument nur weil sie will unbedingt zum Universität und Anni, eine kluge Dienstmädchen welche liest mehr als einige Studenten. Die drei Frauen sind mutig und kämpfen sich durch die unmögliche und strenge Regeln, die brechen einige Konvenanse und wecken bei den konservativen Männer nur Antypatii, aber die halten durch und das auf jeden Fall lohnt sich.

Das Buch historisch ist sehr wertvoll, die Autorin hat viel Recherche gemacht und die Geschichte tief in damaligen Realien platziert, die Atmosphäre und der Geist ist perfekt, nur mir fällt in diesen Buch die gewisse etas, obwohl die drei Frauen sind sympathisch, keine von denen hat mich erreicht, die bleiben bis zum Ende in die Ferne.

Der Schreibstil ist einfach und gut zum lesen , aber manche Stell sind zäh und langatmig, besonders am Anfang wenn Lise und Hedwig kämpfen um den Zutritt zum Universität.

Bewertung vom 14.06.2020
Kostbare Tage
Haruf, Kent

Kostbare Tage


sehr gut

Dad Lewis erfährt gerade dass er Krebs hat und ihm ist sehr wenig Zeit geblieben. Die letzte , kostbare Tage verbringt er zu Hause zwischen Veranda und sein Sessel am Fenster und er erinnert sich auf die vielen Sachen aus Vergangenheit, aber auch die lange verschobene Dinge wie der Gespräch mit seinen Sohn Frank kommt jetzt , kurz vor die Abschiednehmen ...

Sehr einfühlsames Buch über Trauer , Abschiednehmen und Liebe, die Geschichte hat eine spezielle Atmosphäre, sehr drückend und schwer beim lesen, aber nach dem wenn die zu Ende ist spendend viel Trost.

Die Personen sind sympathisch und authentisch und die ganze Geschichte wie aus den Leben, der Autor hat geschafft dem Leser die kleine Stadt sehr bildlich vorstellen.

Bewertung vom 01.06.2020
Die verlorene Frau
Gunnis, Emily

Die verlorene Frau


ausgezeichnet

Eine junge Mutter verschwindet mit ihren neugeborenen, todkranken Baby, ihre Schwester soll sie schnell wie möglich finden und bietet um Hilfe ihre Mutter Rebecca. Rebecca muss ihr über die schreckliche Nacht in 1960 erzählen wenn ihre Eltern waren gestorben und die Umstände ihres gewaltsamen Todes waren nie aufgeklärt, nur durch die Wahrheit besteht die Chance das Baby zu retten....

Die Autorin ist gelungen ein sehr spannendes und dramatisches Roman zu schreiben, der Leser ist in die Spirale von die Geschehene genommen und kann das Buch kaum aus der Hand weg zu legen. Nur am Anfang habe ich bisschen Schwierigkeiten mit die vielen Personen und muss ich Paar mal nachblättern wer ist wer, danach war das Buch in einem Flug gelesen.

Die Atmosphäre ist ganze Zeit sehr düster und beklemmend, nicht nur durch das Verbrechen, auch weil die Personen hier litten über Depressionen , psychischen Problemen und haben viel zu bewältigen in eigenem Leben, aber vielleicht auch darum die sind mir so "nah" und kann ich die Handlungen nachvollziehen.

Das Buch enthüllt eine schreckliche familiäre Geheimnis und lässt der Leser nachdenklich.

Bewertung vom 26.05.2020
flüchtig
Achleitner, Hubert

flüchtig


sehr gut

Ein sehr melancholisches Buch über Liebe und Sehnsucht, über Schicksale und Glück.

Maria verschwindet an einem Tag einfach so, ihr Ehemann weiß nicht ob sie noch lebt...

Der Autor erzählt uns das ganze Leben von Maria von Anfang an, ihre Gefühle und ihre Träume über ihre Kindheit bis zu alt werden, über ihre Flucht und die große Suche nach sich selbst.

Der Schreibstil ist sehr ruhig, hier ist kein Spannung, nur Erzählung mit die vielen Gefühlen und vielen Facetten von Leben. Der Autor nimmt uns auf die Reise quer durch Europa von Österreich bis nach Griechenland , aber die Reise ist auch durch unsere innere, hoch emotional und Erinnerungen weckend, durch die innere Reise wir finden zu uns selbst und werden viel ruhiger.

Bewertung vom 26.05.2020
Das Kind in mir will achtsam morden / Achtsam morden Bd.2
Dusse, Karsten

Das Kind in mir will achtsam morden / Achtsam morden Bd.2


ausgezeichnet

Das ist das zweite Teil mit der achtsame Mörder Björn Diemel und genauso gut wie die erste.

Eigentlich Björn will nicht wieder morden, er will kein Gewalt mehr einsetzten ,aber etwas in ihm kann keine Ruhe und Zufriedenheit finden, diese etwas will raus und Björn muss wider zu seinen Therapeut Joschka Breitner. Der hat schon einmal ihm geholfen und auch dieses mal findet das richtige Spur - das Kind. Das innere Kind meldet sich beim Björn zum Wort, will seine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit und will dass Björn mehr sich mit ihm beschäftigt.....

Das Buch ist super gut geschrieben, die viele philosophischen Sachen sind in großen Mengen von schwarzen Humor und eine Krimi Geschichte umgewickelt, der Leser merkt nicht dass eigentlich diese Buch lernt ihn und zeigt was wichtig in Leben ist.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig zum lesen, die Personen wie aus dem Leben, die stehen uns sehr nah ,die Krimi Geschichte sehr skurril und die Portion von schwarzen Humor genau richtig abgemessen. Die kurze Kapiteln sind leserfreundlich - knapp und kurz das Buch macht riesen Spaß.

Bewertung vom 17.05.2020
Die Lilienbraut
Simon, Teresa

Die Lilienbraut


ausgezeichnet

Nellie in Köln in den Vierzigerjahren und Nina in Köln in Gegenwart, was verbindet die zwei Frauen außer die Liebe zu den Düften...?

Teresa Simon hat wieder ein wunderbares Roman geschrieben wo die Liebe auf die Oberfläche schwebt und unten erwartet uns viel mehr - ganze Palete von Gefühlen von Bewunderung bis zu Hass, viele Fragen über uns Menschen und unsere Menschlichkeit- wo sind die Grenze, was man darf und was nicht, warum die Menschen zerstören die anderen, warum wir können nicht leben wie wir wollen, sondern nach Maßnahmen, wie viel ist die Liebe wert und viele , vilele mehr. Die Autorin lässt uns mit diesen Fragen und zwingt uns zum nachdenken, was eigentlich für uns wichtig ist und wo unsere persönliche Grenze im Sache Liebe liegt.

Der Schreibstil ist einfach , flüssig und nimmt der Leser sofort auf die Reise nach Köln in die zwei verschiedenen Zeiten. Die Protagonisten sind lebendig und wecken in mich beim lesen die Gefühle, und das finde ich persönlich sehr wichtig und gelungen wenn ich kann mich mit die Personen " einfreunden" und mit denen zusammen während die Geschichte mitfiebern .

Ein sehr berührendes und gleichzeitig viel lernendes Buch nicht nur über uns Menschen, auch über das Duft Welt.