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marpije

Bewertungen

Insgesamt 327 Bewertungen
Bewertung vom 26.06.2022
Violeta
Allende, Isabel

Violeta


ausgezeichnet

Isabel Allende hat eine Lebensgeschichte von Violeta geschrieben, Violeta ist eine aussergewöhnliche Frau, sie kommt zu Welt in Jahr 1920 und überlebt die spanische Grippe und auch die Corona Zeiten. Sie erzählt über ihre Leben in Form von einem Brief und aus der langen Brief für erfahren nicht nur über Violetas Leben , wir erfahren viel über das alltägliche Leben, politischen Ereignissen , historischen Fakten und über Violettas Gefühlen. Und für mich genau die Mischung von die historischen Realität und die privaten , normalen Leben macht aus diesen Buch etwas besonderes, herrliches und unvergessliches.

Violeta ist eine Person welche von die erste Seite ich mag, trozdem ihren manchmal schwierigen Charakter und ihre nicht immer guten Entscheidungen sie ist mir tief ins Herz gewachsen und ich glaube die besondere Verbundenheit mit sie ist durch die leichte, sehr einfühlsame mit vielen Gefühlen und sehr bildhafte Schreibstil entstanden. Violetas Geschichte liest sich leicht und flüssig , ich habe eine leichte Note Nostalgie gespürt aber nie die Sätze mit Kritik oder Vorurteilen gelesen, nein die Geschichte ist einfach nur wunderschön erzählt und alles andere soll sich der Leser selber denken.

Hervorragendes Buch welche unbedingt gelesen soll sein.

Bewertung vom 12.06.2022
Das U-Boot
Leister, Hans

Das U-Boot


sehr gut

Die israelische Marinesoldatin Leah überlebt auf einen U-Boot eine Katastrophe welche hat das ganze Land zerstört, sie stellte noch fest trotz die negativen Arzt Diagnose sie ist schwanger. Wir begleiten Leah auf ihrer Odyssee wo nur um pure überleben geht´s.

Eigentlich ist dein ein Thriller ( so steht auf den Cover ) aber wer nicht durchhält die ersten 200 Seiten kriegt nur trockene Bericht über die U-Boote mit viel zu viel technischen Daten, ist echt langweilig, aber dann nach die 200 Seiten kommt der Spannung und der Gänsehaut pur. Der Autor hat super gut die " thrillerartige" Atmosphäre getroffen, die klaustrophobische Gefühle und die Ängste sind spürbar und in der Punkt getroffen. Das ganze ist düster, dunkel und beklemmend so wie in guten Thriller sein soll, die Ungewissheit was war passiert und wie soll weiter gehen geben den ganzen viel Authentizität, man liest und denkt das kann jeder Tag passieren.

Der Schreibstil zu erst trocken und langatmig kommt ab die Hälfte in Schwung und die wachsende Spannung ist kaum zu bremsen.

Das Aufmachung von das Buch ist sehr schön , das farbige Buchschnitt mit den Titel finde ich sehr gelungen

Sehr gute Thriller mit zu langen "Prolog" zu eigentlichen Geschichte.

Bewertung vom 29.05.2022
Fischers Frau
Kalisa, Karin

Fischers Frau


sehr gut

Mia Sund ist eine Faserarchäologin und auf ihren Tisch, an einen Tag landet ein mysteriöses Teppich, ein Fischersteppich von Ostsee aber ganz anders als die andere Teppiche von dieser Art. Mias Interesse sind geweckt, wer und warum hat solche Teppich geknöpft und was bedeutet die grüne Farbe und die allen mysteriösen Symbolen ? Die Archäologin beantragt eine Dienstreise , sie will unbedingt der Geheimnis von der Teppich lüften, aber die Reise bringt noch etwas in Mias einsame Leben- die Abrechnung mit der Vergangenheit und neue Wendung.

Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben, sehr leise und fast melancholisch, über das ganzen schwebt dicke Faden von Traurigkeit und in Mia habe ich keine Lebensfreude gefunden, sie ist einsam und lebt in der Angst dass der Vergangenheit wird gewinnen und sie aus der Bahn werfen, eigentlich mag ich solche Leute nicht, aber hier die Autorin schreibt über Mia und Mias Leben mit so Gefühl, dass sogar die kalte und in die ferne schwebende Mia ist mir sympathisch.

Der Schreibstil ist nicht ganz einfach zum lesen, aber schön, nostalgisch und stellenweise poetisch, auf jeden Fall der Schreibstil hat mich erreicht und trotz der Paar langatmigen Phasen finde ich das Buch sehr gelungen und kann weiter empfehlen für alle welche nach beruhigende Lektüre suchen wo passiert nicht viel aber der Inhalt einfach rührt.

Bewertung vom 18.05.2022
In den Wäldern der Biber
Fischer, Franziska

In den Wäldern der Biber


weniger gut

Alina nach der Trennung von sein Freund flüchtet aus dem Großstadt in kleinen Dorf zu seinem lang nicht besuchten Großvater. Sie trifft hier bekannte aus Kindertagen und ja sie verliebt sich......

Das Buch mit den Titel und noch mehr mit das Cover und das Klappentext verspricht eigentlich etwas ganz andere Geschichte, hier handelt sich eigentlich um eine Liebesgeschichte. Zu wenig von Natur, zu wenig von die inneren Gefühlen, zu wenig von der Vergangenheit, zu wenig von die Enkelin- Großvater Geschichte, die Autorin hat das ganze auf Alina , ihre Nachbarn und die Liebe fokussiert, zu oberflächlich und zu vorhersehbar.

Alina als Mensch gefällt mir auch nicht besonders, sie platzt zu ihren Großvater ohne Ankündigung nach vielen Jahren nichtwiedersehen und nach Paar Tagen sie renoviert sein Haus, herrisch und egoistisch, ihre Schweigen über die wichtigste Dinge zeigt nur ihre Feigheit.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen, aber hier fehlt jegliche Spannung oder die gewisse etwas, die Geschichte platschert nur von sich hier und wird nach den lesen sehr schnell vergessen...schade

Bewertung vom 14.05.2022
Amelia
Burns, Anna

Amelia


weniger gut

Belfast 1969- da beginnt die große Konflikt in Irland auch die Troubles genannt, mitten in diese Konflikt wächst Amelia, eine 8-jähriges Mädchen und sie berichtet uns über die Unruhen, ihre Bericht endet wenn die Amelia Mitte dreißig ist....... ja ich habe geglaubt nach die Leseprobe dass hier sich tatsächlich um ein Bericht von ein Kind über der Troubles handelt, leider nein, hier ist ein Zusammensetzung von losen Geschichten Jahr um Jahr bis die Unruhen vorbei waren, kein Zusammenhang und ich habe keine rote Faden hier gefunden....

Das Buch ist extrem brutal und grausam, die Autorin beschreibt die Leuten als wahre Monster besessen nach Brutalität, Gewalt und Sex , die sind hier wie in einem Amok und leben wie Menschenleere Hüllen ohne Herz und Hirn. Ich kann kaum glauben da in die Zeiten von großen Not niemand hat bisschen menschliche Gefühle und ich glaube nicht dass im Irland so viele Idioten auf ein Fleck wohnt.

Düster, beklemmend , dunkel und extrem pessimistisch schreibt die Autorin , kein einziges Lächeln , kein einziges gute Tat kommt hier zum Vorschein, also nach der Lektüre ich weiß selber nicht welche Botschaft weht von die Seiten ?- wie unsere Wolk verblödet ist ? Echt schade....

Einzige was mir hier gut gefallen hat und warum ich zwei nicht nur eine Stern vergeben hat ist der Schreibstil , die ständige Wiederholungen im Text finde ich sehr gelungen.

Bewertung vom 02.05.2022
Papyrus
Vallejo, Irene

Papyrus


ausgezeichnet

Irene Vallejo hat ein Buch über die Geschichte von Büchern geschrieben und eigentlich soll das ein Sachbuch sein, aber für mich ist das ein grandios erzählte Roman. Die Autorin nimmt uns auf die Zeitreise von die Alexandria bis in der Gegenwart und sie erzählt so viele Sachen dabei dass das ganze wirkt auf mich mehr als Abenteuerroman als Sachbuch , ich muss ehrlich sagen habe noch nie so spannendes und interessantes Sachbuch gelesen.

Das ganze ist sehr gut recherchiert und der Leser erfährt sehr viel über unsere menschliche Geschichte, die Autorin beschreibt auch die historische Personen sehr genau und detaliert , ist fast unglaublich wie viel Informationen und Fakten sind hier reingepackt.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach zum lesen, das Buch langweilt nie und ist spannend von erste bis zum letzte Seite, beim lesen ist die große Leidenschaft und die Liebe zum Büchern sehr gut erkennbar.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen , eine großartige und wunderbar erzählte Reise über Jahrtausende.

Bewertung vom 17.04.2022
Der Tote aus Zimmer 12
Horowitz, Anthony

Der Tote aus Zimmer 12


ausgezeichnet

Susan Ryeland, eine Lektorin aus England , lebt auf Kreta und führt dort zusammen mit ihren Lebensgefährten Andreas ein Hotel, das Leben dort ist gut aber Susan fehlt etwas...An einem Tag besucht der Hotel das Ehepaar Treherne und erzählt Susan eine Geschichte , eine Krimi Geschichte mit Mord und mit Verschwindung, das Ehepaar bietet Susan das Geld wenn Sie Ihnen hilft.....

Das Buch ist einfach grossartig , der Autor hat eine Krimi Geschichte geschrieben wo der Spannung von Anfang bis zum Ende ist, und was noch wichtiger ist, der Spannung ist von die raffinierter und puzzlehafter Plot entstanden, hier ist kein Gewalt und kein Brutalität, nur pure logisches denken und die Fähigkeit eine Fakt mit die anderen zusammensetzen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig zum lesen, das hier sich um eine Buch im Buch handelt macht die Sache nur noch spannender und interessanter. Die Atmosphäre ist ganze Zeit " dick und geladen " , Herr Horowitz ist gelungen der Leser ganze Zeit in Anfuhr haben.

Die Personen sind nicht alle Sympathieträger aber alle sind sehr ausführlich dargestellt, besonders hat mit auch gefallen dass der Autor auch in private Leben von Protagonisten greift, so sind sie viel lebendiger und mir näher.

Ein gutes altes Krimi, für alle Fans von Agatha Christie ein Muss !!

Bewertung vom 08.04.2022
Die Stadt aus Messing
Chakraborty, S. A.

Die Stadt aus Messing


ausgezeichnet

Nahri hat aus versehen beim einen Ritual ein Daeva Krieger - Dara zu sich gerufen, mit ihm sie geht nach Daevabad und erfährt über sich und ihre Wurzeln viel seltsamen Sachen...

Ein wunderschönes Buch voll mit Magie und orientalischen Flair, die Autorin schreib sehr plastisch, die Szenen und die Plätze habe ich beim lesen genau vor die Augen. Meisterhaft verknüpft Sie viele Informationen aus den anderen Kultur mit abenteurlichen Geschichte voller Magie und seltsamen Kreatur.

Beim lesen habe ich mich sehr wohl gefühlt dank die sofortigen Nähe zu den Protagonisten, die Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben und die Metamorphose von Nari hat mir super gefallen.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und bin sicher dass sogar keine große Fantasy Fans werde hier sehr gut unterhalten.

Bewertung vom 31.03.2022
Der Flussregenpfeifer
Friedrich, Tobias

Der Flussregenpfeifer


gut

Die wahre Geschichte über Oskar Speck und die Abenteuer in einem Faltboot hat mir gut gefallen aber hat mich nicht begeistert, ich habe mir einfach mehr von das Buch versprochen.

Der Autor schreibt sehr sachlich über das ganze und sehr wenig über Oskars innere Welt, mehr erfahren wir über die politischen Änderungen als über Oskars Gefühle. Die zweite was hat mir nicht besonders gefallen, waren die ständige Zeitsprünge , ich muss mich sehr konzentrieren lassen wo und wann ich gerade bin, die Vielfalt von die Personen ist vielleicht nicht schlecht, aber besser wäre wenn die Geschichte wird nur aus Oskars Perspektive erzählt.

Der Schreibstil finde ich angenehm zu lesen, und das ganze war interessant , aber diese Buch ist keine leichte abenteurliche Geschichte .

Bewertung vom 26.03.2022
Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
Mattera, Julia

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach


sehr gut

Robert ist der Koch welche mit der Möhren sprach, singt Hühnern Wiegenlieder und unter Sternenhimmel ist voller Nostalgie , aber Robert kocht auch köstliche Gerichte in der Gasthof im Elsass. An einen Tag kommt eine temperamentvolle Maggie aus England in Robert´s Leben und der seltsame Koch muss die Entscheidung treffen....

Eine sehr liebevolles und warmherziges Geschichte über ein Einzelgänger welche die anderen Leuten meidet und verbringt sein Zeit besser in der Natur . Robert ist seltsam, das stimmt aber seine Person hat mir sehr gut gefallen und ich finde ihn sehr sympathisch vielleicht darum weil viele eine Ansichten sind sehr nah von meinen.

Die Atmosphäre in diesen Buch ist melancholisch und passt hervorragend zu den ruhigen, nostalgischen Schreibstil. Hinter die " skurillen " Geschichte ist klare Botschaft für uns- weniger Hektik und mehr Auszeit in Leben .