Autor im Porträt

Toptitel von Klaus Modick

Klack

Broschiertes Buch
Schnappschüsse im Wirtschaftswunder: "deutsche Nachkriegsnostalgie mit Witz" Stern
Markus hat es eigentlich gut. Auch seine Familie hat teil am westdeutschen Wirtschaftswunder, man kann sich wieder etwas gönnen, sogar einen Fernseher - und doch hat er zu leiden: an der tyrannischen Großmutter, den immer gleichen Kriegserzählungen des Vaters, den autoritären Lehrern am Gymnasium, vor allem aber an unerwiderten Gefühlen. Mit dem Auftauchen der Tinottis kommt Bewegung in sein Leben. Die italienische Familie zieht nebenan ein und eröffnet eine Eisdiele. Markus ist fasziniert von Clarissa. Während in Berlin die Mauer gebaut wird und seine Oma im Garten einen Zaun ziehen lässt, um vor den Spaghettifressern sicher zu sein, erprobt Markus Strategien der Annäherung und greift sogar zur Gitarre. Mit Lust am Detail, großer erzählerischer Kraft und viel Humor fängt Klaus Modick die Stimmung einer entscheidenden Phase der bundesdeutschen Geschichte ein. Im Westen geht es aufwärts, während derOsten sich einmauert, und plötzlich steht die Welt am atomaren Abgrund. Und mittendrin Markus, der sich nichts sehnlicher wünscht als den ersten Kuss und der mit seiner Kamera die Momente festhält, die das Leben ausmachen.…mehr

 

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Klack (eBook, ePUB)

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Verliebt in die kleine Italienerin von nebenan - ein Roman aus dem Wirtschaftswunderland Die Agfa Clack hat alles dokumentiert: Bilder aus dem Jahr, in dem für den Bürgersohn Markus in der norddeutschen Provinz alles anders wurde - weil Clarissa aus Apulien in sein Leben trat. Klaus Modick erzählt unterhaltsam, detailgetreu und farbecht, wie es sich angefühlt hat, zwischen Mauerbau und Kubakrise verliebt zu sein.Markus hat es eigentlich gut. Auch seine Familie hat teil am westdeutschen Wirtschaftswunder, man kann sich wieder etwas gönnen, sogar ein Fernseher ist angeschafft worden - und doch hat er zu leiden: an der tyrannischen Großmutter, den immergleichen Kriegserzählungen des Vaters, den autoritären Lehrern am Gymnasium, vor allem aber an unerwiderten Gefühlen. Mit dem Auftauchen der Tinottis kommt Bewegung in sein Leben. Die italienische Familie zieht nebenan ein und eröffnet eine Eisdiele. Markus ist aber vor allem fasziniert von Clarissa. Während in Berlin die Mauer gebaut wird und seine Oma im Garten einen Zaun ziehen lässt, um vor den Spaghettifressern sicher zu sein, erprobt Markus Strategien der Annäherung und greift sogar zur Gitarre.Mit Lust am Detail, großer erzählerischer Kraft und viel Humor fängt Klaus Modick die Stimmung einer entscheidenden Phase der bundesdeutschen Geschichte ein. Im Westen geht es aufwärts, während der Osten sich einmauert, und plötzlich steht die Welt am atomaren Abgrund. Und mittendrin Markus, der sich nichts sehnlicher wünscht als den ersten Kuss, und der mit seiner Kamera die Momente festhält, die das Leben ausmachen. »Modick schreibt Literatur mit jener spezifischen Leichtigkeit, die in Deutschland einen schweren Stand hat.« Neue Zürcher Zeitung…mehr

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Klaus Modick

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach zahlreichen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg.Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Villa Massimo, Nicolas-Born-Preis und Bettina-von Arnim-Preis. 2015 wurde Klaus Modick mit dem "Rheingau-Literaturpreis" ausgezeichnet.

Interview Klaus Modick, Konzert ohne Dichter

Interview Klaus Modick, Konzert ohne Dichter



Der Stoff für Ihren Künstlerroman über Heinrich Vogeler und die Künstlerkolonie Worpswede hat Sie als gebürtigen Oldenburger quasi in Oldenburg "gefunden" - erzählen Sie uns, wie das vonstattenging?


Klaus Modick: Ich wollte herausfinden, welcher Architekt mein Eltern- bzw. Großelternhaus gebaut hat, ein Jugendstilhaus von 1910, und wenn man in Oldenburg nach Jugendstil fragt, stolpert man früher oder später über Heinrich Vogeler, der vielfältige Beziehungen nach Oldenburg gepflegt hat und dessen großes Gemälde "Sommerabend" oder "Das Konzert", von dessen Entstehung mein Roman erzählt, hier 1905 erstmals ausgestellt worden ist. Das Ausstellungsgelände lag nur ein paar Hundert Meter von meinem Schreibtisch entfernt. Zwar stellte sich heraus, dass Vogeler (leider) nicht der Architekt unseres Hauses gewesen war, aber so hat dann dieser Stoff seinen Autor gefunden, ohne dass der Autor danach gesucht hätte.



Sie entwickeln den Roman ausgehend von Vogelers berühmtem Gemälde "Sommerabend". Die Figuren darauf sehen so aus, als hätten sie sich schon lange nichts mehr zu sagen. Undmehr