Fredrik Persson Winter
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Der Gräber (eBook, ePUB)
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Jedes Jahr am 6. November schlägt er wieder zu. Er gräbt sich durch die Erde in die Keller seiner Opfer, zieht sie mit sich hinab in die Tiefe und verschwindet ohne jede Spur.Zufällig bekommt die Lektorin Annika Granlund ein Manuskript in die Hände, dessen Inhalt ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist die morbide Autobiografie eines Serienkillers, der unter der Erde lebt. Annika entscheidet, den Text zu veröffentlichen. Doch sie ahnt nicht, welche düsteren Geheimnisse dadurch noch an die Oberfläche geraten und in welche Gefahr sie sich bringt. Denn jedes Wort in dem Text ist...
Jedes Jahr am 6. November schlägt er wieder zu. Er gräbt sich durch die Erde in die Keller seiner Opfer, zieht sie mit sich hinab in die Tiefe und verschwindet ohne jede Spur.
Zufällig bekommt die Lektorin Annika Granlund ein Manuskript in die Hände, dessen Inhalt ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist die morbide Autobiografie eines Serienkillers, der unter der Erde lebt. Annika entscheidet, den Text zu veröffentlichen. Doch sie ahnt nicht, welche düsteren Geheimnisse dadurch noch an die Oberfläche geraten und in welche Gefahr sie sich bringt. Denn jedes Wort in dem Text ist wahr. Und nun hat der Killer sie im Visier.
»Unheimlich und spannend - die Jagd nach dem Mörder ist fesselnd.« Radio Euroherz
Zufällig bekommt die Lektorin Annika Granlund ein Manuskript in die Hände, dessen Inhalt ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Es ist die morbide Autobiografie eines Serienkillers, der unter der Erde lebt. Annika entscheidet, den Text zu veröffentlichen. Doch sie ahnt nicht, welche düsteren Geheimnisse dadurch noch an die Oberfläche geraten und in welche Gefahr sie sich bringt. Denn jedes Wort in dem Text ist wahr. Und nun hat der Killer sie im Visier.
»Unheimlich und spannend - die Jagd nach dem Mörder ist fesselnd.« Radio Euroherz
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Fredrik P. Winter wurde in Trollhättan geboren und lebt nun in Göteborg, Schweden. Er ist Anwalt bei Tag und Autor bei Nacht. Wenn er nicht als Teilhaber seiner Anwaltskanzlei tätig ist, verbringt er seine Freizeit mit Freunden und Familie, Filmen, Reisen, Lesen und dem außergewöhnlichen Hobby Segelfliegen.
Produktdetails
- Verlag: HarperCollins
- Seitenzahl: 448
- Erscheinungstermin: 27. Dezember 2021
- Deutsch
- ISBN-13: 9783749951062
- Artikelnr.: 61174567
Als Fan von Thrillern hatte mich der Klappentext zu diesem Buch neugierig gemacht, doch dann konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, denn es ging um Übernatürliches und Horror und das mag ich nicht.
Jedes Jahr am 6. November verschwindet jemand spurlos. Dann hat der Gräber …
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Als Fan von Thrillern hatte mich der Klappentext zu diesem Buch neugierig gemacht, doch dann konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, denn es ging um Übernatürliches und Horror und das mag ich nicht.
Jedes Jahr am 6. November verschwindet jemand spurlos. Dann hat der Gräber wieder zugeschlagen und sich sein Opfer in die Tiefe gezogen. Die Polizei unter der Leitung von Kommissarin Cecilia Wreede tappt im Dunkeln, denn sie finden weder die Leichen, noch sonstige Spuren. Zurück bleibt nur ein blutverschmiertes Loch im Boden des Kellers. Dann erhält die Lektorin Annika Granlund ein Manuskript, das die Sicht eines Serienkillers beschreibt, der seine Opfer zu sich in die Tiefe holt. Granlund entscheidet sich, das morbide Machwerk zu veröffentlichen, nichtsahnend was sie damit auslöst. Sie bringt sich damit in tödliche Gefahr.
Obwohl der Autor Fredrik Persson Winter einen packenden Schreibstil hat, konnte er mich mit der Story nicht überzeugen. Die Spannung ließ recht schnell nach, denn die Rückblenden bringen einen ziemlich schnell auf den Täter.
Keine der beteiligten Personen war mir sympathisch und Annikas private Probleme waren mir zu breit angelegt.
Dem Verlag droht die Pleite und so entschließt man sich zur Veröffentlichung, da man davon ausgeht, dass das Manuskript eine fiktive Geschichte des vor sechs Jahren verschwundenen Autors Jan Apelgren ist. Als Kommissar Wreede von der Veröffentlichung erfährt, ist sie natürlich nicht begeistert. Auch der Täter kommt immer wieder zu Wort, allerdings konnte ich seine Motive nur bedingt nachvollziehen.
Ich bin ein wenig enttäuscht, denn ich hatte mir mehr versprochen.
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Unterirdisch
Jährlich im November schlägt der Gräber zu. Er kommt bei Erdarbeiten durch den Kellerboden und entführt seine Opfer in die Unterwelt. Alle verfolgten Spuren bringen nichts. Kommissarin Cecilia Wreede sucht fieberhaft nach Hinweisen.
Auch die Lektorin eine Verlags …
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Unterirdisch
Jährlich im November schlägt der Gräber zu. Er kommt bei Erdarbeiten durch den Kellerboden und entführt seine Opfer in die Unterwelt. Alle verfolgten Spuren bringen nichts. Kommissarin Cecilia Wreede sucht fieberhaft nach Hinweisen.
Auch die Lektorin eine Verlags auf der krampfhaften Suche nach einem Bestseller erfährt mehr über ihn, als ihr lieb sein kann. Sie findet ein Manuskript des verschwundenen Autors früherer Bestseller, der sich das Thema des Gräbers angenommen hat. Und veröffentlicht es. Mit weitreichenden Folgen.
Jedem Kapitel vorangestellt sind Gedanken, Fragen des Killers. So lernt man ihn und seine Geschichte Stück für Stück kennen.
Fredrick P. Winter baut eine beklemmend gruselige Atmosphäre auf.
Ein Horrorthriller, der einem Albträume beschert.
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„Der Gräber“ von Fredrik Persson Winter ist ein mittelmäßig spannender Thriller, der mit den Ängsten der Menschen spielt.
Jedes Jahr am 6. November schlägt der geheimnisvolle Killer zu. Er gräbt sich durch die Erde in den Keller der Opfer, verschleppt sie …
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„Der Gräber“ von Fredrik Persson Winter ist ein mittelmäßig spannender Thriller, der mit den Ängsten der Menschen spielt.
Jedes Jahr am 6. November schlägt der geheimnisvolle Killer zu. Er gräbt sich durch die Erde in den Keller der Opfer, verschleppt sie und hinterlässt lediglich eine blutige Spur. Die Polizei ist dabei völlig machtlos. Als die Lektorin Annika Granlund vor der Tür ihres Verlages ein Manuskript findet, ist sie fasziniert und abgestoßen zugleich. Es handelt sich um eine Art Autobiografie des mysteriösen Gräbers, in der seine Taten detailliert beschrieben sind. Annika veröffentlicht das Buch und ahnt nicht, welche Gefahren sie damit heraufbeschwört, denn das Manuskript ist keine Fiktion.
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, denn allein die Vorgehensweise des Serienkillers verursacht spontan eine Gänsehaut. Das Grauen kommt aus dem Keller und spricht damit bereits kindliche Urängste an. Leider konnten die vielversprechende Beschreibung und der packende Einstieg ihr Versprechen nicht über die Länge des gesamten Buches tragen.
Die Kapitel sind erfreulich kurz und verleiten dazu, immer weiterzulesen. Das ist auch gut so, denn dadurch fallen die Längen weniger auf. Das Beste an diesem Thriller sind der Anfang und der Schluss, denn dazwischen passiert leider wenig. Zumindest habe ich persönlich dies so empfunden. Die Perspektiven wechseln zwischen den verschiedenen Charakteren, wobei der Fokus hauptsächlich auf der Lektorin Annika und der ermittelnden Kommissarin Cecilia liegt. Vielleicht liegt mein Problem auch darin, dass ich beide Figuren nicht sonderlich mochte und mich ihre persönlichen Probleme nicht wirklich berührt haben. Später kommt auch noch der Täter selbst hinzu, aber auch seine Sichtweise erhöhte den Spannungsfaktor nicht signifikant.
Das Highlight ist der Showdown am Ende, bei dem die Handlung endlich einmal Fahrt aufnimmt. Das tröstet etwas über die Zeit, in der man sich durch einige Seiten einfach nur durchgequält hat.
Mein Fazit:
Die spannende Grundidee hätte viel Potenzial gehabt, welches in diesem Thriller leider nicht komplett ausgeschöpft wurde.
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Spannend & ungewöhnlich – auf jeden Fall gut…!
Ein gutes Buch, rasant und spannend geschrieben. Das Cover ist schlicht, aber interessant gestaltet, durch die dunkel beleuchtete Kellertreppe entsteht sofort eine unheimliche Atmosphäre. Die Story hat mich von Anfang an …
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Spannend & ungewöhnlich – auf jeden Fall gut…!
Ein gutes Buch, rasant und spannend geschrieben. Das Cover ist schlicht, aber interessant gestaltet, durch die dunkel beleuchtete Kellertreppe entsteht sofort eine unheimliche Atmosphäre. Die Story hat mich von Anfang an begeistert. Die Charaktere, angefangen bei dem mysteriösen Gräber, bis zur smarten, manchmal etwas unsicheren Lektorin Annika, sowie auch die Ermittler angeführt von der toughen Cecilia Wreede, sind allesamt gut skizziert und es hat mir Spaß gemacht ihnen zu folgen. Aber wirklich mitgerissen hat mich die Story an sich, der Plot ist einfallsreich und die Geschichte hebt sich positiv von dem Thriller/Krimi Allerlei ab. Diese Idee eines Gräbers, der sich jedes Jahr ein Opfer holt, so dass alle wissen, dass er zuschlägt, aber keiner weiß wann und wo erzeugt eine große Spannung. Das Spiel des Autors mit den Ängsten der Menschen wenn es um dunkle und unheimliche Keller geht – einfach klasse umgesetzt und erdacht. Dass jedes Kapitel mit einem Eintrag aus den Aufzeichnungen des Gräbers beginnt, macht es zusätzlich spannend und ungewöhnlich.
Der Schreibstil des Autors hat mich gerade am Anfang an das Roman Genre erinnert, aber durch die spannende und interessante Story, hat mich das bei diesem Buch in keinster Weise gestört.
Mir hat das Buch einfach insgesamt sehr gut gefallen, weil es mal ein etwas anderer Thriller mit einer ungewöhnlichen Geschichte ist. Deshalb empfehle ich es gerne..
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Wesen, die in der Erde hausen und an den Wänden scharren?
„Der Gräber“ von Fredrik P. Winter hat mich etwas enttäuscht. Es handelt sich nicht um einen Thriller, sondern einen Horrorroman. Doch worum geht es?
Göteborg, 8. November. Der Gräber, ein Killer, der …
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Wesen, die in der Erde hausen und an den Wänden scharren?
„Der Gräber“ von Fredrik P. Winter hat mich etwas enttäuscht. Es handelt sich nicht um einen Thriller, sondern einen Horrorroman. Doch worum geht es?
Göteborg, 8. November. Der Gräber, ein Killer, der unter der Erde lebt, hat wieder zugeschlagen. Kommissarin Cecilia Wreede ermittelt seit fünf Jahren in dem Fall...
In einem weiteren Handlungsstrang sind Annika Granlund und ihr Mann auf der Suche nach einem neuen Haus, als der Lektorin ein Manuskript zugespielt wird. Der Titel lautet: Ich bin der Gräber. Und jedes Detail stimmt mit dem Kriminalfall überein.
Nach „In ewiger Freundschaft“ von Nele Neuhaus ist „Der Gräber“ erneut ein Buch, das die Verlagsbrache thematisiert. Dem starken Anfang folgt ein schwacher Mittelteil. Ab einem bestimmten Punkt wird die Geschichte zudem ziemlich vorhersehbar.
Jedem Kapitel ist ein Zitat vorangestellt, geschrieben aus der Perspektive des Gräbers: „Du bildest dir ein, in deinem Haus sicher zu sein. Dass niemand an deiner abgeschlossenen Tür, deiner Alarmanlage vorbeikommt. Aber ich komme von unten, durch den Fußboden.“
Ab Teil 2 sind Rückblenden in die Vergangenheit eingestreut, sechs Jahre zuvor, als Jan Apelgren, einer von Annikas Autoren, und seine Frau spurlos verschwanden.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin und nimmt erst am Ende Fahrt auf. Kratzende Geräusche, unterirdische Kreaturen? Schade, dass es dafür keine logische Erklärung gab.
Fazit: Der Anfang macht Lust auf mehr - was dann kommt, enttäuscht. Schade...
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Kriminalkommissarin Cecilia Wreede und ihr Partner versuchen schon seit Jahren einen Serienmörder zur Strecke zu bringen. Jedes Jahr, am 6. November, schlägt er zu. Er holt sich seine Opfer dort, wo sie sich sicher fühlen: in ihrem eigenen Haus! Keine Alarmanlage kann ihn aufhalten, …
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Kriminalkommissarin Cecilia Wreede und ihr Partner versuchen schon seit Jahren einen Serienmörder zur Strecke zu bringen. Jedes Jahr, am 6. November, schlägt er zu. Er holt sich seine Opfer dort, wo sie sich sicher fühlen: in ihrem eigenen Haus! Keine Alarmanlage kann ihn aufhalten, denn er umgeht diese Systeme, indem er sich durch die Erde direkt in den Keller gräbt. Dann schlägt er zu und zieht seine Opfer mit in die Tiefe. Nur Blutspuren bleiben zurück. Keines der Opfer wurde je wieder gesehen. Die Ermittler tappen völlig im Dunkeln. Doch dann findet die Lektorin Annika Granlund ein Manuskript vor der Tür des Verlags. Als sie sich mit dem Inhalt befasst, läuft es ihr eiskalt den Rücken runter. Denn in diesem Manuskript geht es um einen Serienkiller, der tief unter der Erde lebt. Die Parallelen zu den realen Morden sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch entscheidet sich Annika dafür, das Buch zu veröffentlichen. Da dort Details zu den Morden zu lesen sind, die die Polizei nie an die Öffentlichkeit weitergegeben hat, erhoffen sich die Ermittler endlich den entscheidenden Durchbruch...
Die Covergestaltung stimmt bereits auf eine unheimliche Geschichte ein. Denn die Vorstellung, dass sich ein Killer durch den Keller, direkt ins Haus graben könnte, um sein Opfer mit sich in die Tiefe zu ziehen, ist mehr als gruselig.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet die Ermittler, die keinen Schritt weiterkommen, und bekommt außerdem einen Einblick in die Welt von Lektorin Annika Granlund, die hofft, mit diesem Buch den Verlag retten zu können. Schon von Kindesbeinen an, hat sie eine Phobie gegen gruselige Keller und meidet diese entschieden. Weiterhin liest man Auszüge aus dem Manuskript. Diese Passagen sind düster, gruselig und gehen direkt unter die Haut. Dadurch stellt sich beim Lesen eine geradezu unheimliche Atmosphäre ein, die stets zwischen den Zeilen schwebt.
Die Spannung ist von Anfang an spürbar, denn die modrige und gruselige Kelleratmosphäre wird so glaubhaft vermittelt, dass sie für Gänsehautfeeling sorgt. Obwohl die Spannung zwischendurch abflacht, hält die unheimliche Atmosphäre an, wodurch man gebannt dem Verlauf folgt. Zum Ende hin steigt die Spannungskurve steil an und man weiß nicht, was man glauben soll. Denn die Ereignisse nehmen einen unverhofften Verlauf, der diesem Thriller einen Hauch Mystery und Horror verleiht.
Ein Thriller, der durch eine äußerst unheimliche Atmosphäre dafür sorgt, dass sich beim Lesen Gänsehaut bildet.
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Hätte gut werden können.
Worum geht es?
Jedes Jahr am 6. November gräbt er sich in den Keller seiner Opfer und verschleppt sie. Dann taucht ein Manuskript für einen Thriller auf, der diese Mordserie behandelt. Ist es Fiktion? Realität? Wer hat es geschrieben?
Worum …
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Hätte gut werden können.
Worum geht es?
Jedes Jahr am 6. November gräbt er sich in den Keller seiner Opfer und verschleppt sie. Dann taucht ein Manuskript für einen Thriller auf, der diese Mordserie behandelt. Ist es Fiktion? Realität? Wer hat es geschrieben?
Worum geht es wirklich?
Um Wahnvorstellungen, Belastungen durch Erwartungen und Bestrafung.
Lesenswert?
Nein, war nur eine akzeptable Zwischendurchlektüre, die eher enttäuscht hat. Cover und Klappentext sind ansprechend und haben meine Neugierde geweckt. Als Leser*in ist man in mehrere Erzählstränge involviert. Da gibt es zum einen die Geschichte rund um das Manuskript, das dem Verlag die Rettung bringen könnte. Allerdings geht es darum um die unaufgeklärte akute Mordserie. Aber das kann ja nur Fiktion sein - entscheiden die Mitarbeiter*innen des Verlags. Die andere Perspektive ist aus Sicht der ermittelnden Kommissarin, die mit dem Fall betraut ist und die entsetzt ist, als es zu einer Veröffentlichung des Buches kommt. Und dann ist da noch die Perspektive des Gräbers, der seine Taten beschreibt.
Eigentlich alles ganz spannend gemacht, aber die (in meinen Augen) künstlichen Dramen um die beteiligten Personen und ihre Entscheidungen finde ich eher übertrieben, als das sie für charakterlichen Tiefgang sorgen. Somit sind mir die Figuren trotz teilweise intimer Details fremd geblieben.
Die Handlung war zu Beginn noch recht spannend, irgendwann verhärtet sich jedoch der Verdacht und man wartet nur noch auf eine konkrete Erklärung. Die wiederum finde ich nicht ausgearbeitet genug, denn irgendwann beinhaltet das Buch immer mehr Horrorelemente und Geschichten von übernatürlichen Ereignissen. Das hat dem Ganzen einfach eine andere Richtung gegeben, als ich vom Klappentext erwartet habe und gefiel mir nicht. Für mich war das einfach nicht stimmig.
Zu den ganzen Ermittlungen und der Mordserie kommen dann noch Beziehungsproblematiken und Eifersucht (und Triggerwarnung: Kinderwunsch) hinzu, die meiner Meinung nach für eine unnötige emotionale Dramatik gesorgt haben und einfach ausgeschlachtet wurden.
Recht interessant hingegen fand ich das ganze Thema im Verlag, wie mit solch einem Manuskript umgegangen werden soll und wo wirtschaftliche Interessen des Verlags überwiegen. Das war gut gewählt und interessant gemacht.
Zusammenfassend: Wenn man einen spannenden Einzelband lesen möchte, ist man hier möglicherweise genau richtig. Vielleicht sollte man dabei aber nicht zu viel erwarten und auch für absurde Handlungsverläufe offen sein.
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Lektorin Annika Granlund findet vor der Tür ihres Verlages ein Manuskript vor, das brisant ist - und den Verlag vor dem Ruin retten könnte. Es handelt von dem "Gräber", der sich seit Jahren stets am 6. November durch die Erde in die Keller seines nächsten Opfers …
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Lektorin Annika Granlund findet vor der Tür ihres Verlages ein Manuskript vor, das brisant ist - und den Verlag vor dem Ruin retten könnte. Es handelt von dem "Gräber", der sich seit Jahren stets am 6. November durch die Erde in die Keller seines nächsten Opfers gräbt und dieses mit sich hinab in die Tiefe zieht. Geschrieben wurde das Manuskript als Autobiographie. Hat es der Täter selbst geschrieben? Annika entscheidet sich dazu, den Text zu veröffentlichen - sie ahnt nicht, welch Geheimnisse dadurch ans Tageslicht kommen und in welche Gefahr sie sich damit bringt. Denn alles in dem Manuskript entspricht der Wahrheit - und der Gräber hat sie nun ins Visier genommen.
"Der Gräber" von Fredrik P. Winter macht atemlos. Der Autor schreibt so bildhaft, daß der Atem stockt, man das Scharren an der Wand fast selbst hört und der Handlung gebannt folgt. Dieses Buch spielt mit den Ängsten und hinterlässt eine Gänsehaut. Der Gräber selbst ist durch seine Taten absoluter Horror, gleichzeitig wird der Aberglaube der Bauarbeiter vor in der Erde lebenden Lebewesen thematisiert. Gleichzeitig nimmt man intensiv am Verlagsgeschehen und dem Privatleben von Annika und ihrem Mann Martin teil. Beide sind sympathisch ,auch wenn mir Annika sehr übereifrig erscheint. Allerdings hat sie dadurch den Verlag gerettet, was diesen Charakterzug wettmacht. Ihre Ängste sind jedoch sehr gut durch ihr Erlebnis in der Kindheit zu verstehen und nachvollziehbar dargelegt. Die Kapitel sind in angenehmer Länge geschrieben und beginnen jeweils mit einem Auszug aus dem Manuskript um den Gräber. Dies erhöht die Spannung, die sehr hoch angesetzt ist - obwohl mir sehr schnell klar war, um wen es sich bei dem "Gräber" handelt. Für mich wird der Leser hier zu deutlich mit der Nase auf die Identität gestoßen. Dies ist jedoch der einzige Kritikpunkt an diesem sehr gut zu lesenden Buch!
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Kommissarin Cecilia und ihr Kollege Jonas jagen einen grausamen Mörder, der jedes Jahr am gleichen Tag einmal zuschlagt. Er gräbt sich durch den Keller in das Wohnhaus der Opfer und hinterlässt nur Blutspuren und Verwüstung. Die Leichen wurden nie gefunden ...
Lektorin Annika …
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Kommissarin Cecilia und ihr Kollege Jonas jagen einen grausamen Mörder, der jedes Jahr am gleichen Tag einmal zuschlagt. Er gräbt sich durch den Keller in das Wohnhaus der Opfer und hinterlässt nur Blutspuren und Verwüstung. Die Leichen wurden nie gefunden ...
Lektorin Annika findet vor der Verlagstür ein Manuskript, das sie erschaudern lässt. Es ist im Schreibstil eines ihrer Autoren verfasst, der mit seiner Frau vor sechs Jahren spurlos verschwand. Um den Verlag vor der Insolvenz zu retten, setzt sie es durch, dieses Buch zu veröffentlichen. Es handelt von den Taten des Gräbers und enthält viele Details, die eigentlich nur der Täter kennen kann. Ist dieses Buch wirklich nur eine Fiktion oder enthält es die Wahrheit?
Dieser düstere Thriller, der auch Horror- und Fantasy-Elemente enthält, ist teils beklemmend und verstörend geschrieben, aber auch sehr spannend. Durch die kurzen Kapitel, die in der Einleitung stets Auszüge der Gedanken des Täters offenbaren, bleibt die Spannung hoch und man möchte gerne endlich erfahren, wie es ausgeht. Leser, die sich gerne gruseln, kommen hier voll auf ihre Kosten.
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Unterirdische Spannung
Worum geht’s?
Die Lektorin Annika Granlund findet vor den Türen ihres Büros ein erdverschmiertes Manuskript, bei dessen Autor es sich laut Titelseite um den seit mehreren Jahren verschwundenen Jan Apelgren handelt. Kann es wirklich sein, dass er hinter dem …
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Unterirdische Spannung
Worum geht’s?
Die Lektorin Annika Granlund findet vor den Türen ihres Büros ein erdverschmiertes Manuskript, bei dessen Autor es sich laut Titelseite um den seit mehreren Jahren verschwundenen Jan Apelgren handelt. Kann es wirklich sein, dass er hinter dem Buch steckt? Und woher kommen die Parallelen zum Fall des Gräbers, in dem die Kommissarin Cecilia Wreede ermittelt?
Meine Meinung:
„Der Gräber“ von Fredrik Persson Winter (Verlagsgruppe HarperCollins, Dezember 2021) ist ein Buch voller Spannung, in dem der Autor mit den Ängsten spielt, die viele LeserInnen seit ihrer Kindheit in sich haben. Wer kennt sie nicht, die Angst vor dem Weg in den dunklen Keller? Wer hat nicht schon im Dunklen Geräusche gehört oder sich Geräusche eingebildet? Und genau diese Ängste nutzt der Autor und bringt absolute Gänsehautmomente in den Thriller ein. Dabei lässt er uns LeserInnen nur wenige Momente, in denen wir durchatmen können. Zu hoch ist und bleibt die Spannungskurve und vor allem die Teile, in der uns Winter in die Vergangenheit führt und die, in denen er aus Sicht des Gräbers schreibt, waren genial.
Auch aus der Sicht von Annika durften wir lesen. Ich fand ihre Entwicklung besonders spannend. Angefangen von Ihren Wünschen bis hin zu dem Wahn, dem sie verfällt. Ein bisschen blieb sie für mich menschlich ein Rätsel – ich hoffe, ihrem Mann ergeht es da besser. Auch Cecilia und ihr Partner Jonas waren ein authentisches und gutes Team. Obwohl ich so richtig mit keinem der Charaktere warm geworden bin. Dennoch haben mir alle sehr gut gefallen. Besonders der Gräber und was dahintersteht, das war für mich die größte Überraschung!
Ebenso der Aufbau der Story. Der Schreibstil und die Geschichte gingen unter die Haut. Der Autor hat uns langsam hineingeführt, immer tiefer sind wir in die Ermittlungen und Geschehnisse eingetaucht bis es dann immer spannender und spannender wurde und wir am Ende dem Gräber gegenüberstanden – diese letzte Szene hat mir besonders gut gefallen. Nicht so gut gefallen haben mir die Wesen, die doch etwas mythisch anmuteten und die bei dem Ende gar nicht notwendig gewesen wären. Dennoch, allein die Idee dahinter und auch die Umsetzung waren für mich absolut gelungen und das Buch hat mich mehr als gut unterhalten und ich kann es nur weiterempfehlen!
Fazit:
„Der Gräber“ von Fredrik Persson Winter ist ein Thriller, der unter die Haut geht. Der Schreibstil ist mitreißend, die Charaktere sind authentisch und die Idee einfach nur genial. Wir wurden langsam in die Ermittlungen eingeführt und die Spannung wuchs fast ins Unermessliche, bis wir endlich vor dem Gräber standen – in einem Szenario, das für mich total unvorhersehbar und gruselig war. Aber zugleich war dieses Schlussszenario absolut außergewöhnlich und auch einfach perfekt. Nur die Wesen hätte es aus meiner Sicht nicht gebraucht, ohne diese wäre das Buch noch besser gewesen.
4 sehr gute Sterne von mir für diese außergewöhnliche Idee, die Kindheitsängste hervorbringt!
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