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Bewertungen

Insgesamt 91 Bewertungen
Bewertung vom 28.01.2019
Das kleine Theater am Meer
Ley, Rosanna

Das kleine Theater am Meer


ausgezeichnet

Faye wird von ihrer Freundin Charlotte gebeten, sich um ihr Hotel in einem kleinem Ort auf Sardinien zu kümmern. Für Faye die Gelegenheit, ihrem Alltag zu entfliehen. Denn ihre Welt liegt in Scherben. Das Studium ist beendet, ihren Job ist die los - genau wie ihren Freund. Doch auf Sardinien erwartet sie eine Überraschung: Freunde von Charlotte wollen das kleine Theater am Meer wieder aufleben lassen und es dafür renovieren. Dafür benötigen sie eine Innenarchitektin. Faye nimmt die Herausforderung gern an - sie weiß nicht, welche Hindernisse sie erwarten.

Dieses Buch vermittelt Wohlfühlatmosphäre und Sommerfeeling. Allein durch die Art, wie alles beschrieben wird, fühlt man sich nach Sardinien versetzt. Man spürt förmig das Meer. Der besonders schöne und flüssige Schreibstil tut sein übriges, damit man sich als Leser in der Handlung geborgen fühlt. Aber auch die Charaktere sind sympathisch und gut vorstellbar. Sie werden zu Leben erweckt und man hat das Gefühl, sie bereits lange zu kennen. Die einzelnen Kapitel behandeln jeweils andere Personen. Dadurch ist die Handlung vielschichtig und abwechslungsreich. Man hat hier nicht nur die heile Welt durch die rosa Brille - im Gegenteil. Hier werden viele Probleme behandelt. Durch diese Probleme hebt sich das Buch wohltuend von den anderen Herz-Schmerz-Büchern ab. Hier steckt wirklich Handlung drin, die von vorn bis hinten spannend ist und fesselt. Ich hoffe sehr für das Buch, daß es nicht einfach in die typische Ecke gedrängt wird. Dies Buch verdient mehr Beachtung!

Bewertung vom 08.01.2019
Das Tor zur Macht / Vespasian Bd.2
Fabbri, Robert

Das Tor zur Macht / Vespasian Bd.2


ausgezeichnet

30 n. Chr. Rom wird von Tiberius regiert. Verschiedene Gruppierungen versuchen mit allen Mitteln den Kaiserthron zu übernehmen. Der Tribun Vespasian erreicht mit seinen Freunden Rom und wird in die Geschehnisse verwickelt.  


Hier wird Rom als der gesellschaftliche Sumpf beschrieben, der er wohl auch in der Realität war. Gekonnt beschreibt der Autor das Leben in der Ewigen Stadt mit all seinen Facetten und vor allem Intrigen. Dadurch wird das Buch sehr lebendig, die Charaktere werden zum Leben erweckt und man kann sich sehr gut vorstellen, daß sich das römische Leben tatsächlich so dargestellt hat. Die Handlung ist sehr rasant, es passiert ständig irgendetwas - trotzdem wirkt das Buch nicht überladen. Robert Fabbri gelingt die Balance sehr gut. Was mir ebenfalls imponiert: Er schafft es sehr gut die Atmosphäre zu beschreiben. Man spürt die furchtbare Angst und die Verzweiflung  der Charaktere hautnah. Durch einen wirklich bildhaften Schreibstil ist man mitten im Geschehen.  Auch ist die Sprache leicht zu lesen und man kommt sehr gut mit der Handlung zurecht. 


Diese Serie macht richtig Spaß und erinnert sehr an die guten alten "Sandalenfilme". Ich empfehle diese Serie ohne Einschränkungen an alle Freunde dieser Filme - ich jedenfalls bin begeistert!

Bewertung vom 07.12.2018
Das Schwert des Tribuns / Vespasian Bd.1
Fabbri, Robert

Das Schwert des Tribuns / Vespasian Bd.1


ausgezeichnet

26 n. Chr. Vespasian ist 16 Jahre alt, als er sein Zuhause verläßt, um sich der Armee anzuschließen und Rom zu dienen. Rom befindet sich jedoch unter der Herrschaft des Kommandeurs der Prätorianergarde, Seianus. Vespasian wird wird Opfer der römischen Politik. Er muß fliehen und wird Tribun in Thrakien. Doch auch dort sind die Auswirkungen der Geschehnisse in Rom zu spüren.


Dies ist der erste Teil der Reihe um Vespasian. Thema ist hier die Zeit, bevor Vespasian römischer Kaiser wird. Diese Zeit ist einmal eine neue Sicht der Geschehnisse, die absolut lesenswert ist. Man wird in die damalige Zeit versetzt, steht mitten Geschehen und ist wirklich als Zuschauer nah dabei. Der Schreibstil ist nicht geschichtlich trocken, sondern lebendig, anschaulich, rasant und unheimlich spannend. Man bekommt eine Vorstellung davon, wie die Menschen damals gelebt haben und sich durchschlagen mußten. Laut Aussage des Autors ist das Buch nicht zu 100 % an den Fakten gehalten - egal. Es ist spannend von Beginn bis Ende, unterhält sehr gut und macht richtig Spaß beim Lesen. 


Eine neue Serie, die lohnend ist!

Bewertung vom 05.12.2018
Ein Reif von Eisen / Die Königs-Chroniken Bd.1
Rother, Stephan M.

Ein Reif von Eisen / Die Königs-Chroniken Bd.1


sehr gut

Das Kaiserreich der Esche verändert sich. Stammesfürst Morwa schwächelt, seine Nachfolger kämpfen um seine Stellung. In Dr Hauptstadt beginnt der heilige Baum zu welken - das Land droht in Dunkelheit zu versinken. Jemand mächtiges muß die Bevölkerung und das Land retten ..

Vorweg gesagt: Zu Beginn benötigt man etwas Durchhaltevermögen. Es ist zunächst etwas schwierig, den einzelnen Charakteren zu folgen. Öfters mußte ich noch einmal etwas zurückblättern, um wieder den roten Faden aufzunehmen. Doch es lohnt und man gewöhnt sich doch recht schnell an die Charaktere. Diese werden im übrigen sehr gut vorgestellt und vielschichtig. Die Handlung selbst ist voller Mystik und man fühlt sich in eine nordische Sage versetzt. Dem Autor gelingt es hervorragend nicht nur die Bewohner, sondern auch die Landschaft darzustellen. Man sieht alles perfekt vor sich und fühlt sich durch den guten Stil direkt ins Geschehen versetzt. Er schreibt flüssig und leicht verständlich, so daß man das Buch mit Freude liest. Das Buch ist nicht in sich abgeschlossen - man fiebert danach automatisch dem zweiten Teil entgegen!

Bewertung vom 27.11.2018
Der Hexenjäger
Fritz, Astrid

Der Hexenjäger


ausgezeichnet

Der Mönch Heinrich Kramer kümmert sich nach dem Tod der Mutter um Susanna. Doch ihm gefällt Susanna auf eine Art, die nicht sein dürfte und sein ohnehin nicht zölibates Leben, daß er in Bordellen auslebt, empfindet er als von Dämonen verursacht, die auch für andere Unglücke verantwortlich sind. Er verfolgt nur noch ein Ziel: Die Vernichtung dieser Hexen. Heinrich erringt die Genehmigung, als Inquisitor zu reisen und die Hexen zu vernichten. Er schreibt den "Hexenhammer"....


Astrid Fritz verwebt hier gekonnt Fiktion und Realität. Die Figur Heinrich Kramer sowie den Hexenhammer gab es tatsächlich - mit allen schrecklichen Konsequenzen. Hier hat die Autorin sehr gut recherchiert und bringt dem Leser diesen Teil der Geschichte gekonnt näher. Hier steckt eine Menge Elan hinter der Recherche! Man erlebt den Schrecken durch den sehr bildhaften Schreibstil hautnah und lernt noch viel dazu. Letztendlich ist man froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben! Astrid Fritz schafft es hier,den Leser durch einen leichten, interessanten und vor allem spannenden Schreibstil die Handlung so verfolgen zu lassen, daß man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Ihre Art beschreibt das Leben und die damalige Zeit zum Greifen nah. Man fühlt die Not und die Angst der betroffenen Personen und bekommt Gänsehaut, wenn man ihr Schicksal denkt.


Ein absoluter Lesegenuß!

Bewertung vom 25.11.2018
Stürme des Lebens / Die Ärztin Bd.2
Sommerfeld, Helene

Stürme des Lebens / Die Ärztin Bd.2


ausgezeichnet

Ricarda ist mittlerweile mit dem Brauereibesitzer Georg Kögler verheiratet und lebt mit ihm, ihrer Tochter Henny und dem gemeinsamen Sohn Georg in München. Eigentlich könnte sie dort ein Glückliches Leben führen, jedoch hat sie starke Probleme mit Ihrer Schwägerin und auch beruflich ist sie als Frau nicht überall anerkannt und muß sich stark behaupten. Eines Tages kehrt sie aus schwerwiegenden Gründen zurück nach Berlin, bis sie schließlichnach Afrika reist, dort eine Hebammenschule eröffnet. Ihr weiterer Weg führt sie bei Beginn des Ersten Weltkrieges bis nach China. Und auch ihre Tochter trifft den Entschluss, Medizin zu studieren.


Diese Fortsetzung ist absolut gelungen. Es macht unendlich Spaß, Ricarda auf ihrem weiteren Weg zu verfolgen. Es wird hier wieder sehr deutlich, welche Ansichten in der damaligen Gesellschaft herrschten. Zum Einen natürlich die Ansichten über Frauen und dem, was von ihnen erwartet wird. Zum Anderen aber auch das Auftreten als Kolonialherren in Afrika. Dieses herrische Auftreten läßt nicht wundern, daß die Einheimischen rebelliert haben. Aber man erfährt such einiges über die dort herrschenden Krankheiten und die Forschung dagegen. Diese Szenen sind faszinierend und zeugen von guter Recherche. Hier wurde nicht einfach irgendetwas geschrieben, sondern sich an Tatsachen gehalten. Die Charaktere sind wieder sehr gut und bildlich dargestellt. Gerade Henny wird in die Handlung gekonnt eingeführt und ich denke, sie wird im 3. Teil noch eine große Rolle zugeteilt werden. Auch Ricarda und ihr Spagat zwischen Beruf und Familie, der gerade in dieser Zeit sehr schwer ist, wird gut thematisiert und man kann sich sehr gut in Ricarda hinein versetzen. Helene Sommerfeld hat es auch mit diesem Roman geschafft, mich durch ihren wunderbaren Stil zu begeistern. Ihre Beschreibungen sind so realistisch, daß man meint, man wäre direkt an Ricardas Seite. Dadurch liest sich dieser Roman, wie es bei hervorragenden Büchern leider ist, viel zu schnell - und jetzt beginnt das Warten auf die Fortsetzung.

Bewertung vom 20.11.2018
Die Brücke zwischen den Welten
Oelker, Petra

Die Brücke zwischen den Welten


ausgezeichnet

Konstantinopel im Jahre 1906. Der Hamburger Ludwig Brehm will dort im Handelshaus Ihmsen & Witt sein Wissen in Sachen Orientteppich aufbessern. Zusammen mit Edie Witt, der Frau des Inhabers und Milena Bonnard lernt er den Orient kennen und lieben. Und nicht nur den Orient - auch Edie. Doch dann kündigt sich Besuch aus Hamburg an und Ludwigs Welt gerät ins Wanken. Denn er verbirgt ein Geheimnis...

Dieses Buch besticht schon durch seine bildhaften Beschreibungen des alten Konstantinopel. Man sieht das rege Treiben und hört die Geräuschkulisse des Orients förmlich. Petra Oelker schafft es durch ihren Erzählstil den Leser mitten in das Geschehen zu versetzen. Dies ist einfach faszinierend. Sie schreibt sehr detailreich und ausführlich, was mir persönlich gut gefällt. Dadurch entsteht bei mir quasi ein Film, der während des Lesens abläuft. Gerade bei historischen Romanen, noch dazu aus einer eher unbekannten Region, finde ich es wichtig, eine genaue Vorstellung vermittelt zu bekommen. Die Charaktere sind gut dargestellt und beginnen zu Leben. Man bekommt ein Gefühl für sie und gerade bei Ludwig zittert man mit, ob er mit seiner Geschichte Glück hat oder auffliegt und blamiert ist. 

Sehr positiv ist das Glossar am Ende des Buches. Somit kann man auch die Fremdwörter verstehen und verliert nicht den roten Faden der Geschichte durch eventuelles Unverständnis. Auch die Karten sind sehr hilfreich für die Vorstellungskraft in Bezug auf die Örtlichkeiten.

Von mir bekommt das Buch eine absolute Empfehlung!

Bewertung vom 20.11.2018
Sophies Tagebuch
Remin, Nicolas

Sophies Tagebuch


ausgezeichnet

Erika zur Linde findet ihren Vater in seinem Haus tot auf. Er hat sich selbst das Leben genommen. Vier Tage zuvor erhielt er einen mysteriösen Brief aus Amerika. Als Erika in den Sachen ihres Vaters stöbert, entdeckt sie das Tagebuch ihrer Mutter Sophie. Und stößt darin auf eine Geschichte, die sie nie vermutet hätte. Hängt diese Geschichte vielleicht mit dem Brief aus Amerika zusammen? Und dies alles vielleicht mit dem Selbstmord ihres Vaters

Dieser Roman ist von Beginn an fesselnd. Man befindet sich sehr schnell in der Handlung und verfolgt die Geschichte mit großem Interesse. Die Geschichte spielt zu zwei Zeiten. Die Vergangenheit wird durch die Tagebucheinträge beleuchtet und beschrieben. Die Gegenwart, also das Berlin im Jahre 1989, erlebt der Leser durch Erika. Dadurch bekommt das Buch einen besonderen Reiz und bietet eine außergewöhnliche Spannung. Man fragt sich die ganze Zeit, wie beide Handlungen mit dem mysteriösen Brief in Verbindung stehen. Beide Zeiten werden sehr bildhaft beschrieben und man hat das Gefühl, Teil der Handlung zu sein. Der Schreibstil ist dabei klar und flüssig, ohne aufgebläht zu sein. Trotzdem wird alles ausreichend beschrieben, so daß man sehr gut folgen kann. Die Charaktere werden ebenfalls gut daegestellt. Sophie erlebt man lediglich durch ihre Einträge in ihr Tagebuch. Sie wirkt, als ob sie sich gar nicht darüber im klaren ist, was um sie herum passiert. Doch sie wird im Laufe der Geschichte erwachsen und entwickelt sich weiter. Auch Erika macht eine bedeutende Entwicklung durch - sie erstarkt. Was das Buch zu einem besonderen Buch macht ist die Tatsache, daß die beiden Geschichten zu Zeiten spielen, die Eckdaten der deutschen Geschichte sind. Hier wird historisches mit Fiktion perfekt verwoben.

Dieser Roman lohnt entdeckt und gelesen zu werden. Er ist etwas ganz besonderes!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 03.11.2018
Das Extrawurscht-Manöver / Schwaben-Krimi Bd.3
Hafermeyer, Franz

Das Extrawurscht-Manöver / Schwaben-Krimi Bd.3


ausgezeichnet

Sven Schäfer, ehemaliger Polizist und nun Privatdetektiv, ist auf der Suche nach Iris Gulden. Drei Tage später findet er ihre Leiche. Einziger Zeuge des Mordes: Mops Alf. Zusammen mit Kommissarin Elsa Dorn schmiedet er den Plan, Alf als Zeugen anzugeben und zu verschweigen, daß es sich um einen Hund handelt. Der Täter soll nervös werden. Und er wird nervös - was für alle Beteiligten sehr gefährlich wird.

Bei diesem Buch darf man sich nicht von Titel und Cover irritieren lassen! Dieser vermeintliche typische Regionalkrimi enthält deutlich mehr, als zu erwarten ist. Hier liegt ein handfester Krimi vor, der von Beginn an spannend ist und diese Spannung bis zum Schluß hält. Es wird erst am Ende klar, wie die Auflösung des Falles ist - so lange rätselt man und wird immer wieder in die Irre geführt. Die Charaktere wirken sympathisch und vor allem glaubhaft. Gerade die Arbeit der Polizei ist von Glaubhaftigkeit geprägt und wirkt nicht konstruiert. Besonderen Pep bringt hier natürlich Mops Alf, der eine außergewöhnliche Rolle zugeteilt bekommen hat. Geschrieben ist das Buch wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Man fliegt durch die Seiten und ich hätte sehr gerne ohne Unterbrechung gelesen - jede Störung war unerwünscht. 

Ich war mir gar nicht bewußt, daß es hier schon Vorgängerbände gibt und habe es auch während des Lesens nicht bemerkt. Es ist also gut gelungen, auch Serienneulinge an die Charaktere heranzuführen!

Bewertung vom 03.11.2018
Sektenmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi
Uliczka, Rolf

Sektenmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi


ausgezeichnet

In Köln werden die Zwillinge Simon und Daniel Spiekermann Zeugen eines Mordes innerhalb zweier Drogenbanden. Ihnen bleibt nur die Flucht. Ihre Wahl fällt auf einen abgeschieden gelegenen Hof in Neuharlingersiel, der von einer Sekte geführt wird. Dort finden Menschen mit krimineller Vergangenheit Unterschlupf. Kurz darauf werden in der Nähe von Wittmund ein junger Mann und seine Freundin verbrannt aufgefunden. Der Mann stammt aus Neuharlingersiel. Bert Linnig und Nina Jürgens von der Kripo Wittmund müssen sich die Frage stellen, ob die Morde mit den in Köln vermißten Zwillingen in Zusammenhang stehen. 


Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Nun ist dies schon der 5. Fall für das sympathische Ermittlerteam aus Wittmund.  Und Rolf Uliczka hat wieder einmal vollends überzeugt! Die Handlung besticht durch eine Spannung, die von Beginn an fesselt. Dies zwar durch blutige Morde, aber diese sind nicht durch Effekthascherei aufgebauscht.  Man kann lesen und seine Vorstellungskraft nutzen, ohne Würgreiz zu bekommen. Was ja bei vielen Krimis leider nicht mehr der Fall ist. Solche gemäßigteren Krimis sind für mich eine Wohltat. Allein durch den bildlichen Schreibstil des Autors hat man alles sehr gut vor Augen und bekommt ein klares Bild von Tatorten, Charakteren und vor allem der wunderschönen Landschaft Ostfrieslands. Die übrigens auch in der Realität wunderschön ist und für einen Urlaub wirklich lohnt. Dabei kann man sich dann direkt auf die Spuren von Bert und Nina begeben... Bert und Nina - die absoluten Sympathieträger der Serie. Wunderschön auch hier wieder ihre Entwicklung. Vor allem bei Nina. Es ist bewundernswert, wie sie aus ihrem Schicksalsschlag herausfindet und Unterstützung von allen Seiten erfährt. 


Auch dieses Buch kann ich jedem nur ans Herz legen. Diese Serie hat bis jetzt einfach keinen Schwachpunkt. Man kann diesen Fall zwar gut ohne Vorkenntnisse lesen, da der Autor es versteht Hintergrundwissen unaufdringlich zu vermitteln, allerdings entgehen einem dann vier andere wunderbar spannende Bücher!