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Zwei Herzen, die in der Weite der isländischen Fjorde schlagenSommer 2018: Hannah Leopold braucht Abstand zu ihrem Leben. Ihren Traumberuf kann sie nicht mehr ausüben, ihre Ehe ist am Ende. Hannahs Tage sind so leer wie ihr Herz. Sie reist nach Island, wo sie ein kleines, baufälliges Haus mietet. Auf dem Dachboden stößt sie auf eine alte Truhe mit Zeichnungen einer Küstenseeschwalbe darauf, die sie an Bilder erinnern, die ihre Mutter gemalt hat.Sommer 1978: Monika ist eine eigensinnige junge Frau aus gutem Hause. Mit ihren Eltern, reichen Kaufmannsleuten aus Lüneburg, verbringt sie den ...
Zwei Herzen, die in der Weite der isländischen Fjorde schlagen
Sommer 2018: Hannah Leopold braucht Abstand zu ihrem Leben. Ihren Traumberuf kann sie nicht mehr ausüben, ihre Ehe ist am Ende. Hannahs Tage sind so leer wie ihr Herz. Sie reist nach Island, wo sie ein kleines, baufälliges Haus mietet. Auf dem Dachboden stößt sie auf eine alte Truhe mit Zeichnungen einer Küstenseeschwalbe darauf, die sie an Bilder erinnern, die ihre Mutter gemalt hat.
Sommer 1978: Monika ist eine eigensinnige junge Frau aus gutem Hause. Mit ihren Eltern, reichen Kaufmannsleuten aus Lüneburg, verbringt sie den Sommer in Island. Sie träumt von einer Zukunft als Malerin, doch ihre Eltern haben andere Pläne für sie: Monika soll die Geschäfte in Lüneburg übernehmen. Unter der Mitternachtssonne entdeckt die wilde, freiheitsliebende Monika, dass ihr Herz nicht nur für die Malerei schlägt ...
Sommer 2018: Hannah Leopold braucht Abstand zu ihrem Leben. Ihren Traumberuf kann sie nicht mehr ausüben, ihre Ehe ist am Ende. Hannahs Tage sind so leer wie ihr Herz. Sie reist nach Island, wo sie ein kleines, baufälliges Haus mietet. Auf dem Dachboden stößt sie auf eine alte Truhe mit Zeichnungen einer Küstenseeschwalbe darauf, die sie an Bilder erinnern, die ihre Mutter gemalt hat.
Sommer 1978: Monika ist eine eigensinnige junge Frau aus gutem Hause. Mit ihren Eltern, reichen Kaufmannsleuten aus Lüneburg, verbringt sie den Sommer in Island. Sie träumt von einer Zukunft als Malerin, doch ihre Eltern haben andere Pläne für sie: Monika soll die Geschäfte in Lüneburg übernehmen. Unter der Mitternachtssonne entdeckt die wilde, freiheitsliebende Monika, dass ihr Herz nicht nur für die Malerei schlägt ...
Karin Baldvinsson wurde 1979 in Erlenbach am Main geboren. Während ihrer mehrjährigen Tätigkeit für einen isländischen Konzern hat sie ihr Herz an einen Isländer verloren. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg, doch die raue Insel wird immer ihre zweite Heimat bleiben. Unter ihrem Pseudonym Karin Lindberg hat Karin Baldvinsson schon viele Bestseller veröffentlicht, unter anderem "Vertraglich verliebt", "Sommer auf Schottisch" und "High Heels im Schnee".
Produktdetails
- Ullstein Taschenbuch 06020
- Verlag: Ullstein TB
- 1. Auflage
- Seitenzahl: 368
- Erscheinungstermin: 21. Mai 2020
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 121mm x 27mm
- Gewicht: 268g
- ISBN-13: 9783548060200
- ISBN-10: 354806020X
- Artikelnr.: 58013328
Herstellerkennzeichnung
Ullstein-Taschenbuch-Verlag
Friedrichstr. 126
10117 Berlin
www.ullstein.de
+49 (030) 23456-300
2018. Nicht nur ihre Ehe mit dem Dirigenten Nils ist in die Brüche gegangen, auch ihren Beruf als Geigerin kann Hannah Leipold nicht mehr ausüben. All dies belastet sie so sehr, dass sie mit ihrem kleinen Sohn Max für ein Jahr nach Island zieht, um sich über ihr zukünftiges …
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2018. Nicht nur ihre Ehe mit dem Dirigenten Nils ist in die Brüche gegangen, auch ihren Beruf als Geigerin kann Hannah Leipold nicht mehr ausüben. All dies belastet sie so sehr, dass sie mit ihrem kleinen Sohn Max für ein Jahr nach Island zieht, um sich über ihr zukünftiges Leben klar zu werden. Auf dem Dachboden des gemieteten Häuschens findet sie eine alte Truhe, die mit einer blassen Malerei verziert ist, die an Hannahs Erinnerung kratzt. Durch ihre Vermieterin Freya lernt sie den wortkargen Jòn kennen, der in ihr eine Saite zum Klingen bringt. Die beiden treffen sich immer öfter bei Freya im Café, wo Hannah einen Job gefunden hat. Auch Jòn besitzt eine Truhe mit dieser seltsamen Malerei, die Hannah immer wieder an die alten Bilder ihrer Mutter erinnert…
1978. Monika fährt mit ihren gutbetuchten Eltern für drei Sommerwochen zu Freunden nach Island, während ihr Verlobter lieber arbeitet. Ihre Eltern möchten zwar, dass Monika zukünftig das Familienunternehmen leitet, doch sie will lieber malen und hofft, doch noch ein Kunststudium machen zu können. Schon bald nach ihrer Ankunft trifft Monika auf den zurückhaltenden Fabrikarbeiter Kristjan und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch der junge Mann ist ihren Eltern ein Dorn im Auge, so spielen sie Schicksal für ihre Tochter.
Karin Baldvinsson hat mit „Der Sommer der Islandtöchter“ einen sehr unterhaltsamen und gefühlvollen Roman vorgelegt, der dem Leser von der ersten Seite an ein wunderbares Kopfkino beschert. Der Erzählstil ist locker-flüssig, farbenfroh und wartet mit einigem an Emotionen auf. Die Autorin lädt nicht nur auf eine Reise ins raue und bildhaft dargestellte Island ein, sondern beschenkt den Leser zusätzlich mit einer Geschichte, die sich über zwei Handlungsstränge verteilt. Durch die wechselnden Perspektiven lernt der Leser nicht nur Hannah und ihr Schicksal in der Gegenwart kennen, sondern erlebt auch Monikas ereignisreichen Islandsommer mit, der weitreichende Folgen für ihr gesamtes Leben haben soll. Durch die sich abwechselnden Zeitebenen steigert sich die Spannung immer weiter in die Höhe und lässt den Leser lange zappeln, bis die Geheimnisse sich endgültig entfaltet haben. Besonders sind auch die Schilderungen der isländischen Landschaft und ihrer Bewohner, die nie ihre Häuser abschließen, unendlich gastfreundlich sowie auch sehr neugierig und hilfsbereit sind, so dass man sich als Gast sofort bei ihnen wohl, aufgehoben und nicht alleingelassen fühlt.
Die Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet, wandeln mit Ecken und Kanten sehr lebendig durch die Handlung. Der Leser fühlt sich sofort mit ihnen wohl und nimmt an ihren einzelnen Schicksalen Anteil, kann mit ihnen fiebern, bangen und hoffen. Hannah musste so einiges einstecken, vor allem der Abschied vom Geigenspiel setzt ihr seelisch sehr zu. Sie ist eine eher zurückhaltende und misstrauische Frau, liebt ihren Sohn über alles und fasst sich immer wieder ein Herz, um die Dinge voranzutreiben. Jòn verbirgt seine Wunden, indem er mundfaul und abweisend agiert, sich aber als talentierter Künstler entpuppt. Er ist hilfsbereit und sagt, was er denkt. Freya ist eine fröhliche und herzensgute Frau, die immer ein offenes Ohr hat. Monika ist als junge Frau rebellisch und eine Träumerin. Doch das Leben hat aus ihr eine verbitterte und in sich gekehrte Frau gemacht, die verlernt hat zu lieben. Aber auch Max, Kristjan, Magnus und Karitas haben gewichtige Rollen in dieser Handlung.
„Der Sommer der Islandtöchter“ ist ein wunderbarer Roman, der angefüllt ist mit Tragik, Liebe, Selbstfindung und Geheimnissen, die sich endlich an die Oberfläche bahnen, um das Leben einiger zu verändern. Ein Buchgenuss der besonderen Art, der einen das hier und jetzt während der Lektüre vergessen lässt. Toll gemacht – absolute Leseempfehlung!
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Es fällt mir etwas schwer für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, da es meinen Geschmack leider gar nicht getroffen hat. Ich fange aber erstmal mit dem Positiven an, davon gab es nämlich Einiges.
Der Schreibstil von Fr. Baldvinsson ist wunderschön. Ich habe mich so sehr …
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Es fällt mir etwas schwer für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, da es meinen Geschmack leider gar nicht getroffen hat. Ich fange aber erstmal mit dem Positiven an, davon gab es nämlich Einiges.
Der Schreibstil von Fr. Baldvinsson ist wunderschön. Ich habe mich so sehr nach Island versetzt gefühlt, am liebsten würde ich sofort meinen Koffer packen und mich auf den Weg machen! Es war alles wunderschön beschrieben und ich hatte sofort Kopfkino. Der Schreibstil ist schön detailliert, aber nicht zu schnörkelig, so dass es beim Lesen nicht anstrengend wurde.
Sehr gut gefallen hat mir auch, wie die Autorin die Isländer selbst und deren Alltag beschreibt. Ich habe sehr viel mit Dänemark zu tun und habe einiges wiedererkannt, was einfach auch typisch für die skandinavischen Länder ist. Ich habe mich so gut aufgehoben gefühlt!
Dass das Buch in zwei verschiedenen Zeiten spielt, fand ich toll. So wusste man immer ein bisschen mehr als die Protagonisten und konnte den Verlauf der Story gut nachvollziehen.
Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren mir sympathisch und ich fand sie sehr authentisch. Ich habe Hannah gerne begleitet und auch wenn es Momente gab, in denen man sie packen und schütteln wollte, konnte ich ihre Gedankengänge und Gefühle doch die meiste Zeit nachvollziehen.
Leider hat die Geschichte einen ganz anderen Verlauf genommen, als ich dachte. Und dieses Genre ist so gar nicht meins. Das ist mir persönlich einfach alles zu „schnulzig“, ohne das abwertend zu meinen. Mir fehlt da einfach die Spannung, denn eigentlich ist schnell klar, worauf das alles hinausläuft. Auch die im Klappentext angekündigten geheimnisvollen Truhen kamen für mich in der Story viel zu kurz. Eigentlich wurden sie nur 2x kurz erwähnt und erst ganz am Schluss, wenn der Leser im Prinzip sowieso schon weiß was es mit dem „Familiengeheimnis“ auf sich hat, treten sie wieder in Erscheinung. Das fand ich sehr schade, da hätte ich mir einfach ein bisschen mehr Geheimnisvolles gewünscht.
Auch wie das Ganze dann endet, ist nicht überraschend. Das ist für dieses Genre nichts Ungewöhnliches, aber halt leider nicht so mein Fall.
Von mir 3 (sehr solide) Sterne, weil es nicht meinen Geschmack getroffen hat und vorhersehbar, aber trotzdem sehr schön geschrieben war. Ich bin mir sicher: jemand, der gerne Liebesgeschichten liest, kommt hier voll auf seine Kosten und so jemandem würde ich das Buch vorbehaltlos empfehlen.
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Ich liebe die Geschichten der Autorin aus Island, das ist Kino für Herz, Augen und Sinne.
Hier werden zwei Geschichten zu einer verwoben, dabei vereint die Autorin die verschiedenen Epochen wunderbar. Jedes gelesene Kapitel habe ich aufgesogen wie einen Schwan und mich unendlich wohl darin …
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Ich liebe die Geschichten der Autorin aus Island, das ist Kino für Herz, Augen und Sinne.
Hier werden zwei Geschichten zu einer verwoben, dabei vereint die Autorin die verschiedenen Epochen wunderbar. Jedes gelesene Kapitel habe ich aufgesogen wie einen Schwan und mich unendlich wohl darin gefühlt. Ein wahres Meisterwerk das mich in einem feinsinnigen Lesefluss gefangen hielt, oh ja der Schreibstil ist ein wahrer Genuss, da spürt man die Liebe der Autorin zu ihrer Geschichte. Auch das traumhafte Setting ist bewundernswert, als Leser hatte ich das Gefühl gedanklich selbst dort zu sein. Imponierend dargelegt und mit einer Lebendigkeit behaftet die phänomenal ist, dabei legt sich zudem eine magische Spannung über jedes einzelne Kapitel, die mich zusätzlich verleitete diesen Roman nicht vor dem Ende weg zu legen. Unglaublich geschätzt habe ich auch die Tiefe die in diesen Zeilen steckt und dafür sorgt das die Protagonisten unter die Haut gehen. Deren Schicksal ist sehr emotional dargelegt und mitreißend erzählt.
Ein absolut brillanter, großartiger Roman der seinem Leser unvergesslich schöne Zeit in Island schenkt.
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Das Buch "Der Sommer der Island Töchter" handelt von zwei Frauen zu verschiedenen Zeiten. Es geht um Hannah die nachdem vieles im Leben schief lief ein kleines Häuschen auf Island mietet. Und es geht um Monika deren Geschichte 1978 spielt.
Romane in denen es um verschiedene …
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Das Buch "Der Sommer der Island Töchter" handelt von zwei Frauen zu verschiedenen Zeiten. Es geht um Hannah die nachdem vieles im Leben schief lief ein kleines Häuschen auf Island mietet. Und es geht um Monika deren Geschichte 1978 spielt.
Romane in denen es um verschiedene Generationen geht, gefallen mir immer recht gut und auch dieses Buch hatte einen tollen Schreibstil und die Story war auch ganz gut.
Besonders toll fand ich wie Island beschrieben wurde. Das ist für mich ein richtiges Traumziel und die Autorin hat es mir noch schmackhafter gemacht.
Es war ein tolles Buch für nebenbei wobei ich sagen muss das ich nur 4 von 5 Sternen gebe weil die Story vorhersehbar war und ein klein wenig zu schnulzig.
Aber für jeden der Liebesromane liebt wird es genau das richtige Buch sein also empfehle ich es trotzdem sehr gerne weiter!
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Träume auf Island
Hannah zieht sich nach Island zurück, um zur Ruhe zu kommen und ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Aber das was sie dort erwartet, damit hat sie nicht gerechnet.
Diese Reise bringt einige Überraschungen mit sich und genau wie damals bei Monika …
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Träume auf Island
Hannah zieht sich nach Island zurück, um zur Ruhe zu kommen und ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Aber das was sie dort erwartet, damit hat sie nicht gerechnet.
Diese Reise bringt einige Überraschungen mit sich und genau wie damals bei Monika vor vierzig Jahren, vielleicht auch die Liebe.
Beide Frauen such(t)en auf Island ihr Glück, ihre Freiheit, ihren eigenen Weg. Was verbindet sie miteinander?
Eine unterhaltsame Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt. Leicht zu lesen, mit spannenden Momenten und Einblicken in beider Leben.
Der Handlungsort wurde gut eingewoben, so dass man das Gefühl hatte selbst vor Ort zu sein. Eine angenehme Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann.
Eine leichte sommerlektüre für entspannte Lesestunden.
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Schicksalszeit auf Island
Schon das erste Buch "Das Versprechen der Islandschwestern" hatte mich richtig begeistern können, so dass ich definitiv neugierig war, was die Leser_innen in diesem Werk erwarten würde.
Dabei zeigte sich, dass die Autorin Karin Baldvinsson an ihrem …
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Schicksalszeit auf Island
Schon das erste Buch "Das Versprechen der Islandschwestern" hatte mich richtig begeistern können, so dass ich definitiv neugierig war, was die Leser_innen in diesem Werk erwarten würde.
Dabei zeigte sich, dass die Autorin Karin Baldvinsson an ihrem gelungenen Erzälprinzip festhält. Erneut werden jeweils im Wechsel die Geschichten von zwei Frauen in Island in unterschiedlichen Jahrzehnten erzählt und erst im Laufe der Zeit wird nach und nach deutlich, wie deren beider Schicksale zusammenhängen.
Als Leser_innen erleben wird eine Achterbahn der Gefühle, den Kampf der Protagonistnnen dafür ihre Träume zu verwirklichen, Momente voller Liebe und Zärtlichkeit und solche voller Verrat, Intrigen und Missgunst.
Es wird spürbar, wie unterschiedlich die Rolle von Frauen in der Gesellschaft in den 1970er Jahren und in der heutigen Zeit waren, aber auch wie viele Gemeinsamkeiten bestehen.
Das Buch ist sehr spannend und berührend geschrieben, so dass sicherlich kein Auge trocken bleiben wird. Somit kann ich es nur wärmstens empfehlen.
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"Der Sommer der Islandtöchter" von Karin Baldvinsson ist ein Roman über Familiengeheimnisse, Liebe und verlorene Träume vor der zauberhaften Kulisse Islands. Ein Buch, das sich angenehm liest und ein behagliches Gefühl vermittelt.
Das Cover ist hübsch. Mir …
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"Der Sommer der Islandtöchter" von Karin Baldvinsson ist ein Roman über Familiengeheimnisse, Liebe und verlorene Träume vor der zauberhaften Kulisse Islands. Ein Buch, das sich angenehm liest und ein behagliches Gefühl vermittelt.
Das Cover ist hübsch. Mir gefällt gut, dass das Bild sich auf der Rückseite fortsetzt. Etwas besser hätte es mir noch gefallen, wenn mehr von der Kulisse Islands zu sehen wäre. Aber auch so ist es ansprechend.
Die Autorin formuliert sehr detailliert und ausschweifend. An mancher Stelle werden schöne Vergleiche gefunden, die ich noch nicht kannte und mir deshalb gut gefallen haben. Zum Beispiel heißt es, dass Spinnenweben mit "engelshaargleichen Strähnen" in den Ecken schimmern oder dass die Luft sich anfühlt, wie ein "flatterndes Chiffonkleid, mit einer leichten Brise, zarten Wolken und dem Geruch nach Gras, Meer und Algen."
Auch die Landschaftsbeschreibungen vermitteln ein tolles Gefühl und machen Lust darauf, selbst nach Island zu reisen. Es muss inspirierend und beeindruckend sein, die Natur und Weite zu erleben. Die Stimmung wird verstärkt, indem Wörter und Sätze auf isländisch in die Dialoge einfließen.
Mit einem Abstand von rund 40 Jahren reisen die Hauptprotagonistinnen Monika und Hannah nach Island. Sie sind beide an einem Punkt in ihrem Leben, wo sie unzufrieden und sich nicht klar sind, wie es weitergehen soll. Monika war mir dabei insgesamt leider nicht sympathisch, so dass es zwar interessant war, ihrer Geschichte zu folgen, aber mich nicht berühren konnte. Hannah hingegen war sympathischer, mit ihr identifizieren konnte ich mich dennoch nicht. Dadurch habe ich die Geschichte gern verfolgt, war aber emotional nicht so sehr ergriffen.
Es gefällt mir gut, dass beide Zeitstränge im ausgeglichenen Wechsel erzählt werden und dann allmählich zusammen finden. Leider war die Schilderung allerdings manchmal etwas langatmig und hätte für mich noch mehr Schwung und Unvorhersehbares haben können, um unvergesslich zu sein. Es liest sich angenehm als Lektüre für einige schöne Stunden, ist aber keine große literarische Überraschung.
"Der Sommer der Islandtöchter" von Karin Baldvinsson empfehle ich gern für Leser, die sich gern gedanklich nach Island träumen wollen und eine leichte Lektüre zwischendurch schätzen.
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Nachdem Hannah aus gesundheitlichen Gründen ihren Traumberuf nicht mehr ausüben kann und auch ihre Ehe zerbrochen ist, möchte sie sich eine Auszeit nehmen. Sie zieht mit ihrem kleinen Sohn Max für ein Jahr nach Island. Sie hofft, das dort ihre seelischen Wunden heilen können …
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Nachdem Hannah aus gesundheitlichen Gründen ihren Traumberuf nicht mehr ausüben kann und auch ihre Ehe zerbrochen ist, möchte sie sich eine Auszeit nehmen. Sie zieht mit ihrem kleinen Sohn Max für ein Jahr nach Island. Sie hofft, das dort ihre seelischen Wunden heilen können und sie einen neuen Weg für sich findet. Doch als sie durch Zufall herausfindet, das ihr Vater gar nicht ihr leiblicher Vater ist und sie sich aus noch zu dem Isländer Jon hingezogen fühlt, gerät ihr Leben ziemlich schnell noch mehr durcheinander.
Parallel zu Hannahs Geschichte wird die Geschichte von Monika, Hannahs Mutter, erzählt. Und zwar zu der Zeit als deren Leben in einem Islandurlaub aus den Fugen gerät.
Der Schreibstil lässt einen als Leser ziemlich schnell in die Geschichte hinein finden. Sehr gut war auch der Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen. So kann man auch Monika sehr gut kennenlernen. Da Hannah eine sehr lieblose Kindheit unter ihrer Mutter hatte und jetzt natürlich umso verletzter ist, da ihre Beziehung zu ihrem Vater viel inniger ist, ist dies sehr gut gelungen. Denn so hat man als Leser die Chance Monika kennenzulernen, zu verstehen was passiert ist und warum sie so geworden ist.
Die Geschichte war sehr angenehm zu lesen. Beeindruckend war dabei eindeutig das Islandfeeling, das die Autorin prima übermittelt hat.
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Zum Inhalt:
Ein Erzählstrang widmet sich Hannah. Als in Hannahs leben alles zusammen bricht, nimmt sie sich eine Auszeit und reißt nach Island. Hier kommt sie einerseits zur Ruhe, andererseits lernt sie ein neues Leben kennen. Der andere Handlungsstrang widmet sich Monika, die ebenfalls …
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Zum Inhalt:
Ein Erzählstrang widmet sich Hannah. Als in Hannahs leben alles zusammen bricht, nimmt sie sich eine Auszeit und reißt nach Island. Hier kommt sie einerseits zur Ruhe, andererseits lernt sie ein neues Leben kennen. Der andere Handlungsstrang widmet sich Monika, die ebenfalls einen Sommer in Island verbringt. Sie träumt von einer Karriere als Malerin, doch ihre Eltern haben andere Pläne.
Meine Meinung:
Was für eine schöne Geschichte. Die Autorin versteht es aufs Vorzügliche eine schöne Geschichte zu erzählen. Klar ahnt man, dass die Erzählstränge früher oder später einen gemeinsamen Nenner finden und auch wie der Zusammenhang sein wird, aber das ist im Grunde egal, weil die Geschichte einfach schön erzählt wird. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr gut und läsdt sich extrem gut lesen. Die Protagonisten gefielen mir extrem gut, weil diese auch sehr gut ausgearbeitet sind und einem im Laufe des Buches echt ans Herz wachsen.
Fazit:
Schöner Familienroman
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"Der Sommer der Islandtöchter" von der Autorin Karin Baldvinsson ist ein schöner Familienroman. Es wird in zwei Ebenen erzählt. Zunächst von Hannah im Jahre 2018. Sie ist von ihrem Mann getrennt, kann ihrem Beruf und ihrer Berufung der Musik - Geige spielen - nicht mehr …
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"Der Sommer der Islandtöchter" von der Autorin Karin Baldvinsson ist ein schöner Familienroman. Es wird in zwei Ebenen erzählt. Zunächst von Hannah im Jahre 2018. Sie ist von ihrem Mann getrennt, kann ihrem Beruf und ihrer Berufung der Musik - Geige spielen - nicht mehr nachgehen und "flüchtet" sich mit ihrem kleinen Sohn nach Island.
Die zweite Ebene spielt 1978 auch in Island. Die junge Monika träumt davon, Malerin zu werden. Doch ihre Eltern haben anderes mit ihr vor. Und eine Heirat steht auch bevor. Doch Monika ist sich immer weniger sicher, ob das richtig ist.... auch auf Island gibt es junge Männer, die sich wirklich für sie als Menschen interessieren.
Sehr gut haben mir die zwei Ebenen gefallen, die miteinander verknüpft werden. Ein schöner Familienroman, den man gut im Urlaub lesen kann.
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