Laini Taylor
Gebundenes Buch
Der Junge, der träumte / Strange the Dreamer Bd.1
Buch 1
Übersetzung: Raimer-Nolte, Ulrike
Versandkostenfrei!
Sofort lieferbar
PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller TräumeLazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt ...
Lass dich hineinziehen in eine Welt voller TräumeLazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?Die international gefeierte Reihe der Bestsellerautorin Laini Taylor endlich auf Deutsch
Laini Taylor wurde 1971 in Kalifornien geboren. Sie hat Literatur und Kunst studiert und schreibt mit großem Erfolg Fantasy-Romane. Der Roman "Strange the Dreamer" wird in den sozialen Netzwerken gefeiert - und erscheint nun endlich in der deutschen Übersetzung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Portland, Oregon.
Produktdetails
- Strange the Dreamer .1
- Verlag: Lübbe ONE in der Bastei Lübbe AG
- Artikelnr. des Verlages: 0085
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 352
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Erscheinungstermin: 30. September 2019
- Deutsch
- Abmessung: 221mm x 154mm x 30mm
- Gewicht: 513g
- ISBN-13: 9783846600856
- ISBN-10: 3846600857
- Artikelnr.: 56542872
Herstellerkennzeichnung
ONE
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
telefonmarketing@luebbe.de
"Ein begeisternder All Age-Roman (ab 14), voller Wunder, düsterer Geheimnisse und Gefahren. Sehr gut!" Mainhattan Kurier, 29.10.2019
Lazlo und das Mysterium um Weep. Das Myterium um Weep und Lazlo.
Lazlo liebt Abenteuer. Leider erlebt er als Bibliothekar nicht so viele. Als ihm dann angeboten wird nach Weep zu reisen, nimmt er diese Gelegenheit sofort an. Seitdem er klein ist, ist er nämlich von Weep, der Stadt mit dem …
Mehr
Lazlo und das Mysterium um Weep. Das Myterium um Weep und Lazlo.
Lazlo liebt Abenteuer. Leider erlebt er als Bibliothekar nicht so viele. Als ihm dann angeboten wird nach Weep zu reisen, nimmt er diese Gelegenheit sofort an. Seitdem er klein ist, ist er nämlich von Weep, der Stadt mit dem vergessenen Namen, begeistert. Wird Weep Lazlos Erwartungen entsprechen? Was steckt außerdem hinter dem Mysterium um Weep?
Meine Meinung:
Als ich gehört habe, dass „Strange The Dreamer“ übersetzt wird, war mein erster Gedanke: Endlich! Dieses Buch wurde im englischsprachigen Raum sehr hochgepriesen, aber ich habe auch nichts anderes von Laini Taylor erwartet. Ich habe ihre Zwischen-den-Welten-Trilogie gelesen und diese fand ich genial. Ihre neue Reihe finde ich sogar noch ein Ticken besser.
Ich muss sagen, bevor ich das Buch angefangen habe, wusste ich nicht viel vom Inhalt. Das heißt, ich habe mir den Klappentext nicht durchgelesen.
Vorweg: Ich habe die Geschichte geliebt, auch wenn ich am Ende ein Kritikpunkt hatte. Die Charaktere mochte ich alle sehr gerne, vor allen Dingen Lazlo. Er ist ein sehr liebenswürdiger Protagonist, welchen ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe viel mit ihm gelitten. Lazlo ist nicht der typische männliche Protagonist. Er hat ein Abenteurerherz, ist aber in sich geschlossen. Ich habe es geliebt seine Charakterentwicklung zu beobachten.
Über die weibliche Protagonistin möchte ich nicht so viel verraten, da ich sonst spoilern würde. Sie mochte ich auch sehr gerne. Die Protagonistin ist in vielerlei Hinsicht sehr besonders.
Allgemein gibt es viele Charaktere, die mir sehr gut gefallen habe. Sie sind alle sehr authentisch geschrieben und vielschichtig. Das gefiel mir sehr gut.
Wer Laini Taylor kennt, weiß ihren wundervollen Schreibstil zu schätzen. Sie schreibt sehr bildhaft und ich hatte durchgehend ein Kopfkino. Ich habe es geliebt!
Eine Liebesgeschichte gibt es in diesem Band nicht, aber das benötigt die Geschichte auch nicht. Sie bezaubert ihre Leser auch so mit dem Mysterium um Weep. Die Atmosphäre ist durchgetränkt mit Träumen und ich habe mich unglaublich wohl in der Geschichte gefühlt.
Wie oben erwähnt hat die Geschichte leider ein Manko. Und zwar wurde der eigentliche erste Band in zwei geteilt. Dies ist also die erste Hälfe des ersten Bandes. Normalerweise macht mir sowas nicht viel aus, wenn man das nicht merkt. Leider ist das hier nicht der Fall. Man erwartet gegen Ende einer Geschichte immer einen Spannungsbogen, den gibt es in diesem Buch nicht wirklich. Es wird mitten in der Geschichte einfach ein Cut gemacht. Es bleiben viele Fragen unbeantwortet und viele wichtige Protagonisten sind sich noch nicht begegnet.
Mal abgesehen vom Ende hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Ich hatte riesengroßen Spaß über das Mysterium um Weep zu lesen. Die Charaktere sind alle sehr gut durchgedacht und gut ausgearbeitet. Jetzt muss man „nur noch“ auf die Fortsetzung im Dezember warten.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Mit „Strange the Dreamer“ habe ich tatsächlich endlich mein erstes Buch von Laini Taylor gelesen und ich habe es nicht bereut.
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass es mir der Schreibstil der Autorin nicht immer leicht gemacht hat. gerade zu Beginn fand ich ihn sehr anstrengend und …
Mehr
Mit „Strange the Dreamer“ habe ich tatsächlich endlich mein erstes Buch von Laini Taylor gelesen und ich habe es nicht bereut.
Wobei ich ehrlich sagen muss, dass es mir der Schreibstil der Autorin nicht immer leicht gemacht hat. gerade zu Beginn fand ich ihn sehr anstrengend und verwirrend und es dauerte doch einige Zeit, bis ich mich an ihre poetische und malerische Erzählweise gewöhnt hatte. Danach lief es erstaunlich gut und ich war unheimlich fasziniert von dieser fantasievollen und märchenhaft anmutenden Geschichte.
Im ersten Teil des Buches lernen wir Lazlo Strange kennen. Getreu seines Namens ein echter Träume, Freund von fantastischen Geschichten und Lehrling seiner örtlichen Bibliothek. Schon sein Leben lang jagt er bereits den Mythen und Legenden der geheimnisvollen Stadt Weep hinterher, die im Volksmund Verlorene Stadt heißt, da sich niemand an den richtigen Namen erinnern kann. Und noch weniger jemand diese Stadt besuchen kann, denn alle die es versucht haben kamen nie mehr wieder.
So erfüllt sich für ihn natürlich ein lang gehegten Traum als er plötzlich die anstrengende Reise in ebendiese Stadt unternehmen kann. Er konnte ja vorher nicht ahnen, dass all die Mythen und Legenden nicht nur reine Erfindung sind. Seine fantastische und abenteuerreiche Reise beginnt.
Zu Lazlos Erzählstrang mischt sich ein zweiter, der von Sarai. Über diesen werde ich euch gar nicht so viel erzählen, denn ich möchte euch den Spaß nicht nehmen. Gerade Sarai und ihre Mitbewohner fand ich unheimlich interessant, faszinierend, und fesselnd. Ich konnte gar nicht genug von ihnen bekommen und wollte unbedingt hinter ihre Geheimnisse gelangen, auch wenn sie noch so dunkel sind.
Von den Charakteren haben mir Lazlo und Sarai wirklich auch am besten gefallen obwohl es da auch noch andere interessante Charaktere gibt. Jeder war mir auf seine Art sofort sympathisch. Beide sind authentisch gezeichnet, haben die nötige Tiefe und konnten mich mit ihrer jeweiligen Geschichte mitreißen. Natürlich haben auch beide mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen, die mich auch überzeugen konnte.
Strange zu Dreamer selbst finde ich wirklich gelungen. Es ist unheimlich fantasievoll und teils schon richtig märchenhaft mit all den Legenden und Mythen hinter die wir blicken dürfen. Götter, Monster, Serafin, alle werden zur Realität. Die Spannung ist stets da, denn natürlich wird uns alles nach und nach offenbart. Und der Autorin gelingt es gekonnt die Grenzen zwischen Träumen und Albträumen verschwimmen zu lassen. mit ihrer sehr bildhaften Art. Wirklich toll.
Ein Wermutstropfen hat das Ganze allerdings, denn offensichtlich wollte uns der Verlag nicht das Lesevergnügen gönnen, das die Leser der Originalbücher hatten. Denn gerade als beide Stränge zusammen laufen und es richtig spannend wird, endet die Geschichte. Es ist kein Cliffhanger oder Ähnliches, die Geschichte hört einfach mittendrin auf. Ich persönlich mag sowas gar nicht, vor allem da das Buch im Original nicht gesplittet ist. Das hinterlässt immer einen faden Beigeschmack bei mir.
Dennoch werde ich natürlich zu Band 2 greifen, weil ich gerade jetzt wissen will wie die Geschichte von Lazlo und Sarai weitergeht. Also herzlichen Glückwunsch lieber Bastei Luebbe Verlag, euer Ziel war erfolgreich. Auch wenn es nicht unbedingt leserfreundlich ist.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Für mich fängt ein Buch immer schon bei der Gestaltung von Cover und Klappentext an. Ich kann sagen : Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen, einerseits weil sie super zum Buch passt und andererseits auch, weil die Gestaltung sich auch so durchs Buch zieht und so noch besser …
Mehr
Für mich fängt ein Buch immer schon bei der Gestaltung von Cover und Klappentext an. Ich kann sagen : Die Gestaltung des Covers ist sehr gut gelungen, einerseits weil sie super zum Buch passt und andererseits auch, weil die Gestaltung sich auch so durchs Buch zieht und so noch besser passt. Auch der Klappentext war sicherlich ein entscheider Faktor, der mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat, da er einfach schön geschrieben ist und - im Nachhinein kann ich das sagen- auch super zum Buch passt.
Ich finde es auch sehr schön, wie die Reihenfolge der Ereignisse in der Geschichte passiert. Sie ist so angeordnet, dass es mir persönlich sehr leicht war der Geschichte zu folgen, auch wenn es zwischendurch Zeitsprünge gab. Zudem war gab es keinen unnötigen "Schnick-Schnack" zwischendrin, der die Geschichte unnötig in die Länge ziehen würde. Die Geschichte ist einfach klar strukturiert und man kann sie nachvollziehen. Das gefällt mir auch sehr!
Nicht zuletzt liegt das natürlich auch am sehr sympathischen Protagonisten Lazlo. Es macht Spaß, ihn durch seine Reise vom im Kloster aufgewachsenen Waisen über den Bibliothekarslehrling bis nach Weep zu begleiten. Er hat einige Schwächen, die ihn aber zu dem machen, was er ist. Ich mochte seine verträumte und nachdenkliche Art und seine Faszination für Weep sehr!
Insgesamt kann ich auch sagen, dass mir der Schreibstil und der Spannungsaufbau der Autorin sehr gefallen haben. Ich mag es, wenn die Geschichte sich spannend entwickelt und durchgängig spannend bleibt. Schade fand ich es nur, dass das Buch so ein offenes Ende hat, sodass ich jetzt warten muss, bis der zweite Band erscheint.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Inhalt:
Lazlo wächst als Waisenkind unter Mönchen auf. Sein Leben besteht schon früh aus viel Arbeit. Dennoch erhält er sich eine wunderbare Eigenschaft: Er ist fasziniert von der Verlorenen Stadt, kennt viele Mythen und Geheimnisse. Als er später in der Bibliothek Zosma …
Mehr
Inhalt:
Lazlo wächst als Waisenkind unter Mönchen auf. Sein Leben besteht schon früh aus viel Arbeit. Dennoch erhält er sich eine wunderbare Eigenschaft: Er ist fasziniert von der Verlorenen Stadt, kennt viele Mythen und Geheimnisse. Als er später in der Bibliothek Zosma Lehrling wird, nutzt er jede freie Minute, um weitere Informationen über diese geheimnisvolle Stadt zu sammeln. Und plötzlich bietet sich ihm die Gelegenheit, diese Stadt selbst kennenzulernen...
Meine Meinung:
Die Welt, die hier von der Autorin erschaffen wurde, fand ich wundervoll. In sehr bildlicher Sprache konnte ich mir jedes Detail super vorstellen.
Lazlo ist ein sehr sympathischer Protagonist. Er hat in seinem Leben gelernt, nicht aufzufallen. Darum bemüht ersichtlich sehr. Lazlo nicht zu mögen, fällt schwer
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Es ist sehr schwierig für mich, dieses Buch in Worte zu fassen. Denn dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Geschichte spielt in einer Welt, in die ich so noch nie abtauchen durfte. Die Figuren unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den Charakteren in anderen …
Mehr
Es ist sehr schwierig für mich, dieses Buch in Worte zu fassen. Denn dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Die Geschichte spielt in einer Welt, in die ich so noch nie abtauchen durfte. Die Figuren unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den Charakteren in anderen Jugendfantasybüchern. Der Schreibstil ist.. ja, wie von einer anderen Welt. Man merkt, ‚Strange the dreamer – Der Junge, der träumte‘, hat mich komplett umgehauen. Laini Taylors Welt, ihre Figuren, ihre Geschichte.
Die Autorin schafft es schon im Prolog, dass mir der Mund offen stehen bleibt. Detailreich, bildgewaltig und fast schon poetisch merkt man gleich zu Beginn, dass dies ein Buch ist, dass man voller Konzentration lesen sollte, aus Angst, eine schöne Formulierung, eine detaillierte Beschreibung zu verpassen. Der Schreibstil mag zunächst etwas anstrengend wirken, aber nach ein paar Seiten habe ich mich an die träumerischen und märchenhaften Ausdrücke und Beschreibungen so gewöhnt, dass ich nur so durch die Seiten gefolgen bin.
Lazlo Strange ist kein typischer Held. Er ist ein Waisenjunge, der Geschichten liebt. Er ist schmächtig und breit, gar grobschlächtig. Er ist ein Träumer, der die Rolle eines Kriegers einnimmt und gegen erdachte Feinde kämpft. Ruhig und in sich gekehrt macht er im Laufe der Geschichte eine sehr sichtbare Entwicklung durch und man freut sich für ihn, denn er hatte es nicht leicht in seinem noch jungen Leben. Aufgewachsen im Kloster, mit strengen Regeln und vielen Pflichten, mitten unter Mönchen, die auch nicht vor Schlägen zurückschreckten, blieb ihm nur die Flucht in seine Geschichten und seine Träume. Ja, Lazlo ist etwas Besonderes und ich finde, jeder sollte ihn kennenlernen.
Zu einem besonderen Jungen gehört eine besondere Geschichte. Anfangs wusste ich noch nicht so recht, wo Laini Taylor den Leser hin entführt. Doch als sich langsam ein Ziel am Horizont formte, freute ich mich unglaublich darauf, in diese Welt voller Magie einzutauchen. Die weitere Geschichte ist dann gespickt von Mysterien und Mythen, von Helden und Göttern, von Träumen und der bitteren Realität – soweit man in diesem Buch überhaupt von Wirklichkeit sprechen kann. Und sie bietet die Chance, ein großes Abenteuer zu erleben. Man muss diese Chance nur ergreifen!
So schwebt man von Kapitel zu Kapitel, liest von gestohlenen Wörtern und verschwindenden Namen und muss dann leider feststellen, dass gegen Ende des ersten Teils noch so viele Fragen offen bleiben, so vieles noch keinen Sinn ergibt. Dann heißt es zurück ins wirkliche Leben und man fühlt sich leer, so, als ob man etwas verloren hat. Und es stimmt. Ich habe mein Herz verloren. An Lazlo und diese unglaubliche Geschichte.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Über Träume und die Magie, die ihnen innewohnt
Waise Lazlo arbeitet nach seiner Kindheit im strengen Kloster als städtischer Bibliothekarsgehilfe. Auch wenn sein älterer Kollege ihn ständig drängt, endlich mal die Nase aus den Büchern und Papieren zu nehmen und …
Mehr
Über Träume und die Magie, die ihnen innewohnt
Waise Lazlo arbeitet nach seiner Kindheit im strengen Kloster als städtischer Bibliothekarsgehilfe. Auch wenn sein älterer Kollege ihn ständig drängt, endlich mal die Nase aus den Büchern und Papieren zu nehmen und sich stattdessen um eine Freundin zu bemühen, treibt ihn eine ganz besondere Sehnsucht voran: Weep! Die vergessene Stadt hinter der großen Wüste, einst bekannt für Wissenschaft und Kultur und Ziel jeder Handelskarawane. Bis von 200 Jahren die Karawanen ausblieben. Einer der alten Möche erzählte Lazlo früher heimlich von dieser faszinierenden Stadt und ihren aussergewöhnlichen Bewohnern. Genaugenommen hat die Stadt einen ganz anderen Namen, doch das Merkwürdige ist: Vor 15 Jahren verschwand dieser Name von einem Moment auf den anderen aus dem Gedächtnis aller, selbst Lazlo kann sich nicht mehr daran erinnern, sosehr er sich auch bemüht. Seitdem versucht er, alles über diesen magischen Ort heraus zu bekommen – und da ist die Bibliothek mit seinen alten Handelspapieren einfach perfekt. Selbst in den alten Märchenbüchern entdeckt Lazlo geschickt versteckte Hinweise.
„Was Märchen betraf, so hatte er begriffen, dass sie die Gedankenwelt ihrer Schöpfer wiedergaben und mit kleinen Wahrheiten gesprenkelt waren – Körnchen von Wirklichkeit inmitten der Fantasie … wie Toastbrösel im Bart eines Zauberers.“ (Zitat Kapitel 4)
Überraschend taucht eine Gruppe Tizerkan, Krieger der Vergessenen Stadt, im Ort auf, dessen Anführer nach Freiwilligen für eine Mission in Weep sucht. Lazlo sieht seine Chance gekommen, seinen Traum endlich mit eigenen Augen zu sehen. Was ihn jedoch erwartet, damit hätte Lazlo selbst in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet…
Diese Buch ist einfach ein Traum! Laini Taylor lässt den Leser an Lazlos Abenteuer teilhaben und eine Welt erleben, welche auf ihre ganz eigene Art fasziniert. Dabei bedient sie sich fantastischen Wesen ebenso wie einer Magie, welche einzigartig sind für die Vergessene Stadt hinter der Wüste. Zugleich hat sie einen bildhaften Schreibstil, welcher es ermöglicht, komplett in die Welt einzutauchen.
Zu Beginn verwirrten mich zwar ein wenig die Rückblenden in Lazlos Leben, welche das ein oder andere erzählen und erläutern sollten. Sie waren spannend, keine Frage, brachten aber die Linearität der Erzählung etwas unangenehm durcheinander. Ohne allzuviel zu verraten kann ich sagen, dass sich noch eine weitere Perspektive im Laufe der Erzählung zu Lazlos dazugesellt, welche wichtig für die Mission der Gruppe ist. Und auch wenn Lazlo bisher glaubte, nur ein einfacher Bibliothekarsgehilfe mit der Neigung zu Phantastereien zu sein, entdeckt er an sich plötzlich eine ganz besondere Fähigkeit.
Die ganze Erzählung ist märchenhaft schön, sowohl inhaltlich wie auch von Erzählstil her. Einziger Wermutstropfen ist, dass der erste Teil des Originals im Deutschen auf zwei Bände gesplittet wurde und somit die Handlung unschön mittendrin abbricht. Das tut mir sehr leid für die Autorin, da der Zauber dadurch gebremst wird, bevor er sich so richtig entfalten kann. Wen das nicht stört, den erwartet auf jeden Fall eine ganz besondere Erzählung mit fantastischen neuen Ideen.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Mit »DAUGHTER OF SMOKE AND BONE« hat Laini Taylor einen meiner liebsten Fantasyromane geschrieben und natürlich habe ich mich sehr auf ihr neues Werk »STRANGE THE DREAMER« gefreut.
Dass Laini Taylor es liebt, fantasievolle Geschichten und atmosphärische Welten zu …
Mehr
Mit »DAUGHTER OF SMOKE AND BONE« hat Laini Taylor einen meiner liebsten Fantasyromane geschrieben und natürlich habe ich mich sehr auf ihr neues Werk »STRANGE THE DREAMER« gefreut.
Dass Laini Taylor es liebt, fantasievolle Geschichten und atmosphärische Welten zu entwerfen, spürt man auch bei »STRANGE THE DREAMER« auf allen Seiten. Sie erzählt die Geschichte des jungen Findelkindes Lazlo Strange, der fest an die Kraft seiner Träume glaubt, mit voller Hingabe, Gefühl und Fantasie.
Wenn man sich den Klappentext durchliest, merkt man sofort, dass sich Laini Taylor von den gängigen Genreklischees fernhält, was mir ausgesprochen gut gefällt. Und dennoch konnte mich die gesamte Geschichte, trotz der großartigen Charaktere und das geschickte Verweben von zwei Handlungssträngen, nicht so fesseln, wie anfangs erhofft. Aus unerklärlichen Gründen ging nach einem guten Einstieg mein Interesse an der Handlung leider verloren. Warum das so war, kann ich mir selbst nicht erklären. Vielleicht habe ich das Buch einfach zur falschen Zeit zur Hand genommen…
Sprachlich ist dieses Werk zweifelsohne umwerfend, die Charaktere facettenreich, die Story erfrischend ungewöhnlich und atmosphärisch – und dennoch war mir die Handlung zu gemächlich, nicht packend genug, stellenweise zu leise, und, wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich dieses bildgewaltige und detailverliebt Buch auch ziemlich gefordert.
Bevor die erhoffte Spannung aufkommen konnte, war die Geschichte auch schon wieder zu Ende. Die Entscheidung des Verlags, den Originalroman für den deutschen Markt in zwei Bände zu teilen, kann ich leider nicht ganz nachvollziehen und wenn ich ganz ehrlich bin, verspüre ich im Moment nicht den dringenden Wunsch, den zweiten Teil der Geschichte zu lesen.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Eine Reihe, die ich schon bei Erscheinen lesen wollte und immer vor mir hergeschoben habe. Bis mir jetzt eine kleine gemeinsame Runde genau passend dazwischen kam. Also habe ich den ersten Teil von Strange the dreamer gelesen. Ich muss aber gleich sagen, dass man den zweiten Teil direkt im Anschluss …
Mehr
Eine Reihe, die ich schon bei Erscheinen lesen wollte und immer vor mir hergeschoben habe. Bis mir jetzt eine kleine gemeinsame Runde genau passend dazwischen kam. Also habe ich den ersten Teil von Strange the dreamer gelesen. Ich muss aber gleich sagen, dass man den zweiten Teil direkt im Anschluss lesen sollte und ich eine Teilung nicht so optimal finde.
Lazlo Strange ist Einzelgänger und am glücklichsten zwischen Büchern. Doch eines beschäftigt ihn immer wieder, die sagenumwobene Stadt Weep und irgendwann werden seine Wünsche erhöht und das unfassbare wird wahr.
Ich muss sagen, ich habe anfangs etwas gebraucht bis ich in der Geschichte drin war. Gerade die neue Welt, die vielen Namen und all das haben mich anfangs mehr verwirrt als das ich ein klares Bild erkennen konnte. Und die Hörfassung hat es nicht unbedingt besser gemacht, da man sich beim Lesen ja oft ein besseres Bild machen kann. Doch an sich mag ich den Sprecher und auch die Hörversion gern. Lazlo selbst hat mir sehr gefallen und ich habe mich so manches Mal in ihm wiederentdecken können.
Die Welt, die hier erschaffen wurde, ist auch ganz besonders und einzigartig. Man kann tief darin eintauchen und regelrecht versinken. Ich hatte Momente, in denen ich so gefangen war, dass ich mein außen herum komplett ausgeblendet habe. Der Stil an sich ist besonders, würde ich mal sagen. Man muss sich darauf einlassen (können), daher würde ich definitiv empfehlen, mal in die Leseprobe zu spitzen. Doch wenn man das kann, wird man wahrlich nicht enttäuscht und sollte aber aufgrund des Endes schon den zweiten Teil bereit halten. Denn dieser erste Teil ist für mich mehr wie eine Einführung in das Geschehen, die Charaktere und all ihre Besonderheiten und ich denke die Fortsetzung wird erst so richtig spannend. Langweilig fand ich es dennoch nicht, nur es ist eben nicht das typische Jugendbuch.
Mal eine etwas andere Geschichte, auf dich man sich komplett einlassen muss, um darin eintauchen zu können. Ich muss die Fortsetzung unbedingt lesen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Der erste Teil gefiel mir sehr gut, der zweite leider weniger
Achtung: Das Buch ist Teil 1 eines im deutschen geteilten Buches! Teil 2 erscheint am 27.11.2019!
Das Cover ist ein absoluter Traum! Ich finde es einfach wunderschön! Die verwissenschaftlichte Motte mit der goldfarbenen Folie …
Mehr
Der erste Teil gefiel mir sehr gut, der zweite leider weniger
Achtung: Das Buch ist Teil 1 eines im deutschen geteilten Buches! Teil 2 erscheint am 27.11.2019!
Das Cover ist ein absoluter Traum! Ich finde es einfach wunderschön! Die verwissenschaftlichte Motte mit der goldfarbenen Folie gearbeitet und die Blautöne, das sieht einfach ganz toll zusammen aus und passt sehr gut zum Buch. Die Innengestaltung ist auch unglaublich schön. Die Innenseite mit den vielen Motten in schwarz/weiß und dann die Kapitelanfänge, die ebenfalls die Motive wiederaufnehmen. Hier merkt man, wie viel Mühe man sich mit der Gestaltung gegeben hat!
Ein wunderschönes Mädchen mit blauer Haut fällt aus dem Himmel, landet unglücklich auf einem Zaun, wird aufgespießt und stirbt an einem Ort namens Weep.
Der junge Bibliothekar Lazlo Strange – Lazlo nach dem stummen Onkel eines Mönchs und Strange, weil jedes Findelkind im Königreich Zosma diesen Nachnamen trägt – liebt Bücher und Geschichten, vor allem die über die verborgene Stadt Weep. Als 13-jähriger soll er Bücher an eine große Bibliothek liefern und es gelingt ihm als Lehrling dortbleiben zu dürfen. Er versinkt regelrecht in Büchern und wird von den anderen nur „Lazlo der Träumer“ genannt – im englischen Original „Strange the Dreamer“.
Als für eine Expedition nach Weep Freiwillige gesucht werden, möchte Lazlo unbedingt dabei sein, um endlich den Ort seiner Träume zu sehen und schließlich macht er sich auf eine lange, gefährliche Reise.
Ich fand den ersten Teil sehr interessant und war begeistert. Mit dem zweiten Teil und den weiteren Protagonisten dort, habe ich mich allerdings sehr schwergetan. Das lag unter anderem auch daran, dass die Beschreibungen hier länger und länger wurden, bis ich irgendwann abgeschweift bin.
Die Charaktere sind durchaus alle sympathisch, doch nimmt die Handlung für mich einen Verlauf, der es mir nicht leicht gemacht hat. Mir wurde es zu „fanstastisch“. Teil eins war weniger mit übersinnlichem und Fantasy-Elementen gespickt und war für mich leider zu folgen und zu verstehen. Teil zwei leider weniger.
Das Ende ist leider auch problematisch. Das Buch wurde im deutschen geteilt. Für mich ist das Ende kein richtiges Ende, sondern hört einfach mitten drin auf.
Der Verlag hat sich dazu in den sozialen Medien geäußert, nachdem viele ihm vorgeworfen hatten, das Buch nur geteilt zu haben, um doppelt abzukassieren. Der ONE Verlag erklärte daraufhin seine Gründe, die mir durchaus einleuchten: die Kosten für das Buch waren sehr hoch. Der Verlag stand vor der Wahl entweder das Buch im Ganzen für über 30 Euro herauszubringen, oder in zweimal 15 Euro zu teilen.
Ich kann diesen Gedankengang durchaus verstehen und die Sorge, dass ein Buch für über 30 Euro sich vielleicht nicht gut verkauft. Ich selbst würde mir ein so teures Buch allerhöchstes gebraucht kaufen. Allerdings ist es schade, dass die Alternative hier auch nicht optimal ist, da ein Buch, dass einfach nicht als Dilogie mit zwei Bänden gedacht ist, ganz anders geschrieben ist, als ein Buch, dass von vorneherein der erste Teil eines Zweiteilers ein sollte.
Ich kann also beide Seiten verstehen und muss ehrlich zugeben, dass ich mir Strange the Dreamer für den „Gesamtpreis“ nicht gekauft hätte.
Es ist einfach eine blöde Situation, egal welche Wahl man trifft, sie ist falsch.
Fazit: Mir gefiel der Anfang richtig gut, da dachte ich schon, dass das Buch voll mein Ding sein könnte. Leider hat sich das im zweiten Teil geändert. Mich hat das Buch zunehmend weniger gefesselt, was auch am Schreibstil war, der sich immer mehr in die Länge zog.
Immer wieder erliege ich der Versuchung von High Fantasy, wenn die Leseprobe so gut ist, wie diese es war, aber ich fürchte für mich ist das in der Summe letztlich immer zu abgedreht, um folgen zu können.
Von mir bekommt das Buch inhaltlich 2,5 Sterne. Ich runde aber für die Gestaltung und die Originalität auf 3 Sterne auf.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
EIN JUNGE, DER ZU TRÄUMEN WAGTE.
Ich habe in dieses Buch innerhalb einer Leserunde gelesen und mich tierisch darauf gefreut. Das Cover ist einfach wunderschön und der Klappentext verrät gerade so viel, dass man es unbedingt lesen will.
In dem Buch geht es um einen Jungen namens …
Mehr
EIN JUNGE, DER ZU TRÄUMEN WAGTE.
Ich habe in dieses Buch innerhalb einer Leserunde gelesen und mich tierisch darauf gefreut. Das Cover ist einfach wunderschön und der Klappentext verrät gerade so viel, dass man es unbedingt lesen will.
In dem Buch geht es um einen Jungen namens Lazlo, der seinen eigentlichen Namen eigentlich gar nicht kennt. Schon der Einstieg ins Buch ist herzzerreißend und Lazlos Geschichte war wirklich unglaublich traurig.
Als Leser wird einem dann schnell klar, dass es um eine Legende geht, der Lazlo nachjagt und seit Jahren darüber recherchiert um seine Theorie zu beweisen. Dreh- und Angelpunkt ist die Stadt „Weep“, von der Lazlo jede Minute träumt und die er bis zum Ermüden studiert hat. Seine Hingabe und Leidenschaft hierfür haben mich wirklich sehr berührt. Er glaubt fest an seine Träume und diese Message ist wirklich toll.
Die ganze Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, was meiner Meinung nach sehr gut gemacht ist. Es ist keine einfach Geschichte, die man mal so nebenbei liest, denn die Welt in der sie spielt und auch die Handlungen sind sehr komplex dargestellt. In jedem Absatz versteckt sich noch etwas zwischen den Zeilen, was man herauslesen muss, aber nur kann, wenn man aufmerksam liest. Dadurch ist diese Welt aber so grandios bildgewaltig, dass es mir manchmal echt den Atem genommen hat. Eine wahre Meisterleistung!
Die Geschichte ist aber nicht nur über Lazlo sondern der Leser lernt sehr schnell auch Sarai kennen, die eine wichtige Rolle spielt. Mit ihr wird der Leser in die Welt der Gaben eingeführt, die meiner Meinung nach ein extra Lob verdienen, denn sie sind unglaublich gut ausgearbeitet gewesen.
Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt verraten, denn man muss diese Geschichte einfach selber gelesen haben. Sie handelt von Mythen, Legenden, Träumern und manch blutigen Taten, die wirklich grausam sind…
Womit ich mir anfangs schwer getan habe sind die vielen fremden Begriffe dieser Welt. Allerdings findet man sich beim Lesen am Stück sehr schnell zurecht. Die Faszination von Lazlo, die er für "Weep" hegt springt aufgrund des Schreibstils auch auf den Leser über.
Allgemein finde ich, dass die Autorin einen unglaublich bildgewaltigen Schreibstil hat, den ich so noch nicht gelesen habe. Er ist außergewöhnlich und lässt den Leser wahnsinnig schnell ins Geschehen eintauchen. Ich hatte die Welt und Lazlo wirklich bildlich vor meinen Augen. Ebenfalls mag ich, dass es kein Buch ist, was man nebenbei lesen kann ohne nachzudenken. Es ist komplex und die Sprache eher "alt" - aber nicht negativ alt. Es passt einfach perfekt zu der Geschichte. Die Stimmung an sich ist eher drückend und oftmals brutal. Das Ende ist leider mitten im Geschehen und ich freue mich wahnsinnig auf den zweiten Band!
FAZIT.
Wow. Eine so komplexe Welt, die auf den Leser unglaublich Eindruck macht. Es ist für alle Leser, die gerne man über den Tellerrand blicken wollen und sich nicht nur von einer Story „berieseln“ lassen möchten.
Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.
Weniger
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 1 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für