Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: BooknerdsbyKerstin
Danksagungen: 8 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 164 Bewertungen
Bewertung vom 03.08.2020
Töchter der Freiheit
Jeßberger, Theresa

Töchter der Freiheit


sehr gut

Auf „Töchter der Freiheit“ von Theresa Jeßberger war ich sowas von gespannt, denn die Bloggerbetreuerinnen des Fischer Verlags haben mich auf der FBM schon richtig heiß auf das Buch gemacht. Und ich könnte doch niemals einer Geschichte über Rebellion widerstehen. Ganz überzeugen konnte mich die Geschichte leider jedoch nicht, aber es war sehr faszinierend, diese zu lesen. Auch wenn sie vorhersehbar ist, das sage ich gleich, aber das ist bei solchen Geschichten ja eigentlich immer der Fall.

Theresa Jeßberger schreibt unheimlich einnehmend, das hat mir von Beginn an sehr gefallen. Sie schreibt auch voller Emotionen und kann dieser perfekt transportieren. Für diese Art Geschichte fehlt mir allerdings etwas das Dreckige. Es war mir doch zu sehr auf „Liebe besiegt alles“ angelegt und das führte zu der ein oder anderen doch sehr kitschigen Szene, die für mich nicht so ganz in die Umstände passten. Andere waren dafür aber richtig schön emotional.

Wir erleben „Töchter der Freiheit“ in einem mittelalterlich angehauchten Setting. Die Königin hat die alleinige Macht, lediglich die Kirche und die Universität beugen sich ihr nicht ganz. Wir befinden uns in einem sehr düsteren Zeitalter. Die Königin strebt nach noch mehr Macht und will das gesamte Volk unterjochen. Armut und Hungersnot stehen hier an der Tagesordnung. Auf ihrer Gegenseite stehen die Aurenen, die Töchter der Freiheit, angeführt von Loreba Elgyn, die offen Widerstand gegen die Königin in ihren Vorlesungen an der Universität zeigt und die Armen unterstützt.

Als diese zum Tode verurteilt wird, beschließt ihre Schülerin Elodea, dass sie etwas unternehmen muss. Und findet unverhoffte Hilfe. Außerdem lernt sie, dass nicht alle Grafen mit den Maßnahmen der Königin einverstanden sind. Und ihr alle wisst, worauf diese Geschichte hinausläuft: REBELLION!

Die Welt, die Theresa Jeßberger erschaffen hat, hat mir richtig gut gefallen, auch wenn etwas mehr Komplexität nicht geschadet hätte. Sie hat dafür ein Magiesystem entwickelt, das ich sehr faszinierend fand und das endlich mal was Neues ist. Die Charaktere sind alle wundervoll gezeichnet und ein jeder hat die Tiefe erhalten, die sie benötigen. Nur genau da liegt auch mein Problem. Denn dadurch fand ich die ganze Geschichte zwar faszinierend, aber auch etwas etwas spannungslos. Der Fokus ist doch sehr auf die Charaktere ausgelegt und teilweise befinden sich diese in sehr kitschigen oder ausschweifenden Szenen. Eine Rebellion muss vorbereitet werden, keine Frage. Auch Verbündete müssen gesucht werden, aber so ausschweifend muss es für meinen Geschmack dann doch nicht erzählt werden.

Wir befinden uns nämlich eigentlich im Krieg. Oder einem angehenden Krieg, aber man merkt davon auf Grund des langsamen Tempos der Geschichte nicht viel. Natürlich gibt es Schlachten und actionreiche Szenen, aber diese werden doch sehr kurz behandelt, wenn man sie mit dem Rest vergleicht. Da habe ich mir etwas mehr erhofft, denn diese Umsetzung konnte mich leider nicht ganz mitreißen.

Ich habe „Töchter der Freiheit“ sehr gerne verfolgt, gerade wegen dem Weltenaufbau und der Magie, aber ich habe doch auch etwas mehr erwartet. Dennoch kann ich eine Leseempfehlung vergeben.


Mein Fazit:



Gänzlich konnte mich „Töchter der Freiheit“ von Theresa Jeßberger nicht überzeugen. Das liegt hauptsächlich daran, dass sie für meinen Geschmack zu viel Augenmerk den Charakteren gewidmet und der Handlung etwas zu wenig. Teils war es doch recht spannungslos und auch kitschig, was ich in dieser Geschichte nicht erwartet hätte. Denn allein die Welt und die erschaffene Magie konnten echt überzeugen. Mitreißen konnte mich die Geschichte auf Grund meiner Kritikpunkte leider nie so wirklich, aber interessant zu verfolgen war sie dennoch. Ich habe etwas mehr erwartet, kann das Buch aber dennoch empfehlen.

Bewertung vom 03.05.2020
Vengeful - Die Rache ist mein / Vicious & Vengeful Bd.2
Schwab, V. E.

Vengeful - Die Rache ist mein / Vicious & Vengeful Bd.2


ausgezeichnet

Als riesiges Schwab Fangirl musste ich natürlich auch Vengeful verschlingen. Allein schon, weil ich Vicious so abartig genial fand und wissen wollte, wie die Geschichte um Eli Ever und Victor Vale weitergeht. Sie haben knallharte Konkurrenz bekommen mit Marcella Riggins, so viel sei gesagt. Was ein selbstsüchtiges Miststück.
Und auch dieses Mal habe ich jedes einzelne Wort gefeiert. Viktoria Schwab kann einfach schreiben, was sie will. Ich liebe es. Es ist immer so genial düster und einnehmend und dazu so ganz abseits dessen, was man eigentlich erwartet.
In Vengeful ist es die Umsetzung, die wir auch schon aus Vicious kennen. Wir verfolgen keinen geradlinigen Verlauf der Geschichte. Wir springen auch dieses Mal kapitelweise in der Zeit, mal um einige Woche, mal um einige Jahre, um alles genau zu den Charakteren und ihren Beweggründen zu erfahren. Bis alles zusammenläuft und wir uns in der aktuellen Zeit befindet, in der die Autorin ein wahres Spektakel entfesselt. Ich liebe diesen Aufbau, der einfach eine geniale Spannung erzeugt und diesen Fantasythriller zu etwas Besonderem macht.
Dieses Mal tauchen wir in die Kreise der Mafia ein und lernen die Frau eines Gangsterbosses kennen: Marcella Riggins. Eine Frau, die sich nicht damit zufriedengibt, ein hübsches Anhängsel zu sein, sondern selbst nach Macht strebt. Als dies unweigerlich zu ihrem Tod führt, schwört sie Rache und erwacht als ExtraOrdinäre mit einer extrem zerstörerischen Kraft. Wow, kann ich euch da nur sagen. Mit dieser Frau möchte ich es mir nicht verscherzen. Geprägt von ihrem Machthunger und ihrer Rache will sie ein eigenes Imperium aufbauen und auch Eli und Victor unter ihre Fittiche nehmen. Diese Idee hat sie leider nicht zu Ende gedacht, denn mit den beiden ist einfach nicht zu spaßen und niemand versucht sie zu unterwerfen. Mehr erzähle ich natürlich nicht, aber uns erwartet ein wahres Fest der extraordinären Gaben. Ich habe mich zwischendurch echt gezwungen das Buch wegzulegen, dass ich es nicht in einem inhaliere. Ich wollte es genießen.
Konnte mich Victor bereits in Vicious überzeugen, hat er sich spätestens jetzt einen festen Platz in meinem Herz erobert. So ein kaputter Charakter. Ich liebe ihn. Zusammen mit Mitch und Syd bildet er auch einfach ein Team, dem man nur verfallen kann. Eli hat in diesem Band seine ganz eigenen Probleme, aber auch seine eigenen Pläne, wie immer. Und eins muss man ihm lassen: er ist immer noch durchtrieben genial.
Ich habe länger nachgedacht, aber es gibt einfach nichts an Vengeful, das mich stört. Ich finde es perfekt mit seinen unperfekten Charakteren, die alle ihre Ecken und Kanten haben. Ich konnte nicht genug von der Geschichte bekommen und fieberte mit, in was für einem Finale das alles enden wird. Es wird groß, es wird glamourös, es wird der Wahnsinn. So viel sei verraten. Ich hoffe ja insgeheim, dass diese Dilogie irgendwann doch eine Fortsetzung erhält oder in einer ähnlichen Weise weitergeführt wird. Allein von diesem Weltenaufbau mit den extraordinären Gaben kann ich einfach nicht genug bekommen. Dazu schafft V.E. Schwab einfach immer Charaktere, die absolut faszinieren obwohl man sich eigentlich von ihnen abgestoßen fühlen sollte. Mainstream ist hier absolut fehl am Platz und ich vergöttere sie dafür.
Was erwartet ihr anderes als eine klare Leseempfehlung von mir. Ich liebe diese Reihe und feiere sie. Hiiighlight!

Mein Fazit:

V.E. Schwab hat mir auch mit Vengeful wieder gezeigt, warum sie zu meinen Lieblingsautoren zählt. Düstere, kaputte und kranke Charaktere in einer dunklen, brutalen und grausamen Welt, deren Geschichte man einfach erleben will. Für mich ist die Fantasythriller-Dilogie der absolute Wahnsinn, den man sich einfach nicht entgehen lassen sollte.

Bewertung vom 20.04.2020
Das Los der Drei / Blackcoat Rebellion Bd.1
Carter, Aimee

Das Los der Drei / Blackcoat Rebellion Bd.1


sehr gut

Auf „Blackcoat Rebellion“ von Aimée Carter war ich mehr als gespannt, vor allem schon wegen dem Titel alleine. Sobald ich das Wörtchen Rebellion lese, bin ich sowas von angefixt. Am Anfang war ich etwas verwundert, dass dieser Trilogieauftakt mit den knapp 300 Seiten so kurz ist. Ich war skeptisch, ob mich die Autorin ihre Welt überhaupt richtig fühlen lassen kann. Was soll ich sagen: es ist ihr gelungen und ich habe das Buch regelrecht verschlungen, auch wenn ich teils gerne etwas mehr Informationen gehabt hätte.

Aimée Carter hat mich von der ersten Seite an gefangen gehalten. Allein das System der Welt von Kitty fand ich unheimlich faszinierend. Wir befinden uns in der USA der Zukunft. Die regierende Familie Hart hat es geschafft die Überbevölkerung durch ihr System in den Griff zu bekommen. In diesem muss allerdings jeder an seinem 17ten Geburtstag sich einer Prüfung unterziehen, die über sein weiteres Leben bestimmt. Hier werden die jeweiligen Ränge vergeben und alles unter IV kann fast nicht überleben.

Als Kitty eine III erhält, bricht für sie ihr Leben und ihre Zukunft mit ihrem Freund zusammen. Völlig verzweifelt will sie das System überlisten und erhält plötzlich die Chance eine VII zu werden und direkt bei der Familie Hart zu leben. Natürlich sagt sie sofort zu, allerdings hätte sie dies wohl nicht gemacht, wenn sie geahnt hätte, was da alles auf sie zukommt. Wir tauchen ein in ein intrigantes Spiel um Leben und Tod und absolute Machtgier.

Und ich sage einfach: WOW! Diese Story hätte ich nicht erwartet. Das Tempo der Geschichte ist extrem hoch und dazu ist sie einfach nicht zu durchschauen. Die Autorin haut uns immer wieder Überraschungen, Enthüllungen und unerwartete Wendungen um die Ohren, die uns rasant durch die Seiten fliegen lassen. Hiervor war ich einfach mehr als begeistert. Dazu schreibt sie wirklich einnehmend und voller Spannung.

Auch die Charaktere konnten mich überzeugen, auch wenn sie teils recht blass geblieben sind, da man einfach sehr wenig von manchen erfährt. Aber das gibt sich vielleicht in den nächsten Bänden. Generell hätte ich gerne mehr über die Familie Hart und ihr System erfahren, um sie besser einschätzen zu können. Allerdings wäre dann wohl auch so mache Überraschung dahin gewesen. Mich konnten nichtsdestotrotz alle für sich einnehmen und vor allem von Kitty, Greyson und Knox war ich echt beeindruckt. Alle zeigen auf, wie weit man bereit ist für die große Liebe zu gehen. Herrlich!

Ich bin wirklich begeistert von diesem Auftakt und konnte ihn einfach nicht aus der Hand legen. Es passiert auf den wenigen Seiten doch so viel und ich musste einfach immer wissen, wie es weitergeht und die jeweiligen Situationen gelöst werden. Richtig genial gemacht.

Ich freue mich jetzt schon wie blöde auf den nächsten Band und kann euch die Reihe nur ans Herz legen.


Mein Fazit:



In „Blackcoat Rebellion“ liefert und Aimée Carter ein rasantes Spiel um Leben und Tod inmitten der Machtelite der USA der Zukunft. Ein absolut faszinierendes System und eine undurchschaubare Handlung lassen die Geschichte zu einem echten Pageturner werden. In einem rasanten Tempo erleben wir Kittys Kampf und nicht nur sie konnte mich beeindrucken. Einziger Wermutstropfen ist, dass man teils noch recht wenige Informationen zu einzelnen Charakteren erhält, aber es folgen ja noch zwei Bände. Von mir bekommt der Auftakt eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Bewertung vom 14.04.2020
Ezlyn. Im Zeichen der Seherin
Ciseau, Karolyn

Ezlyn. Im Zeichen der Seherin


ausgezeichnet

Auf Ezlyn von Karolyn Ciseau war ich unheimlich gespannt, da ich vor einigen Jahren schon mit der Autorin zusammenarbeiten durfte und mich sehr auf ihr neuestes Werk freute. Um es kurz zu machen: sie konnte mich auf ganzer Linie begeistern.

Allein dem Stil war ich von den ersten Seiten verfallen. Er ist so wunderschön einnehmend, dass man sich in dem Buch einfach zuhause fühlt. Dazu beschreibt sie sehr bildhaft und detailliert, so dass ich die Geschichte auch in meinem Kopf sehen konnte. Und natürlich steckt Ezlyn voller Spannung und überraschender Wendungen mit unheimlich faszinierenden Gaben.

Denn Ezlyn ist eine Todesseherin. Sie besitzt die Gabe nicht nur ihren eigenen Tod vorauszusagen, sondern durch Berührung der Hände jeden Tod zu sehen und so zu verhindern. Deswegen wachsen diese besonderen Mädchen abgeschottet in einem Orden auf, der für ihre Erziehung zuständig ist, bis sie ihren Dienst am Hofe eines Adligen antreten. Ezlyn weiß, dass sie durch die Hand eines berüchtigten Schattenkriegers sterben wird. Dumm nur, dass an ihrem zugeteilten Hof auch einer als Auftragsmörder arbeitet. Schnell muss sie lernen, wer eigentlich der wahre Feind ist und dass ihre bisher behütete Welt nicht so friedlich ist, wie sie scheint.

Mehr kann ich euch natürlich nicht erzählen, aber ich war absolut beeindruckt von den Gaben von Ezlyn und dem Schattenkrieger Dorian. Sie sind so genial düster und unheimlich faszinierend sie in der Ausübung erleben zu dürfen. Und auch die Charaktere mochte ich. Auf Grund ihrer Erziehung und dem Weltbild, das Ezlyn vermittelt bekommt, erscheint sie anfangs etwas naiv aber stets loyal und im Verlauf der Geschichte entwickelt sie eine enorme Stärke. Sie konnte mich wirklich beeindrucken. Auch Dorian, der anfangs recht kühl und distanziert auf Ezlyn reagiert, da er einfach weiß, wie der Hase läuft, konnte mein Herz im Sturm erobern. Beide Figuren waren für mich sehr authentisch gezeichnet und absolut glaubwürdig umgesetzt. Natürlich gibt es noch einige mehr Personen, die mich durch ihr Handeln beeindrucken und begeistern konnten, sei das jetzt positiv oder negativ. Denn selbstverständlich habe ich auch meinen absoluten Hasscharakter gefunden, den ich vom ersten Moment an wirklich verabscheut habe, und dieser hat den ersten Eindruck immer wieder bestätigt.

Die Geschichte war für mich unheimlich spannend zu verfolgen, auch wenn im Mittelteil nicht so viel geschieht. Dafür herrschten hier die absolute Faszination und die Gewissheit, dass wir auf etwas Großes zulaufen. Ich konnte wirklich nichts durchschauen und hatte keine Ahnung, wo mich die Autorin hinführen wird und wurde so mehr als nur einmal durch eine unerwartete Wendung überrascht. Kurz nach dem Mittelteil gab es für mich eh kein Halten mehr, ich bekam etwas, mit dem ich gar nicht gerechnet hätte und wurde einfach nur noch mitgerissen. Ich habe das Buch förmlich inhaliert. Überrascht hat mich auch, dass diese Geschichte gespickt ist mit Intrigen und Machtgier, die Adligen schrecken hier vor nichts zurück. Und wir erleben auch die Schattenseiten dieses Lebens. Für mich bleiben wirklich keine Wünsche offen. So konnte mich auch die Liebesgeschichte für sich einnehmen. So wunderschön dezent eingearbeitet und absolut nachvollziehbar. Und glaubt mir, wenn ich sage: allein dieses Ende, dafür lohnt sich das Buch, denn das war einfach der Wahnsinn!! Chapeau, Frau Ciseau!

Der Rest ist natürlich auch genial. Ich bin echt begeistert von Ezlyn und freue mich jetzt schon auf weitere Werke der Autorin. Von mir mehr als eine Leseempfehlung!


Mein Fazit:

Dunkle und düstere Gaben, intrigante Charaktere, Machtspiele und mittendrin eine Todesseherin und ein Schattenkrieger. Karolyn Ciseau konnte mich mit „Ezlyn – Im Zeichen der Seherin“ von der ersten Seite an begeistern. Überraschende Wendungen, eine einnehmende Handlung, faszinierende Gaben und authentische Charaktere machen diese Geschichte zu einem echten Lesevergnügen.

Bewertung vom 15.03.2020
Tal der Toten
Winter, Ria

Tal der Toten


ausgezeichnet

Als „Tal der Toten“ von Ria Winter als Softcover erschienen ist, konnte ich einfach nicht widerstehen. Zum einen stehe ich total auf dieses Cover, zum anderen hat mich der Klappentext einfach magisch angezogen. Und am Ende kann ich sagen: mich konnte die Autorin mit ihrer stimmungsvollen und düsteren Geschichte über Magie, Macht und Tote wirklich überzeugen.

Vor allem konnte mich die Autorin mit ihrem Stil beeindrucken. „Tal der Toten“ ist eher eine ruhige Geschichte, die mich mit Faszination und Neugier köderte und auch mit der herrlich melancholischen Stimmung, die sich durch die ganze Geschichte zieht. Ria Winter schreibt herrlich einnehmend und versteht es perfekt, Stimmungen an die Leser zu vermitteln.

Die 18jährige Inari lebt mit ihrem Clan gefangen in einem Tal, das durch ihre Toten bewacht wird. Durch einen verfeindeten Clan wurden sie dorthin vertrieben und ihre Schamanen haben die einzigartige Möglichkeit zu ihrem Schutz entwickelt. Ihre Toten werden als Wächter des Tals wiedererweckt, ohne Seele und Erinnerung in sich, und lassen keine Feinde durch. Doch eines Tages entdeckt Inari plötzlich ihren Vater in der Nähe ihrer Hütte, der immer öfters auftaucht, obwohl er eigentlich seinen Posten als Wächter nicht verlassen können sollte. Immer tiefer taucht sie in die dunklen Geheimnisse der Schamanenmagie und enthüllt Unfassbares.

Mehr verrate ich auch nicht, denn das müsst ihr einfach selbst erleben. Die Geschichte entwickelt sich, wie gesagt, ruhig und langsam, aber dennoch nie langatmig oder zäh. Wir lernen Inari und ihren Clan kennen, erfahren Hintergründe und leben das Leben der Lumi. Inmitten all diesem sind immer wieder Hinweise und kleine Brotkrumen gestreut, die mich unheimlich neugierig machten. Ich wollte unbedingt hinter das Geheimnis der Magie kommen und im letzten Drittel, als plötzlich auch die Spannung und das Tempo explodiert ist, kamen so viele Enthüllungen und Überraschungen, dass ich einfach nur zufrieden das Buch schloss.

Nicht nur die entworfene Welt, auch die Charaktere haben mir unheimlich gefallen. Inari ist so eine starke Persönlichkeit, die einen unglaublich schweren Weg zu bestreiten hat. Und auch ihre Freunde und vor allem Kerttu konnten mich voll abholen. Denn auch in der Charakterentwicklung setzt die Autorin nicht auf Mainstream und das liebe ich so sehr an diesem Buch. So konnte mich auch die Liebesgeschichte voll überzeugen.

Insgesamt seht ihr, dass mich Ria Winter mit „Tal der Toten“ vollkommen überzeugen konnte. Wer auch Geschichten liebt, die nicht durch Tempo bestechen, sondern durch ein atmosphärisches, geheimnisvolles Setting, einer Geschichte abseits des bekannten Mainstreammodells und starken Charakteren, dem kann ich dieses Buch einfach nur ans Herz legen.


Mein Fazit:



Ria Winter konnte mich mit ihrem „Tal der Toten“ vollkommen überzeugen. Ein unheimlich faszinierendes Setting und der damit verbundenen Grundidee konnten mich voll einnehmen. Dazu diese melancholische Grundstimmung, die besondere Magie und die Charaktere, die keinem Mainstreamschema entsprungen sind. In eher ruhigem Tempo führt uns die Autorin perfekt in die Geschichte ein und lässt am Ende etliche Enthüllungen und Überraschungen auf die Leser prasseln. Ich bin begeistert und freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.

Bewertung vom 09.03.2020
Es beginnt / Beastmode Bd.1
Wekwerth, Rainer

Es beginnt / Beastmode Bd.1


gut

Nachdem ich ja schon viele begeisterte Meinungen zu „Beastmode“ von Rainer Wekwerth gelesen hatte, war ich unheimlich gespannt auf dieses Buch. Es war auch gleichzeitig mein erstes Buch des Autors. Ich muss leider sagen, dass er mich nicht als Leser gewinnen konnte. Denn auch wenn ich die Idee hinter „Beastmode“ echt interessant fand, war die Umsetzung für mich eher schwach und durchschaubar.
Dabei sah es nach diesem Urteil zu Beginn gar nicht aus. Ich muss auch sagen, dass ich „Beastmode“ echt schnell gelesen habe. Gut, ich habe zwischendurch auch einiges quergelesen, weil es mich so gelangweilt hat, aber der Stil des Autors ist sehr angenehm. Sehr einfach gehalten und locker geschrieben, so dass man die Geschichte einfach runterlesen kann.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt, wobei ich sagen muss, dass mich wirklich nur der erste begeistern konnte, aber dazu nachher mehr. In diesen Teilen wechselt die Sichtweise unter den fünf Jugendlichen hin und her. Das hat mir sehr gefallen, weil man so doch Einblicke in die Gedanken und Gefühle eines jeden erhält. Ich mochte auch alle und fand jeden einzelnen wirklich faszinierend, besonders Wilbur und Jenny. Nur Amanda ging mir so richtig auf den Keks mit ihrer schnippischen und besserwisserischen Art. Mit ihr wurde ich so gar nicht warm. Wobei mir das mit keinem gelang, denn dem Autor ist es nicht gelungen, mir die Charaktere näher zu bringen. Ich fand alle recht blass gezeichnet und konnte keine Verbindung zu ihnen aufnehmen. Aber extrem interessant waren sie ja, diese bunte Truppe.
Ein 200 Jahre alter Dämon, eine 5000 Jahre alte Göttin, ein Maschinenmädchen, ein Nerd und ein Zeitspieler werden durch das Militär rekrutiert um auf einer Mission, die Welt zu retten. Klingt absolut genial und es fing auch unheimlich vielversprechend an indem wir die Fähigkeiten und teils die Geschichte der Jugendlichen kennenlernen. Meine Erwartungen waren so hoch. Und doch sollte alles anders kommen. Übrigens nebenbei, was mich wirklich störte und immer wieder irritierte, war die weibliche Form eines militärischen Titels: Sergeantin. Musste ich erwähnen, weil ich andauernd darüber gestolpert bin.
Aber zurück zur eigentlichen Geschichte. Sagen wir es mal so…es könnte nicht mehr Spielraum zwischen dem liegen, was ich erwartet habe und was ich bekommen habe. Genaueres kann ich euch natürlich leider nicht erzählen, aber ab Teil 2 langweilte ich mich durch das Buch. Schnell wurde die Handlung für mich offensichtlich und durchschaubar, was für mich zu enormem Spannungsverlust führte. Außerdem fand ich das, was passiert, sehr in die Länge gezogen. Die Idee dahinter finde ich faszinierend, aber die Umsetzung eher schwach. Für mich war sie viel zu flach. Ich konnte sagen, was passieren wird, auch wenn ich noch etliche Seiten lang lesen musste, wie die fünf Jugendlichen noch rätselten. Leider gab es so für mich keinerlei Überraschung mehr und es wurde zäh, weshalb ich auch das Überblättern anfing. Dabei ist die Idee dahinter wirklich toll, nur ist da so viel Luft nach oben.
Und auch die plötzlich immer wiedereinsetzenden Liebesgeschichten hatten für mich keinen Reiz. Für mich waren sie zu schnell, zu wenig integriert oder eben offensichtlich und zu klischeehaft. Muss ich leider so sagen.
Mein Interesse konnte der Autor leider nicht wecken und ich werde auch nicht mehr zu Band 2 greifen.

Mein Fazit:

Konnte mich Rainer Wekwerth noch mit dem Beginn von „Beastmode“ und den fünf Jugendlichen an sich begeistern, schlug diese Stimmung schnell um. Für mich war die ganze Handlung leider sehr flach und vorhersehbar, die Charaktere zu blass und somit für mich alles zu spannungslos. Nach dem phänomenalen Beginn habe ich eigentlich etwas Großes erwartet und habe etwas ganz anderes bekommen. Die Idee dahinter hat mir zwar gefallen, die Umsetzung fand ich persönlich aber eher schwach. Ich werde nicht mehr zum nächsten Band greifen und kann gerade noch so 3 Sterne vergeben.

Bewertung vom 02.03.2020
Gefühl und Gefahr / Kampf um Demora Bd.3
Beaty, Erin

Gefühl und Gefahr / Kampf um Demora Bd.3


ausgezeichnet

Erin Beaty konnte mich mit ihrer „Kampf um Demora“ Reihe bisher mehr als begeistern. Umso gespannter war ich auf das große Finale mit „Gefühl und Gefahr“. Für mich ein absolut würdiger und zufriedenstellender Abschluss, auch wenn ich ihn insgesamt etwas schwächer als die beiden Vorgänger finde.
Wenn man die Reihe näher betrachtet, bin ich eigentlich verwundert, dass ich sie so sehr liebe. Denn fantastisch ist daran eigentlich nur das Setting. Es geht um Politik, Ränkeschmieden und Intrigen. Um Vertrauen und Liebe. Ein Land im Krieg zu vereinen. Und das ist absolut grandios umgesetzt durch die spannende und überraschende Handlung, durch die liebevoll gezeichneten Charaktere und durch Erin Beatys Händchen, den Leser immer wieder an der Nase herumzuführen.
In „Gefühl und Gefahr“ stehen wir ein letztes Mal an der Seite von Sage Fowler und ich bewundere diesen Charakter so sehr. 18 Jahre alt und hat mehr Schneid als so mancher Herzog oder Graf. Sage ist absolut loyal, wissbegierig, und sturköpfig für zehn. Damit macht sie es nicht nur ihrem Auserwählten Alex schwer, sondern bringt sich und andere immer wieder in Gefahren. Diese Reihe lebt durch sie und ich finde sie großartig. Genauso wie ihre Freunde Clare und Lani, die den Hauptteil des Buches mit einnehmen. Ein genial humorvolles und durchsetzungsstarkes Trio.
Mit viel Humor und Spannung führt uns Erin Beaty durch die politischen Verhandlungen um Demora zu einen. Für mich kam niemals Langeweile auf, denn ich fand es superspannend, herauszufinden, wer hier mit wem intrigiert. Aber manchmal war es doch etwas in die Länge gezogen. Und natürlich wollte ich das Geheimnis der neuen Gefahr lüften. Es gelang mir mal wieder nicht bis zur Auflösung.
Die Liebesgeschichte selbst kam dieses Mal etwas kurz, dabei beobachte ich Sage und Alex wirklich gerne und auch ein neues Pärchen ließ mich nonstop schmunzeln. Beide sind so romantisch und hoffnungsvoll in der düsteren und gefährlichen Zeit. Und dabei sind sie so unaufdringlich eingearbeitet, dass man einfach nur schmachten kann.
Für mich ist „Gefühl und Gefahr“ ein absolut würdiger Abschluss der „Kampf um Demora“ Reihe, der zwar etwas schwächer ist als die beiden Vorgänger, aber mich absolut zufriedenstellen kann. Ich kann euch diese Reihe nur ans Herz legen.

Mein Fazit:

Mit „Gefühl und Gefahr“ legt Erin Beaty das große Finale ihrer „Kampf um Demora“-Reihe vor. Ihr ist damit ein absolut würdiger und spannender Abschluss gelungen, der mich glücklich und zufrieden zurücklässt. Eigentlich schade, denn ich werde die Welt und vor allem Sage und Alex vermissen. Auch wenn dieser Band etwas schwächer ist als die Vorgänger, kann ich euch die gesamte Reihe nur empfehlen. Ganz großartiges Kino und ein perfektes Spiel mit dem Leser.

Bewertung vom 13.02.2020
Stadt der Verstoßenen / Mentira Bd.2 (eBook, ePUB)
Hiemer, Christina

Stadt der Verstoßenen / Mentira Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Nachdem ich den Auftakt zu Mentira von Christina Hiemer mittlerweile zweimal gelesen habe, da er mir so gut gefallen hat, konnte ich das Finale kaum erwarten. Und das hat es in sich. Ich bin einfach nur absolut begeistert und kann sagen, dass Mentira 2 mit dem Auftakt verglichen nochmal einen großen Sprung nach oben macht.
Das merkt man allein am Stil der Autorin. Ich finde ihn viel runder und einnehmender. Mentira 2 steckt voller Überraschungen und ist auch deutlich düsterer als der Beginn. Dazu diese wunderschön, teils atmosphärischen Beschreibungen in diesem dystopischen Setting mit der unfassbar genialen fantastischen Handlung. Ich bin Mentira mehr als verfallen.
Zur Geschichte selbst kann ich euch natürlich nichts erzählen, da ich euch nicht spoilern möchte, aber was uns im zweiten Band geboten wird, ist wirklich genial. Wir lernen die dystopische Welt besser kennen, verlassen die Grenzen von Mentira und Sombra um einen neuen Schauplatz kennenzulernen: Sedimento. Die Stadt der Verstoßenen. Eine Stadt mitten in der Wildnis und dem durch die Katastrophe geplagten Land voller Menschen, die mit den Auswirkungen der Radioaktivität leben müssen. Auf dem Weg dorthin erfahren wir etliches über das Land und erleben neue Schreckgestalten: die Varo. Ich bin ja gleichermaßen entsetzt und fasziniert von diesen „Tierchen“. Und natürlich dreht sich alles um die Macht des Auges, aber wie das genau aussieht, das müsst ihr selbst erfahren. Ich sage nur: bombastisch!!
Auch die Charaktere konnten mich dieses Mal richtig beeindrucken. Sie sind erwachsener und an der Handlung im Auftakt gereift. Nicht immer in positiver Richtung, aber alles andere wäre ja auch langweilig. Melia und Kilian waren ja im ersten Band schon meine Favoriten und ich kann nur sagen: Holy Shit!! Kilian ist aber sowas von meins! Mir hat es auch sehr gefallen, dass wir Nathan, Jaron und die Einwohner von Sedimento besser kennenlernen. Da gibt es ganz eigene Persönlichkeiten, die ihre Ziele verfolgen und nicht nur Melia vor Probleme stellen. Aber jeden fand ich absolut genial gezeichnet und ich habe die Wortspiele zur Auflockerung untereinander einfach nur genossen.
Absolut spannend führt uns Christina Hiemer zum großen Finale und ich wurde merh als zufrieden gestellt. Was ein hammermäßiges Finale!! Genau so habe ich mir das gewünscht, auch wenn es gerne noch etwas derber hätte zugehen dürfen.
Wenn ich etwas bemängeln wollte, würde ich sagen, dass zwischenzeitlich die Nebenhandlungen zu viel Raum eingenommen haben, wo mich doch andere Stränge mehr interessiert hätten. Aber alles war einfach so faszinierend und spannend dargestellt, dass mich das wirklich nicht gestört hat. Es hat zur Charakterbildung und zum Hintergrundwissen beigetragen.
Also, ihr seht: ich habe nichts auszusetzen und bin wirklich schwer begeistert vom Abschluss dieser Dilogie. Von mir gibt es mehr als eine klare Leseempfehlung.

Mein Fazit:
„Mentira 2 – Die Stadt der Verstoßenen“ von Christina Hiemer ist einfach ein grandioser Abschluss dieser Dilogie. Noch düsterer und einnehmender führt uns die Autorin zu einem neuen Schauplatz, lässt uns die dystopische Welt besser kennenlernen, mit all seinen Schrecken und Gefahren, und gipfelt alles in einem atemraubenden Finale. Dazu steckt es voller Überraschungen und Wendungen. Ich bin absolut begeistert und kann euch diese Dilogie nur ans Herz legen.

Bewertung vom 10.02.2020
Der Garten der schwarzen Lilien / Black Alchemy Bd.2
Haderer, Katharina V.

Der Garten der schwarzen Lilien / Black Alchemy Bd.2


ausgezeichnet

Mein Fazit:
Noch düsterer, noch brutaler, noch fantastischer – Der Garten der schwarzen Lilien von Katharina V. Haderer.
Konnte mich die Autorin bereits mit dem Auftakt ihrer Black Alchemy Reihe begeistern, hat sie diese in Band 2 noch getoppt. Ich war nonstop gefesselt von der Handlung und fieberte mit den Charakteren um ihre Mission und ihr Leben. Actionreich und voller Ideenreichtum führt uns die Autorin durch die Suche nach Nifs Rückgrat und schafft es die düstere und brutale Atmosphäre immer wieder aufzulockern. Eine süchtig machende Mischung, das kann ich euch sagen. Ich kann das Finale kaum erraten und kann euch diese Reihe nur ans Herz legen, wenn ihr auch ein Faible für Dark Fantasy habt. Für mich ist „Der Garten der schwarzen Lilien“ ein klares Highlight.

Bewertung vom 07.02.2020
Emily und die geheime Nachtpost / Mitternachtsstunde Bd.1
Read, Benjamin; Trinder, Laura

Emily und die geheime Nachtpost / Mitternachtsstunde Bd.1


ausgezeichnet

Schon allein durch das traumhafte Cover wurde ich auf „Mitternachtsstunde“ von Benjamin Read und Laura Trinder aufmerksam und es leuchtet sogar im Dunkeln. Und Geschichten, die in London spielen, kann ich einfach nicht widerstehen. Obwohl es ein Kinderbuch ist, hat es mich wirklich dauernd überrascht und bestens amüsiert. Einfach herrlich.
Schon nach den ersten Seiten war ich begeistert. Ich mochte den kindgerechten, leichten und auch wundervoll humorvollen Stil, der einfach nur animiert, immer weiter zu lesen. Auch Emily war mir sofort sympathisch: trotzköpfig, vorlaut, stur und rotzfrech. Ein unheimlich sympathischer Charakter.
Und als ich anfing zu lesen, hatte ich nicht den Hauch einer Ahnung, dass mich so viele zauberhafte Überraschungen erwarten werden. Ich liebe ja Kinderbücher, die auch für Erwachsene nicht zu durchschauen sind. Das hier ist so eines. Dazu war die Geschichte unheimlich ideenreich und auch spannend. Ich habe es einfach in einem Rutsch gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie Emilys Abenteuer ausgeht.
Und ein Abenteuer war es. Emily dachte bisher, sie würde nur in einer etwas verschrobenen Familie leben mit ihrer verrückten Mutter, die einfach nur peinlich ist und ihrem Vater, der den ganzen Tag gärtnert und nachts Post ausfährt. Doch als beide plötzlich verschwinden und Emily die Arbeitsstelle ihres Vaters aufsucht, landet sie in einer anderen, fantastischen Welt.
Das Setting fand ich atemberaubend. London allein liebe ich ja schon, aber das viktorianische London umso mehr. Und genau dahin verschlägt es Emily. Dazu kommt noch, dass dieses London voller magischer Wesen besiedelt ist, die ihr nicht alle freundlich gesinnt sind. Und teils auch echt gruselig sind, aber immer unheimlich faszinierend. Und so vielfältig. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus.
Mit ihrer rotzfrechen und forschen Art kämpft sich Emily durch ihr Abenteuer und hat nicht nur ihren Igel Hoggins zur Seite, sondern auch unerwartet Hilfe aus der anderen Welt. Und Tarkin ist auch einfach nur höchstamüsant, denn „normale“ Charaktere sucht man in Mitternachtsstunde vergeblich :)
Ich bin wirklich begeistert von der Vielfalt der Geschichte und den Charakteren und bin sicher, dass dieses Buch nicht nur junge Leser begeistern wird. Mein Herz konnte Emily mit Hoggins im Sturm erobern und ich freue mich jetzt schon auf ihr nächstes Abenteuer.

Mein Fazit:

Mitternachtsstunde von Benjamin Read und Laura Trinder ist eine zauberhafte, fantastische und ideenreiche Geschichte, die voll bei mir punkten konnte. Sympathische, außergewöhnliche Charaktere, eine durchweg spannende Handlung und viele Überraschungen und Wendungen ließen mich das Buch nicht aus der Hand legen. Dazu der leichte und wunderbar humorvolle Stil. Ich bin Emily verfallen und freue mich schon auf weitere Abenteuer mit ihr. Meine vollste Leseempfehlung, und zwar nicht nur für junge Leser.