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Benutzername: BuchWinter
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Bewertungen

Insgesamt 91 Bewertungen
Bewertung vom 14.10.2019
Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1
Horst, Jørn Lier

Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1


sehr gut

EIN KOMMISSAR, DER NIE AUFGIBT.
In einem uralten Fall tauchen plötzlich neue Spuren auf und Wisting befindet sich wieder mitten in seinem alten Fall vor…

Mich faszinieren Cold Cases schon sehr lange. Ich finde es immer faszinierend, wie nach Jahre mit der neuen Technik doch noch Spuren gefunden werden können und ein uralter Fall vielleicht doch noch gelöst wird. Aufgrund dessen haben mich der Klappentext und die Leseprobe von „Wisting“ sofort angesprochen. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet.

In der Geschichte geht es um einen alten Vermisstenfall, bei dem Katharina Haugen vor nun bereits 25 Jahren spurlos verschwunden ist. Am Tatort befanden sich merkwürdige Hinweise, die nie ganz zusammengepasst haben. Ein Blatt mit seltsamen Ziffern konnte nie enträtselt werden. Wisting lässt dieser Fall seit 25 Jahren nicht los und er hofft jedes Jahr auf den ausschlaggebenden Hinweis. So macht er sich auch am 25. Jahrestag zu Katharinas Exfreund auf den Weg, mit dem er die Jahre über ein fast freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat. Doch an diesem Jahrestag ist alles anders und plötzlich ist Wisting wieder mittendrin in den alten Akten und einem neuen Fall…

Meine Meinung
Als Leser ist man sofort mitten im Geschehen, was ich super finde. Es gab keine lange Einleitungsphase und ich war von Anfang an gefesselt. Es kommt im Laufe der Story ein zweiter Handlungsstrang hinzu, der sich mit dem Hauptfall verstrickt – meiner Meinung nach war das sehr cool gemacht. Man hat in beiden Fällen immer nach Überschneidungen gesucht und sich gefragt, wie diese Fälle wohl zusammenhängen sollen. Alles in allem ist die Geschichte sehr gut strukturiert und durchdacht. Die Story gliedert sich in mehrere Teile und am spannendsten fand ich es, den alten Code zu entschlüsseln, der am Tatort gefunden wurde, weil man sich hier so gar keinen Reim drauf machen konnte.

Der Hauptcharakter Wisting ist für mich sehr gut ausgearbeitet. Man lernt ihn im Buch auch familiär kennen und allgemein konnte man zu ihm eine Verbindung aufbauen, was ich bei Kriminalromanen und Thrillern immer sehr gerne mag. Er ist wie viele Ermittler ein Eigenbrödler und arbeitet gerne alleine. Er ist gewissenhaft, strukturiert und sehr verbissen, wenn es um einen Fall geht. Trotzdem hat er eine weiche Seite, was man durch seine Enkeltochter vermittelt bekommt. Ich fand Herrn Wisting auch trotz seiner Eigenheiten sehr sympathisch und freue mich auf ein Wiedersehen mit ihm.

Manchmal kam es mir vor, als würde die Geschichte sehr auf der Stelle treten und am Ende hätte ich mir noch einen unerwarteten Plot Twist gewünscht. Der Schreibstil des Autors hat auf jeden Fall Spannung erzeugt und mich ans Buch gefesselt. Leider war der Mittelteil etwas schwach und aufgrund des sehr starken Einstiegs hat man das deutlich gemerkt.

FAZIT.
Das Buch hat sehr stark angefangen, im Mittelteil etwas nachgelassen und am Ende wurde es wieder stärker. Da es sich um einen Cold Case Fall handelt wäre es aber eher unlogisch, wenn es hier sofortige Erkenntnisse geben würde. Mir hat das Buch alles in allem sehr gut gefallen. Umso schöner, dass es weitere Bücher mit Herrn Wisting geben wird. Ich freue mich auf jeden Fall darauf.
Aufgrund der oben aufgeführten Kritik ziehe ich ein Lesezeichen ab, spreche aber für alle Krimifans eine Leseempfehlung aus.

Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 05.10.2019
Grausame Spiele / Die Arena Bd.1
Barker, Hayley

Grausame Spiele / Die Arena Bd.1


ausgezeichnet

ERSCHRECKENDE UND AUFRÜTTELNDE JUGENDDYSTOPIE.

Aufgrund des Klappentextes und des Eyecatcher Covers war ich super neugierig auf das Buch. Aber selbst ich hätte nicht mit so einer gewaltigen Geschichte gerechnet…

Es geht in diesem Buch um einen Zirkus, in dem die Ärmsten der Armen – sog. Dregs – jeden Tag schuften müssen, um die Reichen – sog. Pures – zu unterhalten. Alleine die Vorstellung ist einfach nur widerlich. Allerdings wird einem nichts anderes vorgelebt: Dregs haben keine Gefühle, sie sind der Abschaum, sie sind nichts wert. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Hoshiko (Dreg) und Ben (Pure) erzählt.

Hoshiko ist Hochseilartistin und riskiert jeden Tag ihr Leben. Dabei ist sie noch ein junges Mädchen, das schon mit fünf Jahren zum Zirkus kam. Ben hingegen ist der Sohn der Ministerin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Dregs auszurotten. Doch Ben ist sich nicht sicher, ob dies alles so richtig ist wie es ihm beigebracht wurde. Als er dann eines Abends den Zirkus besuchen darf sieht er Hoshiko und so viele Grausamkeiten, dass er anfängt nachzudenken…

Ben möchte es genauer wissen und rausfinden, was es mit diesem Zirkus wirklich auf sich hat. Er riskiert alles, um Hoshiko noch ein einziges Mal zu treffen. Er taucht immer tiefer in die diese grausame Welt ein, in der Dregs nicht lange leben und zur Belustigung gequält werden. Kann er Hoshiko retten?

Die Geschichte entwickelt sich sehr rasch und das ganze Buch erstreckt sich auch nur über einen Zeitablauf von drei Tagen. Die Autorin schreibt so unglaublich spannend und bildgewaltig, ich habe dieses Buch an zwei Tagen einfach inhaliert. Man kann einfach nicht aufhören. Aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven will man immer wissen, wie es weitergeht. Es war einfach spannend bis zur letzten Seite und das Ende war ein Cliffhanger vom Feinsten.

Was ich super finde ist, dass dieses Buch gesellschaftskritisch ist. Für mich gibt es hier definitiv Parallelen zur Gegenwart. So weit sind wir von so einem schrecklichen Szenarium gar nicht entfernt, wenn man mal darüber nachdenkt. Ist es nicht in vielen Teilen der Welt so, dass man zwischen Arm und Reich distanziert? Dass man die Armen nur weiter bestraft, obwohl sie eh nichts haben? Diese Jugenddystopie greift dieses Thema auf erschreckende Art auf und zeigt, wozu es kommen kann, wenn wir nicht aufhören Menschen in Lager zu trennen.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich. Zum Einen ging mir die Story zwischen Hoshiko und Ben viel zu schnell und war für mich trotz der Situation nicht immer schlüssig. Zum Anderen finde ich die Altersempfehlung nicht ganz so gut, da ich dieses Buch auf keinen Fall ab 12 empfehlen würde. Es passieren einige sehr brutale und grausame Dinge, die es für mich auch zum Teil zu einem Buch für Erwachsene machen.

FAZIT.
Von mir gibt es eine riesengroße Leseempfehlung. Ich bin so froh, dass der zweite Teil schon Mitte November erscheint, ich muss wissen, wie es weitergeht.

Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 05.10.2019
Der Kastanienmann
Sveistrup, Søren

Der Kastanienmann


ausgezeichnet

EINER DER BESTEN THRILLER, DIE ICH JE GELESEN HABE.

Also alleine der Klappentext hat mich ja schon unglaublich neugierig gemacht und das gruselige Cover noch dazu ließ dann nur folgenden Schluss zu: Ich muss es lesen. Ob ich es bereut habe? Absolut nein. Ich bin immer noch schockiert und erstaunt über dieses Meisterwerk.

Wie der Titel vermuten lässt geht es um einen Mörder, der mit Kastanienmännchen zu tun hat. Alleine, dass sich der Autor traut eine beliebte Kinderattraktion herzunehmen fand ich grandios. Es beginnt damit, dass das Ermittlerteam an einen Tatort kommt, bei dem eine wirklich brutal zugerichtete Frau liegt. Und als wäre das nicht brutal genug schwingt über ihr ein Kastanienmann unheilvoll im Wind. Doch damit nicht genug: Das Männchen trägt den Fingerabdruck eines Mädchen, das vor genau einem Jahr verschwunden und nach einem Geständnis als tot erklärt wurde. Doch der Mörder wurde doch verurteilt … oder?

Die Geschichte nimmt wirklich unglaublich rasant Fahrt auf und man befindet sich sofort mitten im Geschehen. Einfach genial! Ich liebe Bücher, in die man gleich von Anfang an eintaucht und nicht erst noch 100 Seiten hat, in denen man die Zusammenhänge suchen muss. Schnell wird einem als Leser klar, dass die Auflösung des alten Falles nicht so einfach ist wie sie scheint. Wie sollte sonst der Fingerabdruck des Mädchens an den Tatort gelangen. Ist sie etwa gar nicht tot? Doch wieso sollte jemand einen grauenhaften Mord gestehen, wenn er es gar nicht getan hat? Der merkwürdige Neue, der gar kein Teil des Teams sein möchte ist der Einzige, der hinter all das blickt und einen Zusammenhang herstellt, auf den bisher niemand gekommen ist. Einfach weil er so grausam und brutal ist, dass man nicht daran denkt…

Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht zum Inhalt verraten. Man muss es einfach selber gelesen haben. Es ist absolut schockierend und packend bis zum Schluss. Das ganze Buch ist ein Pageturner und als Leser kann man kaum Luft holen, weil so unglaublich viel passiert, dass einem der Kopf raucht. Obwohl das Buch über 600 Seiten hat, habe ich es in nicht mal drei Tagen verschlungen – oder besser gesagt: inhaliert.

Die ganze Geschichte ist unglaublich vielschichtig, präzise ausgearbeitet und bis ins kleinste Detail durchdacht. Auf das Ende hat wenn man mich fragt auch kein routinierter Thriller Leser kommen können. Bei den letzten Sätzen habe ich dann auch nochmal eine ordentliche Gänsehaut bekommen und ich kann es wirklich nicht erwarten, dass diese Reihe fortgesetzt wird.

FAZIT.
Für jeden Thrillerfan meiner Meinung nach ein absolutes MUST-READ. Ich hätte bei dieser Art von Präzision und Spannung niemals gedacht, dass es sich um ein Thriller-Debüt handelt. Grandios! Bitte bitte mehr von solchen Thrillern.

Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 05.10.2019
Der Junge, der träumte / Strange the Dreamer Bd.1
Taylor, Laini

Der Junge, der träumte / Strange the Dreamer Bd.1


ausgezeichnet

EIN JUNGE, DER ZU TRÄUMEN WAGTE.

Ich habe in dieses Buch innerhalb einer Leserunde gelesen und mich tierisch darauf gefreut. Das Cover ist einfach wunderschön und der Klappentext verrät gerade so viel, dass man es unbedingt lesen will.

In dem Buch geht es um einen Jungen namens Lazlo, der seinen eigentlichen Namen eigentlich gar nicht kennt. Schon der Einstieg ins Buch ist herzzerreißend und Lazlos Geschichte war wirklich unglaublich traurig.

Als Leser wird einem dann schnell klar, dass es um eine Legende geht, der Lazlo nachjagt und seit Jahren darüber recherchiert um seine Theorie zu beweisen. Dreh- und Angelpunkt ist die Stadt „Weep“, von der Lazlo jede Minute träumt und die er bis zum Ermüden studiert hat. Seine Hingabe und Leidenschaft hierfür haben mich wirklich sehr berührt. Er glaubt fest an seine Träume und diese Message ist wirklich toll.

Die ganze Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, was meiner Meinung nach sehr gut gemacht ist. Es ist keine einfach Geschichte, die man mal so nebenbei liest, denn die Welt in der sie spielt und auch die Handlungen sind sehr komplex dargestellt. In jedem Absatz versteckt sich noch etwas zwischen den Zeilen, was man herauslesen muss, aber nur kann, wenn man aufmerksam liest. Dadurch ist diese Welt aber so grandios bildgewaltig, dass es mir manchmal echt den Atem genommen hat. Eine wahre Meisterleistung!

Die Geschichte ist aber nicht nur über Lazlo sondern der Leser lernt sehr schnell auch Sarai kennen, die eine wichtige Rolle spielt. Mit ihr wird der Leser in die Welt der Gaben eingeführt, die meiner Meinung nach ein extra Lob verdienen, denn sie sind unglaublich gut ausgearbeitet gewesen.

Ich möchte gar nicht so viel zum Inhalt verraten, denn man muss diese Geschichte einfach selber gelesen haben. Sie handelt von Mythen, Legenden, Träumern und manch blutigen Taten, die wirklich grausam sind…

Womit ich mir anfangs schwer getan habe sind die vielen fremden Begriffe dieser Welt. Allerdings findet man sich beim Lesen am Stück sehr schnell zurecht. Die Faszination von Lazlo, die er für "Weep" hegt springt aufgrund des Schreibstils auch auf den Leser über.

Allgemein finde ich, dass die Autorin einen unglaublich bildgewaltigen Schreibstil hat, den ich so noch nicht gelesen habe. Er ist außergewöhnlich und lässt den Leser wahnsinnig schnell ins Geschehen eintauchen. Ich hatte die Welt und Lazlo wirklich bildlich vor meinen Augen. Ebenfalls mag ich, dass es kein Buch ist, was man nebenbei lesen kann ohne nachzudenken. Es ist komplex und die Sprache eher "alt" - aber nicht negativ alt. Es passt einfach perfekt zu der Geschichte. Die Stimmung an sich ist eher drückend und oftmals brutal. Das Ende ist leider mitten im Geschehen und ich freue mich wahnsinnig auf den zweiten Band!

FAZIT.
Wow. Eine so komplexe Welt, die auf den Leser unglaublich Eindruck macht. Es ist für alle Leser, die gerne man über den Tellerrand blicken wollen und sich nicht nur von einer Story „berieseln“ lassen möchten.

Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 01.10.2019
New Promises / Green Valley Love Bd.2
Lucas, Lilly

New Promises / Green Valley Love Bd.2


sehr gut

Endlich geht es wieder nach Green Valley zurück! Nach „New Beginnings“ war ich super gespannt auf den zweiten Teil, v.a. weil ich Izzy in Teil 1 total gefeiert habe.

Nachdem im ersten Teil Lena und Ryan zueinander gefunden haben, war ich natürlich super neugierig, wie die langjährige Freundschaft von Izzy und Will nun in Liebe übergeht. Umso überraschter war ich, dass die ersten 100 Seiten um Izzy und einen anderen Hottie gingen, der urplötzlich in ihrem Leben aufgetaucht ist. Plötzlich und rasant trifft es wohl am besten. Er ist ein bekannter Netflix-Star Cole Jacobs und sie wird seine Skilehrerin, da er für einen neuen Film Ski fahren muss.

Die beiden plänkeln miteinander rum und ich persönlich fand es echt süß, wie mit steigendem Interesse Will immer eifersüchtiger wurde. Die Beiden entfernen sich aufgrund der Streitigkeiten immer mehr voneinander und die Freundschaft steht auf der Kippe…

Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht erzählen, da ich sonst zu viel spoilern würde. Also wie hat mir die Geschichte gefallen? Wirklich gut! Ich fand die Hauptprotagonisten wirklich toll, auch wenn sie einfach mal öfter offen miteinander hätten reden können. Toll fand ich, wie die Autorin es geschafft hat, dass man miterlebt, wie Will so langsam merkt, dass Izzy mehr als nur eine Freundin ist. Sie war für mich schon in Band 1 sehr aufopferungsvoll, da sie ja schon jahrelang heimlich in ihn verliebt ist. Izzy ist für mich eine sehr interessante Protagonistin, die mich mit ihren vielen Facetten immer wieder überrascht hat. Auch Will hat im zweiten Teil eine Entwicklung durchgemacht, die ihn definitiv sympathischer wirken lässt als das oberflächliche Playboy Image.

Die ganze Geschichte ist einfach super toll und mit viel Humor und Charme geschrieben. Man möchte einfach selber dort sein und mit der Clique abhängen. Die Landschaft, das Drumherum und die Stadt sind einfach ein Traum.

Etwas schade fand ich, dass am Ende sehr viel künstliches Drama aufgebauscht wurde. Nachdem Izzy zum gefühlt 100. Mal weggerannt ist ohne mal den Mund aufzumachen war ich etwas genervt. Das hat irgendwie nicht so zu ihrem Charakter gepasst. Trotzdem war das Ende dann wirklich super super toll und gefühlvoll geschrieben. Einen großen Pluspunkt gibt es meinerseits noch, weil Lena und Ryan sehr häufig vorgekommen sind und sie Teil der Geschichte sind. Sowas mag ich an Reihen, die aber unabhängig voneinander gelesen werden können.

Allgemein lädt der Schreibstil von Lilly Lucas zum Wohlfühlen, Träumen und Lachen ein. Ich habe wirklich oft gelacht bei dieser Geschichte. Ich freue mich wirklich sehr, dass es einen dritten Teil geben wird und die Bücher so gut ankamen.

FAZIT.
Ein toller zweiter Band, der sogar am Ende noch eine Spannungskurve aufwirft, mit der ich so gar nicht gerechnet habe. Wer sich entspannen und wohlfühlen möchte sollte unbedingt zu diesen Büchern greifen. Aufgrund der oben genannten Kritik ziehe ich ein Lesezeichen ab, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut.

Bewertung: 4 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 01.10.2019
Die Verschwörung von Brigant / Kingdoms of Smoke Bd.1
Green, Sally

Die Verschwörung von Brigant / Kingdoms of Smoke Bd.1


ausgezeichnet

MEGA TOLLER AUFTAKT EINER NEUEN FANTASY TRILOGIE.
In „Kingdoms of Smoke“ geht es um einen mysteriösen Dämonenrauch, der viel mehr ist, als es im ersten Moment scheint...

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Das Cover, der Klappentext und diese wunderschöne Landkarte! Alleine die äußere Aufmachung ist einfach wunderschön und der Inhalt hat mich auch nicht enttäuscht.

Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel verraten, da es aufgrund der vielen Handlungen schnell zu einem Spoiler kommen würde. Daher werde ich kurz umreißen, mit welchen Charakteren man es zu tun hat.

Die Geschichte beginnt mit Catherine, einer Königstochter, die zwangsverheiratet wird und deren Bruder über Leichen geht, um diese Hochzeit zu arrangieren. Allgemein ist die Frauenrolle in diesem Buch untergeordnet und „hat zu gehorchen“. Man befindet sich gleich zu Anfang in einer Hinrichtungsszene, auf dieser dann Catherines Geschichte aufbaut. Zu ihrer Geschichte gehört ebenfalls der Protagonist Ambrose, der ihrer Leibgarde angehört.

Mit Tash haben wir eine unglaublich mutige und gleichzeitig lustige Protagonistin, die eine Dämonenjägerin ist. Sie und ihr Partner töten sie, um an den Rauch zu gelangen, auf dessen Handel eine sehr hohe Strafe steht. Ebenfalls gibt es noch March, der ein Diener ist und auf Rache aus ist sowie Edyon, der eine Vergangenheit hat, von der er selbst nichts ahnt.

Anfangs war ich aufgrund der vielen Charaktere – und somit auch der vielen Perspektiven – etwas verwirrt und habe einen Augenblick gebraucht, um mich daran zu gewöhnen. Aber nachdem die Charaktere alle irgendwie miteinander verwoben sind kommt man relativ schnell damit klar. Insgesamt gibt es fünf Hauptcharaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die unterschiedlichen Handlungsstränge kreuzen sich mehr als einmal.

Der Schreibstil von Sally Green hat mir sehr gut gefallen. Er ist definitiv bildgewaltig, flüssig und auch spannend. Sie hat ein Rätsel aufgedeckt und ein neues gleich zur Stelle gehabt. So hat man als Leser nie ganz gewusst, was Sache ist. Auch wenn ich anfangs etwas verwirrt aufgrund der vielen unterschiedlichen Perspektiven war, finde ich, dass die Autorin es geschafft hat, dass man trotzdem im Lesefluss bleibt. Die wechselnden Charaktere sind gut gewählt und was mir persönlich gut gefallen hat, dass man wirklich jeden einzelnen Charakter ausgiebig kennengelernt hat und so immer eine Verbindung hatte. Allgemein waren die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet.

Auch wenn die Charaktere zum Teil sehr jung sind, ist die Geschichte an sich doch recht brutal und ich war über einige Wendungen und Ereignisse doch sehr überrascht. Die Welt hat eine gewisse Ernsthaftigkeit und auch Brutalität in sich und für mich hat es die Landkarte super einfach gemacht, wirklich jeden der Schritte mitzuverfolgen. Im Mittelteil war es mir dann etwas sehr lang gezogen, hier ist man je nach Charakter etwas auf der Stelle getappt.

Das Ende enthält – leider – einen fiesen Cliffhanger. Aber als erfahrener #bookie rechnet man ja fast schon damit, dass die Autoren einen etwas quälen, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Und dieser Ausgang schreit nach einer baldigen Fortsetzung.

FAZIT.
Ein absolut gelungener Auftakt, der mir definitiv Lust auf den nächsten Teil gemacht hat. Ich möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte um den mysteriösen Rauch weitergeht und was mit den Charakteren passiert.

Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 23.09.2019
Midnight Blue
Shen, L. J.

Midnight Blue


sehr gut

HARTE KLÄNGE UND TIEFGRÜNDIGE POESIE.
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mir sofort: Diese Rockstar Geschichte muss ich lesen. Es klang tiefgründiger als andere Storys dieser Art und alleine der Titel des Buches hat mich total begeistert. Umso schöner, dass dieser Titel dann auch eine sehr große Bedeutung innerhalb des Buches bekommt.

Als weibliche Hauptprotagonistin haben wir im Roman Indigo, die immer noch an den Folgen eines schweren Schicksalsschlags leidet und zusammen mit ihrem Bruder und seiner kleinen Familie lebt. Sie versucht alles, damit sie finanziell über die Runden kommen, aber es langt nie aus. Als sie das überaus verlockende Angebot erhält, mit einem Rockstar auf Tour zu gehen, um auf ihn aufzupassen überlegt sie nicht lange und sagt zu. Sie hat zwar so gar nichts mit sozialen Medien und dem glamourösen Rockstarleben am Hut, aber die Bezahlung wäre der Wahnsinn. Wie schwer kann es schon sein, auf einen Rockstar aufzupassen?

Sehr schwierig wie sich schon beim ersten Zusammentreffen herausstellt. Alex Winslow ist ein Bad Boy wie er im Buche steht und zudem hat er ein heftiges Problem, was beinahe seine ganze Karriere gekostet hätte. Damit er keinerlei Dummheiten anstellt soll Indigo sich um ihn kümmern. Die Tournee ist ein „Best of“ und währenddessen hat Alex‘ Agentur ihn verpflichtet ein neues Album zu schreiben – wozu er sich nicht im Stande fühlt. Bis er eines Abends mit Indigo redet und beschließt, sie für seine persönlichen Rachepläne zu nutzen. Doch ist das wirklich alles, was dahinter steckt?

Das Ende fand ich zwar ein bisschen sehr weit hergeholt, trotzdem hat es irgendwie gepasst. Was mir hier besonders gefallen hat war, dass es nicht innerhalb von fünf abgearbeitet war sondern sich die Schlussphase etwas länger Zeit gelassen hat. Es hätte meiner Meinung nach auch nicht gepasst, wenn plötzlich alles Friede Freude Eierkuchen gewesen wäre. Ein großes Lob an die Autorin für die langsame Hinführung zum Ende.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, wenn auch teilweise etwas unangebrachte Witze meine Freude am Buch kurzzeitig getrübt haben. An manchen Stellen fand ich das einfach unpassend. Insgesamt kann ich aber sagen, dass mir die Erzählweise und die beiden unterschiedlichen Perspektiven wirklich zugesagt haben. Es ist zu großen Teilen keine romantische Geschichte, dies entwickelt sich erst viel später.

Ein absoluter Pluspunkt sind die vielen Songtexte und Ausschnitte daraus. Diese waren so emotional und haben die Stimmung perfekt eingefangen. Hier hat man wirklich sogar einen poetischen Hauch und die Texte fand ich alle wahnsinnig inspirierend geschrieben. Auch die Anspielungen und das Zitieren aus „Der kleine Prinz“ fand ich unfassbar schön. Die Geschichte ist die perfekte Mischung aus düster, erotisch und romantisch.

FAZIT.
Eine Rockstargeschichte mit Schmerz, Poesie und Liebe. Ich habe noch nicht viele Rockstargeschichten gelesen, aber diese kann ich auf jeden Fall empfehlen. Das Buch habe ich in nicht mal drei Tagen gelesen und wenn ich es mal nicht in der Hand hatte, wollte irgendwie immer wissen, wie es weitergeht. Für mich hat es letztendlich die Mischung aus düsterem und zugleich tiefgründigem Bad Boy ausgemacht, die mich verzaubert hat.

Bewertung: 4,5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 23.09.2019
Der Himmel wird beben / Ophelia Scale Bd.2
Kiefer, Lena

Der Himmel wird beben / Ophelia Scale Bd.2


ausgezeichnet

UNFASSBAR STARKER ZWEITER TEIL.
Nach Ophelias Tat muss die Regierung aktiv werden und zum Tode verurteilen. Doch es kommt ganz anders…

Ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll. Teil 1 dieser Reihe fand ich schon absolut genial und da es mit einem fiesen Cliffhanger endete, war ich natürlich sehr auf den zweiten Teil gespannt. Aber dass es mich dann so umhaut… wow! Dieses Buch hat all meine Erwartungen übertroffen.

Bitte lest diese Rezension nur, wenn ihr den ersten Band schon gelesen habt. Die Rezension enthält keine Spoiler, allerdings muss man den vorherigen Band definitiv gelesen haben.

Ophelias Lage hat sich durch das Attentat schlagartig verändert und ihre Situation scheint ausweglos. Ihre Beziehung zu der Omni hat sie zu dieser unglaublich gefährlichen Tat getrieben. Für die KI hat sie alles geopfert: ihre Freiheit und ihr Herz. Ihre Liebe zu Lucien ist vorbei. Für ihr Verbrechen wird sie zum Tode verurteilt. Doch es kommt ganz anders als erwartet. Auf Ophelia wartet eine weitere gefährliche Reise voll Lügen und Geheimnissen. Sie hat es satt von jedermann die Marionette zu sein, doch da es um ihre Familie und Freunde geht hat sie keine Chance und muss sich fügen. Ihr neuer Auftrag kommt direkt von Phoenix, der sie ab sofort als Spionin bei ReVerse einsetzen will.

Ophelias Gefühlslage wird so intensiv dargestellt, dass es mir oft Gänsehaut bereitet hat. Allgemein ist die Stimmung sehr düster, bedrückt und man merkt, dass Ophelias Leben nun aus Verrat besteht. Als sie versucht sich damit abzufinden, erfährt sie Etwas, was alles – wirklich alles – ändert. Nun ist nicht mehr nur sie in Gefahr, sondern alle, die sie liebt…

Ich möchte gar nicht mehr zum Inhalt verraten, denn in dieser Geschichte passiert so unglaublich viel, dass ich spoilern würde. Eine ungeahnte Wendung nach der anderen kommt auf den Leser zu und das Ende ist erneut ein Cliffhanger, bei dem ich am liebsten geschrien hätte. Ich habe keine Ahnung, wie ich bis zum 11.11. warten soll, ich muss einfach wissen wie es weitergeht. Auf der anderen Seite denke ich mir, dass ich die Charaktere gar nicht gehen lassen möchte.

Für mich gehört „Ophelia Scale“ zu den besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Lena Kiefer hat einen der besten Schreibstile, der mir persönlich bekannt ist. Sie schreibt unglaublich spannend und ihre Protagonisten sind bis ins kleinste Detail durchdacht und perfekt ausgearbeitet. Bei Ophelia bewundere ich, wie die Autorin ihren Humor und ihre Ernsthaftigkeit vereint und ihre Entscheidungen so gut wie immer nachvollziehbar sind.

FAZIT.
LEST DIESE BÜCHER. Teil 2 übertrifft für mich sogar nochmal den ersten Teil und ich habe das Buch gar nicht aus den Händen legen können. Für mich ist diese Geschichte ein Jahreshighlight. Für alle Dystopie Fans ein absolutes MUSS-READ.

Bewertung: 5+ von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 19.09.2019
Stella Maris
Summer, K. K

Stella Maris


ausgezeichnet

EIN MÄRCHEN ZUM TRÄUMEN.
Der Leser taucht in die magische Welt von Stella Maris ein und erkundet zusammen mit Serena diese unglaubliche Unterwasserwelt.

Wer hat sich nicht als kleines Kind gewünscht, eine Meerjungfrau zu sein und mit Arielle und ihren Freunden um die Wette schwimmen wollen? Auf Stelle Maris bin ich durch das Cover aufmerksam geworden und da es mir so gut gefallen hat, habe ich den Klappentext gelesen, der mich dann noch mehr überzeugt hat. Und ich wurde nicht enttäuscht.

In der Geschichte geht es um Serena, die sich schon seit sie Denken kann immer zum Wasser und zum Meer hingezogen gefühlt hat. Als würde es sie rufen, kehrt sie so oft sie kann an diesen Ort. Leider darf sie das eigentlich nicht und haut jedes Mal ab. Als sie das eines Abends wieder macht, trifft sie dort auf eine Sirene, die ihr einen Herzenswunsch im Austausch für etwas von ihr erfüllen möchte. Serena ist so von dem Wunsch fasziniert eine Meerjungfrau zu werden, dass sie ohne lange darüber nachzudenken einwilligt. Doch für ihren Körper als Meerjungfrau musste sie ihre Stimme hergeben und kann nun nicht mehr sprechen – auch unter Wasser nicht. Sie schwimmt los und erkundet die Unterwasserwelt mit großen Augen. Als sie Prinz Aramis kennenlernt, möchte er sie nach Stelle Maris bringen und sie seinem Vater vorstellen, da er ihr helfen möchte ihre Stimme wieder zu finden.

Serena nimmt an und begibt sich zusammen mit Amaris auf die Suche nach einer Lösung. Die Verständigung ist natürlich sehr schwierig, aber trotzdem knüpfen die Beiden ein Band zwischen ihnen und man merkt, wie sehr sie voneinander angetan sind. Amaris ist wirklich eine tolle Hauptfigur in dem Buch. Er ist hilfsbereit, loyal und tut alles für Serena, obwohl er sie nicht mal kennt. Auch Serena fand ich persönlich sehr gut von der Autorin ausgearbeitet. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und als Leser ist man direkt gefangen in der Welt…

Ich musste die ganze Zeit beim Lesen an Arielle denken – einfach so schön! Die Unterwasserwelt ist wunderbar beschrieben und für den Leser sehr bildgewaltig dargestellt. Ich wäre am liebsten selber unter Wasser getaucht und wäre mitgeschwommen.

Ein großes Lob geht an den flüssigen Schreibstil, der einen das Buch fast am Rutsch durchlesen lässt. Es ist von Anfang an eine gewisse Spannung da, da man so mit Serena mitfiebert. Die Geschichte nimmt sehr schnell ihren Lauf und es wurde von Seite zu Seite besser.

FAZIT.
Diese Geschichte lädt zum Träumen ein! Alle Disneyfans oder Fans von Arielle kommen hier definitiv auf ihre Kosten! Es war angenehm zu Lesen und der Humor kam auch nicht zu kurz. Eine sehr süße Geschichte, bei der man sich wünscht, dass Stella Maris Realität wäre und man diese Welt auch besuchen könnte.

Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen.

Bewertung vom 19.09.2019
Von Sternen gekrönt / One True Queen Bd.1
Benkau, Jennifer

Von Sternen gekrönt / One True Queen Bd.1


ausgezeichnet

WAHNSINNS AUFTAKT IN DIE WELT VON LYASKYE.
In dieser Fantasy Geschichte geht es um ein taffes Mädchen, das in eine verzauberte Welt entführt wird und sich verzweifelt zu wehren versucht…

Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen habe war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen. Auch das Cover ist ein absoluter Eyecatcher. Ich fand es total lustig, als Jennifer Benkau auf einer Lesung sagt, dass sie das Cover erst gar nicht mochte, aber es mittlerweile doch gut findet. Ich persönlich fand es auf den ersten Blick einfach wunderschön gestaltet. Das Auge isst ja bekanntlich mit, wie es so schön heißt.

Der Einstieg ins Buch war super lustig. Man merkt sofort, dass die Hauptprotagonistin Mailin Humor besitzt und gleichzeitig ein sehr taffes Mädchen ist. Ihre Schwester Vicky liegt seit sieben Jahren im Wachkoma und daher hat Mailin nur noch ihre Mutter, mit der sie aber immer öfter aneinandergerät. Die Gefühle hinsichtlich ihrer Schwester haben mir beim ersten Lesen einen Kloß im Hals beschert. Jennifer Benkau hat Mailins Gefühle gegenüber Vicky sehr emotional und sensibel dargestellt.

Als es zu einem erneuten Streit bezüglich der aktuellen Situation von Vicky mit ihrer Mutter kommt, fährt Mailin geladen zu ihrem Kampftraining, an dem sie immer teilnimmt. Doch Mailin soll nicht mehr nach Hause kommen… Plötzlich wird ihr schwarz vor Augen und als sie wieder zu sich kommt, erwacht sie in einer ihr völlig fremden Welt. Diese Welt ist magisch und sie traut ihren Augen kaum. Doch diese Welt ist nichts für junge Mädchen – sie beherbergt viele Gefahren, wie Mailin viel zu schnell feststellen muss. Als sie in einer ausweglosen Situation fast von verzauberten Wesen verspeist wird, kommt ihr ein Junge zur Hilfe, der aber alles andere als freundlich zu ihr ist. Er macht ihr von Anfang an klar, dass er nicht der Gute in dieser Geschichte ist und Mailins Verzweiflung wächst, als er ihr eröffnet, wo sie sich befindet: Lyaskye. Eine Welt, in der es keinen Ausweg mehr gibt und sie für immer hier bleiben muss. Verzweifelt sucht sie einen Ausweg aus Lyaskye und ihr neuer Weggefährte soll ihr dabei helfen. Ab diesem Zeitpunkt passiert ein Unglück nach dem anderen, bis Mailin eine Entdeckung macht, die ihr den Boden unter der Füßen wegnimmt…

Ein ganz großes Lob an Jennifer Benkau für die Beschreibung von Lyaskye und ihrer Bewohner. Der Schreibstil ist so bildgewaltig, dass ich diese verzauberte Welt die ganze Zeit direkt vor Augen hatte. Wirklich großartig geschrieben! Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Obwohl das Buch über 500 Seiten hat, ist es zu keiner Minute langweilig – ganz im Gegenteil! Mit jeder Seite wird mehr Spannung aufgebaut und man fiebert mit dieser unglaublichen Geschichte und den vielen Wendungen als Leser total mit. Zwischendurch wird es durch Mailins Humor sehr aufgelockert und ich habe oft laut auflachen müssen.

Und dann kommt das Ende. Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich ist es vorbei und ich saß mit meinem Buch auf dem Schoß und dachte mir „Nein, das kann jetzt nicht sein. Das kann nicht mit diesem Cliffhanger enden.“ Tja, tut es aber doch. Ich fiebere jetzt schon dem nächsten Teil entgegen und bin so wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht.

FAZIT.
Unbedingt lesen! Ich bin sowas von begeistert und würde es am liebsten gleich nochmal lesen. Obwohl die Charaktere jugendlich sind, ist hier eine Ernsthaftigkeit vertreten, die mich immer wieder überrascht hat. Auch die vielen und absolut nicht vorhersehbaren Wendungen sind grandios! Ich würde Band 2 am liebsten SOFORT lesen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

Bewertung: 5 von 5 Lesezeichen.