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Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der rauen Einsamkeit des Lake Superior auf. Ihr Vater ist Leuchtturmwärter auf Porphyry Island, einer kleinen, sturmumtosten Insel. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht - doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder. Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich. Doch dann setzt ein schreckliches Ereignis der Idylle für immer ein Ende ...
Jean Pendziwol, geboren 1965 in Ontario, Kanada, hat bereits acht Kinderbücher veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt noch heute in ihrer Heimatstadt am Ufer des Lake Superior. »Das Licht der Insel« ist ihr erster Roman.
Produktdetails
- Penguin Taschenbuch 10161
- Verlag: Penguin Verlag München
- Deutsche Erstausgabe
- Seitenzahl: 416
- Erscheinungstermin: 9. Oktober 2017
- Deutsch
- Abmessung: 186mm x 127mm x 30mm
- Gewicht: 365g
- ISBN-13: 9783328101611
- ISBN-10: 3328101616
- Artikelnr.: 48070482
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
»Diesen unwiderstehlichen Sog entwickelt der Roman, spannungs- und voltenreich erzählt - und in einer Nacht durchgelesen.« emotion
Jean E. Pendziwol führt uns das Leben der Zwillinge Elizabeth und Emily vor Augen. Erst die Rückblicke durch die alten Logbucheinträge erhellen die wahren Vorgänge auf der abgeschiedenen Insel.
Wir erleben die schwierigen Lebensbedingungen dieser Familie auf der von der …
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Jean E. Pendziwol führt uns das Leben der Zwillinge Elizabeth und Emily vor Augen. Erst die Rückblicke durch die alten Logbucheinträge erhellen die wahren Vorgänge auf der abgeschiedenen Insel.
Wir erleben die schwierigen Lebensbedingungen dieser Familie auf der von der Aussenwelt abgeschnittenen Insel mit, sehen das alltägliche Leben und die enge Verbundenheit der Schwestern und erkennen, dass Emily in ihrer eigenen Welt lebt, nicht redet, aber ein unglaubliches Talent zum Zeichnen hat. Ihre Schwester Elizabeth ist diejenige, die für beide spricht. Aber trotz aller Erklärungen zeichnet sich ab, dass hier Geheimnisse verborgen liegen, die Elizabeth auch im hohen Lebensalter noch nicht gelöst hat. Die Logbücher sind der Schlüssel zur Wahrheit.
Dieser Roman spielt am Lake Superior in Kanada und die Autorin zeigt den Leuchtturm von Porphyry und die einzigartige Landschaft der Insel in all seiner Vielfalt und Schönheit. Sie beschreibt die schwierigen, eisigen Winter und den herrlichen Blick auf den riesigen See. Dabei setzt sie viel Atmosphäre frei, die sie durch ihren malerischen Schreibstil noch wunderschön in Szene setzt.
Man kann sich die Einsamkeit gut vorstellen, die dunklen, eisigen Winter, die von Stürmen aufgepeitschte Gischt des Sees und die Nebelbänke, die der Gegend einen mystischen Touch verleihen. Selbstversorger sind die Bewohner und Betreiber des Leuchtfeuers. Auf sich allein gestellt und mit einfachen Lebensbedingungen ausgestattet. Und dennoch sind die Kinder glücklich, sie geniessen die Gemeinsamkeit, die gerade Zwillinge ausmacht.
Die Geschichte enthüllt Teile der Vergangenheit, die sehr zu Herzen gehen. Dabei sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen, ich habe mit ihnen die Insel durchstreift und ihre Erlebnisse mit erlitten. Dieses Buch zieht den Leser unweigerlich in seinen Bann, es ist dramatisch und von unglaublicher Atmosphäre, fesselnd und wunderschön, fast poetisch erzählt.
Trotz aller Begeisterung muss ich jedoch anmerken, hier gibt es Zufälle, die ich in solchen Geschichten eigentlich nicht leiden kann. Auch habe ich nicht verstanden, weshalb es Jahrzehnte keinen Kontakt mit Charles gab.
Dieser Roman übt eine ganz besondere Faszination auf den Leser aus. Man muss sich einfach davon begeistern lassen, die unglaubliche Schreibkraft der Autorin sorgt für ein wunderbares Leseerlebnis.
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Ein Roman der mich während des Lesens nachdenklich stimmte und sehr bewegt hat. Eine Geschichte mit Wendungen, die nur das Leben schreiben kann.
Morgan ist jung, lebt in einer Pflegefamilie und muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort lernt sie durch Zufall die Bewohnerin …
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Ein Roman der mich während des Lesens nachdenklich stimmte und sehr bewegt hat. Eine Geschichte mit Wendungen, die nur das Leben schreiben kann.
Morgan ist jung, lebt in einer Pflegefamilie und muss Sozialstunden in einem Altenheim ableisten. Dort lernt sie durch Zufall die Bewohnerin Elizabeth kennen, die fast blind ist. Nach einigen Schwierigkeiten kommen die Beiden sich näher, denn Morgan fängt an, Elizabeth aus alten Tagebüchern vorzulesen.
Hier wird man rückblickend durch das Leben von den "Zwillingen" Elizabeth und Emily geführt. Durch die alte Logbucheinträge des Vaters, kommt man dem wahren Leben auf die Schliche. Emily und Elizabeth wachsen abgeschieden auf der Insel Porphyry Island auf, der Vater ist dort Leuchtturmwächter und die Familie lebt in einem angrenzenden Haus. Man erlebt Höhen und Tiefen der Familien hautnah mit, man ist dabei, wenn im Winter der Wind um das Haus pfeift, an den Fenstern rüttelt und der Schnee die Insel vollends im Griff hat. Diese Beschreibungen des häuslichen Miteinanders, auf der, von der Aussenwelt, abgeschnittenen Insel und des Alltags sind der Autorin wundervoll gelungen. Ich fühlte mich beim Lesen wie eine stille Beobachterin der Familie, als wenn man heimlich in der Dunkelheit durch ein hell erleuchtetes Fenster in ein Zimmer schaut.
Zum großen Teil wird man von Elizabeth durch die Geschichte geführt, im Heute wie im Damals, denn bei ihr spürt man, das sie mit ihrem Leben, den Geheimnissen die noch zu lüften sind, noch nicht abgeschlossen hat.Trotz ihres hohen Alters ist sie immer noch auf der Suche nach sich selbst. Dieses Ungewisse, das sie umtreibt, hat mich sehr berührt. Zum Ende, wenn alles gesagt ist, schlägt man das Buch zu und die Gedanken drehen sich trotzdem weiter.
Fazit
Durch die intensiven Beschreibungen und Erinnerungen zauberte mir die Autorin viele Bilder in den Kopf, die so wunderbar mit dem liebevoll gestalteten Cover in Einklang zu bringen sind. Der Schreibstil von Jean E. Pendziwol ist berührend, bewegend, gefühlvoll, voller Liebe und Erinnerungen, tief eindringend, aber niemals zu übertrieben.
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Da ist einerseits ein junges Mädchen, elternlos und auf die schiefe Bahne geraten. Sie hat in einem Seniorenheim Sozialstunden zu leisten. Anderseits eine alte Dame, ohne Familie und einsam, die in besagtem Seniorenheim lebt. Beide fühlen sich miteinander verbunden und entdecken, dass es …
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Da ist einerseits ein junges Mädchen, elternlos und auf die schiefe Bahne geraten. Sie hat in einem Seniorenheim Sozialstunden zu leisten. Anderseits eine alte Dame, ohne Familie und einsam, die in besagtem Seniorenheim lebt. Beide fühlen sich miteinander verbunden und entdecken, dass es Gemeinsamkeiten gibt.
Jede von Ihnen ist im Besitz von Bildern der gleichen Malerin und das Mädchen spielt auf einer Geige ein Melodie, die die alte Dame in Ihrer Jugendzeit hörte. Das ist in ungewöhnlich, da Elisabeth (die alte Dame) auf einer kleinen Insel im Haus des Leuchtturmwärters lebte. Sie hatte kaum Kontakt zu anderen Menschen, lediglich ihre Eltern, Geschwister und ein Angestellter gehörten zu ihrem Umfeld. Auch die Malerin und der Musiker gehören zu dieser kleinen Gruppe. Seit sehr vielen Jahren hat sie zu diesen Menschen keinen Kontakt mehr. Einige sind gestorben, zu Anderen brach der Kontakt durch verschiedene Umstände vor Jahrzehnten ab.
Da stellt sich die Frage, wie kam Morgan (das junge Mädchen) an die Bilder und woher kennt sie die ansonsten unbekannte Melodie?
Alte Tagebücher bringen langsam Licht ins Dunkel.
Mein Fazit: Das Buch hat mich in soweit gefesselt, als das ich wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Allerdings habe ich einige Passagen nur überflogen, da es dabei nach meinem Gefühl nur darum ging die Seiten zu füllen. Die Personen haben mich leider nicht berührt, es blieb bis zum Schluss ein distanziertes Verhältnis zu den Protagonisten.
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Schon im Prolog spürt man in jedem Satz, in jedem Wort tiefe Emotionen. JEAN E. PENDZIWOL versteht es wirklich, den Leser auf ruhige Art mit einem ganz besonderen Schicksal zu konfrontieren. Sehr gedacht und gefühlvoll erzählt sie von den Zwillingen Elizabeth und Emily.
Ich konnte …
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Schon im Prolog spürt man in jedem Satz, in jedem Wort tiefe Emotionen. JEAN E. PENDZIWOL versteht es wirklich, den Leser auf ruhige Art mit einem ganz besonderen Schicksal zu konfrontieren. Sehr gedacht und gefühlvoll erzählt sie von den Zwillingen Elizabeth und Emily.
Ich konnte beim Lesen direkt die Einsamkeit spüren, die stürmische Landschaft nahezu riechen und fühlte mich selbst schon ziemlich allein gelassen. Diese Gefühlsebene hat die Autorin meiner Meinung nach hervorragend rausgekitzelt.
Mich hatte diese Geschichte so sehr in Griff, dass ich das Buch eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
So schön manchmal die Abgeschiedenheit ist, so einsam wird man dann auch. Dieses wird in dem Roman sehr deutlich.
Über ein paar Ungereimtheiten konnte ich locker hinwegsehen.
Fazit:
Ein Roman, der wirklich nahe geht und Emotionen weckt.
Leser, die gefühlvolle Geschichten mögen, sollten dieses Buch unbedingt lesen.
Den Preis von 10,00 € für 416 Seiten erachte ich als absolut gerechtfertigt.
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Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Hauptprotagonistinnen hin und her erzählt: Eine davon ist Elizabeth, die jetzt blind im Seniorenheim lebt und sich an ihre Kindheit erinnert, welche geprägt war von ihrer aufopfernden und loyalen Liebe zu ihrer behinderten Zwillingsschwester …
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Die Geschichte wird abwechselnd von den beiden Hauptprotagonistinnen hin und her erzählt: Eine davon ist Elizabeth, die jetzt blind im Seniorenheim lebt und sich an ihre Kindheit erinnert, welche geprägt war von ihrer aufopfernden und loyalen Liebe zu ihrer behinderten Zwillingsschwester Emily und die sie in der kargen, windgepeitschten aber wunderschönen Landschaft der Insel Porphyry am Lake Superior verbrachte, wo ihr liebevoller Vater jahrelang den Dienst eines Leuchtturmwärters leistete. Übrigens hat hier die Autorin die Arbeit, Mühen und auch Gefahren eines Leuchtturmwärters detaillert und liebevoll beschrieben. Sie erzählt von ihrer großen Liebe, welche aufgrund von Mißverständnissen keine Chance erhalten hat und versucht die Rätsel ihres eigenen Lebens zu lösen.
Die zweite ist Morgan, ein straffälliges Mädchen, die im Seniorenheim gemeinnützige Arbeit leistet und über ihr bisher verpfuschtes Leben berichtet. Als das Boot von Elizabeths älterem Bruder am Ufer des Lake Superiors Schiffbruch erleidet, werden nur die Tagebücher des Vaters geborgen und hier beginnt die Geschichte dieses wunderschönen Familienromans.
Morgan hilft Elizabeth die Tagebücher zu restaurieren und liest ihr jeden Tag daraus vor. Gemeinsam erkennen sie, dass ihr Leben miteinander und mit der Insel verbunden ist und lösen nach und nach die Rätsel ihrer Familie.
Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen. Die Landschaft, die Charaktere der Protagonisten, die Menschen, alles ist so bildhaft beschrieben, dass ich sie mir beim Lesen sehr gut mental vorstellen konnte.
Und der Roman selbst hat mich aufgrund der eindringlichen Familiengeschichte voller Geheimnisse und ihrer unerwarteten Wendung fasziniert und sehr bewegt.
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Elizabeth Livingstone hat in ihrem Leben wahrlich viel erlebt. Sie wuchs gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Emily und den beiden Brüdern auf einer idyllischen, abgeschiedenen Insel mitten im Lake Superior auf, wo ihre Eltern als Leuchtturmwärter tätig waren.
Mittlerweile ist …
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Elizabeth Livingstone hat in ihrem Leben wahrlich viel erlebt. Sie wuchs gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Emily und den beiden Brüdern auf einer idyllischen, abgeschiedenen Insel mitten im Lake Superior auf, wo ihre Eltern als Leuchtturmwärter tätig waren.
Mittlerweile ist Lizzy eine alte Dame, wohnt in einem Seniorenheim und ist beinahe vollständig erblindet, als ihr zwei Polizisten mehrere alte Tagebücher überrreichen, die aus dem Nachlass ihres Vaters stammen.
Gemeinsam mit Morgan, die wegen einer unerlaubten Graffitti Aktion Sozialstunden leisten muss, tauchen die beiden ab in die Zeit der 20er Jahre und blicken hinter die Idylle von Porphyry Island mit seinem schaurigen Geheimnis, was noch bis in die Gegenwart hineinstrahlt.
Die Autorin hat die aktuell sehr beliebte Erzählweise gewählt, bei der wir uns abwechselnd in der Vergangenheit, also in Elizabeths Jugend, und der Gegenwart befinden – gespickt wird das Ganze noch durch zahlreiche O-Töne aus den Tagebüchern vom Leuchttürmwärter, der damit nicht nur interessante Ereignisse von der rauen See teilte, sondern auch seine Schuldgefühle ins Reine schreiben wollte, die ein liebender (Ehe-)Mann und Vater in der Einöde so anhäuft.
Die Arbeit auf dem Leuchttum wird sehr bildlich beschrieben und obwohl es bestimmt kein Zuckerschlecken war, wollte ich selbst gerne auf der kleinen, abgeschiedenen Insel meine Kindheit verbringen und das warme Gefühl uneingeschränkter Schwesternliebe erfahren.
Die Atmosphäre schwillt zudem wie die Wellen vor Lake Superior stetig an und ließ mich beim Knall des Höhepunkts beinahe erschaudern. Zwar zeichnete sich schon deutlich ein Familiendrama ab, aber die Auflösung war dann doch überraschend und überaus eindringlich!
Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber für mein Empfinden hat Jean Pendziwol auf circa 400 Seiten ein kleines Familienepos erschaffen, mit dem man auch gut und gerne eine Trilogie füllen könnte, wenn man die Geschichte um Morgan noch ein wenig weiter spinnen würde.
Ihr Schreibstil ist jedenfalls wunderbar malerisch, die Sätze sind kunstvoll konstruiert und die Charaktere ergeben einen runden Rahmen für das Erzählte aus einer Zeit, die so unfassbar entfernt, unfassbar schön und unfassbar grausam erscheint.
Ich bin sehr gespannt, auf die (hoffentlich bald) folgenden Romane der Autorin.
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Die Geschichte umfasst das Leben einer Leuchtturmwächterfamilie. Sie leben bescheiden und unter erschwerten Bedingungen auf einer Insel. Nach Jahren wird Elisabeth, die nun in einem Heim lebt, an das Leben der Familie erinnert. Es kommen dabei nicht nur die schönen, sondern vielmehr die …
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Die Geschichte umfasst das Leben einer Leuchtturmwächterfamilie. Sie leben bescheiden und unter erschwerten Bedingungen auf einer Insel. Nach Jahren wird Elisabeth, die nun in einem Heim lebt, an das Leben der Familie erinnert. Es kommen dabei nicht nur die schönen, sondern vielmehr die dunklen Seiten ihres Lebens an die Oberfläche. Es gibt Tagebücher, die bisher verschlossen waren. Doch nun tauchen sie auf und öffnen damit die Türen zur Vergangenheit und den Familiengeheimnissen.
Die Verknüpfung von einer jungen Person aus der Gegenwart mit den Erinnerung einer älteren Frau ist als Romanvorlage nicht neu. Sie kann aber spannend sein. Diese Geschichte ist von der Idee her gut, aber die Charaktere bleiben distanziert. Man kommt als Leser nicht wirklich an sie heran. Irgendwie fühlt man sich als Beobachter, der nicht mit eingebunden wird. Aber genau dies möchte ein Leser, dabei sein und sich mittendrin fühlen, mit den Charakteren mitfühlen, mitfiedern und erleichtert aufatmen. Durch die spröden Charaktere wird dies leider verhindert.
Insgesamt ist die Geschichte gut und spannend bis zum leicht verwirrenden Ende, aber die Charaktere bleiben für mich eher emotionslos und somit nur schwer greifbar.
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„Das Licht der Insel“ von Jean E. Pendziwol
Eckdaten
Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House)
10 €
ISBN: 978-3-328-10161-1
Übersetzung: Veronika Dünninger
413 Seiten + 1 Seite Buchvorstellung
2. Auflage
2017
Roman
Cover
Der Titel ist durch die Farbe sehr …
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„Das Licht der Insel“ von Jean E. Pendziwol
Eckdaten
Penguin Verlag (Verlagsgruppe Random House)
10 €
ISBN: 978-3-328-10161-1
Übersetzung: Veronika Dünninger
413 Seiten + 1 Seite Buchvorstellung
2. Auflage
2017
Roman
Cover
Der Titel ist durch die Farbe sehr auffällig. Es wirkt stürmisch und daher passend. Es gefällt mir.
Inhalt
Elizabeth und ihre Zwillingsschwester Emily wachsen in der Abgeschiedenheit von Porphyry Island auf, einer kleinen, sturmumtosten Insel inmitten des Lake Superior, wo ihr Vater der Leuchtturmwärter ist. Die beiden Mädchen sind unzertrennlich, obwohl Emily nicht spricht, doch sie hat ein bemerkenswertes Gespür für Tiere, und sie malt wunderschöne Pflanzenbilder, Ihr Bruder Charles fühlt sich für die Schwestern verantwortlich – bis ein dramatisches Ereignis das Leben der Familie für immer aus den Fugen reißt.
Fast ein ganzes Menschenleben später wird am Ufer ein Boot angespült und deckt die Geschichte auf, die jahrzehntelang in den Tiefen des Sees schlummerte…
Autorin
Jean E. Pendziwol, geboren 1965 in Ontario, Kanada, hat bereits acht Kinderbücher veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie hat drei erwachsene Kinder und lebt noch heute in ihrer Heimatstadt am Ufer des Lake Superior. „Das Licht der Insel“ ist ihr erster Roman.
Meinung
Ich habe vorher noch nie etwas von der Autorin gehört und daher auch noch nie etwas von ihr gelesen. Mich haben das Cover und der Klappentext angezogen. Ich fand, dass der Klappentext sehr geheimnisvoll und traurig zugleich klingt. Ich hatte eine schreckliche Tragödie hinter der Familiengeschichte der Zwillingsschwestern und dem Bruder vermutet.
Als ich das Buch dann angefangen habe zu lesen, konnte ich all die verschiedenen Figuren, die sich bei den Kapiteln abwechselten, nicht wirklich zu ordnen, was ich sehr nervig und beunruhigend finde. Ich brauche schon irgendwie einen Zusammenhang der Figuren, mich verwirren so offene Personenkonstellationen. :/
Ich habe das Buch auch abgebrochen. Die ersten 30 Seiten war echt nicht spannend und es ging auch nicht wirklich mitreißend weiter. Ich hatte immer auf etwas Interessantes oder Fesselndes gehofft und mit dieser Hoffnung weitergelesen, obwohl der Schreibstil und die Handlung alles andere als spannend waren… Es war zum größten Teil so langweilig, dass ich das Buch immer wieder aus der Hand gelegt habe und letztlich komplett abgebrochen habe.
Also das Buch war so gar nicht meins. Ich würde es auch nicht auf einen zweiten Versuch ankommen lassen. Es war einfach überhaupt nicht spannend.
❤ von ❤❤❤❤❤
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Ein fantastisches Buch mit Spannung und immer wieder neuen Überraschungen bis zum Schluß. Besonders am Ende konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte, die von einer alten Dame über den gesamten Verlauf des Buches erzählt wird, endet. Das …
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Ein fantastisches Buch mit Spannung und immer wieder neuen Überraschungen bis zum Schluß. Besonders am Ende konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte, die von einer alten Dame über den gesamten Verlauf des Buches erzählt wird, endet. Das Ende ist absolut nicht vorhersehbar, das macht das Buch spannend & hat mich in seinen Bann gezogen.
Als ich las, um was sich die Geschichte dreht, war ich erstmal nicht so angetan, doch je mehr ich las, umso spannender wurde es und es öffnete sich immer wieder eine neue Geschichte in diesem großen Konstrukt von Dingen, die passieren.
Absolut zu empfehlen, gut zu lesen & voller Spannung.
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Elisabeth lebt in einem Pflegeheim, weil sie nahezu blind und dadurch auf Hilfe angewiesen ist. Dort lernt sie Morgan kennen, die Sozialstunden ableisten muss, weil sie als Sprayer einen Zaun bemalt hat. Morgan liest Elisabeth die Tagebücher ihres Vaters vor und lernt so Elisabeths …
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Elisabeth lebt in einem Pflegeheim, weil sie nahezu blind und dadurch auf Hilfe angewiesen ist. Dort lernt sie Morgan kennen, die Sozialstunden ableisten muss, weil sie als Sprayer einen Zaun bemalt hat. Morgan liest Elisabeth die Tagebücher ihres Vaters vor und lernt so Elisabeths Zwillingsschwester Emily und den Bruder Charles kennen.
Der Klappentext ist hier weit weg von dem Anfang des Romans, wodurch ich erst verwundert war, aber dann nähert sich die Handlung doch noch dem Klappentext an. Die Handlung ist durchdacht und wird im Rückblick abwechselnd aus der Sicht von Elisabeth und Morgan betrachtet.
Durch den tollen Schreibstil entsteht ein Spannungsbogen der sich durch das ganze Buch zieht und mich nicht mehr losgelassen hat. Er passt perfekt zur Handlung und ist abwechslungsreich.
Herausragend ebenso die beiden Protagonisten und deren Darstellung. Selten hatte ich so anschauliche Protagonisten erlebt und so deutliche Bilder von diesen und der Handlung im Kopf; sie könnten direkt aus dem Leben stammen.
Fazit: Absolute Leseempfehlung und ein unglaublich toller Roman, dafür fünf Sterne.
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