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Benutzername: Karlheinz
Wohnort: Frankfurt
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Bewertungen

Insgesamt 1242 Bewertungen
Bewertung vom 15.02.2018
Fishing Impossible

Fishing Impossible


ausgezeichnet

Ich habe mich schon immer fürs Angeln interessiert und bei diesem Buch war ich gespannt was es mit den zehn epischen Abenteuern auf sich hat. Es handelt sich um das Begleitbuch zu der gleichnamigen BBC Fernsehserie, die mir aber unbekannt ist.

Dabei geht es um zehn Abenteuer in verschiedenen Landstrichen in denen die drei Akteure mit Hilfe von lokalen Experten geangelt haben. Hierbei geht es über British Columbia, Bahamas, Kenia, Thailand, Patagonien, Laos, Südafrika, Schottland, Norwegen bis nach Peru. Ziel hierbei ist es bestimmte Aufgaben in Verbindung mit dem Fischen auf sich zu nehmen.

Diese Szenarien alleine finde ich schon ansprechend und unterhaltsam, jedoch wird dies nochmals erweitert indem die drei Akteure, Blowfish (fischt mit den bloßen Händen), Charlie (mit Angelrute und Schnur) und Jay (mit Harpune) immer wieder interessante Fakten zum Thema Fische, Meer usw. erläutern.

Die Aufgaben werden zwar versucht zu erfüllen, allerdings immer mit dem Respekt für die Fische und deren Lebensraum. So wurden die meisten Fische wieder in die freie Wildbahn entlassen. Den Respekt vor den Tieren merkt man auch an den Aussagen der drei Protagonisten, die nicht nur ihre Aufgaben versuchen zu bewältigen, sondern ebenso Wissen vermitteln und sogar positive Effekte auf den Lebensraum der Fische auszuüben.

Bei den Texten handelt es sich um einfache und leicht verständliche Texte, die nochmals mit 178 Fotos und 10 Zeichnungen unterstützt werden und dadurch viel Abwechslung bieten. Die Bilder sind unglaublich intensiv und ansprechend.

Fazit: Ein Buch das mich richtig in den Bann gezogen hat und durch die vielen Informationen nicht nur unterhaltsam sondern ebenso so lehrreich ist. Dafür gibt es eine Leseempfehlung, die nicht nur für Angler gilt und verdiente fünf Sterne.

Bewertung vom 15.02.2018
Verblickt (Spiel)

Verblickt (Spiel)


gut

Das Spiel wird hier ab sieben Jahre angeboten, was aufgrund der zu erratenen Begriffe und das unter einem enormen Zeitdruck von teilweise nur fünfzehn Sekunden, einfach nicht passt und damit den positiven Eindruck mildert, aber fangen wir erst einmal am Anfang an.

Der erste Eindruck der Spielutensilien (Brille, Spielbrett und Gläser) ist ein eher schlechter, denn diese sind nicht gerade überragend, es ist alles aus Kunststoff und wirkt billig. Als erstes muss der Würfel beklebt werden, was kein Problem darstellt, allerdings die Qualität des Spieles am besten darstellt, hier wurde am falschen Ende gespart. Weiterhin sind es nicht viele Karten, sondern nur 54, das zwar mit drei unterschiedlichen Begriffen, abhängig von der Fa rbe auf dem Spielplan, also insgesamt 162. Auf der Rückseite befindet sich noch eine Kategorie, die manchmal mit Fantasie zugeordnet werden kann, ab und zu einfach nur verwirrend ist.

Vom Spielprinzip ist keinen Innovation, nur die Brille mit den austauschbaren Gläsern ist eine Besonderheit, denn dadurch wird die Sicht beeinträchtigt und das Zeichnen wird deutlich schwieriger. Der Austausch der Gläser ist kein großer Aufwand, kostet aber immer ein wenig Zeit, hier hätte der Hersteller eine bessere und vor allem schnellere Lösung finden können, zumal die Brille nicht hochwertig oder stabil ist.

Es muss vor jedem Zug gewürfelt und dann die Spielfigur gezogen werden. Die Farbe (grün, gelb, blau) auf dem Spielbrett gibt dann die Brilleengläser, den Begriff auf der Karte und die Dauer an. Bei der Dauer gibt es drei Zeiten, nämlich 15, 30 und 45 Sekunden. Gerade die fünfzehn Sekunden sind recht kurz und eine wirkliches Malen ist kaum möglich. Wie das ein siebenjähriges Kind bei diesen Begriffen schaffen soll ist mir unerklärlich, zumal der Timer eher ungenau ist.

Ziel ist es als erstes das letzte Feld zu erreichen.

Fazit: Es könnte ein schönes Spiel sein, wenn die Spielutensilien nicht so günstig wären (am falschen Ende gespart), es deutlich mehr Karten geben würde und das Spiel eher für die Zielgruppe über zwölf Jahren angegeben worden wäre. Schade, denn das Spiel macht Spaß, so sind es am Ende nur drei Sterne und nur eine bedingte Empfehlung.

Bewertung vom 15.02.2018
Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam
Eisenschmid, Rainer; Buddée, Gisela

Baedeker Reiseführer Berlin, Potsdam


ausgezeichnet

In den Urlaub zu fahren ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und um mich vorher über die Orte zu informieren versuche ich mir vorab ein umfassendes Bild zu machen, dazu benutze ich natürlich Reiseführer.

Nachdem nun viele Reiseführer von Baedeker neu aufgelegt werden war ich gespannt was sich geändert hat. Baedeker gehört neben Marco Polo zu meinen häufigsten Begleitern im Urlaub. Der Unterschied bei beiden ist der Umfang und dadurch die Größe, denn die Marco Polo Reiseführer sind deutlich kleiner und dadurch handlicher.

Schon der Einband mit dem Band gegen unbeabsichtigtes Aufgehen wirken mehr als hochwertig, er ist stabil und verstärkt. Ebenso ist das Foto extrem sommerlich und ansprechend. Am Ende des Reiseführers befindet sich eine ausklappbare Karte, die nochmals einen Überblick über Berlin gibt.

Das Buch beginnt mit den Top 14 Sehenswürdigkeiten Berlins, hier ist mit der ungewöhnlichen Zahl vierzehn bereits einer der Hauptaspekte aller Berlinreiseführer angesprochen, denn es gibt eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die kaum in den Reiseführer passen. Nach meiner Meinung sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erfasst.

Danach gibt es erst einmal Informationen zu Berlin, verschiedene Touren, die Sehenswürdigkeiten von A-Z bevor es nach Potsdam übergeht. Es wird aber auch nicht die Geschichte Berlins vergessen und hierbei wird weit in der Zeit zurückgegangen.

Weiterhin wird auf das kulinarische Wohl, genauso wie auf „Magische Momente“ eingegangen. Die magischen Momente sind kleine Einschübe die ein wenig Atmosphäre vermitteln und so den Reiseführer auflockern. Dazu passen die kleinen Listen mit sechs mal Besonderheiten dazu, die eine Auswahl an verschiedenen Überraschungen bietet.

Fazit: Die Verbindung zwischen den informativen Texten und den anschaulichen Bildern klappt wunderbar. Es entsteht ein sagenhafter Reiseführer, der im Gegensatz zu den alten Versionen noch ein wenig abwechslungsreicher ist ohne dabei zu verwirren. Die gewünschten Beiträge lassen sich schnell und kinderleicht finden.

Bewertung vom 15.02.2018
Das Angelbuch für Kids
Gretler, Thomas

Das Angelbuch für Kids


ausgezeichnet

Nachdem mein Sohn sich für das Angeln interessiert und ich nur theoretische Ahnung davon habe, hat es sich angeboten ihm dieses Buch zu schenken.

Das Buch ist nach dem Vorwort in fünf Kapitel unterteilt. Es beginnt mit „Was du über Fische wissen solltest“, die „Angelausrüstung“, „Knoten, Werfen, Köder“, „Jetzt wird es ernst – Auf zum Angeln“ und „Fischsteckbriefe für unterwegs“.

Mit einfachen Worten und vor allem kindgerecht wird alles Wissenswerte erklärt. Hier wird der Respekt zu den Fischen immer wieder hervorgehoben. Es gibt einige Tabellen, welche zusammen mit den Bildern das Buch auflockern und so dem jungen Leser das Buch zu einem kurzweiligen Erlebnis machen.

Die Fischsteckbrief für unterwegs sind zum Ausschneiden, was mir nur bedingt gefällt. Hier hätte mir ein Beiliegen von fertigen Karten besser gefallen. Dennoch gefallen mit die Zeichnungen mit den Fischen, wodurch sie kinderleicht zu erkennen sind.

Dafür gibt es als Ergänzung dann noch die kostenlose App, die mit weiteren Kapiteln aufwartet. Im Buch sind Verweise angeführt und durch die Eingabe der dreistelligen Codes werden weitere Informationen sichtbar. Nachdem ich die App bereits durch ein anderes Buch installiert hatte, musste ich nur noch die Kapitel downloaden.

Bei dieser App kommt es auf die hinterlegten Daten an und diese sind bei diesem Buch eine wirkliche Erweiterung, das hatte ich bei anderen Büchern schon anders und wurde sehr enttäuscht. Hier ist es jedoch eine tolle Sache und durch kleine Filme wird das Thema nochmals anschaulicher dargestellt.

Fazit: Überzeugendes und umfassendes Buch für Kinder zum Thema Angel mit visueller Unterstützung per App, da passt einfach alles und dafür fünf Sterne.

Bewertung vom 05.02.2018
Wir tun was für Bienen
Hemmer, Cornelis; Hölzer, Corinna

Wir tun was für Bienen


ausgezeichnet

Das Thema Bienensterben taucht fortwährend in den Medien auf. Gemeint ist hiermit der starke Rückgang der westlichen Honigbienen aufgrund von Monokulturen, Pestiziden usw. und damit ausbleibende Bestäubung mit fatalen Folgen für die Lebensmittelproduktion.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Ratgeber rund um das Thema Bienen, was nicht mit Imkerei gleichzusetzen ist. Hierbei geht es nicht nur um die neun unterschiedlichen Arten der Honigbienen, sondern ebenso um die mehr als 20.000 Wildbienenarten.

Gegliedert ist das Buch in sieben Kapitel:
Bienen, Pflanze, Lebensräume
Honigbienen
Hilfe für die Honigbienen
Wildbienen
Hilfe für die Wildbienen
Mensch und Biene
Die Initiative Deutschland summt

Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer schaffen es mit einfachen Worten viel Wissenswertes rund um das Thema Bienen bzw. Wildbienen zu vermitteln. Es geht hierbei ebenso darum was jeder einzelne von uns tun kann um den Bienen den Strukturwandel zu erleichtern und den Rückgang aufzuhalten. Das Buch enthält viele simple Tipps gespickt mit Tabellen sowie schönen und anschaulichen Bildern helfen dabei.

Fazit: Ein Buch das mir vor allem die Wildbienen näher gebracht hat, denn diese waren mir in dieser Vielfalt (über 20.000 Arten) noch gar nicht bekannt. Somit fünf Sterne für das Buch und wenn wir alle ein wenig mitsummen, geht es mit den Bienen auch bald wieder aufwärts.

Bewertung vom 05.02.2018
Fahrräder für Utrecht
Baier, Jochen

Fahrräder für Utrecht


ausgezeichnet

Der Autor:
Es handelt sich um den ersten Roman von Professor Dr. Jochen Baier (1969), der an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd tätig ist. Auf die Idee kam er durch niederländische Freunde.

Buchcover:
Das Buchcover ist in hellen Blautönen mit vielen verschiedenen Fahrrädern und passt prima zum Titel. Fahrräder haben in den Niederlanden eine schöne Tradition und so sind die verschieden farbigen Fahrräder ein kleine Blickfang der mir sehr gefallen hat.

Handlung:
Die Handlung hat einen roten Faden ohne dass Langeweile aufkommt. Es sind reichlich Überraschungen und Wendungen im Buch vorhanden und so ist eine Geschichte entstanden die sowohl Humor als auch Tiefgang bietet.

Schreibstil:
Der Autor hat einen lockeren Schreibstil, wodurch das Buch angenehm zu lesen ist. Hierbei schafft er es lustige und humorvolle Episoden mit den dunklen Seiten der deutschen Geschichte zu verbinden und das mit viel Harmonie. Das hatte ich bei einem Debutroman so nicht erwartet und wurde sehr positiv überrascht.

Protagonisten:
Die Protagonisten sind anschaulich, realistisch und mit nachvollziehbaren Handlungen dargestellt. Ebenso erreichen die weiteren Protagonisten eine Tiefe die ich selten in einem Buch so wahrgenommen habe. Vielleicht liegt es an der Erzählweise des Autors oder an der Form wie dieses Buch geschrieben ist, auf jeden Fall haben mich die Darstellungen der Protagonisten beeindruckt.

Fazit:
Eine Erzählung die mich von Anfang bis Ende überzeugt und in den Bann gezogen hat. Die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart sind fabelhaft in Einklang gebracht und so ergibt sich ein wunderbares Bild das es mir schwer gemacht hat, dass Buch wieder aus der Hand zu legen.

Bewertung vom 01.02.2018
Steingärten und Trockenmauern (Mein Garten)
Beck, Angela

Steingärten und Trockenmauern (Mein Garten)


sehr gut

Wir haben ein Grundstück mit einem Hang und hier sind wir am Überlegen wie wir diesen am schönsten und sinnvollsten verschönern, ohne dass es eine Betonwand oder ähnliches ist, sondern natürlich aussieht.

Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt (Inspiration, Praxis und Porträts). Die leicht verständlichen Texte werden immer wieder von Fotos und Abbildungen unterlegt, welche allerdings recht klein sind. Gerade bei den Beispielen hätte ich mir mal eine Doppelseite oder wenigstens eine komplette einzelne Seite gewünscht.

Die Texte selbst sind leicht verständlich und bieten einige Informationen rund um Pflanzen, Trockenmauern, Steingärten und vieles mehr.
Insgesamt hat das Buch nur achtzig Seiten, was bei diesem Thema nicht wirklich viel ist. Dafür gibt es als Ergänzung dann noch die kostenlose App, die mit weiteren Kapiteln aufwartet. Im Buch sind Verweise angeführt und durch die Eingabe der dreistelligen Codes werden weitere Informationen sichtbar. Die Menge der Informationen in der App ist, wie im Buch überschaubar.

Fazit: Schön verarbeitetes Buch, das für Einsteiger geeignet ist und durch die Menge übersichtlich bleibt. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigen muss, wird hier nur bedingt fündig, somit sind es vier Sterne.

Bewertung vom 01.02.2018
Hafenkino
Wolff, Steffi von

Hafenkino


sehr gut

Klappentext:
Die meisten Segler haben ihre große Liebe schon früh gefunden: das Segeln und, wenn alles gut läuft, sogar das eigene Segelboot. Erfolgsautorin Steffi von Wolff ist in genau so eine Beziehung hineingerutscht. Nach glücklicher Hochzeit mit einem Segelbootbesitzer stellt sie fest: Mein Mann liebt eine andere. Und hat gar nicht vor, sie aufzugeben. Aber anstatt zu verzweifeln, lässt sie sich auf eine fröhliche Dreiecksbeziehung ein: Ich, mein Mann und sein Segelboot.

Die Autorin:
Steffie von Wolf, geboren 1966 in der Nähe von Frankfurt am Main ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie war mir schon vor diesem Buch aus ihrer Zeit beim hessischen Rundfunk bekannt. Bücher schreibt sie seit dem Jahr 2003 und hat mittlerweile mehr als 15 Romane veröffentlicht. Die gesammelte Erfahrung merkt man diesem Buch deutlich an.

Buchcover:
Das Buchcover ist in hellen Blautönen und passt zum wunderbaren Titel. Ein wenig schlicht insgesamt, dennoch sind die maritimen Zeichen absolut ausreichend.

Handlung:
Die Handlung Rund um das Segeln wir von sämtlichen Seiten mit allen Höhen und Tiefen betrachtet. Es ist in einzelne Episoden aufgeteilt, welche viele Aspekte der Schifffahrt betrachtet. Diese sind nicht allzu lang und haben meistens einen Lacher am Ende, der oft recht überraschend kommt.

Schreibstil:
Die Autorin schreibt mit viel Humor, so macht es Spaß das Buch zu lesen. Einige der „running gags“, haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es ist in der Ich-Form geschrieben, wodurch ich mich gut in die Protagonistin hinein versetzen konnte.

Protagonisten:
Die Protagonistin ist herzlich, mit viel Humor und anschaulich dargestellt. Vieles konnte ich sofort nachvollziehen, obwohl ich vom Segeln nur bedingt Ahnung habe. Einzelne Fachbegriffe, welche von der Protagonistin sprachlich genutzt werden, musste ich allerdings nachlesen. Der Ehemann ist ebenfalls detailliert dargestellt und fällt kaum gegenüber der Protagonistin ab. Die beiden machen Lust und Laune mehr aus ihrem Leben zu erfahren.

Fazit:
Sofort fällt der routinierte Schreibstil mit viel Humor auf, der nicht immer deutlich, sondern auch hintergründig ist. Dadurch wird es kein platter Roman, sondern kann ebenso noch eine Botschaft vermitteln. Die knapp über 220 Seiten sind wie im Flug vergangen und haben mich gut unterhalten. Es passt einfach alles zusammen, einzig die nicht erklärten Fachbegriffe zum Thema Segeln, machen es mir als Landratte ein wenig schwieriger, somit sind es am Ende vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

Bewertung vom 01.02.2018
Kosmos-Naturführer für unterwegs
Hecker, Frank; Hecker, Katrin

Kosmos-Naturführer für unterwegs


ausgezeichnet

Da wir uns gerne in der Natur aufhalten und dabei auch über den Tellerrand schauen möchten, haben wir uns für diesen Naturführer für unterwegs entschieden, zumal sich die darin behandelte Bandbreite nicht nur auf das Tierreich, sondern ebenfalls auf weitere Gebiete bezieht.

Die Größe ist für unterwegs passend, nicht zu groß um es nicht mitführen zu können und mit vielen Inforationen.
Schon die optische Aufmachung der Hülle ist gelungen. Diese wird im Inneren so fortgeführt, hier wird zu jedem Tier, jeder Pflanze oder Pilz mindestens ein aussagekräftiges Foto (über 800 Abbildungen insgesamt) geliefert. Es gibt verschiedene Arten von Fotos, welche zum Erkennen der auffälligen Tiere und Pflanzen relevant sind. Ebenso werden bei den Bäumen die Blüten nochmals deutlich gezeigt.

Der Aufbau beginnt mit einigen Erläuterungen zum Buch bevor es in die einzelnen Themenbereiche übergeht. Diese sind unterteilt in: Lebensraum Wald, Wald und Wiese, Siedlungsbereich, Gewässer, Berge, Küste und den beiden Extras Tierspuren und Giftpflanzen. Bei den Lebensräumen werden die gleichen Symbole für die Aufteilung genutzt: Pilze, Farnpflanzen, Algen, Blumen, Bäume und Sträucher, Wirbellose, Fische, Amphibien und Reptilien, Vögel und Säugetiere. Dadurch können schnell die entsprechend gesuchten Tiere und Pflanzen gefunden werden. Die Texte gehen auf die Merkmale, Vorkommen und Wissenswertes ein, manchmal ein wenig mehr, aber immer eine gute Grundlage zum Einordnen.

Am Ende gibt es noch ein Register mit allen Tieren und Pflanzen.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch mit vielfältigen Informationen und nicht zu groß um es mitzunehmen, dafür fünf Sterne.

Bewertung vom 27.01.2018
Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels
Orlando, Kristen

Black-Angel-Chroniken - Im Zeichen des schwarzen Engels


sehr gut

Klappentext:
Mit vier Jahren hat ihre Ausbildung begonnen – sie beherrscht die tödlichsten Kampfsportarten und kann mit einer Glock umgehen wie andere mit Messer und Gabel. Reagans Eltern gehören zu den Black Angels, einer Geheimorganisation für die brenzligsten Missionen. Und es gibt eine Tradition: Kinder von Black Angels treten immer in die Fußstapfen ihrer Eltern. Bisher hat Reagan ihre Bestimmung nie infrage gestellt, doch jetzt mit 16 erkennt sie: Es existiert noch eine Welt außerhalb von Waffen und Gefahr. Gibt es einen Weg für sie zurück in die „Normalität“? Bevor sie weiß, was sie wirklich will, zwingen brutale Ereignisse sie zum Handeln …

Die Autorin:
Es handelt sich um den ersten Roman der Autorin Kirsten Orlando und der Einstieg in die Serie mit der siebzehnjährigen Protagonistin „Reagan Elizabeth Hillis“. Kirsten Orlando lebt mit Ihrer Familie in den USA (Bundesstaat Ohio).

Buchcover:
Die Waffe und das teilweise zu sehende Gesicht einer Frau passen durchaus zum Buch. Alles ist in dunkler blauer und schwarzer Farbe gehalten.

Handlung:
Die Handlung fängt im Prolog rasant an, wobei sie dann in den ersten Kapiteln die Hintergründe und alles Wissenswerte um Reagan vermittelt. Die eigentliche Handlung beginnt dann erst und führt gradlinig durch das Buch ohne besondere Wendungen oder Überraschungen. Hier ist noch Luft nach oben, denn einiges der Handlung konnte ich mir im Laufe des Buches zusammen reimen. Am Ende kommt ein Showdown, der im Gegensatz zu anderen Teilen des Buches recht kurz ausfällt. Das Buch hat einen Abschluss, wobei es noch viele offene Punkte gibt, die sicherlich in weiteren Büchern, wenn sich der erste Band gut verkauft, abgeschlossen werden.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist ansprechend und lässt sich angenehm flüssig lesen, ohne Höhen und Tiefen. Es gibt angenehme emotionale Themen die angesprochen werden, wie die Beziehung Eltern und Kinder, wodurch das Buch nicht oberflächlich ist.

Protagonisten:
Im Mittelpunkt steht natürlich Reagan und sie wird aus diesem Grunde detailliert betrachtet, ebenso sind die weiteren Protagonisten anschaulich dargestellt. Für die Art Roman ist das absolut ausreichend, wenn für mich einige Punkte in genauer Darstellung Sinn gemacht hätten.

Fazit:
Der Einstieg in eine Serie und dazu handelt es sich noch um den Erstlingsroman der Autorin. Dafür ist er gelungen, mit kleinen Schwächen, die vor allem in der Handlung liegen. Es gibt Phasen in der es mehr um die Beziehung von Reagan zu ihren Eltern und zu der Gruppierung „Black Angels“ geht als um die eigentlichen Handlung. Hier hätte ich mir eine Verknüpfung von beidem vorgestellt um nicht kleinere Längen zu erhalten. Dennoch ist der Roman unterhaltsam und hat mir Freude bereitet und deswegen sind es am Ende vier von fünf Sternen.