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Benutzername: Lissi
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Bewertungen

Insgesamt 7 Bewertungen
Bewertung vom 05.02.2018
Das Licht der Insel
Pendziwol, Jean E.

Das Licht der Insel


ausgezeichnet

Ein fantastisches Buch mit Spannung und immer wieder neuen Überraschungen bis zum Schluß. Besonders am Ende konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, um zu erfahren, wie die Geschichte, die von einer alten Dame über den gesamten Verlauf des Buches erzählt wird, endet. Das Ende ist absolut nicht vorhersehbar, das macht das Buch spannend & hat mich in seinen Bann gezogen.

Als ich las, um was sich die Geschichte dreht, war ich erstmal nicht so angetan, doch je mehr ich las, umso spannender wurde es und es öffnete sich immer wieder eine neue Geschichte in diesem großen Konstrukt von Dingen, die passieren.

Absolut zu empfehlen, gut zu lesen & voller Spannung.

Bewertung vom 25.09.2017
Sonntags in Trondheim / Die Lügenhaus-Serie Bd.4
Ragde, Anne B.

Sonntags in Trondheim / Die Lügenhaus-Serie Bd.4


gut

Einfacher, angenehmer Lesestoff, der sich einfach " so wegliest ".
Beginnt man das Buch ohne einen ersten Blick in das Buchcover zu werfen, ist man verwirrt, sehr verwirrt.
Schaut man dann in das Buchcover, kommt etwas Licht ins Dunkel, aber man schaut anfangs immer wieder hin, wer mit wem, wer gehört zu wem, in welcher Konstellation ....

Mit der Zeit kommt man einigermaßen zurecht, wer wer ist und wo hingehört, die ganze Konstellation der Familie wird jedoch nicht zu 100% deutlich.

Die Geschichte dreht sich während des Lesens hauptsächlich um ein Schwulen-Pärchen mit 2 Frauen und 2 Kindern :) und um einen Leichenbestatter und seine Nichte, hauptsächlich. Es tauchen immer wieder andere Familienmitglieder auf.

Eine richtige Spannung hat das Buch nicht, aber braucht es das immer ? Nein, manchmal braucht es das nicht, damit man trotzdem immer wieder zu dem Buch greift, weil es sich einfach leicht lesen lässt.

Ein gutes Buch für kalte Abende im Herbst, ausspannen, lesen, relaxen, ohne (zumindest nach ein paar Seiten) viel zum nachdenken mit einem schönem Ende.

Bewertung vom 28.07.2017
Ich, Eleanor Oliphant
Honeyman, Gail

Ich, Eleanor Oliphant


ausgezeichnet

"Liebe wird einem geschenkt und erwartet nichts im Gegenzug. Das klingt einfach, ist aber vielleicht das Schwerste überhaupt " - eins von vielen sehr waisen Aussagen der Eleanor O.

Zu Beginn des Buches legte ich es nach kurzer Zeit weg, weil es mir schlicht zu langweilig war, zu eintönig, die Figur "komisch" - erst nach einigen Wochen griff ich wieder nach dem Buch, um dem Ganzen doch noch eine 2. Chance zu geben und je weiter ich las, umso mehr veränderte sich meine Meinung.

Die Figur blieb " komisch", aber es kam immer mehr Story dazu, ich stellte mir immer häufiger die Frage, die es erst ziemlich am Ende z beantworten gilt " Was war ihr passiert ? ".
Kurzum, es fesselte mich.

Die Geschichte - betrachtet man am Ende das Gesamtbild handelt von Einsamkeit, Stärke, eigenwilligem Charakteren, tiefer Freundschaft, am Ende vielleicht auch Liebe ? Das lässt die Autorin offen.

Das Buch kann jedem offenbaren, dass man manchmal zu schnell zu voreilig ist mit seinen Gedanken und Meinuungen und doch öfters 2 x hinschaut oder hinhören sollte und geduldig sein muss.

Das Buch ist ab dem 1. Drittel wunderbar zu lesen, die Art der Worte teilweise sarkastisch - komisch & doch tiefernst.

Es bleibt spannend bis zum Ende ....

Bewertung vom 07.03.2017
Das geheime Leben des Monsieur Pick
Foenkinos, David

Das geheime Leben des Monsieur Pick


ausgezeichnet

Als ich das Buch in die Hand nahm und die ersten Zeilen gelesen habe, hatte ich bereits das Gefühl, dass das Buch sich gut lesen lässt, das es sich um einfachen Lesestoff handelt, der jedoch nicht viel Spannung, Gefühl & Besonderheiten liefert.
Das Gegenteil sollte sich sehr schnell herausstellen.
Ich habe das Buch förmlich verschlungen, nach dem Zuklappen freute ich mich, das Buch wieder in die Hand zu nehmen, um zu erfahren, wie es an der und der anderen Stelle weitergeht.

Das Buch ist einfach & leicht zu lesen und man hüpft regelrecht von Seite zu Seite.
Die Geschichte - sehr unterhaltsam, teilweise positiv verstrickt, ich finde die Story besonders zum Ende hin immer besser, immer spannender und einfach großartig.

Ein Ende, das man keineswegs so vermutet und mir Gänsehaut bereit hat.
Viele kleine Geschichten versteckt in einer Großen - unbedingt zu empfehlen.

Bewertung vom 24.12.2016
Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod (Restexemplar)
Jäger, Gerhard

Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod (Restexemplar)


ausgezeichnet

Ein Buch voller Überraschungen, voller Spannung und Wendungen. Ein Buch, bei dem ich ich er wieder das Bedürfnis hatte, weiter zu lesen, zu erfahren, wie es nu weiter geht.
Ein junger Mann, ein Mörder ? Die Frage stellt sich zu Beginn des Besuches, doch warum erfährt man erst ganz zum Schluss. Das ganze Buch hat eine Handlung, Es dreht sich nicht nur darum, etwas über den Mord zu erfahren, sondern die gesamte Geschichte zu verstehen, die zweispurig geschrieben wird. Zu Beginn hat es etwas gedauert, heraua zu finden, wer hier gerade schreibt, wer erzählt, aber das Verständnis kommt bald und man erkennt, dass 2 Personen schreiben / erzählen, aber hier will ich an der Stelle nicht zu viel verraten. Spannend, fesselnd, überraschend & mit tollem Ende. Ich liebe dieses Buch.

Bewertung vom 05.09.2016
Nach einer wahren Geschichte
Vigan, Delphine de

Nach einer wahren Geschichte


weniger gut

Als Schriftstellerin ist Delphine in einer Phase, in der sie Schreib-/und Denkblockaden einholen. In dieser Zeit lernt Sie L. kennen, eine Frau, die Delphine anzieht, bei der sie sich verstanden fühlt, sie vertraut ihr, doch das Vertrauen wird irgendwann verletzt.

Der Weg der Erzählung, bis die Schriftstellerin ans Tageslicht bringt, warum L. Eine Enttäuschung in ihrem Leben war, zieht sich sehr lange. Sie deutet bereits anfangs darauf hin, dass L. nicht die Person auf ihrem Lebensweg weg, die ihr nur gut tat, aber das warum zieht sich meines Erachtens " wie ein Kaugummi " durch das Buch. Der Schreibstil gefällt mir leider nicht, morgen fehlt Spannung, Biss & Handlung.
Es war leider kein Buch, dass ich gerne immer wieder zur Hand genommen habe.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.06.2016
Weil wir Flügel haben (Restexemplar)
Diffenbaugh, Vanessa

Weil wir Flügel haben (Restexemplar)


ausgezeichnet

Die ersten Seiten waren doch sehr verwirrend, ich verstand nicht, wer zu wem gehört, um wen geht es eigentlich, wer war gleich nochmal Letty und wer ist Alex ?
Doch nach weiteren Lesen verflogen die Fragezeichen im Kopf und es war deutlich, wer wie zu wem gehörte.
Die Geschichte beginnt tragisch, traurig & nicht verständlich. Bereits nach einigen Seiten kam meine Neugier, das Gefühl, das Buch immer wieder in die Hand nehmen zu müssen, war da - und darum geht es doch bei einem Buch oder ? Es nicht mehr aus der Hand legen zu wollen, wissen zu wollen, wie es weiter geht, zu erfahren was passiert ... Das Buch hat mir aus zwei Gründen besonders gut gefallen - es lies sich sehr leicht lesen, keine schwere Lektüre, sanftmütig & vor allem nicht vorhersehbar. Plötzlich ist er wieder da .. Wes .. Alex´ Vater - unerwartet, plötzlich & nicht vorausahnend.
Ein rührender, dummer, aber verständnisvoller Schritt von Letty´s Sohn führt zu einem weniger perfektem Ende .. doch trotzallem sieht man am Ende, was Liebe bedeutet, bedienungslose Liebe, man erfährt, was verziehen heißt & was Glück bedeuten kann. Das Ende gefällt mir sehr gut, es ist nicht perfekt, es ist aber auch nicht traurig oder komplett offen, nein - es ist rund, man hat ein gutes Gefühl und doch weiß man nicht, was noch passieren könnte und kann seiner Phantasie freien Lauf lassen !
Unbedingt zu empfehlen, sehr lesenswert :)