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"Atme, so lang du noch kannst!" - diese bizarre Nachricht erreicht die ehemalige Kripobeamtin Primerose Bouillé kurz nach dem Mordanschlag auf ihren Vater, einen Berner Staranwalt. Es ist für sie der Anfang eines Alptraums. Ein gnadenloser Killer beginnt ein grausames Spiel und tötet Schlag auf Schlag ihre Freunde. Als Primerose erkennt, dass auch ihr Leben bedroht ist, trifft sie eine einsame Entscheidung ...
Katja Montejano wurde 1967 in Aarau geboren und lebt mit Ehemann und Hund in Zofingen. Nach Abschluss einer Banklehre war sie in diversen Unternehmen tätig. Seit 2001 arbeitet sie als Übersetzerin in der Informatikabteilung einer großen Bankengruppe.
Produktdetails
- emons: kriminalroman
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 256
- Erscheinungstermin: 14. Juli 2015
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 135mm x 20mm
- Gewicht: 301g
- ISBN-13: 9783954516575
- ISBN-10: 3954516578
- Artikelnr.: 42799969
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Als der Staranwalt Ferdinand Bouille von einer geistesgestörten Frau erstochen wird, die sich daraufhin selbst das Leben nimmt, deutet noch nichts auf die Tragödie hin, die hinter diesem Mordanschlag steckt. Erst als noch mehr Menschen aus dem Umfeld des Anwalts sterben und seine Tochter …
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Als der Staranwalt Ferdinand Bouille von einer geistesgestörten Frau erstochen wird, die sich daraufhin selbst das Leben nimmt, deutet noch nichts auf die Tragödie hin, die hinter diesem Mordanschlag steckt. Erst als noch mehr Menschen aus dem Umfeld des Anwalts sterben und seine Tochter Primrose Drohungen per SMS erhält, wird allen klar dass dies ein Rachefeldzug sein muss. Aber wer steckt dahinter und vor allem warum? Und welche Rolle spielt der verschollene Vater von Ferdinand bei dieser Sache?
Die Autorin erhöht mit jeder Seite die Spannung, und jedesmal wenn man denkt, man wäre dem Täter auf der Spur, erhält man wieder neue Hinweise die einen zweifeln lassen und es fast unmöglich machen, das Buch aus der Hand zu legen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es eine Hammer Story ist, die teilweise sehr hart und schonungslos geschrieben ist. Also eher nichts für Zartbesaitete.
Die beiden herausragenden Protagonisten in der Geschichte sind für mich Primrose und Luc. Die beiden sind sehr gut dargestellt, und obwohl jeder von beiden seine Last zu tragen hat, nähern sie sich vorsichtig an und geben der Geschichte kleine warmherzige Augenblicke voll Hoffnung und Zuversicht.
Ich hab bis jetzt 3 Bücher der Autorin gelesen, aber dies ist mit Abstand das beste. Jeder der gerne spannende Krimis mag, unbedingt lesen.
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Ein Berner Staranwalt wird von einer Irren niedergestochen. Seine Tochter Primrose, eine Expolizistin, muss bald erkennen, dass alle geliebten Menschen in ihrem Umfeld in allerhöchster Gefahr schweben in die Hände des mysteriösen Drahtziehers zu geraten, der seine übelsten …
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Ein Berner Staranwalt wird von einer Irren niedergestochen. Seine Tochter Primrose, eine Expolizistin, muss bald erkennen, dass alle geliebten Menschen in ihrem Umfeld in allerhöchster Gefahr schweben in die Hände des mysteriösen Drahtziehers zu geraten, der seine übelsten sadistischen Phantasien an ihnen auslebt und sie per Videobotschaft damit ängstigt.
Primrose ist hochintelligent und durchtrainiert. Sie nimmt den Kampf auf.....
"Das große Schweigen" von Katja Montejano firmiert unter Kriminalroman, dabei haben wir es hier mit einem Thriller erster Güte zu tun. Die Autorin hat mit viel Geschick und Phantasie viele überraschende Wendungen in ihre Handlung eingebaut. Ihre Protagonisten sind glaubwürdig, und man leidet mit den Opfern. Die Story wird mitreissend erzählt und bleibt bis kurz vor Schluss undurchsichtig. Durch diesen Roman habe ich auch zum ersten Mal von der umstrittenen Maßnahme der Administrativen Versorgung erfahren, ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte. Für mich ist das vorliegende Buch ein rundum geglücktes Werk.
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Dieser Krimi enthält neben dem typischen Rätselraten von Krimis auch viele Thrillerelemente, denn die Tatvorgänge sind echt sadistisch brutal dargestellt. Der Nervenkitzel ist gewaltig und die Heldin begibt sich häufig in Gefahr.
Die Autorin macht geschickt von verschiedenen …
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Dieser Krimi enthält neben dem typischen Rätselraten von Krimis auch viele Thrillerelemente, denn die Tatvorgänge sind echt sadistisch brutal dargestellt. Der Nervenkitzel ist gewaltig und die Heldin begibt sich häufig in Gefahr.
Die Autorin macht geschickt von verschiedenen Spannungselementen Gebrauch, die den Leser in den Bann ziehen. Ihre Charaktere haben innere und äußere Konflikte auszutragen, sie haben alle ihre privaten Sorgen, die sie zusätzlich zur Mordserie belasten. Auch ihre Dialoge und Gedanken lernt man kennen und das macht sie sehr menschlich und authentisch und man fühlt mit ihnen mit.
Protagonistin Primrose ist auch äußerlich eine besondere Erscheinung, sie ist emanzipiert, durchtrainiert und trägt ganz selbstbewusst eine Glatze. Dabei ist sie zur Zeit mit ihrem Leben nicht gerade zufrieden. Sie wünscht sich einen Lebenspartner und eventuell ein Kind. Nach aussen wirkt sie kämpferisch und innerlich ist sie zart wie eine Rose.
Ihre Ex-Kollegen Luc und Oliver dagegen haben Probleme mit ihren Frauen oder den Kindern.
Die Verknüpfung von verschiedenen Handlungssträngen ist gut gelungen, die Zusammenhänge werden im Laufe der Handlung recht klar und sie sind logisch aufeinander aufgebaut.
Der Schreibstil ist durchgängig flüssig zu lesen, die verwendeten Schweizer Begriffe sind recht verständlich. Die kurzen Kapitel geben der Geschichte zusätzlich Schwung und Tempo.
Als besonders interessant habe ich es empfunden, das hier ein Thema aufgegriffen wird, das zur dunklen Geschichte der Schweiz gehört: es geht um die Maßnahme der Administrativen Versorgung, mit der Minderjährige in Heime oder Gefängnisse abgeschoben wurden.
Wer eher zartbesaitet ist, sollte diesen Thriller lieber nicht lesen, denn es gibt schon blutige Szenen zu lesen, die wirklich entsetzen. Ansonsten haben wir es hier mit einer mitreißenden Geschichte zu tun, die ans Buch fesselt.
Ich vergebe 4 Sterne, weil mir die Probleme der Figuren dann doch zu umfangreich erscheinen und mir das Ende nicht wirklich gefallen hat.
Eine mitreißende Lektüre über ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte! Spannung, Action und interessante Protagonisten machen diesen Kriminalroman lesenswert.
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Bern. Staranwalt Ferdinand Bouillé wird in seiner Kanzlei niedergestochen. Obwohl die Identität der Angreiferin schnell feststeht, bleibt das Motiv der scheinbar verwirrten Frau zunächst einmal im Dunklen…
Katja Montejano versteht es hervorragend, den Leser einzufangen und …
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Bern. Staranwalt Ferdinand Bouillé wird in seiner Kanzlei niedergestochen. Obwohl die Identität der Angreiferin schnell feststeht, bleibt das Motiv der scheinbar verwirrten Frau zunächst einmal im Dunklen…
Katja Montejano versteht es hervorragend, den Leser einzufangen und die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Gleich im Prolog ist es mir kalt den Rücken runter gelaufen. Ein junges Mädchen wird von drei Männern erbarmungslos misshandelt.
Im Folgenden lernt man die sehr selbstbewusste Primrose Bouillé kennen – die ehemalige Kripobeamtin macht sich mit ihren Ex-Kollegen auf die Suche nach den Hintergründen des Anschlags auf ihren Vater und gerät dabei nicht nur selbst in das Visier des Täters, sondern muss auch hilflos zusehen, wie der Killer gnadenlos und brutal ihre Freunde ermordet.
Hintergrund für diesen Roman ist düsteres Kapitel der Schweizer Geschichte: die administrative Versorgung. Ein Thema, das einfach sprachlos macht. Menschen, deren Lebensweise nicht den gängigen Vorstellungen von Moral und Ordnung entsprach, wurden auf Behördenentscheid in Heil- oder Strafanstalten eingewiesen und blieben auf unbestimmte Zeit weggesperrt.
Katja Montejano hat auf Grundlage dieser furchtbaren Menschenrechtsverletzungen einen spannenden, mitreißenden Thriller geschrieben. Der gesamte Verlauf der Handlung ist rasant, actionreich, dramatisch – die Autorin gönnt dem Leser bis zur letzten Seite keine Atempause. Das zum Teil recht grausame Geschehen wird deutlich beschrieben, das Foltern der Opfer genau geschildert. Eine Szenerie, die nichts für schwache Nerven ist.
„Das große Schweigen“ ist ein fesselnder und gut durchdachter Kriminalroman, der mich bis zum Schluss fest im Griff hatte.
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In seiner Kanzlei wird der Anwalt Ferdinand Bouillé von einer älteren, psychisch-kranken Frau schwer verletzt. Danach springt die Frau aus dem Fenster. Was brachte die Frau dazu, Ferdinand töten zu wollen? Die Täterin Ruth Arzner kennt niemand, obwohl sie behauptet hat, …
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In seiner Kanzlei wird der Anwalt Ferdinand Bouillé von einer älteren, psychisch-kranken Frau schwer verletzt. Danach springt die Frau aus dem Fenster. Was brachte die Frau dazu, Ferdinand töten zu wollen? Die Täterin Ruth Arzner kennt niemand, obwohl sie behauptet hat, früher für Jacques Bouillé gearbeitet zu haben.
Während Ferdinand im Koma liegt, forscht seine Tochter Primerose, die früher bei der Polizei war, auch selbst nach. Dann wird auch sie bedroht: „Atme, solange du noch kannst!“ Polizei und Primrose sind auf der Jagd nach dem Täter, denn immer mehr Menschen im Umfeld von Primrose müssen sterben. Der Täter erfreut sich an den Qualen seiner Opfer.
Bereits der Prolog ist sehr grausam, denn ein junges Mädchen wird mit einer Spritze bewegungsunfähig gemacht, muss aber bei vollem Bewusstsein erleben, wie sie von drei Männern vergewaltigt wird. Damit sind wir auch schon mitten in einem düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte: Die fürsorgerischen Zwangsmaßnahmen der "administrativ Versorgten" war ohne richterlichen Beschluss möglich. Jugendliche konnten ohne etwas angestellt zu haben in Heime und Gefängnisse gesperrt werden.
Der Polizist Luc und Primrose geraten bei ihren gemeinsamen Ermittlungen immer tiefer in die furchtbaren Geschehnisse der Vergangenheit. Immer neue Erkenntnisse führen auf Fährten , die häufig aber nicht für die Aufklärung von Belang sind. Glaubt man sich der Lösung nahe, wird man schnell wieder eines Besseren belehrt. So kommt man kaum zum Luftholen.
Der flüssige Schreibstil mit einem ständigen Wechsel der Handlungsorte und Perspektiven machen die Geschichte temporeich und bis zum Ende äußerst spannend. Einige Szenen sind bestialisch und blutig und daher nichts für schwache Nerven. Die Auflösung ist überraschend und nachvollziehbar.
Primrose und Luc ergänzen sich bei den Ermittlungen sehr gut. Sie sind sympathisch und ich kann mich in ihre Lage hineinversetzen. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Charaktere, die alle sehr authentisch wirken, auch wenn natürlich lange nicht alle sympathisch sind.
Ich kann diesen Thriller, wie auch schon die anderen Bücher der Autorin „Zerrspiegel“ und „Vendetta“, nur empfehlen.
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"Das große Schweigen" ist nach "Zerrspiegel" der zweite Kriminalroman, den ich von Katja Montejano gelesen habe. Und das Buch hat mich auch diesmal nicht enttäuscht - ganz im Gebenteil. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen.
Bereits der Prolog fesselt und …
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"Das große Schweigen" ist nach "Zerrspiegel" der zweite Kriminalroman, den ich von Katja Montejano gelesen habe. Und das Buch hat mich auch diesmal nicht enttäuscht - ganz im Gebenteil. Ich konnte es fast nicht aus der Hand legen.
Bereits der Prolog fesselt und gibt Fragen auf: ein Mädchen wird von drei Männern misshandelt und Missbraucht. Ihre alkoholkranke Mutter hat sie für einen Geldschein für zwei Stunden allein gelassen.
Dann lerne ich den Berner Staranwälte Ferdinand Bouille kennen. In seiner Kanzlei wird er von einer älteren Frau, die seinen Vater Jaques sucht, mit zwei Messern angegriffen und schwer aberkennt.
Seine Tochter Primrose, eine ehemalige Kriminalkommissarin, lebt ein eher unkonventionelles Leben. Sie fährt Motorrad, trägt Glatze und kennt sich mit Technik sehr gut aus. Sie sucht aber auch eine Schulter zum Anlehnen und wünscht sich ein Kind. Als sie sich am Morgen nach einem Barbesuch an nichts mehr erinnern kann, plötzlich Drohanrufe und bedrohliche SMS bekommt und Menschen aus ihrem Umfeld bestialisch gequält und ermordet werden, schaltet sich die Kripo ein. Luc Merz, ein Freund von Primrose, beginnt mit seinen Ermittlungen, die in die Vergangenheit und zu einem gehüteten Familiengeheimnis führen...
In dieser Geschichte hat sich die Autorin einem dunklen Kapiel der Schweizer Geschichte gewidmet und ausgiebig recherchiert. In den 1980ger Jahren war es in der Schweiz möglich, unbeaufsichtigte Kinder und Jugendliche ohne Gerichtsverfahren oder Anhörung in Heime einzuweisen: die administrativ Versorgten.
Der Spannungsbogen, der sich im Prolog aufbaut, steigt bis zum schlussendlichen Showdown kontinuierlich an. Die Spuren, auf die mich die Autorin führt, enden irgendwie immer in einer Sackgasse, so dass ich sowohl mit dem Motiv der schrecklichen Taten als auch mit dem Täter im Nebel stehen bleibe. Die vielen Fragen, die sich während der Geschichte immer wieder stellen, werden plausibel aufgelöst.
Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass die Geschichte rasant an Fahrt aufnimmt und sich die Ereignisse manchmal überschlagen. Die überaus bildliche Erzählweise lässt mein Kopfkino rattern und manchmal muss ich wegen der grausamen Taten meine Vorstellungskraft drosseln. Diese Bildlichkeit verschafft mir aber auch einen detaillierten Blick auf die Protagonisten mit ihren persönlichen familiären und geschäftlichen Problemen. Sie wirken alle äußerst authentisch und Real.
Wer eine spannende Mischung aus Krimi und Thriller lesen will und auch mal blutige Szenen mag, der ist hier genau richtig. Dies ist für mich das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe!
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Zum Inhalt:
Primroses Vater, ein bekannter Anwalt, wird in seiner Kanzlei von einer wahnsinnigen Frau niedergestochen. Kurz darauf erhält Primrose Nachrichten und Drohungen von einem Unbekannten. Als dann auch noch ihre Freunde auf grausame Weise zu Tode kommen, nimmt Primrose die Suche …
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Zum Inhalt:
Primroses Vater, ein bekannter Anwalt, wird in seiner Kanzlei von einer wahnsinnigen Frau niedergestochen. Kurz darauf erhält Primrose Nachrichten und Drohungen von einem Unbekannten. Als dann auch noch ihre Freunde auf grausame Weise zu Tode kommen, nimmt Primrose die Suche nach dem Killer auf. Doch sie ahnt nicht, auf was sie sich dabei einlässt. Denn damit beginnt ein höllischer Albtraum….
Zum Cover:
Das Cover ist schlicht gehalten. Ein grauer Maschendrahtzaun auf lindgrünem Hintergrund. Für mich ist es ideal gewählt. Zeigt es doch, das große Schweigen hinterm Zaun - auch wenn etwas durchsickert - an. Und die grüne Farbe verstehe ich als Zeichen der Hoffnung auf das Gute im Leben.
Zum Schreibstil:
Der Schreibstil ist schlicht und einfach zu lesen. Es sind zwar einige wenige “ Schweizer Wörter “ vorhanden, aber durch den Kontext kann man sie leicht verstehen und ins Deutsche übersetzen.
Die Charaktere sind so brillant und detailgetreu beschrieben, dass man meint, sie persönlich zu kennen.
Meine Meinung:
Die Autorin bringt hier ein dunkles Kapitel der Schweiz - das viele lieber totschweigen würden - zur Sprache. Gekonnt hat sie es in einen Triller der Extraklasse ( für mich ist es jedenfalls eher ein Thriller als ein Krimi ) eingeflochten. Bereits von der ersten Seite an ist der Spannungspegel auf hohem Niveau und setzt sich in einem rasanten Tempo bis zum Ende hin fort. Man ist sofort gefesselt und gebannt und immer in Versuchung, die Rätsel mitzulösen.
Fazit: Ein Thriller der Extraklasse mit grandiosem Ende!
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Schuldlos hinter Gittern
„Das große Schweigen“, der neue Kriminalroman von Katja Montejano, startet mit einem krassen Prolog: Ein Mädchen wird von drei Männern gnadenlos missbraucht...
Danach lernen wir Ruth Arzner kennen. Unangemeldet betritt sie eine Berner Kanzlei …
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Schuldlos hinter Gittern
„Das große Schweigen“, der neue Kriminalroman von Katja Montejano, startet mit einem krassen Prolog: Ein Mädchen wird von drei Männern gnadenlos missbraucht...
Danach lernen wir Ruth Arzner kennen. Unangemeldet betritt sie eine Berner Kanzlei und verlangt von Anwalt Ferdinand Bouillé, die Adresse seines Vaters Jacques. Als sie diese nicht bekommt, attackiert sie ihn mit zwei Messern und verletzt ihn lebensgefährlich. Ein Racheakt?
Schließlich begegnen wir Primrose Bouillé. Die Ex-Kripobeamtin ist als Privatdetektivin in der Kanzlei ihres Vaters tätig. Ihr Ex-Freund Oliver, der bei der Polizei arbeitet, berichtet ihr von dem Anschlag auf ihren Vater. Großvater Jacques scheint spurlos verschwunden. Olivers Freund und Kollege Luc ermittelt.
Es stellt sich heraus, dass Ferdinand heimlich verlobt war. Wer ist die Unbekannte? Außerdem wird Primrose gestalkt. Zitat: »Atme, so lang du noch kannst!« Merkwürdige Dinge geschehen und auch der Stalker meldet sich mit einer bösen Überraschung zurück. Wer hat es auf Primroses Familie abgesehen und warum?
Die Geschwister Helen und Joseph Strauss betreten die Bühne. Sie arbeiten ebenfalls für die Kanzlei Bouillé und sind schon lange mit Ferdinand befreundet. Falls Ferdinand stirbt, werden sie ihn - zusammen mit Primrose - beerben. Liegt hier das Motiv?
Kurz darauf wird Ferdinands Assistentin Heidi entführt und brutal gefoltert. Handelt es sich bei dem Täter um den Stalker? Eine gefährliche Jagd beginnt…
„Das große Schweigen“ thematisiert ein düsteres Kapitel der Schweizer Geschichte, die „administrativ Versorgten“. Bis 1981 konnten Schweizer Behörden Jugendliche ins Gefängnis stecken - ohne dass eine Straftat vorlag. Ist unser Täter ein Opfer grausamer Behördenwillkür?
Der Leser merkt sofort, dass der Autorin das Schicksal ihrer Figuren sehr wichtig ist. Und so sind mir Primrose und Luc gleich ans Herz gewachsen. Aber auch die Nebenfiguren sind gut gezeichnet. Eine Geschichte mit falschen Fährten, dramatischen Wendungen und einem intensiven Spannungsbogen bis zum unerwarteten Ende. Eine beklemmende Lektüre, meisterhaft erzählt.
Fazit: Mörderische Spiele, rasante Action, interessante Figuren - dieser Krimi bietet das perfekte Komplettpaket!
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Puh, nach diesem Buch muss man erst mal kurz durchschnaufen. Dieses Buch möchte in einem Rutsch gelesen werden, es packt seinen Leser und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los. Schon nach kurzer Zeit hielt ich alles für möglich: dass am Schluss alle tot sind, dass der Täter …
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Puh, nach diesem Buch muss man erst mal kurz durchschnaufen. Dieses Buch möchte in einem Rutsch gelesen werden, es packt seinen Leser und lässt ihn bis zum Ende nicht mehr los. Schon nach kurzer Zeit hielt ich alles für möglich: dass am Schluss alle tot sind, dass der Täter davonkommt… Auflösung und Ende passen gut dazu, sie sind schlüssig und wirken realistisch – das mag ich sehr. Vom „Heile-Welt-Gedanken“ kann sich der Leser hier ohnehin schnell verabschieden. Der Killer zeigt einen unglaublichen Sadismus und eine enorme „Kreativität“ bei seinen grausamen Aktivitäten. Wenn man es als Leser blutig mag, ist man hier genau richtig. Umgekehrt gilt: Wer da empfindlich ist, sollte besser ein anderes Buch wählen ;-)
Eine ganz und gar nicht „Heile Welt“ wird zudem thematisiert, wenn die Autorin ein übles Kapitel in der Geschichte der Schweiz angeht – die „administrativ Versorgten“. Bis 1981 konnten die dortigen Behörden Jugendliche einsperren lassen, ohne dass ein Verbrechen vorlag. Es reichte, wenn man irgendwie „negativ aufgefallen“ war, einen „liederlichen“ oder „unsittlichen“ Lebenswandel führte oder als „arbeitsscheu“ galt. Weitere Gründe waren beispielsweise „Vaganterei“, Drogensucht oder Prostitution. Tausende Menschen wurden so unschuldig weggesperrt, allein im Kanton Bern wurden zwischen 1952 und 1981 2.700 Menschen „administrativ versorgt“.
Dass mit einer solchen „Versorgung“ junge Menschen nachhaltig traumatisiert werden können, ist unzweifelhaft. Will sich hier jemand für erlittenes Leid rächen? Aber Primrose, eine Frau von 37 Jahren, kann mit diesen alten Vorfällen nichts zu tun haben. Wo sind die Zusammenhänge? Es bleibt rätselhaft, es bleibt spannend.
Ich ziehe einen Punkt ab, weil ich mit Primrose einfach nicht warm werden konnte. (Ihr Kollege Luc war dafür umso sympathischer ;-) Außerdem hatte ich schon recht früh eine Ahnung, was den Täter angeht. Der Spannung tat das aber keinen Abbruch.
Fazit: Mehr Thriller als Krimi. Sehr blutig und packend mit einem interessanten Einblick in ein übles Kapitel Schweizer Geschichte.
»GEFÄLLT DIR MEIN GESCHENK, FOTZE? ICH WERDE DICH FRESSEN UND ZUSEHEN, WIE DU LANGSAM VERRECKST!«
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Mit ihrem Roman Das große Schweigen hat mich die Autorin Katja Montejano gut unterhalten. Eher Thriller als Krimi erzählt sie die Jagd auf einen gestörten Mörder der seine Opfer auf grausige Weise foltert und ermordet. Opfer sind Freunde und Bekannte der ehemaligen Kripobeamtin …
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Mit ihrem Roman Das große Schweigen hat mich die Autorin Katja Montejano gut unterhalten. Eher Thriller als Krimi erzählt sie die Jagd auf einen gestörten Mörder der seine Opfer auf grausige Weise foltert und ermordet. Opfer sind Freunde und Bekannte der ehemaligen Kripobeamtin Primerose Bouillé die erste Drohungen kurz nach einen Anschlag auf ihren Vater Ferdinand Bouillé erhält. Sie fängt an in der Vergangenheit der Attentäterin zu suchen und kommt auf einige Spuren, die zu einem spannenden Finale führen.
Die Autorin webt geschickt eine Geschichte mit unerwarteten Wendungen und falschen Fährten. Der Schreibstil ist gut lesbar und der Leser wird auch nicht mit zig Personen überfordert und die Namen der Charaktere sind einprägsam. Als Leser erhält man auch immer wieder Einblick in die Gedankengänge der einzelnen Protagonisten und kann sich so gut in die Figuren einfühlen. Insgesamt eine gelungene Mischung aus Krimi und Thriller mit gut angelegten Charakteren. Die Folterungen und Morde werden mit wohldosierten Details erzählt und als Leser spinnt man unwillkürlich weiter, was die Autorin nicht erzählt. Für mich eine spannende und lesenswerte Lektüre.
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