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Benutzername: Igelmanu
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Insgesamt 684 Bewertungen
Bewertung vom 06.07.2020
MARCO POLO Reiseführer Bayerischer Wald
Pierach, Christine

MARCO POLO Reiseführer Bayerischer Wald


gut

In meiner Kindheit war ich diverse Male im Bayerischen Wald, der letzte Aufenthalt liegt nun aber über 40 Jahre zurück. Ein guter Grund, vor der nun anstehenden Reise zu einem Reiseführer zu greifen.

Der MARCO POLO Reiseführer startet wie erwartet mit einer Auflistung der Highlights und „Insider-Tipps“, unterteilt in „Beste Tipps“, Ziele bei Regen, zum Entspannen, für den kleinen Geldbeutel und „Typisches“. Zu dieser Auflistung gehören natürlich nur Stichpunkte und ein Verweis zu der entsprechenden Seite im Buch. Klingt alles recht vielversprechend und ich lese gutgelaunt weiter.

Ein geschichtlicher Hintergrund zur Region schließt sich an, ergänzt um ein Kapitel, das auf die dort lebenden Menschen und ihre Eigenarten eingeht. Das fand ich sehr interessant, davon hätte ich gern noch mehr gelesen. Ein kurzer Abschnitt zu Essen & Trinken folgt, so etwas mag ich ebenfalls, hilft es doch beim Verständnis so mancher Speisekarte. Das Kapitel zum Einkaufen hätte ich nicht gebraucht, meine Interessenlage ist einfach eine andere.

Es folgen drei umfangreiche Kapitel zu Zielen im Oberen Bayerischen Wald, im Unteren Bayerischen Wald und im Nationalpark. Unterteilt wird dann nach Städten und zu jeder gibt es die üblichen Infos wie Sehenswürdigkeiten, Hotels & Restaurants, Ausflugstipps usw. Zu den Städten Regensburg kommt noch ein kleiner Innenstadtplan dazu. Ich fand die genannten Infos manchmal etwas dürftig, oder besser für meine Interessenlage falsch ausgerichtet. Ich hätte für mehr Details bei den Sehenswürdigkeiten lieber auf ein paar Angaben zu Souvenirs verzichtet. Kann man natürlich alles googlen, muss man hier aber auch.

Vier Erlebnistouren werden dann beschrieben, diese kann man auch in der Touren-App zum Buch aufrufen. Habe ich nicht gemacht, weil ich andere Touren plane. Weitere Wanderungen werden leider nicht beschrieben, die muss ich mir anderweitig raussuchen. Ein paar Links werden im Buch empfohlen. Der Abschnitt „Reisen mit Kindern“ beschränkt sich auf vier Seiten, auch die praktischen Hinweise (Anreise, öffentliche Verkehrsmittel, Klimatabelle) sind für mein Empfinden etwas knapp gefasst.

Was ich dann aber wirklich bedauerlich finde, sind die Karten im Buch und die herausnehmbare Faltkarte. Keine davon werde ich einfach unterwegs einsehen können, denn die Schrift ist winzig und durch die eigentlich hübsch aussehende Karte mit reichlich Grün und Bergen noch schlechter zu entziffern. Ich benötige eine Lesebrille plus sehr guter Beleuchtung, sonst habe ich keine Chance. Ist also trotz kleinem, kompaktem Format nur was fürs Hotelzimmer.

An Kleinigkeiten fehlen mir außerdem ein Wörterbuch ;-) und ich hätte gerne noch ein paar Infos zum tschechischen Grenzgebiet bekommen, aber alle Ausflugstipps enden an der Grenze.

Fazit: Schön für einen ersten Überblick, aber ich benötige noch detailliertere Infos, Tourenpläne und vor allem eine besser lesbare Karte.

Bewertung vom 03.07.2020
Weiße Fracht / Leander Lost Bd.3
Ribeiro, Gil

Weiße Fracht / Leander Lost Bd.3


ausgezeichnet

»Man kann«, sagte Lost, »was das Lügen betrifft, zwei Stadien der neurotypischen Mimik unterscheiden. Grob gesagt diejenigen, die der Mensch bewusst steuern kann, die sogenannte Makroexpression, und die andere, die echte, die er nicht kontrollieren kann, die Mikroexpression.«
»Aha«, sagte Antunes, obwohl der Zug schon nach dem ersten Satz für ihn abgefahren war.
»Das liegt daran, dass die Mikroexpression ans limbische System gekoppelt ist, das unsere Außenreize verarbeitet. Und zwar etwa um eine halbe Sekunde schneller als Ihr Großhirn.«
»Als mein Großhirn?«
»Ja, Ihr Großhirn. Sie haben eins.«
»Na, danke.«
»Gerne.«

Leander Lost, Austauschpolizist aus Hamburg, ermittelt in seinem dritten Fall an der Algarve. Und stellt mit seinen individuellen Besonderheiten und Ausnahmebegabungen Kollegen, Mitmenschen oder - wie im Zitat oben - Beschuldigte vor immer neue Herausforderungen.

An diese Reihe hatte ich schon mit Band 1 mein Herz verloren. Auch der 2. und jetzt der 3. Band enttäuschten mich nicht. Den Leser erwartet eine Kombi aus ganz viel Portugal-Atmosphäre, einem spannenden Krimi und sehr sympathischen Charakteren.

Die Beschreibungen von Landschaft, Menschen, Häusern, Speisen und anderem Landestypischen führen bei mir dazu, dass ich am liebsten gleich meinen Koffer packen würde. Der Krimi lockt mit einer rätselhaften Mordserie und einer großen erwarteten Rauschgiftlieferung, die Lost und seine Kolleginnen und Kollegen gerne aufklären bzw. abfangen würden. Vor ihnen liegt einiges an Ermittlungsarbeit, sie werden in Lebensgefahr geraten, raffinierte Schachzüge planen und am Ende alles logisch und schlüssig klären.

Lost als Charakter begeistert mich schlicht. Dass er nicht lügen kann, verkompliziert zwar manche Situation, aber diese bodenlose Ehrlichkeit hat auch etwas Entwaffnendes. Immer wieder musste ich beim Lesen schmunzeln. Seine Logik und das fotografische Gedächtnis nötigen Bewunderung ab und in der Summe empfinde ich ihn einfach als liebenswert. Und obwohl ich normalerweise in einem Krimi keine romantische Nebenhandlung benötige, verfolge ich hier gerne die zart wachsende Beziehung zwischen Lost und Soraia, der Schwester seiner Kollegin Graciana.

Für die Krimihandlung ist die Kenntnis der beiden Vorgängerbände nicht erforderlich. Es lohnt sich allerdings, die Entwicklung der Beziehung zwischen Lost und seinen Kollegen und zu Soraia zu verfolgen und mit Band 1 zu beginnen.

Fazit: Ein hochinteressanter Charakter im Zentrum eines spannenden Krimis mit viel toller Portugal-Atmosphäre.

Bewertung vom 28.06.2020
Die Mücke
Winegard, Timothy C.

Die Mücke


sehr gut

Welches ist das gefährlichste Tier der Welt? Verantwortlich für die meisten menschlichen Todesopfer? Wenn man diese Frage stellt, werden viele eins der bekannten Raubtiere verdächtigen. Vielleicht Krokodil? Oder Hai? Mancher wird denken, dass er die Frage durchschaut und auf den Menschen als gefährlichstes Tier der Welt tippen. Schon besser, der Mensch sichert sich einen guten zweiten Platz, liegt aber weit abgeschlagen hinter der Nummer 1. Der Stechmücke.

Schon in der Einleitung überrascht mich der Autor mit passenden Zahlen. Demnach sollen der Mücke beispielsweise im Jahr 2018 830.000 Menschen zum Opfer gefallen sein. Ich denke an die paar Mückenstiche, mit denen ich gelegentlich morgens aufwache und frage mich, wie die Mücke das wohl angestellt hat.

Timothy C. Winegard ist Historiker mit dem Schwerpunkt Geschichte des Militärs und der indigenen Völker Nordamerikas. Er lehrt an der Colorado Mesa University. Der Tatsache, dass in der Literatur gewöhnlich der Fokus auf Herrscher und Eroberer gelegt wird, wenn es um entscheidende Kriegserfolge und historische Ereignisse geht, wollte er mit diesem Buch einen ergänzenden Aspekt an die Seite stellen. Er nennt es die »Unterstützung durch General Anopheles«.

Da plant z.B. ein mexikanischer Befehlshaber die Mücke als Unterstützer im Kampf gegen die anrückenden amerikanischen Truppen ein. Der Leser verfolgt die Invasion der Perser in Griechenland oder den amerikanischen Bürgerkrieg und begegnet zahlreichen bekannten Namen und geschichtlichen Ereignissen. Ich fand das ziemlich faszinierend: Da werden Pläne gemacht und taktiert, riesige Heere werden aufgefahren – und dann geraten diese in ein Sumpfgebiet und besagte Pläne lösen sich in Heerscharen von Mücken auf. Aber die stechenden Insekten beeinflussten nicht nur den Ausgang von Feldzügen und Kriegen, sondern trugen auch zur Verbreitung des Christentums in Europa bei. Sklaverei, Expansionen, Völkerwanderungen, Ausbreitung von Handel und Landwirtschaft – immer mischte auch die Mücke mit. Die enorme Bedeutung der Malaria hatte ich bislang nicht auf dem Schirm. Hochinteressant!

Der Untertitel des Buchs spiegelt sich im chronologischen Aufbau wider. Der Autor wollte zeigen, wie die Geschichte von Mensch und Mücke miteinander verwoben ist. Das ist ihm, finde ich, gelungen. Was Seuchen vermögen, merken wir leider derzeit alle. Ich hoffe nur, dass diese Zeit keinen größeren Einzug in die Geschichtsbücher finden wird.

Sehr gefallen hat mir auch der Einstieg ins Buch. Da wird neben grundlegenden Infos über Mücken das Thema Verbreitung von Krankheiten durch stechende Insekten ausführlich erörtert und auch dargelegt, was der menschliche Organismus an Verteidigungsstrategien auffährt. Stichwort hier z.B.: Sichelzellenanämie.

Der Schwerpunkt Militärgeschichte wirkt sich natürlich auf die Schilderungen aus, man merkt dem Autor deutlich seine entsprechende Begeisterung und sein umfangreiches Wissen an. Ich fand den Erzählziel auch durchaus unterhaltsam, hätte aber nicht jede Schlacht in einem solchen Umfang benötigt. Letztlich wiederholten sich die Ereignisse, man ahnte schon, was kommen wird. Etwas umfangreicher hingegen hätte ich mir den Anhang gewünscht, da fehlte mir nämlich ein Stichwortverzeichnis. Apropos Anhang: Die nach Kapiteln unterteilten Anmerkungen sind nicht immer stimmig zugeordnet. Lassen sich anhand der Durchnummerierung natürlich finden, doch habe ich persönlich ein besseres Gefühl, wenn ich den Eindruck habe, dass dem Anhang viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde.

Fazit: Ungewöhnlicher Streifzug durch die Geschichte der Menschheit. Mücken sind mir jetzt nicht sympathischer, ich habe aber mehr Respekt vor ihnen.

Bewertung vom 10.06.2020
Er ist da
Hackländer, Klaus

Er ist da


ausgezeichnet

»Durch die neue Verbreitung der Wölfe wird eine alte Frage wieder aktuell: Wie können Menschen in dicht besiedelten und landwirtschaftlich genutzten Gebieten mit großen Beutegreifern friedlich zusammenleben?«

Wenn das Gespräch auf die Rückkehr der Wölfe kommt, wird die Diskussion oft sehr emotional. Nur wenige Menschen stehen der Thematik gleichgültig gegenüber, radikale Positionen gibt es hingegen oft.

Klaus Hackländer hat an der Universität für Bodenkultur Wien den Lehrstuhl für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft und ist als Berater im Bereich Natur und Jagd tätig. In diesem Buch bemüht er sich, die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu holen. Dazu stellt er auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zahlreiche Fakten vor. Wie er diese dann präsentiert, ist raffiniert gemacht: In 40 Kapiteln wird jeweils eine Frage von der Art beantwortet, wie sie auch in Diskussionen vorkommen könnte. Da heißt es dann zum Beispiel: »Wie kann man Weidetiere vor dem Wolf schützen?« oder »Wie gefährlich sind Wölfe wirklich?«

Hackländers Intention ist klar. Er möchte die Frage erörtern, wie der Wolf in unsere Lebensräume integriert werden kann, wie ein Zusammenleben funktionieren kann. Ebenso deutlich wird, dass es keine Patentlösung gibt, nur Lösungsansätze. Die übrigens genau so sachlich auf ihre Durchführbarkeit und die Erfolgsaussichten überprüft werden. Ich denke, dass dies sehr hilfreich sein kann!

Ich jedenfalls mochte diese Art des ruhigen Gegenüberstellens und Erläuterns. Und ich habe einiges Interessante erfahren. Die konkrete Zahlenauswertung zu Angriffen von Wölfen auf Menschen beispielsweise. Die Ersteller dieser weltweiten Studie waren ziemlich fleißig! Oder das Thema Herdenschutzhunde, hier hatte ich bislang ausschließlich die Vorteile der Tiere gesehen und keine realistische Vorstellung davon gehabt, was an Kosten, Aufwand und Herausforderungen für die Halter mit ihnen verbunden ist. Dieses ganze Abwägen von Schwierigkeiten, Schutzgedanken für Mensch, Wolf, Nutztier und Natur, vom durchaus vorhandenen Nutzen der Wölfe für das Ökosystem und den wirtschaftlichen Aspekten/Folgen (kurz genannt „Wolfsmanagement“) fand ich hochinteressant!

Natürlich werden auch grundlegende Infos zum Wesen der Wölfe, zu ihren Fähigkeiten, ihrer Intelligenz, dem Sozialverhalten und dem Leben im Rudel vermittelt. Dazu gibt es sehr viele tolle Fotos und für die wissenschaftlichen Auswertungen und Fakten diverse Übersichtskarten und Schaubilder.

Fazit: Ruhig, wohltuend sachlich und fundiert. Wolfsmanagement ist ein schwieriges Thema, dieses Buch kann bei der Planung helfen.

Bewertung vom 05.06.2020
Acht Tage im Mai
Ullrich, Volker

Acht Tage im Mai


ausgezeichnet

»Am 7. Mai 1945 schrieb der Schriftsteller Erich Kästner in sein Tagebuch: »Leute laufen betreten durch die Straßen. Die kurze Pause im Geschichtsunterricht macht sie nervös. Die Lücke zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht irritiert sie.« Von dieser Phase des »Nichtmehr« und »Nochnicht« handelt dieses Buch.«

Nach dem Selbstmord Hitlers am 30. April 1945 begann die letzte Woche des Dritten Reiches. An ihrem Ende, am 8. Mai 1945, stand die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und damit das Ende des 2. Weltkriegs in Europa. Aber was geschah in dieser Woche? Erich Kästner drückte sein Empfinden in gewohnt treffenden Worten aus, so wie ihm war Millionen von Menschen klar, dass es die alte Ordnung nicht mehr gab, aber eben auch noch keine neue.

Volker Ullrich, Historiker und Autor von unter anderem der zweibändigen Biographie „Adolf Hitler“, hat sich dieses Zeitraums angenommen. Gut 50 Seiten kleingedruckter Anhang zeugen von akribischer Recherche. Das Ergebnis ist eine fundierte, fesselnde und gut zu lesende Chronik, die durch den vielfältigen Wechsel der Perspektiven besticht.

Da verfolgt man mal die Vorgänge in Berlin, mal in Köln, am Obersalzberg, in Flensburg, Amsterdam, Breslau und an diversen anderen Orten. Mal steht die reine Politik im Mittelpunkt, mal Kriegsverbrechen oder der schlichte Überlebenskampf der Menschen. So lese ich also abwechselnd von Machtfragen und Massenselbstmorden, von der Dönitz Regierung, dem Prager Aufstand, von „Displaced Persons“, Todesmärschen und Kapitulationsverhandlungen. Schon nach wenigen Seiten ist mir klar: In dieser kurzen Phase zwischen dem „Nichtmehr und dem Nochnicht“ passierte unglaublich viel.

Alle Beschreibungen sind intensiv und nah an den agierenden Personen. Ich erfahre einige Dinge, die mir so noch nicht bewusst waren. So fand ich zum Beispiel den Gedanken faszinierend, dass kurz nach Kriegsende Deutschland tatsächlich zum vorübergehenden Zufluchtsort für jüdische Flüchtlinge aus Osteuropa wurde. Oder die Geschichte über den ausharrenden Cheftechniker im Tiefbunker der Reichskanzlei am 2. Mai, der sich vor dem Eintreffen der Roten Armee fürchtet: Was dann passiert, kann man schon fast als Anekdote bezeichnen.

Überhaupt die Tatsache, wie lang sich die Kampfhandlungen an manchen Stellen noch hinzogen! Breslau zum Beispiel gehörte zu den letzten deutschen Städten, die kapitulierten. Während dort die Bevölkerung noch immer zum Kampf gegen den Bolschewismus aufgefordert wurde, blickte man in anderen Teilen Deutschlands bereits in die Zukunft, gründete sich beispielsweise in Hannover ein neuer SPD-Ortsverein. Es ist ein großes Plus dieses Buchs, dass einem solche Dinge so bewusst werden.

Natürlich stößt man mit Adenauer, Brandt, Schmidt und anderen auch auf viele wichtige Namen aus der Nachkriegsgeschichte, mit Marlene Dietrich kommt auch noch etwas Hollywood hinzu. Passende Fotos und eine große Übersichtskarte „Das Deutsche Reich im Mai 1945“ ergänzen alles perfekt.

Fazit: Beeindruckende Zeitreise! Fesselnde Lektüre mit umfangreichen Infos.

Bewertung vom 24.05.2020
Error 404
Ernst, Michaela

Error 404


sehr gut

Jeder von uns betritt täglich die digitale Welt. Jetzt gerade, wo man sich je nach Alter im Home-Schooling, digitalen Semester oder im Home-Office befindet, merkt man es vielleicht besonders, aber auch wenn sich die Welt nicht um das Thema Corona dreht, gehört das Digitale zu unserem Alltag. Da machen wir Onlinebanking, shoppen, buchen Reisen und pflegen Freundschaften. Für die Generation, die damit aufwächst, ist das gewöhnlich kein Problem. Aber wie steht es um die etwas Älteren? Ist es nicht so, dass Menschen immer mehr durch Maschinen ersetzt werden? Sind nicht Arbeitsplätze bedroht, muss man sich nicht fürchten oder zumindest skeptisch sein?

Michaela Ernst ist Journalistin und Chefredakteurin eines Wirtschaftsmagazins. Vor einigen Jahren studierte sie berufsbegleitend, ihre Abschlussarbeit befasste sich mit den veränderten Arbeitsbedingungen durch Industrie-4.0-Prozesse, also mit sich selbst optimierenden Automatisierungsprozessen. Und sie gehört zu der Generation, die Commodore-Computer und Datasetten nicht nur aus dem Museum kennt, sondern vermutlich selbst noch damit arbeitete. In dieses Buch fließen sowohl die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit als auch persönliche Erlebnisse ein.

Der Untertitel „Wie man im digitalen Dschungel die Nerven behält“ trifft den Inhalt sehr gut. In 26 Kapiteln, von „A wie Amtswege“ bis „Z wie Zeitersparnis“ beschreibt, erklärt und analysiert Ernst unsere digitale Welt, unser „Digitalien“. Was versteht man beispielsweise unter Crowd Working oder Open Source? Was muss man bei Bankgeschäften im Netz beachten? Die Autorin gibt Tipps für den Umgang mit dem Beamten-Bot bei digitalen Behördengängen, diskutiert das Thema Überwachung oder setzt sich mit künstlichen Intelligenzen auseinander, die Bewerbungsschreiben „sichten“ und filtern.

Sie bemüht sich dabei um eine objektive Darstellung und ermutigt dazu, sich von der Digitalisierung nicht verunsichern zu lassen. Eine kritische, aber engagierte Auseinandersetzung ist gefragt, dazu gibt es am Ende jedes Kapitels eine Reihe von Tipps. Alles ist gut verständlich und unterhaltsam geschrieben, wirkt kein bisschen trocken und hat bei mir ein paar Wissenslücken gefüllt.

Emotionale Intelligenz, Greta Thunberg, Corona oder „O.k., Boomer“ - auch ganz aktuelle Themen finden ihren Platz. Ich fand den Gedanken hochinteressant, wie sich die Bedeutung von Industrie-4.0 wandeln könnte, wenn der Fokus auf die Schonung unserer Ressourcen statt auf die reine Produktivitätssteigerung gelegt würde.

Als unterhaltsames Bonbon gibt es einen Epilog mit „Geräten, Begriffen und seltsamen Verhaltensweisen aus unserer IT-Vergangenheit“. Ich habe sehr gelacht!

Fazit: Digitalien ist nun einmal da, weder Ignorieren noch Fürchten bringt uns weiter. Aber vielleicht der ein oder andere Tipp aus diesem gut verständlichen und unterhaltsamen Buch.

»Wenn wir schon Teil der Veränderung sind, sollten wir die Macht, diese mitzugestalten, nicht allein Datenexperten und 25-jährigen Programmierern von Algorithmen überlassen.«

Bewertung vom 20.05.2020
Geheimnisvolle Schönheiten
Friedrich, Tobias

Geheimnisvolle Schönheiten


ausgezeichnet

»Obwohl an der obersten Grenze der Ozeane, noch nahe am lauten Treiben, tauche ich bereits in eine Welt gedämpfter Geräusche ein. Und ohne die Last der Schwerkraft. In den Atempausen, zwischen den eigenen aufsteigenden Luftblasen, höre ich die Gespräche der Wale oder das Knistern und Knirschen fressender Papageienfische an Korallenriffen.«

Tobias Friedrich ist Unterwasserfotograf aus Leidenschaft. Sein Hobby hat er zum Beruf gemacht und mit seinen Bildern bereits mehrere Auszeichnungen errungen. Er hat in nahezu allen Gewässern der Erde getaucht, von Grönland bis zu den Tropen und sowohl winzig kleines Leben abgelichtet als auch die großen Bewohner, Wale und Haie. In dieses Buch fließen Ergebnisse aus mehr als 30 Reisen ein.

Friedrich hat sich auf die „Blackwater Photography“ spezialisiert. Dabei taucht er meist entweder in tiefster Nacht oder in der Abenddämmerung. Seine Motive in dunkler Umgebung zeigen dadurch besonders intensive und prächtig leuchtende Farben. Wichtig ist, möglichst nah an das Motiv heranzukommen, denn schon bei wenigen Metern Abstand verlieren sich die Farbtöne im Wasser.

Die Aufnahmen im Buch sind nach Wassertiefen geordnet, beginnend an der Oberfläche geht es immer weiter runter. Jedes neue Kapitel startet mit einem einleitenden Text. Der gesamte Textanteil im Buch ist gering, das Wichtigste sind nun mal die atemberaubenden Fotos. Allerdings habe ich die Texte als sehr ausdrucksstark empfunden, dem Autor gelingt es, zu den intensiven Bildern die passenden Worte zu finden. So vergleicht er beispielsweise Korallenbänke mit blühenden Gärten – ein Eindruck, den ich beim Betrachten der Fotos sofort unterschreiben würde. Und indem er die Korallenbänke ferner als „fragiles Bild der Harmonie“ beschreibt, drückt er zugleich die Verletzlichkeit und große Bedrohung dieses einmaligen Lebensraums aus.

Natürlich liegt ihm der Schutz der Meeresbewohner und der Erhalt ihrer Lebensräume am Herzen, entsprechend werden Themen wie Klimawandel, Plastikmüll und drohende Ausrottung von Haien zumindest kurz angerissen. Sehr interessant fand ich auch Friedrichs Ausführungen zu den besonderen Herausforderungen, die diese spezielle Art der Fotografie mit sich bringt.

Und dann die Fotos! So lebendig, so intensiv! Ich habe viele Jahre nicht mehr getaucht, aber wenn ich die Bilder betrachte, fühle ich mich wieder mittendrin und das Blättern im Buch wird zum Erlebnis.

Fazit: Ein wundervolles Buch! Wer sich für Fotografie und/oder die Unterwasserwelt interessiert, kann sich hier ein wahres Schmuckstück ins Regal stellen.

»In dieser fast vollständigen Dunkelheit merke ich besonders, dass der Mensch im Wasser frei und schwerelos ist. Es ist eine faszinierende, spannende, immer wieder neue Welt unter der Oberfläche. Und wir können sie betreten. Sie zu schützen, sie zu bewahren muss unsere Aufgabe sein. Klimawandel, Müll oder auch Tiefseebohrungen bedrohen diese Wunder der Ozeane. Die größte Gefahr in den Meeren bleibt immer noch der Mensch.«

Bewertung vom 17.05.2020
Der zweite Reiter / August Emmerich Bd.1
Beer, Alex

Der zweite Reiter / August Emmerich Bd.1


ausgezeichnet

»Ich will ganz sicher sein, dass es kein Selbstmord war. … Dietrich Jost hat für Gott, Kaiser und Vaterland gekämpft und einen hohen Preis bezahlt. Niemand tötet einen Kriegsveteranen und kommt ungestraft davon. Nicht in meiner Stadt.«

Wien, 1919. Rayonsinspektor August Emmerich kämpft auch nach Ende des Krieges täglich an zwei Fronten. Die eine Front ist seine Jagd auf Kriminelle und die andere Front die des schlichten Überlebens. Eine Kriegsverletzung erschwert beides. Sein Mitgefühl mit dem toten Veteranen ist daher groß und Emmerich stürzt sich in die Arbeit. Da ihm sein Vorgesetzter die Mordthese nicht glaubt ermittelt er heimlich, nur unterstützt von seinem Assistenten Ferdinand Winter, einem noch gänzlich unerfahrenen, jungen Mann. Die beiden stoßen bald an ihre Belastungsgrenze, denn bei dem einen Toten bleibt es nicht und plötzlich scheint es auch jemand auf Emmerich selbst abgesehen zu haben…

Dieser Kriminalroman hat mich wirklich begeistert! Die Autorin versteht es, die Atmosphäre der Nachkriegszeit lebendig werden zu lassen. Gemeinsam mit den Protagonisten ist man als Leser in einer Stadt unterwegs, die an allen Ecken von Spuren des Kriegs gezeichnet ist.
Bevölkert wird sie von körperlich und seelisch Versehrten, von desillusionierten Menschen, die täglich gegen Hunger, Not und Obdachlosigkeit kämpfen. Viele hängen einem Traum vom Auswandern nach, so manche fliehen in Alkohol und Drogen. Und wer gerade noch glaubt, eine gesicherte Existenz zu haben, kann durch einen Tritt des Schicksals plötzlich ganz am Boden sein. Daneben gibt es aber auch die, die immer noch im Luxus leben und natürlich die, die aus der allgemeinen Notlage Profit ziehen.

Man liest ja häufig von Ermittlern mit persönlichen und privaten Problemen, aber so dick wie bei Emmerich kommt es selten. Ich kann nicht sagen, dass er mir immer sympathisch war, aber ich fand ihn sehr authentisch und menschlich. Er ist ein guter und motivierter Polizist, aber die Frage nach Recht und Gerechtigkeit treibt ihn um und beeinflusst seine Aktionen. Zudem hat er Schwächen und macht Fehler, aber er entwickelt sich auch, wie man beispielsweise daran sehen kann, wie er mit seinem jungen Kollegen umgeht. Ich bin wirklich gespannt, wie es mit ihm weitergehen wird!

Den aktuellen Fall löst er jedenfalls. Nicht allein, er muss teilweise auf recht unkonventionelle Unterstützung zurückgreifen. Und er, der glaubt, schon alles gesehen zu haben, wird nicht nur in große Gefahr geraten, sondern zutiefst erschüttert werden. Die Autorin fährt so ziemlich alles auf, was man sich zu dieser Zeit an menschlichen Abgründen vorstellen kann. Das Schlimme ist: Es wirkt nicht übertrieben, sondern leider völlig stimmig. Im interessanten Anhang geht sie auf den historischen Rahmen ein und liefert Infos zu Schauplätzen und realen Personen.

Fazit: Großartiger Reihenauftakt! Ein spannender Kriminalfall vor einer intensiv-beklemmenden Kulisse. Hier lese ich auf jeden Fall weiter.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.05.2020
Jack the Ripper
Püstow, Hendrik; Schachner, Thomas

Jack the Ripper


ausgezeichnet

Wenige Verbrechen haben es geschafft, so ins kollektive Gedächtnis zu gelangen, wie die Mordserie, die im Herbst 1888 das Londoner Armenviertel Whitechapel in Angst und Schrecken versetzte. Der Ripper, wie er bald genannt wurde, war nicht der erste Serienmörder und andere Serien forderten sogar noch weitaus mehr Opfer, doch der Ripper war der erste, der es zu weltweiter Bekanntheit schaffte. Die Grausamkeit der Taten löste das aus, was man gern als „Faszination des Schreckens“ bezeichnet und das abrupte Ende der Serie und die Tatsache, dass der Täter nicht ermittelt werden konnte, hält die Faszination bis heute wach. Die offiziellen Untersuchungen der Londoner Polizei endeten im Jahr 1892, aber immer noch versuchen Hobby- und Profifahnder (sogenannte Ripperologen) die Identität des Mörders herauszufinden.

Dieses Buch trägt alles zusammen, was es an Forschungsergebnissen gibt. Den Leser erwartet eine detaillierte Darstellung der Mordserie, die fast komplett auf der Basis von historischen Polizeidokumenten und Zeitungsartikeln rekonstruiert wurde. Dabei wird für das Verständnis des historischen Hintergrunds das Leben im Armenviertel beschrieben, das hier als „Schmelztiegel gescheiterter Existenzen“ bezeichnet wird. Wer sich schon mal gefragt hat, warum immer wieder Frauen mitten in der Nacht allein durch die Gegend liefen, obwohl sie sich der Gefahr genau bewusst waren, erhält hier Antworten. Natürlich werden die Mordopfer vorgestellt, die Schilderung der Taten selbst aber fehlt – wir haben es schließlich nicht mit einem Thriller zu tun und Zeugen für die Morde gab es (soweit man weiß) keine. Trotzdem wird es sehr blutig und schaurig, dafür sorgen Polizei- und Autopsieberichte. Auch einige der Fotos kann man trotz ihres Alters und der schwarzweißkörnigen Undeutlichkeit nur als schockierend bezeichnen.

Im Anschluss werden dann die zwanzig wichtigsten Verdächtigen ausführlich vorgestellt. Es musste natürlich eine Vorauswahl getroffen werden, denn die Liste umfasst mittlerweile über 150 Namen. Die Autoren beschränkten sich daher auf die „allgemein anerkannten heißesten Kandidaten“. Der Leser erfährt, was man zu ihren persönlichen Daten ermitteln konnte, er erhält Auskunft zu den möglichen Motiven, Tathintergründen und zu vorhandenen Untersuchungsergebnissen (Spurenauswertung). All diese Daten werden jeweils abschließend in einer Pro & Contra Auflistung gegenübergestellt. In der Summe ergibt das eine recht nüchterne Betrachtung, nur gelegentlich fließen persönliche Meinungen der Autoren ein und man ist als Leser in der Lage, sich selbst eine Meinung zu Schuld oder Unschuld zu bilden.

Eine nüchterne Betrachtung wird auch den berühmten Briefen zuteil. „From Hell“ oder nur Fake? Was man weiß, wird detailliert zusammengetragen, einschließlich Fotos und Texten. Interessant fand ich auch die Vorstellung der „Themse-Torso-Morde“, einer weiteren ungelösten Mordserie, die London zwischen 1887 und 1889 beschäftigte. Ist ein Zusammenhang möglich? Und wie viele Morde hat der Ripper nun eigentlich begangen? „Nur“ die „Kanonischen Fünf“, auf die sich die Forschung heute meist beschränkt, oder waren es doch mehr? Zu diesen potentiellen Opfern finden sich ebenfalls Informationen. Fotos, Illustrationen, Tatortskizzen und eine Übersichtskarte von Whitechapel ergänzen alles perfekt.

Das Buch erschien erstmals 2006. In meine Ausgabe (Update 2017) wurden die neuesten Ergebnisse der Forschung eingearbeitet. Tatsächlich hat es wohl in den letzten 25 Jahren diverse neue Infos zu den Morden gegeben. Immer wieder tauchen lang verschollene Unterlagen auf, im Jahr 1987 z.B. der Autopsiebericht von Mary Kelly. Zwei wichtige Quellen sind bis heute verschwunden. Sollten sie mal auf irgendeinem Dachboden in irgendeinem Nachlass gefunden werden, würden sich auf der ganzen Welt Ripperologen begeistert in die Arbeit stürzen.

Bewertung vom 04.05.2020
Älter wirst du sowieso
Ekmekcioglu, Cem

Älter wirst du sowieso


ausgezeichnet

»Sie finden in diesem Buch die wichtigsten Erkenntnisse für ein gutes und gesundes Leben. Mit etwas Engagement und einer »Investition« in Ihren eigenen Körper werden Sie davon langfristig profitieren können.«

Jeder kennt wohl den Spruch, dass man zwar gerne älter werden, aber nicht alt sein will. Dahinter steckt der Gedanke, dass das Alter nicht selten mit gesundheitlichen Problemen und sonstigen Beeinträchtigungen verbunden ist. Aber muss das zwingend so sein?

Cem Ekmekcioglu ist Facharzt für Physiologie und Ernährungsmediziner. Er beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage, wie lange und wie gut wir leben. Stichwort: „Gesundes Altern“. Im Kern geht es darum, nicht nur alt zu werden, sondern dabei möglichst wenige Einschränkungen durch Krankheiten und körperlichen Abbau ertragen zu müssen. Ein höchst erstrebenswertes Ziel, denn abgesehen vom Wohlbefinden bleibt ein Mensch, der gesund gealtert ist, länger autonom und unabhängig, wovon nicht nur der Einzelne profitiert, sondern auch die Gesellschaft.

Und wie bekommt man es nun hin mit dem gesunden Altern? Neben zweifelsfrei wichtigen Punkten wie Hygiene und medizinischer Versorgung kann man grob Faktoren, die man nicht beeinflussen kann (z.B. familiäre/genetische Belastung) und solche, die man beeinflussen kann, unterscheiden. Diese Letzteren, zu denen Lebensstil, Lebenseinstellung und Umgebung gehören, bilden den Schwerpunkt des Buchs.

Ausführlich wird jeder einzelne Punkt behandelt. Zum Bereich „Lebensstil“ gibt es detaillierte Abschnitte über Rauchen, Ernährung, Bewegung, Übergewicht, Schlaf, Demenz und die Bedeutung des Gesundheits-Check-ups. Wer sich noch nicht intensiv mit diesen Punkten beschäftigt hat, bekommt einen guten Überblick. Für mich gab es hier an reinen Fakten nichts Neues zu erfahren.

Es folgen die sozialen Faktoren, wie soziale Isolation, Einsamkeit und Partnerschaft, Ehrenamtliches Engagement und ökonomische Faktoren. Einige Punkte leuchten hier gleich ein. Dass Einsamkeit krank machen kann, ist nicht neu, aber dass man sich mit ehrenamtlicher Arbeit sogar selber einen Gefallen tun kann, fand ich sehr interessant.
Besonders fesselnd empfand ich dann den Abschnitt über psychologische Faktoren, Glück und positive Lebenseinstellung, Sinn, Lebensziele und Dankbarkeit. Positives Denken ist also nicht nur eine angenehme Sache, sondern überaus gut für die Gesundheit, ein Lächeln steigert das Wohlbefinden und über gute Dinge im Leben nachzusinnen, kann so einiges zurechtrücken. Ich muss sagen, ich habe hier einige für mich wirklich wichtige Gedanken mitgenommen.

Für seine Ausführungen hat der Autor übrigens zahlreiche wissenschaftliche Studien ausgewertet. (Es gibt im Buch auch einen Exkurs über solche Studien.) Diese Ergebnisse werden sehr ausführlich dargestellt, das wird zum Teil recht wissenschaftlich. Ein Fazit am Ende der Abschnitte fasst jeweils in einfachen Worten das Wichtigste zusammen. Dazu gibt es Tipps und Hilfen bei der Umsetzung, damit ein leichtes Einbauen in den Alltag möglich ist.

Der letzte Teil des Buchs befasst sich mit Aspekten, die im Alter eine Rolle spielen. Hier gehören zum Beispiel die Erinnerungen hin und der Wert, den sie für die Gesundheit haben können. Grund genug, sich frühzeitig einen ordentlichen Vorrat angenehmer Erinnerungen zuzulegen! Eine gelungene Zusammenfassung mit Minimalvorschlägen zum Einstieg für jeden Bereich rundet alles ab.

Fazit: Hier findet sich so ziemlich alles, was man zu den Punkten Gesundheit und Freude im Alter und auf dem Weg dahin, sagen kann. Sehr ausführlich, manchmal vielleicht etwas zu wissenschaftlich-korrekt, dafür aber mit vielen hilfreichen Tipps.