Ostfriesenmoor / Ann Kathrin Klaasen Bd.7 - Wolf, Klaus-Peter
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Ostfriesenmoor / Ann Kathrin Klaasen Bd.7

Kriminalroman

Klaus-Peter Wolf 

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Ostfriesenmoor / Ann Kathrin Klaasen Bd.7

"Wolf begeistert mit seinen Ostfrieslandkrimis auf ganzer Linie. Aber Vorsicht: Es besteht Suchtgefahr!" Ruhrnachrichten

"...Ein Krimi zum mit der Zunge schnalzen! Klaus-Peter Wolf schreibt Krimi-Kino vom Feinsten. Seine Serie um Ann Kathrin Klaasen ist filmreif. Diese Fälle würden im Fernsehen ein Millionenpublikum fesseln." Denglers Buchkritik, 25.06.2012

An dieser Küste ist das Verbrechen zu Hause
Die erfolgreiche Spiegel-Bestseller-Serie aus dem Norden
Dieser Mörder ist ein echtes Talent: Er stopft seine Opfer auf kunstvollste Weise aus. Doch ist er auch der Entführer des Kindes, das vor der Apotheke in Norddeich verschwindet? Den Anblick dieser Leiche würde Ann Kathrin Klaasen nie vergessen: "Der Täter hat mit Hilfe eines Metalldrahtes den Körper eines toten Mädchens nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Wie bei einem Fliegengitter, nur viel stabiler ... und beweglich." So stand es im Obduktionsbericht. Dann hat er sein Werk im Moor versenkt. Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas? Ann Kathrin Klaasen ist sprachlos, als sie das ganze Ausmaß erkennt, mit dem der Täter hier zu Werke ging. Während das Team in Aurich ersten Hinweisen nachgeht, wird in Norddeich ein Kind vor der Apotheke entführt. Und bald darauf verschwindet ein zweites Kind. Sucht der Moor-Mörder nach weiteren Opfern? Für Ann Kathrin Klaasen beginnt eine der schaurigsten Ermittlungen ihres Lebens.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2013
  • 7. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 512 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 507
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 124mm x 43mm
  • Gewicht: 443g
  • ISBN-13: 9783596190423
  • ISBN-10: 3596190428
  • Best.Nr.: 35692122
"Ostfriesenmoor" von Klaus-Peter Wolf ragt aus der Masse der Regionalkrimis weit heraus. Weil Wolf genau beobachtet, realistische Figuren entwickelt und bei aller Spannung immer wieder warmherzige Momente schafft. Ein harter, enorm spannender Krimi. Quelle: WDR 4 über das Buch
Klaus-Peter Wolf, geboren 1954 in Gelsenkirchen, ist freischaffender Autor. Er schreibt Kinder- und Jugendbücher, Romane und verfasst Drehbücher, unter anderem für den "Tatort". Klaus-Peter Wolf erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Erich-Kästner-Preis und den Anne-Frank-Preis. Gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin, der Liedermacherin Bettina Göschl, tritt er mehrere hundert Mal im Jahr in Schulen, auf Festivals und Messen auf. Der Autor lebt heute in Norden, Ostfriesland.

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Kundenbewertungen zu "Ostfriesenmoor / Ann Kathrin Klaasen Bd.7"

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Bewertung von Taluzi am 27.07.2014   sehr gut
„Ostfriesenmoor“ war mein erstes Buch von Klaus-Peter Wolf. „Ostfriesenmoor“ ist der 7. Band um die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen.
Obwohl es mein erster Band war, hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Die Bände von Klaus-Peter Wolf kann man also unabhängig voneinander lesen.
Ein Reporter beobachtet wie ein Kranich einen Knochen aus dem Moor zieht. Die Polizei will ihm anfangs trotz Beweisfotos nicht so recht glauben. Aber als sich dann die Knochen als eine präparierte Kinderleiche entpuppen, werden die Ermittlungen aufgenommen. In der Pathologie wird festgestellt, dass der Täter sich mit Präparaten und Chirurgie auskennen muss. Dort in der Pathologie lernt Rupert auch seine nächste Liebelei kennen.
Als mitten auf der Straße ein Zwilling entführt wird, ist das Team Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller, Sylvia Hoppe und Rupert unter der Leitung von Ubbo Heide in heller Aufregung. Schaffen sie es den Täter zu finden, bevor wieder ein Kind sterben muss?
Das Buch hat über 500 Seiten, da nicht nur der aktuelle Fall beschrieben wird, sondern auch das Privatleben der Kommissare nicht zu kurz kommen. So erfährt der Leser von Ann Kathrins kranker Mutter und ihrem Verhältnis zu ihr oder über Rupert und seine Ehe, die er gerne mal mit außerehelichem Verkehr würzt. Ich als Leser hatte das Gefühl, dass ich die Hauptcharaktere gut kennen lerne.
Durch die vielen Perspektivenwechsel und mehrere Handlungsstränge der Geschichte lernte ich den Täter und weitere Charaktere der Geschichte näher kennen. Die Perspektivenwechsel erzeugten Spannung beim Lesen und ich hatte immer mal wieder das Gefühl ins Geschehen eingreifen zu wollen. Ganz besonders, wenn aus Sicht des Täters geschrieben wurde, wie auf Seite 183: „Wie konnten Eltern nur so nachlässig sein? Ihr werdet euch noch wundern, wenn man zwei so schöne Kinder hat, darf man das nicht als selbstverständlich ansehen. …. Unbeobachtet stieg sie ins Zimmer ein. Sie beugte sich über das Bettchen.“
Am Ende fehlte mir noch ein bisschen über die Hintergründe der Tat. Warum wurde der Mensch so, wie sah sein Leben aus? Wie geht es den Beteiligten hinterher?
„Ostfriesenmoor“ ist ein Regionalkrimi, der viele typische friesische Ausdrücke, Beschreibungen der Landschaft und ab und an mal eine nordische Liedstrophe beinhaltet. Für mich war das beim Lesen ein klein bisschen Urlaub.

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Bewertung von Berni aus Grünberg am 08.02.2014   ausgezeichnet
Ein echter Wolf - spannend und unterhaltsam. Warte jetzt schon auf den nächsten Band.

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Bewertung von Michelangelo aus Schleswig-Holstein am 05.06.2013   gut
Inhalt:
H. Bloem, ein Journalist entdeckt beim Fotografieren von Kranichen eine Leiche im Uplengener Moor. Es stellt sich heraus, dass diese Leiche präpariert wurde.
Seine Meldung wird vom den Fall aufnehmenden Polizisten Rupert zunächst nicht so ganz ernst genommen. Die Ermittlungen beginnen , aber so wie man das Gefühl hat zunächst ziemlich verhalten.
Plötzlich wird die kleine Tina entführt, als ihre große Schwester von einem Jungen abgelenkt wird. Hängt diese Entführung irgendwie mit der Moorleiche zusammen?
Das BKA schaltet sich mit ein….eine fieberhafte Suche nach dem Kind und dessen Entführer beginnt.

Meine Meinung:
Ostfriesenmoor ist das siebte Buch aus der Krimibuchreihe von Klaus-Peter Wolf -aber für mich das Erste, das ich gelesen habe.
Der Roman ist leicht lesbar geschrieben. Die einzelnen Kapitel sind nicht zu lang.
Man findet leicht in die Geschichte rein, auch ohne die Vorgängerromane des Autors gelesen zu haben.
Das erste Kapitel beginnt sehr spannend und vielversprechend.
Dieser Spannungsbogen flacht aber leider sehr rasch ab und beginnt sich erst wieder ab der zweiten Buchhälfte aufzubauen.
Vielleicht hätte ich aber das Verhalten und Benehmen der ostfriesischen Polizeibeamten besser verstanden, wenn ich sie schon gekannt hätte.
So konnte ich ihre Arbeitsweise nicht gerade als professionell bezeichnen, weil eigentlich bei allen Aktionen primär das Privatleben im Vordergrund stand. Ich habe eigentlich die solide Ermittlungsarbeit schwer vermisst.
Ich hatte das Gefühl, dass alles andere wichtiger war, als die Arbeit.

Leider befanden sich stellenweise recht abrupte Sprünge im Inhalt, als auf einmal die Gedanken der Entführerin preisgegeben wurden….. bei denen ich mich gerade am Anfang schwer tat, sie gut einordnen zu können. Da mußte ich dann leider noch mal nachblättern, ob ich nicht irgendwo etwas überlesen hatte…..
Ich persönlich fand auch die vielen Nennungen von örtlich ansässigen Namen, Produkten , Firmen etc. als etwas störend…m:E. muss diese Schleichwerbung nicht sein und sie macht einem die Region und die Orte nicht vertrauter.

Insgesamt habe ich mehr Spannung erwartet, diese Erwartung hat der Roman leider nur an wenigen Stellen erfüllt. Das Romanende hat mich sehr überrascht, aber es blieben bei mir zum Schluß noch so einige Fragen offen. Schade…

Dieses Buch konnte mich nicht dazu animieren, noch weitere Bücher dieser Reihe lesen zu wollen.
Dieser Krimi erhält von mir 3 Sterne. Eine Leseempfehlung kann ich nur bedingt aussprechen.

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Bewertung von Lilliblume aus Berlin am 31.03.2013   sehr gut
Ein grausamer Fund im Uplegener Moor schockt selbst die erfahrene Kommissarin Ann Kathrin Klaasen: Eine Kinderleiche, ausgestopft und wie ein Tier präpariert. Die Haut über einen Metalldraht gespannt, die Form des Körpers auch über den Tod hinaus erhaltend. Der erschreckende Anblick stellt die Auricher Kriminalkommissare vor ein fast unlösbar erscheinendes Rätsel. Welcher Mensch könnte zu einer solchen Tat fähig sein? Eine fieberhafte Suche beginnt und die Schlinge scheint sich nach und nach zuzuziehen. Doch verlässt Ann Kathrin Klaasen in diesem Fall ihr intuitives Gespür? Besteht ein Zusammenhang zu der Entführung, die sich jüngst in dem nahegelegenen Touristenort ereignet hat? Wolf streut immer wieder neue Verdachtsmomente ein, so dass die Spannung aufrechterhalten wird.

Ostfriesenmoor war das erste Buch der Ostfriesenkrimireihe von Klaus-Peter Wolf, das ich durch eine Lesechallenge entdeckt habe. Obwohl es schon der siebte Band der erfolgreichen SPIEGEL-Besteller-Reihe aus dem Norden ist, hatte ich nicht das Gefühl, wichtiges von den Vorgängerbänden verpasst zu haben. Der Schwerpunkt von Wolfs Regiokrimis liegt nämlich – anders als zuvor von mir erwartet – nicht nur auf der jeweiligen kriminellen Handlung, die es aufzudecken gilt, sondern auch auf dem Leben und dem beruflichen und/oder privaten Miteinander der sehr unterschiedlichen Kriminalbeamten. Dabei gibt Wolf der Personencharakterisierung seiner wiederkehrenden Helden (wie die Kriminalkommissarin Ann-Kathrin Klaasen mit ihrem siebten Sinn) und (Anti-)Helden (wie der Kommissar Rupert, der mit seinem unangemessenen Verhalten ständig aneckt) viel Raum und hat so bei mir das Interesse geweckt, auch die vorherigen Bände zu lesen, um das Denken und Handeln der Protagonisten noch besser verstehen zu können. Dass es sich um einen Regiokrimi aus dem Norden handelt, wird an zahlreichen Beispielen deutlich: Ob es die Verwendung typischer Ausdrücke ist (z.B. Kluntje), detaillierte Schilderungen der Landschaft, die Erwähnung norddeutscher Musiker und Autoren oder typischer regionaler Rituale oder Köstlichkeiten. Zu Beginn kam mir die Häufigkeit derartiger regionaler Bezüge etwas gekünstelt vor, weil ich das aus anderen Krimis auch nicht gewohnt bin, doch mittendrin stellte ich fest, dass sich das sehr natürlich in die Geschichte einfügt und dem Buch einen besonderen Charme verleiht. Zudem kommen einem die Kriminalbeamten wie aus dem Leben gegriffen vor – was in Anbetracht mancher amerikanischer Krimis mit gerade überheldenhaften Kommissaren sehr angenehm ist.

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Bewertung von sarlan am 31.03.2013   gut
Ein neuer Fall für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller. In einem Moor wird eine Kinderleiche entdeckt. Doch nicht genug. Die Haut des Opfers ist über ein Drahtgestell gespannt, damit die ursprüngliche Form erhalten bleibt. Das ganze erscheint wie eine Schaufensterpuppe. Nur wenige Tage später wird ein Zwillingsmädchen entführt. Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen haben somit gleich zwei Verbrechen vor sich, die es gilt aufzuklären . Nach dem zu Beginn niemand einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten vermutet, erkennt die Kommissarin wichtige Parallelen und beginnt gezielt zu ermitteln. Doch die Entführung des zweiten Zwilling und die dadurch ausgelöste Familientragödie machen deutlich, dass sie keine Zeit zu verlieren haben.

Der Einstieg in das Buch erweist sich zunächst als etwas beschwerlich. Doch bereits nach einigen Seiten wecken die Protagonisten erste Sympathien. An Kathrin Klaasen gefällt mir als Figur sehr gut. Sie ist eine starke aber gefühlvolle Frau, die sich in einer Männerwelt bewährt hat. Der Schreibstil ist klar und gut verständlich. Doch trotz allem gestaltet sich das Lesen auch im Nachgang mühsam und langatmig. Das Gefühl atemberaubender Spannung will sich einfach nicht einstellen. Trotz dessen ist die Geschichte sehr interessant und die Idee dahinter hat durchaus Potential. Mir persönlich fehlte es allerdings an einigen Stellen etwas an Tiefgang. Auf scheinbar wichtige Ereignisse wird nur kurz eingegangen. Andere unbedeutende Vorkommnisse werden ausführlich beschrieben. Auch große Sprünge in der Handlung waren zu weilen verwirrend. Bis zum Schluss blieben einige Fragen offen und auch die Beweggründe zu den Taten blieben mit teilweise schleierhaft.

Schlussendlich ist "Ostfriesenmoor" ein interessanter Thriller gewesen, der mich allerdings nicht vom Hocker gerissen hat.

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Bewertung von sofie am 30.03.2013   gut
Der Journalist Holger Bloem findet durch Zufall im Uplengener Moor eine Leiche. Ann Kathrin Klaasen und ihr Team übernehmen den Fall und stellen schnell fest, dass es sich hier nicht um einen normalen Mord handelt. Denn die Kinderleiche wurde professionell ausgestopft und so haltbar gemacht. Doch während das Team in diesem ungewöhnlichen Fall ermittelt, geschieht in Ostfriesland ein weiteres Verbrechen: Die kleine Tina wird aus ihrem Kinderwagen entführt.
Leider konnte mich „Ostfriesenmoor“ von Klaus-Peter Wolf nicht so ganz überzeugen. Für einen Krimi plätschert er für mich einfach viel zu lang nur so vor sich hin. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so erfährt der Leser auch einiges über das Privatleben der Ermittler und auch über die Geschichte der Familie des Entführungsopfers. Dadurch ist man als Lesern den Ermittlern aber auch oft zwei Schritte voraus und muss ihnen dann dabei zusehen, wie sie ewig eine völlig falsche Spur verfolgen. Das nimmt der Geschichte natürlich einen Großteil der Spannung.
Ein weiteres Problem waren für mich die Figuren. „Ostfriesenmoor“ ist bereits der siebte Fall für Ann Kathrin Klaasen, für mich war es allerdings der erste Krimi von Wolf. Sicher sind die privaten Entwicklungen insgesamt interessanter, wenn man die ersten Teile auch gelesen hat. Mir war allerdings keine der Personen so richtig sympathisch und viele von ihnen sind auch mehr eine Sammlung von Klischees statt richtiger Charaktere. Am meisten genervt hat mich Rupert. Ich habe die ganze Zeit auf wenigstens eine positive Charaktereigenschaft bei ihm gewartet, aber leider keine gefunden.
Die Verbrechensgeschichte an sich fand ich allerdings doch innovativ und im letzten Drittel des Buchs stellt sich dann auch noch die Spannung ein.
Insgesamt hatte dieser Regionalkrimi für mich einige Schwächen. Da es aber zum Schluss doch noch ein wenig spannend wurde, vergebe ich doch noch drei Sterne. Für mich war es aber wohl der letzte Fall mit Frau Klaasen.

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Bewertung von seemann aus NRW am 29.03.2013   gut
Ein Teil der sterblichen Überreste eines kleinen Mädchens werden im norddeutschen Moor entdeckt. Diese sind dort entsorgt worden, doch das Kind war bereits viel länger schon tot. Lange bleibt die Spur kalt und als dann noch ein vier Monate altes Baby entführt wird, haben Ann Kathrin Klaasen und ihr Team alle Hände voll zu tun. Werden sie die Schuldigen schnappen?

Klaus Peter Wolf hat mit "Ostfriesenmoor" den siebten Fall des ostfriesischen Teams veröffentlicht. Sein angenehmer Schreibstil und die interessanten Charaktere haben seinen Roman zu einer kurzweiligen Lektüre werden lassen, die ich gerne genossen habe.

Die Begeisterung des Autors für seine Wahlheimat kann man beim Lesen auf jeder Seite wiederfinden. Ich selbst bin sehr gerne an der Küste und kann ihn da sehr gut verstehen. Manchmal wurde mir jedoch die Werbung für bestimmte Orte und Personen ein wenig zuviel.

Auch spannungstechnisch hatte ich ein bisschen mehr erwartet. Zum Schluss kam zwar etwas Bewegung in die Geschichte, aber es wäre schön gewesen, dies auch zwischendurch so empfunden zu haben. Allerdings konnte mich Klaus-Peter Wolf mit der durchaus unerwarteten Täterfindung wieder ein wenig versöhnen.

"Ostfriesenmoor" konnte mich gut unterhalten. Wer jedoch viel Action und Spannung erwartet, wird bei diesem Buch leider nicht so fündig. Ein netter Roman für zwischendurch.

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Bewertung von Lilli33 am 28.03.2013   gut
Inhalt:
Im Uplengener Moor wird eine Mädchenleiche gefunden, der Tod muss schon vor ein paar Jahren eingetreten sein. Während Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen auf der Suche nach dem Mädchenmörder sind, wird in Norden ein Baby entführt. Für die Familie beginnt ein Albtraum.

Meine Meinung:
Dieser 7. Band der Ostfriesenkrimireihe war mein erstes Buch von Klaus-Peter Wolf. Ich kenne also die Vorgängerbände nicht. Das störte mich aber kein bisschen. Ich nehme zwar an, dass sich die Protagonisten seit dem ersten Band weiterentwickelt haben, doch versteht es der Autor, dem Neueinsteiger das Gefühl zu vermitteln, dass er in dieser Hinsicht gegenüber Stammlesern nicht benachteiligt ist.

Das Buch lässt sich locker und leicht lesen, die häufigen Perspektivwechsel bringen Abwechslung mit sich. Zuweilen enden die Abschnitte mit einem kleinen Cliffhanger, bevor es mit einer anderen Perspektive weitergeht. Das sorgt dann natürlich auch für etwas Spannung.

Anfangs nimmt das Privatleben der Polizisten einen sehr großen Raum ein. Der Kriminalfall läuft ganz im Hintergrund. Da mir die Personen absolut unsympathisch (Rupert) bis nur wenig sympathisch (Ann Kathrin und Weller) waren, konnte ich mich für ihr Privatleben leider nicht so sehr erwärmen. Gut, eine jahrealte Leiche bringt natürlich nicht so viel Ermittlungsdruck und damit Spannung mit sich. Dies wurde dann besser, als der aktuelle Fall des entführten Babys seinen Lauf nahm. Vor allem gibt es hier auch Passagen aus der Sicht des Täters, die auf eine stark psychisch gestörte und unberechenbare Person hinweisen.

Die Polizei steht eigentlich über weite Strecken recht dumm da. Viele Ermittler verhalten sich absolut unprofessionell, lassen sich von Verdächtigen zur Weißglut bringen oder haben nichts als Sex im Kopf. So kommt es, dass die Auflösung der Fälle nicht durch geschickte Ermittlungsarbeit herbeigeführt wird, sondern viel dem Zufall zu verdanken ist.

Auch wenn mich einiges nicht wirklich begeistern konnte, wurde es dann am Schluss noch richtig spannend. Insgesamt hat mich der Krimi doch ganz gut unterhalten.

Die ersten sechs Bände der Reihe sind unter folgenden Titeln erschienen:
Ostfriesenkiller
Ostfriesenblut
Ostfriesengrab
Ostfriesensünde
Ostfriesenfalle
Ostfriesenangst

Der achte Band wird als „Ostfriesenfeuer“ auf den Markt kommen.

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Bewertung von S.D. am 28.03.2013   weniger gut
Im Moor wird ein Präparat aus menschlicher Haut gefunden. Schnell ist klar, dass es sich hier um die Haut eines vermissten Mädchens handelt und die Polizei beginnt nach den anderen Körperteilen zu suchen. Parallel wird ein Baby aus dem Kinderwagen entführt, während Mutter und große Schwester sich ganz in der Nähe befanden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen werden mit den Ermittlungen betraut.

"Ostfriesenmoor" ist mein erster Ostfriesenkrimi von Klaus-Peter Wolf. Wahrscheinlich ist das auch mein Hauptproblem mit diesem Buch. Es handelt sich hier bereits um den siebten Band der Reihe.
Die Reihenfolge der Bände lautet:
Ostfriesenkiller
Ostfriesenblut
Ostfriesengrab
Ostfriesensünde
Ostfriesenfalle
Ostfriesenangst
Ostfriesenmoor

Bei "Ostfriesenmoor" habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass auch mal endlich richtige Ermittlungen beginnen. Die Figuren werden mehr bei ihren Freizeitaktivitäten beschrieben als bei der Arbeit und die Erkenntnisse und Auflösungen ergeben sich hier hauptsächlich durch den Zufall. Abgesehen davon waren mir die Figuren auch nicht sonderlich sympathisch, weshalb ich mich auch nicht so für ihr Privatleben interessiert habe. Verwirrend finde ich die Namensgebung, da manche Personen mit Vornamen und andere mit Nachnamen benannt werden. Vielleicht fehlen mir auch zu viele Informationen aus den Vorgängerbüchern, um die Verbindungen und Eigenarten hier richtig zu deuten. Spannung kam leider keine bei mir auf.
Ich lese eigentlich ganz gerne Regionalkrimis, aber die Ostfriesenreihe schien mir dann doch eher was für echte Fans oder Patrioten zu sein. Orte, Geschäfte, Restaurant und bekannte Ostfriesländer werden reichlich erwähnt und häufig gelobt. Das war mir doch einen Ticken zu übertrieben.
Empfehlen kann ich "Ostfriesenmoor" daher nur an die Leser, die auch die anderen Bücher der Reihe mögen oder Personen die gerne mehr über diese oft verspottete Region Deutschlands lesen möchten und dabei nicht so viel Wert auf den Kriminalfall legen. Der nächste Band der Reihe mit dem Titel "Ostfriesenfeuer" ist bereits in Vorbereitung.

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Bewertung von lesenundmehr.wordpress.com aus Gelsenkirchen am 28.03.2013   gut
Ein grausamer Zufallsfund lässt die Ermittlungen beginnen. Ergänzt wird die Handlung durch mehrere überraschende Wenden, persönliche Erlebnisse der Ermittler und anderen Protas und weiteren Delikten, die mit der ursprünglichen Tat zusammen hängen oder auch nur einen Nebenschauplatz darstellen konnten. Der Autor hat es gut verstanden, mich immer wieder erneut zu verwirren. So konnte ich bis zum Schluss gut miträtseln, wer der Täter und was sein Motiv sein könnte.
Einer der wenigen Minuspunkte ist für mich leider, dass sich die Handlung im Mittelteil etwas stark hinzieht. Ich hatte das Gefühl, dass nicht wirklich etwas Neues passiert, und man sich stattdessen im Kreis dreht. Hier hätte man die Geschichte gut etwas straffen können.
Ein spannender Krimi, gut kombiniert mit persönlichen Erlebnissen der Romanfiguren. Sehr gut gezeichnete Figuren und wunderbare Umgebungsbeschreibungen.

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