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Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Albtraum wird wahr: Die Wiege ist leer.
Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird ...
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Produktbeschreibung
Deine Nachbarin möchte nicht, dass du dein Baby zur Dinnerparty mitbringst. Dein Ehemann sagt, das sei schon in Ordnung. Ihr wohnt ja gleich nebenan. Außerdem habt ihr ein Babyfon und könnt abwechselnd nach der Kleinen sehen. Deine Tochter schläft, als du das letzte Mal nach ihr siehst. Doch jetzt herrscht Totenstille im Haus. Du rennst ins Kinderzimmer - und dein schlimmster Albtraum wird wahr: Die Wiege ist leer.

Es bleibt nur eins: die Polizei zu rufen - doch wer weiß, was sie finden wird ...
  • Produktdetails
  • Bastei Lübbe Taschenbücher .17668
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Originaltitel: The Couple Next Door
  • Artikelnr. des Verlages: 17668
  • 1. Aufl.
  • Seitenzahl: 352
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • Erscheinungstermin: Juli 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 124mm x 25mm
  • Gewicht: 338g
  • ISBN-13: 9783404176687
  • ISBN-10: 3404176685
  • Artikelnr.: 49770215
Autorenporträt
Shari Lapena arbeitete als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen widmete. The Couple Next Door ist ihr Thrillerdebüt, und schon vor seiner Veröffentlichung sorgte das Buch international für Furore. Der Roman wurde in bislang 28 Länder verkauft, stand wochenlang unter den Top Ten der Sunday Times-Bestsellerliste und wurde hymnisch besprochen. Shari Lapena lebt in Toronto und arbeitet derzeit an ihrem zweiten Thriller.
Autoreninterview

Interview mit Shari Lapena "The Couple Next Door"



"The Couple Next Door" ist Ihr erster Thriller und wurde direkt ein internationaler Bestseller. Haben Sie mit diesem Erfolg gerechnet?

Shari Lapena
: Hauptsächlich habe ich einen Thriller geschrieben, weilich mich verändern wollte. Ich wollte mich eigentlich schon immer an das Genre heranwagen, da ich selbst gern Thriller lese. Aber ich war mir nicht sicher, ob ich das kann, da ich sonst eher auf der humorvollen Schiene unterwegs bin. Doch scheinbar bin ich auch ziemlich mordlustig. Auf jeden Fall habe ich diesen Thriller aus Spaß angefangen und dann einfach zu Helen Heller - der besten kanadischen Agentin für Thriller - geschickt. Von da an ging dann alles ganz schnell: Ich unterschrieb meinen Vertrag, und das Buch wurde in Amerika und auch Europa veröffentlicht. Es scheint fast wie ein Märchen. Viele denken allerdings zu Unrecht, dass ich mit dem Buch über Nacht zum Star geworden bin. Denn ich schreibe bereits seit 18 Jahren. Ich denke, es dauert einfach eine Weile, bis man gelernt hat, ein gutes Buch zu schreiben. Es passiert ja auch sehr selten, dass jemand mit seinem ersten Buch einen Bestseller landet. So war es eben auch bei mir.

Weshalb, glauben Sie, ist Ihre Geschichte so beliebt?

Shari Lapena
: Um ehrlich zu sein, bin ich auch sehr überrascht darüber, wie beliebt das Buch ist. Ich glaube, es ist die Idee der Geschichte: Ein junges Paar lässt sein Kind -ohne böse Hintergedanken - allein zu Hause, weil die Babysitterin sie in letzter Minute hängen lässt. Sie haben wirklich geglaubt, dass alles gut ausgeht, wenn sie das Babyfon ins Nachbarhaus mitnehmen und alle 30 Minuten nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Sie dachten, sie hätten alles unter Kontrolle, aber dann passiert das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Ich glaube, die Tatsache, dass sich aus einem kleinen Fehler ein gewaltiger Schicksalsschlag entwickeln kann, fasziniert uns alle. Wer glaubt denn schon, dass die Kinder gekidnappt werden, wenn sie allein zu Hause sind? Man denktüberhaupt gar nicht erst an diese Möglichkeit. mehr anzeigen


Dass das eigene Kind entführt wird, ist ja wirklich der Albtraum aller Eltern. Was hat Sie zu dieser Geschichte inspiriert?

Shari Lapena
: Ich wurde sehr viel danach gefragt, wie ich auf diese Idee gekommen bin. Dabei hatte ich sie ganz plötzlich im Kopf. Vielleicht, weil ich auch in einem Reihenhaus wohne. Aber wer kann schon sagen, wo die Ideen am Ende tatsächlich herkommen? Als ich diese Idee jedenfalls auf einmal hatte, spürte ich sofort, dass es eine sehr gute Idee ist. Und dass sie noch besser werden würde, wenn die Mutter eine postnatale Depression hat und der Vater den Vorschlag macht, das Kind alleine zu lassen. Es gab so viele Möglichkeiten, die Geschichte auszubauen, und dann hat sie sich einfach entwickelt.

Viele fragen sich, was für Eltern ihre Kinder unbeaufsichtigt alleine lassen. Wie haben Sie es geschafft, dass die Leser trotzdem Mitgefühl für die Charaktere entwickeln?

Shari Lapena
: Das war wirklich ein schmaler Grat, denn ich wollte nicht, dass die Leser das Gefühl haben, die Eltern hätten all die schlimmen Dinge verdient. Also habe ich versucht, aus der Situation eher eine Grauzone zu machen: Es war ja nicht ihre Schuld, dass der Babysitter kurzfristig abgesprungen ist. Außerdem haben sie das Babyfon mitgenommen und alle 30 Minuten nach dem Kind geschaut. Es gibt viele Leute, die mir schreiben, was das für fürchterliche Eltern seien. Aber es gibt eben auch viele Leser, die Verständnis dafür haben, dass es zu einer solchen Situation kommt. Es passiert, dass Eltern ihre Kinder manchmal alleine lassen. Die Frage, wie viel Fürsorge am Ende zu viel und wie viel zu wenig ist, muss jeder für sich selbst beantworten.

Sie haben schon als Anwältin und Englischlehrerin gearbeitet. Wie sind Sie dann schließlich dazu gekommen, Bücher zu schreiben?

Shari Lapena
: Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es vorherbestimmt war. Ich wollte schon mein ganzes Leben lang eigene Bücher schreiben, aber ich war zu sehr damit beschäftigt, Anwältin und Lehrerinzu werden. Schließlich wurde ich Hausfrau und bin bei meinen Kindern zu Hause geblieben. Dadurch hatte ich endlich Zeit, mit dem Schreiben anzufangen. Ich habe immer dann geschrieben, wenn die Kinder ihren Mittagsschlaf gemacht haben. Zum Glück haben sie immer gut geschlafen! So habe ich dann gelernt, 1000 Wörter innerhalb von drei Stunden zu schreiben.

Es gibt nicht viele Hauptfiguren in "The Couple Next Door". Was finden Sie besonders wichtig, wenn Sie Ihre Charaktere beschreiben?

Shari Lapena
: Ich glaube, es ist ein Prozess. Ich versetze mich in sie hinein, und dann entwickeln sie sich irgendwie von selbst. Normalerweise starte ich nicht mit einer festen Vorstellung von ihren Charaktereigenschaften und ihrem Äußeren. Ich schreibe nie vorab auf, wie der Charakter aussieht oder was er so macht. Die Protagonisten entstehen aus den jeweiligen Situationen heraus. Bei Anne zum Beispiel wusste ich, dass sie eine postnatale Depression haben muss, aber ich wusste sonst nicht viel über sie. Wenn die Geschichte sich entwickelt, dann beeinflusst das die Entwicklung des Charakters. Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich in meinen Büchern also gemeinsam.

Besonders beeindruckend ist die Geschwindigkeit des Erzählens, man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Wie haben Sie das geschafft?

Shari Lapena
: Es freut mich sehr zu hören, dass mein Buch ein Pageturner ist, denn genau das war mein Ziel. Ich wollte, dass die Geschichte wirklich schnell ist. Wie das geht? Ich glaube, dass wir alle sehr neugierig sind. Wir wollen alles wissen. Also ist es, wenn man einen Thriller schreibt, wichtig, dass die Leser neugierig bleiben, wie es weitergeht. Und dabei geht es nicht nur darum, was als Nächstes passiert, sondern auchdarum, was vorher war.Es geht immer darum, dass alle wichtigen Informationen mit größtmöglicher Spannung an den Leser weitergegeben werden. Der Leser muss also unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht, und gleichzeitig gespannt sein zu erfahren, was zuvor geschehen ist. Das ist das Allerwichtigste.

Wurden Sieauch von anderen Genres beeinflusst, als Sie an "The Couple Next Door" gearbeitet haben?

Shari Lapena
: Also ich komme ja eher aus der Richtung Fiction und Dark Comedy. Ich würde zwar nicht sagen, dass die beiden Genres meinen Thriller beeinflusst haben, aber ich habe definitiv in der Auseinandersetzung mit diesen beiden Genres gelernt, wie man ein Buch schreibt. Schreiben kann man - in meinen Augen - nur durch das Schreiben selbst erlernen. Und so habe ich auch beim Schreiben meines ersten Thrillers gelernt, wie man einen guten Thriller schreibt. Es ist mir allerdings sehr viel schwerer gefallen als das Schreiben meiner anderen Bücher. Einen Thriller schnell und spannend hinzubekommen ist wirklich nicht einfach und bedeutet eine Menge Arbeit. Für mich zumindest.

Im Moment arbeiten Sie an Ihrem zweiten Thriller. Können Sie schon etwas darüber erzählen?

Shari Lapena
: Mein neuer Thriller wird "A Stranger in the House" heißen. Darin geht es um ein verheiratetes Paar. Die Ehefrau führt irgendetwas im Schilde, wovon der Mann nicht mal etwas ahnt. Darüber hinaus spielt noch ein aufdringlicher und neugieriger Nachbar eine Rolle. Mehr kann ich allerdings nichtverraten, aber ich hoffe, dass es wieder ein Pageturner wird.
Krimi des Monats April 2017

Wenn der Albtraum aller Eltern wahr wird



Als sie auf das Babyfon blickt, erwachen die Schuldgefühle. "Plötzlich fühlt sich alles irgendwie falsch an. Wer geht zu einem Dinner mit den Nachbarn und lässt sein eigenes Baby allein zuhause? Was für eine Mutter tut so was? Sofort überfällt Anne ein vertrautes, quälendes Gefühl. Ich bin keine gute Mutter." Die Frage nach der persönlichen Schuld der Protagonisten steht im Zentrum des Psychothrillers "The Couple Next Door" der kanadischen Autorin Shari Lapena, der international von der Kritik gefeiert wird und wochenlang in den Top Ten der Sunday-Times-Bestsellerliste stand.

Von der ersten Seite an packt Lapenas Thrillerdebüt die Leserinnen und Leser. Am Ende des Abends ist der schlimmste Albtraum aller Eltern Realität geworden, das Baby ist weg, es wurde entführt. Dabei schienen Anne und ihr Mann Marco die Situation im Griff zu haben. Als sie zum Dinner bei den Nachbarn eingeladen sind und die Babysitterin sie im Stich lässt, beschließen sie, trotzdem der Einladung zu folgen und alle 30 Minuten nach der sechs Monate alten Cora zu sehen, die ja nur ein paar Meter entfernt in ihrer Wiege liegt. Eigentlich kann doch nichts passieren, schließlich haben sie das Babyfon dabei. Doch als die beiden nachts in ihr Haus zurückkehren, ist die Wiege leer. Wie betäubt rufen sie die Polizei.

Die Angst und Not der Mutter, die Erschütterung des Vaters sind aufrichtig. Trotzdem fühlt sich die ganze Situation irgendwie falsch an, denkt sich auch der Ermittler Raspach. Von Beginn an hält er es für unwahrscheinlich, dass ein Fremder mitten in der Nacht unbemerkt in ein Reihenhaus in diesem verschlafenen Viertel im New Yorker Hinterland eindringt und unbemerkt ein Baby entführt. Da die Polizei keine Spuren eines Einbruchs findet, richtet sich Raspachs Verdacht schnell auf Anne und Marco, die wiederum entsetzt sind, verdächtigt zu werden. Wer würde schon seinem eigenen Kind etwas antun? Doch wer, wenn nicht die beiden, hat die kleine Cora dann entführt?

Was auf den rund 350 Seiten von Lapenas Roman folgt, ist ein einerseits nüchtern erzähltes, andererseits äußerst raffiniert angelegtes psychologisches Spiel, dessen Fokus weniger auf der äußeren Handlung und der Ermittlungsarbeit der Polizei als vielmehr auf dem Innenleben aller beteiligten Figuren liegt. Abwechselnd tauchen die Leserinnen und Leser tief in die Gedankenwelt von Anne und Marco und weiteren Romanfiguren ein, von denen jede eigene Geheimnisse vor den anderen zu verbergen sucht. "Sie spielt anderen etwas vor. Tut das nicht jeder? Alle Menschen geben vor, etwas zu sein, was sie nicht sind. Die ganze Welt basiert auf Lüge", denkt Anne, die unter einer postnatalen Depression leidet. Doch auch Marco hat sich in letzter Zeit verdächtig abweisend gegenüber seiner Frau verhalten. Und welche Rolle spielt das kinderlose Nachbarspaar Cynthia und Graham, welche Rolle Annes schwerreiche Eltern, die immer wieder gegen Marco intrigieren, in diesem Rätsel um das verschwundene Baby?

Ob psychische Probleme, Ehebruch oder Lügen - von der ersten Seite an führt Lapena die Leserinnen und Leser in die menschlichen Abgründe ihrer Protagonisten, und nach dem dramatischen Auftakt folgen völlig überraschende Wendungen. Auch weil die Autorin in einer schnörkellosen Sprache in der Gegenwartsform erzählt, kann man sich dem Sog von "The Couple Next Door" kaum entziehen. Glaubt man als Leser in einem Moment, alles durchschaut zu haben, so weiß man bald überhaupt nicht mehr, wem man noch vertrauen kann in diesem atemberaubend erzählten Psychothriller, der zugleich ein Familiendrama ist.

Alles zum Krimi des Monats
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Ein Ehepaar ist bei seinen Nachbarn zum Essen eingeladen. Da der Babysitter kurzfristig abgesagt hat, muss das Babyfon reichen, um die Eltern über den Zustand ihres sechs Monate alten Kindes auf dem Laufenden zu bleiben. Als sie nach Hause kommen, ist das Baby verschwunden. Fassungslos vor Entsetzen alarmieren sie die Polizei. Es beginnt ein wahrhaft teuflisches Drama um Lügen und Verrat und Intrigen. Denn wer sind eigentlich die Nachbarn? Welche Geheimnisse hüten sie, aber welche Geheimnisse haben auch die Eltern? Alle haben etwas zu verbergen. Der Roman ist, wie Harlan Coben so richtig schreibt: "Brillant erzählt und messerscharf beobachtet". Dem Drama setzt Friederike Kempter zusätzliche Glanzlichter auf. Sie verleiht diesem Albtraum noch dunklere Abgründe und bösere Facetten, als der Text sie hergibt. Friederike Kempter ist eine Sprecherin, der man fasziniert zuhört. "The Couple Next Door" reiht sich ein in die Kategorie Psychothriller, bei der man, ähnlich wie bei "The Girl on the Train", selbst entscheiden muss, wem man traut, ob irgendjemand irgendwann die Wahrheit sagt - oder ob alles nur ein Trugbild ist, das jeden Moment zerplatzen kann.

© BÜCHERmagazin, Margarete von Schwarzkopf (mvs)
"Brillant erzählt und rasiermesserscharf beobachtet. THE COUPLE NEXT DOOR hat mich noch lange beschäftigt, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte." Harlan Coben "Ein atemloser psychologischer Thriller ... voller überraschender Wendungen, Geheimnisse und Lügen" The Herald "Eine faszinierende Mischung aus Gone Girl und Gone Baby Gone ... eine Geschichte mit geradezu schwindelerregenden Wendungen" Grazia "Ein spannender Thriller zum "Weglesen", dessen Reiz aber auch im Wechsel der Erzählperspektiven liegt " Ostthüringer Zeitung, 28/07/18 "Autorin Lapena gelingt es, die Spannung in dem Psycho-Thriller stetig aufrechtzuerhalten, mehrere Wendungen überraschen den Leser" Neue Presse, 13/07/18
"Man nehme eine Prise Gone Girl, ein wenig Inspiration von Gone Baby Gone und ein bisschen Girl on The Train - und heraus kommt ein packender Thriller, der geradezu nach einer Verfilmung schreit." Alexandra Knief, Weser Kurier, 06.04.2017 "Ein hochspannendes, in einem lakonischen, bewusst schlichten Staccato-Stil erzähltes Verwirrspiel, das selbst auf der letzten Seite mit einem wahren Knalleffekt aufwartet." Petra Pluwatsch, Kölner Stadt-Anzeiger, 03.03.2017 "Das Buch ist überzeugend, weil es den Leser sehr nah heranlässt an ein Paar in einer Ausnahmesituation - an ihre Ängste, Diskussionen und Verzweiflung." Christian Beisenherz, WDR2 Krimitipp, 02.05.2017