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Benutzername: claudi-1963
Wohnort: Schwaben
Über mich: Ich bin eine absolute Leseratte und lese sehr viele Bücher vorab, unter anderem bei lovelybooks und vorablesen. Meine Lieblingsbücher sind Krimis,Thriller, Biografien, Dramen, humorvolles, christliche Literatur, aber auch ab und an ein Liebesroman.
Danksagungen: 26 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 593 Bewertungen
Bewertung vom 21.03.2019
Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8
Carver, Tania

Jetzt gehörst du mir / Marina Esposito Bd.8


ausgezeichnet

"Hüte dich, alles, was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten." (Benjamin Franklin)
In Colchester werden zur selben Zeit an unterschiedlichen Orten drei Männer erhängt aufgefunden. Alle Männer weisen Ähnlichkeiten mit DI Phil Brennan auf und sind ähnlich wie er angezogen. Dazu hat jeder von ihnen eine Tarotkarte mit dem Namen von Phil bei sich. Phil Brennan erkennt schnell, das alle drei an Orten niedergelegt wurden, bei denen er oder Marina ermittelt hatten. Natürlich ist er sich ziemlich sicher, dass der Täter bzw. die Täterin ihn damit nach Colchester locken möchte. Ehefrau Marina ist nicht gerade erfreut darüber, als sie hört, das Phil nach Colchester möchte, weiß sie doch um die Gefährlichkeit der Täterin die schon lange ihre Familie terrorisiert. Doch Phil möchte das ganze endlich beenden und beratend den Ermittlern zur Seite stehen. Nachdem Phil von einem Beamten abgeholt wird, verläuft sich seine Spur und er taucht nie in Colchester auf. Marina ist klar, dass die Frau die sich Fiona Welsch nennt, Phil in seiner Gewalt hat. Sie macht sich allein auf die Suche nach ihm und gerät so selbst in große Gefahr. Zum Glück bekommt sie Hilfe von Phils ehemaliger Kollegin Anni Heburn. Können sie Phil rechtzeitig aus der Gewalt der Psychopathin retten.

Meine Meinung:
Das grüne Cover mit der verwelkten Rose, passte wunderbar zu den letzten Büchern dieser Reihe. Da ich einige gelesen habe freute ich mich schon auf diesen Band. Der Schreibstil war wie schon bei den anderen Bänden für mich sehr überzeugend. Die verschiedenen Handlungsstränge, die gut ineinanderlaufen haben mich regelrecht an dieses Buch gefesselt. Dass es im Plot wieder einmal um diese Stalkerin geht die schon in den letzten Bänden aufgetaucht und die Familie von Phil bedrohte, hatte mich wenig überrascht. Doch es geht auch viel um Phils Vergangenheit und die von Fiona. Von daher ist es als Leser sicher besser, wenn man die Vorgängerbände schon kennt. Überrascht hingegen war ich das die Täterin doch ein recht leichtes Spiel mit Phil hatte. Da ich schon so ein ähnliches Buch gelesen hatte, war so eine Geiselnahme einer Psychopathin nichts Neues für mich gewesen. Hier vor allem spürte man ihre krankhafte Psyche die einen Menschen total besessen und absolut besitzergreifend wirken lassen. Dies stellen das Autorenduo meiner Ansicht nach sehr gut dar. Ich konnte mich dabei vortrefflich in Phil hineinversetzen und habe mit ihm bis zum Ende gebangt. Natürlich war vielleicht einiges vorhersehbar, jedoch haben mich auch einige Szenen total erschüttert. Eindrucksvoll fand ich besonders die Rückblenden aus Sicht der Täterin, bei denen man immer mehr zusehen konnte wie sie von ihren Ideen besessen und dadurch einen krankhaften Plan schmiedete. Die Charaktere, ob nun der sympathische, taffe Phil ist den seine Gefangenschaft sehr belastet und der dadurch so eine Art Stockholm Syndrom entwickelt. Die abgeklärte, bösartige, fanatische und unberechenbare Fiona deren eigentlichen Geheimnis im Laufe des Buches man immer näher kam. Marina als ängstliche, warmherzige Person, die um ihren Mann bangt und sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Und Anni die mutige, souveräne und zielbewusste die noch immer unter dem Tod ihres Partners litt, all diese konnten mich überzeugen. Traurig hingegen machte mich das offene Ende, vor allem mit dem Wissen, das es keinen Fall Brennan/Esposito mehr geben wird. Ich mochte die beiden als Ermittler und als Ehepaar, auch wen sie viel einstecken mussten. Meiner Ansicht nach wäre es schön gewesen zu sehen wie das ganze danach weitergeht und verarbeitet wird. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nehme ich Abschied und gebe 5 von 5 Sterne für das Buch.

Bewertung vom 14.03.2019
Als die Tage ihr Licht verloren
Hayek, Stephanie von

Als die Tage ihr Licht verloren


gut

"Euthanasie umschrieben mit dem schönen Decknamen "Aktion Gnadentod" bei dem man Kinder, Psychisch Kranke und Anstaltsinsassen zunehmend als Ballastexistenzen ansieht, die zu beseitigen sind."
Berlin 1940: Die beiden Schwester Linda und Gitte, die aus einer gutbürgerlicher Berliner Familie stammen geniessen ihre unbeschwerte Jugend. Beide arbeiten als Sekretärinnen auch wenn Gitte gerne Jura studiert hätte und Linda eher die künsterische Ader ihrer Mutter geerbt bekommen hat. Dann jedoch lernt Linda den sensiblen, künsterischen Schuhhändler Erich kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Als Erich eingezogen wird und an die Front abkommandiert wird ist Linda untröstlich. Anfänglich schreibt sie ihm fast täglich weil sie ihn so sher vermisst, doch dann bleiben Erichs Briefe aus. Niemand weiß etwas was mit ihm geschehen ist und Linda fällt in tiefe Depressionen. Alles ist ihr auf einmal egal, sie isst kaum mehr etwas und ihre Familie ist verzweifelt über Lindas Teilnahmslosigkeit. Das dies nicht gerade gut, ist in Zeiten wo Euthanasie Einzug hält und immer mehr Kranke, Behinderte, Alkoholiker vergast werden weiß noch kaum jemand. Als man dann eines Tages Linda zwangseinweist, denkt jeder das sie Linda helfen wollen.
Stephanie von Hayek verbindet in ihrem Debüt die fiktive Geschichte zweier Schwestern in Berlin, mit einer wahren Geschichte eines verhängnisvollen Transports aus dem Jahr 1940 zu einem faszinierenden Roman um Liebe, Neid, Verrat und Ideologie.

Meine Meinung:
Das Cover zeigt zwei junge Frauen, die unbeschwert durch die Straßen flanieren und bei dem man nicht unbedingt solch eine Thematik erwartet. Bei dem Buch selbst war ich hin- und hergerissen, da ich mit dem Schreibstil der Autorin schwer zukämpfen hatte. Ich vermisste die Harmonie und gleichförmigen Sätze, dagegen gab es oft viele Wiederholungen in den Sätzen und ich empfand sie oft als sehr holprig. Auch bei einigen Szenen konnte ich nicht alles nachvollziehen. Da war z. B. eine Frau die Linda mit ihrem Auto nach Berlin fuhr und das in Kriegszeiten, wo doch sicher die meisten Autos konfisziert wurden, wo es Ausgangssperren gab und sicher auch die Bombengefahr groß war. Das schien mir ein wenig unrealistisch dargestellt, zu mal Linda ja auch noch gesucht wurde. Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, sie bleiben eigentlich bis zum Schluss sehr oberflächlich, blass und unscheinbar. Ich hätte mir da lieber weniger Charaktere, dafür aber tiefgründiger ausgearbeitet gewünscht. Da ich schon viele Bücher über Holocaust und Euthanasie kenne, muss ich sagen das auch diese Thematik meiner Ansicht nach zu kurz kam. Das Buch konnte mich erst im letzten Drittel so richtig fesseln, vorher war es für mich eher eine Qual. Hätte ich nicht bei einer Leserunde mitgemacht, ich hätte es sicher abgebrochen. Lediglich die einigermaßen guten Recherchen im Nachwort und das fesselnde Drittel lassen mich ein wenig gnädiger stimmen. Negativ stoßte mich allerdings auch das Ende auf, das mich mit vielen Fragen zurückließ. Da hätte ich mir doch einen Epilog gewünscht bei dem die Autorin noch mehr auf die Zukunft der Protagonisten eingeht. Ob ich ein weiteres Buch der Autorin lesen würde weiß ich noch nicht. Ich jedenfalls kann diesem Buch auf Grund des Schreibstils und meinem Empfinden leider nicht wie die anderen Leser die volle Punktzahl geben, sondern nur gerade noch knappe 3 von 5 Sterne.

Bewertung vom 14.03.2019
StehaufMensch
Koch, Samuel

StehaufMensch


ausgezeichnet

"Wenn jemand von schwerem Leid betroffen ist, das sich nicht abwenden oder bessern lässt-könnte es sein, das die Haltung und die Art , mit der er dieses Leid trägt und erträgt, seine ganz spezielle Aufgabe im Leben ist." (Viktor Frankl)
Ein Buch das vom Titel her so gar nicht zu dem im Rollstuhl sitzenden Samuel Koch passt, denkt man im ersten Augenblick. Doch "Stehauf" steht ja auch dafür das ich, was neu anpacke, mich nicht mutlos gehen lasse, sondern kämpfe und mit meinem Schicksal zurechtkomme. Und genau von dieser Seite her passt der Titel dann wieder ausgezeichnet. Resilienz heißt kurz übersetzt Krisen unbeschadet überstehen. Es könnte auch bei manchen der innere Schweinehund sein den man überwinden muss in gewissen Lebenslagen. Doch es gibt auch Schicksale und Krisen, wie in seinem eigenen Fall, wenn es halt, nicht mehr nur ausreicht seinen inneren Schweinehund zu überwinden. Und genau hier setzt Samuel an, was müssen wir tun um mit unseren Herausforderungen, Krisen, Schicksalen, Tod, Verlust und Niederlagen klarzukommen und um unser Leben neu anzupacken?
Der Einstieg begann in einem theoretischen Teil, dem Vorwort vom Hirnforscher Professor Dr. Gerald Hüther und der Darstellung was ist überhaupt Resilienz. Weiter ging es dann mit Stehaufwerten, Samuels Alternativen Säulen der Resilienz. Hier gab Samuel direkte Beispiele, wie er sich mit seinem Schicksal auseinandersetzt. Dabei wurde unterteilt in verschiedene Werte und Ausrichtungen wie z. B.:
· Hoffnung
· Dankbarkeit
· Langmut
· Sanftmut
· Demut
· Verantwortlichkeit
· Disziplin
· Dienen
· Kreativität
· Endlichkeitsbewusstsein
· Sinn
und viele andere. Dieser Teil hat mich sehr bewegt, da ich selbst schon länger erkrankt bin, profitiere ich von diesem Teil und werde sicher nochmals einiges nachlesen. Den Samuel schrieb hier wahrlich von seinen eigenen Erfahrungen, trotzdem ich mir da ab und an noch ein wenig mehr gewünscht hätte. In diesem Teil brachte er auch viel Wissenswertes von Viktor Frankl mit ein, einem jüdischen Neurologen und Psychiater der 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde und dadurch einiges schicksalhaftes erlebt hatte. Vitamine der Seele bildet den Abschluss in dem Samuel seine individuellen Vitamine für das emotionale Immunsytem gab. Wie man am besten so ein schicksalhaftes Leben verändern und seinen Alltag so gestalten kann, das man ab und zu seine Glücksmomente hat die einen wieder aufstehen lassen.

Fazit:
Ein Buch, das ich jedem nur empfehlen kann, vor allem Menschen, denen ein Schicksal widerfahren ist. Auch wenn er Anfang relativ komplex, ein wenig trocken und nicht immer ganz verständlich war. Doch das Offenlegen des Autors der selbst durch tiefe Täler ging und noch immer geht und seine Sichtweise, Lebenseinstellung und Tipps den Betroffenen weitergibt haben mich sehr beeindruckt. Dieses Buch werde ich sicher noch öfters zur Hand nehmen, besonders wenn ich selbst mal wieder am Boden bin. Deshalb von mir eine Leseempfehlung für diesen ganz anderen Ratgeber und 5 von 5 Sterne.

Bewertung vom 05.03.2019
Schön, Geil und Tödlich   7 Erotische Geschichten
Stevens, Hannah

Schön, Geil und Tödlich 7 Erotische Geschichten


gut

"Wie die Statistik zeigt, sind eine große Anzahl der begangenen Morde Beziehungstaten – ein weiterer Vorteil des Singledaseins!" (Wolfgang Kreiner)
Wenn eine Frau auf der Suche nach der schönsten Sache der Welt ist, nämlich Sex dann kann es schon mal passieren das dies tödlich endet. Frauen, deren prickelnde Lust unstillbar ist, sollte man vielleicht lieber nicht im Weg stehen. Und es bleibt auch nicht aus, das sie in manch prekäre Lagen kommen könnten. Ob sie es schaffen werden, sich daraus zu befreien oder ob ihre Triebe sie teuer zu stehen bekommen das erfährt man hier bei 7 mörderischen, erotisch, heißen Kurzgeschichten. In "Die betrogene Köchin" geht es um den Seitensprung ihres Mannes, den sie sich nicht gefallen lässt, sie greift dabei zu einem perfiden Plan. Bei "Die durchtriebene Ehefrau" geht der Plan ihren Mann zu beseitigen total daneben. In "Die geile Jugendamtsmitarbeiterin " erleben wir eine ganz durchtriebene Frau, die sich mit einem ihrer Klienten einlässt. Während in "Die geile Tante" ein besonderer Quickie ist nicht gerade der beste Einfall, den dieser endet tödlich. Bei "Die untreue Freundin" hatte Linda aufgerechnet einen One-Night-Stand mit dem Freund ihrer besten Freundin. In "Die versaute Ladendiebin" bringt die Liaison mit dem Detektiv eine Ladendiebin in große Schwierigkeiten. "Die Gang Bang Stute" nach einem Dreier wittert die vernachlässigte Hannah ein lukratives Geschäft.

Meine Meinung:
In diesen 7 unterschiedlich langen Geschichten nimmt die Autorin mich auf eine erotische Reise mit, die meist für einen tödlich endet. Der Schreibstil war gut und die Sprache sehr einfach, gefallen hatte mir, das sie nicht extrem vulgär gewesen war. Allerdings wurden auffällig viele Begriffe wiederholt, auch bei den Geschichten selbst erkennt man zu wenig neue Ansätze. Ich hätte mir da doch ein wenig mehr Abwechslung und Einfälle bei den Sexszenen oder gar bei der Todesart gewünscht. So war es dann doch meist, das in den Geschichten die Frauen die Oberhand hatten und die Männer diejenigen waren, die schlecht davon kamen. Die Sexszenen waren erotisch gut ausgearbeitet, haben mich allerdings wenig zum prickeln gebracht. Ich denke, als Einstieg in die Erotikszene ist das Buch für Leser sicher ganz in Ordnung, für die anderen wäre es sicher zu wenig Abwechslung. Die Mischung aus Erotik und Crime fand ich dagegen eine gute Idee und ich denke, dass diese bei weitem ausbaufähiger wären. Vor allem wen mehr Spritzigkeit, Ausgefallenem, Spannung und Kalkül dahinter wäre, könnte ich mir das sicher noch interessant vorstellen. Trotzdem waren es unterhaltsame Geschichten, die mich allerdings zu wenig berührt hatten. Diese Geschichten waren einfach zu berechnend und hatten zu wenig Spannung, deshalb gibt es von nur 3 von 5 Sterne.

Bewertung vom 26.02.2019
Auf den Spuren meiner Schwester
Hedlund, Jody

Auf den Spuren meiner Schwester


ausgezeichnet

" Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. " (2 Kor. 12,9)
New York 1858:
Die Stadt ist weiter von Armut und Not betroffen, viele Eltern müssen von daher ihre Kinder in den Westen schicken. Deshalb kümmert sich die Children´s Aid Society um Transporte für Kinder zu neuen Familien, in der Hauptsache Christen, in den Westen. Für Marianne ist dies die beste Gelegenheit um ihre Schwester Sophie und die Kinder Olivia und Nicholas zu finden. Den sie vermutet, dass die Kinder mit einem Transport nach Illinois gebracht wurden und sich Sophie auf die Suche nach ihnen gemacht hat. Bei ihrer langen Zugfahrt mit über 30 Kindern wird sie von dem lebenslustigen Andrew Brady begleitet. Gerade seine hingebungsvolle Art und seine Liebe den Kindern gegenüber lernt Marianne auf der langen Reise immer mehr zu schätzen. So bleibt es auch nicht aus, das sie Gefühle füreinander entwickeln. Doch Marianne bekommt auf dieser Fahrt auch das Leiden und die Ängste der Kinder zu spüren. Immer stärker werden ihre Zweifel, ob diese Transporte der richtige Weg gegen die Not ist. Das sich unter Drews liebevoller Fassade jedoch Abgründe aus seiner Vergangenheit auftun ahnt Marianne nicht. So bleibt es nicht aus, das sie irgendwann immer näher der Katastrophe zusteuern. Können die beiden dies mit Gottes Hilfe überwinden und eine gemeinsame Zukunft finden?

Meine Meinung:
Nach dem ersten Buch der Familiensaga, in dem ich Elisa Neumann kennenlernte, ging es diesmal um die mittlere Schwester Marianne. Das eindrucksvolle Cover sollte schön darstellen wie sich die Kinder an ihre Zugbegleiterin Marianne klammern. So beeindruckend und emotional war auch der Plot dieses Teils. Den diesmal ging es um die Kindertransporte, die verwahrloste Straßenkinder, Waisenkinder, Kinder von armen Eltern u. a. zu christlichen Familien in den Westen transportierten. Dass diese Kinder nicht immer in behütete Familien unterkamen und stattdessen oft als billige Arbeitskräfte oder sogar im Westen verwahrlosten, hatte mich sehr berührt und betroffen gemacht. Manche bezeichneten es sogar als Sklavenhandel und trotzdem gab es Familien bei denen die Kinder wohlbehütet, liebevoll aufwuchsen und den christlichen Glauben kennenlernten. Dass es auf diesen Fahrten auch zu kleinen Unfällen kommen konnte oder Kinder verloren gingen, war sicher keine Seltenheit. Die sensible, sympathische Marianne kannte ich ja schon vom letzten Mal, doch hier muss sie nun ganz alleine klar kommen ohne die behütende Hand ihrer Schwester Elisa. Andrew dagegen war ein adretter, herzlicher und humorvoller Mann, den ich sofort ins Herz schloss. Ein Ereignis aus der Vergangenheit hatte ihn schwer gebrochen, so das er mit sich selbst oft im unreinen war. Trotz seines starken Glaubens hatte er immer wieder Selbstzweifel, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ. Schön war das es ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus dem Vorband gab. Am meisten jedoch hat mich bewundert wie wichtig der Autorin zum einen diese damaligen Kindertransporte und besonders der Glaube ist, den sie dezent aber sehr gut in den Roman mit einfließen ließ. Tief bewegt mich die Anmerkung am Ende wo sie auf Clara B. Comstock hinwies, die von 1911 bis 1928, 74 Transporte von Waisenkinder in den Westen begleitet hatte. Gerade ihre Notizen waren sehr hilfreich für ihr Buch. Für mich war auch dieser Teil wieder ein Leseerlebnis, den Autorin schreibt wirklich fesselnd und einfühlsam, so das man das Buch kaum mehr weglegen kann. Ich gebe 5 von 5 Sterne und freue mich bereits jetzt schon auf den nächsten Band mit der jungen Sophie.

Bewertung vom 21.02.2019
The Legend of Port Pine - Gefährliche Liebe (Mystery Romance, Liebe, Spannung)
Boyd, Evelyn

The Legend of Port Pine - Gefährliche Liebe (Mystery Romance, Liebe, Spannung)


sehr gut

"Abenteuertouristen zieht es zu Orten, wo sie nichts zu suchen haben." (Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger)
Als Caitlin Macrae ihren Schulabschluss beendet hat, steht sie vor der Entscheidung, ob sie Archäologie studieren und die Fußstapfen der Eltern treten soll. Doch eigentlich liegt es Caitlin so gar nicht, zwischen Scherbenhaufen herumzuwühlen. Da erreicht sie ein Brief einer Anwaltskanzlei, das ihre Tante Megan verstorben ist und sie ihr ganzes Vermögen geerbt hat. Caitlin ist fassungslos und kann es gar nicht glauben, das ihre Tante nicht mehr lebt. Deshalb macht sie sich auf in die USA zu fliegen, zum einen mehr zu erfahren und um die Erbschaftsangelegenheiten zu regeln. Angekommen in New England in dem kleinen Ort Port Pine, erfährt sie das ihre Tante die Klippen hinabgestürzt und ist dabei tödlich verunglückt. Caitlin zieht erst mal in Megans Haus und versucht mehr über die Umstände herauszubekommen. Da lernt sie Alan kennen, der mit ihrer Tante ein historisches Karussell und den Jahrmarkt wieder aufleben lassen wollte, den sie im Wald entdeckt hatte. Komische Ereignisse überschatten Caitlins Anwesenheit und immer mehr kommt sie ins Zweifeln, ob ihre Tante wirklich verunglückt oder sie gar von den Klippen gestoßen wurde.

Meine Meinung:
Evelyn Boyd, eine Autorin die ich bis dahin noch nicht kannte, faszinierte mich mit diesem Abenteuerroman. Das Cover selbst passt sehr gut zu der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut und man hätte am liebsten noch mehr erfahren wie das ganze dann weiter ging. Die Geschichte hat ein bisschen was von Abenteuer, Mystik, Krimi bis hin zum Liebesroman. So fliegen die Seiten nur so dahin und ich saß gebannt davor, wie das ganze ausgehen wird. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, auch wenn man sie durchaus noch hätte etwas mehr vertiefen können. Leider erfährt mal relativ wenig von Caitlin, aber auch von ihrer Tante Megan und das ist es auch, warum ich nicht die volle Punktzahl geben kann. Das Ende war mir dann auch ein wenig zu unspektakulär, ebenso wie die Auflösung des ganzen, den ich hatte, dies schon fast vorausgesehen. Auch die Legende selbst wird nur angerissen, man hätte da sicherlich noch mehr daraus machen können. Stattdessen bleibt es eine etwas oberflächliche Kurzgeschichte, die mich aber trotzdem gut unterhalten hat und von mir 4 von 5 Sterne bekommt.

Bewertung vom 21.02.2019
Liebende (eBook, ePUB)
Ho-seung, Jeong

Liebende (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

" Die Liebe ist stärker als der Tod, heißt es. Für die Liebe muss man alles opfern. " (Auszug aus dem Buch)
Der Karpfen Blauperlenauge, der an einem Windspiel sein Dasein fristet ist einsam, da entdeckt eines Tages ein Mönch das Windspiel und der Karpfen erhält noch einen weiteren Karpfen den der Mönch wegen seiner schwarzen Augen Schwarzperlenauge nennt. Blauperlenauge ist glücklich endlich jemanden zu haben und es ist sofort Liebe auf den ersten Blick zwischen den beiden. Doch die Jahre vergehen, die beiden und spielen mit ihren Glöckchen im Wind um traurigen Menschen Trost zu spenden und Freude in einsame Herzen zu tragen. Aber mit den Jahren wird Blauperlenauge immer unglücklicher, Schwarzperlenauge beachtet ihn kaum mehr. Blauperlenauge bekommt die Sehnsucht etwas verpasst und vielleicht doch die Liebe seines Lebens noch nicht gefunden zu haben. Tatsächlich geschieht eines Tages das Wunder, er darf hinaus in die Welt und erlebt dort jede Menge Abenteuer. Doch er erlebt und erfährt auch Dinge, die ihn schwer erschüttern und er muss erkennen, das die wahre Liebe in ihm selbst steckt.

Meine Meinung:
Das wunderschöne bunte Cover mit den beiden roten Karpfen, den Blüten, dem Glöckchen des Windspiels und die Kurzinfo haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ich durfte es in einer Aktion von Jellybooks vorablesen. In diesem Buch ist dem südkoreanischen Dichter Jeong Ho-seung eine beeindruckende Fabel gelungen. Mit viel Poesie, Weisheit und bildlicher Darstellung ist der Schreibstil sehr verständlich und unterhaltsam gewesen. Ich war sofort von der Geschichte gefangen, die man wirklich gut auch in die menschliche Realität übertragen kann, sei es die erste Verliebtheit, die Liebe, Ehe und das man irgendwann an einen Punkt kommt, wo man nichts mehr einander zusagen hat. Und dass es einem dann auch so gehen kann wie dem Karpfen, in dem man sich auf die Suche begibt nach der wahren Liebe. Dass man für diese Fabel wunderschöne Karpfen verwendet hat, hat sicher einen Grund, da Karpfen in Asien ein hohes Ansehen erhalten. Beeindruckt haben mich vor allem einige Sätze die mich tief bewegt haben, wie zum Beispiel: "Nur wer einander liebt, hat das Recht auf ein Zusammenleben." und der Satz siehe oben. Leider konnte man die schönen Bilder im Buchinnenteil beim EBook nicht richtig erkennen, das war etwas schade. Dieses Buch hat mich gedanklich an die Weisheiten des "Kleinen Prinzen" erinnert und es war für mich wirkliches ein literarisches Geschenk. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, den hier wird, die Liebe auf eine beeindruckende Weise erklärt. Von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 21.02.2019
Volltreffer / Hauptkommissar Eike Hansen Bd.7
Seibold, Jürgen

Volltreffer / Hauptkommissar Eike Hansen Bd.7


ausgezeichnet

"Vor den Klohäuschen hatte es noch nie gut gerochen, aber heute war der Geruch noch stechender als sonst." (Buchauszug)
Als Kriminalmeister Willy Haffmeyer das verdorrte Blumenbeet vor der Kapelle St. Rasso sieht, das sein Bekannter Hansjörg Roth sonst immer bearbeitet, macht er sich ernsthaft Sorgen. Wenig später dann entdeckt er Roths Leiche in seinem Klohäuschen unweit seiner Hütte. Roth sitzt mit heruntergelassener Hose auf der Kloschüssel, dort hatte man ihn mit dem Bolzen einer Armbrust durchlöchert zurückgelassen. Wenig später kommt Haffmeyer Roths kriminelle Vergangenheit in den Sinn, für die er sogar einige Jahre im Gefängnis saß. Das Geld aus dem damaligen Bankraub wurde ja bis heute nicht gefunden, ob ihn wohl seinen Komplizen deshalb umgebracht haben? Oder war das ganze nur ein dummer Unfall gewesen von ein paar herumstreifenden Mittelalter Fans, die zurzeit mit Armbrüsten in den Wäldern ihr Unwesen treiben? Während Kommissar Eike Hansen sich eigentlich auf seine Hochzeit vorbereiten sollte, ereilt ihn dieser neue Fall. Kein Wunder, das seine Verlobte Resi sauer ist und deshalb Funkstille zwischen ihnen herrscht. Kann Hansen außer seinem Fall auch noch an die Hochzeitsvorbereitungen denken?

Meine Meinung:
Mit der Allgäuer Reihe Band 7 um Kommissar Eike Hansen scheint diese Kriminalreihe dem Ende zuzugehen und sich der Autor wie ich gehört habe neuen Wegen zu widmen. Für mich selbst war es der vierte Hansen Band, den ich gelesen hatte. Das herrliche Cover mit dem jungen Hirsch und den Pfeilen im Mund passte gut zu diesem Buch und der Reihe. Wieder einmal nahm mich der Autor mit ins schöne Allgäu, das man anhand seiner detaillierten Beschreibung bildlich vor Augen hatte. Das Roth ausgerechnet Willy Haffmeyers Bekannter war, trotzdem er Jahre im Gefängnis eingesessen hatte, hatte mich schon etwas verwundert. Dass ihm deshalb dieser Fall besonders nahe ging, konnte ich jedoch gut verstehen. Roth war aber auch bei vielen im Ort sehr beliebt, vor allem weil er viel für die Bepflanzung des Blumenbeets vor der Kapelle getan hatte. Verwunderlich war dann eher für mich, das er ausgerechnet in die Gegend zurückkehrte, wo seine damaligen Überfälle stattfanden, wie z. B. beim Schneider Creglinger. Vor allem konnten mich die Charaktere wieder überzeugen, besonders Hanna Fischer Willys Kollegin bekam diesmal einen größeren Part als sonst zugeschrieben. Und auch die Kollegin vom BKA Jana Vermijnen aus dem letzten Band, die Hansen schöne Augen gemacht hatte, kam erneut zum Einsatz. Besonders machte mir der Streit von Hansen und Resi zu schaffen und ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, ob die beiden es diesmal schaffen würden zu heiraten. Humorvoll war außerdem wieder Kater Ignaz, der wie immer nicht gerade zu Hansens Lieblingshaustieren gehörte und der hier einfach nicht fehlen durfte. Bei Jürgen Seibold bekommt sogar dieser Kater ein wenig menschliche Züge. Sehr eigentümlich empfand ich nach wie vor Schubert, der immer so sang- und klanglos bei Hansen auftauchte. Auch wenn es diesmal etwas unspektakulärer und ruhiger ablief, war es wieder ein schöner Regionalkrimi bei dem man, bis zum Ende mitraten konnte. Deshalb von mir 4 1/2 von 5 Sterne für vielleicht Hansens letzten Fall.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 16.02.2019
Eine Liebe in Manhattan (eBook, ePUB)
Dakota, Kate

Eine Liebe in Manhattan (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Das fröhliche, luftige Cover mit der jungen Frau vor den Toren New Yorks und der Klappentext hatten mich neugierig auf Kate Dakotas neusten Roman gemacht. Besonders da ich mich schon auf eine informative Rundreise New Yorks und eine schöne, tiefsinnige Liebesgeschichte freute. Und auch diesmal hat mich ihre Geschichte wieder heftig bewegt und zu Tränen gerührt, weil sie mit so viel Emotionen geschrieben wurde. Dazu weiß die Autorin wie man das Lokalkolorit mit wunderschönen Plätzen, Sehenswürdigkeiten und Beschreibungen dem Leser schmackhaft macht. Oft bereist die Autorin zuvor ihre Orte sogar selbst von denen sie in ihren Geschichten berichtet. Eigens für einige Helikopter Manöver hat sich die Autorin Informationen bei einem Piloten geholt. Gerade dieses Herzblut, das man in jedem ihrer Bücher spürt, beeindruckt mich jedes Mal aufs neue. Doch noch mehr begeistert mich Kates Liebe zum Detail, das man besonders bei ihren außergewöhnlichen Geheimnissen rund um die Charaktere im Laufe der Story entdeckt. Auch hier riss die Autorin wieder einmal ein interessantes Thema an, das Emmas großes Geheimnis umgibt und das ich hier natürlich nicht verraten werde. Mit Emma hatte die Autorin diesmal eine sympathische, sensible, humorvolle Frau erschaffen, die manchmal jedoch auch traurig, depressiv und nachtragend auf mich wirkte. Floyd hingegen ist ein wahrer Frauenheld arrogant, selbstverliebt, abenteuerlustig doch in seinem Inneren ist er ein hilfsbereiter, offener und aufmerksamer Mensch, dem nichts entgeht. Mit Eb und Ivo erlebte ich zwei lustige Zeitgenossen, die beiden waren Emmas große Stütze und ihre ganz eigenen Bodyguards. Bei Jeremy und Conny erlebte ich wieder das warmherzige, treue und liebevolle Ehepaar, wie ich es schon von ihren letzten Büchern aus Neuseeland oder Irland her kannte. Genau das ist es auch, was die meisten ihrer Geschichten ausmachen, das trotz vielen Problemen und Schicksalen die Wege häufig in Richtung Liebe, Harmonie und letztendlich zum Happyend führen. Deshalb von mir eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 11.02.2019
Der Tätowierer von Auschwitz (eBook, ePUB)
Morris, Heather

Der Tätowierer von Auschwitz (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

"Ein Leben ohne Hoffnung ist wie ein Vogel ohne Schwingen. Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Himmel ohne Sterne." (Ernst Thälmann)
Als man 1942 Ludwig Eisenberg auch Lale genannt nach Auschwitz deportierte wurde, ahnte er noch nicht das er dort auch die Liebe seines Lebens kennenlernen würde. Schnell bekam er dort die Aufgabe des Tätowierers, er musste jeden Mitgefangenen eine Nummer tätowieren. Jene Nummer, unter der die Gefangenen in jener Zeit registriert wurden und bei der man später erkannte, das die Person in Auschwitz gewesen war. Seine Arbeit als Tätowierer bracht jedoch für Lale auch Vorteile, den er bekam eine besondere Schlafstätte und bessere Essensrationen wie andere. Eines Tages dann tätowiert er einer jungen Frau ihre Nummer in den Arm und sofort verliebt er sich in ihre wunderschönen Augen. Schnell erfährt er, das sie Gita heißt und wo sie untergebracht ist. Lales Einfluss ermöglicht es ihm, das er für Gita eine leichtere Arbeit in der Schreibstube bekommt. Die beiden verlieben sich ineinander, auch wenn sie wissen, dass es für sie vielleicht nie eine Zukunft geben würde. Lales Lebenswille, sein Mut und die Hoffnung sind es schlussendlich, die auch Gita am Leben erhalten und selbst als sie getrennt werden wieder zueinanderfinden lassen. Eine bewegende Liebesgeschichte in Zeiten des Todes, Elends und der Unmenschlichkeit, bei denen der Mut, Hoffnung und die Menschlichkeit nie verloren gingen.

Meine Meinung:
Ein bemerkenswertes Cover nicht wegen der Pforte vom KZ Auschwitz-Birkenau, sondern wegen den verschlungenen Händen mit der Nummer, die gut zu dieser Lebensgeschichte passen. Dieses Lebensbild von Ludwig Eisenberg der sich später Lale Sokolov nannte, besticht zum einen durch seine Arbeit, die er in Auschwitz machen musste. Ich habe ja inzwischen schon viel über Auschwitz und den Holocaust gelesen, wusste aber bis dato nicht, das die Juden selbst ihre Mithäftlinge tätowieren mussten. Besonders imponierte mir jedoch in dieser Geschichte Lales Mut, das er mit seinem wenigen zusätzlichen Essen noch andere Mitbewohner versorgte. Selbst als er von polnischen Bewohnern Essen bekommt, ist er nicht selbstsüchtig, sondern teilt seine Rationen und half dadurch sicher einigen Menschen zu überleben, allen voran Gita. Das Lale nicht nur einmal einen Schutzengel hatte, der ihn vor dem Tod bewahrte, hat ebenfalls etwas mit seiner Großzügigkeit zu tun. Die Todeszelle und die Mauer von Auschwitz an der viele Menschen zu Tode kamen, hatte ich bildlich vor Augen. Den vor einigen Jahren bei meinem Besuch des KZ konnte ich mir selbst ein Bild davon machen, wie grausam man die Menschen behandelt hatte. Am meisten jedoch hatte mich gefreut, dass selbst in Zeiten der Not und Entbehrung die Liebe niemals verloren geht. Das sich Lale und Gita bei Ende des Kriegs, nach Trennung und Verschleppung in Pressburg je wiedersehen würden, hätte ich nicht für möglich gehalten. Und das ihre Liebe auch noch bis zu ihrem Tod anhielt, wie man im Nachwort liest, ist das schönste der ganzen Geschichte. Trotzdem lässt mich wieder einmal vieles fassungslos zurück, von dem was Lale in diesem Buch und in den 3 Jahren Auschwitz zu erzählen hatte. Besonders als er erwähnte, dass ihm mehrmals Dr. Mengele begegnet war, lief mir ein Schauer über den Rücken. Mit diesem Lebensbericht hat australische Autorin Heather Morris erneut ein Zeichen gesetzt "Gegen das Vergessen", möge es wirklich helfen. Für mich ist das Buch definitiv empfehlenswert und sollte von jedem gelesen werden, damit der Holocaust niemals in Vergessenheit gerät und darum gebe ich 5 von 5 Sterne.