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Benutzername: claudi-1963
Wohnort: Schwaben
Über mich: Ich bin eine absolute Leseratte und lese sehr viele Bücher vorab, unter anderem bei lovelybooks und vorablesen. Meine Lieblingsbücher sind Krimis,Thriller, Biografien, Dramen, humorvolles, christliche Literatur, aber auch ab und an ein Liebesroman.
Danksagungen: 33 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 701 Bewertungen
Bewertung vom 15.11.2019
Feuersee
Scheurer, Thilo

Feuersee


ausgezeichnet

Das Cover mit dem alten knorrigen Ast, passt irgendwie zu diesem alten Cold-Case Fall den die Ermittler aus Stuttgart und Rottweil bearbeiten müssen. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam, in mehrere Kapitel unterteilt und mit viel Ermittlungstechnischen Know-how versehen. Ein 10 Jahre alter Fall liegt bei der T.O.M. (Tote ohne Mörder), dem Dezernat für ungeklärte Mordfälle beim LKA Stuttgart. Komisch ist nur, dass eigentlich dieser Fall abgeschlossen ist und man einen Täter/in längst in Verdacht hat Heinrich Gerber getötet zu haben. Erst durch einen POLAS Abfrage wird das Dezernat auf diesen Fall aufmerksam. Was für ein Glück, das es Knieprothesen gibt, die mit einer Nummer versehen sind, bei der man den Patienten feststellen kann. Nur so kommt dieser Fall wieder ins Rollen. Viele Personen von damals werden neu überprüft und befragt unter anderem ein Reichsbürger, der als gefährlich eingestuft wird. Doch alles verläuft nicht gerade so, wie es sich Sebastian Franck wünscht. Erst der Hinweis von Praktikantin Franzi bringt ihn weiter.
Wieder einmal hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen, weil er einfach näher an die realistische Polizeiarbeit kommt wie mancher andere. Hier geht es nicht in der Hauptsache um Blutvergießen, schießwütige Aktionen, sondern um wirkliche Schreibtischarbeit, Recherche und Rekonstruktion des Falls. Zudem ermittelt Marga Kronthaler weiterhin hinter Sebastians Rücken, im Banküberfall, bei dem sein Bruder Daniel ums Leben kam. Zwei interessante Fälle, die für mich viel Witz, Harmonie und jeder Menge Fragezeichen am Anfang hatten. Das Ermittlerduo besteht diesmal aus der jungen, humorvollen, cleveren Praktikantin Franzi, die ab und zu auch ihre naive Seite zeigt. Man spürt einfach, dass sie noch recht unerfahren ist, trotzdem hat sie mitunter sehr gute Ermittlungsansätze. Sebastian dagegen ist weiter der ehrgeizige, zugeknöpfte, zuverlässige Ermittler, den man nur mit Anzug und Krawatte antrifft. Bestens kennt er sich außerdem in sämtlichen Paragrafen des StGB aus, das einem fast schwindelig wird. Marga Kronthaler ist die Frau in Aktion in diesem Team, sie packt einfach an, ohne große Worte zu machen. Manchmal muss allerdings dabei Sebastian beide Augen zudrücken, damit sie nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Zudem gefielen mir noch die beiden Ermittler aus Rottweil, die unterschiedlicher nicht sein könnten und noch ein wenig Humor in den Fall brachten. Wer es eher unblutig, dafür mit viel guter Ermittlungsarbeit haben möchte, der ist bei diesem Krimi genau richtig, von mir gibt es dafür 4 1/2 von 5 Sterne.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.11.2019
Frau Chambers
Ule, Michelle

Frau Chambers


ausgezeichnet

"Liebe ist nicht berechnend, Liebe ist spontan. Und manchmal kommt sie auch ganz unerwartet." (Oswald Chambers)
London 1908 Die junge Gertrude „Biddy“ Hobbs verliert recht früh und unerwartet ihren Vater. Die als Kind etwas kränkliche Biddy scheint dagegen ein wahrer Kämpfer zu sein. Nun muss sich nach dem Tod des Mannes ihre Mutter alleine mit den drei Kindern versorgen. Doch da sie fest im Glauben waren, wussten sie, Gott würde sie versorgen. Mit 20 Jahren lernt Biddy dann den englischen Baptistenprediger Oswalds Chambers bei einer Missionswoche in ihrer Gemeinde kennen. Trotzdem Oswald nie auf der Suche nach einer Frau war, lernt er Biddy Mal zu Mal bei seinen Besuchen der Familie Hobbs kennen. Schon von Beginn an war Biddy klar das für Oswald immer der Glaube und Gott an erster Stelle sein wird. Nichtsdestotrotz heiraten sie am 25. Mai 1910 in London. Biddy als gelernte Stenotypistin schreibt währenddessen Oswalds Predigten und Vorträge mit. 1913 wird ihre Tochter Kathleen geboren und 1915 reist die Familie nach Kairo damit Oswald dort, als Militärpfarrer vom CVJM dienen konnte. Trotz all den Risiken des Krieges, Kultur und Klima vertraut Biddy Gott, das er sie wohlbehütet in dieser Zeit. 1917 verstirbt dann Oswald völlig unerwartet an einer Lungenembolie nach einem Blinddarmdurchbruch. Wieder zurück in London widmet sich Biddy den Notizen von Oswalds Predigten und sorgt dafür, das diese Andachten veröffentlicht werden. Biddy war Hausfrau, Mutter, Seelsorgerin und Bibellehrerin, doch in allem ging es ihr nur darum eine Jüngerin für Jesus zu sein und andere Menschen zum Glauben zu bringen.


Meine Meinung:
Das Cover mit dem Bildnis von Biddy zeigt mir eine starke Frau und Persönlichkeit. Der Schreibstil war sehr interessant, unterhaltsam und chronologisch verfasst. Mit den Bildern im Mittelteil konnte ich mir eine Vorstellung von der Familie Chambers, ihrer Familie, Freunden und Bekannten machen. Die Autorin hat hier eine beeindruckende Biografie über eine starke Frau geschrieben. Oswald Chambers kannte ich bisher nur von einigen Andachten, habe mich aber bisher nicht mit seinem Leben befasst. Dafür fand ich das Leben das seine Ehefrau Biddy, so bescheiden und demütig an Oswalds Seite führte umso bemerkenswerter. Die beiden waren wahre Diener Gottes im Dienste den Glauben weiterzugeben. Trotzdem Biddy wusste, das für Oswald Gott immer an erster Stelle stehen würde, hat sie ihn geschätzt und lieben gelernt. Schade nur das ihre Ehe so kurz währte, doch dafür sorgte Biddy dafür das Oswald Chambers niemals vergessen werden wird. Mich beeindruckt es jedes Mal, wenn ich solche Frauen sehe, die sich hinten anstellen, damit ihr Mann groß wird, um Gott zu verherrlichen. Ihr hat man es schlussendlich zu verdanken, dass neben mehr als 30 Werken, im Jahre 1923 sein Andachtsbuch "Mein Äußerstes für sein Höchstes" zum ersten Mal erschienen ist. Eine Frau, die man bewundern muss und dank Michelle Ule niemals vergessen wird. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und gebe 5 von 5 Sterne.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.11.2019
The Ivy Years - Bis wir uns finden
Bowen, Sarina

The Ivy Years - Bis wir uns finden


sehr gut

Nachdem ich bisher fast alle Bücher dieser Reihe gelesen habe, habe ich mich schon sehr auf diese Folge gefreut. Der Schreibstil war wie schon in den anderen Folgen flüssig, unterhaltsam und mit ein paar prickelnden Sexszenen. Wie schon bei den anderen Folgen gibt es auch hier ein Geheimnis rund um einen der Protagonisten, wie hier Daniel auch DJ genannt. DJ ist der Discjockey, der bei den Eishockeyspielen der Männer und Frauen die Musik auflegt. Zudem ist DJ der Bruder von Leo Trevi einem der Eishockeyspieler, der ebenfalls in Harkness studiert. DJ ist zwar nicht gerade groß gewachsen, jedoch ein sympathischer, gut aussehender Kerl, den die Mädchen zwar nicht anhimmeln, der jedoch bei vielen sehr beliebt ist. Kein Wunder, das Lianne sich deshalb auf den ersten Blick in ihn verliebt hat, wahrscheinlich weil er ihr genauso einsam erschien wie sie. Jedoch das hat einen ganz anderen Grund, den DJ hat eine Dummheit begangen, die ihn eventuell sogar sein Studium in Harkness kosten könnte. Er darf sich nicht mehr in den College-Wohnhäusern aufhalten, bzw. auch nicht mehr dort wohnen. Weshalb er bei seinem Bruder Leo in der WG untergekommen ist. Ebenso darf er nicht mehr die Speisesäle aufsuchen. Dies alles macht es natürlich schwer eine Freundschaft zu Lianne aufzubauen, besonders wenn man dann vor Scham ihr nicht erzählen möchte was geschehen ist. Lianne dagegen ist ein herzensguter Mensch, die zum einen durch ihre herzlose Mutter und den unmöglichen Manager manipuliert wird. Früh hat sie ihren Vater verloren und den Kontakt zur Familie, dadurch spürt man förmlich, wie einsam sie im Grunde ist. Lediglich die eigenwillige Filmcrew sind ihre Freunde, ansonsten wird sie von der Presse gestalkt, von Fans angehimmelt und umschwärmt. Was dadurch das Leben nicht gerade leicht macht. Besonders der Manager der Dinge von Lianne verlangt und ihr arroganter Filmpartner Kevin fand ich total unsympathisch. Selbst in Harkness wo man denkt das sie älter und vernünftiger sind, wird sie von einigen gemobbt. Sarina Bowens letzter Teil der Ivy Years Reihe konnte mich nicht ganz überzeugen. Zwar war es wieder eine schöne Liebesgeschichte mit Hindernissen, doch diesmal waren es mir eindeutig zu wenig Emotionen. Vielleicht lag es an der fehlenden Tiefe der Geschichte rund um Lianne und DJ oder dem zu schnellen Ende, das mich nicht ganz befriedigen konnte. Selbst DJ Geheimnis wurde einfach mal so eben abgehandelt, obwohl es fast die ganze Zeit im Raum stand. Da hätte ich dann doch etwas mehr erwartet, wenn man es so mit anderen Bände vergleicht. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und vergebe darum 4 von 5 Sterne für diesen Reihenabschluss.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 08.11.2019
Das Erbe
SUL, R. R.

Das Erbe


sehr gut

Das unscheinbare, düster Cover lässt nicht erahnen, welche schicksalhafte Geschichte hinter diesem Buch steckt. Der Klappentext lässt mich jedoch erahnen, dass es eine extreme Lebensgeschichte sein könnte. Da der Autor unter einem Pseudonym schreibt, ist mir nicht klar, ob ich ihn bisher kenne. Der Schreibstil selbst ist eher im Stil einer Abhandlung von Ereignissen geschrieben, unterhaltsam, jedoch auch an ein paar Stellen ein wenig verwirrend. Einige englische Textpassagen störten mich, da es keinerlei Übersetzungen dazu gab und ich dadurch im Lesefluss gestört wurde. Die Geschichte selbst ein schicksalhafter Psychotrip eines Familientraumas, das in erster Linie durch Wolfs Lebensweg disponiert wird. Sein Start ins Leben wird geprägt durch die Krankheit, die er als Kind von der am Münchhausen Syndrom erkrankten Mutter angedichtet bekommt. Dadurch verläuft sein weiteres Leben auch recht eintönig und einsam. Sein Lebensraum ist eine kleine Wohnung, in der er mit Puzzle verkleideten Wänden von den Hinterlassenschaften der Familie lebt. Doch eines Tages tritt sein Halbbruder Freddy in sein Leben, den er jahrelang nicht gesehen hat. Freddy ist ein komischer Mensch, verschlossen, eigenwillig und emotionslos, manipuliert er Wolf und sein weiteres Leben, sodass dieses vom Schicksal geprägt wird. Wenig später trifft er auf Lina eine Freundin aus der Kindheit, die er damals schon mochte. Mit ihr gründet eine Familie und bekommt zwei Söhne. Mich hat dieses Buch etwas verwirrt zurückgelassen. Lang habe ich mir überlegt, was möchte der Autor mir mit dieser Geschichte sagen? Ich denke, er möchte dem Leser die Augen öffnen, dass wir alle von unserer Kindheit, der Familie und den Gegebenheiten beeinflusst werden. Und das eine verpfuschte Kindheit sehr wohl einen Menschen nachhaltig verändern kann. Oft sagt man doch, dass ein Mensch je älter er ist, seinen Eltern immer ähnlicher wird. Wie mag es dann erst vielleicht sein, wenn ein Kind Missbrauch oder Misshandlungen erlebt hat? Doch nicht nur Eltern prägen einen, sondern auch die Gesellschaft, Ereignisse und Schicksale und dies möchte der Autor uns sehr wahrscheinlich mit dieser Geschichte nahelegen. Trotzdem sich dieses Buch hauptsächlich um das Leben von Wolf dreht, hätte ich mir bei einigen Charakteren etwas mehr Tiefe gewünscht und mehr Aufklärung am Ende. So blieben Freddy, seine Frau Lina, die Söhne Karl und Augustin für mich recht oberflächlich. Zudem war vieles für mich nichts Neues gewesen, da mir bekannt war wie sehr Einflüsse in der Kindheit einen Menschen formen. Am Ende blieb ich dann doch mit ein paar Fragen alleingelassen und dem Wissen, das niemand dem Schicksal seines Lebens entgehen kann. Trotzdem für mich ein Buch, das einen zum Nachdenken einlädt, dessen Nachspiel erst viel später danach kommt und dem ich 4 von 5 Sterne gebe.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.11.2019
Die Seele des Bösen - Todesliebe (eBook, ePUB)
Dicken, Dania

Die Seele des Bösen - Todesliebe (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

"Jetzt gehörte sie ihm, war ihm ganz nah. Jetzt würde er eins mit ihr werden und die Einsamkeit vertreiben. Das alles ging nur, so lange sie noch warm war." (Buchauszug)
Sadie begleitet Matt voller Stolz zu seiner ersten Fotoausstellung in Los Angeles. Für die Fotoreihe "Street Laws: Images of Crime and Justice" hat Matt maßgeblich viele seiner Fotos über Verbrechen, Tätern, Gefängnisse und ihre Insassen geliefert. Natürlich hat ihm dabei sein ehemaliger Job als FBI Agent und Polizeifotograf geholfen. Sadie ist allerdings überrascht als sie an dem Abend Nick Dormer von der BAU entdeckt. Dieser ist nicht nur wegen der Fotoausstellung von Matt hier, sondern er unterstützt Cassie bei einem Fall eines kannibalistischen Serientäters. Da sich die Ermittler momentan im Kreise drehen, bittet er Sadie als Beraterin ihnen zu helfen. Für Sadie ist es selbstverständlich, dass sie gerne dabei ist, den dieses Thema interessiert sie sehr. Weitere Opfer verschwinden, trotzdem sie mit dem Täterprofil vorankommen. Bei der Überprüfung eines Verdächtigen scheinen Nathan und Sadie den richtigen Riecher gehabt zu haben. Kein Wunder also das von den beiden danach jede Spur fehlt und es wieder einmal ein Wettlauf um Leben und Tod geht.


Meine Meinung:
Mit einem weinenden Auge habe ich mich auf die letzte Folge der Reihe "Die Seele des Bösen" gefreut. Nach 20 Folgen sollte jetzt das wohlverdiente Ende für Profilerin Sadie Whitman kommen. Schon zwei Folgen zuvor haben sich ja Matt und Sadie vom FBI verabschiedet und leben nun etwas ruhiger in Pleasanton in der Nähe von San Francisco. Jedoch geraten sie nach wie vor immer wieder in irgendwelche kritischen Situationen, die teils auch gefährlich für die ganze Familie war. Deshalb ist für Sadie klar das sie diesmal lediglich als Beraterin Nick und Cassie unterstützen würde und nicht vor Ort. Jedoch wissen wir ja, dass meist alles ganz anders kommt, wie man möchte, und so begleitet sie Nathan zusammen zu einem Verdächtigen. Dass sie dabei in eine Falle tappen und es für beide sehr gefährlich wird, konnte da keiner ahnen. Mit ihrer bekannten, interessanten Schreibweise hat mich die Autorin wieder nach wenigen Seiten gepackt. Einmal begonnen kann ich bei so einer seltenen Thematik, bei der es um Nekrophilie und Kannibalismus geht, kaum noch das Buch weglegen. Gute Recherchen, eindrucksvolle Protagonisten und jede Menge Spannung haben mich schnell überzeugt. Wie in gewohnter Manier lässt mich Dania Dicken teilhaben wie viel grausame Täter mit dieser Neigung es schon im realen Leben gegeben hat. Zahlreiche Fallbeispiele werden wieder einmal aufgeführt, bei dem mir regelrecht die Haare zu Berge stehen und ich Gänsehaut bekomme. Ich kann nicht nachvollziehen, wie jemand einen Menschen töten kann, um diesen danach zu verspeisen. Vielen ist sicher der Film bekannt von der argentinischen Rugby Mannschaft, deren Flugzeug in den Anden anstürzt und die aus Not heraus ihre toten Mannschaftskameraden gegessen haben, nur um nicht zu verhungern. Doch dies ist etwas ganz anderes, als aus Lust oder sexueller Erregung so etwas zu tun, das ist einfach nur krank. Selbst Deutschland bildet da mit dem "Kannibalen von Rothenburg" keine Ausnahme. Darum ist dieser letzte Fall für Sadie nicht nur eine Herausforderung, sondern es wird für sie auch wieder äußerst brenzlig. Dass ihre älteste Tochter Libby inzwischen Verhaltensforschung studiert, um Profilerin zu werden, kommt da sehr gelegen. In einem Highlight bekam ich dann schon die ersten Eindrücke von Dania Dickens neuste Reihe, bei der Libby Whitman in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt, in dem sie vor Ort gute Verhandlungsarbeit leistet. Hier spürt man wie die Mutter so die Tochter, weil sie in einer Situation wie eine Löwin kämpft. Für mich war dies ein krönender, gelungener Abschluss und ich freue mich schon auf die neue Reihe die mit "Brave Mädchen schreien nicht", bald beginnen wird. Ich jedenfalls kann dieses Buch und die ganze Reihe nur empfehlen und gebe 5 von 5 Stern

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2019
Die Toten von Helgoland (eBook, ePUB)
Lund, Carina

Die Toten von Helgoland (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

"Wie süß ist Rache, die vom Schicksal kommt, und die man selber nicht zu schüren braucht!" (Karl Gutzkow)
Jonas van Dorn, der nach einem tragischen Fall seinen Polizeidienst quittiert hat, eröffnet zwei Jahre später eine Detektei. Trotzdem er noch immer mit seinem Trauma und Panikattacken zu kämpfen hat, möchte er wieder ermitteln, allerdings nicht mehr als Polizist. Ein aufgewühlter Vater ist sein erster Klient, dieser möchte, dass Jonas seine vermisste Tochter auf Helgoland findet. Denn die Polizei geht davon aus, dass sie Selbstmord begangen hat, da Franziska Leschinski schon früher unter Depressionen litt. Zusammen mit seinem Vermieter Elmar Kramer alias Elliott reist er auf die Insel Helgoland. Dort erfahren sie kurze Zeit später das es neben der Vermissten Franziska, vor kurzer Zeit zwei weitere Todesfälle gegeben hat. Zwischen Hummerbuden, unliebsamen Bootsfahrten und Inken einer sympathischen Touristenführerin geht Jonas mit Elliot zusammen auf die Suche nach der Wahrheit. Diese jedoch führt sie in die dunkle Vergangenheit der Nazizeit, ehe Jonas dem Täter und dem Tatmotiv immer näher kommt.

Meine Meinung:
Das Cover mit dem wunderschönen Blick auf den Strand und das Meer soll einen auf die Nordsee einstimmen. Da ich die Autorin unter einem anderen Namen von dramatischen Liebesromanen her kannte, war ich schon recht gespannt auf ihren ersten Kriminalfall. Der Schreibstil war wie gewohnt von ihr locker, humorvoll, interessant, unterhaltsam und dadurch hat mich diese Geschichte dann nicht mehr losgelassen. Selbst wenn es keine blutige Spannung gab, waren die Ermittlungen rund um die Todesfälle und der Hintergrund aus der Vergangenheit sehr interessant und informativ. Da die Autorin sich immer sehr dahinterklemmt viele Informationen zum Lokalkolorit einzuholen, war ich schon sehr gespannt, was ich über die Insel Helgoland erfahren werde. Dass die Insel am 18. April 1947 durch die Engländer beim sogenannten Big Bang fast vollständig zerstört wurde, hatte ich bis dahin nicht gewusst. Zum Glück wurden alle Bewohner schon zwei Jahre zuvor evakuiert, als da schon erste Bomben fielen. Danach wurde sie dann von den Engländern besetzt. Nur gut, dass die Insel selbst die Sprengung überstand und die Bewohner irgendwann zurückkehren durften. Dass ich in diesem Krimi vieles Interessantes aus der Nazizeit erfahren würde, hatte ich nicht erwartet. Mit Jonas von Dorn und seinem Vermieter, Maler und heimlicher Assistent Elliot hat die Autorin ein wirklich eigenwilliges Ermittlerduo geschaffen. Wie Elliot würde ich sie ebenfalls ein bisschen wie Kommissar Thiel und Professor Boerne bezeichnen. Der smarte, ehrgeizige, motivierte Jonas, der noch immer unter seinem Trauma leidet dazu der unkomplizierte, zuvorkommende, witzige Elliot der ein wenig Elton John ähnelt, waren mir sofort sympathisch. Besonders Elliot hat es mir angetan, der mit seiner humorvollen Art immer einen Spruch auf Lage hat, wie ich es bisher schon von andere Büchern der Autorin kannte. Kombiniert mit interessanten Ermittlungen und einer beeindruckenden Recherchearbeit, macht es diesen Krimi zu einem gelungenen Debüt. Schade nur das es aus der Freundschaft zwischen Inken und Jonas am Ende kompliziert wurde, ich hätte es Jonas gegönnt. Bravo ein Kriminalfall, der ganz unblutig daherkommt und mich trotzdem überzeugen konnte. Ich jedenfalls möchte unbedingt weiter Fälle der beiden lesen und freue mich schon auf den nächsten Krimi. Deshalb von mir eine Empfehlung an alle Fans von Regionalkrimis und 5 von 5 Sterne.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 01.11.2019
Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1
Horst, Jørn Lier

Wisting und der Tag der Vermissten / William Wisting Bd.1


ausgezeichnet

Der Klappentext und insbesondere das Wissen, das dieses Buch durch eine wahre Begebenheit inspiriert wurde, hat mich neugierig gemacht. Ebenso wie das Jørn Lier Horst selbst leitender Kriminalbeamte in Norwegen gewesen ist, bevor er Autor wurde. Der Schreibstil ist interessant, aufschlussreich und spannend, wobei die Schreibweise eher einem Aufzählen an Ereignissen erinnert. Trotzdem hat mich dieses Buch gepackt und in den Bann gezogen, weil es viele Einblicke in die wirkliche Polizeiarbeit gab. Ich hatte das Gefühl, ständig mitten bei den Ermittlungen dabei zu sein. Und trotzdem man den Täter recht früh kannte, hat es riesigen Spaß gemacht mitzuraten und zu erleben. Ob es ums Pläne schmieden ging, wie man den Täter nervös machen kann oder man die Presse benutzt um einen Täter zum Überführen. Jedes diese Details war für mich recht stimmig und ich konnte mir gut vorstellen, das es durchaus Wirklichkeit so abläuft. Mit William Wisting hat der Autor hier einen sehr angenehmen, warmherzigen, jedoch durchaus engagierten Ermittler erschaffen. In seinem Privatleben ist er ein zuvorkommender, liebevoller Großvater und Vater, der sich gerne um seine Enkelin Amalie kümmert. Tochter Line, die freie Journalistin ist und wie ihr Vater sich sehr für ihren Beruf einsetzt, bekommt hier die große Chance aktuell durch Artikel und einen Podcast zu berichten. Allerdings kommt dadurch Wisting in die Bredouille, sodass er sie teilweise belügen muss. Mit Sohn Thomas ist die Familie Wisting komplett. Selbst wenn sich Vater und Sohn wenig sehen hatte ich den Eindruck, dass sie sich gut verstehen, zudem ist er ein liebevoller Onkel. Bei Adrian Stiller war ich zunächst skeptisch, seine etwas eigenartige und ungestüme Herangehensweise an den Fall hat mich manchmal etwas misstrauisch gemacht. Dazu noch seine eigenartigen Schlafprobleme und das Aufputschen mit Koffeinpulver, das für mich etwas eigenartig war. Doch zum Glück wurde er von Mal zu Mal etwas offener und sympathischer. Ich merkte einfach, dass es seine Art war, Fälle zu bearbeiten und lösen. Selbst wenn hier nicht alles so abläuft, wie bei uns in Deutschland hatte ich das Gefühl, das viel Wahres an der Arbeit der Kripo dahintersteckt. Und trotzdem die Spannung recht unblutig ablief, konnte mich das Buch begeistern. Für mich war es bisher mein bester Kriminalfall aus Norwegen, den ich hier unbedingt empfehlen möchte und der 5 von 5 Sterne bekommt.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.10.2019
Mörderische Gischt
Pettrey, Dani

Mörderische Gischt


ausgezeichnet

Das Buch aus der Reihe "Kleine Auszeit Romane" besticht durch einfache Cover und kurze, prägnante Geschichten. Das knappe 200 Seiten Buch hat mich sofort durch den Klappentext angesprochen, besonders da ich die Krimis dieser Autorin gerne lese. Der Schreibstil ist locker, unterhaltsam und von Anfang an spannend. Doch der Tod von ihrer Cousine Julia setzt Teni sehr zu, besonders da sie erst vor Kurzem ihre Eltern verloren hat. Julia war sozusagen Freundin und Familie zu gleich, was besonders jetzt nach dem Ende ihrer Verlobung wichtig für Teni war. Doch Callum ihr Jugendfreund steht Teni in dieser schweren Zeit bei, er hilft ihr besonders nach dem erneuten Anschlag in ihrem Haus. Eine wirklich brisante Geschichte, die zudem noch auf einer Insel spielt und es von daher weitaus gefährlicher wirken lässt. Den gerade auf so einer Insel hat man wenig Möglichkeiten Hilfe zu holen. Allerdings findet man hier recht schnell Verdächtige und kommt so einem Täter auf die Spur. Durch die bildhafte Sprache der Autorin konnte ich mir die Insel und Situation recht gut vorstellen. Dazu noch das schlechte Wetter, das mit Stromausfall zu erschwerten Bedingungen führt. So schön das Leben auf einer Insel sein mag, doch man spürt, wie abhängig man von Wetterverhältnissen auf dieser ist. Schön dagegen war erneut zu sehen, wie die Autorin hier die christliche Seite wieder mit einfließen lässt, in Form von Gebeten, die hier kursiv dargestellt wurden. Die Charaktere selbst fand ich sehr gut dargestellt. Besonders die natürliche, sympathische Teni die mit Enthusiasmus auf die Suche nach Julias Mörder geht. Den sie weiß genau das dieser wegen des Sturms nicht von der Insel fliehen kann. Ebenfalls der gut aussehende, souveräne Callum, der mit seiner hilfsbereiten Art sofort Teni hilft, was sicher auch daran liegt, dass er sie noch immer liebt. Dadurch bekommt diese ganze Geschichte noch einen romantischen Einfluss, was ich gerade bei Dani Pettreys Büchern immer sehr schätze. Im Anbetracht der Kürze hat diese Story eine angemessene Tiefe, so das ich nichts vermisst habe, ich darum eine Leseempfehlung ausspreche und 5 von 5 Sterne gebe.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 23.10.2019
Im Namen der Vergeltung
Hünnebeck, Marcus; Karlden, Chris

Im Namen der Vergeltung


ausgezeichnet

"In blinder Wut ruft der Mob schnell nach Vergeltung, wenn er Gerechtigkeit fordert." (Marcell Jähner)
Die Kripo Berlin mit Fallanalytiker Hannes Stahl stehen ratlos vor ihrem nächsten Opfer, das erhängt von seiner Frau in der Wohnung gefunden wurde. Dass dies kein Selbstmord war, wissen sie spätestens, als es schon mal ein ähnliches Opfer gab. Stahl fragt sich nur, wie die beiden Opfer miteinander zusammenhängen und warum sie sterben mussten. Den die Zeit drängt, bevor der Täter womöglich erneut zuschlägt. Hilfe findet er beim ehemaligen Staatsanwalt Gregor Brandt, der nach dem Unfalltod seiner Frau beurlaubt ist. Seither betreibt er einen Podcast mit Fällen ungelösten Verbrechen. Zusammen mit Stahl stellt er fest das die beiden Opfer, als Schöffen bei Gericht tätig waren. Dazu waren sie außerdem noch bei einem Prozess, bei dem ebenfalls Brandt beteiligt war. Hat der Täter auch was mit dem Tod von Brandts Frau zu tun? Werden sie weiter Opfer verhindern können?

Meine Meinung:
Das Cover mit dem Strick und dem Hocker passt sehr gut zum Inhalt dieser Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, locker, unterhaltsam und in mehrere Kapitel unterteilt. Verschiedene Handlungsstränge lassen mich das Opfer und den Täter erleben, sowie die Ermittlungsarbeiten zum einer der Kripo aber auch von Stahl und Brandt als Team. Ich bin immer wieder erstaunt wie zwei unabhängige Autoren sich zu einem Buch vereinigen und so eine Harmonie darstellen. Der Tod von Brandts Ehefrau, den ich gleich am Anfang miterlebe, hat mich sichtlich bewegt. Ich hatte schon ein wenig die Befürchtung, dass es so aufwühlend weitergehen würde. Doch zum Glück haben mich zwar die anderen Opfer berührt, jedoch nicht so emotional wie das erste. Vergeltung oder auch Rache, ist ja kein neues Thema bei Krimi/Thriller, doch die beiden haben hier sich sehr guten Plot ausgedacht. Außergewöhnlich ist es zwar nicht, dass man mit einem Staatsanwalt zusammenarbeitet. Dass dieser jedoch beurlaubt ist, lässt das Ganze nochmals interessanter erscheinen. Allerdings hat es mich schon verwundert, dass Brandt teils sogar von seinen eigenen Kollegen, dabei wie ein Zivilist behandelt wurde, doch ich denke, dass dies durchaus regulär ist. Die Motivation des Täters, erscheinen mir zwar recht schnell klar zu sein, anderseits beim Täter persönlich blieb selbst ich bis zum Schluss ratlos. Dass es dann am Ende noch eine zusätzliche Überraschung gab, fand ich eine gelungene Intuition der beiden Autoren, mit der ich nicht mehr gerechnet hatte. Die Protagonisten waren mir bis auf wenige sehr sympathisch. Ganz besonders der Charismatische, traumatisierte Gregor Brandt, bei dem ich mit seiner ganzen Situation mitgelitten habe. Hannes Stahl dagegen ist eher der ausgeglichene, dynamische Mensch, der gerne mal das Ruder an sich reißt. Dadurch kommt es häufiger zu Streitigkeiten mit seiner Kollegin Natalie Schrader. Sie fand ich von Anfang an total unsympathisch, gerade ihre egoistische, besserwisserische Art nervte mich ungemein. Dadurch leidet auch sehr das Klima innerhalb des Ermittlerteams. Nur gut das dies wenigstens Gregor Brandt mit seiner charmanten Art wieder ausgleichen konnte. Selbst wenn für mich der Spannungsbogen noch Luft nach oben hatte, fand ich dies ein gelungenes Debüt der beiden Top Autoren. So hoffe ich das es weitere Fälle mit Stahl/Brandt als Ermittler geben wird. Von mir gibt es auf alle Fälle 4 1/2 von 5 Sterne.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 22.10.2019
Verratenes Land
Iles, Greg

Verratenes Land


ausgezeichnet

Nach fast 30 Jahren kehrt Marshall McEwan wegen der Erkrankung seines Vaters, wieder in die Heimatstadt Bienvielle zurück. Da wird der Archäologe Buck Ferris unter mysteriösen Umständen tot im Mississippi gefunden. Journalist Marshall McEwan für den Buck wie ein Ziehvater war, ist sich sicher, dass man ihn getötet hat. Nachdem er Bucks eingeschlagenen Kopf gesehen hat, weiß er das dieser sicher nicht einfach ertrunken ist. Er ist sich fast sicher, dass dieser Ausgrabungen auf dem Gelände, bei dem demnächst die Chinesen eine Papierfabrik errichten wollen, getätigt hat. Sicher wollte er dort Hinweise auf eine ehemalige indianische Kultur feststellen, um den Bau der Fabrik abzuwenden. Wer könnte das wohl verhindern wollen außer der Pokerclub der das größte Interesse an einem Deal mit den Chinesen hat? Das zudem Max Mathesen der Schwiegervater von Marshalls Jugendliebe Jet und Mitglied beim Pokerclub ist, macht das ganze noch gefährlicher.

Meine Meinung:
Das düstere, geheimnisvolle Cover lässt einen sofort in die Region am Mississippi eintauchen. Bisher kannte ich den Autor noch nicht, doch seine guten Rezensionen haben mich neugierig auf ihn gemacht. Das fast 900 Seiten lange Buch ist wahrlich eine Herausforderung für jeden Leser. Jedoch der detaillierte, bildhafte, spannende und unterhaltsame Schreibstil hat es mit leicht gemacht am Buch dranzubleiben. Wahrlich ist dies nicht unbedingt ein Thriller, wie man ihn sonst kennt, den dazu geht Greg Iles zu sehr ins Detail. Jedoch gerade, weil der Autor immer wieder in die Vergangenheit der Protagonisten eintaucht, besonders bei Marshall und Jet, kommt man diesen Figuren sehr nahe und fühlt viel mehr mit ihnen mit. Gerade der Tod von Marshalls Bruder und seinem Sohn hat mich doch sehr bewegt. Der Pokerclub von Bienville hat nichts mit Karten zu tun, so wie man sich das vorstellen könnte. Nein viel mehr regieren diese 12 Männer, die dem Club zugehören die Stadt Bienville. Durch Geld, Macht, Intrigen und Einflüsse haben sie so die Bank, Justiz und sogar den Senat unter ihrer Kontrolle. Diese Einflüsse machen es auch fast unmöglich bei Buck einen Mord nachzuweisen. Doch Marshall setzt alles daran um für seinen ehemaligen Pfadfinderführer und dessen Witwe Gerechtigkeit das Beste herauszuholen. Leider hat Marshall nicht mit der großen Macht des Pokerclubs gerechnet und besonders nicht mit Max Matheson, seinem ehemaligen Baseballtrainer und Vater seines Freunds Paul. Dass Marshall seitdem er wieder in Bienville ist, eine Affäre mit Jet seiner Jugendfreundin und Pauls Ehefrau hat, macht das Ganze noch gefährlicher. Dieser außergewöhnliche Thriller bei dem es um Macht, Einfluss, Verrat und viele Geheimnisse geht, hat mich innerhalb kurzer Zeit regelrecht in den Bann gezogen. Man hat das Gefühl nach jedem Kapitel ein weiteres lesen zu wollen, weil man wissen möchte, wie es weitergeht. Mein Kopfkino war bei diesem Buch ständig am Arbeiten. Das Lokalkolorit mit der Nähe zum Mississippi, in dem der Autor heute selbst lebt, wird hier sehr gut beschrieben, so das ich mir sofort alles gut vorstellen konnte. Die Protagonisten waren sehr gut durchdacht, besonders Marshall hat es mir angetan. Seine sympathische, natürliche, motivierte Art hat mich sofort begeistert und so habe ich regelrecht mitgefiebert, dass ihm nicht ebenfalls etwas zustößt. Bei Jet war ich mir nie ganz sicher, ob ich ihr trauen kann, selbst wenn sie mir schnell sympathisch war. Nadine dagegen wirkte auf mich von Anfang an ehrlich, zuverlässig und vertrauenswürdig. Beim aggressive Paul und Max dagegen hatte ich immer kein gutes Gefühl. Alles in allem war dies ein Thriller, mit sehr viel literarischem Inhalt, dessen Länge man aushalten sollte, weil man am Ende mit viel Spannung belohnt wird. Ich jedenfalls werde mir diesen Autor sehr gut merken, den ich kann, dieses Buch nur empfehlen und gebe 5 von 5 Sterne. Chapeau dieser Autor ist wahrlich ein literarisches Genie.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.