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Benutzername: smartie11
Wohnort: Laatzen
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Danksagungen: 35 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 487 Bewertungen
Bewertung vom 01.10.2019
Der knusperleckere Buchstaben-Klau / Kuschelflosse Bd.5
Müller, Nina

Der knusperleckere Buchstaben-Klau / Kuschelflosse Bd.5


ausgezeichnet

Donnerkofferblitz! – ein neues wunderbares Unterwasserabenteuer mit viel Liebe und Humor

Unsere Meinung:
Ehrlich gesagt fallen wir mit 8, 11 und „ü40“ ja gar nicht mehr in die Kuschelflosse-Zielgruppe, aber wir lieben seine Abenteuer nach wie vor! Es ist mittlerweile das fünfte Abenteuer, das der blaue Fellfisch Kuschelflosse mit seinen Freunden, der zauberhaften Schwimmerdbeere Emmi, dem schlauen Seebrillchen Sebi und dem brummelig-liebenswerten Herrn Kofferfisch, zu bestehen hat. Auf einmal - und anfangs fast unbemerkt - verschwinden in Fischhausen Buchstaben. Aus der Zeitung, aus den Büchern, ja sogar aus dem Radio. Einfach so! Diesem Geheimnis müssen die bunten Unterwasserfreunde natürlich auf den Grund gehen!

Daraus entwickelt sich ein – wie immer – gewaltfreies, aber dennoch spannendes Abenteuer in bester Kuschelflosse-Tradition. Es ist immer wieder überraschend, wunderbar humorvoll und unglaublich fantasievoll. Oder haben Sie zuvor schon mal von einem Buchstabenfresswasserwurm gehört (auch zu sehen auf Seite 10) oder gleich von der passenden Buchstabenfresswasserwurm-Verschwindiblubb-Falle (siehe S. 14). Kennen Sie schon eine Buchstabenautobahn oder einen Glotz-O-Mat? Oder wie wäre es mit lustiger Witzesuppe, langweiliger Blablasuppe oder genüsslicher Gedichtesuppe? Wie man schnell merkt, sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt!

Auch sprachlich lässt Nina Müller ihre Fantasie spielen und beschert ihren Lesern z.B. ein „Doofes Bimmelbammel-Dingsbums“ oder ein NASENPOPEL-LEXIKON (dem das P,E und L fehlen…). Hier gibt es ein glückliches Blitzeln im Bauch oder es kitzelt eine Idee im Kopf. Und der Mjammjam-Hai verschluckt sich gar „an einem L und einem Ü und einem G und einem E.“ (S. 63). Wunderbarer Wort- und Sprachwitz, der beim (Vor-)Lesen einfach Spaß macht!

Ganz besonders sind bei den Kuschelflosse-Büchern aber auch immer die Illustrationen, die Autorin Nina Müller selbst kreiert. Wir sind - wie immer – auch diesmal vollkommen begeistert von ihren Illustrationen. Sie sind so liebevoll, quietschbunt und wimmelig, dass es eine wahre Augenfreude ist, sie zu betrachten und zu entdecken (persönlicher Schmöker-Tipp: das Bild vom Polizeifisch mit Umschnall-Blaulicht auf S. 58).

Bei allem Spaß und guter Unterhaltung ist dieses Buch zugleich aber auch eine unglaublich liebevolle Hommage an Bücher und das Lesen an sich. Denn selbst der Mjammjam-Hai erkennt am Ende, wie wertvoll und wichtig Bücher – und jeder einzelne Buchstabe - sind! Sonst wird aus einem „Streusel-Eis“ schnell ein „Esel-Eis“… ;-)

FAZIT:
Ein neues Abenteuer aus einer der wunderbarsten aktuellen Kinderbuchreihen – zum Blubbern schön!

Bewertung vom 30.09.2019
Geheimnisvolle Welt des Mittelalters
Küntzel, Karolin

Geheimnisvolle Welt des Mittelalters


ausgezeichnet

Ein tolles Wissensbuch rund um die 1000jährige Geschichte des Mittelalters

Unsere Meinung:
Das Mittelalter erstreckte sich über rund 1.000 Jahre, von 476 (dem Ende es Weströmischen Reichs) bis 1492, als die Entdeckung Amerikas ein neues Zeitalter (Neuzeit) eingeleitet hat. Karolin Küntzel und dem Circon Verlag ist es nun gelungen, diese lange Zeitspanne übersichtlich, anschaulich und leicht verständlich in einem seht schön gestalteten Hardcoverband mit knapp 80 Seiten zu präsentieren.

Hier finden sich zahlreiche Aspekte, die das Mittelalter geprägt haben, angefangen von der (je nach Standeszugehörigkeit unterschiedlichen) Lebensweise der Menschen, über einen interessanten, zweiseitigen „Exkurs“ über die Wikinger (die ja die eigentlichen Entdecker Amerikas waren) bis hin zu den „dunklen Kapiteln“ jener Epoche, wie Hexenverfolgung und Folter. Dabei gibt es auf jeder Seite Neues und Wissenswertes zu entdecken, wie z.B. viele Städte zu ihren Namen gekommen sind, warum die Dreifelderwirtschaft so wichtig ist oder auch warum es heißt „Stadtluft macht frei!“ (hier konnten Leibeigene tatsächlich ihre Freiheit erlangen!). Dabei habe auch ich als Erwachsener noch einiges dazugelernt. Beispielsweise hätte ich nicht vermutet, dass Fallschirme schon im Mittelalter erfunden worden sind oder dass damals die adligen Damen oftmals schon für die „Buchhaltung“ verantwortlich waren.

Aber dieses Buch besticht nicht nur durch die informativen und interessanten Texte, sondern auch durch die zahlreichen liebevollen Illustrationen von Kristina Gehrmann, die das Ganze plastisch und greifbar werden lassen. Auf jeder Seite gibt es Interessantes zu entdecken, lädt die Illustratorin die Leser zum Betrachten und Verweilen ein. Dazu kommen noch viele passende Fotos historischer Bauwerke und Gegenstände, die dieses Buch insgesamt perfekt zum „schmökern“ machen.

Die Altersempfehlung für dieses Buch liegt bei 8 – 10 Jahren, wobei es durchaus auch für etwas ältere Kinder interessant sein dürfte (mein 11järhiger Sohn fand es auch sehr spannend – insbesondere die Doppelseite über Alchemie!). Allerdings sind auch ein paar etwas „schwerere Themen“ mit dabei, wie etwa das Thema „Schwarzer Tod“ und „Folter“ (Kapitel „Unheimliches und Verborgenes“), was ja aber nun mal auch zu dieser Zeit dazugehört hat. Hier sollte man als Elternteil seinem individuellen Bauchgefühl vertrauen, ob es für 8-9jährigen Lesern schon passt.

Ganz toll fanden wir die drei „Mitmachvorschläge“ am Ende des Buches. Hier finden sich leicht verständliche Anleitungen zum Fladenbrot backen, Stoffe färben und Lederbeutel basteln, was sich sicherlich auch prima für Kindergeburtstage eignet!

FAZIT:
Ein spannendes Lese-, Schmöker- und Entdeckerbuch rund um 1000 Jahre der Menschheitsgeschichte

Bewertung vom 30.09.2019
Der Biss des Alligators / Wild Claws Bd.2
Held, Max

Der Biss des Alligators / Wild Claws Bd.2


ausgezeichnet

Abenteuer in den Everglades – eine actionreiche und spannende Fortsetzung

„Die Everglades beheimateten Tausende Tier- und Pflanzenarten, und viele von ihnen gab es nirgendwo sonst auf der Welt. In den Sümpfen tummelten sich Alligatoren und Krokodile, durch die Wälder streiften Pumas und Schwarzbären und in den tiefen Gewässern schwammen Seekühe.“ (S. 11)

Unsere Meinung:
„Der Biss des Alligators“ ist nach „Im Auge der Python“ der zweite Band aus der „Wild Claws“-Reihe des Autors Max Held (Pseudonym eines bekannten deutschen Autors). Obwohl dieses Abenteuer ganz eigenständig und in sich abgeschlossen ist, würden wir empfehlen, mit Band 1 zu starten, da man hier die drei jungen Protagonisten und das ganze Setting kennenlernt. Und da wären wir auch schon bei einer der großen Stärken dieser Reihe: dem Setting! „Wild Claws“ spielt im Nationalpark Everglades in Florida, einem unglaublich faszinierenden Mikrokosmos mit tropischem Marschland und einer reichen Fauna und Flora – absolut wild und vollkommen unberechenbar. Dies allein verspricht schon Spannung und Abenteuer – und eine ganz eigene Atmosphäre! Aber nicht nur das Setting hat es bei „Wild Claws“ in sich, sondern auch die Story, die in bester Hollywood-Manier mit einem Unwetter und einem dramatischen Flugzeugabsturz mitten in den Everglades beginnt. Packender kann ein Start eigentlich gar nicht sein – und so waren wir von Beginn an regelrecht gefesselt an dieses unglaubliche Abenteuer. Wie schon in Band 1 spielt die Tierwelt auch dieses Mal wieder eine gewichtige Rolle und als der zwölfjährige Jack bei einem Helikopterflug den Kadaver eines verstümmelten Alligators entdeckt, dem der Bauch aufgeschlitzt und der Magen entfernt worden ist, fragt sich nicht nur Jack: Wer um alles in der Welt macht so etwas? Und vor allem: Warum? Als dann noch die beiden merkwürdigen Herren der Firma „Animal Limited“ auftauchen und weitere zwielichtige Gestalten ihr Unwesen im Nationalpark treiben, sind sich Jack, Logan und Charlotte sicher, dass hier etwas so ganz und gar nicht stimmen kann. Dazu kommen noch merkwürdige Schatten und Geräusche…

Es entspinnt sich eine Geschichte voller spannender Ereignisse, unvorhergesehener Entwicklungen und dramatischer Situationen. Fast wie in einem „whodunit“-Krimi positioniert Autor Max Held hierbei gekonnt gleich diverse Figuren, die anscheinend alle etwas zu verheimlichen haben, so dass es sich hier ganz wunderbar miträtseln lässt und wir beim Lesen zusammen über alle möglichen Theorien spekuliert haben. So blieb es bis zum Ende absolut spannend und die Seiten sind beim Lesen regelrecht dahingeflogen – eine absolut fesselnde Lektüre bis zur allerletzten Seite! Dabei konnten sich meine beiden Jungs (8 & 11) wunderbar mit den Protagonisten Jack und Logan identifizieren, während meine persönliche Favoritin mal wieder die 13jährige und wunderbar toughe und pfiffige Charlotte war, die sich in diesem Band einem ganz eigenen, ernsten Problemen stellen muss.

Diese Buchreihe weiß aber nicht nur sehr gut zu unterhalten, sondern vermittelt ganz „nebenbei“ auch viel Wissenswertes rund um das faszinierende Naturwunder der Everglades (z.B. über die Mangrovenwälder) und ist ein eindringlicher Appell an den Umwelt- und Tierschutz. Genau so sollte ein modernes Kinder- und Jugendbuch sein!

FAZIT:
Ein modernes, spannendes Abenteuer in atemberaubendem Setting – absolut klasse!

Bewertung vom 30.09.2019
Beast Changers (1.) Im Bann Der Eiswölfe

Beast Changers (1.) Im Bann Der Eiswölfe


sehr gut

Das Märchen von Eis und Feuer – ein spannender & fantasievoller Auftakt

Unsere Meinung:
„Im Bann der Eiswölfe“ ist der Auftakt einer neuen Tierfantasy-Trilogie, die in einer Welt spielt, in der sich manche Menschen in bestimmte Tierwesen verwandeln können und die von einer alten Fehde zwischen den Eiswölfen und den Feuerdrachen beherrscht wird. Sehr schnell haben wir in diese Geschichte hineingefunden und die beiden zwölfjährigen Zwillinge Rayna und Anders kennengelernt. Als Waisen leben sie in den Straßen der Stadt und müssen ihren Lebensunterhalt mit kleineren Diebstählen bestreiten. Als aber ein versuchter Taschendiebstahl schiefgeht, nimmt das Unheil seinen Lauf, denn in Rayna und Anders schlummern ungeahnte Eigenschaften…

Es ist eine faszinierende und spannende Welt, in die uns Amie Kaufman hier entführt. Zur mittelalterlichen Anmutung gesellen sich die Tierwandler und ein interessantes Magiesystem, das auf alten Artefakten beruht, denen bestimmte Kräfte innewohnen. Durch die unvorhergesehene und frühe Trennung der beiden Geschwister kommt schnell Spannung auf und wir haben Anders gebannt begleitet auf seiner - schon fast verzweifelten - Suche nach Rayna. Seinen Weg mitzuerleben und mit ihm ganz neue Erfahrungen zu machen, insbesondere an der geheimnisvollen Akademie der Eiswölfe, hat uns gebannt der Geschichte folgen lassen. So haben wir uns mit ihm gefreut, als er neue Freunde gefunden haben, und mit ihm gebangt, als es durchaus brenzlig wurde. Bis zum actionreichen und spannungsgeladenen Finale hat uns diese Geschichte sehr gut unterhalten. Gefreut hätte es uns allerdings, wenn es einen zweiten Handlungsstrang um Raynas parallele Erlebnisse gegeben hätte. Nun freuen sich nicht nur meine beiden Jungs (8 & 11) auf die Fortsetzung, sondern auch ich!

Die Produktion des Hörbuches aus dem Jumbo-Verlag ist mal wieder auf gewohnt hohem Niveau. Die Klangqualität ist exzellent und Sprecher Julian Greis ist eine super Besetzung für den 12jährigen Anders, da seine Stimme wirklich sehr jung klingt. Lesetempo, Stimmmodulation und Betonung passen perfekt – und so macht es einfach Spaß, ihm zuzuhören!

FAZIT:
Gestaltwandler, eine uralte Fehde und magische Artefakte – ein gelungener Auftakt zu einer spannenden Serie!

Bewertung vom 25.09.2019
Jack, der Monsterschreck, und die Zombie-Apokalypse / Jack, der Monsterschreck Bd.1
Brallier, Max

Jack, der Monsterschreck, und die Zombie-Apokalypse / Jack, der Monsterschreck Bd.1


ausgezeichnet

„The Walking Dead“ für Kids – total schräg und echt lustig!

„Noch vor 42 Tagen war ich einfach nur Jack Sullivan: ein dreizehnjähriger Junge mit einem ziemlich öden Leben in der ziemlich öden Kleinstadt Wakefield. Ich war absolut kein Held, absolut kein harter Bursche und in absolut keine Schlachten mit rieseigen Monstern verwickelt.“ (Jack über sich selbst / S. 8)

„Ich bin ein bekloppter Waisen-Krieger. Ein Zombies jagender, Monster killender Coolness-Tornado.“ (Jack über sich selbst / S. 37)

Meine Meinung:
Dies ist der erste Band zur gleichnamigen Netflix-Serie (die ich persönlich – noch – nicht kenne). Das Szenario, das Max Brallier entwirft, ist eigentlich nichts Neues: Endzeitstimmung, Monsterangriffe und Zombie-Invasion. Aber halt – das Ganze als Kinder- und Jugendbuch? Da habe ich auch erst gestutzt, aber nach dem Lesen kann ich ganz klar sagen: Jawohl, funktioniert! Und zwar bestens! Empfohlen ist das Buch für junge und junggebliebene Leser ab 10 Jahren. Ich persönlich würde bis zum Alter von 12 allerdings eher im Einzelfall entscheiden, ob es schon etwas für die Kids ist. So gruselig und grausam das Thema an sich ja schon ist, so witzig und überzeichnet transportiert es Max Brallier aber, so dass sich Horror- und Gruselfaktor hier in Grenzen halten – trotz menschenfressender Zombies.

Schon der Start in die Geschichte ist wahnsinnig action- und temporeich. Eigentlich wollte sich Titelheld Jack im zerstörten Supermarkt nur ein Brillenreparaturset besorgen, doch dann kommt ihm ein gigantisches Monster dazwischen, das er kurzerhand BLARG tauft („ein großes, menschenfressendes Monster. Mit ´ner kleinen Verhaltensstörung.“ - S. 186). Ab hier entspinnt sich ein ewiger Kampf von Gut gegen Böse. Anfangs muss sich Jack dieser Gefahr noch ganz allein stellen, doch im Verlauf der Story kann er ein paar alte und neue Freunde um sich herum scharren. Egal wie brenzlig hier eine Situation auch sein mag – auf jeden Fall ist sie immer auch mit einer (mal kleineren, mal größeren) Prise Humor gewürzt. Und so gibt es hier echt eine ganze Menge zu Lachen. Denn selbst die Apokalypse kann hier Spaß machen, wenn Jack sich z.B. selbst ausgedachte „Trophäen apokalyptischer Glanztaten“-Challenges ausdenkt (z.B. „Fräulein in Not“) oder wenn man das Ganze zu einem Spiel umfunktioniert („Hau einem Zombie auf die Nase – 10 Punkte“). Hier wimmelt es nicht nur vor Zombies, sondern auch vor schrägen Ideen, wie etwa dem Zombies-anlockenden „Schrei-O-Mat“, dem extrem aufgepimpten Endzeit-Schlitten „Big Mama“ oder auch der Baumhaus-Homebase mit einer Vielzahl cooler Gimmicks.

Bei aller Action und allem Spaß geht es hier auch um die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Vorurteile. Besonders gefallen hat es mir, dass Max Brallier dem ungleichen Jungs-Trio mit June Del Toro auch ein extrem toughes Mädel zur Seite gestellt hat, das nicht nur Jacks heimlicher Schwarm ist, sondern auch alles andere als das hilflose „Fräulein in Not“.

Last but not least möchte ich noch die zahlreichen, genialen Illustrationen von Douglas Holgate erwähnen, die genau der Optik der Animationsserie entsprechen.

FAZIT:
Cooler Grusel mit jeder Menge Action und Humor. Super Idee, tolle Story und geniale Illustrationen.

Bewertung vom 25.09.2019
Der Junge, der träumte / Strange the Dreamer Bd.1
Taylor, Laini

Der Junge, der träumte / Strange the Dreamer Bd.1


ausgezeichnet

Die Mysterien von Weep - Fantastik von Feinsten und ein großartiger Auftakt!

„Manche Momente sind so gravierend, dass sie einen eigenen Platz in Zeit und Raum beanspruchen, wo sie auf der Stelle kreiseln, während die übrige Welt vorbeirauscht.“ (S. 93)

Meine Meinung:
Jenseits der riesigen und lebensfeindlichen Wüste Elmuthaleth liegt eine legendäre Stadt, die für ihren Reichtum und Wohlstand, ihre Bildung und Entwicklung bekannt war. Eine Stadt, aus der die wundersamsten und wertvollsten Dinge kamen, durch deren Straßen Fabeltiere stolzierten. Doch vor zweihundert Jahren bracht der Kontakt aus unerfindlichen Gründen ab. Und vor 15 Jahren verschwand von einer Sekunde auf die nächste der Name dieser Stadt aus dem Bewusstsein aller Bewohner des Kontinants Zosma – aus noch viel rätselhafteren Gründen. Inzwischen erinnert sich fast niemand mehr an die alten Legenden – außer Lazlo, dem Waisenkind und Träumer. Doch eines Tages passiert das Undenkbare: Eine Gesandtschaft aus „Weep“ taucht unvermittelt auf…

Selten gibt es Geschichten, die mich derart schnell und in solchem Maße in ihren Bann ziehen wie diese hier. Lazlo Strange ist ein Protagonist ganz nach meinem Geschmack. Als Waisenkind („Der Name, den er zuerst gehabt hatte, war mit seiner Familie gestorben und für immer verstummt, wie ein Lied, das keiner mehr sang“ - S. 13) und klassischer Underdog zu einem entbehrungsreichen Leben im Schatten verurteilt, und doch stets voller Hoffnung, voller Fantasie und voller Träume. So beschreibt ihn ein Zitat von Seite 29 sehr gut: „So trieb er dahin, den Kopf voller Mythen und immer halb in einer anderen Welt verloren, die aus Geschichten gesponnen war.“ Man kann eigentlich gar nicht anders, als ihn zu mögen. So habe ich bei Rückschlägen zusammen mit ihm gelitten und mich mit ihm gefreut bei der unglaublichen Chance, die sich für ihn unerwartet auftut. Ein bisschen erinnerte Lazlo mich stets an die wunderbare Figur des Kvothe aus Patrick Rothfuss´ „Königsmörder-Trilogie“. Neben diesem Ausnahmecharakter gelingt es der Autorin dennoch, ihre weiteren Figuren in seiner Strahlkraft nicht verlassen zu lassen. Insbesondere mit Sarai und Eril-Fane gibt es hier weitere, sehr vielschichtige und spannende Charaktere zu entdecken.

Sowohl die Welt, die Laini Taylor hier konstruiert hat, als auch die Story selbst sind Fantastik pur. Es ist eine Welt voller Wunder mit einer Geschichte voller Rätsel, die es zu ergründen gilt – sowohl für Lazlo als auch für uns als Leser. Immer wieder begegnen uns dabei Unglaublichkeiten (wie Berge aus Dämonenknochen) und lässt uns Laini Taylor staunen, ein ums andere Mal. Durch einen zweiten Handlungsstrang mit einer weiteren, außergewöhnlichen, ganz starken und sympathischen Protagonistin hebt die Autorin die Story auf eine zweite Ebene, webt noch mehr Mysterien und Rätsel mit hinein, kombiniert mit Schrecken und Dramatik, Trauer und (noch leiser) Hoffnung. Am Ende dieses fantastischen Buches, das zugleich den Beginn eines neuen Abschnitts darstellt, treffen sich die beiden Handlungsstränge ein erstes Mal auf eine ganz besondere Weise. Es verbleibt die Sehnsucht nach dem Folgeband dieses Zweiteilers, der glücklicher Weise schon für Dezember 2019 angekündigt ist.

Genauso fasziniert wie von der Geschichte selbst bin ich auch von Laini Taylors Schreibstil. Mit ihren Worten schafft sie es scheinbar mühelos, ganze Welten vor meinem geistigen Auge zu erschaffen. Gleichzeitig erzeugen sie eine Tiefe und Bedeutung, die mir sehr gut gefallen hat, wie z.B. „keiner von uns ist geboren worden, um als Waise zu enden“ (S. 14) oder auch „der Traum wählt nun einmal den Träumer, nicht umgekehrt.“ (S. 29).

FAZIT:
Ein großartiges Werk für alle Träumer unter uns, die sich gerne in fremden und faszinierenden Welten verlieren.

Bewertung vom 25.09.2019
Silberdrache
Sage, Angie

Silberdrache


gut

Ein fantasievolles Drachen-Märchen aus der Feder der „Septimus Heap“-Autorin – leider fehlt ein bisschen der „Pepp“

„Die Raptoren werden unruhig. Ärger braut sich zusammen.“ (S. 57)

Meine Meinung:
Zugegebener Maßen waren meine Erwartungen an dieses neue Buch der britischen Bestseller-Autorin Angie Sage (u.a. „Septimus Heap“, „Araminta Spuk“) recht hoch. Die Grundidee der Geschichte ist spannend: Vor langer Zeit lebten Menschen und Drachen friedlich miteinander, bis skrupellose Menschen manche Drachen zu gefährlichen Raptoren gemacht haben, die Angst und Schrecken verbreitet haben. Erst ein legendärer Silberdrache konnte alle Drachen in eine andere Welt führen, wodurch die Drachen aus unserer verschwunden sind…

Viel Zeit ist vergangen und die Macht der skrupellosen Menschen, allen voran des gefürchteten Lennix-Clans, ist am Schwinden. Könnten sie doch nur in die alte Welt zurückkehren, in der es alles im Überfluss gibt – vor allem Menschen! Doch dazu bräuchten sie einen Silberdrachen, der ihnen den Weg zurück öffnet.

Somit entspinnt sich der klassische Kampf zwischen Gut und Böse. Stellenweise fand ich diese Geschichte sehr vorhersehbar, was sich für mein Empfinden negativ auf die Spannung ausgewirkt hat. Nur ein paar wenige, unvorhergesehene Ereignisse haben hin und wieder ein bisschen „Pepp“ in die Geschichte gebracht. Richtige Spannung kam aber erst gegen Ende der Geschichte mit dem großen Endkampf auf, der sich actionreich und durchaus auch dramatisch entwickelt hat. Erschwerend hierzu kommt noch, dass die meisten Charaktere für mich zu transparent, eindimensional und damit auch vorhersehbar waren. Lediglich die Figur des Drachen Bellacrux hat mich fasziniert und bei mir für Rätselraten bezüglich ihrer wahren Absichten gesorgt. Alle anderen Figuren sind für mich zu blass geblieben, selbst der Silberdrache Lysander (von dem ich – trotz junger Jahre – doch irgendwie eine „geheimnisumwitterte Atmosphäre“ erwartet hätte). Und der menschliche Protagonist, der Waisenjunge Joss Moran, war mir zwar nicht unsympathisch, aber doch viel zu naiv und unbeholfen. Viel straighter habe ich da seine Schwester Allie empfunden.

Der zweite Handlungsstrang um das Mädchen Sirin und ihre kranke Mutter sorgte für einen deutlichen Schuss Tragik in diesem Buch – allerdings passten die beiden Erzählstränge für mich (noch) nicht wirklich zusammen. Das dürfte sich allerdings im Folgeband ändern, schätze ich.

Gut gefallen haben mir – wie schon gesagt – die Grundidee der Story und auch das Konstrukt der „Bundesgenossen“, eine enge Bindung zwischen einem Drachen und einem Menschen. Letztendlich ist dieses Buch ein vielversprechender Beginn einer neuen Reihe, ein Grundstein mit noch ordentlich Luft nach oben.

FAZIT:
Eine durchaus tolle Grundidee, leider mit blassen Charakteren und (noch) zu wenig Spannung. Hier gibt es Steigerungspotenzial für Band 2.

Bewertung vom 20.09.2019
Unser Mond - Eine kosmische Wissensreise
Wagner, Jennifer

Unser Mond - Eine kosmische Wissensreise


ausgezeichnet

Ein galaktisch tolles Sach- und Entdeckungsbuch rund um den Mond

Meine Meinung:
Der Bachem Verlag hat mit diesem Buch für Kinder ein wunderbares Werk rund um unseren Erdtrabanten herausgebracht. Von der Aufmachung (Hardcover und Format) erinnert es auf den ersten Blick an die bekannten „Was ist Was“-Bücher, doch im Innenleben zeigt es durchaus ganz eigene, sehr überzeugende Qualitäten und ist mit knapp 70 Seiten auch etwas umfassender als der entsprechende „WiW“-Band (rund 50 Seiten).

Schon das Inhaltsverzeichnis machte sowohl meine Söhne (8 & 11) als auch mich sehr neugierig, denn Überschriften wie „rätselhafter Nachbar“ und „Aufbruch zum Mond“ versprechen spannende Unterhaltung. Insgesamt gibt dieses Buch einen sehr runden und umfassenden Überblick über alle Themengebiete rund um den Mond, angefangen bei seiner Entstehung, über historische Forschungen (wie z.B. der berühmten Himmelsscheibe von Nebra), die verschiedenen Apollo-Missionen bis hin zum „Blick in die Zukunft“. Schön finde ich es, dass die jungen Leser dabei direkt angesprochen werden und auch schwierigere Themen kindgerecht vermittelt werden (am Ende des Buches gibt es auch noch ein passendes Glossar, das „1x1 des Mondes“).

Nach dem begeisterten (vor-)Lesen muss ich feststellen, dass nicht nur die Jungs eine ganze Menge Wissens-und Staunenswertes gelernt haben, sondern ich als Erwachsener gleich mit. Wussten Sie beispielsweise, dass es auf dem Mond Temperaturunterschiede von rund 300°C gibt? Oder dass er sich aus vielen kleineren Erdtrümmern gebildet hat? Dass das auf dem Mond vorkommende Helium-3 die Lösung für unsere Energieversorgung sein könnte? Auch das Phänomen der gebundenen Rotation (die dafür sorgt, dass wir stets die gleiche Seite des Mondes sehen) ist sehr spannend, ebenso wie die Tatsache, dass wir viele Alltagsgegenstände der Raumfahrt zu verdanken haben (wie z.B. den Akkuschrauber). Toll ist es überdies, dass in diesem Buch auch die neuesten Erkenntnisse und Ereignisse aus 2019 mit aufgenommen wurden (wie z.B. die Chinesische Mission zur Rückseite des Mondes).

Aber nicht nur inhaltlich finden wir dieses Buch top. Auch die Gestaltung ist sehr gelungen: viele, teilweise spektakuläre und ganzseitige Fotos machen allein schon die Betrachtung zum Erlebnis. Die grafisch abwechslungsreiche, manchmal Collagen-artige Gestaltung der Seiten lädt immer wieder neu zum Entdecken und Staunen ein.

FAZIT:
Ein wunderbares Buch rund um den Mond, das meine Jungs und mich begeistert hat.

Bewertung vom 20.09.2019
Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper

Spiele-Comic Krimi, Sherlock Holmes: Auf den Spuren von Jack the Ripper


ausgezeichnet

Die Reihe wird von Band zu Band besser – klasse!

Zum Thema Spielcomic:
Mit den „Sherlock Holmes“-Spiele-Comics ist Pegasus Spiele eine sehr überzeugende Innovation gelungen: ein Spiel-Comic als Weiterentwicklung der Spielbücher, die ihre Wurzeln in den 1970´er Jahren haben. Ähnlich wie die artverwandten Pen-&-Paper-Rollenspiele á la „D&D – Dungeons & Dragons“ oder auch „DSA – Das schwarze Auge“ liegt der Fokus bei Spielbüchern darauf, den Fortgang der Geschichte durch eigene Entscheidungen aktiv zu beeinflussen („willst Du links herum gehen, lies weiter bei 306, gehst Du rechts herum lies 357“). Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von möglichen Verläufen der Geschichten, so dass man ein Spielbuch durchaus mehrmals lesen kann, ohne dass es langweilig wird und selbst zum aktiven Held der Geschichte wird.

Zum Inhalt:
Einige Jahre sind inzwischen ins Land gegangen, seit dem Jack the Ripper London in Angst und Schrecken versetzt hat. Doch nun wurde erneut eine grausam verstümmelte Frauenleiche aufgefunden und bei der lokalen Presse ist ein Bekennerbrief des Rippers eingegangen. Wer könnte die Polizei in diesem Fall besser unterstützen als Sherlock Holmes & Dr. Watson?

Meine Meinung:
„Auf den Spuren von Jack the Ripper“ ist bereits der dritte Spiele-Comic aus dieser Reihe. Wie schon die beiden ebenfalls sehr empfehlenswerten Vorgängern (keine Vorkenntnis notwendig!) kommt auch dieser Band ohne eine große Anleitung oder gar ein überbordendes Regelsystem daher, so dass auch „Spielbuch-Neulinge“ kein Problem damit haben dürften, sofort ins Spielgeschehen einzusteigen. Vorangestellt ist „nur“ ein doppelseitiger Ermittlungsbogen, auf dem man sich bei Bedarf bestimmte Notizen machen kann (und sollte!), z.B. zu Fundstücken, den Verdächtigen sowie den rätselhaften Botschaften auf den Mauern der Stadt. Neu ist in diesem Band eine Karte von London, auf der man im Spielverlauf immer mehr Sprungpunkt-Nummern eintragen kann. Hierdurch ergibt sich ein weitestgehend offener Spielablauf, der mir extrem gut gefallen hat! Man kann diese beiden Dokumente übrigens auch von der Homepage des Verlags herunterladen, wenn man nicht ins Buch schreiben möchte!

Der Fall an sich ist mal wieder sehr unterhaltsam und auch ordentlich knifflig. Zunächst gilt es, eine Liste aller Verdächtigen anzufertigen um dann danach im zweiten Kapitel den Täter zu überführen. Hierbei gilt es, viele Orte aufzusuchen und Personen zu befragen – aber Vorsicht: Man muss schon genau aufpassen, um den Befragten nicht auf den Schlips zu treten, denn sonst verweigern sie jegliche weitere Auskunft! Dabei sollte man stets ganz besonders gut hinzuschauen, denn in vielen Bildern verbergen sich Hinweise und Zahlen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht sofort zu erkennen sind. Hier wird das Medium Comic perfekt ausgenutzt! Hinzu kommen ein paar Rätsel und Denksportaufgaben (um wichtige Sprungpunkte zu berechnen). Dies alles macht das Buch extrem abwechslungsreich, stellenweise durchaus herausfordernd und sehr, sehr unterhaltsam! Schön finde ich es, dass man das Buch auch bis zum Ende durchspielen kann, ohne den richtigen Täter zu überführen. Am Ende erklärt Sherlock einfach alles – und zwar sehr gut nachvollziehbar Schritt für Schritt. Spiel- und Lesespaß ist hier also garantiert!

FAZIT:
Super Spielspaß, tolle Sherlock-Atmosphäre und knifflige Herausforderung – die Sherlock-Spiele-Comics werden von Mal zu Mal besser!

Bewertung vom 20.09.2019
Cold Storage
Koepp, David

Cold Storage


sehr gut

Packend, stellenweise regelrecht rasant und echt erschreckend – Hollywood zum Lesen

„Öffne nie eine Tür, wenn du nicht weißt, was auf der anderen Seite ist.“ (S.118)

Meine Meinung:
Schon der kurze Prolog, in dem der Autor über den größten lebenden Einzelorganismus der Welt (ein gemeiner Hallimasch mit etwa 9,5 Quadratkilometer Ausdehnung) schreibt, sorgt für eine Gänsehaut und ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Perfekte Startbedingungen für eine Geschichte, die es wirklich in sich hat…

Die eigentliche Story beginnt in Jahr 1987, als eine kleine, aber sehr effektive Einheit von Spezialisten den Ausbruch eines im Weltall mutierten „Killerpilzes“ mitten im Australischen Outback sozusagen im Keim erstickt. Es ist schon dramatisch und zutiefst Besorgnis erregend, was dort in der Wüste passiert. Eine einzige, kleine Probe der todbringenden Gefahr wird mitten in den USA in einer Einrichtung eingelagert, die angeblich höchsten Sicherheitsstandards entspricht…

Das ist fürwahr ein Auftakt ganz nach meinem Geschmack: extrem bedrohlich, action- und temporeich. Dazu mit Roberto Diaz und Trini Romano noch zwei sympathische und fähige Protagonisten. Extrem gebannt habe ich die Geschehnisse verfolgt, die Seiten flogen beim Lesen regelrecht dahin. Doch als die Handlung dann 32 Jahre weiter in die Gegenwart springt, hat der Autor erst einmal gehörig auf die Tempo- und Spannungsbremse getreten und sich Zeit genommen, seine weiteren Protagonisten einzuführen. Allen voran den sympathischen „Loser“ Travis „Teacake“ Meacham, der leicht auf die schiefe Bahn geraten und dadurch sogar im Knast gelandet war und nun seinen eher schlecht bezahlten und langweiligen Job bei Atchinson Storage verrichtet. Ein klassischer Underdog, der genau deshalb doch im Verlauf der Story irgendwie sympathisch rüberkommt. Im Gegensatz zu „Teacake“ war mir die junge, tuoghe Naomi, der eine ungeplante Schwangerschaft einen Strich durch die eigene Lebensplanung gemacht hat, von Anfang an sympathisch. So war es durchaus unterhaltsam zu lesen, wie die beiden Lebensgeschichten sie letztendlich in dem unterirdischen Lagerhaus zusammengeführt haben und wie sie gemeinsam einem merkwürdigen Alarmton auf die Spur kommen, doch hätte es für meinen Geschmack im Mittelteil des Buches etwas mehr Spannung und Tempo sein dürfen.

Als hätte der Autor dies selbst bemerkt, dreht er im letzten Drittel diesbezüglich noch mal so richtig auf: 34 Minuten Handlung auf 100 Seiten hört sich erstmal langatmig an, aber genau das Gegenteil ist der Fall: Hier merkt man dem Autor seine Hollywood-Wurzeln an. Wie im besten Action-Blockbuster überschlagen sich die Ereignisse und das Buch hat mich ab hier dermaßen gefesselt, dass ich es in einem Rutsch zu Ende gelesen habe. Dieses „Finale“ hat mich für den eher ruhigeren Mittelteil mehr als entschädigt!

David Koepps Schreibstil ist souverän und unterhaltsam. Seine Story würzt er geschickt mit einem Schuss Horror („Das über die Betonwände und den Bodenverteilte Jackson-Pollock-Gemälde, das einst Mike Snyder gewesen war“ – S. 288) und einer immer wieder durchschimmernden Prise Humor („Es lebt sich einfach nicht so gut auf Land, das in die Luft gesprengt werden soll. Das ist gar nicht gesund.“ - S. 16). Dabei mutet die Situationskomik manchmal schon recht skurril an, was oftmals den etwas unterbelichteten (und zugegebener Maßen sehr stereotypen) Charakteren (insbesondere Mooney & Griffin) geschuldet ist.

FAZIT:
Ein Action-Blockbuster zum Lesen – trotz schwächerem Mittelteil eine insgesamt mitreißende Story.