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Benutzername: Libri-mundi.blogspot
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Bewertungen

Insgesamt 27 Bewertungen
Bewertung vom 22.08.2019
Eve of Man (I)
Fletcher, Tom; Fletcher, Giovanna

Eve of Man (I)


sehr gut

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd aus Sicht von Eve und Bram erzählt, was mir gefallen hat. Normalerweise lese ich solche Bücher nicht, da mir die Umsetzung nicht gefällt, aber hier fand ich es angenehm und passend zur Geschichte. Der Spannungsbogen war jedoch leider nicht all zu hoch, als Leser weiß man recht schnell wohin sich die Geschichte entwickeln wird, was ich sehr schade fand. Ich mag es, überrascht zu werden. Die Entwicklungen sollten dennoch einem roten Faden folgen. Hier hat es meiner Meinung nach ein wenig gehappert. Die Rebellen, die Eves Rettung forderten, konnte ich nicht ganz durchblicken. Wenn sie von Anfang an klar gesagt hätten, dass sie Eve aus dem Turm holen wollen, weil sie damit ihrem Feind schaden würden, dann hätte es mir gereicht und wäre verständlich gewesen. Aber das Gerede darüber, dass sie alle aus Liebe zu Eve handeln würden und alle hoffen, dass sie sich für einen von ihnen entscheiden wird, hätte ruhig weggelassen werden können, da mir das recht absurd vorkam.
Brams Handlungsmotive waren dagegen einleuchtender und gradliniger. Ich mochte seinen Charakter und konnte mich gut in ihn hineinversetzten. Er war ein dynamischer Charakter, aus dessen Perspektive ich die Geschichte am liebsten gelesen habe. Eves Sicht mochte ich nicht so sehr. Sie wirkte mir zu naiv und kindlich. In ihrem Alter hätte sie schon längst darauf kommen müssen, dass etwas nicht stimmt. Wobei das auf ihr Wunschdenken zurückgeführt werden kann, da dieses über das ganze Buch hinweg eine große Rolle eingenommen hatte.

Es war ein schönes Buch, das ich gerne gelesen habe und dessen Idee mir gefallen hat. Auch wenn es an einigen Stellen ausgearbeitet werden könnte.

Bewertung vom 29.04.2019
Das Licht im Dunkeln / Dunmor Castle Bd.1
Taylor, Kathryn

Das Licht im Dunkeln / Dunmor Castle Bd.1


ausgezeichnet

Die Geschichte um Dunmor Castle, seine Bewohner und Lexie hat mir sehr gut gefallen. Der Roman ließ sich schnell und flüssig lesen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Schon der Anfang fängt rasant und spannend an, so verläuft auch der ganze Roman – Liebesgeschichte und Krimi in einem. Dabei nimmt die Autorin den Leser mit, lässt ihn mitfiebern und miträtseln. Und zu rätseln gibt es viel. An jeder Ecke scheint es Geheimnisse und Intrigen zu geben. Dabei wird kaum etwas von den Geheimnissen verraten, die Spannung dagegen immer hoch gehalten.

Die Charaktere sind dabei gut ausgearbeitet. Als Leser begleitet man fast ausschließlich Lexie, lernt sie gut kennen und kann ihre Gedanken und Emotionen nachvollziehen. Umso mehr fiebert man mit ihr mit. Sie ist ein sympathischer Charakter, den ich gerne begleitet habe. Aber auch die anderen Figuren sind realistisch und/oder sympathisch.

So kann ich das Buch jedem Liebes – und Kriminalroman-Leser empfehlen. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 20.06.2018
Mord nach Strich und Faden / Kate Shackleton ermittelt Bd.1
Brody, Frances

Mord nach Strich und Faden / Kate Shackleton ermittelt Bd.1


gut

Kurzbeschreibung:
Kate entschließt sich nach dem Ende des ersten Weltkriegs nach verschwundenen Soldaten zu suchen. Nicht zuletzt, weil ihr Mann als verschollen gilt. Als Tabitha, eine alte Bekannte aus dem Krieg, an sie tritt und sie darum bittet nach ihrem Vater zu suchen, ist Kate unsicher, ob sie annehmen soll. Den diesmal handelt es sich um einen erst nach dem Krieg vermissten Webereibesitzer. Doch schließlich macht sie sich mit Sykes, einem Expolizisten, auf die Suche.
In dem kleinem Ort angekommen merkt sie schnell, dass nicht jeder am Auffinden des Mannes interessiert ist und dann geschehen zusätzlich zwei Morde.

Meine Meinung:
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ließ auf eine interessante und historische Kriminalgeschichte hoffen. Letzteres traf zwar zu, doch fand ich die Handlung alles in allem eher "plätschernd".

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und enthält viele Beschreibungen, sodass die Umgebung oft gut geschildert wird. Doch sind die Personen nur oberflächlich und blass beschrieben. Ich konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Auch gab es zu viele Namen, der Wechsel zwischen Vor- und Nachnamen kam leider ebenfalls hinzu, sodass ich schnell den Überblick verlor.
Genauso erging es mir mit Kate. Sie war keine gute Ermittlerin und man konnte sich nicht wirklich in sie hineinversetzten.

Alles in allem wurde nicht sas ganze Potential der Geschichte ausgeschöpft. Das Ende wirkte abgehackt und zu schnell erzählt, sowie die Ermittlungen fast nur auf den letzten 100 Seiten stattfanden. Wobei man diese nicht wirklich als Ermittlungen bezeichnen kann, da Kate einfach zu langsam, zu passiv und behebig war.

Bewertung vom 24.04.2018
Die Rebellinnen / Iron Flowers Bd.1
Banghart, Tracy

Die Rebellinnen / Iron Flowers Bd.1


gut

Das Cover hat mich sofort zu dem Buch greifen lassen, da es auf eine schöne und spannende Geschichte hinwies. Und auch der Klappentext ließ darauf hoffen, dass das Buch der Selection-Reihe ähnelt. Doch konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Handlungen wurden oberflächlich geschildert und auch der Verlauf war zu hervorsehbar. Wenn dies nicht stört, wird jedoch in eine interessante Welt entführt, die zusammen mit der Idee des Buches viel Potential, welches jedoch meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde, bietet.
Auch gab es mit "Selection" nicht wirklich Übereinstimmungen.

Nomi und Serina sind zwei nette Mädchen, die im Laufe der Geschichte leider keinen richtigen charakterlichen Wandeln durchfuhren, zwar versuchten sie es, doch zumindest Nomi eher halbherzig. Auch reagierten sie sehr naiv, was ich im Fall von Serina gedacht habe, aber widersprach dies ein wenig dem rebellischen und intelligenten Charakter Nomis.

Ihre Beziehung zu den anderen Charakteren, die leider viel zu kurz kamen, war nicht immer nachvollziehbar. Die Liebesgeschichten gingen mir zu schnell voran, nach dem Prinzip der "Liebe auf den ersten Blick".
Einen richtigen Alltag der beiden bekam man leider auch nicht geschildert. Nomi vertraute in meinen Augen Maris aus unerklärlichen Gründen, auch wenn sie ihr Geheimnis kannte. Genauso konnte ich nicht nachvollziehen, weshalb Serina das Leben ihrer Schwester für das von Jacana riskierte.

Alles in allem würde ich die Geschichte als nett bezeichnen, aber den zweiten Band wohl eher nicht lesen.

Bewertung vom 17.02.2018
Die Königin von Lankwitz
Urlacher, Max

Die Königin von Lankwitz


weniger gut

Inhalt:

Bea und Irene wurden mit Anfang Fünfzig gerade aus dem Gefängnis entlassen, doch Vorbestraft und im mittleren Alter ist ein gesetzestreuer Job nicht möglich. Also entschließen sie sich selbstständig zu machen und anderen Frauen mit ihren Männern zu helfen. Während Bea auf Kundenfang geht, führt Irene mit ihrem Auto die Aufträge, die Männer anzufahren, aus. Doch schon kurz darauf erscheint eine konkurrierende Firma auf.


Meine Meinung:

Während Leseprobe und Cover eine lustige Geschichte versprachen, stellte sich der Hauptteil des Buches als ziemlich zäh heraus. Leider entwickelte sich keinerlei Spannung, ebenso wenig wie die Geschichte humorvoll war. Bea und Irene sind Anfang Fünfzig und genauso liest sich das Buch auch, womöglich bin ich einfach zu jung und brauche mehr Abwechslung, Spannung und anderen Humor, doch empfand ich die immer wieder vorgekauten Geschichten der Auftraggeberinnen, das Kundensuchen und die damit verbundenen Wiederholungen als anstrengend. Witzige Momente gab es in meinen Augen kaum. Nach der Hälfte des Buches war noch kaum etwas geschehen, man hatte die Charaktere kennengelernt, etwas aus ihrem Liebesleben erfahren, begleitete Bea beim Kuchen essen oder im Wartezimmer und dann hat man immer wieder kleine Lebensgeschichten anderer gelesen.

Bewertung vom 19.10.2017
Geheimnis in Rot
Hay, Mavis Doriel

Geheimnis in Rot


ausgezeichnet

Inhalt:
Der Familienpatriarch der Familie Melbury wird von seiner Familie erschossen vorgefunden. Und dies auch noch an Weihnachten. Während Tante Mildred es schon immer wusste, dass die jährlichen Familientreffen eine schlechte Idee sind, sind die anderen Familienmitglieder betroffen, haben aber alle gute Gründe ihn umgebracht zu haben.
So muss der Ermittler in den fämiliären Angelegenheiten schnüffeln und die Gunst der Familienmitglieder gewinnen, um den Fall aufzuklären.

Meine Meinung:
Schon als ich das Cover sah, wollte ich das Buch lesen. Als ich es endlich in meinen Händen hielt, war ich umso überraschter, dass es mir allein durch das Erscheinungsbild noch mehr gefiel. Man merkt sofort, dass viel Liebe in die Gestaltung geflossen sein muss. Ein Stoffeinband, wie man ihn heutzutage selten findet, ein Lesebändchen und eine Zeichnung des Hauses, um sich während der Schilderungen besser zurechtzufinden, haben mich sofort für sich eingenommen.
Doch auch die Handlung des Buches konnte mich überzeugen. Ein Kriminalroman, welcher sich wirklich nur mit dem Fall beschäftigt, aber gleichzeitig einigen Klatsch der Familie einfließen lässt. Dies alles in Tagebuchform verfasst, liest sich schnell und flüssig.
Die Geschichte spielt in den 30ern und schildert realistisch die Situation verschiedener Bevölkerungsschichten dieser Zeit. Natürlich muss man erwähnen, dass der Roman bereits 1936 in london unter dem Titel "The Santa Klaus Murder" erschienen ist und die Schilderungen der damaligen Zeit somit nicht näher kommen könnten.

Bewertung vom 10.10.2017
Das blaue Medaillon
Marcus, Martha S.

Das blaue Medaillon


sehr gut

Inhalt:
Alessas Leben nimmt einen anderen Weg, als kurz nacheinander ihre Tante und ihr Großvater sterben. Als dann auch noch ein Auftragsmörder, der ihren Großvater wegen eines Medaillons getötet hat, hinter ihr her ist, muss sie fliehen. Denn das Medaillon birgt den Zugang zu ihrem geheimnisvollen Erbe, welches ihre Elter ihr hinterlassen haben.
Um sicher zu ihrem Cousin nach Deutschland zu gelangen, schließt sie sich einer Schauspieltruppe an. Dabei kommen ihr ihre Fähigkeiten als Diebin zugute. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in der neuen Heimatstadt ihres Cousins wird ihr Medaillon geklaut. Immer wieder hastet sie hinter den neuen Besitzern des Medaillons hinterher, doch der Hauptmann, Arthur, kommt ihr auf die Spur. Doch gerade dieser hat ihr den Kopf verdreht.
Währenddessen macht sich der Mörder auf den Weg nach Deutschland, um seinen Job zu ende zu führen.

Meine Meinung:
Am Anfang hat die Geschichte rasant an Fahrt aufgenommen. Man wurde mit vielen Geheimnissen und einem gefährlichen Leben als Diebin in Venedig konfrontiert. Doch nahm die Spannung schnell ab, da die Reise nach Deutschland sehr ruhig verlief. Auch nach der Ankunft der Schauspieler verläuft es ruhig. So erlebt man Alessa bei Hofgesprächen und auf der kurzen Suche nach ihrem Cousin. Schnell und eher per Zufall trifft sie auf ihren Cousin, der ihr etwas zu schnell Vertrauen schenkt. Danach treffen sie sich nur noch einmal, dies finde ich sehr schade, da sie wegen ihm nach Deutschland gegangen ist und sehr schnell ihr Interesse an ihm verliert. Zum Ende hin fand ich es schade, dass sie keine Interaktionen und Gedanken an ihn verlor. Auch dachte sie viel zu selten an ihre verstorbenen Verwandten, bei deren Beerdigung sie nicht einmal anwesend war. Zwar wurde sie als starke Frau dargestellt, fehlten mir aber diesbezüglich die Emotionen, die irgendwann einfach hätten auftreten müssen.
Der Diebstahl des Medaillons hat mir gut gefallen, um die Geschichte ein wenig in Fahrt zu bringen. Doch verstehe ich nicht, warum sie sich nicht an den Hauptmann oder Herzog gewandt hat, die den Diebstahl sicher schnell geklärt hätten.
Zuletzt fand ich die Gefühle zwischen Alessa und den Hauptmann überspitzt dargestellt. Kaum lernen sie sich kennen, liegen sie sich auch schon in den Armen und sind unsterblich in einander verliebt. Mir hätte es gefallen, wenn ihre Liebe als Freundschaft begonnen hätte und sich dann zur Liebe entwickelt hätte.

Trotz vieler Kritikpunkte hat mir das Buch gefallen, da es am Schluss nochmal an Fahrt aufnahm und Spannung entstand.Schön fand ich auch die historischen Ereignisse, die im Schlusswort aufgegriffen wurden und dem Buch somit einen weiteren Hintergrund verliehen.

Bewertung vom 19.09.2017
Der Jadedolch / Nalia, Tochter der Elemente Bd.1
Demetrios, Heather

Der Jadedolch / Nalia, Tochter der Elemente Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:
Fern von ihrer Heimat,Ardjinna, ist die Dschinn, Nalia, an ihren Meister, Malek, gebunden. Zwei Wünsche hat sie ihm bereits gewährt, doch den dritten Wunsch will er nicht äußern. Trotz des Glamours und Luxus, den er ihr gewährt, will sie so schnell wie möglich fort von ihm und auf ihre Heimat zurückkehren, denn ihr Bruder ist in großer Gefahr.
Dann taucht auch noch ein Dschinn, Raif, auf und verspricht ihr die Freiheit, wenn sie ihm und den Rebellen im Gegenzug hilft.
Nalia muss sich ihrer Vergangenheit und Gegenwart stellen und lernt sich dabei neu kennen.

Meine Meinung:
"1001 Nacht in Los Angeles" trifft es sehr gut. Ganz begeistert habe ich mich in das fantastische Los Angeles voller Dschinn begeben und mit Nalia mitgefiebert. Ab und an konnte ich ihre Handlungen und die Raifs nicht ganz nachvollziehen, doch dies macht meiner Meinung nach ein gutes Buch aus, denn die Charaktere sollten einen eigenen Willen haben, der den Leser hin und wieder überrascht. Dies traf auf Nalia und Raif vollkommen zu. Am liebsten hätte ich den zweiten Band gleich hinterher gelesen.
Auch Maleks Charakter hat mir sehr gut gefallen. Die verzwickten Gefühle Nalias konnte ich gut nachvollziehen. Sein Wechsel zwischen gut und böse und seine überraschte Herkunft, haben mich zwischen Sympathie und Anti-Sympathie springen lassen, sodass ich ab und zu nicht wusste, ob die Beziehung zwischen ihm und Nalia doch Zukunft haben könnte. Die sich anbahnenden Gefühle zwischen Nalia und Raif machten die Situation noch viel spannender.
Die Handlungen rund um die Irfit und den Kampf um Ardjinna, fand ich sehr gelungen und habe mich über die kurzen Einblicke in die Vergangenheit immer sehr gefreut. Ich hoffe, dass der zweite Teil weitere Geheimnisse Ardjinnas preisgeben wird.

Bewertung vom 17.07.2017
Shutter Man / Balzano & Byrne Bd.9
Montanari, Richard

Shutter Man / Balzano & Byrne Bd.9


weniger gut

Meine Meinung:
Sehr viele Personen und viele Seitenfüller, ohne großen Nutzen. Shutter Man konnte mich nicht überzeugen. Schon nach nur wenigen Kapiteln war ich verwirrt. Es sind einfach zu viele Personen, zu viele Handlungsstränge und zu viele offene Fragen. Doch trotz der vielen Fragen entstand keine Spannung.
Zu Anfang fühlte ich mich, als würde ich einen Krimi für Anfänger lesen. Dieses Gefühl blieb zum Schluss. Seitenweise wurde erklärt... Wer macht was bei der Polizei und warum.
Der Handlungsstrang von Jessica war besonders schlimm. Da dieser nicht zur Geschichte dazuzugehören schien. Dass man diese aus den Büchern vorher kennt, wusste ich zu Anfang nicht. Doch auch wenn man den Hintergrund Jessicas kennt, werden ihr zu viele Seiten gewidmet.