Nacht in Caracas - Sainz Borgo, Karina
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Karina Sainz Borgos Roman "Nacht in Caracas" ist ein intensives literarisches Debüt über das Schicksal einer jungen Frau und ein virtuoses Portrait eines untergehenden Landes.
Adelaida beerdigt ihre Mutter, aber sie bleibt nur kurz am Grab stehen. Auf dem Friedhof ist es gefährlich, genau wie an jedem anderen Ort in Venezuela. Noch vor kurzem kamen die Menschen aus Europa, um hier ihr Glück zu machen. Nun versinkt das Land in Chaos und Elend. Als Adelaida gewaltsam aus ihrer Wohnung vertrieben wird, weiß sie nicht wohin. Alles, was sie geliebt hat, existiert nur noch in ihrer Erinnerung.…mehr

Produktbeschreibung
Karina Sainz Borgos Roman "Nacht in Caracas" ist ein intensives literarisches Debüt über das Schicksal einer jungen Frau und ein virtuoses Portrait eines untergehenden Landes.

Adelaida beerdigt ihre Mutter, aber sie bleibt nur kurz am Grab stehen. Auf dem Friedhof ist es gefährlich, genau wie an jedem anderen Ort in Venezuela. Noch vor kurzem kamen die Menschen aus Europa, um hier ihr Glück zu machen. Nun versinkt das Land in Chaos und Elend. Als Adelaida gewaltsam aus ihrer Wohnung vertrieben wird, weiß sie nicht wohin. Alles, was sie geliebt hat, existiert nur noch in ihrer Erinnerung. Wenn sie sich retten will, bleibt ihr nur die Flucht.

"Nichts war für mich dringlicher, als diese Geschichte zu schreiben. Über den Sturm zu sprechen, während er in einem tobt." KARINA SAINZ BORGO
  • Produktdetails
  • Verlag: S. Fischer
  • Artikelnr. des Verlages: 1023819
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 14. August 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 128mm x 22mm
  • Gewicht: 344g
  • ISBN-13: 9783103974614
  • ISBN-10: 3103974612
  • Artikelnr.: 56401100
Autorenporträt
Sainz Borgo, Karina
Karina Sainz Borgo wurde 1982 in Caracas geboren und emigrierte vor mehr als zwölf Jahren nach Spanien. Ihre Verwandten leben weiterhin in Venezuela. Sie arbeitet als Journalistin in Madrid und schreibt für verschiedene Zeitungen und Blogs in Spanien und Lateinamerika. »Nacht in Caracas« ist ihr erster Roman.
Rezensionen
Besprechung von 11.08.2019
Verdammtes Land, in dem immer Nacht ist
Eine Begegnung mit Karina Sainz Borgo, die eine sehr aktuelle Allegorie auf ihre Heimat Venezuela geschrieben hat

Als die Protagonistin von "Nacht in Caracas", Adelaida Falcón, auf der Beerdigung ihrer Mutter fassungslos am offenen Grab steht, wird ihr geraten, so schnell wie möglich den Ort zu verlassen: Es habe in den vergangenen Tagen bei drei Beerdigungen bewaffnete Raubüberfälle gegeben. Sie geht, begleitet von Trauer und dem schlechten Gewissen, ihre Mutter dort allein zu lassen, wo jemand den Holzsarg öffnen und ihr die Brille oder die Schuhe klauen könnte - oder ihre Knochen, "die damals immer höher im Kurs standen, nachdem die Hexerei zur Landesreligion geworden war". Ihr Taxifahrer versucht, eine halbwegs sichere Straße in die Stadt zu finden, doch plötzlich stoßen sie auf eine Horde von Motorradfahrern, die den Weg verbarrikadieren, die roten T-Shirts der Regierungsunterstützer tragen und um einen Sarg stehen, den sie mit Alkohol bespucken und auf dem bald ein halbnacktes Mädchen ein ungeheuerliches Tanzritual vorführt, während schrille Musik dröhnt und die Männer Obszönitäten brüllen. Die verstörenden Szenen erinnern an eine ausgedachte Dystopie, eine postapokalyptische Zukunft. Sie spielen sich aber in Venezuela ab, in Caracas, in der Gegenwart.

"Nacht in Caracas", der erste Roman der venezolanischen Journalistin und Schriftstellerin Karina Sainz Borgo, ist ein furioses und hochaktuelles Buch. Wie kein anderes gegenwärtiges Werk veranschaulicht es die politische, moralische und soziale Katastrophe, in die das einst reiche und stolze Venezuela geschlittert ist. Dabei erzählt der Roman, der diese Woche im Verlag S. Fischer in der hervorragenden Übersetzung von Susanne Lange erscheint, eigentlich eine sehr intime Geschichte: Nachdem ihre Mutter nach einer langen Krankheit stirbt, muss die Literaturwissenschaftlerin Adelaida allein in einer Stadt klarkommen, in der Armut und Gewalt herrschen. Nach und nach verliert sie all die Sicherheiten, die es ihr und ihrer Mutter erlaubt haben, den allgemeinen Verfall einigermaßen würdevoll zu überstehen. Am Ende des Buches bleibt für Adelaida nur ein Ausweg, der komplett verzweifelt ist - und dennoch irgendwie hoffnungsvoll.

Karina Sainz Borgo, die 1982 in Caracas geboren wurde und seit zwölf Jahren in Madrid lebt, erzählt beim Gespräch in Berlin, sie habe eine Allegorie auf das heutige Venezuela schreiben wollen. In Deutschland hat sie jetzt im Sommer ein paar Tage verbracht, um "Nacht in Caracas" vorzustellen, diesen Roman, der noch vor seiner Veröffentlichung auf Spanisch Anfang dieses Jahres bereits in 22 Länder verkauft worden ist. "Die Beziehung zur Mutter, die ja eine ist, die vor allem Ordnung etabliert, schien mir eine perfekte Metapher für das eigene Land zu sein." Durch die Auflösung dieser Beziehung will Sainz Borgo den allgemeinen Niedergang Venezuelas schildern, sowie die Zerrüttung der Bindung einer Bürgerin an das eigene Land. Daraus entsteht ein eindringliches, ehrliches und nicht zuletzt informatives Bild vom Untergang einer Welt oder vielmehr: vom Überleben und Sterben in einer Welt, die längst untergegangen ist.

Zwanzig Jahre nachdem Hugo Chávez zum ersten Mal zum Präsidenten Venezuelas gewählt wurde, mit dem Versprechen, den Sozialismus des 21. Jahrhunderts einzuführen - was bei Millionen von Armen verständlicherweise große Hoffnungen weckte -, und sechs Jahre nachdem Nicolás Maduro nach Chávez' Tod im März 2013 Präsident wurde, steckt Venezuela in der tiefsten Krise seiner Geschichte. Man schätzt, dass in den letzten Jahren fast vier Millionen Menschen (das sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung) Venezuela verlassen haben. Nachdem Maduro vergangenes Jahr bei manipulierten Wahlen wiedergewählt wurde, wird seine Regierung in den meisten Länder der Welt als Diktatur angesehen. Wegen der Korruption und einer schlechten Verwaltung sind die Erdölraffinerien marode, die Hyperinflation hat die Landeswährung wertlos gemacht, das Bankensystem existiert de facto nicht mehr, Hungersnot, Warenknappheit und Gewalt sind der Normalzustand, sowie Folter, Unterdrückung und die Ermordung politischer Oppositioneller. Caracas gilt heute als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Und seit einiger Zeit leiden die Venezolaner immer wieder unter sogenannten apagones, Stromausfällen, die ihre Tage lahmlegen und ihre Nächte noch dunkler und bedrohlicher machen und die höchstwahrscheinlich Folge einer obsoleten Infrastruktur sind, auch wenn sie von der Regierung zu Angriffen aus dem Ausland erklärt werden.

"Heute sind das einzige Demokratische in Venezuela der Hunger und der Tod", sagt Sainz Borgo. Es ist "ein Land, das gerade verblutet. Ein Land, in dem Individuen sich entfremden, ihre Würde verlieren, wie die Protagonistin des Romans, die irgendwann anfängt, nach Gesetzen der Moral zu handeln, die sie selbst ablehnt, die zu einem gefühllosen und zynischen Wesen wird" - oder, wie man oft beim Lesen fühlt: werden muss, um zu überleben. Adelaida Falcón muss ihre Wohnung verlassen, als diese eines Tages von einer Bande von Frauen besetzt wird, die im Austausch für politische Unterstützung den lokalen Schwarzmarkt verwalten dürfen. Als alles verloren zu sein scheint, macht Adelaida eine Entdeckung, die ihr ermöglichen wird, eine neue Identität anzunehmen - was auch bedeutet, ihre eigene aufzugeben - und so vielleicht aus dem Land zu fliehen.

"Dies ist eine fiktive Geschichte", wird am Ende von "Nacht in Caracas" erklärt; sie sei literarisch, nicht dokumentarisch. Und doch, sagt Sainz Borgo, deren Verwandte noch in Venezuela leben, sei alles wahr, was im Buch geschieht: das Leid, die Furcht und der Tod in der Stadt. Aber ebenso die Schönheit und die Liebe, die im Roman eine Rolle spielen, wenn auch vor allem in der Erinnerung. "So wie man die Apartheid besser versteht, wenn man Coetzee liest, oder andere politische Konflikte, wenn man Doris Lessings ,Goldenes Notizbuch' kennt", habe sie in ihrem Roman beschreiben wollen, was in Venezuela in den letzten Jahren passiert ist. Insofern sei das Buch auch politisch. Es will zeigen, wie in einem eigentlich reichen Land "die Leute, die arm waren, heute aushungern, in Elend leben, die Mittelschicht verarmt ist und plötzlich neue Eliten existieren, die mit der Regierung verschmolzen sind und eine Reihe von Privilegien genießen": korrupte Militärleute, mörderische Geheimpolizisten oder die Familien von Regierungsmitgliedern, die ununterbrochenen Zugang zu Geld und Waren haben. Oder die colectivos, bewaffnete Motorradbanden, die mehr oder weniger im Auftrag der Regierung Terror verbreiten.

Seit Beginn dieses Jahres gibt es in Venezuela zwei Regierungschefs. Zumindest in der Theorie. Juan Guaidó, der Präsident der Nationalversammlung, wird heute von 54 Ländern als Interimspräsident Venezuelas anerkannt. In der Nationalversammlung sitzen viele Oppositionelle, sie wurde aber bereits vor zwei Jahren durch den regierungstreuen Obersten Gerichtshof entmachtet. Guaidó führt nun die "Operación Libertad" an, die als Ziel hat, Nicolás Maduro zu stürzen - bisher ohne jeden Erfolg. Obwohl eine Mehrheit des Bevölkerung Guaidó unterstützen soll, steht der größte Teil des Militärs immer noch hinter Maduro. Dazu wird Guaidó von vielen mit Skepsis betrachtet: abgesehen vom Vorhaben, Maduro zu entthronen, habe Guaidós Lager keinen konkreten Plan für die Zukunft des Landes. Dies scheint leider der Wahrheit zu entsprechen.

"Verdammtes Land, du siehst mich nie wieder." Diese harten Worte lesen wir gegen Ende von "Nacht in Caracas". Adelaida Falcón gelingt eine Art "Sieg", wie sie sagt: das Land hinter sich zu lassen. Aber was Venezuelas Situation angeht, endet der Roman nicht mit guten Aussichten. Was denkt Karina Sainz Borgo über die aktuellen politischen Kämpfe, was denkt sie über die Zukunft des Landes? "Guaidós Situation ist extrem kompliziert", sagt sie, "denn Venezuela ist heute keine Demokratie mehr. Er ist eine saubere Person. Aber es ist sicher nicht Guaidó, diese neue erlösende Figur, mit seinem Charisma und seiner Jugend, der alles lösen wird. Das müssten die Venezolaner verstehen. Und die Tatsache, dass die Opposition in Venezuela so unwirksam ist, zeigt wie schlecht es um die demokratische Kultur im Land steht."

Das beste Szenario, denkt Sainz Borgo, wären freie und unabhängige Wahlen. Es gebe ja, trotz allem, eine lange demokratische Tradition in Venezuela. "Aber wie finden wir eine Formel, um die Situation eines Landes demokratisch zu lösen, das nun keine Demokratie mehr ist? Ich möchte so optimistisch sein wie andere Leute, aber ich bin es nicht." Bis sich irgendetwas in Venezuela ändert, fürchtet Karina Sainz Borgo, wird es - was wir auch am Schluss ihres ergreifenden Romans zu spüren bekommen - noch lange Nacht in Caracas sein.

HERNÁN D. CARO.

Karina Sainz Borgo: "Nacht in Caracas". Aus dem Spanischen von Susanne Lange. S.Fischer, 224 Seiten, 21 Euro

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension

Rezensent Dirk Fuhrig liest Karina Sainz-Borgos Roman als aufrüttelndes Zeitdokument über Venezuela. Literarisch macht der Text laut Rezensent allerdings wenig her, er wirkt auf ihn konstruiert, holzschnittartig und allzu vordergründig. Wie die Autorin im journalistischen Stil von den willkürlichen Brutalitäten im Namen der bolivarischen Revolution in Venezuela erzählt, lässt Fuhrig dennoch das Blut gefrieren. Schließlich schreibt sie über das ganz reale Elend eines ökonomisch am Boden liegenden Landes, in dem Korruption und Gewalt herrschen. Die Ich-Perspektive macht den Text für Fuhrig unmittelbar und eindringlich.

© Perlentaucher Medien GmbH
Besprechung von 21.08.2019
Rote T-Shirts im Überfluss
Karina Sainz Borgos Debüt „Nacht in Caracas“
Herrlich sei das Land in seinen Psychopathien, großzügig in Schönheit und Gewalt, schreibt die venezolanische Journalistin Karina Sainz Borgo in ihrem ersten Roman „Nacht in Caracas“. Es kommen also durchaus Momente vor, die eine gewisse Lust am Widersprüchlichen verraten, und ohne Widersprüche ist Venezuela nicht zu haben, schon gar nicht literarisch. Meistens aber richtet sich die Autorin mit dem erzählenden Ich ihrer Figur Adelaida in bequemer Verachtung ein, in Hass und Abscheu.
Zweifellos wird dieser jungen Frau übel mitgespielt, von selbst ernannten Revolutionären und deren auf den eigenen Vorteil bedachten Handlangern; zweifellos auch versinkt das Land in Chaos. Dass die Autorin so genau weiß, wo der Feind steht, mag militärisch (und im Straßenkampf) nützlich sein, literarisch aber wirkt das etwas dürftig.
Nach dem Tod ihrer Mutter, mit der sie in symbiotischer Zweisamkeit gelebt hat, sieht sich Adelaida vor die Tür gesetzt. Ihre Wohnung ist von plumpen und natürlich hässlichen Frauen besetzt worden, die im Namen des Comandante für die gerechte Sache, im Grunde aber für das eigene Fortkommen kämpfen. In dieser Zeit sind rote T-Shirts sehr beliebt, am besten mit dem Konterfei von Hugo Chávez. Diese T-Shirts ziehen sich auch Motorradfahrer über, Motorizados de la Patria, um dann Angst und Schrecken zu verbreiten. In der Stadt wird geplündert; wer protestiert, wird niedergeschossen; im Kerker wird so lange gefoltert, bis das Opfer nach einem roten T-Shirt verlangt – offenbar das Einzige, was im Überfluss vorhanden ist.
Der armen Adelaida bürdet Karina Sainz Borgo alles Erdenkliche auf. In nur wenigen Stunden wird sie erst bewusstlos geschlagen, dann von einer Nachbarin notdürftig verarztet, um kurz darauf vor die Leiche einer anderen Nachbarin geführt zu werden, die sie aus dem Fenster kippen muss, nicht weit von einem in Brand gesteckten Müllcontainer. Zwischendurch schaut sie durchs Fenster auf einen sterbenden Jungen auf der Straße. Und ihr Freund, ein Journalist, wird im Grenzgebiet zu Kolumbien mit durchgeschnittener Kehle gefunden.
Also, in Adelaidas Haut will man wirklich nicht stecken. Selbst wenn sie in den Unterlagen der geschickt entsorgten Nachbarin einen spanischen Pass entdeckt und so die Chance bekommt, geschickt verwandelt der Hölle von Caracas zu entfliehen.
Im Jahr 1982 wurde Karina Sainz Borgo in dieser Stadt geboren. Vor gut zwölf Jahren ist sie nach Spanien emigriert, heute lebt sie als Journalistin in Madrid. Im Anhang ihres Romans bedankt sie sich bei etlichen Familienangehörigen, die allem Anschein nach ganz wunderbare Menschen sind. Von diesem Wunderbaren lässt sie höchstens Adelaidas Mutter etwas zukommen und den Tanten im fernen Küstenort Ocumare, den Gesängen der einfachen Frauen beim Melken, Mahlen und Bügeln. In den ruhig erzählten, in der Provinz spielenden und eher zweitrangigen Szenen liegt die Kraft eines Romans, der für die Verhältnisse in der Hauptstadt keinen Rhythmus findet.
Von den ungelenken narrativen Mitteln sollte man sich trotzdem nicht abschrecken lassen, weil einem sonst der Blick auf eine verrohte Gesellschaft entginge, die sich ans Wegschauen gewöhnt hat und an den puren Eigennutz. Anders könnte sie nicht überleben. Das, immerhin, führt die Autorin vor Augen, wenngleich ihr Roman die Erwartungen nicht erfüllt. Wer würde heute ein Buch über das zerrissene Venezuela nicht lesen wollen?
Vorerst muss man sich mit dem vor drei Jahren erschienenen Roman „Die letzten Tage des Comandante“ begnügen. Darin zeigt sich Alberto Barrera Tyszka den Spannungen und Widersprüchen seines Landes gewachsen und stellt seine Figuren entsprechend auf. Während Sainz Borgo überall nur Verderbtheit und Gewalt erblickt, sieht Barrera Tyszka auch die Schönheit. Ironisch erinnert er dort an eine Anekdote, die nach guter Operette klingt: Drei Fallschirmspringer der Streitkräfte schweben vom Himmel, um der gerade gekürten Miss Venezuela ein Geschenk zu übergeben. Einer davon ist der junge Soldat Hugo Chávez.
RALPH HAMMERTHALER
Karina Sainz Borgo: Nacht in Caracas. Roman. Aus dem Spanischen von Susanne Lange. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2019. 224 Seiten, 21 Euro.
Der Roman zeigt eine verrohte
Gesellschaft voller Gewalt
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Was Sainz Borgo hier beschreibt, ist Venezuelas Todeskampf. Der fast nicht zu ertragen wäre, würde die 37-Jährige nicht gleichzeitig mit so viel Liebe erzählen. Leoni Hof Bolero 20190829