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Scharfsinnig, packend, teuflisch klug ... Nachdem Robin Ellacott ein mysteriöses Paket in Empfang genommen hat, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Ihr Chef, Privatdetektiv Cormoran Strike, ist nicht überrascht. Ihm fallen vier Menschen ein, denen er eine solche Tat zutrauen würde. Während die Polizei im Dunkeln tappt, wagen sich Strike und Robin vor in eine düstere und verstörende Welt ... Fesselnd von Anfang bis Ende gelesen von Dietmar Wunder, der deutschen Stimme von Daniel Craig.…mehr

Produktbeschreibung
Scharfsinnig, packend, teuflisch klug ... Nachdem Robin Ellacott ein mysteriöses Paket in Empfang genommen hat, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass es ein abgetrenntes Frauenbein enthält. Ihr Chef, Privatdetektiv Cormoran Strike, ist nicht überrascht. Ihm fallen vier Menschen ein, denen er eine solche Tat zutrauen würde. Während die Polizei im Dunkeln tappt, wagen sich Strike und Robin vor in eine düstere und verstörende Welt ... Fesselnd von Anfang bis Ende gelesen von Dietmar Wunder, der deutschen Stimme von Daniel Craig.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Random House Audio
  • Gesamtlaufzeit: 1102 Min.
  • Erscheinungstermin: 26.02.2016
  • ISBN-13: 9783837133585
  • Artikelnr.: 44612879
Autorenporträt
Galbraith, RobertRobert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans »Ein plötzlicher Todesfall«. Die ersten drei Cormoran-Strike-Romane, »Der Ruf des Kuckucks«, »Der Seidenspinner« und »Die Ernte des Bösen«, erklommen die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten und wurden für BBC One als große TV-Serie verfilmt, produziert von Brontë Film and Television.
Krimi des Monats März 2016
Dass Robert Galbraith, alias J. K. Rowling, klasse schreiben kann, weiß die ganze Welt seit "Harry Potter". Doch kann sie auch gute Krimis? Ja, sie kann! Ihre Reihe um den Detektiv Cormoran Strike und seine Kollegin Robin Ellacott landete vom ersten Band an auf den Bestsellerlisten, und schnell haben wir Strike und Ellacott ins Krimileserherz geschlossen und warten seitdem mit Vorfreude und Ungeduld auf jeden neuen Fall. Hier ist der allerneueste - er heißt "Die Ernte des Bösen", und der Titel ist Programm.

Robert Galbraith und seine Figur Cormoran Strike: vom Afghanistan-Veteranen zum Kultdetektiv

Beruflich läuft es mittlerweile gut für den Privatdetektiv Cormoran Strike. Wo der Afghanistan-Veteran (er trägt eine Beinprothese) und Exboxer im ersten Band "Der Ruf des Kuckucks" zumindest anfangs noch knapp am Ruin vorbeischrammte, füllte sich die Kasse mit der Aufklärung spektakulärer Fälle spürbar. Doch leider stürzten sich auch die Medien auf Strikes extravagante Kindheit mit all den unschönen Details ... Seine Mutter Leda war in den Siebzigern ein Supergroupie und er das ungewollte Ergebnis einer Liaison mit dem Rockstar Jonny Rokeby. Sie starb angeblich an einer Überdosis; da war Strike 20 Jahre alt. Doch Strike verdächtigt bis heute ihren zweiten Ehemann Jeff Whittaker des Mordes an seiner Mutter. Für ihn ist Whittaker nach wie vor "das Stück Scheiße, das sich einfach nicht hinunterspülen lässt." Aber zurück zu heute ...

Ein Paket für Robin Ellacott, Strikes Kollegin - darin ein abgetrenntes Frauenbein

Der, der es auf Strike abgesehen hat, fühlt sich wie ein göttliches Wesen und hasst Frauen.

"Frauen waren dumm, gemein, schmutzig und schwach. Launische Zicken allesamt, die wie selbstverständlich von ihren Männern erwarteten, dass sie jedes ihrer Bedürfnisse befriedigten. Erst wenn sie tot und leer vor einem lagen, waren sie geheimnisvoll, rein und sogar wunderschön. Da erst besaß man sie vollends."

Und der Täter will nur eines: sich an Cormoran rächen. Dafür hat er sich einen, wie er glaubt, genialen Plan ausgedacht und der beginnt mit einer Paketsendung an Strikes Kollegin Robin Ellacott. Der Täter beschattet die rotblonde 26-Jährige schon eine Weile, weiß, wo sie wohnt - und nun also das Paket. Ein Kurierfahrer überbringt die Sendung, Robin bestätigt den Empfang und öffnet sie. Ein Schrei. Der lässt Cormoran - er lebt über seiner Detektei - sofort nach unten sprinten. Im Paket: ein abgetrenntes Frauenbein. Es riecht schon etwas. Auf beiliegender Nachricht: Zeilen eines Songtextes, den sich Strikes Mutter auf die Haut hatte tätowieren lassen.

Vier mögliche Täter. Hat es ein lupenreiner Psychopath auf Robin abgesehen?

Dass Strike auf Anhieb vier Männer einfallen, die ihm ein abgetrenntes Bein schicken würden, kann Robin Ellacott kaum glauben. Doch es ist so, und zwei von diesen Typenwaren, wie Strike, bei der Army. Einer heißt Laing und Cormoran hat ihm zu "lebenslänglich" verholfen. Doch nach zehn Jahren war sein "lebenslänglich" vorbei und er tauchte unter. Strike sagt von ihm, er sei ein Tier, einer der seltenen reinen Psychopathen. Nummer zwei heißt Brockbank und war mal eine "Wüstenratte", also bei der Panzerdivision. Jeff Whittaker hatten wir schon, auch den damaligen Gatten seiner Mutter schließt Strike nicht aus. Nummer vier heißt Malley, genannt Digger, einer von einem üblen Syndikat. Doch die Raffinesse mit dem Songtext als Paketbeigabe traut Strike dem einfach gestrickten Malley nicht zu. Er fällt also gleich wieder raus aus dem Kreis der Verdächtigen - zumindest für Strike. Detective Inspector Eric Wardle beißt sich jedoch erstmal an Malley fest.

Robin und Cormoran - wird aus den Kollegen und Freunden mehr?

Aber das ist Strike und Robin ziemlich egal, sie ermitteln sowieso auf eigene Faust. Besser gesagt, Strike würde Robin gern davon abhalten - schließlich weiß der Täter, dass es sie gibt und versucht, Strike so an einer empfindlichen Stelle zu treffen. Doch Robin denkt nicht dran, klein beizugeben. Das ist nicht ihre Art. Und zu Hause rumhängen - sie lebt mit ihrem Verlobten Matthew Cunliffe zusammen - würde ihr den Rest geben, zumal aktuell auch der Haussegen schief hängt. Matthew und Robin streiten oft, zu oft, und Matthew ist ziemlich eifersüchtig auf den stattlichen und prominenten Arbeitgeber von Robin. Ständig denken alle, Robin und Cormoran müssten doch was miteinander haben. Doch abgesehen von alkoholbedingten sentimentalen Ausrutschern hält sich Strike bisher privat ziemlich bedeckt gegenüber Robin. Allerdings ertappt er sich immer öfter dabei, sich über die anstehende Heirat seiner Mitarbeiterin Gedanken zu machen. Gedanken wie "Ein bisschen Zeit bleibt noch" ... aber was soll das eigentlich? Schließlich ist Cormoran seit Kurzem mit Elin zusammen, einer attraktiven Blondine vom Typ Skandinavierin, wohlhabend und etwas herablassend Robin gegenüber. Übrigens finden auch Strikes Freunde Nick und Ilsa, dass Robin und er ideal zusammenpassen würden.

Robin jedenfalls kann die Anspielungen ihres zukünftigen Mannes und seiner besten Freundin - Du bist wirklich ganz allein mit ihm im Büro und er ist doch soooo attraktiv - nicht mehr hören und gleichzeitig geht es ihr wie Strike: Sie fühlt sich sehr wohl mit ihrem Chef und kann seine Freundin definitiv nicht ausstehen. Es bleibt also spannend, ob sich aus der Freundschaft der beiden mehr entwickelt ... und der Fall trägt definitiv einiges dazu bei, dass beide sich näherkommen. Zumindest emotional. Denn Robin macht die Paketsache und die latente Gefahr, in der sie sich befindet, eindeutig mehr aus, als ihr lieb ist. Klar, Strike hat sie sofort mit einem Profihandalarm versorgt und ihr das Versprechen abgenommen, nicht nach Eintritt der Dunkelheit unterwegs zu sein, versichert sich ständig, dass es ihr gutgeht, alles o. k. ist. Doch der Täter ist nah und ihr immer auf den Fersen - das scheint sie zu spüren. Und all das bringt Robin wieder in Kontakt mit einem traumatischen Erlebnis von früher. Etwas, das sie komplett aus der Bahn geworfen hat.

Indes stürzen sich natürlich auch die Medien auf die Paketgeschichte und das Detektivbüro verliert Kunde um Kunde, Auftrag um Auftrag. Was Cormoran und Robin sich mühsam und unter Gefahren aufgebaut haben, scheint zu kollabieren. Sollten sie bald wieder so dastehen wie am Anfang? Pleite und mit genau einem Kunden? Zeit, um darüber nachzudenken, bleibt nicht. Denn es trifft eine weitere Postsendung ein. Und wieder hat sie ein blutiges Innenleben ...

Alles zum Krimi des Monats
Rezensionen
"Alle Figuren sind... toll gezeichnet, sprachlich ist 'Die Ernte des Bösen' großartig - und hochspannend bis zum verblüffenden Ende. Diese Frau kann einfach schreiben." Brigitte
Ermittlerporträt
Cormoran Strike

Der Afghanistan-Veteran verlor bei einem Einsatz zwei Kumpel und sein Bein. Der Panzer, in dem sie saßen, flog in die Luft. Heute trägt Strike eine Beinprothese und ist dennoch ein Frauentyp. Groß, zerknittert attraktiv, dunkle, dichte Locken, Exboxer mit zweimal gebrochener Nase. Manche sagen, er sehe aus wie Beethoven. Strike raucht zu viel, isst zu viel Fast Food - und das sieht man auch. Wenn Strike Hunger hat, sollte man so lange Abstand halten, bis er sich nach Verzehr einer großen Portion Fish & Chips wieder im Normalmodus befindet. Zuvor ist er einfach ungenießbar. Man trifft ihn oft im "Tottenham", seinem Stammpub, meist hat er ein "Doom Bar" vor sich stehen.

Strike war lange bei der Special Investigation Branch, der zivilen Abteilung der Militärpolizei - und hat demnach schon verdammt viele übel zugerichtete Leichen gesehen. Seit der Eröffnung seines Detektivbüros und der Aufklärung spektakulärer Fälle kennen Cormoran viel mehr Menschen, als ihm lieb ist. Leider stürzten sich die Medien auch auf die private Seite des Hünen, seine Kindheit. Und die war kein Kindergeburtstag ... seine Mutter Leda, ein zugedröhntes Supergroupie, sein (unfreiwilliger) Vater, der Rockstar Jonny Rokeby, Sänger der "Deadbeats". Als Cormoran 20 war, starb Leda. Er war und ist sich sicher: Jeff Whittaker, zweiter Ehemann von Leda, hat sie auf dem Gewissen. Jeff wurde auch angeklagt, aber wieder freigesprochen. Nicht für Strike, versteht sich.

Dass Strike nicht nur körperlich versehrt aus Afghanistan zurückgekommen ist, versteht sich ebenfalls. Eine lange Beziehung gab es aber in seinem Leben. Ob man diese Sache allerdings "Liebe" nennen kann, zweifelt selbst Strike an. Eher war es eine Abhängigkeit, verbunden mit Leid, und seit Strike es geschafft hat, sich loszusagen von Charlotte, blieb jede weitere Frauenbekanntschaft nur eine Liaison. Tiefe Gefühle, solch tiefe Gefühle, wie er sie für Charlotte empfunden hat, lässt er nicht mehr zu.

Wie gut, dass Strike beruflich mit Robin Ellacott einen Glücksgriff gemacht hat. Wo er die Zeugen durch seine Leibesfülle und schlichte Größe einschüchtert, schafft Robin es charmant und unbefangen, sie zum Reden zu bringen. Ja, Robin hat Cormorans Leben deutlich erleichtert ...

Robin Ellacott

Dass Robin Ellacott bei Cormoran Strike landete, war Zufall. Eine Zeitarbeitsagentur schickte sie als Assistentin für eine Woche in die Detektei. Robin blieb. Damals fehlte es noch an allem im Büro, Strike war notorisch pleite und ihr Gehalt, nun gut, das lässt sie im Vergleich aller Gehälter im Freundeskreis als absolutes Schlusslicht dastehen.

Doch Robin bleibt. Denn genau dieser Job gefällt der 26-Jährigen. Und mit Cormoran Strike kommt sie ebenfalls bestens aus. Was anfangs als besserer Assistentinnenjob begann, hat sich mittlerweile zu einer Aufgabe als gleichberechtigte Mitarbeiterin gewandelt. Strike ist Robin gegenüber reserviert, was Auskünfte über sein Privatleben angeht - alkoholselige Ausrutscher ausgenommen -, aber immer ein respektvoller und fairer Partner und Chef; zumal Robin blitzgescheit und ein Naturtalent im Detektivgeschäft zu sein scheint. Die rotblonde und äußerst aparte Frau hat ein Faible für alles, was motorisiert ist, fährt, laut Strike, wie Fernando Alonso und ist mit Matthew verlobt. Der nervt Robin allerdings immer öfter mit seinen Eifersuchtsanfällen in Richtung Cormoran Strike. Ob er einen Grund für seine Attacken hat?

Dass Robin ein Geheimnis mit sich herumträgt, weiß eigentlich niemand. Es ist die Erinnerung an ein schreckliches, traumatisches Erlebnis. Ob Robin gut daran tut, diesen Schmerz für sich zu behalten? Denn an der Seite von Cormoran Strike, in der Schusslinie, kommt sie diesem Trauma wieder nah. Nicht gut für den Job, in dem ein kühler Kopf gebraucht wird; den Job, in dem ein kühler Kopf über Leben oder Tod entscheiden kann ...