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Die Ernte des Bösen / Cormoran Strike Bd.3
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Dass Robert Galbraith, alias J. K. Rowling, klasse schreiben kann, weiß die ganze Welt seit "Harry Potter". Doch kann sie auch gute Krimis? Ja, sie kann! Ihre Reihe um den Detektiv Cormoran Strike und seine Kollegin Robin Ellacott landete vom ersten Band an auf den Bestsellerlisten, und schnell haben wir Strike und Ellacott ins Krimileserherz geschlossen und warten seitdem mit Vorfreude und Ungeduld auf jeden neuen Fall. Hier ist der allerneueste - er heißt "Die Ernte des Bösen", und der Titel ist Programm.

Robert Galbraith und seine Figur Cormoran Strike: vom Afghanistan-Veteranen zum Kultdetektiv

Beruflich läuft es mittlerweile gut für den Privatdetektiv Cormoran Strike. Wo der Afghanistan-Veteran (er trägt eine Beinprothese) und Exboxer im ersten Band "Der Ruf des Kuckucks" zumindest anfangs noch knapp am Ruin vorbeischrammte, füllte sich die Kasse mit der Aufklärung spektakulärer Fälle spürbar. Doch leider stürzten sich auch die Medien auf Strikes extravagante Kindheit mit all den unschönen Details ... Seine Mutter Leda war in den Siebzigern ein Supergroupie und er das ungewollte Ergebnis einer Liaison mit dem Rockstar Jonny Rokeby. Sie starb angeblich an einer Überdosis; da war Strike 20 Jahre alt. Doch Strike verdächtigt bis heute ihren zweiten Ehemann Jeff Whittaker des Mordes an seiner Mutter. Für ihn ist Whittaker nach wie vor "das Stück Scheiße, das sich einfach nicht hinunterspülen lässt." Aber zurück zu heute ...

Ein Paket für Robin Ellacott, Strikes Kollegin - darin ein abgetrenntes Frauenbein

Der, der es auf Strike abgesehen hat, fühlt sich wie ein göttliches Wesen und hasst Frauen.

"Frauen waren dumm, gemein, schmutzig und schwach. Launische Zicken allesamt, die wie selbstverständlich von ihren Männern erwarteten, dass sie jedes ihrer Bedürfnisse befriedigten. Erst wenn sie tot und leer vor einem lagen, waren sie geheimnisvoll, rein und sogar wunderschön. Da …mehr
Autorenporträt
Galbraith, RobertRobert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans »Ein plötzlicher Todesfall«. Die ersten drei Cormoran-Strike-Romane, »Der Ruf des Kuckucks«, »Der Seidenspinner« und »Die Ernte des Bösen«, erklommen die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten und wurden für BBC One als große TV-Serie verfilmt, produziert von Brontë Film and Television.
Cormoran Strike

Der Afghanistan-Veteran verlor bei einem Einsatz zwei Kumpel und sein Bein. Der Panzer, in dem sie saßen, flog in die Luft. Heute trägt Strike eine Beinprothese und ist dennoch ein Frauentyp. Groß, zerknittert attraktiv, dunkle, dichte Locken, Exboxer mit zweimal gebrochener Nase. Manche sagen, er sehe aus wie Beethoven. Strike raucht zu viel, isst zu viel Fast Food - und das sieht man auch. Wenn Strike Hunger hat, sollte man so lange Abstand halten, bis er sich nach Verzehr einer großen Portion Fish & Chips wieder im Normalmodus befindet. Zuvor ist er einfach ungenießbar. Man trifft ihn oft im "Tottenham", seinem Stammpub, meist hat er ein "Doom Bar" vor sich stehen.

Strike war lange bei der Special Investigation Branch, der zivilen Abteilung der Militärpolizei - und hat demnach schon verdammt viele übel zugerichtete Leichen gesehen. Seit der Eröffnung seines Detektivbüros und der Aufklärung spektakulärer Fälle kennen Cormoran viel mehr Menschen, als ihm lieb ist. Leider stürzten sich die Medien auch auf die private Seite des Hünen, seine Kindheit. Und die war kein Kindergeburtstag ... seine Mutter Leda, ein zugedröhntes Supergroupie, sein (unfreiwilliger) Vater, der Rockstar Jonny Rokeby, Sänger der "Deadbeats". Als Cormoran 20 war, starb Leda. Er war und ist sich sicher: Jeff Whittaker, zweiter Ehemann von Leda, hat sie auf dem Gewissen. Jeff wurde auch angeklagt, aber wieder freigesprochen. Nicht für Strike, versteht sich.

Dass Strike nicht nur körperlich versehrt aus Afghanistan zurückgekommen ist, versteht sich ebenfalls. Eine lange Beziehung gab es aber in seinem Leben. Ob man diese Sache allerdings "Liebe" nennen kann, zweifelt selbst Strike an. Eher war es eine Abhängigkeit, verbunden mit Leid, und seit Strike es geschafft hat, sich loszusagen von Charlotte, blieb jede weitere Frauenbekanntschaft nur eine Liaison. Tiefe Gefühle, solch tiefe Gefühle, wie er sie für Charlotte empfunden hat, lässt er nicht mehr zu.

Wie gut, dass Strike beruflich mit Robin Ellacott einen Glücksgriff gemacht hat. Wo er die Zeugen durch seine Leibesfülle und schlichte Größe einschüchtert, schafft Robin es charmant und unbefangen, sie zum Reden zu bringen. Ja, Robin hat Cormorans Leben deutlich erleichtert ...

Robin Ellacott

Dass Robin Ellacott bei Cormoran Strike landete, war Zufall. Eine Zeitarbeitsagentur schickte sie als Assistentin für eine Woche in die Detektei. Robin blieb. Damals fehlte es noch an allem im Büro, Strike war notorisch pleite und ihr Gehalt, nun gut, das lässt sie im Vergleich aller Gehälter im Freundeskreis als absolutes Schlusslicht dastehen.

Doch Robin bleibt. Denn genau dieser Job gefällt der 26-Jährigen. Und mit Cormoran Strike kommt sie ebenfalls bestens aus. Was anfangs als besserer Assistentinnenjob begann, hat sich mittlerweile zu einer Aufgabe als gleichberechtigte Mitarbeiterin gewandelt. Strike ist Robin gegenüber reserviert, was Auskünfte über sein Privatleben angeht - alkoholselige Ausrutscher ausgenommen -, aber immer ein respektvoller und fairer Partner und Chef; zumal Robin blitzgescheit und ein Naturtalent im Detektivgeschäft zu sein scheint. Die rotblonde und äußerst aparte Frau hat ein Faible für alles, was motorisiert ist, fährt, laut Strike, wie Fernando Alonso und ist mit Matthew verlobt. Der nervt Robin allerdings immer öfter mit seinen Eifersuchtsanfällen in Richtung Cormoran Strike. Ob er einen Grund für seine Attacken hat?

Dass Robin ein Geheimnis mit sich herumträgt, weiß eigentlich niemand. Es ist die Erinnerung an ein schreckliches, traumatisches Erlebnis. Ob Robin gut daran tut, diesen Schmerz für sich zu behalten? Denn an der Seite von Cormoran Strike, in der Schusslinie, kommt sie diesem Trauma wieder nah. Nicht gut für den Job, in dem ein kühler Kopf gebraucht wird; den Job, in dem ein kühler Kopf über Leben oder Tod entscheiden kann ...