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Benutzername: Leuchtturmwaerterin
Wohnort: Kassel
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Danksagungen: 5 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 91 Bewertungen
Bewertung vom 29.12.2018
Lost Boy
Groschupf, Johannes

Lost Boy


sehr gut

Lennart, der ICH-Erzähler, wacht auf dem Hamburger Hauptbahnhof auf und kann sich an nichts erinnern. Wie kam er dorthin? Wer ist er? Was war passiert?
Gemeinsam mit Jule, die er in Hamburg kennenlernt, geht er diesen Fragen auf den Grund und langsam kommen seine Erinnerungen zurück.

Lennart, den Jungen, den wir bereits aus dem ersten Band "Lost Places" kennen, begleiten wir durch seinen Gedächtnisverlust. Die Geschichte hat etwas von einem Drogentrip. Zu Beginn ist man als Leser genauso verwirrt wie Lennart selbst. Erst nach und nach passen die Puzzleteile ineinander und die Geschichte nimmt Fahrt auf.

Johannes Groschupf nimmt den Leser mit in die Berliner Unterwelt, das Nachtleben, die Clubszene. Der Leser erkennt schnell, was diese Szene mit den Figuren aus Band eins gemacht hat, wie sie sich verändert haben. Sie sind echter geworden, haben mehr Tiefe. Das merkt man der Geschichte an.

Der Autor hat einen kritischen Jugendroman vor der Kulisse eines Lost Place spielen lassen. In diesem Band hat er es, für meinen Geschmack, etwas besser in Einklang mit der Story gebracht. So kann man als Leser den Lost Place mehr "fühlen".

Fazit:
Ein Jugendroman, der sich mit dem Berliner Nachtleben und seinen Gefahren auseinandersetzt, gepaart mit tollen Locations und "echten" Charakteren. Da es etwas gedauert hat, bis ich in den Roman hineingefunden habe, gibt es von mir allerdings nur 3,5 von 5 Sternen.

Bewertung vom 23.12.2018
Mit Herz und Bogen
Dickerson, Melanie

Mit Herz und Bogen


sehr gut

Die junge Fronika führt tagsüber ein standesgemäßes Leben als Mündel eines wohlhabenden Kaufmanns, nachts zieht sie mit Pfeil und Bogen durch den Wald und wildert Hirsche des Markgrafen, um die Waisenkinder vor der Stadt nicht hungern zu lassen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, sodass man schnell durch die Seiten fliegt.
Es gibt Perspektivwechsel zwischen Fronika und Matthis. Die Idee ist toll, so kann man die Geschichte aus beiden Perspektiven erlesen. Leider ist es der Autorin nicht konsequent gelungen in der jeweiligen Perspektive zu bleiben.
Auch die Beschreibungen wie Fronika mit Pfeil und Bogen umgeht, sind leider eher aus der Luft gegriffen. Kein Bogenschütze spannt den Bogen und läuft so durch den Wald. Mit einer Armbrust wäre das kein Problem, doch den Bogen hält der Schütze mit Muskelkraft auf Spannung. Auf die Dauer sehr unangenehm für die Muskulatur. Leider sind mir als Bogenschützin mehrere solcher "Ungenauigkeiten" aufgefallen.

Nun aber zu den Figuren. Die Hauptcharaktere Fronika und Matthis wirken lebendig, glaubhaft und haben Tiefe. Das kann man von den anderen Figuren leider kaum sagen. Sie haben alle ihre Daseinsberechtigung, doch wirklich echt wirken sie leider nicht. Gerade von Rutger hätte ich am Ende gerne noch etwas mehr erfahren. Doch nachdem er seinen Zweck erfüllt hat, ist er einfach links liegen lassen worden. Etwas schade, aber wohl der Kürze des Buches geschuldet.

Fazit:
Eine nette Liebesgeschichte mit wenig Aufregung, trotz brisantem Thema "Wilderei" und einigen Schönheitsfehlern in Perspektive und Recherche.
Trotzdem wurde ich gut unterhalten. Ich gebe 3,5 von 5 Sternen und runde auf 4 auf, da man ja nur ganze Sterne verteilen kann.

Bewertung vom 30.11.2018
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit
Douglas, Claire

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit


ausgezeichnet

Zwei Freundinnen, die zusammen in einer Kleinstadt aufwachsen und alles miteinander teilen. Frankie und Sophie. Sie sind unzertrennlich. Bis zu der Nacht, in der Sophie spurlos verschwindet.
18 Jahre später: Frankie will endlich Antworten finden und beginnt jede Menge Staub aufzuwirbeln.

Die Story ist wirklich spannend. Man erfährt nach und nach alles über die beiden Freundinnen und erkennt erst langsam, was das alles miteinander zu tun hat. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch.

Durch die beiden Sprecherinnen, die sehr unterschiedliche Stimmen haben, kann man die Perspektivwechsel sehr gut unterscheiden und weiß sofort wo man in der Geschichte gerade ist. Eine wirklich gute Lösung.

Die Figuren sind super dargestellt. Man kann sich sehr schnell in Sophie, wie auch in Frankie hineinversetzen und ist mittendrin in der Geschichte. Die Nebenfiguren wie etwa Leon oder Daniel sind auch super getroffen.

Bei diesem Hörbuch hat man nicht gemerkt, dass es sich um die gekürzte Lesung handelt.

Fazit:
Spannend bis zum Schluss und eine wirklich gute Story mit "echten" Charakteren und interessanten Wendungen. 5 von 5 Sternen hat das Hörbuch wirklich verdient.

Bewertung vom 24.11.2018
Vergessene Orte im Ruhrgebiet

Vergessene Orte im Ruhrgebiet


sehr gut

Nach und nach verschwinden die Zechen von der Landkarte des Ruhrgebiets. Dieses Buch zeigt in beeindruckenden Bildern Erinnerungen und den Verfall der einstmals so wichtigen Industriekultur.
Schon heute sind an vielen Stellen nur noch Ruinen oder gar Neubauten zu entdecken, sodass die einstige Geschichte immer mehr verschwindet. Daher sind solche Bücher wirklich wichtig, denn sie dokumentieren ein Stück der Identität des Ruhrgebiets.

Jede vorgestellte Zeche hat ihren ganz eigenen Charme und auf ihre Weise etwas Besonderes zu bieten. Einige werden mittlerweile anderweitig genutzt oder als Industriedenkmal dem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Hier und da hätte man bei den Bildern vielleicht weniger Weichzeichner nutzen können (ich bin kein Fan davon, weil es zu unrealistisch wirkt), aber die Tiefe und die Aussagekraft haben sie nicht verloren. Allerdings gehen teilweise kleine Details verloren. Und gerade bei Lost Places schaue ich mir auch gerne die unscheinbaren Dinge im Hintergrund an.

Fazit:
Ein besonderer Bildband, da er zweisprachig gehalten ist. Mit vielen schönen Fotos und tollen Texten. Man lernt eine ganze Menge über die Geschichte des Ruhrgebiets.
Einer der Bildbände, die sich mit der westdeutschen Lost-Place-Kultur beschäftigt und daher eher etwas seltenes.
Gefällt mir wirklich gut, auch wenn ich so manches Bild vielleicht weniger stark bearbeitet hätte. Es erhält 4 von 5 Sternen von mir.

Bewertung vom 01.11.2018
Der Abenteurer
Meinecke, Fritz

Der Abenteurer


ausgezeichnet

Fritz Meinecke gibt jede Menge Tipps in diesem Buch, wie man sein Leben so gestalten kann, dass es nicht nur spannend bleibt, sondern auch die ein oder andere Herausforderung birgt, die man gerne antritt.
Über seinen Youtube-Kanal und die Lost-Place-Videos bin ich auf sein Buch aufmerksam geworden und einfach neugierig gewesen, wer dieser verrückte Kerl ist, der allein im Wald kampiert, ein Grubenhaus baut oder durch den Matsch robbt.
Ein vielseitiger Mensch. Und genauso ist dieses Buch. Vielseitig! Die verschiedensten Themen werden besprochen. Von der richtigen Ausrüstung, über das richtige Training zur Stärkung der eigenen Fitness, bis hin zum Überleben im Wald und den Verhaltensregeln dort.

Es ist locker flockig geschrieben, enthält viele tolle Bilder und nützliche Tipps, auf dass keine Langeweile Einzug halten kann im Leben.
Toll ist auch, dass Fritz Meinecke nicht nur von den Erfolgserlebnissen berichtet, sondern auch von den Tiefschlägen und Durchhängern. Gerade bei längeren Klettertouren oder in anderen Extremsituationen, denen er sich aussetzt. Denn man kann noch so gut vorbereitet und durchtrainiert sein, irgendwann kommt die psychologische Komponente ins Spiel und dann kann es hart werden.
Besonders toll finde ich den Begriff der Angstlust. Das beschreibt Fritz' ganze Handlungsweise sehr genau. Er macht etwas einzig und allein aus Spaß und dabei seine Grenzen auszutesten.

Fazit:
Mich als naturbegeisterte Couchpotato hat das Buch sehr gut unterhalten und ein paar heiße Tipps für meine nächste Geocaching-Tour geliefert. Außerdem finde ich Lost Places sehr faszinierend und so war das natürlich ein Thema, was mich besonders im Buch angesprochen hat.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen, weil ich tatsächlich einfach nichts auszusetzen habe. Ein absolut informatives und locker flockig geschriebenes Outdoor-Buch mit ein paar netten Facts über den guten Fritz.

Bewertung vom 04.10.2018
Lost Places
Vogler, Mike

Lost Places


sehr gut

Autor und Fotograf haben in diesem Bildband 12 verschiedene Lost Places für die Welt "sichtbar" gemacht.

Die Aufmachung des Bildbands ist sehr hübsch.

Tolles Papier, auf dem die Bilder super zur Geltung kommen, eine Fadenbindung, damit die Seiten richtig zusammenhalten und ein großzügiger Satzspiegel geben dem Buch ein hochwertiges Auftreten.

Zu Beginn jeder Location gibt es eine kurze Zusammenfassung darüber wann das Objekt erbaut, wie es genutzt und wann es schließlich aufgegeben wurde. Durch diese Texte erfährt man nicht nur etwas über die Gebäude, sondern auch Hintergrundinfos zu geschichtlichen Zusammenhängen, gerade über die Zeit während des DDR-Regimes. Das finde ich persönlich super, denn über den 2. Weltkrieg weiß man doch sehr viel, aber über die Zeit der Besatzungszonen konnte ich so noch einiges Neues erfahren.

Danach kommen einige Seiten mit Bildern des jeweiligen Ortes.

Ich bin keine Fotografin und kann daher nur wenig zur Qualität der Bilder sagen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass manche Bilder (für meinen Geschmack) zu sehr nachbearbeitet wurden. Ich bin kein Fan von Weichzeichnern und mag auch übertrieben hervorgehobene Farben nicht so. Allerdings ist das tatsächlich Geschmacksache.

Einige Objekte kenne ich bereits aus Youtube-Videos oder anderen Bildbänden, doch gab es auch Orte, die mir vollkommen neu waren. So habe ich alles mit großem Interesse gelesen und kann dieses Buch Fans von "Vergessenen Orten" wirklich empfehlen.

Ich gebe diesem Bildband 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nachfolgenden Band, der bereits im Regal auf mich wartet.

Bewertung vom 07.08.2018
In deinem Namen
Coben, Harlan

In deinem Namen


gut

Die Hauptfigur Nap Dumas macht in dieser Geschichte gedanklich einen Sprung in seine Vergangenheit, zurück zu dem Tag, an dem sein Bruder Leo starb. Er sucht nach seiner Exfreundin Maura, die am selben Tag verschwand und deren Fingerabdrücke nun plötzlich an einem Tatort auftauchen.
Harlan Coben ist ein fantastischer Autor und seinen Schreibstil mag ich unheimlich gerne, doch leider kann er mich mit dieser Story nicht richtig packen. Ich bin mit den Protagonisten nicht warm geworden, mir ist der Plot teilweise zu langatmig und streckenweise bin ich trotz des tollen Sprechers Bierstedt mit meinen Gedanken abgeschweift.
Leider ist auch die Auflösung des Ganzen ziemlich vorhersehbar, wenn man schon mehrere Cobens gehört/gelesen hat. Da habe ich mir einfach mehr erhofft.
Für mich ist es auch kein typischer Thriller, denn der Thrill fehlt mir tatsächlich. Ich würde die Geschichte eher als Kriminalroman einstufen mit minimalen Thriller-Elementen.
Unter den ganzen Rückblenden und dem vielen Hintergrundwissen leidet etwas die Spannung, trotzdem ist es für mich eine gute Unterhaltung gewesen und ich vergebe daher 3 von 5 Sternen. Allerdings hoffe ich, der nächste Coben wird wieder spannender.

Bewertung vom 15.06.2018
Wer will schon einen Rockstar? / Stage Dive Bd.2
Scott, Kylie

Wer will schon einen Rockstar? / Stage Dive Bd.2


gut

Band 2 der Stage Dive-Reihe, aber durchaus unabhängig lesbar. Ein leichtes Schmankerl für zwischendurch. Alles dreht sich in diesem Buch um Anne und ihr Liebesleben. Sie arbeitet in einer Buchhandlung, schmachtet ihrem Chef hinterher, der auch gleichzeitig ihr bester Freund ist und träumt davon endlich wieder einmal nicht allein einschlafen zu müssen.
Ihre Nachbarn nehmen sie mit auf eine Party und dort lernt sie ausgerechnet Malcom Ericson kennen, den Drummer von Stage Dive, der früher als Poster über ihrem Bett hing.
Und wie sollte es anders sein, ein großes Hin und Her entsteht.

Kylie Scott versteht sich auf jede Menge Klischees. Sie weiß genau, wie ein netter Liebesroman mit einem Schuss Erotik auszusehen hat und bastelt hier geschickt alles zusammen. Der Schreibstil ist locker flockig leicht und man hat das Gefühl direkt durch das Buch zu fliegen. Sprachlich ist es kein großes Feuerwerk, aber um sich einfach einen schönen Nachmittag/Abend zu machen wirklich brauchbar.

Durch die ICH-Perspektive schafft die Autorin automatisch Nähe zu ihrer Hauptfigur. Allerdings benimmt sie sich oft so vorhersehbar, dass man sie nicht wirklich ernst nehmen kann. Mal ist der typische "Rockstar", sehr von sich selbst überzeugt und teilweise einfach ein Depp. Ehrlich gesagt, habe ich eine ganze Weile gebraucht bis ich mit ihm warm geworden bin.

Fazit:
Ein durchschnittlich guter New Adult-Roman, der schnell runtergelesen ist und den man einfach zum Abschalten konsumieren kann ohne sich groß Gedanken machen zu müssen. Leider kam ich mit den Charakteren nicht recht klar, weil ich dieses Klischee des "Naivchen trifft auf harten Kerl" nicht so sonderlich mag, was aber wohl die meisten anspricht. Trotzdem recht nett und unterhaltsam.
Daher gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

Bewertung vom 08.06.2018
Zehn Tage im Irrenhaus
Bly, Nellie

Zehn Tage im Irrenhaus


ausgezeichnet

Ende des 19. Jahrhunderts bricht eine junge Frau aus den Konventionen der damaligen Zeit aus und lässt sich als Undercover-Journalistin einweisen. Sie beweist unglaublich viel Mut, weiß sie doch nicht, was sie dort erwartet.
Unter falschem Namen und mit erdachter Lebensgeschichte mimt sie die geisteskranke Nellie Brown. Unglaublich welch grauenvolle Dinge sie berichtet.

Nicht zuletzt wegen des Erzählstils aus der ICH-Perspektive ist Nellies Bericht so lebendig und als Leser leidet man direkt mit den Patientinnen. Sie nimmt uns mit in eine Zeit, in der psychisch kranke Menschen wie gesellschaftlicher "Ausschuss" behandelt werden und insbesondere Frauen nicht einmal wirklich untersucht werden, bevor man sie als geisteskrank abstempelt und einsperrt.
Mich hat es unglaublich erschreckt, wie schnell eine Frau damals als irre galt, wenn sie bloß einen anderen Lebensweg eingeschlagen hatte.

Nellie ist eine bemerkenswerte Frau gewesen und hat mit ihrer Berichterstattung das Augenmerk auf ein Elend hinter verschlossenen Türen und fern von der Mitte der Gesellschaft gelegt. Sie hat Mut bewiesen und ist sich nicht zu fein dafür gewesen selbst unter diesen grauenhaften Zuständen zu leben.

Fazit:
Ein beeindruckender Erfahrungsbericht, der zu seiner Zeit wohl Vorreiter war für viele nachfolgende Undercoveraktionen, wie sie noch heute von Wallraff und Co. unternommen werden.
Auch wenn es noch bis in die 1950er Jahre dauern sollte, bis psychiatrische Kliniken endlich den Wert jedes Individuums erkennen sollten, so hat Nellie Bly doch schon damals ihren Teil dazu beigetragen das Leben in solchen Einrichtungen etwas zu verbessern.

Bewertung vom 29.05.2018
Die Hochstapler
Durrant, Sabine

Die Hochstapler


sehr gut

Paul ist ein längst vergessener Schriftsteller, der sich noch immer auf den Lorbeeren seines einst so gefeierten Romans ausruht. Leider ist sein Geld schon längst weg und so muss er sich andere Wege suchen, um zu leben. Und so lässt er sich von Frauen aushalten.
Auf einer Party lernt er Alice kennen und bezirzt sie, sodass er nicht nur in ihr Leben darf, sondern auch in den gemeinsamen Urlaub, den sie mit ihren Kindern und einigen Freunden macht.
Eine wunderbare Urlaubsidylle empfängt den Leser, doch unterschwellig wird einem immer mehr bewusst, dass etwas nicht stimmt. Und so nimmt alles seinen Lauf.

Die Autorin hat eine klare Sprache, bringt alles sehr direkt auf den Punkt und nimmt einen doch sprachlich mit auf die griechische Insel. Leider hat sie es nicht geschafft, dass man auch nur eine ihrer Figuren sympathisch finden konnte. Alle waren auf ihre Weise wirklich furchtbar. Und so blickt man mit einigem Abstand auf die ganze Geschichte. Durch die fehlende Nähe fehlt leider auch etwas die Spannung. Zwischendrin hatte das Buch teilweise ein paar Längen.

Doch das Ende reißt alles wieder heraus. Es hat mich überrascht und mir gezeigt, dass nicht immer alles so glasklar ist wie es zu Beginn scheint.

Fazit:
Ein Buch mit vielen Fassetten und jeder Menge Überraschungen, die sich bis zum Ende Zeit lassen.
Wenn das Ende nicht so toll gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich nur 3 Sterne gegeben. So erhält es 4 von 5. Allerdings ist es in meinen Augen kein Thriller.