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Bei einem E-Bike-Ausflug mit Doktor Langhammer macht Kluftinger eine grausige Entdeckung: Am Himmelhorn, einem der gefährlichsten Berge der Allgäuer Alpen, findet er die Leichen von drei abgestürzten Bergsteigern, zwei davon seltsamerweise in historischen Kostümen und mit altertümlicher Ausrüstung. Der dritte ist der bekannte Bergfilmer Andi Bischof. Alles sieht nach einem Unfall aus, aber schnell mehren sich Indizien, die auf einen Mord hindeuten. Kluftinger ermittelt in den wortkargen Familien der zwei Bergführer, die in den abgeschiedenen Tälern leben und seit Jahrzehnten eine tiefe…mehr

Produktbeschreibung
Bei einem E-Bike-Ausflug mit Doktor Langhammer macht Kluftinger eine grausige Entdeckung: Am Himmelhorn, einem der gefährlichsten Berge der Allgäuer Alpen, findet er die Leichen von drei abgestürzten Bergsteigern, zwei davon seltsamerweise in historischen Kostümen und mit altertümlicher Ausrüstung. Der dritte ist der bekannte Bergfilmer Andi Bischof. Alles sieht nach einem Unfall aus, aber schnell mehren sich Indizien, die auf einen Mord hindeuten. Kluftinger ermittelt in den wortkargen Familien der zwei Bergführer, die in den abgeschiedenen Tälern leben und seit Jahrzehnten eine tiefe Feindschaft pflegen.

Die ungekürzte Autorenlesung - erneut mit prominenter Unterstützung durch Schauspieler Christian Berkel.

Mit Bonustrack und witzigen Outtakes aus dem Studio.
  • Produktdetails
  • Verlag: Osterwoldaudio
  • Anzahl: 2 MP3 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 897 Min.
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2017
  • ISBN-13: 9783869523699
  • Artikelnr.: 48070782
Autorenporträt
Für die beiden Allgäuer kam die Schriftstellerkarriere eher unverhofft: Auf einer Autofahrt kam den beiden Freunden die Idee für ein gemeinsames Buch. Sie fantasierten herum, hatten ein paar Ideen. Wie es der Zufall wollte, wurde Klüpfel ein paar Monate später von einem Verleger angesprochen, ob er jemanden kenne, der einen Allgäu-Krimi schreiben könne. Klüpfel zeigte ihm den ersten Entwurf, und der Verleger biss an. Daraufhin folgte eine Zeit harter Arbeit, der Roman wurde fertig, wurde als "Milchgeld" veröffentlicht und verkaufte sich mehr als erfolgreich. So wurde aus Volker Klüpfel, Redakteur der Allgäuer Zeitung, und Michael Kobr, Realschullehrer für Französisch und Deutsch in Memmingen, ein Autorenpaar. Michael Kobr liebt George Simenons Kommissar Maigret, Klüpfel ist Brunetti-Fan. Keine schlechten Vorbilder, wie es scheint, die beiden Allgäuer jedenfalls katapultierten sich in die Bestseller-Listen und gewannen 2005 den Bayerischen Kulturförderpreis. Wenn man den beiden glauben darf, ändert sich durch den Erfolg nicht viel. Die besten Ideen entstehen noch immer im Auto.

Das meint die buecher.de-Redaktion:Authentischer kann man einer Landschaft kaum ein Denkmal setzen als Klüpfel und Kobr mit ihrem kauzigen Kommissar Kluftinger.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Manchmal, so beschleicht einen das Gefühl, scheinen in Kluftis Welt die Nebenstränge mehr Platz eingeräumt zu bekommen als der eigentliche Fall. Und doch passt es, mal wieder. Für seine Fans, und dieser Rezensent outet sich hier als solcher, sind Kluftingers Nebenschauplätze letztlich ein ganz wichtiges Hörargument. Denn wenn etwa der Kommissar auf Englisch mit dem Vater seiner japanischen (und schwangeren) Schwiegertochter korrespondiert, per Actionkamera eine schweißtreibende E-Bike-Tour vorgaukelt, unbefleckt ins Aktiengeschäft einsteigt oder in die Welt einer Seifenoper eintaucht - genau dann drehen die Sprecher (auch Erzähler Christian Berkel) höchst amüsant am akustischen Comedyrad. Dass der klug konstruierte Kriminalfall um einen Dreifachmord in den Bergen, der die Ermittler in die düster-triste Familienfehde zweier Bauernfamilien hineinzieht, bis zum Ende spannend bleibt, spricht für die Erzählkunst des Autorenduos - und die Variabilität der drei Sprecher. Was bleibt, ist das "übliche" Fazit: Wer Klufti richtig erleben will, sollte das Hörbuch hören.

"Der mit Abstand vielschichtigste und auch spannendste Fall der Serie." Die Presse am Sonntag, 24.12.2016

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Irgendwann musste es ja einmal so weit sein, dass der "berühmteste deutsche Bergrandbewohner" mit dem sprechenden Namen Kommissar Kluftinger Ambitionen zeigt, selbst einen seiner geliebten Oberstdorfer Berge zu besteigen, schreibt Rezensent Elmar Krekeler. Nach 13 Jahren ist es nun endlich so weit und natürlich, was Wunder, erwarten drei Leichen die rüstigen Bergsteiger Klufti und Langhammer auf dem Berg, woraufhin der Kommissar tief in die Geschichte zweier seit Jahr und Tag verfeindeter Allgäuer Familien eintaucht, lesen wir. Ein Glück, so der Rezensent, dass die Autoren sich diesmal nicht wie zuletzt im "Witzesturm" verlieren, sondern festen Schrittes in ihrer Geschichte voranschreiten. Warum Krekeler den Kommissar am Ende "ziemlich priml" nennt, was ein Ausdruck Kluftingers für alles ist, was eben gerade nicht prima ist, bleibt in Anbetracht dieses Lobes unklar - eine Anspielung vielleicht?

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